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HintergrundTipps für Musicalreisen nach London
Musicalreisen nach London
 
Für deutsche Musicalreisende ist das West End das Musical-Mekka schlechthin - viele Shows zu relativ günstigen Ticketpreisen in schnell erreichbarer Nähe. Von der Anreise über die Übernachtung zum Ticketkauf: Wir haben Tipps für Ihre Musicalreise nach London zusammengestellt.
Service-Feature von Nicole Freialdenhoven
Anreise
Mit dem Flugzeug:
Das Flugzeug ist die schnellste und bequemste Methode, auf die Insel zu gelangen, und meistens auch die günstigste. Zahlreiche Airlines verbinden London mit deutschen Flughäfen – darunter Billigflieger wie Germanwings, Air Berlin, Ryanair und Easyjet, aber auch die etablierten Airlines wie Lufthansa und British Airways. Bevor man einen Flug bucht, lohnt sich ein ausführlicher Preisvergleich auf einschlägigen Webseiten wie Opodo.de, die Flugpreise für diverse Airlines auflisten, und auf den Seiten der Airlines selbst.

Dabei sollte man sich auch über mögliche verdeckte Kosten informieren: Viele Billigairlines verlangen mittlerweile bereits für das erste Gepäckstück, das Sie einchecken, eine Gebühr. Sie sollten daher überlegen, ob Sie am Ende nicht bei den klassischen Linienfliegern besser aufgehoben sind, wo Gepäckmitnahme, Snack im Flugzeug und eine Zeitung noch gratis sind.

Außerdem sollten Sie sich vorab erkundigen, wie viel Zeit und Geld Sie nach ihrer Ankunft für die Fahrt vom Flughafen ins Zentrum Londons investieren müssen. Die drei am häufigsten von Deutschland aus angeflogenen Flughäfen (Heathrow, Stansted und Gatwick) sind jeweils durch einen speziellen Zug mit größeren Bahnhöfen im Zentrum verbunden: Der Heathrow Express bringt Sie innerhalb von 15 Minuten zum Bahnhof Paddington, der Stansted Express braucht ca. 45 Minuten bis zur Liverpool Street Station und der Gatwick Express erreicht die Victoria Station in etwa 30 Minuten. Die Kosten für die einfache Fahrt betragen bei allen drei Zügen ca. £15.

Eine günstigere Alternative für Heathrow ist die Fahrt mit den National Express-Bussen, die jedoch je nach Zielstation und Verkehrslage ca. 60 Minuten dauert – ebenso wie die U-Bahn-Fahrt mit der Piccadilly Line, durch die Sie von Heathrow aus für £5 ins Zentrum gelangen.

Der private Anbieter Terravision bringt Flugreisende von Stansted aus ins Zentrum von London. (£ 9 einfache Fahrt, Endstationen Liverpool Street Station und Victoria Coach Station), während EasyBus sogar mit Preisen ab £2 lockt (Endstation Baker Street/Marylebone). Dieser Service kann übrigens von allen Flugreisenden genutzt werden, nicht nur von Easyjet-Passagieren.

"Defying Gravity": Auf dem Luftweg ist London am schnellsten zu erreichen. (Foto: Szene aus "Wicked - Die Hexen von Oz" - Credit: Stage Ent.)

"Keiner kann es besser als die Dampflok": Auch Züge und Bussunternehmen steuern die britische Metropole an. (Foto: Szene aus "Starlight Express" - Credit: Jens Hauer)
Mit dem Zug:
Für Musicalfans aus dem Westen Deutschlands kann auch die Anreise mit der Bahn eine lohnenswerte und umweltfreundliche Alternative darstellen. Mit dem Thalys oder dem ICE kommen Sie schnell von Köln und Aachen nach Brüssel und von dort mit dem Eurostar nach London. Die Hin- und Rückfahrt ist bei rechtzeitiger Buchung schon für unter 120 Euro zu haben und die Reise dauert insgesamt kaum länger als die Anreise per Flugzeug, da der Eurostar direkt die zentral gelegene St. Pancras Station ansteuert.

Seit einigen Jahren plant die Deutsche Bahn mit dem ICE Direktverbindungen durch den Kanaltunnel nach London anzubieten, doch das Projekt wird immer wieder verschoben. Als möglicher neuer Starttermin ist derzeit Ende 2015 im Gespräch.

