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Zeitgenössisches

Erwin Kannes - Trost der Frauen

Unter den Kunstrasen gekehrt


Thomas Zaufke (Musik) und Peter Lund (Texte) haben Shakespeares "Die lustigen Weiber von Windsor" nach LETTALand, eine Vorstadtsiedlung wie aus dem Bilderbuch verlegt. Ein quirliges, gut aufgelegtes Ensemble zeigt, wie aktuell dieser Klassiker ist. Bissige Texte und eingängige Songs garantieren einen vergnüglichen Musicalabend.

(Text: Kai Wulfes)

Premiere:21.06.2005
Dernière:24.07.2005


Willkommen in LETTAland, einem friedlichen Idyll wie aus dem Bilderbuch: blauer Himmel, grüner Rasen, schmucke Häuschen mit jeweils einem Baum davor. Jürgen Kirner hat eine Heile-Welt-Kulisse entworfen, wie sie auf jeder Modellbahnanlage zu finden ist. Hier allerdings in einem etwas größeren Maßstab. Die Bauten reichen den Darstellern bis zum Knie und werden als Sitzmöbel oder Podeste in Spiel und Tanz einbezogen. Außerdem kann in den Mini-Eigenheimen das Licht angeknipst werden. Das ist nicht nur nett anzusehen, sondern illustriert gleichzeitig, in welchen vier Wänden die Handlung spielt. Diese Innenräume werden auf der hinteren Bühnenfläche sowie am rechten Rampenrand mit schnell austauschbaren Möbel angedeutet.
Dass diese Muster-Vorstadtsiedlung gar nicht so friedlich ist, wie sie auf den ersten Blick erscheint, wird schnell klar. Noch bevor die sechs Musiker den ersten Ton anstimmen können, erscheint ein knautschgesichtiges Handpuppen-Kleinkind mit einer Schleuder und zielt auf einen hoch über ihren Köpfen schwebenden Vogel. Dies ist der Startschuss für einen Musicalabend, dessen Buch (Text: Peter Lund) Shakespeares Windsor-Weiber nebst Anhang ins Heute transferiert. Dabei scheinen die Bewohner von LETTAland direkt einem Werbespot für Margarine entsprungen zu sein: sie sind makellos schön, porentief rein und auf vordergründigen Konsum programmiert. Im Eingangssong betet das sich roboterartig bewegende Ensemble seine von der Reklame indoktrinierten Ideale herunter: so ist man in LETTAland beispielsweise niemals krank, dafür schlank und auch immer gut gelaunt.
In diesem modernen Rahmen erzählt Autor Peter Lund, der auch Regie führt, die bekannte Handlung mit mehr als nur einem Augenzwinkern: Wird der Verführer im Original beispielsweise in einem Wäschekorb versteckt, so hält dafür in der Neufassung ein überdimensionaler Rotkreuzsack mit abgelegten Designerstücken her. Wird beim zweiten Stelldichein in Windsor zur Vertuschung noch die Maske einer Magd gewählt, taucht beim Date in LETTAland plötzlich eine verschleierte, türkische Putzfrau auf! Diese und noch eine Unmenge weiterer Details haben Witz und Niveau, so dass das Stück niemals in vordergründigen Klamauk abgleitet. Einziger Schwachpunkt: Lund hat insbesondere die jugendlichen Figuren zu sehr als schablonenhafte Typen angelegt: da gibt es das blonde Dummchen ebenso wie ein rebellierendes Punker-Sponti-Pärchen oder einen ausländischen Macker, der eigenartigerweise auf den Namen Oliver Konnopke hört.
Zu der Textvorlage liefert Thomas Zaufke die passende Musik mit Ohrwurmcharakter. Neben Balladen („Eifersucht“; „Was ist das?“) und flotten Show-Stoppern („Bloß nicht bewegen; „2. Wahl“ mit toller Stepp-Einlage) endet der Abend standesgemäß mit einem „Loblied auf die körperliche Liebe“, das vom gesamten Ensemble angestimmt wird. Der Komponist reiht dabei nicht einfach lieblos irgendwelche Nummern aneinander, sondern trifft mit seinen Songs punktgenau die jeweilige Situation. Da wird nicht nur gerapt, sondern auch walzerseelig geschmachtet und ein Tango aufs Parkett gelegt. Alles dankbare Vorlagen, die die Choreografin Neva Howard mit viel Fantasie umsetzt und so der Aufführung zusätzliche optische Reize verleiht.
Den im wahrsten Sinne des Wortes gewichtigsten Part in „Erwin Kannes – Trost der Frauen“ hat Benjamin Eberling als Titelheld. Als prolliger HartzIV-Empfänger mit Wampe und Rückenbehaarung verführt er die Frauen von LETTAland, lässt aber letztendlich die richtigen Paare wieder zusammenfinden. Eberling ist in seiner Rolle so authentisch, dass man annehmen könnte, dass er in seinem schaurig-schönen lila Ballonseidenanzug und der Schlabber-Unterhose vom Wühltisch (Kostüme: Daria Kornysheva) direkt von den Straßen Berlin-Neuköllns auf die Bühne gestellt worden sei. Gleichzeitig verleiht er der Figur die erforderliche stimmliche Präsenz und beweist, dass man sich auch ohne Adoniskörper hervorragend im Tanz bewegen kann.
Das optische Gegenstück dazu ist Jörn Linnenbröker, der als muskulöser Schönling Tom Flut verzweifelt, aber letztendlich doch erfolgreich, um seine Ehefrau Melanie (Lucy Scherer) kämpft. Komplettiert werden die erwachsenen Bewohner von LETTAland durch die nicht immer ganz so loyalen Freundinnen Marie-Luise Reich (besonders komisch im Zwiegespräch mit ihrem Kühlschrank: Helena Blöcker) und Kimberly Schnell (Evamaria Keding). Die Jugend wird angeführt vom Barbie-Dummchen Sandy Deutschmann (Maria Kempken), die letztendlich in Oliver Konnopke (überzeugend in dieser Hosenrolle: Filipina Carmela Henoch) ihr Glück findet. Ob die beiden unangepassten Sprösslinge Anna Reich (Anne Hoth) und Karl-Heinz Bürger (Martin Schäffner) auf Dauer ihr Glück gerade in der sie umgebenden Konsumwelt finden, ist zweifelhaft.
Es ist kaum zu glauben: alle Protagonisten befinden sich noch in der Ausbildung zum Musicaldarsteller an der Berliner Universität der Künste. Alle neun überzeugen ausnahmslos in Gesang, Spiel und Tanz und führen die Aufführung letztendlich zum verdienten Erfolg.
Mit ihrer Produktion "Erwin Kannes – Trost der Frauen" bietet die Neuköllner Oper locker-leichte Sommerunterhaltung, die richtig glücklich macht. So wie es ja sein soll - in LETTAland...



