Warning: mysql_result() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/web93/html/muz/index.php on line 250

Warning: mysql_result() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/web93/html/muz/index.php on line 251

Warning: mysql_result() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/web93/html/muz/index.php on line 255
musicalzentrale - Hintergrund - Norden Westen Osten Süden
Termine aus DeutschlandÖsterreichSchweizNiederlandeLondonLinksSuchen nach JobsRedaktionDatenschutzImpressum

Warning: mysql_num_rows() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/web93/html/muz/_service_feature.php on line 7

Warning: mysql_result() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/web93/html/muz/_service_feature.php on line 11

Warning: mysql_result() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/web93/html/muz/_service_feature.php on line 12

Warning: mysql_result() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/web93/html/muz/_service_feature.php on line 13

Warning: mysql_result() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/web93/html/muz/_service_feature.php on line 14

Warning: mysql_result() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/web93/html/muz/_service_feature.php on line 15

Warning: mysql_result() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/web93/html/muz/_service_feature.php on line 20

Warning: mysql_result() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/web93/html/muz/_service_feature.php on line 21

Warning: mysql_result() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/web93/html/muz/_service_feature.php on line 22

Warning: mysql_result() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/web93/html/muz/_service_feature.php on line 23

Warning: mysql_result() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/web93/html/muz/_service_feature.php on line 24

Warning: mysql_result() expects parameter 1 to be resource, boolean given in /var/www/web93/html/muz/_service_feature.php on line 25
Hintergrund

 
von

 

Leserbeiträge:

Die hier wiedergegebenen Beiträge sind Meinungen einzelner musicalzentrale-Leser und entsprechen nicht unbedingt den Ansichten der Musicalzentrale.


23716 Zuschauer haben dazu etwas geschrieben:


Einfach super

29.03.2017 - Ich habe mir die Nacht der Musicals in Dortmund angesehen und war direkt begeistert.
Sofort fühlte ich mich in den Bann gezogen und in eine andere Welt entführt.
Nicht nur der Gesang war sehr gut, sondern auch das Entertainment. Es gab viel zu lachen, aber auch romantische und traurige Momente.
Und auch am Ende als das Publikum aufgefordert wurde mitzutanzen, war die Stimmung und die Atmosphäre super. Viel zu schnell war die Vorstellung zu Ende und ich hätte noch viel länger zusehen und zuhören können.

Fazit: einfach nur empfehlenswert

Franzilein (erste Bewertung)


Ein Tina-Turner-Klon

28.03.2017 - Gestern habe ich die Tina-Turner-Show in Köln gesehen; abgesehen von den sehr dürftigen Einlagen der drei Tänzerinnen hat mich die Darstellung der \"Tina-Turner\" absolut überzeugt; nicht nur ihre stimmliche Kraft, sowie das Timbre, ebenso ihre Bewegungen und Gesten, -- besonders die Tina-typische \"Beinarbeit\" -- war absolut hervor-ragend und begeisternd, hervorragend auch das Duett mit \"Eros Ramazotti\".
Die weiteren Sänger und Sängerinnen flachten neben ihr ab.
Besser wäre es, auf die Tänzerinnen zu verzichten würde, um ausschließlich den Focus auf \"Tina-Turner\" zu setzen.

zauber-fee (erste Bewertung)


Asche zu Asche

27.03.2017 - In Berlin fast schon zum Kult geworden, ist SARG NIEMALS NIE jetzt auch im K2 in Karlsruhe zu sehen.
Diese herrlich schwarze Musical-Komödie hat ihren ganz eigenen, sehr gelungenen Stil. Sie ist weniger familienfreundlich als z.B. THE ADDAMS FAMILY, aber trotzdem weit weniger vulgär und geschmacklos als THE BOOK OF MORMON. Lasst eure Kinder also zu Hause, aber Schwiegereltern können problemlos mitgebracht werden.

Die Kreativen hinter dem Musical haben ganze Arbeit geleistet.
Idee, Buch, Text und Regie stammen von Dominik Wagner und Jörn-Felix Alt.
Die Geschichte über die Betreiber eines Bestattungsunternehmens, die aus der \"Zweit-Einäscherung\" ihrer Klienten einen lukrativen Drogenhandel machen, kommt angenehm unprätentiös, ohne doppelten Boden und literarische Wichtigtuerei daher. Die Geschichte entwickelt sich flott und geradlinig, die Charaktere sind markant und dreidimensional, die Texte frech, originell und treffsicher.
Die Regie veredelt dieses wunderbare Rohmaterial perfekt.
Hohes Tempo, perfektes Timing und viele originelle Details und Ideen machen den Abend zu einem außerordentlich kurzweiligen Vergnügen.
Die großartigen Hauptdarsteller (es handelt sich auch um ein Drei-Personen-Stück) Denise Vilöhr, Manuel Steinsdörfer und Dennis Kornau sind ein fulminantes Trio Infernal, dass gesanglich, tänzerisch, komödiantisch allerbestens disponiert ist, und das Kunststück fertigbringt, dass man bei aller Verschrobenheit der Charaktere doch größte Sympathie für sie empfindet.

Die Musik von Christoph Reuter besteht aus einem unterhaltsamen und adäquaten Pop-Rock-Musical-Sound.

Multitalent Jörn-Felix Alt sorgt mit seinen Choreografien (auf der kleinen, aber witzig und wandelbar ausgestatteten Bühne) für ganz erstaunlich viel Dynamik und Tempo.

SARG NIEMALS NIE: Kleines Musical, viel Kreativität, großes Können, lautstarke Begeisterung.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Asche zu Asche

27.03.2017 - In Berlin fast schon zum Kult geworden, ist SARG NIEMALS NIE jetzt auch im K2 in Karlsruhe zu sehen.
Diese herrlich schwarze Musical-Komödie hat ihren ganz eigenen, sehr gelungenen Stil. Sie ist weniger familienfreundlich als z.B. THE ADDAMS FAMILY, aber trotzdem weit weniger vulgär und geschmacklos als THE BOOK OF MORMON. Lasst eure Kinder also zu Hause, aber Schwiegereltern können problemlos mitgebracht werden.

Die Kreativen hinter dem Musical haben ganze Arbeit geleistet.
Idee, Buch, Text und Regie stammen von Dominik Wagner und Jörn-Felix Alt.
Die Geschichte über die Betreiber eines Bestattungsunternehmens, die aus der \"Zweit-Einäscherung\" ihrer Klienten einen lukrativen Drogenhandel machen, kommt angenehm unprätentiös, ohne doppelten Boden und literarische Wichtigtuerei daher. Die Geschichte entwickelt sich flott und geradlinig, die Charaktere sind markant und dreidimensional, die Texte frech, originell und treffsicher.
Die Regie veredelt dieses wunderbare Rohmaterial perfekt.
Hohes Tempo, perfektes Timing und viele originelle Details und Ideen machen den Abend zu einem außerordentlich kurzweiligen Vergnügen.
Die großartigen Hauptdarsteller (es handelt sich auch um ein Drei-Personen-Stück) Denise Vilöhr, Manuel Steinsdörfer und Dennis Kornau sind ein fulminantes Trio Infernal, dass gesanglich, tänzerisch, komödiantisch allerbestens disponiert ist, und das Kunststück fertigbringt, dass man bei aller Verschrobenheit der Charaktere doch größte Sympathie für sie empfindet.

Die Musik von Christoph Reuter besteht aus einem unterhaltsamen und adäquaten Pop-Rock-Musical-Sound.

Multitalent Jörn-Felix Alt sorgt mit seinen Choreografien (auf der kleinen, aber witzig und wandelbar ausgestatteten Bühne) für ganz erstaunlich viel Dynamik und Tempo.

SARG NIEMALS NIE: Kleines Musical, viel Kreativität, großes Können, lautstarke Begeisterung.


Wunderschöne \"Felicita\"-Abende im Wiener Ronacher

25.03.2017 - Ich muss schon sagen - so eine tolle Musical-Mischung haben die VBW schon seit Jahren nicht mehr hinbekommen - feierte mit SCHIKANEDER im September 2016 ein sehr eher ernstes, sehr gehaltvolles Musical Premiere (siehe meine ausführliche Kritik dort) folgte nun im Ronacher die österreichische Erstaufführung des Musicals \"DON CAMILLO & PEPPONE\" von Kunze & Farina!

Es ist so zu beschreiben: lustig, mit ernsthaftem Hintergrund - top gespielt und gesungen und einfach \"italienisch-Heiter\" diejenigen die den Weg ins Ronacher finden feiern das Stück ab...

Am ersten Abend erkannte ich die größte Schwäche noch in der Musik, aber bereits am 2. Abend verließ ich mit einer gehörigen Portion Ohrwürmer das Theater und mit jedem Besuch mehr schwoll diese Begeisterung an!

Das Ensemble wird abgeführt von zwei absolut genau besetzten Darstellern - Frank Winkels & Andreas Lichtenberger sind einfach Don Camillo & Peppone - der Hammer wie toll die beiden sich anwatschen können und man doch ihre gegenseitige Zuneigung spürt bei allen Situationen die die beiden meistern!

Komödiantisch werden diese beiden nur noch getoppt von NONNO - gespielt von ERNST DIETER SUTTHEIMER - er ist der Zuschauerliebling des Abends erwacht er doch zwei mal auf spektakuläre Weise dem sicher geglaubten Tod mit 86 Jahren - zusammen mit seiner kongenialen Partnerin der kommunistischen Lehrerin LAURA gespielt von FEMKE SOETENGA fliegen die Glücks- und Liebeshormone nur so daher!

Maya Hakvoort als Alte Gina und quasi Erzählerin ihres eigenen Lebens kommt die große Klammer in dieser Geschichte zu mit berührenden, nachdenklichen Songs verkörpert sie das Ende - ist es ja auch ihr Todestag

Die jungen Liebenden Mariolino & Gina gespielt von Kurosch Abbasi & Jaqueline Bergros Reinhold spielen und singen rollendeckend haben Sie doch die 3 schönsten Liebesballaden des Abends mit \"Du und ich auf einer Insel\" \"Gold Gold auf schwarzem Wasser\" und Ginas verzweifeltes Liebes-Solo \"Wie kann verkehrt sein\" -

Mein absoluter Liebling ist aber Don Camillo alias Andreas Lichtenberger - er ist ein großartiger Schauspieler und seine Gestiken sind einfach nur genial wie er mit Jesus Zwiesprachen hält und sich verbal und körperlich mit Peppone rauft - er hat auch die schönsten Songs - schöne Flotte teilweise Stakkatos wie \"Wenn ich könnte wie ich wollte\" oder tolle Balladen wie \"36 Häuser\"

Peppones großes Solo \"Heimat\" kommt auch sehr toll über die Rampe aber Frank Winkels hat von Dario Farina vor allem die flotten Gassenhauer \"Genossen, Freunde, Bürger,, Drauf, Drauf, Drauf, \"Bene, Bene\" und \"Hurrah Hurrah\" zusammen mit dem grandiosen Ensemble auf den Leib komponiert bekommen...

Der größte Ohrwurm des Ensembles ist zweifelsohne die Posse: DON CAMILLO & PEPONNE\" ein herrliches Mitklatsch-Lied

Italienisch heiter wird man aus dem Theater entlassen und man bekommt die Melodie schwer wieder aus dem Kopf - sehr pointierte Texte von Michael Kunze - ein leichtes Stück ist bekanntlich schwieriger zu schreiben als ein Drama aber das gelingt ihm sehr gut - die Pointen sitzen alle Perfekt!

unbedingt anschauen - Prädikat besonders wertvoll gerade in unserer heutigen Zeit hält es viele Parabeln bereit und am Ende ist die Mitmenschlichkeit doch das wichtigste und das zeigt grandios dieses neue schöne, aufheiternde Musical - BRAVO Andreas Gergen! Danke VBW! Weiter solche Stücke bringen!

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Ein Ostalgisches Schlagermärchen

23.03.2017 - Nachdem ich beim Deutschen Musical Preis, Gabi Mut gesehen habe, wollte ich die Show gerne sehen.

Am 15.3 war es dann soweit.

Im Schmidtchen taucht man ein in die Geschichte der Gabi Mut, die in ihrem Leben in das ein oder andere Fettnäpfchen treten muss, um am Ende wie der Phönix aus der Asche zusteigen.

Dazu gibt es mal ernstgemeinten Schlager oder mit einem Augenzwinkern. Die Musik geht ins Ohr, und orientiert sich an den Schlagern des jeweiligen Jahrzehnt. Dazu bekommt man noch die ein oder andere Geschichte oder Erklärung von Ost und West Deutschland.

Alles in allem ist es ein sehr unterhaltsamer Abend der ganz alleine von Kathi Damerow gestemmt wird. Respekt! Herrlich Komisch, spontan und auch anrührend sie kann wirklich alles bedienen.
Schön auch die Interaktionen mit dem Publikum ( wer sowas nicht will, sollte sich besser nicht in die ersten Reihen setzen, wie man gleich bei der Begrüßung durch den Hausherrn Henning erklärt bekommt. )

Absolut sehenswert!

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Auch in der kleinen Version ein Spaß

23.03.2017 - Ich Habe am 16.3 die Vorstellung besucht und war doch positiv überrascht von der Qualität der Show.

Ich habe viel gehört und wollte mir dann selbst ein Bild machen, denn ich mag die Show, und habe sie auch schon in der großen Version in Hamburg, Stuttgart und Oberhausen gesehen.

Die Handlung ist zwar etwas flach, aber schön umgesetzt von der gesamten Cast.

Natürlich funktioniert die Musik von Udo Jürgens fantastisch, auch wenn das Orchester nun doch stark beschnitten wurde zu früheren Aufführungen. Da geht ein bisschen der Drive und Gefühl flöten. Deshalb auch der 1 Stern Abzug!

Die Bühne, ist passend gestaltet und es funktioniert zumeist auch ohne große Bühnentechnik.
Einzig das Rettungsboot und das Heck des Schiffs sind eine Lachnummer.

Die Cast wurde sehr gut angeführt von Alexandra Farkic ( Lisa ) und Detlef Leistenschneider ( Axel ), der in machen Passagen wie der echte Udo Jürgens klingt.

Das gesamte Ensemble hat sehr viel Spaß und Energie und bringt das auch den ganzen Abend, trotz sehr leerem Theatersaal, über die Bühnenrampe.

Ich wünsche der Produktion mehr Publikum.

Ich hatte einen schönen Abend.

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Ein \'Kann\' - aber wirklich kein \'Muss\'

22.03.2017 - Nun durfte auch ich am 16.3. das Stück noch einmal ansehen, nachdem ich es vor Jahren das 1. auch schon in Stuttgart gesehen hatte.

Darsteller:
Mathias Edenborn hat eine gute Darstellung hingelegt. Nicht mehr, aber auch nicht weniger. Seine Betonungen haben mir für diese Rolle nicht wirklich gefallen. Teilweise recht schwache Stimme.
Amelie Dobler konnte mich an diesem Abend überzeugen. Guter Gesang, auch wenn es zwischendurch etwas schwach klang. V.a. hat sie aber im Schauspiel überzeugt.
Thijs Kobes als Alfred hat mich sehr - positiv - überrascht. Gesanglich wirklich top. Am Anfang für mich etwas \'overacted\' aber v.a. im 2. Akt hatte sich das dann eingependelt.
Victor Petersen als Professor was für mich der stärkste Darsteller an diesem Abend. Gesanglich und schauspielerisch einfach nur sehr gut.
Das restliche Ensemble war auch allesamt gut, aber auch nicht mehr.
Bühnenbild:
Zum Glück wurden Teile der Orgiginaproduktion übernommen (Gruft, Grabwand). Andere Aspekte (Schloss) wurden per Projektion animiert. Doch gerade im Finale des 1. Akts hatte mich das gestört. Kennt man die alten Produktionen, wirkt das einfach etwas \'billig\'. Auch die Treppe war für mich im Gegensatz zu früher doch etwas enttäuschend.
Ton:
Einfach Katastrophal! Zu LAUT und zu dumpf. Mehr kann man dazu nicht sagen. Amateurhaft!
Gesamteindruck:
Ein netter Abend, nicht mehr, sondern eher weniger. Wenn man reduzierte Karten bekommt, ist es ok. Für den regulären Preis ist es nicht wert diese Show in Stuttgart anzusehen!

Ludwig-und-Rudolf (erste Bewertung)


Schönes Geburtstagsgeschenk

20.03.2017 - Eine gelungene und tolle Vorstellung. Alle Darsteller waren absolut spitze. Die Karten habe ich zum Geburtstag bekommen, waren zum zweiten Mal bei Musical and wine, aber bestimmt nicht zum letzten Mal, hoffen auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr. Großes Kompliment auch an die Band und an die Organisatoren.

Tdvkeller (erste Bewertung)


Starke Stimmen - Neuinszenierung gute Idee - leider nicht konsequent umgesetzt

19.03.2017 - Als Tanz der Vampire Zuschauer der ersten Stunde - 1997 im Oktober das erste Mal in Wien und dann bei allen weiteren Produktionen war ich zusammen mit \"Neulingen\" und weiteren totalen \"Vampir-Freaks\" nun in zwei Vorstellungen am Freitag, den 17.03. und Samstag, den 18.03.2017 um zu schauen wie Ulrich Wiggers und das Team nach fast 20 Jahren das nun neu umgesetzt haben....

Eines vorneweg: Es ist keine totale Katastrophe geworden aber auch kein absoluter Hit - es liegt so mittelmäßig dazwischen - allerdings ist es für Fans interessant zu sehen wie die altbekannten Szenen nun im neuen Kostüm- und Bühnenbild wirken - ich sag mal so \"Kopfkino\" - da man ja nach all den Jahren genau weiß - so nun passiert dies und das...

Die Idee, Tanz der Vampire in einem Sanatorium spielen zu lassen ist eigentlich nicht schlecht - das Bühnenbild von Hans Kudlich ist zweckdienlich, man kann auch sagen - viel ist eigentlich nicht vorhanden - was nicht schlecht ist - nachdem hier aber auch viele Negativäußerungen auftreten, dass in der aktuellen Stuttgart Produktion \"ein Bilderrahmen\" zu wenig hängen würde oder ein Prospekt nicht die gleiche Farbe hätte wie anno dazumal kann man dazu nur sagen: Leute - St. Gallen lieber nicht besuchen - hier ist nix mit \"Ausstattung\" - hier ist es karg und nicht pompös...

Wenn Ulrich Wiggers das nur komplett durchgehalten hätte dann wärs wirklich was tolles, ergreifendes geworden - leider hat er nun doch \"ein schlechtes Gewissen\" bekommen und nicht radikal das Thema \"SANATORIUM\" Konsequent umgesetzt...

Sowohl beim Licht als auch in vielen Kostümen und auch in der Choreographie erinnert man sich doch in vielen Szenen stark an die \"Schloss-Wirtshaus\"-Version und das macht das Stück nicht zu etwas besonderem...

Das Ensemble und alle Akteure sind gesanglich und schauspielerisch einwandfrei besetzt - da gibt es nix zu meckern - Thomas Borchert als Graf von Krolock macht das wirklich exzellent - nur leider hat Franz Blumauer Kostüme entworfen (roter Mantel, brauner Mantel) die Thomas Borchert wieder in einen Ur-Grafen verwandeln der auch genauso gut in Stuttgart auftreten könnte - bei anderen Akteuren sind tolle heutige Kostüme zu bewundern aber es ist kein einheitlicher Kostümstil erkennbar - entweder man macht auf \"traditionell\" oder \"modern\" passend zum Kulissenbild \"Sanatorium\" das sehr stimmig ist...

Jonathan Huor hat wenige eigenständige Choreographien für das Sanatorium entwickelt - leider erinnern viel zu viele Choreos an die Stilbildenden von Dennis Callahan - so bei \"Rote Stiefel\", fast 1:1, \"Ewigkeit\", \"Tanzsaal\" und dem Finalen \"TANZ DER VAMPIRE\" das hätte man wirklich konsequent anders umsetzen müssen..

Ansonsten hat es mir persönlich sehr gut gefallen es gab tolle neue Aspekte in dieser Show und ich fand auch viele Ideen von Ulrich Wiggers echt gelungen - z.B. bei Totale Finsternis spielt Thomas Krolock auf dem Klavier - das wirkt total und finde ich Klasse...

die 11-Mann-Orchester-Band spielt fantastisch und beweist, dass auch ein TANZ DER VAMPIRE mit 11 Mann sehr gut klingen kann - da regen sich einige wegen 15 Musiker in Stuttgart auf - aber es passt die Musik kommt rockig und druckvoll herüber - der Ton ist auch sehr gut ausgesteuert man versteht jedes Wort...

Die Gruppe hat sich Meinungstechnisch total geteilt: Die Kult-Fans fanden es zum einen \"katastrophal\", ich und ein anderen Teil fanden es interessant und mutig wenn es konsequenter umgesetzt worden wäre und richtig Leid tat es mir um die Neulinge, die Tanz der Vampire noch nie gesehen haben - die vermissten alles was für sie \"VAMPIRE\" ausmachen - ein Schloss, ein Wirtshaus, die tollen Kostüme und Masken....aber die dürfen wieder mit nach Stuttgart im April und dann sind sie wieder \"entschädigt\" und freuen sich am Ende doch wahrscheinlich darüber zwei Versionen dieses Klassikers gesehen zu haben....

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Blutleere Inszenierung

17.03.2017 - Nachdem ich den Tanz der Vampire seit 20 Jahren begleite habe ich mir gestern die neue Tourneeversion in Stuttgart angesehen. Was ich dort jedoch gesehen habe, war leider weit entfernt von der Qualität mit der die Vampire einst in Stuttgart ihr Unwesen getrieben haben.

Das positive vorneweg: Mathias Edenborn Leistung war hervorragend. Auch wenn man meint sämtliche Facetten des Grafen schon gesehen zu haben, vermag er eine neue rockige Interpretation mit einer unverwechselbaren Stimmgewalt zu zeigen.

Der Rest des Abends lief dann leider nicht ganz so gut. Ich hatte das Gefühl in einer schlecht funktionierenden Preview zu sitzen, wo man an allen Ecken und Kanten noch schleifen müsste. Die Stimmen teilweise zu schwach, schlecht ausgesteuert, zu leise oder es wurde genuschelt. Irgendwie kam mir die Show aber auch mehr „abgespielt“ als gelebt vor, was vielleicht auch daran liegen mag, dass kaum Erstbesetzungen auf der Bühne standen und den Zweitbesetzungen möglicherweise die eingespielte Routine untereinander fehlte? Wenn eine Zweitbesetzung auf der Bühne steht, kann diese vom restlichen Ensemble aufgefangen und mitgetragen werden. Wenn nun aber fast nur Zweitbesetzungen auf der Bühne stehen, welche bei weitem nicht die Proben- und Spielerfahrung miteinander haben können, machte sich dies schon bemerkbar.

Bühnenbild: Klar, tourneetauglich gemacht, etwas abgewandelt, aber immer noch gut. TdV lebt aber nicht nur von schönen Bildern, sondern von tollen Stimmen und der grandiosen Musik, der vielleicht größte Schwachpunkt dieser Inszenierung.

Das Orchester wurde verkleinert, die Technik versucht dies auszugleichen, aber in Stuttgart war gestern das Paradebeispiel, wie es eben nicht gemacht werden sollte! Streckenweise dünner Sound, dann wurden die Regler wieder an den Anschlag geschoben – die Lautstärke sollte wohl über das fehlende Orchester hinwegtäuschen.

Tanz der Vampire war für mich immer ein besonderes Musical, das mich bei jedem Besuch wegen der Musik, der Inszenierung und den Stimmen immer wieder neu gefangen nahm. Diese Momente blieben gestern Abend nahezu komplett aus. Eigentlich hätte das Stück 5 Sterne verdient, aber die momentane Inszenierung ist dies in meinen Augen nicht wert. Schade, da so die Vampire durch die momentane Tournee wirklich zu Grabe getragen werden.

Caveman (erste Bewertung)


Katastrophe

14.03.2017 - Ich hab noch nie, mit Ausnahme von Barbarella, so ein schlechtes Stück gesehen!
Die Musik ist grottig, die Handlung( nennen wir es so) extrem dünn!
Was sollte das für Choreographie sein?
Habe wirklich überlegt in der Pause zugehen, aber eine Freundin meinte der 2. Akt wäre besser,dem war leider nicht so!
Michael Kunze hat noch nie so banale Liedtexte geschrieben! Ich bin wirklich enttäuscht!
Schade um das Geld!

mischi100 (5 Bewertungen, ∅ 2.2 Sterne)


Schlimme Akustik

11.03.2017 - Ich fand die Schauspieler durchwegs solide, besonders Katja Berg als Svetlana wusste zu überzeugen. Annemieke van Dam hatte Probleme in den höheren Partien, für mich klang sie da nur schrill. Das Hauptproblem der Produktion war aber, dass man aufgrund der Akustk rein gar nichts vom Text verstand, weder in den Solopartien noch in den Ensemblenummern. Wenigstens das Gesprochene war einigermaßen zu verstehen, doch fand ich es doch sehr schade, da man, wenn man die Handlung nicht kannte, nur sehr schwer folgen konnte.

*maria0815* (3 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Toller Musicalabend in Braunschweig mit zwei großartigen Hauptdarstellern

11.03.2017 -

jongleur (39 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


irgendwie witzig

09.03.2017 - Hatte einen schönen Abend im Theater. Stück war witzig und ich fühlte mich gut unterhalten.

steff79 (erste Bewertung)


Es wird leider immer weniger

08.03.2017 - Ich war in der Premiere am 5.3. im Rhein Main Theater.

Erstmal zum Theater... Das Haus ist etwas in die Jahre gekommen, und wurde nicht oft bespielt. Das merkt man leider. Es war so heiß im Theaterraum und stickig, das nicht nur ich immer mal wieder husten musste.

Die Show begann wegen technischer Schwierigkeiten knapp 20 Minuten später, was dem Spaß aber keinem Abbruch tat. Die Show, ich habe sie mehrfach nun gesehen, ist einfach herrlich. Soviel Herz und Witz findet man nicht oft auf deutschen Bühnen.

Die Story ist ja bekannt und auch das es nicht die Filmmusik ist sondern neue Kompositionen von Alan Menken. Großartig wie er mit der Show eine Hommage an die 70iger Jahre hinbekommen hat.

Die Besetzung in Niedernhausen war bis auf eine Rolle die komplette 1. Besetzung.

Der Nonnenchor ist herrlich. Wie die Truppe erst etwas ungelenkig und schief singend daher kommt und sich bis zum Finale in glitzernde Höhen schwingt. Super!
Bei den Rollen führt Aisata Blackmann als Dolores die Riege an. Wirklich wundervoll herzlich und mit fantastischer Stimme sitzt da einfach alles. Sie ist für mich einer der besten Besetzungen die ich bisher sehen durfte und eine Entdeckung.
Ihr als Gegenpol spielt Agnes Hilpert die Mutter Oberin mit sehr viel Würde, Strenge, aber auch Herz. Selten habe ich so eine gut singende Oberin gehabt.
Eddie Fritzinger wird hier endlich wieder von Gino Emnes Rollendeckend und mit fantastischer Stimme gegeben.

Zu den kleineren Rollen des Abends sind Abla Alaoui als Mary Robert und Regina Venus als Mary Lazarus wundervoll. Besonders Steffi Irmen als Mary Patrick ( die einzige 2. Besetzung des Abends ) weiß mit ihrem Lachen das Publikum für sich zugewinnen und anzustecken. So herrlich ehrlich hab ich Mary Patrick selten gesehen. Top!

Curtis Jackson wird von Mischa Mang gegeben, der hier nichts Besonders darbieten kann. Seine Boshaftigkeit wird immer nur mit Brüllen verwechselt und auch gesanglich merkt man, dass er an seine Grenzen stößt.
Ganz anders seine Handlanger Joey, Pablo und TJ.
An diesem Abend von Benjamin Eberling, Alessandro Pierotti und Arcangelo Vigneri gespielt.
Ihnen gehört der Showstopper des Abends.
Besonders Eberling weiß seinen Körper und Stimme einzusetzen, dass ich Tränen gelacht habe.
Bleibt noch Franz Jürgen Zigelski als Monsinore. Er ist herrlich würdevoll, aber auch gerade im Zusammenspielt mit Mutter Oberin ungemein komisch.

Der Sound hat leider nochmal an Strahlkraft verloren zu anderen Vorstellungen, die ich gesehen habe. Mir fehlte da eindeutig der Bass. Aber was will man erwarten bei soviel Frauen auf der Bühne und lediglich 6 Mann im Orchestergraben.

Für eine Tour ganz gut, aber die Preise sind unanständig hoch.
Deswegen gibt es für den Gesamteindruck des Abends leider nur noch 3 Sterne.

Ich hätte diesem Stück eine bessere Tour gewünscht mit mehr Spieldaten, aber wie ich hörte, wird wohl nach Niedernhausen und München endgültig Schluß sein für das Kloster.

Deswegen Leute schaut es Euch an, solange es noch geht. Ich habe die Show nun 9 Mal gesehen, und bin sehr begeistert.

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


DADDY COOL - nette Compilation in dürftiger Tourversion

06.03.2017 - Das man bei einer als Tour konzipierten Show Abstiche machen muss, ist fast klar. Aber auch für 40-70€ darf man erwarten gut zu sehen und zu hören. Hier musste man bei DADDY COOL in der besuchten Vorstellung in der Stuttgarter Liederhalle einige Abstriche machen. Es sei zu wünschen das anderswo zumindest Sound und Technik einen Hörgenuß ermöglichen.

Eines vorweg. Die Stimmen der einzelnen Darsteller sind (sicher) gut. Mangels entsprechender Tontechnik kamen diese in der besuchten Vorstellung (Liederhalle Stuttgart) nur bedingt beim Publikum an.

DIE BÜHNE

Die Bühne besteht aus einer (halben LED-Wand) sowie aus ein paar Lichtsäulen und einer 3-stufigen Treppe mit LED Beleuchtung. Links und rechts daneben standen noch ein paar Lautsprecher und überall hingen Kabel herum. Alles sah aus als ob DJ Frank zur Dorfdisco geladen hat.

Die wenigen Lautsprecher sind sicher in der Lage eine kleine intime Stadthalle zu beschallen. Für einen so großen Saal war aber die Ausstattung und das technische Equipment völlig ungeeignet.

DIE KOSTÜME

Unauffällige Alltagskleidung. Im Finale dann alle in silberfarbende Anzüge gehüllt. Nett anzusehen aber nicht spektakulär

DIE CHOREOGRAPHIE

Das Ensemble tanz sehr gut und synchron.

DIE STORY

Die Show hat eine dünne, nette und unauffällige Story ohne große Konflikte. Alles ist vorhersehbar und konsturiert (wie oft bei Compilation-Shows).

Manche Textzeilen in den Dialogen des Protagonisten Sunny im Zwiegespräch mit seiner Mutter kamen einem sehr bekannt vor. Man hätte meinen können, sie stammen direkt aus dem Textbuch von Mamma Mia (Dialog von Sophie mit Sam, bzw. Sophie und Donna).

Viele Charaktere sind stark überzeichnet und wirken daher noch blasser als sie schon sind. Die Darsteller sind redlich bemüht.

DIE MUSIK

Das Publikum wartet eh nur auf die zahlreichen Hits aus dem Songkatalog von Frank Farian. Die Arrangements (Vollplayback) sind sicher gut. Davon kann man sich ja auf der Londoner CD überzeugen.

Leider kam auch die Musik in der großen Liederhalle nur sehr leise, ohne Bass und eher dumpf beim Publikum an. Das war sehr schade. Obligatorisches Mitklatschen bei einigen der Gassenhauer war dennoch drin. Partystimmung kam aber leider nie wirklich auf.

FAZIT

Die Cast überzeugt nämlich mit tollen Talenten und schönen Stimmen. Man hätte der Show eine etwas professionellere Umsetzung gewünscht. Trotzdem kann man 2 Stunden und 20 Minuten Spass haben.

mrmusical (54 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Eine Klamotte

05.03.2017 - Nun, wer das Original kennt und einen netten Abend erwartet, sollte sich das auf keinen Fall antun...die Geschichte verkommt zu einer Klamotte....mir war es stellenweise wirklich peinlich, wie Charaktere verunglimpft wurden...die Musik ist durchgehend flach und ereignislos...und und auch \"Christine\"wurde unglaubwürdig durch eine viel zu alte Darstellerin ( mit billiger Blondie Perücke) dargestellt...die reife Stimme hatte nichts mit der Christine aus dem Original zu tun....und nachdem man sich durch die Vorstellung geschleppt hatte wurde man noch unverlangt mit zwei Zugaben bedacht....sowie mit einer Carmen Einlage .....keiner hatte Zugabe oder ähnliches gerufen...Schade...absolut Geld zum Fenster rausgeworfen... die Schauspieler trifft keine Schuld...sie habens wirklich gut gemacht...aber die Verhunzung dieser tollen Geschichte ist schon ....

entäüscht (erste Bewertung)


Am 01.03.2017 in Osnabrück einfach genial!

02.03.2017 - Wir haben einen fantastischen Abend erlebt!Es wurden die besten Lieder aus den bekannten Musicals gebracht. Natürlich kann man bei einer Tour nicht dasselbe Bühnenbild erwarten wie bei einem richtigen Musical. Die Darsteller haben uns aber einfach nur mitgerissen und, besonders Christian Schöne, den Laden richtig gerockt. Am ende haben alle geklatscht und mitgesungen und das Ensemble gefeiert! Wir sind beim nächsten Mal garantiert wieder dabei! Sehr empfehlenswert!

Sabrina (erste Bewertung)


Berührend

01.03.2017 - O ihr Weitgereisten, Hochgebildeten, Hochmusikalischen!
Ihr mit eurem exquisiten, an renommierten Bühnen von Welt
geschulten, verwöhnten Musikgeschmack! Ihr hochmütigen Kenner, ihr weisen Kritiker vor dem Herrn!
Ihr seid zu bedauern!
Ihr seid nicht mehr in der Lage, eine
außergewöhnliche Amneris mit einer umwerfenden Stimme, eine bezaubernd natürliche , mit wundervoller Leichtigkeit singende und spielende Aida zu erkennen und ein einmaliges, in seiner Spielfreude, in seinem Engagement mitreißendes wundervolles Ensemble wahrzunehmen!
Mich hat die Inszenierung sehr berührt! Nachhaltig!
Ein großes Lob an alle, alle, alle! Nicht zuletzt an den wunderschönen, brillanten Radames !
Habe das eine oder andere Lied aus dem Stück von\" berühmten\" Musicaldarstellern gesehen und gehört!
Sie waren nicht besser als das, was ich in Schwäbisch Gmünd gesehen habe!

Gawrielle (erste Bewertung)


Wonderful Dresden

01.03.2017 - Wenn ich vor einer Aufführung die CD höre, bin ich oft von dem musikalischen Ergebnis enttäuscht. Deshalb verzichte ich meist darauf. Nachdem ich aber \"Wonderful Town\" eine kleine Ewigkeit nicht mehr gesehen und gehört hatte, habe ich mir dann doch mal ein paar Aufnahmen reingezogen. Und das hat mir dann bewusst gemacht, was für einen tollen Job Sarah Schütz, Olivia Delauré und das gesamte Team da machen. Großartig das Orchester der Staatsoperette. Mit Peter Christian Feigel haben sie genau den richtigen Mann, der Bernsteins Musik zum Glühen bringt.
Was Ruth und ihre Schwester Eileen im Greenwich Village in den 30-iger Jahren erleben, ist vielleicht für heutige Verhältnisse ein wenig harmlos. Matthias Davids hat das mit Melissa King (Choreografie) flott in Szene gesetzt. Und Arne Becker hat eine wunderbare Neuübersetzung beigesteuert.
Und bei Bernsteins Musik kann man nur ins Schwärmen kommen. Glück pur.