Mit dem Bus:
Durch den Siegeszug der Billigairlines sind die europäischen Busunternehmen kaum noch eine lohnenswerte Alternative. Für junge Leute, die knapp bei Kasse sind und nur ein bestimmtes Musical sehen möchten, gibt es noch die günstige Variante, mit einem privaten Busunternehmen eine eintägige Fahrt zu unternehmen. Dabei fährt man zumeist abends ab und kommt früh am folgenden Morgen in London an. Die Rückfahrt ist je nach Veranstalter am frühen oder späten Abend des selben Tages, so dass man zumindest eine Matinee sehen kann. Bei manchen Veranstaltern reicht es sogar noch für eine Abendvorstellung, wenn die Abfahrt spät genug ist, zum Beispiel bei Rainbow Tours, wo die Tagestour 50-65 Euro kostet.
Übernachtung
London hat die zweifelhafte Ehre, die europäische Stadt mit dem schlechtesten Preis-/Leistungsverhältnis zu sein. Tatsächlich werden für Übernachtungen in einem Hotel in Gehweite zu den Theatern horrende Preise fällig. Günstiger wird es, je weiter Sie sich vom West End entfernen: Viertel mit zahlreichen günstigen Hotels sind Bayswater nördlich des Hyde Parks, das Viertel um den Bahnhof King's Cross und Earl’s Court im Südwesten der Stadt. Auf einschlägigen Buchungsportalen wie dem London-Angebot von hotel.de werden nicht nur die tagesaktuellen Preise angezeigt, sondern auch die Bewertungen anderer Hotelgäste aus aller Welt - und Sie haben die Möglichkeit, gezielt nach Stadtteilen zu suchen. Schauen Sie auch auf den Webseiten der Hotels nach, ob sie Specials zu günstigeren Preisen bieten. Dies kann sich gerade bei den gehobenen Ketten wie Radisson, Thistle, Hilton & Co. lohnen.

Wer ohnehin ein Pauschalpaket aus Flug und Hotel benötigt, kommt unter Umständen besser weg, wenn die Reise bei einem großen deutschen Reiseveranstalter gebucht wird, da diese große Zimmerkontingente zu günstigeren Preisen buchen. Daher lohnt sich auch immer ein Blick auf die Angebote der Pauschalreisen-Veranstalter auf Reiseportalen wie weg.de oder die Städtereise-Pakete auf opodo.de.

Empfehlenswerte Hotels für Theaterbesucher, die mitten im Herzen des West Ends liegen, sind beispielsweise das etwas in die Jahre gekommene Piccadilly Thistle und das luxuriöse, nagelneue "W", die beide direkt am Leicester Square liegen. Etwas günstiger und bei vielen Deutschen beliebt ist das frisch renovierte Strand Palace Hotel (http://www.strandpalacehotel.co.uk) am Strand.
Wer frühzeitig bucht, kann bei der Travelodge-Kette immer wieder günstige Schnäppchen machen (www.travelodge.co.uk) – mit etwas Glück sogar im zentral gelegenen Travelodge Covent Garden. Da diese Kette in den letzten Jahren stark expandiert hat, kann man zumindest sicher sein, dass die Zimmer alle recht neu und in gutem Zustand sind.

Junge Leute mit geringeren Ansprüchen haben es einfacher – es gibt zahllose günstige Backpacker-Unterkünfte und einige hervorragende Jugendherbergen. Für Musicalfans besonders praktisch ist die Jugendherberge in der Noel Street, mitten in Soho, von der aus alle Theater bequem zu erreichen sind. Hier gibt es auch eine Küche, um sich selbst zu versorgen. In den britischen Semesterferien bieten die Londoner Universitäten teilweise auch die Möglichkeit, in den Wohnheimen der Studenten günstig zu übernachten.

Eine noch recht junge Erfindung ist die private Vermietung von Gästezimmern über Seiten wie airbnb.com. Dabei stellen Einheimische ein Zimmer in ihrer Privatwohnung zur Verfügung – teilweise sogar mitten im Zentrum von London. Während die Preise günstig sind, müssen natürlich Bad und Küche mit den Gastgebern geteilt werden. Dies kann zu sehr angenehmen Kontakten führen, aber für Menschen, die ihre Privatsphäre schätzen, auch ein Stressfaktor werden.

