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 Tribute-Musical
Witchcraft - The Magic of Cy Coleman Drese und Posey haben Rhytmus Eine liebevolle und sichtbar mit viel Herz produzierte Hommage an den Broadwaykomponisten Cy Coleman, der am 18.11.2004 in New York verstarb. Mit viel Respekt, Leidenschaft und Spaß werden seine legendären Hits auf die Bühne gebracht.
(Text: Maik Frömmrich) | Premiere: | | 14.02.2005 | | Letzte bekannte Aufführung: | | 23.03.2005 |
Im Mittelpunkt der Show stehen natürlich die Songs von Cy Coleman, die immer in kleinen, fast durchgängig ohne Dialog auskommenden, Szenen präsentiert werden. Bereits die Overture der schwungvoll aufspielenden Big Band begeistert und mit der Eröffnungsnummer „Rich Man’s Frug“ präsentieren sich Cornelia Drese, Kenneth Posey, Lada Kummer und Stephan Zenker in bester Laune. Sie sorgen gleich zu Beginn für kleinere Lacher, die durch die wirklich schönen und verspielten Choreografien von Jacqueline Dunnley-Wendt unterstützt werden. Es folgen Songs wie „Big Spender“ (stimmlich etwas schwach von Lada Kummer dargeboten), „Real Live Girl“ (Stephan Zenker mit schöner Stimme und einer tollen Tanzdarbietung) bis hin zu „Witchcraft“, das alle gemeinsam präsentieren. Der erste Akt verliert zwischenzeitlich etwas an Schwung und man hat das Gefühl, der Abend zieht sich etwas, was aber durchaus auch an einer gewissen Einseitigkeit der Songs und deren Präsentation liegen könnte. Allerdings betrifft das nur einen relativ kurzen Abschnitt, und spätestens mit „Monica“, das durch eine wundervoll komische Integration eines der Bandmitglieder wahre Begeisterungsstürme und Lacher hervorruft, haben die vier Darsteller das Publikum zurückerobert und es folgt als Finale des ersten Aktes: „Come Follow The Band“ - was man durchaus wörtlich nehmen könnte. So großartig wie der erste Akt endet, geht es im zweiten Akt weiter. Nach einer schwungvollen Eröffnung kommt der eigentliche Höhepunkt des Abends: „You Can’t Get To Heaven“! Was folgt ist eine herrlich komische, wunderbar dargebotene und einfach mitreißende Gospelpersiflage, in der Kenneth Posey endlich seine starke Stimme zum Besten geben kann, und in der auch die anderen drei Darsteller ohne weiteres überzeugen. Schlag auf Schlag und ohne weitere Längen folgen komische, aber auch berührende Momente. Herausragend und sehr bewegend sind dann noch das von Cornelia Drese großartig dargebotene „He’s Good For Me“ und das von Kenneth Posey interpretierte „Look Around“. Durch einen musikalischen Kniff werden beide Songs zusammengeführt und enden schließlich als tolles, gänsehautträchtiges Duett. Man kann Cornelia Drese und Kenneth Posey nur Respekt zollen, dass sie sich zur Produktion dieser Show entschieden haben. Sie werden den Kompositionen von Cy Coleman jederzeit gerecht und haben mit dieser kleinen, aber gelungenen Show ein schönes Andenken geschaffen. Bleibt nur zu hoffen, dass noch viele Zuschauer den Weg ins Theater finden.
(Text: mf)

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Besetzung
Zuschauer-Rezensionen
Die hier wiedergegebenen Bewertungen sind Meinungen einzelner Zuschauer und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.
 6 Zuschauer haben eine Wertung abgegeben:

    5346 trotz guter gesanglicher Leistungen nur Mittelmaß
12.04.2005 -

Meikel
    4558 Sehr gut! ;-)
20.02.2005 - Ich fand die Show und insbesondere Cornelia Drese sehr gut!
Wenn meine Vorschreiberin falsche Vorstellungen hatte, finde ich es ungerecht, dass Sie die Produktion schlecht bewertet. Sie müsste sich schlecht bewerten! Wegen mangelnder Information!

Nathy
    4501 Falsche Vorstellungen
17.02.2005 - Ich hatte etwas andere
Vorstellungen was auf mich zukommt. Aber es war trotzdem ganz schön. Cornelia Drese ist wahnsinnig gut!

Maria
    4500 Eine geniale Alternative zum Musical
16.02.2005 - Wer endlich mal weg möchte von dem doch mehr oder weniger öden Musical-Einheitskram, der sollte sich auf gar keinen Fall die geniale Show WITCHCRAFT entgehen lassen !
WITCHCRAFT überzeugt einfach in allen Punkten, der Musik, dem Gesang und der künstlerischen Leistung, von Kenneth Posey, Cornelia Drese, Lada Kummer und Stephan Zenker. Besser hätte man die Songs von Cy Coleman nicht nochmals in Szene und Harmonie setzen können. Die Gala bietet einfach für jeden Geschmack etwas, denn die Show ist sowohl witzig, gefühlvoll, aber auch ernst.
WITCHCRAFT scheint sich nach meinem persönlichen Eindruck zu einem absoluten Publikumsrenner zu entwickeln, was nur Gutes für die nächsten Showtermine heißen kann ! :-}
Um nochmal kurz alles in einem Satz zusammenzufassen :
WITCHCRAFT ist einfach eine voll und ganz gelunge und geniale Show !

Duckly
    4494 Ein Leckerbissen!
16.02.2005 - Ich habe einen grandiosen Abend hinter mir.
Was für eine Show.
Ein mehr als ansprechender Mix von bekannten und weniger bekannten Cy Coleman Songs, dargeboten von herausragenden Künstlern.
Ein großes Lob an Kenneth Posey, Cornelia Drese, Stephan Zenker und Lada Kummer, die eindrucksvoll die verschiedenen Stilrichtungen, die Coleman über die Jahre in seinen Songs widerspiegeln lässt, zu einer Show voll Charme und Witz vereinen.
Einfach genial!
Was auch die Begeisterung der Zuschauer widerspiegelte, die es sogar schafften mit Dauerapplaus die Künstler, teilweise bereits aus den Kostümen geschlüpft, sich nochmals auf der Bühne zu zeigen!
Unbedingt noch Karten für die verbleibenden Shows sicher!

Honey
    4481 Ein toller Abend, Danke Cornelia Drese
15.02.2005 - Eine tolle kleine aber feine Produktion mit überragenden Darstellern und Darstellerinnen!
Cornelia Drese zeigt eindrucksvoll das sie entgegen den "jungen Dingern" in der Branche, die oftmals und haltlos viel zu schnell zu Stars gemacht werden, eine wahre Größe im Musical ist! Bravo!
Unbedingt anschauen!

Dom 
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