JürgenE (33 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Aufführung am 28.2.17 in Stuttgart Liederhalle

01.03.2017 - Hätte ich von der Irreführung den der Titel hervorgerufen hat eher gewusst, wäre ich nicht hingegangen. .....ich wollte Les miserables sehen.....ein sehr enttäuschender Abend. ....gesanglich ok.... Lietexte eher einfach gehalten aber der Rest ..... Focus lag auf der Liebesgeschichte und nicht im Zwiespalt der beiden Männer , wir im Original. ....eine Frechheit, das mit em Namen des Originals tu bewerben ......für mich sehr, sehr enttäuschend. Werde sicherlich nicht mehr solche Veranstaltungen besuchen

Jasmina (erste Bewertung)


Fehlbesetzung

27.02.2017 - Wir sind eine Musical Reisegruppe und sind seit langer Zeit immer zu den Kolping Musicals gefahren. Natürlich gab es Stücke, die uns mal mehr, mal weniger gefallen haben. Wir haben uns aber dieses Mal entschlossen hier eine Bewertung abzugeben. In Schwäbisch Gmünd speilt z.b. Seit Jahren immer der Regisseur eine der Hauptrollen. Uns ist wohl bewusst dass er ein Laie ist und im Vergleich zu den Profis jedes Jahr keine Chance hat, aber wir wollen dies nicht jedes Jahr sehen. Dieses Jahr hat es dann leider absolut nicht gepasst. Warum lässt dieser Mann an eine solche Rolle (Zoser) nicht Profis ran, oder zumindest Leute die der Rolle zumindest etwas das Wasser reichen können.
Das war eine der Enttäuschungen des Abends. Die weiteren Rollen Amneris, Aida und Radames haben überhaupt nicht zusammen gepasst. Amneris war viel zu alt, sie hätte locker die Mutter von Aida und Rademes sein können, gesanglich und spielerisch leider auch enttäuschend. Aida hat uns gesanglich nicht umgehauen, war aber akzeptabel, genauso wie Radames. Die weiteren Rollen wurden von Laien übernommen und spielten im Rahmen ihrer Möglichkeiten ganz nett. Die Musik war solide.
Aufgrund der Tatsache, dass hier wohl jedes Jahr der Regisseur sich eine Rolle unter dan Nagel reißt und diese zum Teil unterirdisch spielt, werden wir nicht mehr kommen. Tut uns sehr leid, aber die Verantwortlichen sollten sich mal fragen, ob dies eine so prickelnde Idee ist.

Totomusic (erste Bewertung)


Betrug

26.02.2017 - Eine Belohnung für mich selbst sollte es werden. Der Abend mit dem \"Phantom\".
Gesehen hatte ich 1998 die grandiose Inszenierung in Hamburg. Hier wurde mir eine Operette vorgesetzt, die jedes einzelne Chormitglied des Rostocker Volkstheaters besser gesungen hätte.
Die \"Multimediashow\" hat jedes Dorftheater drauf. Projektion auf einen Vorhang.
Geld hätte ich lieber meinen Patenkindern in aller Welt spenden sollen.

Polsterfee (erste Bewertung)


Nicht empfehlenswert

23.02.2017 - Seit Jahren habe ich Kolping Musicals geschaut und komme selbst aus Schwäbisch Gmünd. Aber nun wage ich mal was zu sagen...
Warum spielt denn immer die Regie eine große Rolle. Michael Schaumann ist eine Laie und spielt leider oft die falschen Rollen. Zoser war total fehlbesetzt, keine Musical-Stimme, der Rolle absolut nicht gewachsen! Radames fand ich zumindest noch am passendsten. Amneris viel zu alt und leider mit Dialekt...sagen wir mal so: Das Stück spielt in Ägypten, wir sitzen in einem schwäbischem Amateur-Theater und die Amneris spricht mit mit englischem Dialekt. Gibt es denn keine Alternativen?? Mereb ist ein Schwäbisch Gmünder und macht dafür seine Rolle ganz schön, während mir bei Aida der Glanz fehlte! Das Ensemble ist wie immer \"stets bemüht\" und macht trotz allem auch Spaß beim Zusehen. Die Band war ok, aber auch nicht mehr. Leider etwas einschläfernd...
Zusammenfassend: Aufgrund der Besetzung und vor allem des Zosers war und ist dies nicht empfehlenswert...

IngeS. (erste Bewertung)


GÄNSEHAUT!

22.02.2017 - Einfach ne tolle Produkion, genial neu interpretiert, hat das zeug zu nem neuen Original!
Unbedingt ansehen!

The_WiZ (8 Bewertungen, ∅ 4.6 Sterne)


Die Vampire im Sanatorium

22.02.2017 - Herr Wiggers hat Tanz der Vampire neu erfunden. Und mit \"neu\" meine ich: \"richtig neu\". Das Gute vorab: Texte und Musik sind unverändert. Danach das Bessere: Mehr Orchester und eine Traum-Cast. Und das Beste am Schluss: Handlung und Charaktere spielen in der heutigen Zeit. Erfrischend neu und mit kreativen Ideen, die für zwei Inszenierungen gereicht hätten.
Sogar die Darsteller interpretieren Ihre Figuren moderner. Borchert scheint wie verwandelt und kokettiert mit dem neuen Bühnenbild und den neuen Requisiten.
Den Time Warp ins 21.Jahrhundert hat Wiggers konsequent und kompromisslos angelegt, aber doch so behutsam, dass Texte und Figuren nach wie vor passen und sich harmonisch in die Inszenierung einfügen.
Die völlig neue Interpretation des Polanski-Stoffes ist sehr gut gelungen.
Die Frage: \"Ist die neue Version besser?\" ist für mich die falsche Frage. Ich jedenfalls nehme die Versionen, wie sie kommen und freue mich über jede neue Aufführung - egal ob classic oder innovated.

just-marc (erste Bewertung)


Tosender Beifall für eine erstklassige Aufführung !

21.02.2017 - Ich war bei der Premiere dort und es war als Gesamtpaket einfach eine
tolle gelungene Aufführung.
Das Ensemble wurde für diese
Leistung von den rund 1000 Zuschauern im Saal völlig zu Recht mit minutenlangem begeisterndem Beifall und stehenden Ovationen belohnt.
Danke an ALLE für einen wundervollen
mitreissenden und kurzweiligen
Abend :-)) !

Tanja42 (erste Bewertung)


Ein schöner Abend

20.02.2017 - Es ist jedes Jahr wieder erstaunlich und bewundernswert, wie ein Haufen Amateure und nur eine Handvoll Profis solch eine Aufführung auf die Beine gestellt bekommen. Vor allem, wenn man bedenkt, dass sowohl das Bühnenbild als auch die Kostüme in liebevoller Handarbeit mit viel Engagement von eben diesen Amateuren in ihrer Freizeit hergestellt wurden. So viel dazu. Doch nun zur Aufführung: Es hat einfach Spaß gemacht, den Akteuren zuzuschauen und zuzuhören. Alter hin, Größe her, die Hauptprotagonisten konnten uns durch ihre Stimmen überzeugen. Das Ensemble war wandlungsfähig und begeisternd. So was erlebt man nicht jeden Abend. Ein Vergleich mit professionellen Millionen-Produktionen ist völlig unangebracht. Wir hatten unseren Spaß und sind sicher auch nächstes Jahr wieder dabei. Daumen hoch für das Kolping Musik Theater.
Andrea und Bernd aus Aspach

Berhan62 (erste Bewertung)


Mitreissend

20.02.2017 - Das war ein rundum gelungener Musicalbesuch ! Klasse Stimmen,
mitreissende Inszenierung, berührende Handlung und auch eine super Stimmung im Publikum (Samstag 18.2.15 Uhr). Auch klasse gelungen: Am Ende schließt sich der Kreis ! Radames und Aida waren top besetzt, auch die restliche \"Crew\" war hervorragend besetzt. Amneris stach dabei auch besonders hervor. Jedes Jahr kommen wir mit einer Gruppe von ca. 10 Personen und sind immer wieder aufs neue begeistert! Euer Alexander

AlexAlex (erste Bewertung)


Zuviel Geld für wenig Klasse

20.02.2017 - Wir haben die Show im Leipziger Gewandhaus gesehen und waren sehr enttäuscht vom ganzen Niveau. Die Musik aus der Konserve, die Bühnenbilder einfallslos, die Männerstimmen eine Katastrophe-alles in allem viel zu wenig Klasse für stolze 50€! Definitiv nicht zu empfehlen, dann besser in Berlin oder Hamburg ein wirklich gutes Musical besuchen!

Amelie (erste Bewertung)


Toll gespieltes und gesungenes Therapiestück auf dem Theaterschiff Bremen

20.02.2017 - Habe mir dieses Stück nur angesehen, weil ich es empfohlen bekommen hatte. Wahrscheinlich wäre mir sonst dieser tolle Abend entgangen. Normalerweise finden auf dem Theaterschiff eher so Revuen wie \"Hossa\" oder \"Ich will Spass\" statt. Hier jetzt mal ein Stück mit Humor und Tiefgang. Super.
Die Darsteller sind durch die Bank weg genial.Gut, der Therapeut könnte schon ein wenig mehr Energie haben, aber die anderen Vier machen das schon wieder wett.
Was da gesungen wird, ist auch schon allein den Eintritt wert. Nicht das übliche Einerlei, sondern Songs, die mich echt überraschten. Von Chansons wie \"Paroles, Paroles\" und Barbara Schönebergers \"Männer muss man loben\" zu den Dresden Dolls und Bonnie Tyler. Geile Mischung. Und super in die Therapie.Handlung eingebaut.
Musste sehr viel lachen, aber habe auch mich und meine unterschiedlichen Beziehungen im Laufe der Jahrzehnte gut wieder erkannt. Perfekt von der Regie herausgearbeitet.
Ganz toll fand ich Marc Trojan und Jochen Simon. Die beiden singen grandios. Aber auch die Frauen Annette Mayer und Andrea Gerhardt waren fantastisch. Der Showstopper war \"Out of the dark\" von Falco. So klassel von Annette Mayer auf einer Massageliege sich verbiegend gesungen. Saukomisch.
Also, wer sich oder seinen Partner in Verhaltensmustern wieder erkennen möchte, sollte dringend aufs Theaterschiff Bremen gehen.
Danke für den geilen Nachmittag.

Musicalfuzzi (erste Bewertung)


Herzerwärmend und bestens gelungen!

20.02.2017 - Unsere Familie war am Freitag auf der Premiere bei \"Aida\" und wir erlebten einen sehr gelungenen Abend.Die Art und Weise wie ein Amateurchor kombiniert mit Profis solch eine Inszenierung auf die Bühne bringt, finden wir herausragend!Die Mischung aus fast familiärer Stimmung und hervorragenem Sologesang plus rundum stimmigen Kostümen und Kulissen mit beeindruckenden Grupppenszenen hat uns allen sehr gut gefallen. Dass Amneris etwas älter wirkte als Radames störte mich nicht - welche Verbindung ist schon perfekt - das macht die Sache der inszenierten Ehe nur noch realistischer und wirkt den ewigen Klischees entgegen. Ja, sie hat einen Einsatz verpasst, aber auch das ist menschlich und wurde von ihr und vom Ensemble gut aufgefangen. Ihre Rolle spielte sie wirklich gut und ihre Verwandlung kam sehr gut zur Geltung.
Aida hat uns alle verzaubert, Radames war großartig und Zoser war super als kleiner,ekelhafter Ehrgeizling. Was spricht dagegen, als Regisseur gleichzeitig auch Schauspieler zu sein, wenn man das Zeug dazu hat??? Und Michael Schaumann als Allroundtalent kann es einfach! Nur kein Neid! ;-)
Das Rundumpaket \"Aida\" aus den Kehlen der \"Kolping - Familie\" war für uns rundum stimmig und wir bewundern das enorme Engagement von Leuten wie \"Du und ich\", die solch großartige Abende auf die Bühne zaubern. Weiter so! Wir sind nächstes Jahr wieder dabei!
Eure Palengas aus Freiburg


Leider Möchtegern

19.02.2017 - Naja, habe mich auf das tolle Stück Aida gefreut und wurde maßlos enttäuscht...übrigens meine Mitbesucher ebenso...
Ich kenne das Stück sehr gut und habe es auch schon das ein oder andere mal gesehen (damals aber alles Profis). Was ich hier vorgesetzt bekommen habe war zum Teil wirklich sehr schlecht. Fangen wir mal an...die Besetzung: ich weiß nicht genau wer für diese verantwortlich war, aber das war wirklich ne Frechheit. Amneris (gespielt von Fawn Arnold) hätte locker die Mutter von Radames und Aida sein können, hat die Einsätze vermasselt und auch das Deutsch lässt zu wünschen übrig. Aida und Amneris sollten etwa das gleiche Alter besitzen und am besten noch begehrenswert sein...Aida war ok, aber ohne Charisma und leider ohne die Big Notes (die hohen Töne weggelassen). Ich hatte die Aidas als große, schöne Frauen in Erinnerung, so sollte es auch sein...naja...
Radames war wirklich gut... da gibt es nichts zu sagen, ebenso Mereb. Dieser hat sich ganz gut geschlagen. Ich möchte gar nicht auf alle eingehen...ABER der absolute Abschuss war Zoser! Dieser wurde von Michael Schaumann gespielt und war die Fehlbesetzung des Jahrhunderts! Viel zu klein! Er hat sich immer gestreckt und größer gemacht, wollte auf Teuel komm raus böse sein (fast peinlich), knödelte wie ein schlechter Operntenor und was ich dann erfahren habe....er ist der Regisseur! Lieber Michael Schaumann...ich kenne Sie nicht, aber bitte lassen Sie (Kolping ist ja ein Amateur Theater) für solche Rollen die Profis ran. Zoser muss ein Bariton sein, am besten noch ein großer Mann und guter Schauspieler. Das war unterirdisch! Und im übrigen...warum spielt der Regisseur denn eine der Hauptrollen? Die Musik hatte immer dassslbe Tempo, und das viiiieeeel zu langsam. Aida ist ein Elton John Stück...warum waren da keine Rock-Elemente? Der Dirigent war zwar auch ein Amateur, aber ein wenig Tempo und Abwechslung kann man schon erwarten!
Wenn ich an die Zeiten vom Colloseum in Essen zurück denke war das hier leider ein total verschenkter Abend...
Mit diesem Niveau seht ihr mich nicht wieder...schade Schwäbisch Gmünd!
Euer Thomas

Thomas2708 (erste Bewertung)


Miserabel

19.02.2017 - Aha und das soll TDV sein? Die Orginialversion ist viel besser! Warum macht man so ein Klamauk ? Warum diese komische Kostüme!

Premieren Publikum war laut, weil es allen angeblich gefallen hat!

Musicaltrine (erste Bewertung)


Einfach genial

19.02.2017 - Das war das erste mal für uns in der Händel halle .Und dann gleich sowas .War so super auf so einen engen Raum so ein Stück aufzuführen .Die Darsteller der einzelnen personen waren einfach klasse.Möchte mich für diesen schönen Abend bedanken.SUPPER

Die zwei (erste Bewertung)


Hammer Cast - prunkvolles Bühnenbild plus \"Waschmaschinenmusik\" zurück in die 50er

18.02.2017 - Nach meinen 3 besuchten Vorstellungen in Stuttgart ist es so, dass ich das Stück wie damals in Wien mit \"Abstrichen\" empfehlen kann.

Dadurch, dass das Bühnenbild, die Storyline sowie die Technik wie in Wien sind empfehle ich meine damalige Wiener Bewertung zu lesen - hier gehe ich auf die Neuerungen ein - und diese betrifft die phantastische Cast, die das Stück trotz der leider schwachen, teilweise unerträglichen Musik super trägt und doch noch zu einem \"Schau-Spektakel\" mit Qualität macht wie auch nicht anderes von der STAGE erwartet...

Bei der Musik kann die STAGE leider auch nichts ändern - selbst die Autorin Pamela L. Travers fand die Musik der Sherman-Brothers für ihre MARY Poppins unpassend und unerträglich - hierbei muss man leider konstatieren - ihre sehr späte Einwilligung ein Musical daraus machen zu dürfen war musikalisch gesehen wirklich die falsche Entscheidung und diesbezüglich hätte man sich besseres gewünscht -

aber dafür hat man ein schönes, spektakuläres Schau-Stück gebastelt, dass unterhält und man sich in die magische Welt der MARY POPPINS hineinverzaubern darf - zumindest bis der Zauber dann wieder jäh unterbrochen wird durch so \"Zehennägel-Aufrollende Lieder wie \"Mit \'nem Teelöffel Zucker\"

Elisabeth Hübert als perfekte MARY POPPINS Darstellerin spielt die Rolle nicht - sie lebt sie einfach - nein - sie ist die perfekte MARY POPPINS - zart, unschuldig und einfach lieb anzuschauen - ihrem Spiel schaut man gerne zu - und zusammen mit DAVID BOYD hat man hier die perfekten Hauptdarsteller gecastet...

In einer weiteren Vorstellung konnte ich auch Melanie Ortner als MARY POPPINS erleben - sie war \"resoluter\" und nicht so \"zauberhaft\" zart - ganz anders im Spiel aber auch sie konnte mich begeistern...

Ebenso wie die Darstellerin der Winifried Banks - Jennifer van Brenk und vor allem ihr Ehemann - George Banks alias Livio Cecini - er ist viel lockerer als Herr Kranner damals in Wien und seine \"Reise zurück in die eigene Kindheit\" gelingt ihm am Schluss des Stückes bravourös...

Miss Andrew spielt wie auch in Wien Maaike Schuurmans die kleine aber schöne Rolle der Vogelfrau wird von Betty Vermeulen übernommen die diese auch sehr bewegend spielt...

Ein absoluter Pluspunkt auch das gesamte restliche Ensemble die mit ihren Tanzperformances das Publikum trotz der relativ belanglosen Musik immer wieder \"aufwecken\" und für Begeisterungsstürme sorgen - Chapeu!

Für alle diejenigen, die sich eine Auszeit aus dem Alltag gönnen möchten vor allem mit Kindern zusammen ist diese Show wirklich zu empfehlen - wer ein Liebhaber des alten Disney-Films ist auch - hier gilt die Devise - Zurück in die Vergangenheit - wer sich ein neues vom Film abhebendes Stück (vor allem in der Musik wünscht) ist allerdings fehl am Platz - im Gegensatz zu \"ALADDIN\" ist man fest verwurzelt in den 50er Jahren und nicht im Hier und Jetzt - wer dies akzeptiert ist im Apollo Theater goldrichtig

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Mein erstes Mal Luisenburg!

16.02.2017 - Obwohl ich nicht all zu Weit von der Luisenburg entfernt wohne, muss ich mir eingestehen, dass ich noch nie bei den Festspielen zu Gast war.
Im Sommer 2015 haben wir das spontan geändert. Der Inhalt des Stückes dürfte jeden soweit bekannt sein. Die Atmosphäre im Freilichttheater war schon beeindruckend. Das Bühnenbild wird umrahmt bzw. dominiert von den mächtigen Felsen am Bühnenende. Zwischen den Felsen wurde auch gespielt, es gab kleine Gänge und wie aus dem Nichts erschienen hier die Darsteller in manchen Szenen. Zwischen den Felsen kleine Cabaret-Lämpchen, die nach Einbruch der Dunkelheit eine ganz besondere Atmosphäre schafften. Die Band war in einem eigens am Bühnenrand stehenden Zugwagon der 30er Jahre untergebracht. Die Kostüme waren zeitgemäß im Stil der frühen 30er Jahre. Allen voran glänzte Anna Montanaro in der Hauptrolle als Sally Bowles. Stimmlich perfekt und mit einer gehörigen Portion Erotik und Frische. Man merkt ihr nicht an, dass seit der Uraufführung in Düsseldorf schon mehr als 15 Jahre vergangen sind. Insgesamt eine gelungende Inszenierung.

MrDuncan (6 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Tolle Produktion - dieser Mut wird belohnt!

15.02.2017 - Meine Familie und ich haben die Vorstellung am 12.02.2017 besucht. Das Theater war sehr gut wenn nicht sogar ausverkauft und wir hatten alle Erstbesetzungen. Ich kannte das Stück bis jetzt nur vom hören der Wiener Cast CD aus dem Jahre 2009 und bin ein echter Fan davon, deshalb hatte ich auch große Erwartungen und war überzeugt, dass mich die Produktion nicht überzeugen kann. Im Nachhinein muss ich sagen, dass ich mich geirrt habe. Es war ein herrlicher, amüsanter und kurzweiliger Abend. Die Stimmung im Saal war sehr gut, was vor allem an den guten Hauptdarstellern lag. Sie wussten es zu überzeugen, mit Komik umzugehen und das Publikum zum lachen zu bringen. Einzig allein die gesanglichen Qualitäten hätten noch besser sein können, aber es waren ja auch Schauspieler die hier gesungen haben und keine ausgebildeten Musical-Darsteller und für das haben sie es wirklich großartik gemacht. Einzig allein die Verständlichkeit in den Ensemble-Nummern war schlecht, die Musik war oft lauter als der Gesang und übertönte alles - deshalb auch einen Stern Abzug. Wo wir auch gleich bei einem großen Plus-Punkt sind: die Musik und das Orchester. Das Orchester spielte klar, vollbesetzt und mit viel Kraft die ohrwurmtauglichen Hits des Musicals. Es war ein echter Genuss für die Ohren diesem Orchester zu folgen. Hier ein ganz großes Lob an alle Musiker! Das Bühnenbild war in Ordnung und erfüllte seinen Zweck. Die Kostüme waren der Zeit (Ende der 50er Jahre) angepasst. Die Choreographie war teilweise sehr gut, teilweise wirkte es aber leider auch wie gewollt und nicht gekonnt (zumindest in manchen Ensemble-Nummern) - es waren einfach zum Teil zu viele Leute auf der Bühne. Die Komik, die dieses Stück mit sich bringt kam voll und ganz beim Publikum an! Es wurde gelacht, geklatscht - der Funke sprang einfach über, was bei diesem Musical nicht selbstverständlich ist. Insgesamt kann man das Stück vollends empfehlen und das Theater loben für den Mut sich für dieses Stück entschieden zu haben. Für die Zukunft wünsche ich mir weiterhin eine so gute Stückauswahl für Regensburg, wenn auch vielleicht mit 1 oder 2 ausgebildeten externen Musical-Darstellern für die Hauptrollen. Das würde das Ganze noch mehr abrunden. Ich denke das Theater Regensburg hat mit dieser Produktion einen Schritt in die richtige Richtung gewagt, weg von den Klassikern, die an jedem zweiten Stadttheater fast todtgespielt werden und hin zum modernen Musiktheater!

MrDuncan (6 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Das Phantom der Oper (Gerber/Wilhelm)

12.02.2017 - Wir sind Musicalfans und lieben das Phantom der Oper. Die Karten haben pro Person 78 Euro gekostet. Der Veranstalter war die Central Musical Company. Da erwartet man schon Qualität und dass die Veranstalterwissen, was sie tun.

Auch wenn uns bewusst war, dass es nicht das Original-Musical war, war die Enttäuschung riesig groß. Man kam sich vor, wie im letzten Provinztheater. Die Gesangs- und Schauspielleistungen waren von richtig schlecht bis naja geht so. Das Bühnenbild war lausig. Wenn es nicht so traurig wäre, das jemand solch ein Weltmusical so verschandelt, hätte man die ganz Zeit lachen können, da man sich vorkam, wie bei einer schlechten Satire auf das Phantom.

Zudem war die Akustik im Tempodrom enttäuschend. Die ganze Zeit wirkte es so, als wenn die Sänger unter einer Decke singen. So gedämpft war die Musik.

In der Pause fragten die Einlasskräfte alle, die sich draußen die Beine etwas vertreten wollten, ob sie wieder kommen. Warum wohl?

Ich kann nur jedem abraten, in diese Vorführung zu gehen.

lebedies (erste Bewertung)


wirklich grauenhaft

12.02.2017 - leider kann ich allen negativen Bewertungen hier nur zustimmen. Es war ein Geschenk-und ich habe mich im nachhinein nur noch geschämt,für so etwas niveauloses derartig viel Geld (78 Euro pro Karte) ausgegeben zu haben.Jede Schmierenkomödie ist besser und mit Musical hatte dies definitiv wirklich nichts zutun.Bühnenbild war auch nicht vorhanden, wenn man mal von der Leinwand im Hintergrund absieht.Wir saßen sehr weit vorn und hatten einen guten Blick auf das kleine Orchester, auch sie wirkten-verständlicherweise- genervt. Allerdings möchte ich mich auch über das Tempodrom als Veranstaltungsort äußern:es war kalt und obwohl nicht ausverkauft waren die Zuschauer auf ihren ungepolsterten Plastikstühlen auf engstem Raum zusammengepfercht.Schon beim Betreten wurden wir von der Dame am Einlass bei der Taschenkontrolle behandelt, als wären wir Sklaven, welche auf eine Galere getrieben werden und nicht Gäste, die viel Geld bezahlt haben. Wenn man hier von Betrug spricht, dann zu Recht. Jedenfalls weiß ich jetzt, warum wir unsere Schnitten, welche wir für unsere stundenlange Heimfahrt vorbereitet hatten, vorher wegwerfen mussten- die Befürchtung, dass diese auf der Bühne landen waren nach DIESER Aufführung durchaus berechtigt

ole bienkopp (erste Bewertung)


Zum 20-jährigen in Bestform! Mathias grandios

09.02.2017 - Das Kultmusical ist zurück in Stuttgart! Die Fans freuts und füllen das Palladium Theater wie eh und je! Auch im 20. Jahr schafft es diese Produktion \"frisch, grandios und einfach \"unsterblich\" zu bleiben\"

Zu verdanken vor allem der phantastischen neuen Cast seit 2016 - mit einer frischen jungen Sarah - \"VERONICA APPEDDU - einem jungen charmanten Alfred - \"TOM VAN DER VEN\" - einem \"hyperaktiven\" alten Professor - \"VICTOR PETERSEN\", einem gewitzten Chagal - NICOLAS TENERANI - eines frechen, lustigen Herbert - MILAN VAN WAARDENBURG, eine herrlich rockigen Magda - Merel Zeeman und seiner neuen (alten) Herrlichkeit von Krolock - MATHIAS EDENBORN -

Habe Mathias Edenborn bereits in Stuttgart 2001 und Berlin 2007 als Graf von Krolock erleben dürfen - jetzt als Erstbesetzung ist er noch gereifter, rockiger und eleganter in der Rolle gereift - stimmlich wie schauspielerisch ohne Makel und einfach Wow!

Das Bühnen- und Kostümbild funktioniert wie eh und eh - alles läuft routiniert ab - im Gegensatz zu anderen \"Schreiberlingen\" ist die Akustik im Parkett perfekt - ich verstand jedes Wort und die Gesangsparts vorzüglich - auch in der Pause und am Schluss nur lobende Worte über die Show - die Stimmung ist grandios und alle Beteiligten haben Freude an der Show - und das ist das schönste...glückliche Gesichter am Ende - nicht enden wollender Schlussapplaus!

Ja die Stuttgarter lieben ihre Vampire und das wird immer so bleiben....

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Peinlich

09.02.2017 - Wir wollten uns am 8.02.2017 das Musical Phantom der Oper (ASA)in Dortmund anschauen haben nur 20 min ausgehalten(nicht nur wir)weil alles aber auch alles grotten schlecht war.Wir sind Musical Fans haben fast alle gesehen manche sogar 2-3 mal.Phantom der Oper ist eigentlich eins der Besten aber diese Aufführung war Peinlich und Schlecht

KRISTIN (erste Bewertung)


Schande für das echte Musical

08.02.2017 - Ich habe das Musical Elisabeth bereits 5 x in verschiedenen Orten gesehen und war jedesmal von Neuem begeistert. Die gestrige Veranstaltung in Graz ist einfach ausgedrückt ENTTÄUSCHEND ! das hat absolut nichts mit dem Musical Elisabeth zu tun - massiv überteuerte Karten, der Veranstaltungsort - Kammersaal Graz - eine Katastrophe und absolut unpassend - die gesamte Aufführung alles - nur nichts was mit dem Musical Elisabeth zu tun hat. Das einzige was ich mitgenommen habe ist die Erfahrung, Kritiken VORHER zu lesen ! Denn alles was hier zuvor geschrieben wurde stimmt !

brigitte8533 (erste Bewertung)


Imposant, bedrückend, beeindruckend

07.02.2017 - Jedes Jahr sehe ich sehr viele Musicals und \"Imagine This\" war definitiv mein Highlight 2016. Großartige Leistung von allen - die Darsteller und Musiker haben mich sehr berührt, ich habe geweint und teilweise starr vor Schock auf meinem Stuhl gesessen. Der einzige Kritikpunkt ist das etwas zu langatmige Buch. Aber da der Abend insgesamt so imposant, bedrückend, beeindruckend war, ist das zu vernachlässigen. Ich bin schwer begeistert. Es ist definitiv kein Stück, das ich ein zweites Mal sehen muss, weil es zu traurig ist. Aber ich danke dem FME von Herzen für den Mut, dieses Stück auf die Bühne zu bringen. In keinem anderen Stück habe ich das FME als so perfekte homogene Einheit erlebt. Ob Darsteller oder Musiker, alle lebten dieses Stück. Mehr Meinung dazu auch auf kulturfeder.de

kulturfeder (3 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


Disney goes dark

06.02.2017 - Oder zumindest: a little bit darker.

Das ungarische Operetten- und Musicaltheater ist nun schon seit einigen Jahren mit Disney\'s DIE SCHÖNE UND DAS BIEST im deutschsprachigen Raum auf Tournee.
Anders als bei der STAGE-Version (die versuchte mit weniger Einsatz und Produktionskosten die Originalproduktion mehr schlecht als recht zu kopieren), hat man hier nun einen gelungenen neuen Ansatz für die Inszenierung und Ausstattung gewählt.
Etwas dunkler, etwas düsterer ist der Gesamteindruck. Insbesondere die Schlossszenerie erinnert in ihrer fatal-romantischen Stimmung mehr an Jean Cocteaus La belle et la bête-Interpretation als an Disney-Schmalz. Das bekommt dem Stück sehr gut.
Erstaunlich aufwändig für eine Tourneeproduktion kommen Ausstattung, Lichtdesign und Kostümbild daher. Die Herausforderung, dass verzauberte Personal darzustellen, ist ausgezeichnet gelungen. Fehler haben sich allerdings bei den Dorfbewohnern eingeschlichen, die sehr städtisch daherkommen. Auch dass die \"Three silly girls\", wie hässliche Vogelscheuchen ausgestattet sind, ist nicht durchdacht. Es macht im Bezug auf die Bedeutung dieser Charaktere keinen Sinn und ist insbesondere in der Interaktion mit Gaston kontraproduktiv.

Die Besetzung ist gesanglich bestens disponiert. Es gibt ausnahmslos typgerecht passende, wunderbare Stimmen zu hören.
Der ungarische Akzent ist kaum wahrnehmbar.
Allerdings merkt man doch deutlich, dass der Text rein phonetisch erlernt wurde.
Das Schauspiel leidet darunter. Viele Dialoge wirken doch etwas recht steif aufgesagt und Pointen gehen unter.

Dennoch ist diese Version von DIE SCHÖNE UND DAS BIEST eine gut gelungene und sehenswerte Interpretation des modernen Musical-Klassikers.
Der aber leider auch die ernüchternde Einsicht mit sich bringt, dass ich inzwischen 30 bis 40 Jahre zu alt für Disney bin.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Schlimmer gehts nimmer!

03.02.2017 - Vorstellung Dolce Theater Bad Nauheim 02.02.2017

Wer einen miesen Abend haben möchte sollte sich das antun.

Das Beste am Abend war das Essen vor der Show.

Gesang: Katzenjammer von der dunkelhaarigen Dame

Ein männlicher Sänger traf die Töne auch nicht wirklich

Ich spielte mit dem Gedanken nach der Pause nach Hause zu gehen. Ich habs gelassen, da der Eintritt mit 45 Euro
nicht gerade günstig war. Viel zu teuer für so einen Mist. Wae alles seher bemüht, null professionell.
Die Zugabe, wenn es eine gab, hab ich mir gespart.

Nicht empfehlenswert, sorry :(

Silvi (erste Bewertung)


Ein wahrer Geniestreich

31.01.2017 - Dieses Musical ist ein wahrer Geniestreich, denn hier stimmt alles: darstellerische und musikalische Leistung, Inszenierung, Choreografie und Ausstattung. Die Handlung ist berührend, die Umsetzung einfach aber fantasievoll. Wundervolle Musik mit unterschiedlichen Musikstilen. Kurz und knapp: eines der wahrscheinlich schönsten Musicals auf der Welt. Mehr Meinung auf kulturfeder.de

kulturfeder (3 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


WAS SOLL DAS?!?!

30.01.2017 - Wir waren vor einer Woche in dieser fragwürdigen Produktion... Nachdem ich einige Tage zuvor (bis dorthin dachten wir aufgrund der Werbung für die \"Originalproduktion\" es sei das von Webber) erfahren hatte, dass es sich nicht um das Original handelt, ging ich mit gemischten Gefühlen hin... Die Darsteller waren Mittelmäßig, die Inszenierung eine Katastrophe und die Musik naja sehr einfach gestrickt. Das Bühnenbild war Ok, aber die Umbbauarbeiten dauerten viel zu lange... Spannung gab es nicht, wir waren eigentlich nur gelangweilt. Die Personen waren zum Teil fragwürdig dargestellt. Zwischendurch dachte ich, es handle sich um ein Theater Stück, welches in der Grundschule aufgeführt wird, wobei sogar das besser wäre. Generell wurde mehr gesprochen. 17 Lieder + die Opernauszüge wenn ich micg nicht verzählt habe. Wir waren einfach so enttäuscht, so etwas habe ich nich nie gesehen! 80€/Karte! Ich vergleiche das mal nicht mit den Vbw, dort ist Preis/Leistung ja top! Eigentlich war das ganze eine Täuschung uns Betrug! Wenn man nicht genau recherchiert, kann man nicht herausfinden, dass es nicht DAS Phantom der Oper ist! Wir fühlen uns echt hintergangen! NIE WIEDER!

Kiwiii (erste Bewertung)


Das beste Musical das ixh

29.01.2017 - Ich habe diese Aufführung gesehen
und bin einfach nur begeistert. Habe
in Hamburg schon viele Musicals gesehen,
aber Les Miserables ist mir immer noch
ganz deutlich in Erinnerung.
Ich bedaure es sehr daß keine DVD-Aufzeichnung gibt, so daß man das Musical boch einmal sehen könnte.

dietersachs (erste Bewertung)


Traumhaft

29.01.2017 - Dieses Musical ist eine sehr sehenswerte Produktion, die eine konfliktgeladene Story mit toller Musik spannend bis zum Schluss erzählt.
Dass dies keine aalglatte STAGE-Produktion ist, macht das Musical noch weitaus charmanter als so manche Hochglanzvorführung. Soviel Herzblut von so hingebungsvollen Profis sieht man nicht alle Tage.

MUSS MAN GESEHEN HABEN!

Der Nörgler (erste Bewertung)


“Sei der Held deiner Geschichte“ ...

27.01.2017 - Begeisternd was das Ensemble zusammen mit einem tollen Team auf die Bühne bringt. Im ausverkauften Theater in Heilbronn war die Show nun in 5 Vorstellungen als Gastspiel zu erleben. Was für ein Erfolg.

Von Beginn an ging das Publikum mit und lies sich mitnehmen auf die abenteuerliche Reise. Andreas Gergen inszeniert flüssig und findet einen guten Weg zwischen Spass und Ernst. Das tolle Kostümbild sowie die ideenreiche Bühnenausstattung tun ihren Teil.

Die junge Castbegeistert mit tollen Stimmen, Spielfreude und sehr synchronen Tanz.

Die Musik ist sehr schön. Viele Stilrichtungen untermalen die Szenen gekonnt. Eine große Band bringt die Musik gut zu Gehör. Einzig die Tontechnik in Heilbronn sollte mal überholt werden.

Belohnt wurden die Darsteller mit großem Beifall und Standing Ovations.

mrmusical (54 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Absolutes Disaster

27.01.2017 - Wer die ursprüngliche Version vom Phantom gesehen und genossen hat ist hier total fehl am Platz. Nach der Aufführung in Hamburg die wir 2 Mal besuchten kam uns die Aufführung in Bremen eher als eine Komödie vor.
Die Stimmen der Sänger waren gut, aber mit der Orginalversion nicht zu vergleichen. Kaum bekannte Melodien aus L. Webbers Musical erkennbar. Wenn überhaupt, nur angedeutet.
Alles in Allem ein enttäuschender Abend ohne Höhen und Tiefen.