Ein gemütliches Bett ist als Ausgleich zum Großstadttrubel viel wert. (Foto: Szene aus "Rebecca" - Credit: VBW)

Pferde haben inzwischen ausgedient, aber die U-Bahn ist eine gute Alternative. (Foto: Szene aus "Elisabeth" - Credit: Stage Ent.)
Unterwegs in London
Die einfachste Art, sich in London fortzubewegen, ist via U-Bahn, die von den Londonern auch gerne als "Tube" (Röhre) bezeichnet wird. Eine einfache Fahrt ist allerdings sehr teuer. Am besten kaufen Sie sich morgens eine "One Day Travel Card", mit der Sie den ganzen Tag unbegrenzt fahren können. Es gibt auch mehrtägige Travel Cards, die Sie jedoch nicht am Ticketautomaten ziehen können, sondern nur bei den Touristenbüros bekommen. Wenn Sie öfter nach London fahren, lohnt sich auch der Kauf der "Oyster Card", einer wieder aufladbaren Karte, die die Kosten für eine einfache Fahrt halbiert. Sie kann an großen U-Bahn-Stationen, darunter auch am Flughafen Heathrow, direkt aus dem Automaten gezogen und vor Ort aufgeladen werden.

Auch Busse stellen eine bequeme Alternative dar. Die Vielzahl der Busse, die sich durch die Innenstadt schieben, wirkt auf den ersten Blick überwältigend und verwirrend, doch mit Hilfe eines Busnetzplans ist sie leicht zu überschauen. Gerade London-Neulingen bietet sich vom Oberdeck des Busses auch ein toller Blick über das Gewimmel der Großstadt und die Möglichkeit einer ausgesprochen günstigen Stadtrundfahrt. Informationen zur Oyster Card sowie U-Bahn- und Busfahrpläne finden Sie auf der offiziellen Seite der Londoner Nahverkehrsbetriebe.

Früher oder später wird jeder London-Besucher auch einmal in eines der berühmten schwarzen Taxis steigen wollen – probieren Sie es aus! Die Fahrten sind zwar teuer, aber auch wahnsinnig bequem, vor allem wenn Sie viele Einkaufstüten mit sich herumschleppen.
Eintrittskarten
Jetzt wird's spannend. Wie kommt man an die Karten für das Musical der Wahl? Zunächst einmal können Sie sich einen Überblick verschaffen, was in London gespielt wird. Alle aktuellen Shows samt Aufführungsdaten finden Sie auf den London-Seiten der Musicalzentrale.

Im Vorverkauf:
Will man Karten im Vorverkauf erwerben, geht dies am besten über das Internet. Gehen Sie über die Webseite des betreffenden Musicals, die Sie über Google finden können, über die Webseite der Society of London Theatre, oder über die beiden großen Ticketagenturen Ticketmaster und Seetickets, über die die meisten Theater ihre Karten vertreiben. Hier halten sich die Gebühren relativ in Grenzen. Wenn Sie es lieber mit einer deutschen Firma zu tun haben möchten, dann schauen Sie doch mal auf den London-Seiten des muz-Kooperationspartners Heidpark vorbei.

Discounts sind im Vorverkauf allerdings selten zu finden – Sie werden den vollen Kartenpreis bezahlen und zusätzliche Gebühren. Zeitlich begrenzte, im voraus buchbare Sonderangebote für ausgewählte Shows findet man auf Seiten wie Broadwaybox.com – ein Blick lohnt sich immer.

Ein kleiner Tipp: Manche Musicals verkaufen einige Reihen schon im Vorverkauf billiger. Dabei handelt es gewöhnlich um "restricted view"-Sitze in den Ecken, aber manchmal auch ganz vorne im Parkett. Bei diesen Sitzen muss man zwar stark nach oben schauen, doch zu Preisen von 25 bis 30 Pfund lässt sich dies gerne in Kauf nehmen.