(Text: kw)



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Kreativteam

Buch und Inszenierung Peter Lund
Musik Thomas Zaufke
Choreografie Neva Howard
Stepp-Choreografie Pamela Nagel
Bühnenbild Jürgen Kirner
Kostüme Daria Kornysheva
Musikalische Leitung Hans-Peter Kirchberg


Besetzung

Erwin KannesBenjamin Eberling
Marie-Luise ReichHelena Blöcker
Kimberly SchnellEvamaria Keding
Melanie FlutLucy Scherer
Tom FlutJörn Linnenbröker
Martin Kiuntke
Oliver KonnopkeFilipina Carmela Henoch
Patricia Röder
Anna ReichAnne Hoth
Karl-Heinz BürgerMartin Schäffner
Sandy DeutschmannMaria Kempken
Nadine Stöneberg




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Zuschauer-Rezensionen

Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


37 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:


6372
Ein Hoch auf Lettaland

31.12.2009 - Thomas Zaufke & Peter Lund haben es wieder geschafft. Ein wunderbarer Abend in der Neuköllner Oper, konnte ich in der Premiere erleben. Das Stück ist angelehnt an Shakespears "lustige weiber von Windsor" und sowas von komisch, dass man gar nicht Zur Ruhe kommt. Das Stück berührt, swingt und ist einfach genial. Die Darsteller sind alles Studenten der UdK Berlin, was man aber nicht denkt. So eine Professionalität vermisst man auf vielen deutschen Bühnen. Diese Spielfreude muss man gesehen haben. Allen Voran der Darsteller des Erwin Kannes, Benjamin Eberling. Er ist nicht die Schönheit in Lettaland, kann aber tanzen verführerisch, singt wie ein Engel und spielt, dass man ihn einfach gern haben muss. Aber auch Filipina Henoch als Olli ( in einer Hosenrolle ) ist einfach urkomisch und erfrischend. Helena Blöcker und Martin Schäffner , sowie Anne Hoth bewegen tief mit Ihren Balladen. Auch der Rest des Ensembles ist eine Bereicherung für die Bühne. Hier kommt ein starker Nachwuschs, den man bestimmt bald auf den großen Deutschen Bühnen sehen wird. Ich würde es allen mehr als wünschen. Ein wundervoller Abend, wo einfach alles stimmt. Unbedingt ansehen!