Porschebiene (erste Bewertung)


LA GRANDE DIVA - PIA DOUWES

25.01.2017 - Nach gut 2:45 Stunden im Opernhaus Dortmund war kein Halten mehr auf den Stühlen - das Publikum feierte eine wunderbare, grandiose Aufführung von \"SUNSET BOULEVARD\" -
Es war schon alleine deswegen eine besondere Vorstellung, da Wietske van Tongeren, die Betty Schaefer Darstellerin erkrankt war und für sie Sarah Wilken ihr Rollendebüt bravouros mit schöner Gesangsstimme ablieferte -

Das intensive Spiel der vier Hauptprotagonisten Norma, Joe, Betty und Max zeigte auf, dass dieses Stück keinen Bühnenbombast benötigt - es lebt durch die Atmosphäre, die Stimmung und die Musik sowie die hervorragende schauspielerische Leistung der Protagonisten...

Die Tontechnik war sauber abgemischt - ein Garant für einen tollen Abend - die Dortmunder Philharmoniker spielten unter dem Dirigat von Ingo Martin Stadtmüller in der \"Symphonic Version\" opulent auf - aber sie übertönten die Darsteller nicht...

Oliver Arno ist ein guter Joe Gillis - er passt perfekt in diese Rolle und singt und spielt seine Parts mit Leidenschaft und guter Stimme...

Ein besonderer Abend war es natürlich wegen IHR - 1992 sah ich Pia Douwes zum allerersten Mal in Wien als ELISABETH und seitdem begleite ich diese charmante Künstlerin überall hin -

war sie 2009 in der Holländischen Version von SUNSET BOULEVARD schon sehr sehr gut, toppt sie diese Leistung 8 Jahre später noch einmal - Ihr Gesang und ihr Schauspiel machen Sie einfach zum \"Star\" und die unvermeidbare Gänsehaupt bei \"NUR EIN BLICK\" - einfach nur Wow - allein schon wegen ihr hat es sich gelohnt den Weg nach Dortmund anzutreten....

Nachdem der Intendant ja bald nach Nürnberg wechseln hoffe ich mal persönlich, dass diese SUNSET BOULEVARD Produktion dann hoffentlich mit Pia Douwes noch einmal in Nürnberg gezeigt werden wird - das wäre für Nürnberg echt mal schön - und ein großer Wunsch von mir...

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Wildhorn At His Best

25.01.2017 - Letztes Wochenende habe ich die Show bei dem Tourneeauftakt in Edinburgh 3 x besucht und bin begeistert.

Eine ganz neue Geschichte, alle Charaktere sind nun ganz anders angelegt. Die Orchestrierungen sind komplett anders. Die Cheshire Cat ist nun eine verückte Katze mit einem neuen Song \"Cat Shoe Shuffle\". Alice und der Mad Hatter haben noch ein Duett (Mix: Ballade, Uptempo, Rocknummer) \"This Is Who I Am\". Die Lyrics wurden auch angepasst um der neuen Geschichte gerecht zu werden.

Die Darsteller waren wie erwartet alle grandios. Dominic Owen als Cheshire Cat hat mir am Besten gefallen.

WestEndMouse (erste Bewertung)


Geniales Musiktheater

24.01.2017 -

RobMartin (erste Bewertung)


Schlechte Umsetzung irreführende Werbung

23.01.2017 - Am 20.11.2016 habe ich diese Fassung in Augsburg mit Freunden gesehen.
Da in der Werbung vom der \"großen Originalproduktion\" gesprochen wird, hatte ich natürlich die Andrew Lloyd Webber Version erwartet - wie viele andere Besucher auch.

Das diese Version unterirdisch ist, haben bereits viele andere vor mir beschrieben, deswegen will ich das jetzt nicht nochmal breittreten.

Dies ist mit Sicherheit nicht nur meine subjektive Meinung. Einige sind während der Vorstellung gegangen. Zu keinem Zeitpunkt ist der Funke zum Publikum übergesprungen. Man hatte den Eindruck jeder wartet gespannt auf den Moment, an dem er eine der bekannten Melodien hört - doch das Publikum wartete vergebens. Am Ende gabs höflichen Applaus. NIEMAND wollte eine Zugabe, niemand ist aufgestanden - es sei denn er wollte gehen. Enttäuschung lag in der Luft und die Frage: bin ich hier eigentlich richtig?
Leider habe ich die Tatsache, dass es eine zweite Musical Version gibt die unter dem Originalnamen angeboten wird erst hinterher festgestellt. Auch die Tatsache, dass diese von Anfang an vernichtend beurteilt worden ist.
Meiner Ansicht nach lebt diese SPARVERSION davon, dass viele so dumm sind (wie ich) und es mit dem Original verwechseln.
Ich hoffe ein paar von Euch lesen diese Bewertungen vorher und verbringen einen schönen Abend bei einem ORDENTLICHEN Musical ANDERSWO!

PhantomOpfer (erste Bewertung)


Das spektakulärste und kreativste Musical unserer Zeit

22.01.2017 - Man muss es ganz klar sagen: das was die Kreativen und die Darsteller da in Oberhausen vollbracht haben ist einzigartig und holt alles aus dieser Show heraus!

Tarzan sah ich vor 10 Jahren - 2007 das erste Mal im Circustheater Scheveningen und war dort schon restlos begeistert was Ron Link & Jantal Janzen und die anderen dort geboten haben - 2008 in Hamburg wurde alles noch weiter verfeinert, die Show über Jahre und auch in Stuttgart gelebt und nun Oberhausen!

Dank des neuen Daches des Metronom Theaters konnten die Kreativen nun das gesamte Auditorium zum Dschungel umfunktionieren - einfach nur grandios dieser Anblick beim Betreten des Theaters - die Fliege sind so spektakulär wie nie zuvor das Stück wurde noch schneller und wilder..

Und das mit einer Traumcast: auch mehr als 2 Monate nach der Premiere hatten wir gestern außer Tarzan die komplette First Cast - Stuart Sumner hatte die Rolle aber schon damals in Hamburg sehr gut gespielt und braucht sich daher hinter Alexander Klaws nicht zu verstecken!

Am meisten berührt hat mich Sabrina Weckerlin in der Rolle der Kala - so ein intensives Schauspiel und so bewegend gespielt das hatte ich so bisher noch nicht gesehen - nicht einmal bei Madame Gomez und die war schon überragend!

Ein bisschen enttäuscht war ich lediglich von Patrick Stanke als Kerchak: Er ist ein bisschen so wie Balu der Bär - emotional und die Härte nimmt man ihm nicht ab - da waren auch die Vorgänger wie Andreas Lichtenberger, Ethan Freeman einfach zu stark in der Rolleninterpretation

Tessa Sunniva van Tol gibt eine wunderbare naive liebe Jane die ihre Parts Akzentfrei und klar singt

Japheth Myers kehrte wieder in seine Rolle des vertrottelten Professors Porter zurück und Patrick Imhof als Clayton konnte endlich mal eine ganz andere facette seines Könnens zeigen..

Die Cast harmoniert perfekt - das wurde vor ausverkauftem Hause lautstark bejubelt - auf Nachfrage im übrigen täglich seit Premiere - und das bei erhöhten Preisen und 1.660 Plätzen - alles in allem ist diese Show allerdings jeden Cent wert und wird die nächsten Jahre im Metronom Theater weiterhin gut aufgehoben sein! Ich komme bestimmt wieder!

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Zu schön, um wahr zu sein?

21.01.2017 - Der vielgespielte Klassiker EVITA ist in der aktuellen Saison ein großer Publikumserfolg im Staatstheater Darmstadt.

Erik Petersen inszeniert das Musical schnörkellos und ohne Experimente. Das tut der zeitlosen Geschichte gut. Das Beziehungsgeflecht der Personen, die historische Bedeutung und der polarisierende Charakter der Protagonistin werden verständlich herausgearbeitet.

Herausragend ist die Opulenz der bühnentechnischen Umsetzung.
Theoretisch kann man EVITA vor einer schwarzen Wand aufführen.
Damit gibt sich Bühnenbildner Dirk Hofacker aber nicht zufrieden.
Sei es die Beerdigung im strömenden Regen, eine bühnenfüllende Zuganimation, das detailreiche nächtliche Buenos Aires oder die großen, aus der Unterbühne herauffahrenden Nebenschauplätze, alles ist beeindruckend anzusehen.
Die aufwändigen Kostüme und der große, engagiert auftretende Opernchor tun das ihrige, um diesen Eindruck zu verstärken.

In den Hauptrollen sind Eve Rades als Eva Peron und Dominik Hees als Che zu sehen und zu hören. Beide bieten absolut professionelle und souveräne Leistungen in allen Bereichen. Trotzdem muss man aber auch feststellen, dass man die beiden Rollen auch schon intensiver und charismatischer porträtiert gesehen hat.

Unterm Strich ist diese EVITA eine visuell bezwingende, ebenso unterhaltsame wie ambitionierte Inszenierung, die dem Andrew Lloyd Webber-Klassiker voll und ganz gerecht wird.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Ein Spektakel für alle Sinne!

20.01.2017 - - 17.12.2016 - Admiralspalast Berlin

Dieses Musical ist der beste Beweis dafür, wie Disney es schafft eine fantasievolle Welt zu kreieren und dennoch den Trieb nach Tiefe nicht verliert. So wird man hier in eine Liebesgeschichte entführt, die uns doch immer wieder spüren lässt, wie mächtig Liebe und Warmherzigkeit sind. Gepaart mit einem vor Selbstliebe strotzenden und dadurch gehassten Widersacher, einer Brise Komik und magischen Momenten, erwacht die Geschichte des alten Volksmärchen zu neuem Leben. Alan Menkens Melodien tragen ihren Teil zur Verzauberung des Publikums bei, entdecken sich stets neu und erweisen sich als wahre Ohrwürmer.

----------------------------------

Die Inszenierung des Budapester Operetten- und Musicaltheaters ist gradlinig und braucht nicht viel, um die fantastische Welt von Belle und dem Biest auf die Bühne zu transformieren. Dabei verzichtet man weitestgehend auf Kitsch und verleiht dem Stück einen Charme zwischen Märchen und Drama, was sich als sehr stimmungsvoll erweist und durch flotte Choreographien ergänzt wird, wobei auch die Charakterbeziehungen nicht zu kurz kommen. An dieser Stelle erwähnenswert ist die Gestaltung des Prologes, bei dem die Vorgeschichte des Biestes von einer Mutter als Geschichte für ihren Sohn erzählt wird und sich langsam die Bühne ins Frankreich der Neuzeit verwandelt. Das pompös besetzte Orchester spielt engagiert und spielerisch durch die Partitur und umschmeichelt damit die Szene in angenehmer Lautstärke, was u.a. auch an einer bemerkenswert klaren Tontechnik liegt. Das Bühnenbild ist für eine Tourneeproduktion extrem wandlungsfähig und beeindruckend. Durch ein prächtiges Farb- und Lichtspiel wird ein stimmiges Gesamtbild auf der Bühne geschaffen. Die detailverliebten, kreativen und opulenten Kostüme zeigen die ganze Märchenpracht hinter der Geschichte und sorgen für große Augen.
Mit Ausnahme des Biestes ist keinem der Darsteller ihr ungarischer Ursprung anzuhören; alle brillieren durch eine ausgezeichnete Artikulation. Das genannte Biest gibt seiner Figur sowohl stimmlich als auch im Spiel gewisse charismatische Züge, zeugt von tiefer Auseinandersetzung mit dieser und lässt uns doch vor ihn etwas erschaudern. Liebevoll und mit glasklarem Sopran erstrahlt Belle und lebt ihre Rolle aus. Überzeugen tuen auch die Bediensteten, vor allem ihr Gesang schmeichelt sehr. Und auch Gaston spielt den großprotzigen Muskelmann mit Bravur und gesanglichen Höhepunkt. In Kombination mit dem Ensemble ergibt sich ein spielfreudiges Künstlerteam.

--------------------------------- --

Diese Tourneeproduktion braucht sich allemal nicht hinter Großproduzenten und Stadttheater verstecken. Sie zeigt genau das, was Musical sein soll: Magie, Liebe zum Detail und eine bewegende Geschichte. Und gerade deshalb, dass sie die Geschichte nicht neu erfindet, erlebt man hier ein einzigartiges Meisterwerk für Groß und Klein - für Disney-Fans ein Must-See!

Hook98 (2 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Inzwischen ein Klassiker

20.01.2017 - Die Show gehört für mich inzwischen zu den neueren Klassikern unter den Musicals. Bei der Premiere wirkte das Ensemble recht konzentriert und bemüht. Eher vereinzelt fielen Darstller auf, die einen wunderbaren Esprit hatten und die Choreographien nicht nur brav, sondern mit Witz und Pfeffer getanzt haben. Sie wirkten teilweise etwas wie Söldner, die hübsch aussehen sollten und deren Aufgabe es in erster Linie ist, die Bühne zu füllen.
In den Hauptrollen fiel mir Uli Scherbel besonders positiv auf, und in dessen Schlepptau, seinen charmanten, griechischen Freund darstellend, auch Gianni Meurer. In deren Nummern wie \"Ehrenwertes Haus\" und \"Griechischer Wein\" gewann die Show immer an Fahrt und Energie. Da stimmte alles. Nur Gianni Meurer habe ich wohl aufgrund des griechischen Akzentes, leider des öftern nicht verstanden.
Das \"alte\" Paar, gespielt von Peter Kock und Dagmar Biener harmonierte in meinen Augen nicht besonders gut. Was die gesangliche Leistung angeht, so war ich leider immer froh, wenn deren Lieder zu Ende gingen. Man hatte auch nicht das Gefühl, dass die beiden wirklich ineinander verliebt waren und Ebensowenig leider wie bei den Hauptdarstellern Karim Kawathmi und Sarah Schütz. Beide vor allem gesanglich allerdings versiert und gut.
Da fragt man sich, was die Regisseurin da erzählen möchte. Es fehlt leider an Charme und vor allem an Emotionen. In dem Stück dreht es sich an allen Ecken und Enden um Liebe.
Leider habe ich aber eine wirkliche Verliebtheit und Partnerschaft interessanterweise nur bei Uli Scherbel und Gianni Meurer gespürt.

Glücklicherweise funktioniert das Stück aber so wie es geschrieben ist sehr gut. Das Publikum war begeistert.


Toller Beitrag zum \"500. Jahrestag der Reformation 2017\"

20.01.2017 - Das Stadttheater Fürth hat als privates Theater bereits früh im Jahr 2017 mit einem Paukenschlag das besondere Musicaljahr eröffnet - feiern wir am 31. Oktober doch den 500. Jahrestag der Reformation!

Wieder einmal wird der Mut eines Privattheaters belohnt - nach dem Mega-Erfolg von \"Next top normal\" folgt nun LUTHER - Rebell Gottes eine Musical-Uraufführung...

Endlich wird das ereignisreiche Schaffen und Leben Martin Luthers als Musical auf die Bühne gebracht - schon allein deswegen zu begrüßen, damit die Jugend endlich mal wieder Geschichts-Grundwissen vermittelt bekommt - da der Schulbetrieb im Fach Geschichte außer der NS-Zeit wenig mehr beizutragen hat...

Schön aus diesem Grunde muss ich den Besuch dieses Werkes empfehlen - dass es in meiner fränkischen Heimat läuft kommt noch hinzu die Sahne ist aber das prominente Kreativteam und die hervorragenden Musicaldarsteller, die das Stück zu einem tollen Gesamterlebnis machen - ein toller spannender Krimi-Theater-Abend - allerdings nach einer wahren Begebenheit...

Christian Auer hat eine eingängige rockige Partitur verfasst, die gleich ein paar Ohrwürmer bereit hält - eine gute Mischung aus Musical-Pop, mit herzzerreißenden Arien über Rap bis hin zu einem Bauern-Freiheitschor im großen Finale, der stark an \"Les Miserables\" erinnert...

Auch das Buch, die Texte und die Regie sind sehr gut gelungen - Luther in Gestalt von Thomas Borchert, der diese Rolle glanzvoll ausfüllt sowohl im Schauspiel als auch im Gesang wird nicht als Held der Reformation glorifiziert, sondern widersprüchlich und komplex dargestellt eher als gebrochener Held wider Willen der nach Wegen sucht, Glauben, Kirche und Klerus zu erneuern und von tiefen Selbstzweifeln geplagt wird - Paraderolle wieder eine mehr für Thomas Borchert!

Aber auch die anderen 11 Darsteller brauchen sich nicht zu verstecken - allen voran Ramin Dustdar als Luthers Gegenspieler Johannes Eck der mit seinem \"Rap-Battle\" einen der großen Ohrwürmer des Abends abliefert und mit Lack und Leder auch kostümtechnisch heraussticht!

Michael Kargus brilliert als dämagogischer Ablassverkäufer Tetzel und auch die Frauen kommen nicht zu kurz:

Halt und Unterstützung erfährt Luther bei seiner Ehefrau Katharina von Bora alias Navina Heyne - die ein resolutes und intelligentes Eheweib gibt sowie einer starken Kerstin Ibald als Herzogin Barbara!

das Stück hat zwar keine großen Requisiten es ist sparsam aber durch die schönen Projektionen und das Licht macht es die Produktion wieder wett und gewinnt damit!

Ein schöner, unterhaltsamer Musicalabend der hoffentlich im nächsten Jahr erneut nach Fürth kommt - Glückwunsch an das Stadttheater Fürth das wieder mal mit Mut und Geschick ne tolle Musicalproduktion aus dem Hut gezaubert hat....

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Pure Abzocke!

17.01.2017 - \"Les Miserables\" am 16.01.17 in Frankfurt.

Ich kann mich der Besprechung von Maik Frömmlich nur voll und ganz anschließen!
Was gestern in FFM geboten wurde war schlicht unterirdisch und hatte mit dem Original nichts zu tun. Die rechtlich sehr zweifelhafte Bewerbung als Les Miserables hat hoffentlich noch ein Nachspiel!
Nur: Hätte man es beim Titel Barricade belassen, wäre - zu Recht - niemand gekommen.

Wie sagte eine ältere Dame, die die Veranstaltung (mit vielen anderen) bereits zur Pause verließ: Es hätte so eine schöne Musik sein können...\"
Besser lässt sich das, was gestern in der Jahrhunderthalle musikalisch, textlich, choreographisch und akustisch dargeboten wurde, nicht beschreiben.

DirkMeyer (erste Bewertung)


Überzeugende Darsteller, tolle Show!

16.01.2017 - Vor meinem Besuch der Show in Braunschweig kannte ich nur den Film mit Johnny Depp, der mir aufgrund von Längen und der eher tristen Aufmachung nicht so gut gefiel. Von der Musical-Umsetzung in Braunschweig bin ich allerdings wirklich begeistert! Markus Schneider als Sweeney Todd hat mir sehr gut gefallen. Wirklich geflasht hat mich aber Maricel als Mrs. Lovett! Sie spielt die Rolle wirklich überzeugend, einfach der Hammer! Sie hat mich und das gesamte Publikum mehrfach zum Lachen gebracht :-)
Sehr sehenswert!


Entäuschend

11.01.2017 - Mein Mann hatte es gut gemeint und 2Tickets für Phantom der Oper in Aachen im Eurogress gekauft ! Ich habe mich sehr gefreut und hatte gedacht das wäre das gleiche was in Oberhausen lief ! Meine Tochter war so begeistert von Oberhausen ! Aber dann der Schock ! Ich hätte weinen können und wollte in der Pause nach Hause ich fand es Schrecklich und ohne Gefühlsausdruck ! Entäuschend ! Gott sei Dank waren es die günstigen Plätze ! Man sollte vorher lesen und wenn es nicht von Webber ist das Original ! Finger weg ! Ich habe noch nie so eine schlechte Bewertung schreiben müssen ! Die Bühnendekoration war auch nicht das was man erwartet hätte !Einige Leute sind in der Pause schon gegangen aber wir hatten gedacht vieleicht wird es besser ! Aber leider nicht !

DÖRLEMÖRLE (erste Bewertung)


Flach - nicht überzeugend,...

07.01.2017 - Waren soeben in Saarbrücken - Phantom der Oper -
diese aktuelle Fassung von Deborah Sasson und Jochen Sauter konnte uns nicht überzeugen. Die musikalischen Ideen sind einfach flach. Es gibt in den Stücken kaum einen kompositorischen Zusammenhang - wenig Melodiebögen mit Erkennungswert. Die Stücke stehen meist für sich alleine da und somit verbinden sich Musik, Handlung und Szenen nicht richtig emotional ineinander.
Die Bühnentechnik war in der Kongresshall SB gut gemacht worden. Viele Ebenen zum Schauen - Wechsel von Video Einspielungen und echten Bühnenteilen. Lichteffekte waren auch passabel. Gegen Ende des Stückes gab es \"bei der Suche des Phantoms\" in der Unterwelt allerdings zu häufige Szenenwechsel in zu schneller Abfolge. Mal befand sich der Zuschauer im Opernhaus, dann kurze Zeit wieder in den Katakomben - dann wieder in der Unterwelt der Stadt oder Im Keller des Opernhauses. Diese Wechsel wurden videografisch erzeugt und auf einem Tuch visualisiert. Es kam der Effekt wie beim Fahrstuhl fahren. 1 Stock - 2 Stock - Untergeschoß,... man fuhr regelrecht hoch und runter. Irgendwann war das einfach zu viel. Die Handlung uns Spannung sollten damit fociert werden. Aber doch sehr störend. Die Leistung der Sänger konnte nicht immer überzeugen. Das Phantom selbst konnte nur bei tragenden Passagen glänzen, bei schnelleren Übergängen im Singen und Sprechen war die stimme ohne Druck und weniger erinnernd an Opern Stilistik. Eher einfach an einen klassischen Musical Stil. Wer mich fragt: der Gesamteindruck ist eben fade - wenig stimulierend und überzeugend. Da kann dann auch die Zugabe vom Weltstar Deborah als \"Carmen\" der gleichnamigen Oper nicht mehr helfen. Es fühlte sich an, wie ein Entschädigungstrunk für die Aufführung.
Dann lieber auch etwas mehr Geld ausgeben und das Original ansehen - sowie die \" Musik Andrew Loyd Webbers\" anhören, oder viel weniger Geld ausgeben und die Theateraufführungen aus und im Saarbrücken oder im Pfalztheater anschauen. Diese sind nach meiner Meinung sogar in Sachen Spielfreude und Musik oft deutlich schöner arrangiert. Schade,....

Saarländer (erste Bewertung)


Sehr lustig!

05.01.2017 - Kein Wunder, dass sich die Inszenierung in Ulm zum Kult entwickelt, das ist wirklich eine der besten Spamalot-Inszenierungen, die ich gesehen habe. Die kitzeln aus fast jeder Szene den Witz heraus - ok, stimmlich gibt es ein paar kleinere Einschränkungen, aber dafür herrliche lustige Details. Tolle Band!

Vollpfosten (6 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


gänsehaut feeling

04.01.2017 - Wer Musicals auf großen Bühnen erlebt hat, mag vielleicht enttäuscht werden. Aber was da gestern auf der Kleinstadtbühne in Euskirchen von dieser jungen Truppe mit offensichtlich hohem Improvisationstalent dargeboten wurde, war einfach toll. Wenn auch die Musik aus den Lautsprechern gelegentlich etwas zu laut war, die gesangliche und tänzerische Leistung war durchgehend beeindruckend, mit mehrfachen Gänsehautattacken, nicht nur wegen der ausgewählten Musicaltitel, sondern eben von der Art der Darbietung, untermalt durch eine überwiegend gelungene digtale Bühnenillumination. Standing ovation und Zugaben am Schluss waren ein sehr angemessener Ausdruck für einen sehr gelungenen Abend. Mit ein bisschen Feilen am Auftreten und an der PR eine Truppe mit großer Zukunft.

dieteraust (erste Bewertung)


Endlich wieder eine Revue im FSP

02.01.2017 - Nach den Shows der letzten Jahre, hab ich dem Friedrichstadtpalast noch eine Chance gegeben, und es hat sich gelohnt.

Nach dem doch eher blutleeren Wyld, Showme und Yma, hatte ich die Hoffnung das es wieder besser wird.
Und meine Erwartungen wurden nicht enttäuscht.

Zuerst eimal die wirklich fantasiereichen Kostüme von Jean Paul Gautlier, wirklich ein Hingucker, und man weiß garnicht wo ma hinschauen soll, bei den großen Ensemble Szenen.

Die Bühne ist etwas schlichter als normal, aber gut eingesetzt, wobei ich das Wasserbecken oder andere Highlights wieder vermisst habe.

Das es sich um eine Revue handelt wird ja extra in Deutsch und Englisch vor der Show angesagt, deswegen kann man von der Geschichte nicht viel erwarten.

Trotzdem, die komischen Figuren in dieser Unterwelt einer vergessenen Theater Tradition geben viel Spielraum für diese Show.

Toll war wirklich das Duo am Trapez und und wenn die Bühne in Schollen bricht sehr beeindruckend.
Schöne Einfälle in der Choreografie von Modenschau bis Seiltänzen.

Die Sänger Brigitte Oelke, Roman Lob, Kediesha Mc Person, Maike Katrin Merkel füllen Ihre Lieder mit viel Gefühl und bringen die nötige Ausstrahlung mit um die riesige Bühne zufüllen.

Für das Auge und Ohr wird hier viel geboten, auch wenn die Show an vergangen Highlights wie Qi nicht heran reicht.

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


überbewertet

02.01.2017 - Am 31.12.2016 haben wir die Inszenierung in Essen im Colosseum besucht. Positiv zu bewerten ist die tänzerische Leistung aller Darsteller. Das war wirklich auf den Punkt und es waren tolle Choreographien. Auch die schauspielerische Leistung war passabel. Gesanglich allerdings blieben einige Wünsche offen. Bis auf Maria, die einen sehr schönen Sopran zu Gehör brachte und mit dem auch umzugehen wusste, ging es entweder nur laut oder nur leise. Meistens laut. Tony ließ überhaupt keine Dynamik erkennen.In den leiseren Passagen war die Stimmführung zwar in Ordnung, aber Zwischentöne konnte er nicht und hat seine Partnerin gerade bei den kraftvoller angelegten Stellen regelrecht überschrien, so dass sie streckenweise gar nicht mehr zu hören war. Auch stimmten leider nicht alle Töne. Die anderen Solisten hatten allesamt Probleme mir ihrer Gesangstechnik. Leise Passagen waren stimmlich teilweise sogar schlecht geführt, was mit Lautstärke an anderer Stelle auszugleichen versucht wurde. Überhaupt war die Lautstärke, mit der der Tontechniker die Sänger abgemischt hatte, nicht nur belastend, sondern das Orchester wurde streckenweise regelrecht übertönt. Überhaupt war die Klanregelung sehr merkwürdig. Der Sound kam nämlich fast ausschließlich von der linken Seite, obwohl das Orchester im Graben ordnungsgemäß platziert war. Einzig das Orchester selbst unter Leitung von Donald Chan war ganz hervorragend und von ausgezeichneter Dynamik. Dass der Knall schon zu hören und Tony auch passend umgefallen war, obwohl Chino noch gar nicht auf der Bühne erschienen war, um Tony zu erschießen, mag eine verzeihliche Panne sein. Aber die Karte hat 100,- € pro Person gekostet. Für diesen Preis hatten wir mehr erwartet. Die Inszenierungen von My Fair Lady und Cabaret am Grillo-Theater in Essen waren beide besser und wesentlich preiswerter.

Ulrike (erste Bewertung)


Totaler Reinfall

30.12.2016 - Ich war mit meiner Tochter heute abend in Wittlich die Show gucken. Leider haben wir davon nicht viel mitbekommen. 19Uhr Einlass, von wegen,erst mal durften wir 20 Min. bei Minusgraden draußen in der Kälte stehen. Dann, der Weltstar Deborah Sasson ist nicht aufgetreten. Dann haben wir mit Jacken, Handschuhe, Schals und Mützen dort gesessen. Bescherden beim Veranstalter, der dick angezogen in der Gegend rum stand das es hier mehr wie Kalt ist. Kann er nichts machen. Die 100€ hätte ich besser ans Tierheim gespendet und mich auf mein Sofa gelegt, dann wäre meine Tochter zumindest jetzt nicht erkältet.

engelemma (erste Bewertung)


Super Cast in einer Peter Fox Compi

29.12.2016 - Das Buch der Herren v.Düffel und Gerhardt fängt den Geist der Songs von Peter Fox prima ein. Der Cast spielt sich die Seele aus dem Leib und meistert die nicht einfache Aufgabe, gegen die markante Stimme von Peter Fox anzusingen mit Bravour. Eine tolle Vorweihnachtsparty. Sollte es eine Wiederaufnahme geben, dann. Kann ich einen Besuch der NEUKÖLLNER Oper uneingeschränkt empfehlen.

Charlotte (43 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Gutes Buch

29.12.2016 - Hanussen ist für mich eher ein Schauspiel mit Musik, als ein Musical. Die Komposition fand ich ein wenig eintönig jedoch hat sie die Story gut unterstützt. Absolut sehenswert der Hauptdarsteller der das Stück trägt. Das Konzept des Stückes, der Wechsel zwischen Showelementen aus Hanussens Repertoire und Abschnitten seines Lebens hat mir sehr gut gefallen. Insgesamt ein schönes Abend mit einem interessanten Theaterstück.

Charlotte (43 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Seichte bis langeweilige Produktion

29.12.2016 - Recht nah am Originalroman gehalten, verliert sich die Handlung dieser Produktion in einem komplizierten Geflecht aus Personen. Die Figuren erhalten vom Autor kaum prägnante Charakterzüge und ihre Beziehungen bleiben durchgängig oberflächlich. So ist es u.a. der stummen Figur des Kardinals geschuldet, dass das eigentlich handlungsantreibende Intrigenspiel in einer unübersichtlichen Aneinanderreihung von Szenen untergeht. Generell baut sich während des ganzen Stückes kein Spannungsverlauf auf; Langatmigkeit bestimmt das von inhaltlich seichten Texten übersäte Libretto. Die Musik kann dem nicht entgegenwirken. Die musikalischen Highlights bilden die Solis der Milady de Winter (\"Gentlemen\" und \"Nachts in Paris\"); wünscht man sich von diesen doch mehr. Viele Reprisen, einfache und teilweise unpassend erklingende Melodien sorgen nicht für die nötige Dynamik und haben keine Ohrwurmqualität.

------------------------------ -----

Dem Regisseur gelingt es trotz sichtlicher Bemühungen nicht, die anfangs angeführten Probleme des Buches aufzulösen. Fast schon unstrukturiert lässt er das Geschehen auf der Bühne seinen Lauf nehmen, ohne mit dramatischen Einschnitten oder neuen Deutungsansichten zu überraschen. Die Choreographien wirken ungewollt lächerlich, da sie weder zu den ausführenden Rollen passen, noch eine weitere Ausdrucksebene darstellen. Die Fechtchoreographien können hier schon mehr überzeugen, wenn auch diese auf Dauer keine Abwechslung bieten können.
Die Staatskapelle kämpft sich engagiert und sehr hörenswert durch die Partitur. Vielmehr müssen sie aber den Kampf mit der ausbaufähigen Tontechnik aufnehmen, unter deren vor allem die Verständlichkeit des Gesanges leidet.
Das Bühnenbild besteht aus 5 turmartigen Wandelementen mit variabel hinzufügbaren Treppenpodesten auf einer Drehbühne. Eine strategisch gute Idee könnte man meinen, würden ihr die zu langsam ablaufenden Szenenwechsel auf offener Bühne nicht widersprechen. Das Ergebnis bleibt einfältig und trist, gerade auch durch das eintönige Farb- und Lichtspiel kommt auch die Fantasie der Zuschauer an ihre Grenzen, die verschiedenen Schauplätze und ihre Bedeutung zu erkennen. Dem Gegenüber steht ein prächtiges Kostümbild: Die Kostüme sind detailverliebt und zeugen trotz historischer Korrektheit von Kreativität und Hingabe.
Unter den Darstellern ernten in erster Linie die Frauen den Ruhm: Anna Thoren gibt eine bissige, scharfsinnige und doch gefühlvolle Milady de Winter, verspricht durch ihre geniale Stimmfarbe Gänsehaut und überzeugt mit Ausnahme ihrer konstruiert wirkenden Selbstmordszene restlos. Olivia Saragosa berührt mit einer herzwärmenden Rollendarstellung und kräftigem Gesang. Ines Lex, manchmal zu sehr in Opernmanier, gelingt es Constance einen lieblichen, doch starken Charakter einzuhauchen und glänzt durch jugendliche Ausstrahlung. Björn Christian Kuhn singt zwar mit schönem Timbre und großer Leidenschaft den d\'Artagnan, wenn es ihm auch leider nur in Ansätzen gelingt, die Entwicklung seiner Figur überzeugend darzubieten. Die drei Musketiere bleiben stimmlich eher zurückhaltend, da sie doch oft in Opernmanier driften und auch schauspielerisch recht kühl bleiben. Der Chor und Extrachor, mit Ausnahme der als Gastwirtin handelnden Konstanze Winkler, die durch Originalität immerhin einige humorvolle Momente sichert, agiert auf der Bühne sehr steif und unmotiviert, was sich wiederum auf die ganze Produktion auswirkt.

-----------------------------------

Auch ich habe die die Wiederaufnahme am 03. Dezember besucht und kann bezeugen, dass das Parkett nur zur Hälfte gefüllt war und der 2. Rang geschlossen war. Der Funke sprang einfach nicht herüber. Was als Mantel- und Degenspektakel angepriesen wird, entpuppt sich als eine langweilige und schwermütige Musketieradaption und bislang die schlechteste Produktion der Oper Halle, die es bekanntlich besser kann. Nicht mangelhaft, dennoch sollte man seine Erwartungen an die Geschichte deutlich zurückschrauben. Im dem Sinne Preis-Leistung passabel.

Hook98 (2 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


26.12.2016 Aschaffenburg

27.12.2016 - Nicht empfehlenswert. Preis Leistung nicht gerechtfertigt. Gesang oft schräg und manchmal nicht synchron. Bühnenbild schäbig. Nie wieder leider. Tänzer waren sehr gut .

Volker (erste Bewertung)


Tolle Vorstellung

26.12.2016 - Den Zauber der Geschichte brilliant mit modernster Technik und Musik umgesetzt . Soll 2018 an Broadway stand geschrieben. Einzigartig einfühlsame Musik und das nich aus der Konserve. HandwerkerPromotion Danke!

DORTMUND wir kommen wieder

Doc Music (2 Bewertungen, ∅ 2.5 Sterne)


\"Kiss me Kate\" im 18. Jh. mit grandioser Musik

26.12.2016 - Ursprünglich hatte ich nicht vor die Show in Wien zu besuchen und extra dafür anzureisen. Nun also doch. Und ich bin froh diese Reise gemacht zu haben.

Natürlich mag die Story einfach gehalten sein, dennoch ergibt sich meiner Ansicht nach ein schöner Einblick in die Theaterwelt von damals.

Dazu kommen menschliche Dramen die heute noch genauso aktuell sind wie damals. Vorteil: Man kann der Geschichte gut folgen und hat schnell einen Charakter mit dem man mitfühlt oder mitleidet.

Die Szenen in denen das Ehepaar sich gegenseitig an die Gurgel geht sind grandios gespielt und erinnern stark an Kiss me Cate nur eben ein paar hundert Jahre früher.

Das Besondere an der Show ist das sie Grenzen durchbricht. Schon allein das üppig aufspielende Orchester macht dies deutlich.

Ist es ein Musical, eine Operette oder eine Opernüarodie? - Es ist schlichtweg egal. Denn es macht Spass.

Die Melodien von Stephen Schwarzt sind grandios und gehen schnell ins Ohr. Zudem werden Sie von tollen Darstellern gesungen. Allen voran Milica Jovanovic, Hartwig Rudolz, Florian Peters und Mark Seibert. Auch Katie Hall macht aus Ihrer Rolle viel und hat die Lacher auf Ihrer Seite.