Vor Ort - am Discount-Schalter:
Richtig sparen können Sie aber eher, wenn Sie Ihre Karten erst vor Ort kaufen. Möglichkeiten gibt es viele; die Bekannteste ist die TKTS-Verkaufsstelle am Leicester Square, wo Karten für Vorstellungen am gleichen Tag zu (bis zu 50 Prozent) ermäßigten Preisen verkauft werden. Das Angebot variiert von Tag zu Tag und kann aktuell hier eingesehen werden. Aufgepasst: Es gibt nur eine offizielle Verkaufsstelle der Society of London Theatre am Leicester Square, in einem freistehenden kleinen Häuschen mit einem Uhrturm beim Radisson Edwardian Hotel. Rundherum gibt es viele andere Verkaufsstellen, die ebenfalls mit "Half Price Tickets" werben, doch hier muss man genau hinsehen. Oft werden Tickets für "Only £15" angepriesen – dabei handelt es sich jedoch nicht um ermäßigte gute Karten, sondern um schlechte Plätze, die regulär noch weniger kosten.

Vor Ort - an der Theaterkasse:
Senioren, Schüler und Studenten können mit gültigem Ausweis bei vielen Musicals ermäßigte Restkarten für den Tag der Vorstellung an der Theaterkasse (Box Office) erhalten. Die Regelungen sind hier unterschiedlich, und es hängt oft von der Laune des Mitarbeiters an der Kasse ab, ob nach einem Ausweis gefragt wird oder nicht. Gewöhnlich werden solche "Standbys" eine Stunde vor der Vorstellung abgegeben, manchmal auch schon früher.

Beliebt bei regelmäßigen Theaterbesuchern sind die sogenannten "Day Seats", die speziell für Fans und Liebhaber eingeführt wurden: Eine stark begrenzte Anzahl an Karten wird erst am Tag der Vorstellung zu einem sehr günstigen Preis verkauft (circa 20 Pfund). Die Nachfrage nach diesen Day Seats schwankt stark. Bei aktuell sehr beliebten Shows kann es passieren, dass man schon in aller Herrgottsfrühe am Theater Schlange stehen muss, bei weniger nachgefragten Stücken kann man einfach im Laufe des Tages zum Box Office gehen, um sie zu kaufen. Informieren Sie sich vorher beim jeweiligen Theater, ob es Day Seats anbietet und um welche Plätze es sich handelt. Häufig wird die erste Reihe im Parkett angeboten, wodurch man zwar nah am Geschehen ist, in Londoner Theatern aber oftmals sehr steil hochschauen muss.

Verzichten Sie auf jeden Fall darauf, Karten von den Schwarzhändlern zu kaufen, die vor den Theatern ihr Unwesen treiben und auf Englisch "touts" genannt werden. Erstens verkaufen sie die Karten zu überhöhten Preisen, und zweitens kann es durchaus passieren, dass man Ihnen gefälschte Karten andreht.

Die TKTS-Verkaufsstelle am Leicester Square. (Foto: Jantos)

Ein typischer Saalplan eines Londoner Theaters
Allgemeine Hinweise zum Theaterbesuch:
In London heißt das Parkett "Stalls", die Ränge dagegen schmücken sich mit unterschiedlichen Namen. In den meisten Fällen heißt der erste Rang "Dress Circle", der zweite Rang "Upper Circle", der dritte Rang (wenn es einen gibt) "Gallery" oder "Balcony". Logen sind "Boxes". Manchmal verstecken sich die oberen Ränge aber auch hinter schöner klingenden Namen wie "Grand Circle".

Die Londoner Theater sind alt, und ihre Bestuhlung stammt gewöhnlich aus einer Zeit, als die Menschen kleiner und vor allem schlanker waren als heute. Wenn Ihnen Beinfreiheit sehr wichtig ist, versuchen Sie einen Platz am Gang zu bekommen, denn sonst kann es sehr beengt zugehen. Ganz oben im Rang steigen die Sitzreihen außerdem manchmal extrem steil an – nichts für Menschen mit Höhenangst. Theatremonkey.com ist eine gute Adresse, um sich vorab anhand von Zuschauermeinungen über Besonderheiten und Sitzpläne der einzelnen Theater zu informieren.