Phantomberlin


6447
super

31.12.2009 -

Susi


6450
Keine Eierkuchen

31.12.2009 - Anders als die Loblieder in der Presse vermuten lassen, ist Lettaland nicht nur unterhaltsam á la Friede, Freude, Eierkuchen. Die Figuren sind auch gemein, frustriert, böse. Das kann der Lund eben: Er spricht Probleme an, die wir alle kennen. Man lacht darüber und denkt zugleich: Oh je...

Zwar wird alles locker verpackt und gibt es ein scheinbares Happyend, aber im Grunde sind doch alle Darsteller unglücklich in ihrer "heilen" Welt - außer Erwin in seiner kaputten.

Das macht das Stück so gut.

Dirk


6529
Hammer

31.12.2009 - Ein Super-Stück ist nur zu empfehlen, alle hin!

Lothi


6938
Perfekt!

31.12.2009 - Die Neuköllner Oper bietet wie gewohnt perfekte Unterhaltung mit taltentierten Darstellern. Sie sind ohne Ausnahme alle super. Das Stück bietet heile Welt mit Freundschaft, Familie usw. Aber es tun sich Abgründe auf mit Betrug, Hass und Hinterhältigkeit. Super umgesetzt auf einem kleinen aber feinen Bühnenbild. Wenn man etwas neues mit Weltformat sehen möchte, dann muß man hier hin. Und das zu diesen günstigen Preisen. Im Berlin wird in diesem Sommen wirklich viel gutes geboten.

Hardy


13406
super^2

31.12.2009 - outstanding, intelligent music piece, giving me laughs, chills, & more.
This musical comedy/drama is worth your while! not only for entertainment.
ThX! cb

cb


13810
mega bombastisch

31.12.2009 - ein super gutes Musical,indem einfach alles stimmt(Text,Musik,Orchester u.s.w.).
Hervorzuheben ist jedoch die tolle Leistung der UdK- Studenten(schauspielerisch,tänzerisch u.musikalisch),sie haben alles gegeben,mancher Profi könnte sich davon eine Scheibe abschneiden.Schade,daß diese Truppe nicht auf Tour geht!

Silvia


13919
Genial

08.08.2006 - Erwin Kannes ist ein total tolles Musical. Die Lieder haben Gänsehaut-feeling und die Darsteller singen, tanzen und schauspielern einfach wundervoll. Außerdem ist es extrem lustig. Es war wirklich ein unvergesslicher Musicalabend.

Mary


13903
Schade

08.08.2006 - Es hätte mehr daraus werden können. Recht durschnittliche Schauspieler, jedoch mit ansprechenden und gut geführten Stimmen. Grade von der Besetzung der Marie-Luise Reich wäre mehr zu erwarten gewesen. Zwar überzeugt Blöcker mit angenehmer Stimme, Pointen kommen nur selten auf den Punkt.
Insgesamt ein recht unausgewogenes Musicalvergnügen. Man verlässt das Theater mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass alles ein wenig besser hätte sein können.

Svea


13861
Musical vom allerfeinsten

05.08.2006 - Großartige Schauspieler und genial arrangierte Musik machen dieses Stück unvergesslich und ebnen so den Weg für eine Zukunft in deutschen Theatern.

Ton


13855
genial

05.08.2006 - witzig,spritzig,lebensnah,
keine Minute langweilig, super Darsteller die ihr Handwerk wirklich verstehen

Joe


13707
Die Stars von morgen....

27.07.2006 - ....im kleinen Rahmen. Geniales Musical mit wunderschöner Musik und Darstellern, in die man sich verlieben muss...

Und ein fetter Sound! ;-)

Es ist das Eintrittgeld auf jeden Fall Wert!

Borribabe


13671
schrecklich

25.07.2006 - Ich fand das Stück primitiv und die Sänger fürchterlich.

Karsten


13561
Unbedingt anschauen

20.07.2006 - Ich habe das Stück jetzt 4 Mal gesehen und jedes Mal war ich begeistert. Es lebt einfach, ist immer lustig, aber auch kritisch. Eine tolle Produktion, die man sich jetzt noch anschauen sollte bevor es wieder abgespielt ist.

LeanderTaler


13495
Eine Freude!

15.07.2006 - habe lange nicht mehr solchen Spaß im Theater gehabt, exzellentes Handwerk und ganz natürliches Spiel, tolles Ensemble! Weiter so!

elisabeta


13463
HUT AB!

13.07.2006 - so muss musical gemacht werden. bei dieser show stimmt alles und die darsteller sind unverschämt gut.

broadway in neukölln!

samuel schürmann


13434
SUPER!

10.07.2006 - Eine klasse Show.
Man hat nicht gemerkt,dass das alles noch Studenten sind. Eine super Leistung.