Besonders gelungen ist die Bühne die auf grandiose Art und Weise die Bühnentechnik von damals ins 21. JH transportiert. Es sieht beeindruckend aus und die Beleuchtung trägt ihr übriges dazu bei. Auch die Kostüme sind aus der Zeit und verstärken den Eindruck.

Man darf gespannt sein, wie die Show weiterentwicklet werden kann um auch außerhalb Wiens für volle Häuser zu sorgen. Potential ist mehr als genug vorhanden.

mrmusical (54 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Auf den 2. Blick eine grandiose Inszenierung

26.12.2016 - Ich hatte das Glück die Show kurz vor dem Schluss zu erleben und bin nach einem 2. Besuch sehr angetan.

War mir bei meinem 1. Besuch am Mittwoch der 1. Akt noch etwas zu holprig gefiel er mir Tags darauf viel besser. Die Show geht mit Pause 2 Stunden und 25 min.

Es spielte die komplette First Cast und hier gab es wenig auszusetzen. Die besondere Stimmfarbe von Frau Mehrling macht es interessant. Wenngleich Sie in den ruhigeren Numern und Balladen ihre Stärken hat.

Die Textverständlichkeit war beim 2. Besuch (1. Rang) erheblich besser als um Parkett. Besonders Drew Sarich war so besser zu verstehen.

Besonders gefallen hat mir Taryn Nelson als \"Geliebte\". Ihre Stimme und Aussprache war grandios. Eine Empfehlung für künftige Rollen (z.B. Sarah...)

Die Bühne ist interessant gemacht, toll ausgeleuchtet und manche Regieeinfälle sind richtig gut.

Alles in allem eine schöne, neue EVITA Instenierung mit einem fantastsichen Orchester (manchmal zu laut).

mrmusical (54 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Fantastisch

25.12.2016 - Ich bin kein Fan von Aladdin-Filmen - muss ich sagen. Aber das Musical hat mich überzeugt. Die ganze Show über lag ein Lächeln auf meinem Gesicht. Einziges Manko - wir hatten einen ausländischen Aladdin und den hat man so gut wie gar nicht verstanden. Da musste man schon sehr genau hinhören. Aber trotzdem super!

Hannah1969 (2 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Must See!

22.12.2016 - Ein Überraschungshit vom Broadway als Kammermusical in den Kammerspielen. Minimalistisches Bühnenbild, Diskrete Darbietung ohne Effekthascherei. Trotzdem (oder gerade deshalb) ein einzigartiges, besonderes, sehenswertes, fast perfektes Musical. Die Musik pop-Softrock, immer eingänglich, manche Melodie bleibt hängen. Die Geschichte: aus dem wahren Leben, Reality, mit überraschenden Wendungen, großen Emotionen und logischer Entwicklung. Und obwohl am Ende niemand stirbt (soviel darf verraten werden), werden am Ende Taschentücher unbedingt benötigt. Aber man verlässt das Theater trotzdem gut gelaunt und mit vielen Anregungen zum Nachdenken. Vordergründig geht es um eine spezielle Erkrankung. Aber im generellen geht es um Familie und Erkrankungen (kann auch Krebs oder Querschnittslähmung sein) und wie eine Familie mit solchen Belastungen umgeht. Im Speziellen sind auch die Texte (bzw. Übersetzung) gelungen: \"Ich vermiss die Berge\" kann sowohl als Sehnsucht nach dem Landleben verstanden werden, als auch als Metapher auf das Vermissen des Hochgefühls, der wunderbaren Euphorie, wenn die Tabletten genommen werden.
Alle Darsteller Top! Kleine aber feine Band. Leider kommen nicht alle Melodien in ihrer Melodik rüber, was womöglich auch an der Technik liegt. Carolin Fortenbacher beweist abermals, dass sie ein wahrer Star ist! Bravo!

Nicht verpassen in Hamburg!

Priscilla (2 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


LA(ng) CAGE AUX FOLLES 2.0

19.12.2016 - Kurz vor dem Ende der Spielzeit konnte ich mir die Show ansehen. Zwei starke Schauspieler mit mäßigen Gesangsstimmen machen das Beste aus der sehr langatmigen Show.

Alles ist irgendwie zu modern. Die Arrangements sind zum Teil sehr gewöhnungsbedürftig. Manche besser gelungen manche total daneben. Mit Anne im Arm erkennt man fast nicht wieder.

Die Ausstattung ist gut, viel Glanz und Glitzer und tolle Kostüme. Der Rest der Gast ist sehr bemüht.

Ich habe die Show schon schmissiger und witziger erlebt. Nach einem tollen “Catch me ...“ im selben Theater hatte ich wohl zu hohe Erwartungen. Viele Regieideen gehen irgendwie unter.

Es war nett zu sehen, jedoch für mich drei lange Stunden in einem ausverkauften Haus.

mrmusical (54 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Kernfamilie mit Pinguin

19.12.2016 - Einstmals als wohlmeinende Erziehungshilfe von Heinrich Hoffmann erdacht, wirkt \"Der Struwwelpeter\" (nicht erst seit heute) eher monströs, makaber und traumatisch auf sein Zielpublikum.
Julian Crouch und Phelim McDermott
mussten den Stoff in ihrer Bearbeitung also kaum übertreiben und verändern, um daraus die groteske Junkopera SHOCKHEADED PETER werden zu lassen.
So reihen sich dann die pädagogisch \"wertvollen\" Helden der Buchvorlage in den Tagesablauf einer fünfköpfigen Familie (mit Pinguin) ein. Die einzelnen Episoden werden mit schwarzem britischen Humor bis zum tödlichen Ende durchexerziert. Dabei wird heimeliches Familienidyll ebenso zertrümmert, wie mit der \"schwarzpädagogischen\" Vorlage abgerechnet.

Die Tiger Lillies haben dazu eine passgenaue Musik komponiert. Die zitatenreiche Klangcollage lässt sich unmöglich stilistisch festlegen, wenn Kurt Weill grüßen lässt und sich Punk, Rock und Pop die Klinke in die Hand geben.

Die optische Seite der Inszenierung von Tilo Nest spart auch nicht mit Zitaten. Die ROCKY HORROR SHOW, THE ADDAMS FAMILY und ganz viel Tim Burton sorgen für ein angemessenes Deja vu - Erlebnis und unterstützen Musik und Text optimal.

Regisseur Nest jagt das grandios spielenden kleine Ensemble durch eine Inszenierung, die immer genau weiß, wo sie ihre Grenzen setzen muss. Monstrosität, Splatter und Provokation finden in einer Lightversion statt. Das Lachen bleibt einem mitunter im Hals stecken, aber der Spass vergeht nie.

Anlässlich der Premiere wurde von \"Welttheater\" in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden gesprochen.
Dem ist nichts hinzuzufügen.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Kernfamilie mit Pinguin

19.12.2016 - Einstmals als wohlmeinende Erziehungshilfe von Heinrich Hoffmann erdacht, wirkt \"Der Struwwelpeter\" (nicht erst seit heute) eher monströs, makaber und traumatisch auf sein Zielpublikum.
Julian Crouch und Phelim McDermott
mussten den Stoff in ihrer Bearbeitung also kaum übertreiben und verändern, um daraus die groteske Junkopera SHOCKHEADED PETER werden zu lassen.
So reihen sich dann die pädagogisch \"wertvollen\" Helden der Buchvorlage in den Tagesablauf einer fünfköpfigen Familie (mit Pinguin) ein. Die einzelnen Episoden werden mit schwarzem britischen Humor bis zum tödlichen Ende durchexerziert. Dabei wird heimeliches Familienidyll ebenso zertrümmert, wie mit der \"schwarzpädagogischen\" Vorlage abgerechnet.

Die Tiger Lillies haben dazu eine passgenaue Musik komponiert. Die zitatenreiche Klangcollage lässt sich unmöglich stilistisch festlegen, wenn Kurt Weill grüßen lässt und sich Punk, Rock und Pop die Klinke in die Hand geben.

Die optische Seite der Inszenierung von Tilo Nest spart auch nicht mit Zitaten. Die ROCKY HORROR SHOW, THE ADDAMS FAMILY und ganz viel Tim Burton sorgen für ein angemessenes Deja vu - Erlebnis und unterstützen Musik und Text optimal.

Regisseur Nest jagt das grandios spielenden kleine Ensemble durch eine Inszenierung, die immer genau weiß, wo sie ihre Grenzen setzen muss. Monstrosität, Splatter und Provokation finden in einer Lightversion statt. Das Lachen bleibt einem mitunter im Hals stecken, aber der Spass vergeht nie.

Anlässlich der Premiere wurde von \"Welttheater\" in der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden gesprochen.
Dem ist nichts hinzuzufügen.


Beitrag vom 19.12.2016 gesperrt

DeMille (erste Bewertung)


Tolle Geschenkidee

13.12.2016 - Das Stück hat mir wirklich Spaß gemacht. Ein lustiges Spiegelbild eines Teils von Berlin den wohl jeder zu kennen glaubt. Die Darsteller klasse, die Texte witzig. Mir hat die Musik gut gefallen. Das Stück ist für mich ein sehr gelungener Beitrag zur Entwicklung des deutschen Musiktheaters.

Charlotte (43 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Ein wunderbarer Adventsabend

13.12.2016 - Beauty and Beast in der ungarischen Inszenierung finde ich absolut empfehlenswert. Ein großes Orchester welches durch den gut ausgesteuerten Sound im Admiralspalast hervorragend zur Geltung kam, ein sehr guter Cast und natürlich die schönen Kostüme, haben den Abend zu einem schönen vorweihnachtlichen Erlebnis gemacht. Die Darsteller haben erstaunlich wenig Akzent, der eher in den Sprechszenen hörbar wird, dafür aber ganz tolle Stimmen. Der Gesang ist sehr gut verständlich, ein Lob auch an den Phonetiktrainer. Das Bühnenbild ist für eine Tourneeversion sehr gelungen.

Charlotte (43 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Preis überzogen

12.12.2016 - Die Plätze waren deutlich überteuert. Es handelte sich um Stühle und Aufstellung wie im Laientheater. Die Dirigentin stand im Bild. Die Akustik war schlecht. Es war eiskalt. Ein Preis von 55 Euro unangemessen. Der Veranstalter Handwerker-promotion nimmt sich nichts davon an. Unglaublich! Ohne worte....

Gast12345 (erste Bewertung)


Bereitet Freude

12.12.2016 - Wenn am Ende ein fröhliches Publikum aus dem Saal läuft, hat man das Gefühl, man hat im English Theatre in Frankfurt bei Spamalot alles richtig gemacht.
Gut gelaunte und klasse Darsteller, nettes Bühnenbild und das Stück zündete.
Freue mich immer wieder über die Qualität, die diese kleine Bühne liefert.

TazMA (17 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Phantastisches Konzert

07.12.2016 - Bei der letzten Show in diesem Jahr am 04.12.2016 war ich nun in der Nürnberger Arena und muss sagen - ich war vollauf begeistert von dieser Show!

Das Hollywood-Sound Orchestra (ca. 50 Mann) spielte herausragende Musikstücke auch grad die instrumentalen \"OPENER\", \"EPILOG\", \"MILLENNIUM-Block\" & \"FLUCH DER KARIBIK\" - sehr gute Akkustik in der sehr gut besuchten Arena..

Die Film-Ausschnitte versetzte einen echt wieder in seine Kindheit - tolles Konzept...

und als Sahnehäubchen obenauf: ALEXANDER KLAWS, WILLEIJMIN VERKAIK, MILICA JOVANOVIC & Lars Riedel - super Interpreten - absoluter Jubel...

Eine sehr gute Auswahl der Disney-Blocks wie ich fand: \"DSCHUNGELBUCH\", \"ARIELLE\", POCAHONTAS, \"MULAN\", \"SCHÖNE & DAS BIEST\", \"MARY POPPINS\", \"RAPUNZEL\", \"HERKULES\", \"ALADDIN\", \"KÖNIG DER LÖWEN\" & \"Die Eiskönigin...

nur Tarzan hat gefehlt - wobei - nachdem der ja gerade in Oberhausen läuft war dies nicht schlimm..

Nächstes Jahr ab Ende November 2017 gibt es ein neues \"DISNEY-KONZERT-Programm\" - kann nur jedem empfehlen reinzugehen...

ein sehr schöner stimmiger Konzert-Abend...

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Janovic und Peters 5 Sterne

06.12.2016 - Milicia Jovanovic und Florian Peters lohnen den Besuch allemal. Die Musik gefällt mir. Mit den Texten hadere ich ein wenig. Und das Buch ist schon etwas langatmig. Aber da ist ja die Jovanovic. Die könnte wahrscheinlich das Wiener Telefonbuch rauf und runter singen und ich wäre von Ihrer Austrahlung und Stimme immer noch begeistert.

JürgenE (33 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


grandios!

02.12.2016 - Habe vorgestern die Vorstellung in Friedrichshafen gesehen und bin total begeistert!
Schon lange nicht mehr so emotional berührt gewesen, wie bei diesem Musical.
Andrea Matthias Pagani als Jean-Valjean ist ein echter Traum, es nimmt einen so mit, wenn er am Schluß stirbt - da muss man nicht nur eine Träne wegdrücken.
Auch das gesamte restliche Ensemble war großartig, eine sehr hohe Energie auf der Bühne, als ginge es wirklich um Leben und Tod. Jedem einzelnen habe ich seine Rolle abgenommen. Von den vielen Darstellern will ich hier noch Lara Grünfeld als Eponine und Alexander Sasanowitsch als Marius erwähnen.
Und grandios war auch das Orchester, die die wahnsinnig emotionale Musik so wundervoll spielte, dass man hier schon mit der Ouvertüre mitten im Geschehen war. Egal ob Schlachtszenen oder Sterben, das Orchester war ein genialer Partner zur Bühne.
Ein rundum gelungener und absolut lohnenswerter Musicalabend.

Musicalmaier (erste Bewertung)


EXCALIBUR - The Celtic Rock Opera of Alan Simon

02.12.2016 - 02.12.2016 - Wir (zu dritt) sind gestern, spontan mal 120 km gefahren um eine sensationelle Rock Oper zu erleben. Es war die reine Verschwendung an Zeit und Geld. Das Orchester hat gut gespielt, jedoch fehlte es an Celtic Rock oder überhaupt an mitreißender Musik, überwiegend Balladen. Außerdem passt nicht jede Stimme zum jeweils gesungenen Lied. Die drei Damen und drei Herren des Riverdance machten ihre Sache ganz gut, leider konnte man das Geklacker der Schuhe nicht hören, die Musik war zu laut. Die Ballerina, die irgendwie so gar nicht dazu passte, war ganz nett anzusehen. Der Airdance, muss ich zugeben, war sehr sehenswert.
Die ganze Handlung hätte Potenzial haben können, doch wie in der oberen Bewertung bereits erwähnt, kam man sich vor wie in einer Schulaufführung, die oftmals besser sind. Traurig, dass sich gute Schauspieler (Michael Mendl - leider erkrankt - Ersatz Ralf Bauer) für so eine Darstellung auf die Bühne stellen.


Beitrag vom 02.12.2016 gesperrt


Beitrag vom 02.12.2016 gesperrt

Sandrine (20 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Beitrag vom 02.12.2016 gesperrt

Sandrine (20 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Excalibur

02.12.2016 - Musik war super, wenn auch hier und da Dramatik gefehlt hat.
Inszinierung schlecht, laienhaft. Bin mir vorgekommen wie auf einer Schulaufführung. Die Karten waren das vielen Geld nicht wert.

Charlies (erste Bewertung)


Gruselig

02.12.2016 - Bodenlos alberne Inszenierung von Christian Brey (der es eigentlich besser kann), kein Tempo, lahme Songs. Völlig misslungene Produktion, nur die Schauspieler sind gut. Aber auch die können den Abend nicht retten. Selbst die tolle Band hat kaum zu tun. Lieber das Schauspiel von Tabori anschauen!

Vollpfosten (6 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


Tolles Stück, toll gemacht

02.12.2016 - Rundum gelungen: ein schönes, nachdenkliches und fantasievolles Stück, aufwendig und detailreich inszeniert, toll besetzt, wunderbares Bühnenbild. Absolute Hochachtung vor der Everding-Akademie - Ihr bereichtert die deutsche Musicalszene!

Vollpfosten (6 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


Bisher Andrew Lippas bestes Musical - großartig umgesetzt von Andreas Gergen

02.12.2016 - Nachdem ich bisher alle Musicalarbeiten von Andrew Lippa (Wild Party, A Little Princess, John & Jen & The ADDAMS Family) sehr geliebt habe vor allem musikalisch war ich sehr gespannt auf die Umsetzung seines bisher besten Werkes BIG FISH!

Im leider nicht ganz voll besetzten Forum in Ludwigsburg hatte ich nun gestern die Gelegenheit zum ersten Mal die Show auf einer Bühne zu sehen - und was muss ich sagen - ich bin total geflasht - seit \"Next to Normal\" hat mich kein Musical emotional so berührt wie dieses!

Die Geschichte und die Musik sind von Andrew Lippa einfach so toll geschrieben -\"Vater-Sohn-Konflikt, Krankheit, Sterben - einfach richtig zeitlos - es geht darum seinen Weg im Leben zu finden - Man kann sich passiv verhalten oder sein Geschick selbst in die Hand nehmen und somit der \"Held seiner Geschichte\" sein! Dazu die tolle melodische Partitur - ein perfekter Musicalabend!

Ins Deutsche übertragen von Nico Rabenald, der das sehr gut gemeistert hat und Andreas Gergen hat dazu eine perfekte Regie abgeliefert und somit mal wieder ein \"Wow-Werk\" abgeliefert!

Die Stars sind die Studierenden der August Everding Theater Akademie und sie alle sind einfach nur sehr gut - vor allem auch schauspielerisch!

Man nimmt Benjamin Oeser als Edward sowohl den Jungen \"Abenteurer\" und \"Draufgänger\" ab, als auch den von Krebs Todkranken Mann!

Der Hammer auch Matias Lavall, der seinen Sohn Will verkörpert und zusammen mit Edward die schönsten Songs der Show hat!

Theresa Weber als Ehefrau Sandra spielt und singt ebenfalls grandios - hervorzuheben ist da noch Julia-Elena Heinrich als Hexe/Jenny Hill!

Die Ensembleszenen sind ebenfalls toll und sehr bunt dank der vielen schönen Kostüme von Uli Kremer!

Ein Abend den man so schnell nicht mehr vergisst und hoffentlich von dem ein oder anderen Theater noch mal gezeigt werden wird

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Beitrag vom 01.12.2016 gesperrt

ballrock2 (20 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Beitrag vom 01.12.2016 gesperrt


Nein, nicht diese! Oder doch?

01.12.2016 - Das Badische Staatstheater Karlsruhe hat mit DIE GOLDBERG-VARIATIONEN eine ambitionierte Musical-Uraufführung auf dem Spielplan.
Die doppelbödige Parabel basiert nicht nur einfach auf dem Schauspiel George Taboris, sondern ist seine kongeniale Musical-Variante. Verdeutlicht wird das nicht zuletzt auch durch die Kompositionen Stanley Waldens, der langjähriger künstlerischer Weggefährte von George Tabori war.
Nicht zuletzt seine vielfältigen musikalischen Ideen (und treffenden Texte) lassen dieses Musical zu einer notwendigen und berechtigten \"Variation\" des Schauspiels werden.
Kaum zu glauben, dass der 84-jährige eine so vielfältige, facettenreich und auch immer wieder zeitgemäße Partitur beigesteuert hat. Spielerisch und unprätentiös wandelt er durch Jahrzehnte stilprägender Musikrichtungen bis zu aktuell wirkenden Rock- und Rap-Einlagen.
Das ist natürlich in seiner Gesamtheit fragmentarisch, aber im Konzept gewollt, sinnvoll und auch unterhaltsam. Einzig fragwürdig ist die Entscheidung, die Liedtexte in Englisch zu belassen.

Die optische Umsetzung der Inszenierung ist auch bestens gelungen. Die alttestamentarischen
Highlights werden in knalligen, poppigen, bunten Bildern auf die Bühne gebracht.

Regisseur Christian Brey hält alles gut in Schwung. Alleine der eine oder andere \"Gag\" wird etwas zu langatmig ausgewalzt.
Insbesondere der sehr breit gefächerte (vorlagenbedingte) Humor des Musicals könnte (oder soll?) polarisieren. Klamauk, Ironie, Satire, Geschmacklosigkeit, Tabubruch: die ganze Bandbreite ist gegeben und fordert persönliche Stellungnahme und Diskussion heraus.
Die Besetzung ist durch die Bank großartig. Stellvertretend seien hier Sascha Tuxhorn (Wow!) und Jens Koch als (scheinbares) Antipoden-Paar Mr.Jay und Goldberg genannt.

DIE GOLDBERG-VARIATIONEN in Karlsruhe: eine spannende und gelungene Fusion von Broadway und deutschem \"Regietheater\".

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Toller Abend mit großen Talenten

27.11.2016 - Gestern war ich bei der letzten Vorstellung von Big Fish in München. Und was soll ich sagen? Es war einfach klasse. Es hat alles gestimmt und wieder einmal konnte die August Everding Akademie eine tolle Produktion auf die Beine stellen. Mit einem tollen Orchester, spielfreudigen Ensemble, guter Regie von Andreas Gergen, schöner Musik (abgesehen von der Zirkus Szene. Die fand ich zu langatmig) und Kostümen sowie passenden Projektionen und vor allem perfekten Hauptdarstellern, die wandelbar und sehr talentiert sind.
Zwei Gastspiele wird es geben. Jeder der die Möglichkeit hat sollte unbedingt hingehen es lohnt sich auf jeden Fall.

LiveinTheater (86 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Stimmungsvolle Inszenierung mit 2 tollen Hauptdarstellern

26.11.2016 - Stimmungsvolle Inszenierung mit einem grandiosem Adrian Becker als Conférencier und einer tollen Anna Preckeler als Sally Bowles. Hier \"Cabaret\" ist gruselig unter die Haut gehend. Toll aufspielendes Ensemble bis in die kleinsten Rollen. Sehenswert!

jongleur (39 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


ein sehr schönes, unterhaltsames Musical

26.11.2016 - Nachdem ich das Musical zwei Mal gesehen und gehört habe- in unterschiedlichen Besetzungen, kann ich absolut nicht verstehen, dass es so negative Kritiken gibt. Es ist sehr unterhaltsam und empfehlenswert.
Die Geschichte ist absolut flüssig und gut verständlich. Da ja auch schon im Vorfeld bekannt war, dass die Geschichte NACH dem Roman \"Les Miserables\" geschrieben wurde, habe ich keinen \"Abklatsch\" des bisher bestehenden Musicals „Les Miserables“ erwartet.
Die Musik spiegelt für mich absolut die Stimmung der einzelnen Szenen wieder. Die Lieder sind eingängig und haben zum Teil \"Ohrwurm-Charakter\". Bei einigen Stücken hatte nicht nur ich Gänsehaut.
Das Bühnenbild ist auch sehr gelungen. Wenn man daran denkt, dass diese Produktion in das Tour- Programm der Kammeroper aufgenommen ist, und das Bühnenbild immer wieder auf anderen Bühnen zu sehen ist, hat Jörg Brombacher seine Aufgabe sehr gut gemacht. Die Kostüme haben mir auch sehr gut gefallen.
Die Künstler sind alle sehr motiviert und haben ihre Rollen sehr gut gesungen und gespielt. Manche Stimmen haben mir besser gefallen, aber das ist ja auch Geschmacksache. Herausfordernde Aufgaben wie zeitgleiches Singen und Klettern sind sehr gut bewältigt worden. Bei der Besetzung der Rollen sind sich viele Gedanken gemacht worden.
\"Barricade\" ist ein tolles Musical, das sich nicht hinter anderen Musicals verstecken muss.

Birgit U (erste Bewertung)


netter abend mit tollen darstellern

25.11.2016 - am 24.11 in der abendvorstellung mit wirklich sehr spielfreudigen hauptdarstellern. Seyfried/Licht/Kraft/Sonneson/Scherbel/Vigna. netter abend.. mehr aber auch nicht..
es ist schon bitter mit nur ca 300 leuten im colloseum zu sitzen..

Kirmesboxer (5 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


interessanter Abend

24.11.2016 - Auch ich habe den RING in Hof gesehen am Abend der Premiere. Mit persönlich hat die Musik sehr gut gefallen (ich bin ein Wagner-Fan, daher gefällt mir dieses Stück von Nimsgern besser als die anderen, die ich von ihm kenne, weil ich finde, dass er hier in hervorragender Weise Wagner-Morive in seine eigene Musik eingewoben hat und trotzdem seinen sehr eigenen Rockstil erkennen lässt).
Zur Produktion: Mir hat sich nicht genau erschlossen, warum das ganze in einem Luxusschiff spielen soll - ich verstehe natürlich die Symbolik, ich finde nur nicht, dass es zum Stück etwas beiträgt, außer natürlich einem schönen Bühnenbild. Das ist ja auch nicht zu verachten. Die Kostüme waren sehr stylisch und den Rollen angemessen.
Stückbedingt ragen eigentlich nicht das das junge Paar hervor (Zodwa Selele als wunderschön singende Brunhild mit hervorragender Textverständlichkeit und Christopher Brose als sehr gut aussehender Soegfried, der allerdings in den Höhen etwas zu kämpfen hatte an diesem Abend), sonder die beiden Väterrollen: Christian Venke als so majestätischer wie egotistischer Göttervater, der auch stimmlich Würde ausstrahlte, auch wenn es ihm manchmal auch etwas zu hoch war, und Chris Murray als Alberich, der mit \"Macht\" und \"Steig hinab, kleiner Mann\" die gefühlten Highlights des Stückes zu singen hatte und das in wie gewohnt hervorragender Manier tat, und der außerdem in seiner Rolle für den Humor zuständig war - die meisten Lacher des Abends gingen auf sein Konto. Herrlich komisch auch die schön singenden Rheintöchter - ihr Watschelgang die Treppe hoch war irre komisch, Kompliment an die Personenführung.
Die Band unter Komponist Frank Nimsgern entwickelte erstaunlich viel Druck für vier Personen.
Einen Stern Abzug gibt es bei mir für die Dramaturgie des Stückes: Die beiden Vätermorde sind mir zu wenig zwingend motiviert, und das \"Sei einfach du\" Finale finde ich nach so einem hochdramatischen Abend etwas zu flach. Aber ich kann das Stück und mehr noch die Aufführung unbedingt weiterempfehlen!

Mariana (3 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Nett

24.11.2016 - Nach gefühlt 15 Jahren habe ich mir nochmal als Freundschaftsdienst den Lion King angesehen. Nun ist es schwer ein Stück zu kritisieren, das über all die Jahre in einem voll ausgelasteten Theater ohne große Ermäßigungen in London läuft. Aber ich werde nicht warm mit dem Stück.

Der Einzug der Tiere ist erst mal klasse. Dann plätschert das Stück mit 1-2 weiteren Highlights vor sich hin.
Da ich in der ersten Reihe saß, freute ich mich eher, das ich anderes Details wahrnahm und man merkte, das man sich wirklich Gedanken um die einzelnen Szenen machte. Und darin vermute ich auch das Problem. Es werden einzelne Szenen aufgeführt die in die Rahmenhandlung gehören. Es wird von einem Bild ins nächste gesprungen. Es gibt faktisch keine Entwicklung der Figuren, sondern Stereotypen.

Der Klang im Theater war gut. Unsäglich jedoch das Gegesse, das damals mit dem Lion King in London seinem extremeren Anfang nahm und heute wirkt, als gehe mal zum Essen und Trinken ins Theater.

TazMA (17 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Wunderbarer Abend im Theater Hof

22.11.2016 - Premierenabend im Theater Hof, für Berliner im doch eher beschaulichem Hof. Doch vom Charme einer Kleinstadt darf man sich, auf der Suche nach kultureller Befriedigung keinesfalls blenden lassen. Auf der Bühne eines modernen Theaterhauses wird mit \"DER RING\" großes geboten. Die Klänge des Frank Nimsgern sind einzigartig und grandios zugleich. Nachahmungstäter mit begrenztem Talent können einfach nicht derartige tonale Erlebnislandschaften kreieren.
Schön der Beginn bringt dem Zuschauer die erforderliche Nähe zum Stück und zum Komponisten, denn wer das nicht kennt ist überrascht, wenn selbiger plötzlich mitten auf der Bühne steht. Seine Akkustik-Gittarre beherrschend, wird das Publikum schon jetzt in den Bann der Nibelungensage gezogen.
Die Musik ist eingängig, rhythmisch und vor allem mit Ohrwurmgefahr. Hier bleibt kurzum nur eines zu schreiben... Wer das nicht einmal selbst hört, ist selber schuld. Ich war der modernen Interpretation der Sage wegen überaus überrascht und angetan. Genau diese Stilistik ist es, die auch junges Publikum an oftmals altertümlich wirkende Heldensagen heranführt und so Jahrhunderte alte Geschichten näherbringt. Im Übrigen die perfekte Möglichkeit für Lehrkräfte den Schülern auf andere Art und Weise etwas beizubringen.
Die Gesangssolisten verzaubern mit starker Bühnenpräsenz und beherrschten zum großen Teil die melodiösen Herausforderungen welche, vom Komponisten gesteckt, zu bewältigen sind. Denn Kenner wissen, Nimsgern ist wahrlich nicht einfach im vorbeigehen zu singen. In Anbetracht der Premierenvorstellung sind es insgesamt hervorragende Darbietungen gewesen.
Besonders begeistert haben mich persönlich Zodwa Selele und Chris Murray. Vor allem letzterer hat eine durchgehend beeindruckende schauspielerische Leistung, im großartigen Einklang seiner Gesangsdarbietungen gezeigt. Mit dem Titel \"Steig hinab kleiner Mann\" hat er mir den Ohrwurm schlecht hin verpasst und noch Tage danach ging mir dieser nicht aus dem Kopf.
Meine besten Glückwünsche an das Theater Hof und die komplette Cast von \"DER RING\" für diesen überaus verdienten Erfolg! Obendrein auch für den Mut des Hauses zur Aufführung, finde ich klasse! Ich drücke die Daumen für noch weitere Zusatzshows!

Da ich das Kommentarfeld nicht mit einer Fachzeitschrift verwechseln möchte, beende ich hier nun meine Worte. Ich kann jedem interessierten nur an\'s Herz legen sich dieses Stück anzuschauen. Die Fahrt hat sich allemal gelohnt.
Dem Vorredner vom 19.11. möchte ich nicht unnötig mehr Aufmerksamkeit geben, doch halte ich es für respektlos den \"realen\" Personen gegenüber, die täglich ihr Bestes geben, mit einer erfundenen Identität im Internet derartig vor den Bug zu fahren. Wenigstens den Schneid sollte man haben und mit seiner wahren Identität aufzutreten, da Sie ja scheinbar \"Ahnung\" haben. Übrigens hätten Sie das den Künstlern auch ins Gesicht sagen können, meine Erfahrung war, dass diese total nahbar und ohne irgendwelche Allüren waren. Wunderbar konnte man daher auch Feedback geben, ohne dieses semi-öffentlich zu erledigen.

think_twice (erste Bewertung)


Beitrag vom 22.11.2016 gesperrt

Simone Weichel (erste Bewertung)


Musikalisch und szenisch auf allerhöchstem Niveau

22.11.2016 - Ich war jetzt schon das dritte Mal in \"Der Ring\"!Mir ist weder ein falscher Ton zu Ohren gekommen,noch habe ich Micky Maus oder den gestiefelten Kater gesehen!Wie man es in einem anderen Kommentar ließt!Was ich erleben durfte ,ist eine brilliante Umsetzung von Wagner\"Der Ring\",für Einsteiger und begeisterte Musical Fans.Dieses Stück strotzt vor Raffinesse und impulsanter Musik.Es ist toll zu sehen wie dieses Musical auch neue Generationen, die doch recht schweren Werke von Wagner, schmackhaft macht!Vielen Danke an Herrn Nimsgern und seiner Cast für diese Wahnsinns Produktion mit internationalem Format und tollem Sound.Auch im 56 km entfernten Bayreuth ist man begeistert über diesen Drahtseilakt zwischen Ernsthaftigkeit und moderner Inszenierung.Mehr brauche ich nicht dazu schreiben denn ausverkaufte Häuser,Zusatzvorstellungen und Standing ovation sprechen eindeutig für sich!


Musik und Storry die unter die Haut geht

22.11.2016 - Wie sagte schon Mozart ,,man hört mich und weiß es ist Mozart\"

Selbst wenn man das geschehen hinter der Bühne zu kennen glaubt ist es doch immer etwas anderes im Zuschauerraum zu sitzen.

Wir fuhren zur Premiere von Berlin nach Hof, Frank Nimsgern war mir natürlich ein Begriff, ein Begriff für gute Musik, und Erfolgreiche Produktionen, und das nicht nur am FriedrichStadt Palast, sondern auch International.

Die Story für einen 32 Jährigen Musical Darsteller bekannt sollte sich im laufe des Abends eines besseren belehren.

Frisch und modern, anders kann man es nicht beschreiben, ein alter Stoff neu aufgepeppt und mit viel Liebe und Gefühl auf die Bühne gebracht, mit einer Sensationellen Besetzung.

Die Ouvertüre allein brennt sich wie Noten aus Feuer in den Kopf ein, so sehr das man sie bis zum Ende und auch nach der Show nicht vergessen kann, erfrischende, Lebendige Musik die Mitreißt und einen entführt, gespielt von einer Grandiosen Show Band.

Der Ring, der Ring der Macht!? Es ist ein Ring nicht nur das Musical sondern der ganze Abend schließt sich nach dem letzen Ton zu einem Ring und der Erkenntnis das selbst nicht Musical Gänger fasziniert sind.

Wieder einmal ist dem Team um Frank Nimsgern eine Produktion gelungen die man so nie woanders sehen und hören kann, geniale Stimmen vereint mit moderner Licht, Ton und Bühnentechnik und der Sahnehaube, der Musik von Frank Nimsgern.

Man kann dem Theater Hof nur gratulieren zu diesem riesen Erfolg und andere Theater dazu auffordern sich Nimsgern zu sichern, wo anderen Ortes Theater geschlossen werden, schafft es Nimsgern die Säle zu füllen, und die Theaterkassen zum Qualmen zu bringen.

2x ist es ihm gelungen die größte Bühne der Welt in Berlin vor der Schließung zu Retten, ein Garant für Qualitativ hochwertige Shows und Musik.

Weiter so, es ist ein Rundumgenuss für alle Sinne!

Herzlichen Glückwunsch an das Theater Hof an Frank Nimsgern und sein Team und der gesamten Besetzung zu diesem grandiosen Erfolg!

Euer Gerome J.

bln25 (erste Bewertung)


Beitrag vom 22.11.2016 gesperrt


Beitrag vom 22.11.2016 gesperrt

s.richter (erste Bewertung)


Beitrag vom 22.11.2016 gesperrt

Hardl (10 Bewertungen, ∅ 2.1 Sterne)


Awesome!