In London ist es üblich, dass Getränke und Snacks mit in den Zuschauerraum genommen werden, und in der Pause wird traditionell Eis verkauft. Auch Jacken und Einkaufstüten werden mitgenommen (können aber auch an der Garderobe abgegeben werden). Generell geht es in den Londoner Theatern eher leger zu, da viele Touristen von außerhalb für einen Tag nach London kommen, um den Theaterbesuch mit Shopping zu verbinden.
Shopping für Theaterliebhaber:
Zum Abschluss noch zwei Adressen, die man als Musicalfan unbedingt besuchen muss:

National Theatre Bookshop, South Bank – Im riesigen Betonkomplex des Royal National Theatre auf dem Südufer der Themse versteckt sich auch ein hervorragend sortierter Buchladen, der unzählige Texthefte und Libretti von Theaterstücken und Musicals verkauft, sowie CDs, DVDs und auch Souvenirs von Musicals, die im National Theatre aufgeführt wurden.

Cecil Court (cecilcourt.co.uk) – eine kleine Gasse nur für Fußgänger, die sich direkt neben der U-Bahn-Station Leicester Square versteckt und die Charing Cross Road mit der St.Martin's Lane verbindet. Sämtlich Geschäfte verkaufen Antiquitäten, rare Bücher – und manchmal auch uralte Theater-Memorabilia wie Poster, Programmhefte und vieles mehr. Das Stöbern lohnt sich.

Und nach dem Musicalbesuch nicht vergessen: Bewerten Sie die Show bitte auf den London-Seiten der Musicalzentrale. So helfen Sie anderen Musicalinteressierten bei der Planung für die nächste London-Reise.

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Leserbeiträge:

Die hier wiedergegebenen Beiträge sind Meinungen einzelner musicalzentrale-Leser und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


3 Zuschauer haben dazu etwas geschrieben:


Cloak Rooms und Brent Cross

07.06.2012 - Es stimmt natürlich, dass die Garderoben in Londoner Theater längst nicht die Bedeutung haben wie im deutschsprachigen Raum, weil man seine Jacke mit in den Theatersaal nehmen darf (und das i.d.R. auch tut). Unsere Autorin hat das aber mit aufgenommen, weil die Theater in aller Regel trotzdem Cloak Rooms haben, in denen man seine Mäntel abgeben KANN - oder beispielsweise Koffer oder einen Rollstuhl. Diese Räume sind aber oft schwer zu finden, und manchmal muss man auch erst jemanden suchen, der den Raum aufschließt.

Den TKTS-Schalter am Brent Cross hat unsere Autorin im Text bewusst nicht erwähnt, weil er für Londonbesucher i.d.R. uninteressant ist, weil man nicht nach Brent Cross fährt, wenn man in London wohnt. "Innerhalb Londons gibt es mehr als genug Shopping-Möglichkeiten und wenn es unbedingt ein Mall sein muss, dann fahren die meisten doch eher zu den leicht erreichbaren Westfield-Malls in Shepherds Bush und Stratford. Dieses Angebot richtet sich wohl vor allem an Tagesausflügler, die aus der Provinz nach London kommen, erst in Brent Cross shoppen gehen und dann fürs Theater in die Stadt reinfahren", schreibt unsere Autorin.

Robin Jantos (8 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Noch immer...

30.05.2012 - ...diese hässlichen Grafiken. Noch immer Fehler im Text, obwohl sie mein Vorredner bereits vor vier Jahren genannt hat (in welchen Londoner Theatern hat man bitte die Möglichkeit, seine Jacke an der Garderobe abzugeben)? Und generell: Ich bin etwas enttäuscht von der muz. Kaum neue Interviews oder Berichte in dieser Rubrik. Themen an Banalität nicht mehr zu übertreffen. News lediglich eine Ansammlung von Medienberichten. Was ist aus euch geworden???

KöniginCharlotte (erste Bewertung)


TKTS

09.09.2008 - Es gibt am Canary Wharf kein TKTS mehr, aber dafür gibt es seit einigen Wochen am Brent Cross eins.
Die wenigsten Theater haben Garderoben/cloak rooms. Eigentlich nimmt jeder seine Jacke etc mit hineins in Auditorium.

MH2404 (17 Bewertungen, ∅ 2.9 Sterne)


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