Maike


13398
Glanzvolle Premiere

07.07.2006 - Gestern konnte ich eine Wunderbare Premiere von der "Erwin Kannes" Wiederaufnahme genießen.
Ich habe wieder sehr viel gelacht und diese wunderbaren Darsteller genossen, die 3 Umbesetzungen bringen verändern das Stück zwar, aber das tut dem Spaß keine Abbruch.
Vielen Dank.
Anmerkung zur Vorschreiber.
Man sollte sich kein Urteil erlauben, wenn man keine Ahnung hat. Das ist gerade gegenüber dieser Aufführung nicht fair, denn was hier auf der Bühne geboten wird sucht seinesgleichen. Weiter so!

Latura


13273
ganz nett

30.06.2006 - ganz witziges Stück, leider können die Darsteller nicht wirklich singen.

Karsten


13232
Yeah!

28.06.2006 - Auf dem Straßenfest war es schon lustig, aber ich bin schon sehr gespannt auf die Bühne!

verliebt in neukölln


13034
Wurde auch Zeit!

16.06.2006 -

Xbergrules


12676
Endlich!

02.06.2006 - ICh freu mich drauf, dieses wunderbare Stück wiedersehen zudürfen. Es hat mir den letzten Sommer sehr versüßt.
Ein wunderbares Ensemble, tolle Musik und einen Witz, den man selten hat auf deutschen Bühnen.

Manu


12469
nungut

22.05.2006 - wenn man grad nichts besseres zur verfügung hat, ist es ganz ok....

JO


9566
Einfach Sehenswert!

27.12.2005 -

Der Keks


8691
Klasse!

08.11.2005 - Tolle Melodien, überzeugende Darsteller, eine runde Story, die den Zuschauer auf eine emotionale Achterbahnfahrt mitnimmt!
Deutschland schaut guten Musicalzeiten entgegen, wenn so talentierter Nachwuchs aus der UdK entlassen wird!

Meikel


6711
Sehenswerte Produktion

11.07.2005 - Das Spiel mit Klischees, das Bohren in bekannten Wunden, unterstützt durch witzige Texte und ein Bühnenbild mit vielen guten Ideen machen "Erwin Kannes" zu einem empfehlenswerten Musicalausflug.

Lady Kaltfuß


6705
Ein absolutes Muss!

10.07.2005 - Dieses Musical ist nur zu empfehlen! Es stimmt einfach alles, von der süßen Kulisse über super Dialoge bis zu der tollen Musik. Außerdem ist das Ensemble einsame Spitze! Es ist wirklich zu schade, dass es nur bis zum 24.7. läuft...

Nadine


6683
Sehr fein!

09.07.2005 - Zaufke/Lund-Shows machen doch immer wieder Spaß - zumal in der sympathischen Neuköllner Oper. Auch wenn es dieses Mal nicht ganz so abgründig zugeht: Die flotte Musik (sehr fein die Grease-Parodie zum Auftritt von Sandy Deutschmann), die witzigen Texte, die Spielfreude der Darsteller und die vielen kleinen Gags in der Inszenierung (vom "Elternabend"-Handy-Klingelton bis zur Drei-Musketiere-Pose mit Kaffeetassen) machen einfach Spaß. Meine Lieblingszeile: "Sie dachte nur an Tschernobyl / doch er zertrampelt ihr Gefühl". Freue mich schon auf die CD. Macht weiter so! Ach ja: Gesungen wird auch sehr schön - da dürfte die Tontechnik ruhig ein wenig mehr aufdrehen.

Robin


6574
Spitzenmusik! Tolle Darsteller

03.07.2005 -

Markus


6573
Habe schon besseres gesehen

03.07.2005 -

Rainer


6558
Das Wahre Leben von !

01.07.2005 - Es war wie in einem Märchen! Ich dachte meine Kunden, die ich Tag ein und aus bediene, stehen auf der Bühne...
Es gibt sie also wirklich!
Schaut euch das mal an und
entscheidet selbst was das Leben so bereithält!
Klasse Stück mit toller Besetzung und, und...!

kainsel


6557
Einfach Klasse!

01.07.2005 - Das muss man einfach gesehen haben: super Darsteller - super Stück, nur zu empfehlen!

L.


6531
Unglaublich

30.06.2005 - Also das Tolle an der Show, es ist kein FriedeFreudeEierkuchen-Stück, es isgt lieb, gemein, herzzerreissend!

Paris Pott


6458
erfrischend andere, nette Sozialkritik

26.06.2005 - tolle Darsteller! witzige Ideen!

Mag


6399
Spitzenmäßig Supergeil

23.06.2005 -

Eine Mama


6394
Wunderbar und erfrischend!

23.06.2005 -

Rufus


6374
Intelligent und unterhaltsam

22.06.2005 -

Oliver


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