21.11.2016 - Congratulation Frank Nimsgern!
Mit \'Der Ring\' hat der geniale Künstler wiedereinmal sein Können unter Beweis gestellt: Eine ausverkaufte Premiere und Standing Ovations zeugen von einer gelungen Show die berührt und die das Thema außergewöhnlich gut und toll Inszeniert in die Gegenwart überträgt.
Eine Wahnsinns Produktion.
Groovie Music & eine geniale Besetzung.
Danke
Chris Murray, Zodwa Selele; Christian Venzke, Christopher Brose, Jessica Kessler, Cornelia Löhr, Georgia M. Reh uvm.
für diesen tollen Abend!

simonev (erste Bewertung)


Beitrag vom 21.11.2016 gesperrt

Roman_75_2 (erste Bewertung)


Kommt leider nicht im entferntesten an das Original ran

20.11.2016 - Buch: leider nicht vorhanden und komplett am Thema vorbei
Songtexte: Platitüden und uninspiriert
Musik: naja, keine Katastrophe, aber bis auf ganz wenige Ausnahmen eher Einheitsbrei, weit entfernt von Schönberg, Webber - die sie immer wieder zu imitieren versucht.
Bühnenbild: funktional
Licht: okay
Darsteller; leider mit einigen gesanglichen und schauspielerischen Schwächen, Marius und Cosette haben ihre Sache ganz ordentlich gemacht
Kostüme: ganz okay
Regie: wie schon in der Kritik der Musicalzentrale gesagt, wirkt es wie eine unfreiwillige Les Miserables Parodie

Marla (erste Bewertung)


absolut zu empfehlen

19.11.2016 - Ich kann mich meinem Vorredner gar nicht anschließen. Was hier auf die Bühne gezaubert wird, ist wirklich zu empfehlen!
Die Musik ist weder altbacken noch langweilig, sondern hat wirklich Hit-Potential! \"Ich will Dich wiedersehen\" gehört ebenso dazu die wunderschöne Arie der Eponine und vor allem die Szenen auf den Barricaden. Mich hat die Musik vollkommen mitgerissen. Das ging übrigens nicht nur mir so, sondern auch meinen zwei Begleitern.
Das Buch hat Schwächen, aber ich habe auch schon andere Musicals gesehen, wo das Buch extrem schwach war (z.B. Chess).
Die Stimmen haben mir zum großen Teil sehr gut gefallen, es gab ein paar schwächere im Ensemble, aber auch wirklich sehr gute. Die Ensembleleistung insgesamt war aber herausragend.
Ich kann dieses Musical jedem nur sehr empfehlen, sowohl von der musikalischen Seite, wie auch von der Inszenierung!

Roman_75 (erste Bewertung)


Subobtimal und alles andere als super

18.11.2016 - Ja, man weiß, es ist nicht Les Miserables, das Original! Ja, man weiß, es ist nicht das Londoner West End! Ja, man weiß, es ist eine kleine Produktion.
Das war mir alles bewusst, bevor ich mir dieses Stück angesehen habe und ich war sehr wohlwollend, da ich ein großes Herz für kleine Theater habe und immer gespannt auf Neues bin.
Aber am Ende der Vorstellung, war leider nur noch ein Bodensatz von meinem Wohlwollen übrig.
Ich habe seit Ewigkeiten nicht mehr ein so dramaturgisch undurchdachtes, miserables Stück gesehen.
Ja, man hätte einen komplett neuen Ansatz finden können, das Stück modernisieren oder was auch immer, wenn man sich schon an das Les Miserablses Thema heranwagen muss. Aber nur den Megaerfolg zu nehmen, Szenen rausstreichen, gesungene Szenen des Originals als Sprechszenen umschreiben und Songs im Stil des Originals einfügen, die leider nicht im Entferntesten an das Original reichen - das wirkt leider sehr dilettantisch.
Wenn man das Original nicht kennt, dann ist man komplett verloren, denn, das, was da auf der Bühne passiert, das ist einfach ein wirres Durcheinander an Szenen, gespickt von Songs, die mit Plattitüden ohne Ende aufwarten, dass es einem übel vor billiger Romantik wird.
Die Musik, auch wenn sie mit \" Ich will dich wiedersehen\" einen ganz netten Song präsentiert, ist altbacken, langweilig und uninspiriert. Aber vielleicht ja etwas, das bei dem 80+ Publikum, das in der zu einem Drittel verkauften Vorstellung am stärksten vertreten ist und das auch nicht mehr so gut hört, noch ankommt.
Der Sound des Orchesters, der extrem laut und schrill ist, trägt auch nicht wirklich zur Verbesserung der Songs bei.
Bühnenbild und Kostüme sind für den kleinen Rahmen okay, aber auch nicht wirklich inspirierend.
Wirklich leid tun kann einem nur das Ensemble, das jung und engagiert ist und mit dem man einfach Mitleid hat, warum sie sich mit so einer gequirlten Grütze abmühen müssen. Die Darsteller geben wirklich ihr Bestes und versuchen über die unendlichen Schwachstellen des Stücks hinwegzuspielen, aber leider klappt das nur ganz bedingt. Man wünscht ihnen, dass sie schleunigst zur nächsten Audition laufen und eine Rolle in einem neuen Stück finden.
Ja, es ist wirklich sehr schade, dass man leider fast alles falsch gemacht hat, was man falsch machen kann und man hätte es sich wirklich so gewünscht, dass da in einem kleinen Theater der Mut für eine Eigenproduktion belohnt wird, aber leider ist hier ein dilettantisches, langweiliges Etwas entstanden, das so schnell wie es gekommen ist auch wieder weg sein wird.


Nonnen mit Hasch und Witze mit Bart

18.11.2016 - Über dreißig Jahre hat der Nonnen-Klamauk von Dan Goggin jetzt schon auf dem Buckel.
Schon damals hatte das humoristische Rohmaterial nicht viel mehr als Schenkelklopfer-Format. Heute wirkt vieles davon abgestanden, altbacken und bemüht.

Leider ist der ansonsten immer sehr kreativen Choreografin und Regisseurin Iris Limbarth auch nicht viel eingefallen, um bei der szenischen Umsetzung das Tempo zu steigern und den Spass-Faktor anzuheben. So hat dann dieser Abend seine Längen und seine Tücken.
Auf der Habenseite sind dann die fünf Schwestern, die sich alle Mühe geben und an dem trockenen, spröden Rohmaterial abarbeiten.
Stimmlich sind alle bestens disponiert. Das kann die belanglos, gefälligen Kompositionen von Dan Goggin aber auch nur bedingt aufwerten.
Schauspielerisch sind die Talente nicht ganz so gleichmäßig verteilt.
Um aus diesem verstaubten Klamauk noch einen Lacher heraus zu kitzeln, bedarf es versierter Komödianten mit großer Bühnenpräsenz und perfektem Comedy Timing. Am besten können noch (die wie immer wunderbare) Felicitas Geipel als überdrehte Mutter Oberin und Anna Heldmaier als kieksige Schwester Amnesia mit herrlich verkrampfter Mimik und Körpersprache dieser schwierigen Aufgabe gerecht werden.

Am Ende gab es dann lautstarken Applaus für die engagierten und sympathischen Schwestern, wohl weniger für das angegraute Stück.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Seichte Story, gute Unterhaltung

13.11.2016 - Ich habe das Musical zuvor bereits in Stuttgart und Oberhausen gesehen. Dort hat es mir gut gefallen, allerdings ist die Story sehr dünn und um die Stücke offensichtlich herum geschrieben. Auch sind einige Witze sehr, sehr billig. Auf der anderen Seite zeigt sich die bekannte Musik mit vielen Ohrwürmern. In Essen sieht man nun die Tourversion, welche leider nicht das scheinbar riesige Schiff bietet, welches sich immer weiter und weiter über die Bühne schiebt. Ein echter Hingucker. Hier in der Tourversion ist das Bühnenbild einfacher, aber immer noch schön und abwechslungsreich. Die Musik ist sicher bekannt und verbreitet wirklich gute Laune. Auch am Orchester gibt es nichts zu meckern, ausreichend für dieses Stück. Und die Cast? Hervorragend mit tollen Stimmen und sehr viel Spielfreude. Ich war positiv überrascht und kann diese Produktion auch in Essen nur empfehlen.

sus70 (10 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Das hatte ich schon besser erlebt

13.11.2016 - Ich war gestern dort und wurde in mancher Hinsicht enttäuscht. Ich habe es in Wien, Stuttgart und Berlin (2012 und aktuelle Tour) gesehen. Vom Bühnenbild her war es völlig ok, da waren die Abstriche zu Stuttgart zu verkraften. Ich hatte das Gefühl, dass wieder das grosse ursprüngliche Haus aus Stuttgart zu sehen war. Berlin 2016 hatte ich kleiner in Erinnerung, aber vielleicht irre ich auch.

Ein grosser Minuspunkt war das Orchester mit 11 Mann/Frau. Das reicht einfach nicht für dieses Musical. Das sind sich wohl auch die Produzenten bewusst, darum wird einfach die Lautstäke nach oben gedreht. In München kam noch dazu, dass ich 3 Reihe rechts einen schepperden und brummenden Lautsprecher hatte. Der Orchestersound übertönte an den meisten Stellen den Gesang. Wie schon oft dikutiert ist die Texverstänlichkeit auch noch durch starke Akzente eingeschränkt.

Thomas Borchert als Graf war solide, stimmlich wie von ihm gewohnt top. Aber irgendwie haben mich andere Grafen mehr gefesselt. Veronica Appeddu fiel für mich am Meisten ab. Der Akzent ging noch, aber man merkte, dass sie sich so konzentrieren musst, dass ihr die Lockerheit fehlte. Obwohl für diese Rolle sicher nicht die kräftigste Stimme erforderlich ist, wurde ich mit ihren zum Teil geschrienen Tönen nicht warm. Ich bin mir sicher, da hätte man, wenn man wollte, auf dem deutschen Markt eine passende Jungdarstellerin gefunden. Ebenso erging es mir mit Tom van der Ven als Alfred. Der Rest war solide, herausgestochen ist da noch Victor Petersen als Professor. Das Ensemble war sehr spielfreudig.

Das Haus war fast voll gefüllt. Im Foyer hörte man während der Pause und danach auch einige negative Stimmen. Trotzdem war der Schlussapplaus durch die Anwesenheit des gefühlt halben Thomas Borchert Fanclub frenetisch.

nummelin3 (2 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Ein Phänomen

11.11.2016 - Ich habe mir vor 2 Tagen die Show erneut angesehen, nachdem ich das Musical alle 2 bis 3 Jahre besuche. Was macht dieses Musical und den Erfolg aus? Die Story ist schwach, man sollte also hier nicht viel erwarten. Die Musik ist gut und hat so manche Ohrwürmer zu bieten. Trotzdem kann es auch nicht die Musik sein, die einen solchen Erfolg verursacht. Das Theater ist natürlich ein Highlight durch die vielen Rollschuhbahnen und Ebenen, die mitten durchs Publikum führen. Ich bin auch immer wieder fasziniert von der riesigen Brücke, welche trotz der enormen Größe wie eine Feder in alle Richtungen schwebt. Doch in meinen Augen hat es einen Grund, welcher besonders zu dieser langen Laufzeit beiträgt: Die Veränderungen. Es werden immer wieder neue Lieder eingeführt, Arrangements geändert und sogar neue Figuren hinzugefügt. Das hält die Show jung und macht das Musical auch für Mehrfach-Besucher interessant. Alleine das Liebesduett (ursprünglich \"Du allein\") wurde bei meinen Besuchen schon drei mal ausgetauscht gegen neue Songs. Und noch eines fällt mir auf: Ab dem Schlusslied \"Ein Licht am Ende des Tunnels\" (bei welchem man auch noch aufgefordert wird, hier fotografieren und filmen zu dürfen) herrscht eine Stimmung, welche ich selten erlebt habe. Hier macht das Publikum mit und wird durch die vielen Darsteller, die immer wieder durch die Reihen flitzen, ordentlich angefeuert.
Fazit: Schwache Story, gute Musik, tolle Show und durch das einzigartige Theater ein MUSS bei jedem Besuch im Ruhrgebiet. Dazu durch die Veränderungen auch als Wiederholungs-Besucher nach einigen Jahren absolut empfehlenswert.

sus70 (10 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Super Umsetzung! 1A Darsteller!

11.11.2016 - Wer Sweeney Todd und vorallem die Musik mag, der wird diese Umsetzung von \"Sweeney Todd\" lieben.

Eine geniale Show, in der alle Darsteller geglänzt haben.

Hervorheben muss ich Maricel, die als Mrs.Lovett absolut überzeugend ist. Mit viel Witz, Charm und super Gesang hat sie mich in das Stück geholt.

Unbedingt gucken ;-)

monsterlein (erste Bewertung)


Ein ganz dicker Fisch

11.11.2016 - Womit soll man anfangen? Am besten mit dem Mut des Presidenten der Theaterakademie Juergen Drescher und der Studiengangsleiterin Musical Marianne Larsen dieses Stück an Land zu ziehen und als deutsche (und europäische) Erstaufführung zu zeigen. Die Theaterakademie hat mit dieser Produktion wieder Maßstäbe gesetzt, und das nicht nur für München.
Big Fish war am Broadway ein Flop. Sieht man die Münchner Produktion, kann man kaum verstehen, das es dieses Stück am Broadway nur auf gerade einmal etwas über 130 Aufführen gebracht hat.
Der größte Unterschied zum Broadway ist wahrscheinlich, dass der Regisseur Andreas Gergen die Personen des Stückes absolut ernst nimmt. Und so entstehen völlig glaubwürdige Personen, die den Vater-Sohn-Konflikt nachvollziehbar machen und zum Nachdenken über die eigene Kindheit und das Verhältnis zu den Eltern anregen.
Auf der Bühne stehen junge Professionals, die prachtvoll singen und tanzen. Am meisten haben mich jedoch die schauspielerischen Qualitäten der Darsteller beeindruckt. Und das gilt ausnahmslos für alle, aber natürlich besonders für die 5 Hauptdarsteller. Wunderbare und berührende Rollenporträts. Andreas Gergen sei Dank. Und er sorgt auch dafür, dass hier ein Theaterabend aus einem Guss entsteht. Es gibt keinen Leerlauf.
Das Einheitsbühnenbild ist - wahrscheinlich aus Kostengründen - deutlich einfacher gehalten als im Original, aber nicht minder wirkungsvoll. Phantasie pur! Wunderbare Kostüme. Tolles Licht. Großartige Maske. Danny Costello hat wieder fantasievolle Tanzszenen geschaffen.
Und dann die Darsteller. Ihre Begeisterung überträgt sich auf den Zuschauerraum. Die haben eine Ausstrahlung, die bis in die letzte Reihe reicht. Toll besetzt bis zur kleinsten Rolle. Leider kann man hier nicht alle nennen. Benjamin Oeser als Edward ist ein Ereignis. Der Mann explodiert förmlich auf der Bühne. Seine Rolle erfordert eine ungeheure Wandlungsfähigkeit. Und die meistert er beeindruckend. Genauso wie Mathias Lavall als Sohn Will, Theresa Weber als Sandra, Wiebke Isabella Neulist als Josephine und Julia-Elena Heinrich als Jenny Hill/Hexe. Was für prachtvolle unverwechselbare Sänger-/Schauspieler-Perönlichkeiten hat die Theaterakademie da wieder herangezogen. Das sind keine austauschbaren Abziehbilder, wie man sie sonst so häufig sieht.
Auch eine Klasse für sich ist der musikalische Leiter Tom Bitterlich. Theaterakademie aufgepasst, dass euch den niemand wegschnappt.
Für mich war einer dieser seltenen Theaterabende, die nicht nur schön und unterhaltend waren, sondern die einem noch lange Zeit in Gedächtnis bleiben.


GRANDIOSE INSZENIERUNG & ein göttliche Norma Desmond

10.11.2016 - „Sunset Boulevard“ ist mittlerweile ein Musical-Klassiker. 1993 uraufgeführt (Musik: Webber, Originalbuch und Liedtexte: Black, Hampton, deutsche Fassung: Kunze), bot es international (Glenn Close) und national bereits so mancher Schauspielerin oder Sängerin die Chance, Divareskes zu spielen oder aus dem eigenen Leben zu importieren für die Rolle. Allein in diesem Jahr sind drei Neuinszenierungen auf deutschen Bühnen und eine bemerkenswerte erneut mit Glenn Close in London (ab 2017 am Broadway in New York) zu verzeichnen. Dem tragisch endenden (Tod für die männliche, Irrenhaus für die weibliche Hauptperson) Stoff unterlegte Webber eine opulent orchestrierte, pathetische Musik, meistenteils in Moll, mitunter sogar dem Wortstamm folgend extrem mollig, nämlich fett arrangiert. Manche klassische Inszenierung des Stücks hat für die Zuschauer sogenannte Qualmomente, solche, bei denen es wirklich traurig wird in der Handlung, aber auch jene, bei denen man sich durchquälen muss.

Nicht so in der Lübecker Inszenierung von Michael Wallner. Er entkrampft die Szenerie, er strafft, nimmt sogar auf die Schippe, wo möglich und nicht fabelhinderlich. Einen Gutteil von Ideen sind dabei eng verknüpft mit der Hauptdarstellerin: Gitte Haenning, die Norma Desmond spielt, singt und irgendwie durchlebt. Denn die spielt den weltfremden Stummfilmstar kaum entfernt von der Realität. Die divaresken Teile halten sich sehr in Grenzen, so dass eher eine Geschichte daraus wird, die man „Generationskonflikt beladene Liebesgeschichte“ nennen könnte.

Das ausgezeichnete Orchester unter der Leitung von Ludwig Pflanz, das wunderbar professionelle Ensemble (allen voran Rasmus Borkowski als Joe Gillis und Katrin Hauptmann als Betty Schaefer) und das Bühnenbild von Till Kuhnert unterstützen diese Wirkung. Letzteres ist eine Drehbühnen-Treppe von vorn, von hinten und von der Seite. Sie dient aber auch als Projektionsfläche für schwarz-weiß gefilmte Einspieler, und zwar aus Filmen mit Gitte. Das hat als Metapher gar nichts mit der prominenten Hauptdarstellerin zu tun, sondern es könnten die Aufnahmen eines jeden Menschen sein, die aufkommen wie Erinnerungen, wenn durch einen jugendlichen Partner verschüttet geglaubte Gefühle wachgeküsst werden. So erkennt jeder, der mindestens die Hälfte seiner potenziellen Lebenszeit hinter sich hat, irgend etwas von sich in dieser Lübecker Norma Desmond, die auf solche Weise viel mehr zum Sympathieträger wird als in allen bisherigen Fassungen des Stücks.

Natürlich transportiert die frische und gekonnte Spielweise von Gitte eben diesen Effekt. Man nimmt ihr aber auch die Strenge und Konsequenz ab. Auch durch das energievolle Vortragen ihrer beiden großen Solopassagen „Nur ein Blick“ und „Wir haben nie Goodbye gesagt“. Und weil eben so viel Sympathie mit dieser Norma (oder ist es vor allem Gitte) besteht, ist der Zuschauerraum plötzlich nicht nur wegen der Ostseenähe Lübecks nahe am Wasser gebaut. Ganz unsentimental, nicht zu melancholisch, vielleicht einfach, weil eigene Erinnerungen wieder aufgebrochen sind. Grandios!

Die Choreographie hatte Lillian Stillwell und sie lässt von den beiden Hauptdarstellern Tango und Walzer tanzen, und zwar sehr erotisch und ästhetisch, schlichtweg gekonnt! Auch das ist so viel mehr sexy als die konservativen Inszenierungen der Vergangenheit und Gegenwart.

Schließlich hatte ja ein junger, mittelloser Drehbuchautor beim unvorsichtigen Straßenverkehr einen Unfall. Und der wiederholt sich dann mit der wesentlich älteren Norma Desmond, allerdings mit dem zuträglichen Ergebnis einer luxuriösen Umgebung. Zwischen Norma und dem Drehbuchautor Joe knistert es ständig, mal so und mal so, eine echte, von viel Nähe (auch körperlicher) charakterisierte Beziehung. Ein Traum sind die Kostüme von Norma, die von Aleksandra Kica entworfen und von Gitte mitentwickelt wurden - nicht zu pompös, keine altbackene Diva-Fuchs-Stola, sondern schlicht und enorm elegant.

Was Joe da der viel jüngeren Betty, auch schreibende Zunft, entgegenbringt, ist eher gehemmte Lust auf Frisches, kaum tiefes Gefühl, zumindest empfindet man das so bei der Lübecker Inszenierung.

Die Handlungslinie wird durch das Bühnenbild nicht nur unterstützt, sondern wie ein guter Cut beim Film vorgegeben. Und selbst die Hierarchien sieht man effektvoll, etwa durch die als „Sitzgruppe“ in jeglicher Hinsicht schräg eingefügte Riesen-Oscar-Statue, auf der eben nur eine Person beim Sitzen Halt findet. Hält sie nicht die zweite, rutscht diese glattweg ab. Norma muss also permanent Händchen halten, möchte sie Jugendliebhaber-gesellschaft – ein starkes Bild! Auch das Heben der Drehbühne zu einer weiteren Empore suggeriert den Zuschauern: Man ist hoch hinaus gekommen, wenn man dort ist im Hollywood-Filmstudio. Und man blickt auf zu den Stars, auch im Lübecker Theater. Schließlich dreht sich die Bühne vor der Abschlussszene viele Male, so dass sich die Seile und Taue wie ein Spinnennetz zusammendrehen, in dem sich Norma schließlich verfängt. Besser kann man nicht den Beginn ihres Wahnsinns und die Gründe dafür unterstreichen. Denn sie kommt nicht weg von diesen Fängen, in die sie eben durch Hollywood geraten war.

Gitte singt alle Passagen in ihrer typischen starken, jazzig angehauchten Weise. Da werden ganz bewusst Begriffe, die von den anderen Norma-Darstellerinnen pathetisch ausgesungen worden waren, verschluckt (zum Beispiel flüstert sie ihr „Goodbye“ nur, das erzeugt eine solche Spannung und wirkt eben nicht pathetisch-altbacken) oder gesprochen. Dennoch versteht man jedes Wort, übrigens bei allen Hauptdarstellern – eine ausgezeichnet abgestimmte Tontechnik! Und Gitte verzichtet wiederum bewusst auf Wiederholungen und nicht unbedingt erforderliche Passagen (es endet mit der „Großaufnahme“, nicht, wie üblich, mit einer Reprise). Die schauspielerische Leistung von Gitte ist enorm. Überhöhungen passen zur Stummfilmdiva. Gitte ist dabei wunderbar textsicher und kann sich auf die Nuancen von Spiel und Ausdruck konzentrieren. Das unterstützt die durch geschickte Szenensparsamkeit rasante, moderne und rundherum erfrischende Inszenierung.

Wäre es angesichts so vieler positiver Merkmale vermessen, zwei kleine Kritikpunkte zu nennen? Sicher nicht. Wenn das stimmlich ausgezeichnet singende und zudem wunderbar tanzende Ensemble ein wenig mehr wortverstehbar würde, wäre nahezu der letzte Wermutstropfen aus dieser Inszenierung entfernt. Die zweite Kritik betrifft das Theaterumfeld: Dringend ist angeraten, neue Betreiber, Köche, Sommeliers etc. für das Theaterrestaurant „Dülfer“ zu suchen, denn nach einer solchen Qualität auf der Bühne ist der Niveaufall, was das Kulinarische und den „kulturvollen Umgang“ dabei betrifft, zur Zeit nicht zu verschmerzen.

Joachim (erste Bewertung)


wirklich ein sehr lustiger abend !

10.11.2016 - die show in bochum kann mann sehr empfehlen. für das stück, braucht mann keine grossen sänger, sondern gute schauspieler. und die sind in bochum wirklich grossartig. da sitzt jeder gesichtsausdruck und jede pointe.. was haben wir gelacht...unbedingt karten besorgen und hingehen!

Kirmesboxer (5 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


kein heile Welt Musical - endlich mal was anderes

09.11.2016 - Super Musical, super Darsteller. Mal ganz was anderes. Eigentlich gleichen sich alle Musicals ein wenig. Am Schluss ist alles gut und alle sind glücklich. Hier nicht, endlich mal ein Musical, was völlig anders endet. Es ist auf jeden Fall ein oder mehrere Besuche wert. Am besten fand ich die Rolle der Mrs. Lovett. Schon im Film fand ich sie toll und Maricel bringt genau das rüber, was man schon aus dem Film kennt. Sie war super. Alle Anderen natürlich auch.

Pferdenarr (erste Bewertung)


So muss Staatstheater-Musical sein

07.11.2016 - Kurz nach der Premiere konnte ich nun im Rahmen meines Abos auch das neue Musical im Staatstheater Nürnberg erleben - und ich muss sagen!

Wow! - es ist das bisher beste umgesetzte klassische Musical im Staatstheater Nürnberg - es \"übertrumpft\" sogar noch die \"KISS ME KATE\"-Version von letzter Spielzeit die schon sehr gut war.

Das liegt zum einen an den tollen Darstellern und der guten Regie - es ist alles schmissig und die Dialoge lustig und passend von Thomas Enzinger inszeniert.

Die Kostüme und das Bühnenbild von TOTO entführen auch zielführend in die Zeit und die Epoche der \"großen Broadway-Musicals\" ein - die Hängungen der einzelnen Bühnenbilder grad die Zugabteile und die \"Jacht\" sowie der \"Strand\" sind tolle Hingucker.

Die Choreografie von Ramesh Nair kann man auch nur als perfekt bezeichnen - grad das \"Strandballett\" der \"Alten Herren\" - grandios! - auch die Steppeinlagen der \"Gangster\" - super toll..

Sophie Berner verkörpert eine lustige, native SUGAR - ähnlich wie bei \"KISS ME KATE\" passt sie perfekt in die Rolle - ihr Gesang und ihr komödiantisches Talent sind wirklich bravourös.

Die absoluten Abräumer der Show sind aber Andreas Köhler (als Joe - Josephine) und Oliver Severin als Jerry - Daphne - einfach herrlich komisch was diese beiden als \"coole\" Frauen auf die Bretter schmettern - bekamen am Schluss den wohlverdienten größten Applaus!

Die super Textverständlichkeit von allen Akteuren muss man hier vor allem hervorheben - denn meistens hapert es hier

Fazit: Wenn alle Musicals in den Stadt- und Staatstheatern auf diesem Niveau produziert werden würden dann wäre es ein Eldorado für die Musicalfans...

Hier kann man für die restlichen 23 Shows nur eine klare Empfehlung abgeben nach Nürnberg zu fahren und sich dies nicht entgehen zu lassen

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Auch als Tour-Produktion genial umgesetzt

04.11.2016 - Nun kommen die Nonnen auch nach Berlin ins traditionelle Theater des Westens - seit der letzten Sister Act Spielzeit ist einige Zeit vergangen und so freute ich mich besonders die Show endlich mal wieder zu sehen mit alten Bekannten und neuen Gesichtern...

Eines vorneweg...auch als Tourneeversion braucht sich die Show absolut nicht zu verstecken - die Klasse des Ensembles, keine Abstriche an Bühnenbild, Kostümbild und Sound - ein klasse lustiger und schön beschwingter Abend in Berlin ist der Lohn.

Die geniale Daniela Ziegler als Mutter Oberin führt das Ensemble an - ihr Schauspiel ist in dieser Rolle einfach unerreicht und ihre \"steife\" Haltung, kalte abweisende Mimik und Gestik sind eine Klasse für sich und nach 6 Jahren darf man ihr nun auch endlich ihrem großen - dem schönsten von Menkens Partitur lauschen - \"Mir bleibt wohl keine Wahl\" - schon alleine dafür ist der Besuch in Berlin Pflicht! Göttlich!

Mischa Mang und Gino Emnes als Curtis Jackson & Eddie Fritzinger sind alte Bekannte in ihren Rollen und spielen diese mit Bravour - perfekt besetzt...

Zum 2. Mal nach Oberhausen darf die junge Abla Alaoui in die Rolle der Schwester Mary Robert schlüpfen - ihre Wandlung vom stillen, braven Stiefmütterchen zur blühenden, lebensbejahenden Rose in ihren \"Nuttentretern\" und dem Song \"Die Welt die ich nie sah\" - toll - wunderbare Stimmfarbe, kräftig schön...

Die neue Erstbesetzung der Schwester Mary Patrick mit Maren Somberg ist auch ein absoluter Glücksfall - wie ihre Vorgängerinnen u.a. Yvonne Köstler ist sie total lustig und kann den Großteil der Gangs und Lacher auf sich verbuchen..

Wie eh und je rappt sich Regina Venus durchs Stück als Schwetzter Mary Lazarus das es nur so kracht und fetzt in den alten ehrwürdigen Klostermauern..

Einzig mit der neuen Deloris Aisata Blackman bin ich nicht so glücklich sie ist gut und meistert die Partitur aber grad im schauspielerischen setzten hier Zodwa Selele und auch Patricia Meeden Massstäbe an die sie leider (noch) nicht heranreicht...

Ansonsten haben sich bis auf einige Gags und neue Schwesternamen - Schwster Lafer & Schwester Lichter wenig verändert die Bühnen und Kostümpracht ist wie bei den Vorgängerproduktionen unverändert - das Orchester unter Shay Cohen spielt frisch und schwungvoll auf

Und die Eroberungsversuche im Song \"Hey Schwester\" mit Joey, TJ und Erkan bleiben unvergessen und sind das Salz in der Suppe an diesem schönen Abend in Berlin..

Im übrigen startete gestern wie in den letzten 15 Jahren der Spendenmarathon für Aidskranke - die Darsteller stehen für Fotos und Autogramme also auch im Foyer des Theaters bereit

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Tolle Inszenierung zum Schnäppchenpreis

02.11.2016 - Da ich gerade in Rotterdam war, habe ich mir in Dordrecht Hair angeschaut. Ich weiss zwar nicht, ob die Stadttheater in NL subventioniert sind, aber € 53 für einen Platz der besten Kategorie für eine Stage Produktion sind schon ein Schnäppchen. Das Bühnenbild bestand aus einem Gerüst und vielen gestappelten Paletten, dazu grosse LED-Wände. Das 20 köpfige (bin mir über die Zahl nicht ganz sicher) sehr spielfreudige Ensemble wird unterstützt durch eine 5 köpfige Band. Geige und Gitarre zum Teil vom Ensemble gespielt.Das Theater war etwa zu 2/3 gefüllt. Die Texte und Lieder waren in holländisch.

Besonders gut gefallen haben mir Lisanne Schut als Jeanie und Juneoer Mers als Hud. Auch der Rest überzeugte. Einzig Anouk Maas als Sheila konnte mich persönlich stimmlich nicht überzeugen.

Es sind auch immer wieder Castmitglieder im Zuschauerraum unterwegs. Kleiner Tip: Wer kein holländisch kann, 1. Reihe meiden. Ich habe in weiser Voraussicht 2. Reihe gebucht. In der ersten Reihe sasen auch nur 4 Unwissende ;-). Umfangreiches Programheft gab es für 9€, oder waren es 8€.

Mir hat München noch eine Spur besser gefallen, aber ich fühlte mich gut unterhalten. Tourt noch bis Ende März durch ganz Holland und ist durchaus sehenswert, da ja auch nicht weit aus NRW oder RP.

nummelin3 (2 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Sehr empfehlenswert!

02.11.2016 - Wir haben die Premiere am 19.08.2016 von Avenue Q im TfN gesehen. Hier ist die Spielfreude der Akteure auch auf das Publikum übergesprungen. Die Puppen machen richtig Spaß und ihnen kann man die teilweise \"dreckigen Witze\" nicht übel nehmen. Gesanglich waren alle Darsteller sehr stark, besonders Sandra Pangl als Kate Monster und Teresa Scherhag als Lucy fielen positiv auf.Die Führung der Puppen von 2 Personen hervorragend Jürgen Brehm und Teresa Scherhag) wurde bestaunt und auch deren Synchronität.
Noch kann man dieses Stück bewundern.
Daumen hoch und los in die Avenue Q!

Rehlein01 (3 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


Großes Musical-Theater!

02.11.2016 - Wir haben die Premiere besucht und waren begeistert. Das kann sich mit einer großen Musical-Produktion ohne Weiteres messen. Tolle Stimmen, eine super Inzenierung und auch das Bühnenbild waren allesamt zu bestaunen. Besonders die Hauptrollen Alexander Prosek (Dracula), Elisabeth Köstner (Mina) und Sandra Pangl (Lucy) waren stark besetzt. Da waren einige Gänsehautmomente garantiert.Die weite Anreise hat sich gelohnt!
Sehr empfehlenswert.

Rehlein01 (3 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


Tolle Leistung vom Ensemble

02.11.2016 - Wir haben die Vorstellung am 01.04.2016 besucht und waren begeistert. Das Ensemble leistet viel, auch den Bühnenumbau in Eigenregie. Die Handlung ist manchmal tatsächlich etwas zäh, jedoch sind die Szenen immer wieder mit tollen Kostümen und Einlagen gespickt, so dass keine Langeweile aufkommt.
Weiter so. Wir kommen wieder!

Rehlein01 (3 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


Perfekte Unterhaltung für jung und alt

31.10.2016 - Nach Besuchen der Show in London und Wien stand nun ein Besuch in Stuttgart auf dem Plan.

Eins vorweg: Die Aufführung in Stuttgart ist unglaublich mitreißend und begeistert mit fantastischen Darstellern sowie einem sehr guten und kraftvollem Orchester unter Bernd Steixner.

DIE DARSTELLER

Eine unglaubliche Leistung zeigen die Kinderdarsteller, die fast in jeder Szene auf der Bühne agieren, spielen, singen und tanzen.

Die Hauptrollen sind stark besetzt. Elisabeth Hübert ist eine ganz reizende Mary Poppins. Man genießt jede Szene mit ihr und wartet gespannt was ihr nun einfällt.

Auch David Boyd kann wie schon in Wien in der Rolle des Bert zeigen warum er hier Erste Wahl ist.

Bemerkenswerte Leistungen zeigen auch die Vogelfrau, Mrs. Brill sowie Mr. und Mrs. Banks. Alle begeistern mit starkem Schauspiel und guter Stimme. Viel berührender als zuletzt in Wien gelingt dem Vater hier glaubhaft zu zeigen, was er gelernt hat.

Die Textverständlichkeit war am besuchten Abend einwandfrei.

Die unfassbare Spielfreude und Energie des gesamten Ensembles, der tiefgründige Witz (ohne zu albern zu wirken wie bei ALADDIN), berührende Szenen mit starkem Schauspiel, Ohrwürmer, eingängige neue Nummern und beeindruckende Tanznummern lassen drei Stunden die Hektik des Alltags vergessen.

DIE AUSSTATTUNG

Zudem begeistert Mary Poppins mit einer wandelbaren aber nie aufdringlichen Bühne. Das Haus ist detailverliebt und opulent. Besonders in den vielen Ensembleszenen zeigt sich jedoch die Qualität der Show. Licht, Bild und Kostüm bilden eine Einheit gespickt mit kleinen aber feinen Überraschungen die immer wieder zu begeisternden Applaus führen.

FAZIT

Mit Mary Poppins wird seit langem in Stuttgart wieder ein Musical für die ganze Familie gezeigt. Es wird eine Geschichte erzählt: berührend, bunt und herzerwärmend.

Egal ob mit oder ohne Kindern kann man die wunderbare Zeit genießen und nimmt dennoch eine wichtige Botschaft mit nach Hause.

Mary Poppins ist eine wichtige Bereicherung der deutschen Musicallandschaft und eine sehr gute Wahl für Stuttgart.

mrmusical (54 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Ungewöhnlich nicht gleich gut.

31.10.2016 - Die Lübecker Inszenierung von Sunset Boulevard ist für mich eine Enttäuschung.
Das fängt mit den Änderungen des Stückes an, geht weiter mit dem Bühnenbild, der nervigen Choreografie und endet bei einer sehr merkwürdigen Interpretation der Norma Desmond durch Gitte Haenning.

Gitte Haenning ist weder eine Schauspielerin noch eine ausdrucksstarke Musicalsängerin und was sie daher aus der Rolle macht, ist sicherlich ungewöhnlich, aber nach wenigen Minuten einfach nur nervig.
Besonders ihre Art die gewaltigen Nummern zu singen, ist, wenn man große Damen in der Rolle bereits gesehen hat, einfach eine Zumutung.
Auch ihr Spiel hat nichts an einer Stummfilmdiva, die ihr Gesicht sprechen lässt und in der Regel die Façon wahrt selbst in den schwersten Momenten, sondern erinnert eher an einen manisch-depressiven überdrehten Duracell-Hasen, um es einmal bildlich zu beschreiben.

Und auch wenn das Bühnenbild reduziert daher kommt, was es in den von mir gesehenen Inszenierungen aber eigentlich immer war, wirkt diese offensichtliche \"Strippenziehen\" Idee nur noch albern nach einer Weile, vor allem wenn Darsteller sich während des Spiels fast daran aufhängen oder ein Rasmus Borkowski irgendwelche Klettereinlagen hinlegen muss, nur damit das Bühnenbild schick aussieht.

