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Drama

Titanic

Ich muss auf dieses Schiff!


© Sabine Haymann
© Sabine Haymann
Nach "Doktor Schiwago" wagt sich das Theater Pforzheim erneut an einen Klassiker heran und zeigt mit "Titanic" das opulente Werk von Maury Yeston und Peter Stone. 1997 wurde "Titanic" am Broadway uraufgeführt. Die deutsche Erstaufführung fand 2002 in Hamburg statt. Die Regie bei der Inszenierung in Pforzheim übernimmt Chris Murray, der auch als Konstrukteur Thomas Andrews auf der Bühne steht.

(Text: jal/cl)

Premiere:02.10.2021
Showlänge:180 Minuten (ggf. inkl. Pause)






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Hintergrund: 3 Fragen an... Chris Murray (15.06.2021)



Kreativteam

Musikalische Leitung Philipp Haag
Inszenierung Janne Geest
Chris Murray
Bühnenbild und Kostüme Karel Spanhak
Choreographie Janne Geest
Dramaturgie Christina Zejewski


Besetzung

Thomas Andrews Chris Murray
Fred Barrett Philipp Werner
Harold Bride Benjamin Savoie
Wallace Hartley Lothar Helm
Holger P. Wecht
Captain E. J. Smith Klaus Geber
J. Bruce Ismay Paul Jadach
1. Offizier Murdoch
Bassist
Thorsten Klein
Offizier Lightoller
J. J. Astor
Lukas Schmid-Wedekind
Henry Etches
Offizier Pitman
Bernhard Meindl
Ida Straus Lilian Huynen
Isidor Straus
Offizier Hitchens
Spencer Mason
Caroline Neville Joanna Lissai
Charles Clarke Ingo Wagner
Alice Beane Dorothee Böhnisch
Edgar Beane
Offizier Boxhall
Aleksandar Stefanoski
Kate McGowan Elisandra Melián
Kate Murphy
Mutter in der 1. Klasse
Marie-Kristin Fichtner
Kate Mullins
Madeleine Astor
Jina Choi
Jim Farrell Dirk Konnerth
Page Helena Barneveld
Marie Näher
Mikey Stevens




Produktionsgalerie (weitere Bilder)

© Sabine Haymann
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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


1 Zuschauer hat eine Wertung abgegeben:


32231
Großartiges Orchestermusical mit Tiefgang auch in Pforzheim

03.10.2021 - Knapp 19 Jahre nach der Erstaufführung in Hamburg wurde nun Titanic in Pforzheim endlich zu Wasser gelassen. Was für ein grandioser Abend nach der langen Corona-Pause. Aber im Einzelnen.

REGIE

Das Regieteam um Janne Geest und Chris Murray (der auch gleichzeitig Thomas Andrews spielt) hat sich einen interessanten Regiekniff einfallen lassen. Die Show beginnt in einem Museum mit in denen neben dem geborgenen Lüster der Titanic auch diverse Gegenstände und Schmuck ausgestellt werden, der bei der Bergung in den 1980er Jahren gefunden wurde. Die Besucher verlassen das Museum. Plötzlich spielt das Piano wie von Geisterhand „Herbstwind“ und in bester Phantom-Manier steht da plötzlich Thomas Andrews als „Geist“ in der Ausstellung und kämpft mit der Vergangenheit. Er zückt sein Notizbuch und die Szenerie erwacht zum Leben. Nach und nach stell er (nicht Alice Beane) die einzelnen Protagonisten vor. Auch wenn der Ansatz nicht unbekannt ist (siehe Disneys AIDA …) war er dennoch effektvoll. Andrews ist ab da fast ständig auf der Bühne auf der Brücke oder begleitet die Szenerie mit Mimik und Kommentaren. Bei Titanic geht es ja auch immer ein wenig um die Frage wer hat eigentlich schuld. Die Inszenierung gibt hier eine eindeutige Antwort, welche aber an der Stelle nicht verraten wird. Da einige Nummern doch deutlich langsamer interpretiert werden als bsp. auf den Aufnahmen 1997/2002 hat die Show eine Länge von 3h incl. Pause. Dafür kommen aber die wunderbaren Texte von Wolfgang Adenberg noch besser zur Geltung, die hier ohne Änderungen zum Vortrag kommen. Toll.

BÜHNE / KOSTÜM

Karel Spanhak hat ein spannendes Set und teils ausladende ja zeitgemäße Kostüme geschaffen die sich je nach Passagierklasse natürlich abgestuft präsentieren. Dazu nutzt er alle technischen Möglichkeiten die die Bühne des Stadttheaters bietet. Eingerahmt in riesige Stahlwände kommt die klassische Gangway der White Star Line genauso zum Einsatz wie die opulente Treppe zum großen Saal. Daneben werden die Hubpodien genutzt. Neben dem Kesselraum wird darin auch die verzweifelte Flucht der 3. Klasse Passagiere illustriert. Zum Ende des ersten Aktes dann auf 3 Ebenen bei „Kein Mond“. Die Untergangsszene wird mittels Strobo-Licht und einer teils stark geneigten Bühne illustriert und stellt sicher für die Darsteller eine Herausforderung dar. Dazu kommt ein gutes Licht insb. auch was die Lichtstimmungen betrifft. Es genügen wenig Requisiten um den Eindruck zu vermitteln.

MUSIK

Die Musik zu Titanic zählt seit 1997 zu den eindrucksvollsten Orchesterpartituren für mich persönlich. Titanic ist ja fast durchkomponiert bzw. hat in den wenigen Sprechszenen ein Underscoring, welches Stimmungen vermittelt. Die Badische Philharmonie spielt grandios auf, wenngleich einige Nummern viel langsamer vorgetragen werden als man das kennt. Das trägt natürlich in den großen Chorszenen auch sehr zur Textverständlichkeit bei. Diese war diesmal in Pforzheim zudem wirklich ohne Beanstandungen. Ansonsten bietet die Partitur viel Schmelz und spielt mit den Musikstilen der Zeit. Fetzig wie immer der Ragtime im 1. Akt und die großen Ensembleszenen in denen Orchester und Chor eine unglaubliche Wucht entfalten.

CAST

Neben Chris Murray als starken Thomas Andrews begeistern unter anderem Philipp Werner als Heizer und Benjamin Savoie als Funker und berühren mit Ihren Soli. Insgesamt wurde ja größtenteils auf das Hausensemble, Chor und Extrachor des Hauses zurückgegriffen und das stört bei dieser eher operettenhaften Partitur nicht. Die Chöre haben eine unglaubliche Wucht, wenngleich hier noch etwas an der Synchronität gearbeitet werden muss. Aber auch das Frauenensemble um die 3 Kates berührt ebenso wie Mrs. Beane (deren Rolle weniger präsent ist als noch in der DSE) und Ida und Isidor Strauss.

FAZIT

Titanic in Pforzheim ist ein großes Musical mit der wunderschönen Musik von Maury Yeston, einer starken Cast und Chor (teilweise um die 50 Menschen auf der Bühne) und einem Bilderbogen der staunen lässt. Pforzheim war nicht immer für ein homogenes Klangbild bekannt. Hier aber kann Entwarnung gegeben werden. Auch wenn man die Geschichte insb. das Ende ja von Angang an kennt, ist es spannend zu erleben wie die Träume und Hoffnungen der vielen tausend Menschen in wenigen Stunden zerplatzen. Die Spielfreude war deutlich zu erkennen und der frenetische und lange Premierenapplaus kam nicht von ungefähr.

mrmusical (82 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


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