Die Choreografie sorgt schon in der ersten Szene für Augenrollen, wenn eine gesamte Nummer tänzerisch durchchoreografiert ist. Überhaupt sind die Bewegungen teilweise so albern, dass ich mich frage, ob ich bei Verstehen Sie Spaß bin.

Einzig Rasmus Borkowski als Joe Gillis, der mit voller Leidenschaft spielt und ein \"Sunset Boulevard im 2. Akt hinlegt, das einfach begeistert, ist den Besuch wirklich wert.
Der Rest läuft leider auch unter schon besser gesehen und steckt viel mehr Potential drin.
Daher meine Empfehlung lieber nach Dortmund oder zu einer anderen Inszenierung fahren.

Thesaurier (erste Bewertung)


Ein Festival des Schlagers

31.10.2016 - Herrliche Schlager-Parodie mit liebenswerten Figuren, Witz und charmanten Einfällen. Die Story erzählt die Aschenputtel-Geschichte, versetzt ins heutige Hamburg mit dem gewohnten Schmidts-Tivoli-Flair. Übergreifendes Thema ist aber der deutsche Schlager, der sich vor allem in der Komposition wiederspiegelt. Zugegeben: nichts wirklich neues und viele Lieder erinnern an bereits bekannte Songs. Sicher gibt es bessere Kompositionen des bekannten Teams, allerdings erfüllt die Musik in diesem Stück voll dem Zweck: Eine Schlager-Show ohne Compilation d.h. Verwendung bekannter Musik. Mit Cindy und Edelbert jr treffen sich zwei Schlagerfans und verlieben sich über die Musik. Dabei wird das gesamte neuzeitliche Schlager-Genre - von Andrea Berg über Helene Fischer bis zum Wendler - herrlich komisch parodiert - von den bekannten Gesten der Schlagerstars, über Kostüme, Klischees bis zu ironischen Seitenhieben auf die heile Schlagerwelt. Wenn die böse Stiefmutter im Leder-Outfit, mit Nebelmaschinen und zwei \"Boy\"-Tänzern flankiert ihren Song vorträgt - dann ist das unzweifelhaft Andrea(s) Berg :-). Auch wenn man nie im Leben auf einem Andrea Berg Konzert war - die ironisierte übertrieben Anspielung ist für jedermann ein herrlicher Spaß. Im Unterschied zu den meisten anderen Schmidts-Produktionen, kommt diese etwas weniger frivol, dafür etwas familientauglicher daher. Man muss Schlager nicht mögen, um in dieser Show Spaß zu haben. Allerdings gefasst sein, das es musikalisch recht einseitig ist. Aber dadurch wird der Abend und die Show auch \"rund\".
Wir waren eine Gruppe von 5 im Alter 25 - 80. und alle hatten ihren Spaß - auch ohne berauschende Getränke ;-)

Priscilla (2 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Teils überzeugend, teils enttäuschend

28.10.2016 - Ich habe die nachmittags Show am 23.10. gesehenn.

Grundsätzlich mag ich das Musical Mozart! sehr gern.
Natürlich wusste ich, dass in der neuen Inszenierung einiges anders sein würde, dass aber quasi ein neues Stück entstanden ist, in dem nur die \"Hits\" noch übrig geblieben sind, überraschte mich.
Einige Änderungen fand ich sehr passend, andere völlig daneben.

Das so viel gelobte Bühnenbild hat mich ebenfalls enttäuscht.
90% sind Projektionen an die Wand.
Eine Projektion ist für mich kein Buhnenbild. Da hätte einiges mehr kommen können.

Überragend war Thomas Holhler als Mozart. Stimmlich und auch schauspielerisch in jeder Szene absolut top!

Marc Clear als Leopold war solide, Carl van Wegberg gefiel mir stimmlich in einigen Stücken nicht so ganz. Schauspielerisch aber top!

Die Damen waren allesamt gut.
Gold von den Sternen war wie immer ein Highlight.

Sehr positiv hervorzuheben war das sehr gute Orchester.

Ansonsten fehlte mir irgendwie der Charme in der Produktion die ja in Wien so sehr in den Himmel gelobt wurde.
Vielleicht war meine Erwartung zu hoch.

Travelgirl (erste Bewertung)


Wunderbar

26.10.2016 - Wunderbar gespielt und ein wahnsinnig amüsanter Abend. Auch nach dreißig Jahren immer noch sehenswert!

MarcCohen84 (7 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Begeisternd und echt genial!

25.10.2016 - Ich habe die Nachmittagsvorstellung am 22.10. in Duisburg gesehen und war völlig hingerissen und begeistert.
Fast alle Rollen wurden von den 1. Besetzungen überzeugend gesungen und gespielt. Leopold Mozart (Marc Clear) und Colloredo (Maximilian Mann) mit ihren stimmgewaltigen Darbietungen sind einfach ein Genuss. Ann Christin Elverum in der Rolle der warmherzigen Baronin von Waldstätten mit „Gold von den Sternen“ ist wunderbar wohltuend. Die gegensätzliche laute, miese Cäcilia Weber (Susanna Panzer) spielt ihre Rolle so richtig klasse.
Die Rolle des Mozart hat die 2.Besetzung, Thomas Hohler, gespielt. Was dieser junge Darsteller gesanglich und schauspielerisch geleistet hat, ist einfach nur genial. Er hat nicht Mozart gespielt, er war Mozart, mit seiner jugendlichen Unbekümmertheit, mit seinem Freiheitsdrang und mit seiner Zerissenheit. Ihm gebe ich ein \"sehr gut mit Sternchen\" für seine ausdrucksstarke Leistung.
Unbedingt möchte ich das Ensemble hervorheben, sie bieten hervorragenden Tanz und Gesang. Sie komplettieren das Ganze zu einer gelungenen, mitreißenden Darbietung. Nicht zu vergessen, der kleine Mozart, der sich ununterbrochen an die Fersen von Wolfgang hängt. Er ist lautlos, zeigt aber eindrucksvoll das Spannungsverhältnis zwischen Mozarts Erziehung, seinem kompositorischen Genie und seinem Freiheitsdrang. Ein dickes Lob an die Kinderdarsteller!
Das Orchester spielt - wie oben in der Rezension erwähnt – bombastisch. Doch ein kleiner Minuspunkt war in dieser Vorstellung die von der Technik zu laut eingestellte Musik. Es war schon an einigen Stellen anstrengend, die Texte der Solisten zu verstehen, weil die Musik die Stimmen immer wieder übertönte.
Das Bühnenbild war durch die Projektionen unwahrscheinlich ansprechend, und mit wenigen Requisiten konnten eindrucksvolle Möglichkeiten mit einem Flügel, mit Stühlen , einem VW-Bus , einem Bischofsstab und einer Schatulle geschaffen werden.
Meine Empfehlung , wenn die Produktion in Deutschland weiterhin gespielt werden sollte, lassen Sie es sich nicht entgehen, es ist einfach genial.

Waldfee (2 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Es hätte gut werden können!

24.10.2016 - Ich war letzte Woche in dem von allen Seiten hochgelobten Schikaneder Musical und war schockiert mit was für einer flachen Geschichte man das Publikum zum Toben bringt.
Nicht nur das das Stück dramaturgische unter aller Sau ist... es macht an vielen Stellen auch überhaupt keinen Sinn.
So hat Frau Schikaneders große Befreiungsballade am Ende des Stückes (die großartig gesungen wird) nur um zwei Minuten später doch zu ihrem Mann zurückzukehren! Was ist das für eine Aussage! Die komplette Figur verliert am Glaubwürdigkeit. Die Ballade gehört an eine andere Stelle vielleicht in den ersten Akt damit die Rolle eines Art Odyssee erleben kann.
Und eine komplette Fehlbesetzung ist für mich Mark Seibert der überhaupt nicht in die Zeit passt weder gesanglich noch äußerlich. Da hat man einen Publikumsliebling geholt ohne darüber nachzudenken wie die Menschen damals aussahen. Sicher nicht so muskulös und sonnengebräunt wie Mark Seibert.
Auch gesanglich kann er dem Stil der Musik überhaupt nicht bedienen. Seine sonst so angenehme Popstimme klingt hier fehl am Platz und ich musste das ein oder andere mal über seine Pop riffs schmunzeln an stellen die nicht dazu gedacht waren.
Auch frage ich mich wie ein englischer Regisseur Rollenarbeit betreiben will?
Ich glaube keine gesehen zu haben.
Die Texte sind durchgängig flach und erinnern an gzsz.
Die Musik war auch nicht mein Geschmack da es eher eine Operette war. Was natürlich in die Zeit passt.

MUSICALFAN95 (erste Bewertung)


Großer Spaß für alle Altersklassen

24.10.2016 - Ich war mit meiner Frau am vergangenen Samstag in der Vorstellung des Musical Ensemble Erft und wir waren regelrecht begeistert. Wir haben die Musicalgruppe das erste Mal beim Musical \"Kolpings Traum\" wahrgenommen und dann nicht gezögert, als bekannt wurde, dass \"The Addams Family\" aufgeführt wird - schließlich ist diese Familie Kult :-)

Beim Betreten der Schule denkt man sich schon kurz, ob hier tatsächlich ein Musical aufgeführt wird, aber der erste Eindruck täuscht! Das Stück, insbesondere die Darsteller waren überragend und weit von \"Amateur-Level\" entfernt. Sowas findet man sehr selten auf \"Amateur\"-Bühnen! So eine junge Gruppe mit sehr vielen Talenten - ganz vorne dabei natürlich die Familienoberhäupter Morticia und Gomez. Nicht nur das gesangliche und schauspielerische hat da gepasst - auch das tänzerische! Und wie! Wir sind einfach baff von so viel Spielfreude und Talent! Diese Gruppe muss man im Auge behalten!

EldarPrice (erste Bewertung)


Stück überzeugt nur bedingt

24.10.2016 - Ein Stück, welches leider sehr lange zu oberflächlich bleibt. Und beim Showstopper \"Tanz des Harzer Käses\" hatte ich das Gefühl, dem Publikum muss unbedingt eine Mitklatsch-Nummer geboten werden, ob es passt oder nicht. Leider war es komplett unpassend und zeigte erneut die oberflächliche Herangehensweise an den Stoff.
Maximilian Nowka ist der Lichtblick des Abends, er ist ein überzeugender Darsteller des Hauptmanns und zeigt viele Facetten. Die anderen Darsteller blieben eher blass, teilweise kann man sogar sagen \"bemüht\".
Die Musik ist gut und hat auch einige schöne Melodien drin. Lobend sei zu erwähnen, dass es ein kleines aber feines Live-Orchester gab und auch die Tonaussteuerung war hervorragend.
Es ist ein unterhaltsamer Abend, wenn man keine hohen qualitativen Ansprüche an die Dramaturgie und den Tiefgang eines Stückes hat.

Musette (5 Bewertungen, ∅ 4.6 Sterne)


Unglaublich gut

23.10.2016 - Als ich hörte, dass \"Oliver\" im Theater Lüneburg eine Kooperation mit der Musikschule ist, habe ich eigentlich eine Show auf Schulaufführungs-Level erwartet und wurde eines Besseren belehrt. Die Kinder- und jugendlichen Darsteller der Musikschule spielten, tanzten und sangen alle auf allerhöchstem Niveau und standen ihren erwachsenen Profi-Kollegen in nichts nach. Man merkte keine Spur von Unsicherheit, aber unendliche Spielfreude. Sie meisterten selbst schwierige Solo-Parts (vor allem Paul Roeßler als Oliver und Anton von Mansberg als Artful Dodger) perfekt. Auch die Inszenierung gefiel sehr gut: Trotz Szenen, die tragisch, traurig und gruselig waren, gab es genug zum Schmunzeln und Lachen, so dass auch die vielen Kinder im Publikum auf ihre Kosten kamen.

Irina (7 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Pity the singers

22.10.2016 - Es kostet mich einiges an Überwindung, trotzdem kann ich dieser \"Produktion\" nur einen Stern geben.. Wobei, die Produktion an sich ist ja sehr stimmig. Bühnenbild, Kostüme und Regie wirkt an sich sehr gut. Auch das Schauspiel der meisten war durchaus ansprechend.

Das Orchester spielte den wunderschönen Score in gewohnt schöner Problem.

Das eigentliche Problem war allerdings der Ton im allgemeinen, bzw die gesangliche \"Leistung\" - wenn man diese so nennen kann.

Allen voran muss man zur Verteidigung der Sänger sagen, dass man fast kein Wort versteht, weder vom Chor noch von den Solisten - das macht die Sache nicht leichter. Auch ist mir durchaus bewusst, dass es vom gesanglichen her recht anspruchsvoll ist und einiges abverlangt (man denke an \"pity the child\"), aber um einen Kommentar meiner Sitznachbarin wiederzugeben: \"Wenn man sich schon Gäste holt, warum nicht auch welche, die singen können\". - ganz so tragisch hab ich es nicht gesehen, aber ich habe sie durchaus verstanden. Auf jeden Fall waren Brucker als Anatoly, Sven Fliege als Schiedsrichter, Zelinka als Molokov und der Pop-Chor gut. Katja Berg hat aus der sehr undankbaren Rolle der Svetlana auch einiges herausgeholt.

Weniger gut waren 2 \"Amerikaner\" - ich habe kurz mit dem Gedanken gespielt, in der Pause zu gehen. Sowohl van Dam als auch Herr Lamberty haben es nur mit Müh\' und Not durch den ersten Akt geschafft. Das war schrill, unverständlich, leise und teilweise einfach nur falsch, was ich eher als ein technisches Problem der Sänger als ein grundsätzlich musikalisches betrachten würde.

Frau van Dam hat einem regelrecht leid getan beim zuschauen. Um nochmals meine Sitznachbarin zu zitieren \"da sieht man ja alle \"Kabeln\" am Hals\". Nicht ganz so schlimm wars beim Herrn Lamberty, trotzdem der erste Akt zum Zuhören eine Qual. Zur Verteidigung muss man auch sagen, dass die beiden im 2. Akt wesentlich besser waren, vor allem \"pity the child\" hat mich dann sehr überrascht. Zwar nicht schön, aber zumindest waren die Töne großteils da.


Nach eigentlich durchgehend guten Musical-Produktionen in den letzen Jahren war ich allerdings schwer enttäuscht(gut, die Evita der vorigen Version war auch nicht vom Hocker reißend, allerdings war da zumindest der Lamberty als Che gut), da hätte man im eigenen Ensemble sicher ebenso gute, wenn nicht wesentlich bessere Leute für die anspruchsvolleren Parts gehabt..

Mr. de Winter (2 Bewertungen, ∅ 1.5 Sterne)


Talent is a Gift

21.10.2016 - Ich gehe ins Theater und meine erste Frage war, ob Rachel Tucker spielt und genau dies traf zu. Generell spielte eigentlich die gesamte First Cast der 10th Anniversary.
Vor allem die drei Hauptdarsteller Rachel Tucker, Suzie Mathera und Oliver Savile stachen heraus. Sie gehen in ihren Rollen auf und fesseln das Publikum komplett.
Oliver Savile spielt einen sehr sympathischen Fiyero, dem man sehr gerne zuschaut uns zuhört. Er spielt perfektionistisch aber doch sehr glaubhaft. Man kauft ihm all seine Emotionen ab.
Suzie Mathers legt eine wunderbare Wandlung von Glinda hin. Versteht man doch ihren Gedankengang sehr klar. Wunderbar ist es auch zu sehen wenn sie bei \"Populär\" vollkommen aufdreht, fast eine Spagat beim über die Bühne Hüpfen hinlegt und dazu noch fast einen Lachflash bekommt.
Zu Rachel Tucker will ich eigentlich gar nicht viel schreiben. Ich habe einiges über sie gehört und wurde doch vollkommen überrascht. Sie spielt eine doch etwas andere Elphaba, was vor allem im Gesang deutlich wird. Sie steigert sich immer mehr und mehr, umso weiter die Show fortgeschritten ist. Gerade \"Defying Gravity\", der wohl bekannteste Song der Show bildet mit ihr ein wahnsinniges Highlight, weil sie es zu ihrem eigenen Ding macht. Ich saß staunend auf meinem Platz als sie abgehoben ist und eine Gänsehaut breitete sich aus, als sie mit ihren Riffs eine mir vollkommen neue Variante dieses Liedes präsentierte.
Der Rest der Cast ist sehr stimmig, sticht nicht unbedingt heraus.
Gesamtfazit: Rachel Tucker muss man als Elphaba gesehen haben. Die beste Interpretation von Wicked, die ich je gesehen habe.

Ben97 (erste Bewertung)


Willkommen in der Avenue Q

20.10.2016 - Das Theater für Niedersachsen Hildesheim (nachfolgend „TfN“) präsentiert mit der hiesigen MusicalCompany das (nicht ganz jugendfreie) Musical „Avenue Q“ unter der Regie von Intendant Jörg Gade. Ob der Renner aus New York auch ein selbigen Erfolg in Hildesheim feiert ist fraglich. Seitens des TfN wird das Stück als „Puppenmusical“ bezeichnet: Den Zuschauer erwartet jedoch eher ein Ausflug auf die Avenue Q, bei welchem das Schauspiel der Puppenspieler primär im Vordergrund steht und die Puppen (s.g. Puppets) stark in den Hintergrund geraten. Völlig banal und fast nicht sichtbar ist die Choreografie der ehemaligen Leitung der MusicalCompany Katja Buhl. Der Humor der Show ist (bis auf wenige Passagen) schlicht und ergreifend nicht lustig, da die Witze entweder von Natur aus nicht (mehr) lustig sind (Homo-, Ausländer-, Klischee-Witze), es diese Witze schon einmal an anderer Stelle im Musical-Bereich gab und/oder absolut vorhersehbar waren. Die Puppen sollen eigentlich „das“ sagen dürfen, was in der Gesellschaft „tabu“ ist. Leider springt hierbei nicht der Funke über, dass die Puppen dies für die Spieler übernehmen. Zudem kommt noch die schwache Handlung, welche im ersten Akt zu einschläfernder Stimmung führt und im zweiten Teil erst richtig warm wird. Ein Trost ist das klasse Bühnenbild, welches alle Erwartungen gänzlich erfüllt. Tim Müller (als „Princeton“ / „Rod“) kommt (wie die Handlung der Show) erst im zweiten Teil aus sich heraus und verkörpert seine Rolle(n) von nun an sehr schön und authentisch. Er gilt somit als Spätzünder der Show und kann dadurch doch noch punkten. Ein Juwel der Produktion ist hingegen Sandra Pangl (als „Kate Monster“). Wie schon in früheren Produktionen ist sie eine der „Stars“ der Show: Sowohl schauspielerisch als auch gesanglich zeigt sie alles was sie zu bieten hat und verkörpert ihre Rolle damit absolut treffend. Dabei sollte nicht unerwähnt bleiben, dass sie im Gegensatz zu ihren Kollegen nahezu perfekt im Spiel der Puppe ist. Eher kritisch gegenüber zu stehen ist Alexander Prosek (als „Brian“), welcher in seiner Rolle auf Grund von mangelndem Witz und Authentizität sehr blass bleibt. Seine Bühnenpartnerin Elisabeth Köstner (als „Christmas Eve“) hingegen brilliert in ihrer Rolle mit sehr viel Charme und hinterlässt damit einen sehr stimmigen Eindruck. Ein weiteren Schwachpunkt, stellt Björn Schäffer (als „Daniel Kübelböck“) dar. Seine stark übertriebene Rolle lässt dem Zuschauer keinerlei Möglichkeit überhaupt den Versuch zu wagen, seine Witze zu belächeln. Teresa Scherhag (als „Lucy – die Schlampe“ / „Umzugskarton“) hingen, spielt ihre Rolle(n) sehr elegant und fällt gesanglich sehr positiv auf. Ein weiteres Juwel der Produktion ist Jürgen Brehm (als „Nicky“ / „Bullshit Bär“ / „Neuankömmling“ / „Möwe“). Wie seine Kollegin Sandra Pangl stellt er alle seine Fähigkeiten unter Beweis und spielt/singt seine Rolle(n) überaus begeisternd und mit starker Überzeugung(-skraf). Chapeau! Auch Judith Bloch („Bullshit Bärin“ / „Frau Semmelmöse“ / „Umzugskarton“) kann in ihren Rolle(n), besonders jedoch als „Frau Semmelmöse“, für den -ein oder anderen- Lacher sorgen. Jens Krause (als „Trekkie Monster“ / „Ricky“ / „Umzugskarton“) stellt seine Rolle(n) überaus überzeugend dar und hinterlässt damit einen sehr positiven Eindruck. Trotz des überwiegend guten Ensembles (angeführt von Sandra Pangl und Jürgen Brehm) ist „Avenue Q“ in der Inszenierung des TfN nur eingeschränkt Empfehlenswert, was vorwiegend dem Stück als solches und der unzureichenden Regie anzulasten ist.

cometoyoursenses (erste Bewertung)


Tolle Inszenierung,Tolle Darsteller, ein super Abend!

17.10.2016 - Meine Freundin und Ich sind grosse Musical Fans und wollten nun endlich einmal Spamalot sehen von dem wir schon viel gehört hatten.
Wir waren am 16.10 in der Vorstellung in Bremen im Fritz Theater und waren absolut begeistert.
Das Ensemble ist in jeder Rolle fantastisch besetzt und ist immer mit voller Energie und Spass bei der Sache.
Der Humor ist zum schreien komisch, vorallem die Szene in Herberts Zimmer.Es wird auf aktuelle Geschehnisse eingegangen und es wird einem in keiner Sekunde langweilig,es geht immer Schlag auf Schlag.
Die riesigen LED Wände sind ein absolutes Highlight und zaubern ein tolles Bühnenbild.
Es gibt tolle Choreografien und die Songs werden super gesungen. Leider gibt es keine Live Band:-( Aber das ist schon das einzige was eher negativ ist.
Danke an alle Darsteller für einen tollen Abend!

makesch1 (erste Bewertung)


Angelika Milster spielt Doris Day

16.10.2016 - Wie soll man ein weit über neunzigjähriges Leben, eine jahrzehntelange Karriere, vier gescheiterte Ehen, eine nicht unproblematische Kindheit, private Schicksalsschläge, etc., etc. in einem abendfüllenden Musical verständlich und nachvollziehbar abhandeln?
Da stößt wohl jeder Autor an die Grenzen des Möglichen.

Rainer Lewandowski und Holger Hauer haben sicher sehr bewusst in Buch und Inszenierung eine fragmentarische manchmal fast abstrakte Form gewählt, um Einblicke in das Leben des Filmstars zu gewähren.

Wenn sich Angelika Milster in der Rolle der Doris Day direkt ans Publikum wendet und Segmente und Splitter ihres Lebens revue passieren lässt, dann kann man letztendlich der Entertainment Ikone auch nicht wirklich näher kommen.
Trotzdem schaffen es Buch, Inszenierung und Darstellung, dass der Zuschauer einen Blick hinter das überdimensionale, festzementiert und wohl auch gewollte Image der Day werfen kann.
Am Ende des Abends kennt man den Star vielleicht nicht besser, erahnt aber die komplexe Persönlichkeit und würdigt ihre Lebensleistung um so mehr.

Einen Star von einem Star spielen zu lassen, ist sicher riskant.
In diesem Fall hat man aber alles richtig gemacht.
In der Inszenierung von Holger Hauer versucht La Milster überhaupt nicht als optische oder gesangliche Kopie der Day zu überzeugen. Angelika Milster agiert und singt mit den ihr ganz eigenen Mitteln. Damit überzeugt sie restlos. Ihr Schauspiel ist unaufgeregt, authentisch und auch ergreifend. Ihr stimmlichen Möglichkeiten sind beeindruckend.
Cooler Jazz-, Swing- und Big Band-Gesang perlt nur so aus ihr heraus. Großartig!

DAY BY DAY ist ein kleines und feines Kammer-Musical, dass die Unmöglichkeit seiner Vorlage (fast) vergessen lässt und mit einer charismatischen und begnadeten Hauptdarstellerin überzeugen kann.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Gelungene Premiere

14.10.2016 - Mir hat die Aufführung sehr gut gefallen. Sehr kurzweiliges Musical mit tollen Darstellern. Ganz besonders gefallen hat mir Miss Cornley - gespielt von Olga Prokat. Eine super Leistung hat auch der Oliver (Laurenz Voss) gebracht. Fehlerfrei in den hohen Tönen gesungen und traurig gespielt war das sehr sehenswert. Artful Dodger (Timm Moritz Marquardt) konnte voll und ganz überzeugen mit einer sehr ausdrucksstarken Leistung als Sänger und Schauspieler. Der Nachwuchs muss sich nicht vor den großen Bühnen verstecken und man darf gespannt sein, ob die jungen Darsteller in anderen Stücken zu sehen sein werden.
Einziger Minuspunkt war die Besetzung von der Nancy, die zwar schauspielerisch gut war, aber gesanglich mich nicht überzeugen konnte. Alles in allem - eine tolles Muscial mit einer sehr schönen Umsetzung. Empfehlenswert!

Hannah1969 (2 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Nicht mehr up to date

13.10.2016 - Nach 18 Jahren war ich am Sonntag, 9.10.2016, in der Nachmittagsvorstellung vom Starlight Express. Der Zuschauersaal zeigt einige großen Lücken auf, sodass schätzungsweise etwa 1000 Besucher die Vorstellung ansahen. 95 Euro für PK2 waren nicht gerade Preiswert. Wir saßen auf der Mitteltribüne in Reihe 5 (mittig), direkt unter der zweiten Bahn. Die Sicht war tadellos. Etwas billiger als bei der Konkurrenz, dafür aber auch einen Sitzplatz näher an der Bühne.

Die Besetzung war mit einigen 2 Ausnahmen fast ausschließlich die Erstbesetzung. Die Darsteller zeigten alle, dass sie über gute Stimmen verfügten. Schauspielerisch konnte man (aber auch Stückbedingt) nur Over-acting sehen. Die Geschichte ist ja bekannterweise nicht gerade preisverdächtig.Die Musik ist nach wie vor einfacher Schlager. Die Texte sind ebenfalls platt und konnten mich immer noch nicht begeistern.

Die Show hatte sich ja im Vergleich zu 1998 doch erheblich verändert. Die neuen Songs haben allerdings zu keiner Verbesserung geführt, aber auch nicht zu einer Verschlechterung. Irgendwie hatte ich die Show rasanter in Erinnerung. Die neuen Streckenposten zeigten ein paar interessante Stunts. Für die Kinder im Saal war die Show natürlich sehr spannend und man sah ihnen die Faszination an. Beim Schlussapplaus lockten die Platzanweiser sie auch an die Bahnen, sodass sie direkten Kontakt zu den Darstellen aufnehmen konnten. Deshalb denke ich, dass die Show besonders für Familien ihre Berechtigung hat.

Weniger gut war die extreme Lautstärke, wodurch die Darsteller oft nicht zu verstehen waren. Jedoch waren deren Aussprachefähigkeiten wir in der Vergangenheit nicht gerade berauschend.

Einen weiteren Besuch wird es in Zukunft nicht geben.

Daniel² (5 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Gleich noch Mal Karten gekauft

10.10.2016 - Vom Ensemble Mitglied bis zu den Hauptdarstellern sehr ausdrucksstark! Auch die Bühnenbilder die Kostüme lassen sich sehen- ein echter Hingucker.

Die Rezension, dass der Song \"Sunset Boulevard\" zu Beginn des zweiten Aktes blass wirkte, kann ich absolut nicht bestätigen. Ich finde das Zitat \"[...] bedeutungslos vor sich hin plätschern\" sehr ungünstig ausgedrückt und greift fast schon die Spielweise des professionellen Darstellers an. Ansonsten kann ich den Rezensionen durchaus zustimmen.

Jey92 (erste Bewertung)


Musical direkt aus dem 18. Jahrhundert

10.10.2016 - Ich habe die Preview vom 23.09.2016 gesehen und bin vollkommen begeistert. Stephen Schwartz hat eine Partitur komponiert, die danach klingt als wäre sie im 18. Jahrhundert entstanden. Hätte man damals ein Musical komponiert würde es so klingen. Das Bühnenbild ist grandios. Die Bühne wird umrandet von einem Steinkomplex mit unzähligen Kerzen. Zwei Kronleuchter befinden sich links und rechts der Bühne. Im Zentrum der Bühne steht ein exakter Nachbau der Bühne des Theater auf den Wieden. Die Kostüme haben mir nicht wirklich gut gefallen, da es sich hier nicht um Kleider der Adeligen handelt, sondern denen von gewöhnlichen Bürgern. Das Buch verbindet Comedy mit Drama. Es ist sehr humorvoll. Viele Sprüche mit sexuellen Anspielungen. Hat mir sehr gut gefallen. Mark Seibert ist ein grandioser Schikaneder. Milica Jovanovic gibt die starke emanzipierte Frau Schikander. Beide haben eine unglaubliche Bühnenchemie. Katie Hall\'s Rolle der Anna Maria ist naiv und humorvoll zugleich. Die restlichen Rollen sind leider zu kleine geraten. Schade um die talentierten Darsteller. Trotzdem dass es ein individueller Score ist, erkennt man hier und da einig typisch-Schwartz mässiges: Das Solo im zweiten Akt der Eleonore ,,Mein Lied\" ist der dramatische Showstopper wie ,,No Good Deed\" Mark Seibert hat seinen grossen Moment mit der Ballade ,,Der Letzte Vorhang\". Hier kann er zeigen was er kann und zieht alle Register. Das wäre der Song ,,I\'m Not That Girl\" Gefallen haben mir auch die sehr guten Ensemble-Gossip Songs wie ,,Irgendwas passiert\", sowie ,,Aus Vorbei!\" Die Show ist absolut zu empfehlen und ich wünschte den VBW dass dies ein Erfolg wird und bewundere deren Mut. Emanuel Schikander würde sagen: ,,Manchmal muss man Geld zum Fenster raus schmeissen, damit es zur Haustüre wieder hineingeflogen kommt!\"

KnightLancelot (erste Bewertung)


Gut, aber nicht herausragend

09.10.2016 - Wenn man ein solches Musical mit ausgesprochen wenig Bühnenaufwand, sehr wenigen optischen Reizen und Abwechslungen im Bühnenbild inszeniert, muss man wohl zweierlei zur Verfügung haben: zum einen ein hervorragendes Musical, das einfach für sich selbst stehen kann und es nicht nötig hat, sich hinter Bühnenbombast quasi zu verstecken.
Zum anderen in den tragenden Rollen - oder, wie hier: in DER tragenden Rolle - eine echte Bank, eine herausragende Persönlichkeit, die das Stück zu jeder Zeit und in allen Facetten quasi im Alleingang trägt.
Von Grundlage Nr. 1 darf man, wie ich finde, bei Sunset Boulevard, ohne Zweifel ausgehen Seit vielen Jahren eines meiner absoluten Lieblingsstücke mit seiner wundervollen und treffenenden Musik und seiner fesselnden, vielschichten Story mit einer Achterbahnfahrt der Gefühle.
Ich hatte dieses Stück bis gestern in sechs unterschiedlichen Inszenierungen und noch sehr viel mehr unterschiedlichen Besetzungen erlebt, und gefesselt hat es mich immer - selbst dann, wenn es mal weniger gut inszeniert war (Niederlande-Tour) oder nicht so überragend stark besetzt.

Zur Grundlage Nr. 2, der Besetzung vor allem der Norma Desmond:
Es war ein echter Coup, Musical-Diva Pia Douwes, die schon in so vielen Rollen restlos überzeugt hat, für diese Rolle in Dortmund gewinnen zu können.
Allein, ich fand sie jetzt persönlich \"nur\" gut, mehr nicht. Wir waren uns schon zur Pause ohne jede vorhergehende Diskussion einig: kein Vergleich zu einer Helen Schneider, die mich in dieser Rolle schon so oft regelrecht umgehauen hat mit ihrer Präsenz, ihrer Ausstrahlung, ihrer unglaublich mitreißenden und zutiefst bewegenden Interpretation.
Pia Douwes ist enorm gut bei Stimme, was vor allem bei \"Nur ein Blick\" (stark umjubelt) ganz klar deutlich wird. Da fehlt es also an nichts.
Aber mir fehlte die wirklich hervorragende vielschichtige schauspielerische Anlage dieser Figur. Man muss sie hassen und mit ihr leiden können, man sollte spüren können, wie unglaublich verletztlich und zerbrechlich diese Frau unter der selbst geschaffenen Fassade, die sie sowohl für andere als auch sogar für sich selbst aufgebaut hat, wirklich ist.
Die Szene, in der sie in die Filmstudios zurückkehrt, bietet dafür auch einen großen Höhepunkt, der mir normalerweise Schauer über den Rücken jagt.
Leider hat mich Frau Douwes in all diesen Punkt nicht oder nicht hinreichend erreicht bzw überzeugt. Die unterschiedlichen Facetten der Norma, die Achterbahnfahrt der Gefühle (von himmelhoch jauchzend bis zu Tode betrübt, wie man so sagt) - das fehlte mir.
Sie war definitiv Welten entfernt von einem \"Ausfall\", und wer keinen Vergleich hat, dem wird rein gar nichts fehlen, aber im Vergleich mit Helen Schneider und auch anderen ist für mich Frau Douwes dann leider doch weit abgeschlagen (wie übrigens \"Kaiserin-Kollegin\" Maya Hakvoort in Tecklenburg leider auch).
Oliver Arno hatte ich in der Rolle bereits erlebt. Er spielt und singt rollendeckend, auch wenn man bei ihm ebenfalls noch ein paar Schippen drauf legen könnte. Auch ich fand, dass sein Titelsong zu Beginn des zweiten Akts ganz merkwürdig blass blieb: kaum gesungen, schon vergessen. Woran das genau lag, weiß ich bis jetzt nicht. Wesentlich stärker ist mir da bis heute z. B der Lüneburger Joe Kristian Lucas in Erinnerung geblieben.
Warum in Dortmund der Butler Max aussehen muss wie ein in die Jahre gekommener und ergrauter Pumuckl, wollte sich mir nicht erschließen. Ansonsten war er aber gut, auch wenn ich hier ebenfalls deutlich stärkere Darsteller im Gedächtnis habe.

Das Orchester..... tja, ich hatte mir etwas mehr erwartet. Es war schön, es war gut, aber umgehauen hat es mich jetzt auch nicht. Trauriger aber: wenn man schon so ein großes Orchester zur Verfügung hat, so hätte ich mir gewünscht, dass tatsächlich die ganze Partitur gespielt wird, ungekürzt. Doch, und das hatte ich ja durchaus geahnt und leider erwartet (wenn auch bis zuletzt anders gehofft): es gab die üblichen Kürzungen. Das heißt, keine Ouvertüre für den zweiten Akt (warum?!), Auto-Verfolgungsjagd im ersten Akt gekürzt, Instrumental-Teil vor dem Finale im zweiten Akt (wenn Betty nach Normas Anruf zum Sunset eilt) gekürzt. Ja, ich verstehe, warum diese beiden letztgenannten Kürzungen vorgenommen werden: anders als in der üppigen Original-Inszenierung hat man in dieser extrem abgespeckten Version einfach keine Idee, was man denn auf der Bühne während der beiden Instrumentalteile jeweils zeigen soll (im Original gab es da u a. Film-Projektionen).
Seltsame kleine Details gab es immer wieder einmal, etwa am Ende des Stücks, wenn Normas Frage \"Max, wo bin ich?\" entfällt und Max eben einfach so die nicht gestellte Frage \"beantwortet\": \"Dies ist die Treppe des Palastes...\" Oder hatte die Douwes den Satz schlicht vergessen im Premierenfieber? Jedenfalls gab es immer wieder einmal solche Details, die mich stutzig machten.

Schön an der Inszenierung finde ich (wie schon in Bad Hersfeld), dass man mit ganz einfachen Theatermitteln arbeitet. So wundervoll das opulente Original war, ich habe eben immer wieder auch eine Schwäche für die ganz einfache \"Handarbeit\" im Theater, etwa bei der so einfach dargestellten Auto-Verfolgungsjagd oder wenn Normas toller Wagen vor den Augen des Publikums ganz einfach aus ein paar Einzelteilen, die von Darstellern gehalten werden, zusammengesetzt wird.

Ja, die Inszenierung an sich funktioniert insgesamt hervorragend - ich hätte mir nur eine noch stärkere Besetzung gewünscht (und nein, es hängt nicht allein an Helen Schneider, es gab auch schon andere, die mich richtig \"geflasht\" haben.)

Awakennings.neu (3 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Ein Musical für \"Liebhaber\" - aber nicht für die Masse

09.10.2016 - Nach meiner Rückkunft aus Wien und 3 Besuchen bei \"SCHIKANEDER\" im Raimund-Theater bin ich sehr angetan von der neuen Produktion der VBW - meine Erwartungen wurden voll und ganz erfüllt. Nachdem ich die SChikaneder-Biografie gelesen hatte, war ich total gespannt wie das Thema nun in Wien umgesetzt werden würde - und ich wurde absolut nicht enttäuscht..

Alle wichtigen historischen Charaktere kamen vor und man hat auch die \"blasseren\" und geschichtlich nicht sehr gut dokumentierten Charaktere u.a. Leonore super gut vergrößert und erweitert - so dass man nun auch sagen kann: Ohne die Frau Leonore wäre Schikaneder nie das gelungen was ihm gelungen ist - das Theater zu revolutionieren...

Die Namen der Akteuere versprechen viel - allein wegen Stephen Schwartz und Trevor Nunn kann man ein handwerklich gutes Musical erwarten und man wird da auch nicht enttäuscht (diejenigen, die musikalisch allerdings ein zweites \"WICKED\" erwarten - für die kann ich nur sagen - \"Schikaneder\" ist da leider für euch nix\")..

Die Musik ist ungewohnt für ein Musical sehr, sehr anspruchsvoll und wirklich toll komponiert - man fühlt sich von der ersten Minute an ins 18. Jahrhundert hineinkatapultiert und das macht es auch aus - für Geschichtsfreunde wie für mich Traumabende - die Musik wirkt mit jedem Musik immer mehr und nach dem 3. Mal hat man so einige Songs im Ohr die man so schnell nicht mehr vergisst - natürlich das schon sehr bekannte \"Träum groß\" - das immer wieder im Stück \"wiederholt\" wird - aber auch \"So viel Fische im Meer\", \"Mein Lied\", \"So jemand wie Du\", \"Glücklich\", \"Irgendwas fehlt\" prägen sich ein und sind einfach tolle Songs..

Für mich waren die Abende auch nicht zu lange - sie waren wunderschön und ich fand die gesanglichen und schauspielerischen Qualitäten grandios und wie man die Geschichte vorantreibt - das hat auch was mit dem tollen historischen Bühnenbild zu tun (Das alte Theater an der Wien - Theater im Theater und die vielen, vielen Kerzen die im Bühnenbild verwandt wurden) - auch die absolut historisch verarbeitenden Kostüme sind ein Abbild des 18. Jahrhunderts und super passend - es stimmt einfach alles und das mach dieses Werk zu einem schönen \"Kleinod\" unter den anderen Musicals...

Grandiose Darbietungen der Cast - allen voran Mark Seibert und vor allem auch Milica Jovanovic, die fast ständig auf der Bühne steht und ihren \"Mann\" steht - toll wie man diese Frau dargestellt hat Gänsehautfeeling bei ihrem Schlusssong aber auch im Duett mit Johann Friedel (Florian Peters) harmonieren die Stimmen sehr, sehr gut...

Die restliche Cast einfach glänzend aufgelegt - alle spielen toll und machen die Abende zu einem rundherum positiven Erlebnis..

Auch die Tontechnik funktioniert diesmal - was wohl daran liegen könnte, dass es ein \"klassisches Orchester\" ohne die sonst typischen Musical-Instrumente ist und daher die sonst oftmals blechernden Töne von Schlagzeug und Co nicht auftreten...

Auch das Sprach- und Gesangsverständnis ist sehr gross..

Jedem Musical-Liebhaber kann ich den Besuch bei \"SCHIKANEDER\" empfehlen - wer allerdings ein \"Pop-Musical\" erwartet, wird hier sehr enttäuscht sein, dass ist es nicht -

auch deswegen ist das Stück eher für den Wiener-Kreis und den exquisiten Musical-Kenner gemacht und wird wahrscheinlich nach der Wiener Spielzeit, die bis 30.06.2017 geht im deutschsprachigen Raum nicht mehr zu sehen sein - also kein Musical für die \"MASSE\" sondern für die \"KLASSE\"!

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Ein großer Theaterabend!

09.10.2016 -

sissi1982 (9 Bewertungen, ∅ 4.6 Sterne)


Tolle Aufführung

09.10.2016 - Danke an die Oper Dortmund für diese schöne Aufführung von Sunset Boulevard und die Verpflichtung von Pia Douwes und Oliver Arno. Wunderbar, wir haben die Premiere sehr genossen und werden gerne erneut anreisen.

Lisa09 (12 Bewertungen, ∅ 2.9 Sterne)


Genial !

07.10.2016 - Dracula, Stadttheater Bremerhaven, 30.09.2016


Nach all den Berichten habe ich dieses Stück mit großer Spannung erwartet.

Die ersten Bilder waren für mich ein Schock, hatte ich doch ein klassisches Stück erwartet.

14 Tage vergingen mit gemischten Gefühlen, bis ich mich entschlossen habe, völlig unvorbereitet in die Vorstellung zu gehen.

Der Tipp, es als ein Schauspiel mit Musik zu betrachten ,war dann doch sehr hilfreich.

Die Grazer Version von Dracula hab ich mir nicht weiter angesehen, eine CD hab ich mal angespielt, aber auch nicht ausführlich gehört.

Rückblickend betrachtet war es das Beste was ich machen konnte.

So bin ich am 30.9.16 zwar mit gemischten Gefühlen, aber ohne große Vorurteile und Erwartungen, in die Vorstellung gegangen.


Ein grandioses Orchester zog mich mit den ersten Tönen in den Bann des Stückes.

Von da an hat mich eine starke Spannung durch die Vorstellung getragen, wie ich sie schon lang im Theater so nicht mehr erlebt habe.

Der erste Akt ging dann für mich auch nicht zu schnell vorbei, viel länger hätte ich die Anspannung auch nicht ertragen.

Manches fand ich im ersten Akt dann auch etwas verwirrend.

Was waren das für viele Menschen auf der Bühne ? Die Untoten ?

Wieso plötzlich Hochzeit ? Und wer mit wem ? Die plötzliche Einspielung von Heavy Metal ?

Aber nie habe ich den Faden der Handlung verloren, später haben wir viel darüber geredet und darüber nachgedacht.

Mittlerweile kann ich mich an manche Dinge im Ablauf nicht mehr so gut erinnern. Zu viel hab ich gelesen über das Stück.

Der zweite Akt war dann deutlich strukturierter, nicht mehr so viele Menschen, eine Szene nach der anderen.


Christian Alexander Müller war für mich ein grandioser Dracula.

Mal böse, sinnlich, erotisch, zweifelnd und stimmlich überwältigend.

Die Rolle ist mit anderen die er gespielt hat absolut nicht vergleichbar, aber für mich war es eine seiner besten Darstellungen.

Maximilian Mann, für viele einer der Besten in dem Stück, konnte mich nicht überzeugen.

Er blieb die meiste Zeit eher farblos. Mit dem Solo „ Frost an einem Sommertag „ hat er mich aber überzeugen können. Auch das Herumwerfen der Gegenstände machte in diesem Zusammenhang Sinn, all seine Wut und Verzweiflung konnte er so zum Ausdruck bringen.

Carolin Löffler bot für mich eine sinnliche Lucy. Drei Heiratsanträge, konnte sich kaum entscheiden, warum da nicht noch ein Abenteuer suchen ? Sie gab sich Dracula bereitwillig hin. Schauspielerisch und stimmlich hat sie mir gut gefallen.

Anna Preckeler, eine kühle selbstverliebte, zweifelnde Mina. Eigentlich ist klar, wie ihr Leben verläuft, Heirat mit Jonathan. Aber plötzlich ist alles anders . Sie verliebt sich in den Falschen, ist zerrissen und verzweifelt. So setzt sie ihrem Leben lieber ein Ende, als eine Entscheidung zu treffen

Sie spielt die Zerrissenheit glaubhaft, ist stimmlich eine Wonne. Toll !

Thomas Burger als Renfield, da gebe ich meinem Mann Recht, etwas weniger irre wäre auch gut gewesen. Aber irgendwie hat er mir so auch gut gefallen, passte gut ins Stück.

Tobias Haaks, Van Helsing, hat mir schauspielerisch nicht so zugesagt, aber seine Stimme ist herausragend. Das Duett mit Dracula war einer der Höhepunkte an diesem Abend.

Das weitere Ensemble war gut besetzt, wobei für mich niemand besonders herausragte.

Das Ende , ja, wie soll man das interpretieren ? Dracula erschießt van Helsing nicht, warum haben wir uns gefragt. Einerseits ist er unsterblich, da macht so ein Schuß ja keinen Sinn. Andererseits würden beide , van Helsing und auch Dracula, ihre Lebensaufgaben verlieren.

Kein Schuß aus der Waffe von Jonathan ? Ist Dracula nun tot ? Warum schießt er nicht ? Da hat die Phantasie keine Grenzen. Für mich lebt Dracula ohnehin weiter, ist er doch unsterblich. Und das Böse existiert immer weiter.


Das Orchester war überragend, leider nicht nur die Qualität sondern auch in der Lautstärke. Viele Liedtexte gingen unter . Aber bei der Qualität und der schönen Musik war es zu verzeihen.


Die Drehbühne und das Bühnenbild waren perfekt.


Voller Begeisterung habe ich die Vorstellung verlassen.
So muss Theater sein ! Gesprächsstoff, polarisieren, aufregend, begeisternd, zum Nachdenken anregend


So etwas schafft keine Stage Produktion.


Jetzt schon kann ich es kaum erwarten, Dracula am 26.11.16 noch einmal anzusehen.

Mit dem im Kopf was ich bereits gesehen habe bin ich bereit für weitere Eindrücke.


Wenn ihr euch das Stück anseht......

vergesst Dracula, es lebe Bremerhaven !

kärntenfan (erste Bewertung)


Respekt vor dieser Meisterleistung

07.10.2016 - Einen besseren Einstand hätte der neue Generalintendant des Anhaltischen Theaters, Johannes Weigand, nicht geben können. Auch wenn er sich bei einigen Elementen an die berühmte Filmvorlage von 1959 orientiert, schlägt er doch im Wesentlichen eine ganz andere Richtung ein: Weigand lässt nicht einfach nur eine etwas angestaubte erotisch angehauchte Komödie abspielen, sondern gibt der Handlung eine gewisse Tiefe, schärft Charaktereigenschaften und bringt Dynamik ins Stück. Diese Kreativität kommt beispielsweise zum Ausdruck, indem Gangsterboss Spats Palazzo seine Parts steppt. Das zeugt nicht nur von tänzerischen Talent, sondern nähert sich auch der Handlungszeit, den goldigen Zwanzigern, an, welche kontinuierlich durch das ganze Stück sichtbar wird. Nicht zuletzt in den farbenprächtigen Kostümen von Judith Fischer: Sie fallen stets passend zum Geschehen aus und lassen auch die beiden Protagonisten zu bildschönen, aber nicht tuntigen, Frauen verwandeln. Die Kostüme können nur noch durch das bildgewaltige und überraschend vielfältige Bühnenbild von Moritz Nitsche getoppt werden: Von einem detaillierten, mehrstöckigen Zugwagon bis zu einem bühnengroßen Dampfer wird den Zuschauern große, aber nicht überdrüssig wirkende Bilder geboten und das ohne längere Szenenwechsel. Die ganze Augenweide wird von der Anhaltischen Philharmonie unter Leitung von Wolfgang Kluge musikalisch harmonisch untermalt. Auch wenn die Blechbläser an manchen Stellen etwas rhythmusfern agieren, spürt und vor allem hört man stets die Spielfreude und das macht das Musical auch zu einen musikalischen Genuss. Und auch die Darsteller stehen dem in keiner Weise hinterher: Annika Boos als Sugar Kane schafft es ihrer Figur neben der erotisch-attraktiven Erscheinung eine gewisse Empfindsamkeit zu geben. Als Zuschauer kann man ihr ihre Wünsche und ihre Situation glaubhaft abgewinnen. Musikalisch sind ihre Solos, nicht zuletzt durch ihre kräftig-liebliche Stimmfarbe, die musikalischen Highlights der Vorstellung. Patrick Rupar als Josephine und Partrik Cieslik als Daphne gelingt eine schauspielerisch und gesanglich überzeugende Transformation und beide gestalten ihre Figur voller Selbstironie und Hingabe aus. Aufgrund ihrer herausragenden schauspielerischen Leistungen unbedingt noch nennenswert sind Illi Oehlmann als Sweet Sue und Gerald Fiedler als Sir Osgood, welche beide das Publikum mit viel Witz begeistern. Der stimmgewaltige Chor und die Statisterie ergänzen das ganze Ensemble mit viel Engagement. Und genau ist das, was diese Inszenierung so sehenswert macht. Was man hier bei den kleinen Preisen und der doch technisch eingeschränkten Bühne geboten bekommt, ist absolute Weltklasse. Unbedingt ansehen.

Shiva (5 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


Einzigartig!

07.10.2016 - Sämtliche wesentliche Aspekte der neuen Revue THE ONE sind in Perfektion gelungen.

Die Choreografie ist innovativ und unterhaltsam.
Wohl noch nie gab es die klassische Girl-Reihe mit derart anspruchsvollen und komplexen Schrittfolgen.

Die Musikkompositionen haben mehrfach Ohrwurmqualität und unterstreichen die Stimmungen der einzelnen Szenerien treffend.

Die Solo-Sänger Brigitte Oelke und Roman Lob liefern souveräne Perfomance und integrieren sich nahtlos in das Artisten- und Tanzensemble.

Das Lichtdesign kleidet die größte Revue- und Theaterbühne der Welt in eine poetisch-mystische Stimmung, die auch das Publikum gefangen nimmt.

Die unglaublichen technischen Möglichkeiten der Bühne werden bestens genutzt. Highlights sind u.a. ein bühnenfüllender Wasserfall aus Sand, das Aufbrechen und Auseinandertreiben der nahezu gesamten Bühnenfläche oder dutzende von Poledance-Stangen, die lautlos auf die Bühne herabschweben und in die Choreografie integriert werden.

Die Luft- und Bodenakrobatik ist vom Feinsten.
Insbesondere das Trapez-Duo sorgt in schwindelerregender Höhe für atemloses Staunen und lautstarken Applaus.

Der eigentliche Star in THE ONE ist aber das Kostümdesign von Jean Paul Gaultier.
Die Fantasie und Kreativität des Künstlers sprengt wirklich alles, was ich bisher im Friedrichstadtpalast (oder irgend einer anderen Showproduktion) gesehen habe.
Über 500 Kostüme sollen es wohl sein, die der Künstler für THE ONE entworfen hat. Das liegt unter anderem auch daran, dass das riesige Tanzensemble im Opener und im Finale nicht uniform sondern ganz individuell gekleidet ist.
Im Stil zitiert Gaultier sich selbst, liefert eine Reminiszenz an Berlin und klassisches Revue-Theater und spart auch nicht mit Provokation und Innovation.
(Man darf sich nicht an nackten Brüsten, überdimensionalen grünen Hundepenissen oder scheinbar hochschwangeren Tänzerinnen stören.)

In seinem gelungenen Gesamtkonzept schafft es THE ONE immer wieder Bilder und Szenen zu kreieren, die man so noch nie auf eine Bühne gesehen hat.
Einziger Minuspunkt dabei ist die Inszenierung von Roland Welke.
Manche Einleitung bzw. Überleitung der Szenen ist zu langatmig bzw. zu statisch geraten. Die ein oder andere Kürzung oder Beschleunigung würde Tempo und Unterhaltungswert der Show nochmals erhöhen.

Nichtsdestotrotz: der lautstarke Jubel und die Standig Ovations des internationalen Publikums lassen keinen Zweifel daran:
Mit THE ONE wird die Erfolgsgeschichte des Friedrichstadtpalastes weitergeschrieben.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Jean Paul Gaultier Kostüme Top! Die Show ist ein Flop!

07.10.2016 - Nach 15 min wollte ich gehen und das in der Premiere! Die Musik ist ein Brei von undefinierbarer Sauce!
Schöne Kostüme, nur der Rest ist undefinierbar!
Wo ist das Geld nur geblieben!
Der zweite Teil wurde etwas besser.
Es gibt fast nur Luft-Nummern. Die Beste Trapez Nr. sind 2 Mädels, sehr Hoch und Super! Brava!
Ein Feuer Magier ist 5 Klassige Krimis!
Top war wie immer die 32 Girl Reihe! Oh, Oh, ich bin von der Show sehr enttäuscht!

chef de cuisine (10 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Ein Juwel in Hamburg

06.10.2016 - Ich habe am 2.10 die Vorstellung besucht und war sehr gespannt auf das Stück, um das immer so ein Hype gemacht wird.

Und ich muss sagen zurecht.
Es ist ein besonderer Abend, sehr emotional und mit einem Thema was man so von einem Musical nicht erwarten würde.
Im Zentrum steht die Familie Goodman, die versucht das Leben zu meistern mit einer Bipolar kranken Mutter, einer rebellierenden Tochter, einem alles akzeptierenden Vater und einem \"nicht vorhanden\" Sohn. Ergänzt wie die Familie mit einem kiffenden Nerd und einem Doktor, der an die grenzen seiner Arbeit kommt.

Herrlich das Treiben auf der kleinen Bühne zu beobachten mit fast keinen Requisiten und Mobiliar.
So konzentriert sich alles auf das Spiel und den Gesang der Protagonisten.

Dominiert wird der Abend von Carolin Fortenbacher als Mutter Diana, die sich durch Höhen und Tiefen spielt und singt, dass es einer Achterbahnfahrt gleicht. Wirklich beeindruckend.
Ihr zur Seite steht Robin Brosch als Vater Dan schauspielerisch ein toller Gegenpart auf der Bühne. Leider ist er gesanglich manchmal etwas schwach auf der Brust.
Alice Hanimyan als Tochter Natalie ist wunderbar zu beobachten wie sie immer mehr die Haut der Streberin ablegt, bis sie fast die Kontrolle verliert. Ihr zur Seite steht als Henry Jan Rogler, der als kiffender Gutmensch Nerd doch etwas blass bleibt.
Als Sohn Gabe steht Elias Krischke ganz in weiß auf der Bühne. Auch er bleibt stimmlich etwas hinter den bisherigen Besetzungen und ist auch des öfteren unterspannt im Spiel.
Bleibt noch Tim Grobe als Dr Fine & Dr Madden mit schönem Bass, aber dafür für meinen Geschmack manchmal zu comichaftem Spiel.

Die Band unter der Leitung von Matthias Stötzel spielt gut, wenn auch für meinen Geschmack etwas zu leise.

Das ist auch der einzig wirklich Minuspunkt des Abends, was vielleicht auch den altgediegenen Hamburger Kammerspielen geschuldet ist, die Lautstärke.
Alles klingt doch etwas gedeckelt und füllt daher an manchen Stellen nicht den ganzen Saal.

Jedoch: Man sollte diese Show, auch gerade mit dieser Besetzung unbedingt gesehen haben.

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Schlimm

03.10.2016 - Ich habe mir heute zum 2. (und sicher letzten Mal) den Bremerhavener Dracula angesehen. Nach dem ersten Besuch war ich für mich bezüglich der Inszenierung zu einem sehr negativen Urteil gekommen. Heute wollte ich noch mal schauen, ob ich dabei was übersehen oder vielleicht einfach nur einen emotionslosen Tag hatte. Weder noch, heute hab ich’s noch schlimmer empfunden.

Der erste Akt ist echt noch ok. Man ist zu Beginn in Transsilvanien, Dracula hat kurz Mina am Handy und hört/fühlt meiner Vermutung nach anschließend das Liebesgespräch zwischen Mina und Jonathan mit. Dabei verliebt er sich in Mina. Ziemlich schnell und optisch nicht erkennbar wechselt die Handlung dann nach London. Lucy entscheidet sich im Freundinnen-Gespräch mit Mina, den Heiratsantrag von Arthur anzunehmen, Hochzeiten finden aber nicht statt. Eine illustre Gesellschaft singt zwar den Hochzeits-Song, aber was gefeiert wird, ist nicht erkennbar. Der weitere Verlauf entspricht in reduzierter Form grob dem Original. Das alles geht noch und die Übertragung ins Moderne ist sogar punktuell gelungen. Dracula ist hier mehr der Serienkiller/vergewaltiger als der Vampir. Das kommt ganz gut rüber und wirkt bedrohlich.

Das Grauen kommt im zweiten Akt (bzw. eben gerade nicht). Da bricht alles in sich zusammen, da passt fast nichts mehr. Van Helsing eiert ohne stringente Vorgehensweise herum, eine Jagd auf oder strategische Verfolgung von Dracula gibt es nicht. Es gibt auch keine erkennbare Vernichtung von Lucy. Es stellen sich alle in einer Reihe auf und singen \"Untote ergib dich\". Dabei laufen Lucy und Renfield, der vorher von Dracula zertreten wurde, vor ihnen von links nach rechts durchs Bild. Sind sie tot oder untot oder Bühnendeko? Man versteht es nicht. Später sitzen sie noch mal in einer Szene als Deko herum. In \"Zu Ende\" wird Dracula gnädig. Es wird beherzt mit Gewehren herumgeknallt, Arthur, Quincy und John gehen dabei drauf, van Helsing wird von Dracula (zur Abwechslung mal deutlich erkennbar) verschont. Schließlich wird van Helsing ja noch für Minas Hypnose gebraucht. Die hört dann prompt, wie das Wasser rauscht. Warum, bleibt ein Rätsel, denn weder wird Dracula gejagt noch flüchtet er irgendwohin. Alle sind und bleiben am selben Ort. Was hört sie also für ein Wasser? Kurz vor Ende macht sie mit Jonathan Schluss (Gib mich frei! Ok!) und schneidet sich die Pulsadern auf, weil sie Dracula nicht lieben will. Dracula kommt zu ihr, als sie stirbt und vergisst dabei alles um sich herum. Von hinten zielt Jonathan mit einem Gewehr auf ihn und dann ist ohne Schuss Schluss.

Das Problem ist nicht der Transfer ins Moderne, sondern das brutale, teils dilettantische Verhunzen der Basishandlung. Vermutlich hatte man keine Ideen/Kapazitäten/Möglichkeiten, verschiedene Orte/Bilder und aushäusige Ortswechsel und Bewegungen von A nach B darzustellen. Alle Orte haben die gleiche Design-Wohn/Hotelzimmer/Bar-Optik. Per Drehbühne sieht man mal die vordere, mal die seitliche und mal die hintere Kulisse. Kein Schloss, keine Vampirbräute, keine Särge, kein Garten, kein Irrenhaus, kein Stadtleben, kein Friedhof, kein Bahnhof, kein Zugabteil, nur Innenräume wie aus einem modernen Möbelkatalog. Songs, die dazu nicht passen (Für immer jung, Wie wählt man aus, Wenn wir in dunkler Nacht), werden gnadenlos gestrichen. Komisch, dass dabei der Hypnose-Song „überlebt“ hat. Der passt ja auch nicht. Vielleicht gab es eine Vorgabe, mindestens eine Veranstaltungsdauer von zwei Stunden (inkl. Pause und Schlussapplaus!) zu erreichen. Bei noch mehr Streichungen wäre die unterschritten worden.

Fünf Sterne für die, die das Ganze tapfer darbieten: Besetzung und Orchester sind top und einen Besuch Wert! Wenn man die Augen schließt, erinnert man sich daran, dass Dracula eigentlich ein tolles, intensives Musical ist.

zielkreis (4 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Nett gemacht, für Freunde alter Broadwaystücke

02.10.2016 - Dies war mein erster Besuch des Stadttheaters Bielefeld. Da ich die Künstler Torres, Mäkelburg, Wolfram aus anderen Produktionen kannte, war ich neugierig. Ihre Leistungen waren auch gut. Allerdings konnte ich mit der Musik wenig anfangen, diese alten Broadwaystücke sind anscheinend nichts für mich. Ich mag mehr die Musik von Andrew Lloyd Webber, Levay-Kunze, Wildhorn, Steinman .... Das Musical wurde gut inszeniert, die Darsteller und das Orchester waren gut. Und das ältere Publikum spendete langanhaltenden Applaus. Ich werde gerne wiederkommen, wenn modernere Stücke gespielt werden.

Lisa09 (12 Bewertungen, ∅ 2.9 Sterne)


Sehr gut!

02.10.2016 - Ich war am 28.8. in der Show und kann es nur weiterempfehlen.

Dieser Abend bietet alles, was man von einem Musical Besuch erwarten kann. Gute Musik, Tolle Choreografien, sehr gute Energie auf der Bühne, und eine gut gelaunte mit Druck spielende Band.

Die Geschichte ist ja bekannt seit dem Film, und kommt manchmal ein bisschen kitschig daher. Was aber gar nicht stört, da die Musik es immer wieder schafft aufzulockern.

Star des Abends ist Nyassa Alberta als Rachel Marron, mal zickige Diva, gefühlvolle Mutter, PopStar und Geliebte. Sie hat Star Appeal und spielt die Höhen und Tiefen der Rolle mühelos. Und natürlich mit starker Stimme und Gänsehaut Momenten.
Einfach eine klasse für sich.
Jessica Mars als Nicki Marron, ihre Schwester, passt perfekt zu Alberta und sie ergänzen sich super im Spiel und Gesang.

Jürgen Fischer als Bodyguard Frank Farmer war etwas unterkühlt, hat aber seinen tollen Moment in der Karaoke Bar und taut auch im weiteren Verlauf des Abends immer mehr auf.

Bis auf die Zugabe gehört der Gesang den leading Ladies mit ein paar Backings, was aber kein Problem ist, da die beiden Ladies einfach rocken.

Noch zu erwähnen sind die unfassbar schönen Kostüme.

Es war insgesamt ein super Abend, und ich kann es nur weiter empfehlen.

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Blutleeres Schlagermärchen

02.10.2016 - Habe mir gestern am 1.10 die Show angeschaut.
Das Theater ist sehr schön mit angenehmer Bedienung am Platz.

Das Stück geht gleich richtig los mit einem Schlager Opening a la Andrea Berg. Und so zieht es sich durch den ganzen Abend. Die Musik ist beliebig und hört sich teilweise arg geklaut an.
Das Buch, soweit vorhanden, ist einfach blutleer, und bringt wenig neues zur Cinderella Story.

Der ganze Abend hinterläßt einen faden Geschmack von alles schonmal irgendwie da gewesen.
Es sind schöne Ideen mit Puppentieren, Schattenspiel, Projektionen oder Kostümschlachten. Aber alles irgendwie nicht besonders neu.
Die Choreos waren sehr gut gedacht, aber nicht synchron. Und die Umbauten dauern teilweise zulange.

Was die Darsteller leisten ist enorm, mit vielen Kostüm Wechseln und Kulissen schieben und Umbauten. Jedoch bleibt alles sehr klischeehaft.

Corny Littmann ist der cholerische Chef der kaum andere Farben kennt. Franziska Kuropka ist herrlich schräg und böse als Stiefmutter und hat mit ihrem \"Mehr\" ein gesangliches Highlight des Abends. William Danne gibt einen guten Schlagerstar als \"Prinz\" und Jennifer Siemann als Cindy eine passable Vorstellung der schüchternen manchmal etwas plumpen Schlagerprinzessin.
Die Highlights der Cast liegen aber bei den Nebenrollen... Elena Zvirbulis als Stiefschwester Blondi und Tim Koller in den verschiedensten Rollen räumen alle Lacher ab.

Das Publikum hat an diesem Abend der Erzähler Stimme ( \"Mit jedem Schluck wird die Show besser\" ) gehorcht. Ich nicht, und war vielleicht deswegen auch nicht so euphorisch am Schluß.

Fazit: Nix wirklich Neues mit schlecht geklautem Schlager und einem sehr, sehr flachem Buch.

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Simpel und Gut

01.10.2016 - Ich habe am 30.9 die Show im Schmidts Tivoli gesehen und bin sehr begeistert. Das Theater ist echt schön, ein bisschen urig und toll das man am Platz was trinken kann.

Der Service war gut gelaunt und obwohl 20 minütigen Verspätung tat es dem Spaß keinen Abbruch.

Die Story ist simple: Ein Imbiss und was 24 stunden dort passiert. 9 Darsteller schlüpfen in unzählige Rollen und bringen so eine mal lustige, mal anrührende Geschichte auf die Bühne.

Die Darsteller machen einen super Job, besonders Kathi Damerow als Margot und Benjamin Eberling als Pitter haben viele Lacher auf ihrer Seite. Super!

Die Musik von Martin Lingnau ist gut, besonders \"Der Engel von St Pauli\" hat sich in mein Herz gesungen. Herrlich auch die Musical Persiflage.
Die Witze gehen manchmal unter die Gürtellinie, aber sind so herrlich ehrlich, dass man darüber hinweg sieht.

7 Musiker runden den Abend ab, da könnte sich manche Großproduktion ne Scheibe von Abschneiden.

Ein sehr gelungener Abend, und einfach empfehlenswert.

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Dracula heute mit Handy und Laptop ?

19.09.2016 - Wir waren bei der Premiere am 17.9. dabei und besser als die Meinung unten von \"Cordeliade\" kann man es meiner Meinung nicht wiedergeben, was an dieser Inszenierung merkwürdig bis unpassend erscheint. Wirklich schade um die tollen Stimmen, was hätte man mit diesem Potential anfangen können !
Im Vergleich zu den Produktionen in Graz, Pforzheim und Leipzig finde ich die Bremerhavener am wenigsten gelungen. Worin der Sinn besteht, das Ganze in die Neuzeit zu versetzen, erschliesst sich mir nicht. Die durch die schönen Balladen erzeugte Stimmung wird singen in das Handy etc.komplett kaputt gemacht und durch zu viele Kürzungen ist die Handlung nicht mehr schlüssig.
Auch wir gehen in 3 Wochen noch einmal hin, glaube zwar nicht dass an der Inszenierung nachgebessert wird aber der Mut, dieses Stück in Bremerhaven zu zeigen, muss auch honoriert werden.

vampirette-2007 (erste Bewertung)


Sehr gut !

19.09.2016 - Auch wenn ( mal wieder bei der \" STAGE \" ) viel geändert wurde: Das Stück ist einfach gut ! ! !

joegilles (10 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


gern wieder !

19.09.2016 - Schade, dass es nur einige Aufführungen gab.
Wir würden es gern wieder sehen !
Geniale Umsetzung - auf kleinstem Raum - aber großartiger Besetzung !

joegilles (10 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


Lohnt sich

19.09.2016 - Sesamstraße für große Leute !
Ein besonderes Highlight:
Die Möwe ! ! !

joegilles (10 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


Dracula als moderner Thriller

19.09.2016 - Ich bin nun nicht der Dracula-Musical-Hardcore Fan ... und auch nicht mit allen Regiearbeiten von Herr Kochheim zufrieden, aber sooo schlecht wie teilweise beschrieben ist diese Inszenierung nun nicht.
Im Original ist Dracula auch ein Serienmörder - oder nicht ?! Und Mina ( sehr gut: Anna Preckeler ! )erkennt, das sie sich in diesen verlieben könnte ( kommt das nicht im Text vor ? ) - und nimmt dann halt \'ne Überdosis. Renfield wurde als Diener bei den Harkers eingeschleußt - wohl von Herrn Dracula.
In dieser Erzählweise wäre es m.E. sogar unlogischer gewesen, die Truppe nach Transsylvanien zurück zu schicken. Selbst in der Anfangsszene geht doch nicht wirklich hervor, wo es eigentlich spielt.
Das Text und Umsetzung nicht immer \" passen \" hat man auch in diversen Opern - dort sogar noch schlimmer ! Die Sexszenen waren zwar da - aber auch noch im erträglichen Rahmen ! Da gibt es Stücke, die schon unter \" Porno \" laufen müßten.
Die Darsteller sind klasse - deshalb sollte man sich Dracula in Bremerhaven unbedingt ansehen und -hören und sich dann ein Bild von der Inszenierung machen.


Und dann stirbt Mina an einer Überdosis...WAS?

18.09.2016 - Nachdem wir gelesen hatten, dass Dracula, und auch noch in relativ hochkarätiger Besetzung, bei uns im Stadttheater gespielt werden sollte war klar: Zur Premiere müssen wir hin.
Also Karten gebucht und gefreut wie Ede, dass das Stück endlich wieder so hoch im Norden gespielt wird.

Nun, gestern war es dann so weit. Das Stück begann und schon schnell wurde klar, dass es nicht die gängige Grazer Version war. Stattdessen hatte man das Szenario in die Moderne transportiert. Kann man machen, also weiter...und dann fing die Unverständnis an. Während Maximilian Mann sich ganz gut machte während seines ersten Solos (auch wenn sein ruhiges Sachenweggelege absolut nicht zum Liedinhalt passte), war Draculas erster Auftritt schon etwas...merkwürdig. Gewöhnt an die Grazer Version hatten wir einen alten Dracula erwartet, jedoch blieb Dracula das ganze Stück über unverändert. Erster Song, geniale Stimme, vielleicht etwas unpassend im Kontext, der gespielt wurde, aber ok.
Und dann fing das Chaos an. Es dümpelte so vor sich hin, die neuen, angepassten Liedtexte irritierten schon von anfang an; der an die Moderne \"angepasste\" Dialog störte sogar aufgrund des fehlenden Flows und der Unnatürlichkeit. Wir waren immer noch verwirrt vom der Modernisierung.
Plötzlich, aus dem Nichts, fing der Draculapart aus \"Blut\" an und Dracula räkelte sich auf dem im Bett liegenden Jonathan. Soll er machen; meinetwegen.
Trotzdem zog sich dieses Schema des Liederdurchtauschens und Kürzens durch das ganze Stück durch, sodass einfach nichts mehr Sinn machte.
Wieso liebt Dracula aufeinmal Mina nur weil sie einmal \"Hallo\" am Telefon gesagt hat?
Egal, weiter im Text. Die Szenenbrüche waren brutal und nach einiger Zeit bei Renfield und Dr. Jack wieder, der aus irgendeinem Grund andauernd die Sprache wechselte, fand man sich bei einer etwas fragwürdigen Mina und einer sehr viel fragwürdigeren Lucy wieder, die aus irgendeinem Grund dann Metal hören und dazu abdancen musste. Ab da hat dann gar nichts mehr Sinn ergeben; zuerst wurde \"Wie wählt man aus\" komplett gestrichen, wie auch der gesamte \"Lucy muss sich entscheiden und heiraten\"-Subplot, wodurch auch die Charactere um Lucy herum, also Quincey, Arthur und Jack absolut überflüssig wurden und es auch nicht klar war, warum sie noch überhaupt noch bei den Protaginisten herumhüpften. Zwischendurch schlich sich dann aus irgendeinem Grund Dracula in der Raum, warum weiß man nicht, es gab Sexszenen Galore und allgemein blieb nur noch die Frage \"Warum?\" und ungläubiges Lachen zurück. Das zog sich dann so weiter bis zum Finale des ersten Aktes, das mit einer adaptierten und \"Reim dich oder ich fress dich\"-Version von \"Leb noch einmal\" sein Ende fand. Naja. Kann ja nur noch besser werden.
Der zweite Akt schien am Anfang auch der bessere zu sein (mal abgesehen von der E-Gitarre die Konsequent die Punktierungen nicht gespielt hat). Dachten wir. Doch es wurde nur noch verworrender. Anstatt nun in die Heimat zurückzureisen, schien es als fände der gesamte zweite Akt nur in der Wohnung der Harkers statt...und er begann mit \"Roseanne\". Was soll\'s nicht unser Lieblingslied und komisch in der Abfolge, but oh, well. Mehr eingekürzte Lieder, Mina und Dracula kamen irgendwie zusammen - warum war nicht klar - und \"Zu Ende\" stand auf dem Plan. Gut gemacht, auch wenn keiner verstand, warum der Großteil des Liedes daraus bestand, dass man sich mit Gewehren ums Haus herum jagte und Dracula dann 2/3 des Liedes ein Standoff mit van Helsing hatte, bei dem er ihn dann mit einem abgeluchsten Gewehr bedrohte und von Helsing nur mit erhobenen Händen sang. Weiter. Dachten wir. Eine unnötige Zugsequenz (es gab weder Zug, noch reisenden Dracula), Mina trennt sich von Jonathan. Frost an einem Sommertag wird zu \"Ich lasse sie frei\" - cue Jonathan ab. Mina nimmt vermutlich irgendwelche Medikamente ein - Dracula kommt dazu und sie singen eine gekürzte Spiegelversion des Finales. Mina stirbt. Kann sein, dass Dracula erschossen wird; es war nicht klar. Ein Schuss löste sich jedenfalls nicht.

Verwirrt? So ging es uns auch.

Wenn man der Inszenierung etwas nicht vorwerfen kann, dann sind das zwei Sachen: a) das Bühnenbild b) die Stimmen.

Das sich ständig drehende Bühnenbild und die mehreren Ebenen auf denen gespielt wurde, waren schon irgendwie genial. Vielleicht etwas zu viel Gedrehe und den Bartresen in Renfields Zelle haben wir immer noch nicht verstanden, aber doch ganz nett. Vor allem für ein Stadttheater; eindeutig mehr als erwartet. Auch die Kostüme waren, wenngleich einfach, ok. Alles in allem 2 Sterne halt; passabel/ok.

Die Stimmen wiederum waren wirklich gut. Sei es nun Dracula, gespielt von Christian Alexander Müller, Jonathan, Mina oder Lucy (super genial besetzt mit einem echten Alt) oder auch von Helsing. Das funktionierte alles und klang doch wirklich gut. Ok, manchmal hakte es dann zwischendurch mit Einsätzen und Müller verzögerte so viel, dass er etwas rauskam, aber es war ja auch nur die Premiere. Das wird noch.
Beim Schauspiel allerdings glänzten eigentlich nur Burger als Renfield und Mann als Jonathan. Leider. So schön auch die Stimmen waren, das Schauspiel wirkte teilweise, bedingt auch durch die wirklich schlechten neuen Dialoge, laienhaft oder aber komplett überzogen. Ich erwarte ja nicht, dass ein Dracula mega gut aussieht - aber charismatisch sollte er wenigstens sein. Und Charisma ist nicht, wenn er einfach immer nur in jeder (!) Szene um die Ecke geschlichen kommt. Und wenn man nicht weiß, warum/ob in einer bekannten Dreiecksgeschichte wie \"Dracula\" Dracula Mina liebt, dann ist etwas faul im Staate Dänemark.
Und leider zog sich das durch die Reihe durch. Das Schauspiel war oft ein kompletter Gegensatz des Gesungenen.

Bleibt noch das Orchester. Auch wenn einige üble Patzer drin waren und es bei der Luftfeuchtigkeit sicher gut gewesen wäre zwischendurch mal wieder zu stimmen, war das alles in allem nicht übel. Und wie gesagt; Premiere! Das gibt sich schon noch, was schief lief.


Insgesamt kann man sagen, dass wir nach Hause gegangen sind und dann erst einmal Dracula getötet haben. As in, das Finale der CD musste es sein. Die Modernisierung an sich stieß schon sauer auf, und dass plotrelevante Lieder wie \"Wie sucht man aus\" oder aber \"Eh du verloren bist\" gestrichen wurden, so unnötige wie Roseanne aber drinblieben, und der Rest massiv gekürzt und teilweise sogar gesplittet wurde machte das nicht besser. Die auf Zwang umgedichteten Texte (hors d\'oeuvres wie \"Wäre ich frei\" anstatt \"Wär ich der Wind\" - es ging dann darum, dass Mina gerne ein Vogel wäre?) zerstörten dann, zusammen mit dem unpassenden Schauspiel,was von der Atmosphäre des Stücks noch übrig war. Es fehlte der rote Faden, die ganze Story machte keinen Sinn mehr, und die minutenlangen Standing Ovations waren für uns unverständlich - gute Stimmen sind nicht alles. Wenn ich gute Stimmen will, dann höre ich mir eine CD an. Atmosphäre kam keine auf und die beste/einzige Chemie hatten tatsächlich Dracula und Lucy und Dracula und Jonathan und das kann\'s nicht sein.
Fazit: Vielleicht steht Montag in der Zeitung \"Geniesteich\"; für uns war es eine absolut missglückte Modernisierung. Hätte man wenigstens die Liederreihengfolge gelassen und nicht alles à la Stage eingedampft und eingeschrumpft, sodass der/ein Handlungsstrang wenigstens dagewesen wäre...Wir werden es uns trotzdem in ein paar Wochen noch einmal anschauen - vielleicht ändert sich ja bis dahin irgendwas. Höhepunkt des Abends: Jonathan und stimmlich \"Zu Ende\" sowie Teile der Dracula Soli auf stimmlicher Ebene. Sehr schade - hat viel Potenzial, aber man hat auf Krampf versucht alles davon wegzuschließen.

Für Leute, die Dracula nicht kennen absolut uninteressant, da es selbst mit Kenntnis der Buch, St. Gallener, Grazer und Broadway Versionen fast unmöglich ist dem Plot zu folgen.
Für Leute, die Dracula kennen ebenso uninteressant; es sei denn, man mag es ein Musical wie eine Wundertüte zu sehen.
Für Leute, die vielleicht Kinder mitnehmen wollten, absolut ungeeignet. Die Menge an Sexszenen (und ich meine nicht die \"normalen\" Bluttrinkszenen, sondern the real doin\' the dirty) im ersten Akt ist schon auffällig; es wird viel getrunken, geraucht, Charaktere sprechen teilweise ausschließlich Englisch bzw. Französisch...

Man wird sehen, wie sich alles entwickelt. Hoffentlich wird sich das noch verbessern!

Cordeliade (erste Bewertung)


Vampire jetzt mit Akzent

16.09.2016 - War am 13.9 in der Show.

Insgesamt hat das Stück nicht viel verloren in der Tour Version: Gutes Bühnenbild, Schöne Kostüme, gutes Licht.

In der gesehen Vorstellung war Jan Ammann als Graf ein Highlight. So facettenreich habe ich die Rolle noch nicht gesehen. Dazu sehr gut gesungen.
An diesem Abend war er, Yvonne Köstler als Rebecca ( sehr gut interpretiert ) und Victor Petersen als Professor ( herrlich kauzig und stimmlich sehr gut )die einzig klar deutsch sprechenden Darsteller auf der Bühne.

Bei den Ticketpreisen kann man doch erwarten, dass man klar verständliche Darsteller auf der Bühne hat. Einige Passagen waren sehr unverständlich, vor allem wenn das Ensemble singt und spielt. Z.B. Milan van Waardenburg als Herbert ist in der Rolle ein pures Klischee und nervt mit klarem Akzent, bei nicht vielen Sätzen.

Insgesamt ist die Spielfreude aber sehr groß vom gesamten Ensemble und sehr Energie geladen.

Man muss sich wohl wieder dran gewöhnen, kein klares Deutsch auf der Bühne zuhören. Sehr schade.

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Beitrag vom 13.09.2016 gesperrt

Andre Meincke (erste Bewertung)


Angelika Milster glänzt in dieser Rolle

13.09.2016 - Bisher kannte ich aus dem Leben von Doris Day \"nur\" die Filme wie Bettgeflüster oder ein Pyjama für zwei. In diesem Stück wird die Biografie von Doris Day in den Vordergrund gestellt. Diese Frau musste so viel ertragen. Zuletzt der Tod des eigenen Sohns 2004.
Angelika Milster verkörpert die Day toll und schafft es in den einzelnen kurzen Szenen immer wieder andere Gefühle und Stimmungen zu transportieren. Ich habe mir eine Voraufführung sowie die Premiere angeschaut. Angelika Milster beweist auch in diesem Stück ihr Können. Besonders gesanglich eine ganz eigene Klasse! Auch die anderen Darsteller Nini Stadlmann, Sascha Rotermund, Tobias Licht sowie die vierköpfige Live-Band unter der Leitung von Ferdinand von Seebach sind gut besetzt.
Freue mich auf die Entwicklung des Stücks und werden es mir in 2-3 Monaten nochmals anschauen.

Peter1975 (erste Bewertung)


Unterhaltsam, jedoch nicht berührend

09.09.2016 - Ohne jegliche Vorkenntnisse besuchte ich die Show am Mittwoch im Musicaldome.

Die Cast ist wirklich gut allen voran die beiden Leading-Ladys (P. Meeden und J. Mears). Auch Jürgen Fischer konnte begeistern vor allem durch ein gutes Schauspiel und eine schöne Sprechstimme. Fletcher hat auch sehr gut gespielt und für ein Kind relativ viel Text. Klasse.

Die Auftritte der Rachel in Konzertatmosphäre sind gut eingerichtet und voller bühnentechnischer Highlights. Alles in allem ist die Ausstattung zweckdienlich, einfach und tourneetauglich. Bis auf das Holzhaus gibt es keine großen Bilder. Die verschiebbaren Wände öffnen neue Perspektiven und geben je nach Szene neue Blickwinkel frei. Mit der Zeit ist das aber etwas langweilig. Schön dann im 2. Akt das Schlafzimmer und das Finale im 2. Akt.

Stichwort Blickwinkel: Hier hatte ich nach Dirty Dancing im Musicaldome ein Problem mit dem seitlichen Block. Sitzt man im seitlichen Parkett (Reihe 15) sieht man vom Bühnenhintergrund (Villa, Fenster) max. 60%. Auch die Showszenen verlieren hier an Geltung wenn man so seitlich draufschaut. Man ist eben nur dabei, nicht mittendrin.

Im 2. Akt habe ich mir erlaubt mich in Reihe 21 Mittelblock zu setzen und das war um Welten besser.

Die Show ist unterhaltsam, mehr aber auch nicht. Das Buch ist mehr als dünn, die Handlungen der Personen nicht immer schlüssig und vor allem singen fast nur die 2 Frauen. Das ist mir ehrlich gesagt zu wenig für einen Musicalabend. Zudem ist die Show sehr kurz. Beide Akte gehen gerade so eine Stunde.

Auch fand ich es schade das man über den Tod von Nikki ohne jegliches Trauern/Bedauern einfach in der Show weitergemacht hat. Es wäre sicher eine schöne Gelegenheit gewesen für Rachel ihr Verhalten zu reflektieren und zu trauern. Nix da. Auch die Festnahme des ach so gefährlichen Stalkers ging dann auch fast unter.

Die Songs sind Klasse und die Choreografien ebenso. P. Meeden und J. Mears singen hervorragend ohne W. Houston zu kopieren. Dennoch hat mich der Abend weniger gefesselt als erwartet. Berührt hat mich es keinesfalls.

Einziger Trost: Dank eines Vorteilsangebotes eines großen deutschen Automobilclubs gab es das Ticket für knapp 40€.

mrmusical (54 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Amazingly horrible musical!

07.09.2016 - Summary, avoid this show if possible.
I have seen it last weekend and I\'m still in deep shock.
How can Bill Kenwright\'s professional production be so bad it\'s simply beyond me. I saw original Ghost production and wonderful version in Frankfurt and i really like the musical but what I saw on stage in Wimbledon was sad and laughable. Bad, amateur staging, mediocre choreography and appalling music arrangement and orchestration. And the best was amount of talent-free actors on stage, starting with two leads. They basically couldn\'t hit the notes, Sarah Harding was whispering (badly) through all the songs and Andrew Moss was literally screaming. And let me not start on their acting abilities...\'cause there are non. Sad thing is there are so many good actors that train for years, really not fair. Hopefully they will close this production soon \'cause nobody deserves to be put through this agony.


Super Gute-Laune-Feeling-Show

05.09.2016 - Am Samstag, den 03.09.2016 waren wir nun zum Abschluss der \"Sommerproduktions-Shows\" nach \"Addams Family\" mal wieder im schönen Saarland in Merzig!

Die diesjährige Produktion hat uns aufgrund der Musik und der Deutschsprachigen Erstaufführung sehr gereizt und da wir den Zeltpalast mit diesen mutigen, tollen Entscheidungen auch unterstützen möchten sind wir gerne da und nehmen die vielen Kilometer gerne auf uns!

Die Besetzung ist mit Sabrina Harper, Edda Petri, Frank Winkels und vor allem April Hailer wieder total super - sehr lustig und erheiternd - ein tolles Bühnenbild wurde gezaubert...

Wir hoffen, dass es auch wie die \"ADDAMS FAMILY\" an anderen Orten zur Aufführung kommt und es dann auch wieder eine CD für meine Musical-CD-Sammlung in Deutscher Sprache geben wird....Diese Cast hätte es voll verdient!

Den Besuch kann man nur empfehlen und jeder Musical-Fan sollte den Weg ins Saarland auf sich nehmen...sonst hätte man was verpasst in dieser zu ende gehenden Sommersaison 2016

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Ein phantastischer Abend!

01.09.2016 - Ich bin mit diesem Bericht zu Jekyll & Hyde in Stralsund enttäuscht und nicht einverstanden! Ich war auch in der Vorstellung am 30.7.: Das Publikum und auch die ansässige lokale Presse haben die Show gefeiert! Das Publikum hat die Show bejubelt und am Ende allen Darstellern mit Standing Ovations gedankt ! Ich selber fand die Show sehr gut und die Beleuchtung und Bühnenbild gelungen. Vor allem in der Dunkelheit wirkte das Bühnenbild besonders gut! Das Ensemble war erstklassig besetzt. Wo ich dem Autor Recht geben muss, ist der Glücksgriff Chris Murray! Durch seinen brillanten Gesang und Darstellung verzauberte er die Zuschauer. Chris Murray zeigte vollkommen überzeugend die zwei unterschiedlichen Personen, die in Dr. Henry Jekyll und Edward Hyde vereint sind! Ganz großes Kino für die Ohren und Augen waren die Lieder – Dies ist die Stunde und Konfrontation!


Geliebte Berge - hervorragende Unterhaltung

01.09.2016 - 11 Jahre nach der Uraufführung habe ich es nun nach Füssen geschafft mir die neue Inszenzierung im schönen Festspielhaus in Füssen anzusehen.

Das Theater ist wunderschön (wenngleich an einigen Stellen renovierungsbedürftig). Die Sicht und die Aktustik hingegen ist außergewöhnlich gut. Selbst in Reihe 21.

Die riesige Drehbühne incl. Wasserbassin schafft eindrückliche Bilder. Die Bühne ist immer gut ausgestattet und nie zu voll. Zudem steht die Technik (trotz Wasser) nie im Vordergrund.

Die neue Inszenierung erzählt die Story chronologisch. Dadurch sind die Songs der CD (2005) in einer teilweise anderen Reihung. Songs der CD (2011) fügen sich nahtlos. Sehr zum psotiven entwickelt haben sich die Texte der hervorragend orchestrierten Partitur.

Das die Musik vom Band kam, war kaum zu merken und ehrlich gesagt der satte Orchesterklang lieber als ein \"Technikbrei\" einer kleinen Band. Die teilweise filmmusikartigen Stücke sind hervorragend angekommen. Nie war etwas übersteuert oder zu leise großes Kompliment an die Verantwortlichen.

Die Cast 2016 ist wirlich sensationell gut. Trotz anfänglicher Zurückhaltung des Publikums im vollen Saal stand der Saal am Ende zu minutenlangen Ovationen. M. Stockinger hat eine Präsenz und Stimme die einem wirklich in den Bann zieht. Ebenso begeisterten mich Frau Hofbauer, Kevin Tarte mit einer grandiosen Nummer (Schattenarie) und Oedo Kuipers. Auch dem gesamten Ensemble war die Spielfreude anzusehen.

Der 2. Akt hat durchaus einige Längen. Einige geringfügige Anpassungen und Straffungen würden dem Stück durchaus guttun.

Alles in allem ein hervorragender Nachmittag (16-19:20 Uhr) in einem der am schönsten gelegenen Theater in Deutschland. In Kombi mit einer Schiffahrt landet man am Ende direkt vor dem Theater.

Es war sicher mutig diese Show nochmals zu zeigen, aber das Wagnis hat sich gelohnt und viele Menschen waren begeistert als sie das Theater verliesen.

mrmusical (54 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


So muss Musical

01.09.2016 - Ich habe am 28.8. die Vorstellung besucht und bin sehr begeistert.

Dieser Abend bietet alles, was man von einem Musical Besuch erwarten kann. Gute Musik, Tolle Choreografien, sehr gute Energie auf der Bühne, und eine gut gelaunte mit Druck spielende Band.

Die Geschichte ist ja bekannt seit dem Film, und kommt manchmal ein bisschen kitschig daher. Was aber gar nicht stört, da die Musik es immer wieder schafft aufzulockern.

Star des Abends ist Nyassa Alberta als Rachel Marron, mal zickige Diva, gefühlvolle Mutter, PopStar und Geliebte. Sie hat Star Appeal und spielt die Höhen und Tiefen der Rolle mühelos. Und natürlich mit starker Stimme und Gänsehaut Momenten.
Einfach eine klasse für sich.
Jessica Mars als Nicki Marron, ihre Schwester, passt perfekt zu Alberta und sie ergänzen sich super im Spiel und Gesang.

Jürgen Fischer als Bodyguard Frank Farmer war etwas unterkühlt, hat aber seinen tollen Moment in der Karaoke Bar und taut auch im weiteren Verlauf des Abends immer mehr auf.

Bis auf die Zugabe gehört der Gesang den leading Ladies mit ein paar Backings, was aber kein Problem ist, die beiden Ladies einfach rocken.

Noch zu erwähnen sind die unfassbar schönen Kostüme, und man manchmal gar nicht weiß wie schnell Rachel ihre Kleider wechselt.

Es war insgesamt ein super Abend, und ich kann es nur weiter empfehlen.


Das war kein \"in Concert\"

31.08.2016 - Ich hatte das Glück noch eine Karte zu ergattern für den 4.6. und kann meine Begeisterung gar nicht richtig in Worte fassen.

Dieser Abend, hatte alles was ein guter Theaterabend braucht. Ein gutes Buch von Peter Lund und sehr abwechslungsreiche Musik von Thomas Zaufke. Eine simple Bühne mit ein paar Requisiten, eine kleine Band die mit Pfiff durch den Abend spielte und eine fantastische Cast.

Da passt einfach alles.

Ich habe die CD schon lange im Regal stehen und war begeistert, dass es wieder kommt, fast in Original Besetzung.

Erst schien es, dass es wirklich eine konzertante Version wird, mit Notenständern. Aber nach dem Opening war von diesen nichts mehr zusehen und das Stück wurde komplett gespielt. Die Handlung ist ein bisschen bei der Oper \"Falstaff\" geliehen, aber nur bis zu dem Punkt, bis die Frauen merken, das dieser \"Erwin Kannes\" ein verführerisches Geheimnis hat. So kommt viel Chaos nach Letterland, was sich aber alles dank diesem besagten \"Erwin Kannes\" und seinem Partykeller zum guten wendet.

Ich hoffe sehr, dass das Stück noch öfters gespielt wird und oder wieder kommt. So macht Musical richtig Spaß!

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Andrew Lloyd Webbers Meisterwerk

28.08.2016 - Andrew Lloyd Webber ist durch Cats, Starlight Express und das Phantom der Oper wohl der bekannteste Musical-Komponist, oftmals auch bei \"Otto Normalkunde\", welcher nicht jeden Monat ein anderes Musical besucht.

Als ich von der Fortsetzung zu Phantom der Oper erfuhr, stellten sich mir die Nackenhaare auf. Wie sollte man zu diesem Meisterwerk eine würdige Nachfolge erschaffen? Schon im Vorfeld habe ich das Projekt sehr misstrauisch beachtet, hier sollte wohl das bekannteste Musical von Webber noch mehr Profit einbringen.

Und als ich dann erstmals die CD zur Uraufführung einlegte, wollte mein Mund gar nicht mehr zugehen. Gefällt mir der erste Teil musikalisch schon sehr gut, so hat sich Webber hier nochmals um Längen übertroffen. Wundervolle Melodien, ein großes Orchester, toller Sänger und jede Menge Ohrwürmer. WOW! Ich war hin und weg und war mir sicher: DAS Stück muss unbedingt nach Deutschland.

Nun ist es in Hamburg zu sehen und bis heute ist dieses Musical musikalisch absolute Weltklasse. Seit der Uraufführung wurde am Stück ordentlich herumgeschraubt, was leider eher negativ anzusehen ist. So ist die \"Urversion\" bis heute immer noch am besten. Schade. Aber man sollte sich keinesfalls davon abbringen lassen, dieses Meisterwerk in Hamburg zu sehen, bevor es leider schon wieder abgesetzt wird.

sus70 (10 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


König Ludwig zurück - mit viel Licht und einigen Schatten

27.08.2016 - 27.08.2016 - Nach vielen Jahren und den Besuchen der 2 Musicals über Bayerns Märchenkönig durfte ich erneut zwei Abende in diesem wunderschönen Theater mit der traumhaften Lage verbringen...

Als Bonus gab es an Abend 1 noch ein Brilliant-Musik-Feuerwerk am Forggensee zu Ehren des Geburtstages von König Ludwig II - Schloss Neuschwanstein erstrahlte dabei im Orangenen Licht - traumhaft schön - dafür gibt es eigentlich die volle Punktzahl - aber es kommt ja vor allem auf das Stück an...

Toll war, dass ich an den beiden Abenden sehr schöne Besetzungen hatte - fast die komplette First Cast - am ersten Abend durfte ich Kevin Tarte mit seinem Schattenmann Auftritt bewundern und an Abend zwei dann auch René Kollo - der lediglich 4 mal auf der Bühne steht - dieser Song \"Schatten auf des Königs Palästen\" ist für mich neben des ergreifenden König Ludwig Solos \"Kalte Sterne\" der musikalische Höhepunkt der Show...

Auch Uwe Kröger als Dr. Gudden überzeugt total - allerdings sind einige Szenen mit ihm deutlich zu lang - grad die in der Prinz Otto ins Irrenhaus eingeliefert wird - eine Straffung hätte da gut getan und würde das Stück \"rund\" machen - so ist diese Version leider ein \"Stück-Werk\" - tolle musikalische Momente und Schauspielszenen wechseln mit belanglosen witzig zu erscheinenden ab und zerstören dadurch das Gesamtwerk, das sehr gelungen ist...

Auch die Szenen ergeben manchmal wenig Sinn es wird. von einem zum anderen \"gesprungen\" - bei der Krönungsszene sagt Sisi zu Ludwig als er mit ihr auf die Roseninsel will - Wiggerl - wir sind keine Kinder mehr im nächsten Moment schmettert Sisi ihre \"Rosenkavalier-Arie auf der besagten Roseninsel (tolles Bild) und gleich danach die beiden kindisch märchenhaft \"In Palästsn geboren\" um sofort den nächsten Cut zu machen - Sisi ich hab die Verlobung mit Sophie gelöst - wie? Ludwig du bist König - empört wie ein Dampfross schnauft sie davon und ward nie mehr gesehen - man kann sagen - diese Elisabeth ist nur eingebaut worden um ihre zwei Songs zu schmettern und fertig...

Was sehr gut gelungen ist ist der Faden vom kleinen König Ludwig mit seiner Erzieherin Sybille (tolle Stimme und Songs mit Suzan Zeichner!) und dem Erwachsenen König der ihm immer wieder begegnet und ihm aufzeigt \"Seine Träume auch als Erwachsener \"König\" zu leben und diese die man als Kind hatte dann nicht aufzugeben - Gänsehautmoment vor Ende des ersten Aktes!

Auch die Kriegserklärung passt nicht richtig zusammen - hier wird der Krieg gegen Preußen 1866 mit dem gegen Frankreich mal so einfach vertauscht...

Ansonsten gelungene Bühnenbilder (wenn der See und die Fontäne vorkommen - erste Sahne) ansonsten stehen die Darsteller oft auf einer großen leeren Bühne einsam herum singen und nebenbei gibt es ein Laserlicht, dass oftmals an eine billige Version von AIDA erinnert \"Einen Schritt zu weit\" - da hätte der Regisseur auch viel mehr herausholen müssen...

Positiv Oedo Kuipers als Graf Duerkheim besonders mit dem Song \"Freundschaft\" fällt er sehr positiv auf...

größtes Manko und Minuspunkt: kein Live-Orchester Musik vom Band - ein No-Go auch bei den Preisen

Positiv - toller Platz in der Königsloge - 1. Reihe jeweils - Programmheft zu 10€ - 45 Seiten - einige leider nur wenige Szenenbilder auch in Ordung und die CD um 20€ mit der neuen Musik von 2011 runden das doch positive Gesamterlebnis ab..

Hoffe ich auf eine Wiederaufnahme dann hoffentlich verbessert und mit Live-Orchester dem Haus wäre es total zu wünschen...

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


König Ludwig zurück - mit viel Licht und einigen Schatten

27.08.2016 - Nach vielen Jahren und den Besuchen der 2 Musicals über Bayerns Märchenkönig durfte ich erneut zwei Abende in diesem wunderschönen Theater mit der traumhaften Lage verbringen...

Als Bonus gab es an Abend 1 noch ein Brilliant-Musik-Feuerwerk am Forggensee zu Ehren des Geburtstages von König Ludwig II - Schloss Neuschwanstein erstrahlte dabei im Orangenen Licht - traumhaft schön - dafür gibt es eigentlich die volle Punktzahl - aber es kommt ja vor allem auf das Stück an...

Toll war, dass ich an den beiden Abenden sehr schöne Besetzungen hatte - fast die komplette First Cast - am ersten Abend durfte ich Kevin Tarte mit seinem Schattenmann Auftritt bewundern und an Abend zwei dann auch René Kollo - der lediglich 4 mal auf der Bühne steht - dieser Song \"Schatten auf des Königs Palästen\" ist für mich neben des ergreifenden König Ludwig Solos \"Kalte Sterne\" der musikalische Höhepunkt der Show...

Auch Uwe Kröger als Sr. Gudden überzeugt total - allerdings sind einige Szenen mit ihm deutlich zu lang - grad die in der Prinz Otto ins Irrenhaus eingeliefert wird - eine Straffung hätte da gut getan und würde das Stück \"rund\" machen - so ist diese Version leider ein \"Stück-Werk\" - tolle musikalische Momente und Schauspielsuenen wechseln mit belanglosen witzig zu erscheinenden ab und zerstören dadurch das Gesamtwerk, das sehr gelungen ist...

Auch die Szenen ergeben manchmal wenig Sinn es wird. von einem zum anderen \"gesprungen\" - bei der Krönungsszene sagt Sisi zu Ludwig als er mit ihr auf die Roseninsel will - Wiggerl - wir sind keine Kinder mehr im nächsten Moment schmettert Sisi ihre \"Rosenkavalier-Arie und gleich danach die beiden kindisch märchenhaft \"In Palästsn geboren\" um sofort den nächsten Cut zu machen - Sisi ich hab die Verlobung mit Sophie gelöst - wie? Ludwig du bist König - empört wie ein Dampfross schnauft sie davon und ward nie mehr gesehen - man kann sagen - diese Elisabeth ist nur eingebaut worden um ihre zwei Songs zu schmettern und fertig...

Was sehr gut gelungen ist ist der Faden vom kleinen König Ludwig mit seiner Erzieherin Sybille (tolle Stimme und Songs mit Suzan Zeichner!) und dem Erwachsenen König der ihm immer wieder begegnet und ihm aufzeigt \"Seine Träume auch als Erwachsener \"König\" zu leben und diese die man als Kind hatte dann nicht aufzugeben - Gänsehautmoment vor Ende des ersten Aktes!

Auch die Kriegserklärung passt nicht richtig zusammen - hier wird der Krieg gegen Preußen 1866 mit dem gegen Frankreich mal so einfach vertauscht...

Ansonsten gelungene Bühnenbilder (wenn der See und die Fontäne vorkommen - erste Sahne) ansonsten stehen die Darsteller oft auf einer großen leeren Bühne einsam herum singen und nebenbei gibt es ein Laserlicht, dass oftmals an eine billige Version von AIDA erinnert \"Einen Schritt zu weit\" - da hätte der Regisseur auch viel mehr herausholen müssen...

Positiv Oedo Kuipers als Graf Duerkheim besonders mit dem Song \"Freundschaft\" fällt er sehr positiv auf...

größtes Manko und Minuspunkt: kein Live-Orchester Musik vom Band - ein No-Go auch bei den Preisen

Positiv - toller Platz in der Königsloge - 1. Reihe jeweils - Programmheft zu 10€ - 45 Seiten - einige leider nur wenige Szenenbilder auch in Ordung und die CD um 20€ mit der neuen Musik von 2011 runden das doch positive Gesamterlebnis ab..

Hoffe ich auf eine Wiederaufnahme dann hoffentlich verbessert und mit Live-Orchester dem Haus wäre es total zu wünschen...


Spanisches Flair ins Ländle gebracht

25.08.2016 - Wir waren am 23.08.2016 in dieser schwungvollen Aufführung und es hat uns mit kleinen Abstrichen sehr gefallen. Eine wunderbare Kulisse und ein einfaches aber pfiffiges Bühnenbild sowie grandios aufspielende Darsteller, die mit viel Freude und Witz bei der Sache waren. Besonders gut hat mir die Hauptrolle der Ines gefallen. Ein super Gesamtpaket aus Spritzigkeit, Witzigkeit, toller Stimme und sehr hübsch anzusehen. Auch die anderen Rollen waren darstellerisch stark besetzt, der Zorro machte eine gute Figur - im wahrsten Sinne des Wortes. Der Knaller des Abends war aber wohl der Sergeant Garcia, zum Brüllen! Weniger gut haben uns die gesanglichen Schwächen des Zorro und auch der Luisa gefallen. Diese sind zwar absolut solide und erfüllen ihren Zweck gerade in diesem Stück (Schauspiel, Tanz und Ensemblegesang stehen deutlich mehr im Vordergrund, als die Soli) aber für verwöhntere Ohren sind dann doch die Defizite zu merken. Das tolle Ensemble und Chor und die vielen mitreißenden Tänze haben es wieder mehr als wett gemacht. Auch hat es uns sehr gefreut, dass extra für den Schlussapplaus nochmals gesungen und getanzt wurde - sowas ist immer sehr schön. Vielen Dank für einen tollen Abend mit spanischem Flair bei super Wetter. Jagsthausen ist immer wieder einen Besuch wert (letztes Jahr Anatevka). Ich kann allen, die noch zögern sollten, nur empfehlen: Reingehen!

tobbbbi (2 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Ein Knaller

22.08.2016 - Seit meinem Besuch der Addams Family in Merzig bin ich schwer beeindruckt von diesem Standort. Europäische Erstaufführung, herausragende Darsteller, tolles Bühnenbild und ein Theater, das in vielen Belangen einfach anders ist.

So habe ich mich wieder auf den Weg gemacht, um mir 9to5 anzusehen. Und auch wenn mich das Stück selbst deutlich weniger interessiert hat als die Addams Family, war ich auch hier absolut begeistert:

Die Darsteller sind durchweg hervorragend, allen voran Sabrina Harper (was für eine grandiose Stimme) und April Hailer (was für eine ausdrucksstarke Schauspielerin, die einen in den Bann zieht). Das Bühnenbild überraschend vielseitig mit großer LED-Rückwand und immer wieder neu. Dazu Musik, die den ein oder anderen Ohrwurm aufweist, viele andere Songs dagegen untergehen, auch wenn sie gut sind. Dazu ein wunderschönes Theaterumfeld (Fleisch aus einen riesigen Smoker, einfach himmlisch) und großen, liebevoll angelegten Außenbereich.

Fazit: Für mich DAS Highlight der Saison. Hier lohnt sich auch eine weite Anfahrt, denn diese Produktion braucht sich nicht einmal mehr hinter Stage-Musicals zu verstecken - und das zu sehr angenehmen Preisen. Danke und bis zum nächsten mal in Merzig!

sus70 (10 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Unbedingt anschauen!

21.08.2016 - Bin bereits über das Musical bei youtube aufmerksam geworden und habe mich riesig gefreut, dass es in Deutschland zu sehen ist. Hut ab Zeltpalast Merzig. Karten bestellt und konnte es kaum erwarten. Erwartungen total erfüllt. Super Darsteller, tolles Bühnenbild und geile Musik. Super lustig. Sehr hervorzuheben Saprina Harper als Judy mit meinem Lieblingslied \"Glaub mir\" (Get Out and Stay Out im Original) und Sarah Bowden als Doralee. So eine kleine tolle Produktion muss man unterstützen, gerade auch weil hier die Preise noch fair sind. Macht weiter so!

don_sunshine (erste Bewertung)


10 Jahre Sommerbroadway - das Non Plus Ultra

20.08.2016 - 2016 jährt sich meine Tecklenburger Zeit bereits zum 10. mal - seit 10 Sommern genieße ich die schönsten Shows auf Deutschlands größter Musical-Freilichtbühne - seit \"Les Miserables\" hat mich hier diese Atmosphäre gepackt und dieses grandiose Gänsehautfeeling wiederholt sich Jahr um Jahr -

Dieses Jahr nun ARTUS - EXCALIBUR - von Frank Wildhorn - habe die Show bereits bei der Welturaufführung in St. Gallen gesehen und war angetan!

Dass die Tecklenburger es aber schaffen noch mal ne Schippe draufzulegen und Qualität vom allerfeinsten abliefern das hätte ich nicht gedacht -

Doch Ulrich Wiggers hat es mit seinem Ensemble und seiner Crew geschafft -,ich war an den beiden Abenden absolut geflasht von dieser Leistung

Darsteller, Bühne, Kostüme, Licht, Sound, - es hat alles mehr als 1000 Prozentig gepasst - ich konnte kein Härchen nicht mal ein klitzekleines finden was ich hier kritisch anmerken könnte - so muss Musical produziert sein - magisch, traumhaft - Größtes Kino!

Durch seine Umstellungen hat es Wiggers geschafft die Charaktere noch deutlicher herauszuarbeiten - grad die Morgana - man sieht nun verständlich und deutlich wer sie ist, warum sie so ist und versteht auch ganz gut warum sie nun so handeln muss...

Und jetzt bin ich schon bei meinen absoluten zwei Lieblingsdarstellern der Show - stimmlich und schauspielerisch mein Traumpaar:

Kevin Tarte als Merlin und Roberta Valentini als Morgana - was für Stimmen - was für ein Schauspiel - Wahnsinn!

Kevin Tarte\'s Stimme liebe ich - man hört ihn bei jedem Ensemblesong deutlich heraus und er spielt und singt Thomas Borchert - den Ur-Merlin locker an die Wand was Stimmstärke und Volumen betrifft...

Auch Roberta Valentini mit ihren grandiosen Glitzer-Outfits passt deutlich besser in die Rolle als damals Sabrina Weckerlin - \"Alles ist vorbei\" ist da auch meine Lieblings-Ensemble-Szene... Tolle \"Geisterkostüme\" - super wie sie am wabernden Hexenkessel steht und die Post abgeht - Wow-Effekt...

Dominik Hess als \"Lancelot\" gefällt mir in dieser Rolle auch besser als Mark Seibert - Sein Solo: Nur sie allein ist die Power-Gäsehaut-Ballade des Abends...

Milica als Guiniverve passt ebenfalls perfekt - wunderschöne Schauspiel- und Gesangsstärke - leider hat sie von Frank Wildhorn die schwächsten Songs bekommen...sie holt aber das allerbeste daraus heraus...

Leider muss man fast schon sagen nimmt da ARTUS für mich die blasseste Rolle ein - sein Charakter ist einfach nicht so interessant - und Armin Kahl spielt ihn toll - seine Soli \"Schwert und Stein\" und vor allem \"Was macht einen König aus\" singt er großartig -trotzdem rangiert er bei mir von allen Darstellern weiter hinten...

Der Chor der Freilichtspiele wurde exzellent eingesetzt - das Stück ARTUS passt wie angegossen auf die Burg - das Bühnenbild ist mit den Lichtinstallationen einfach nur toll sehr gute Arbeit - \"Heute Nacht fängt es an\" hat man immer als Ohrwurm mit dabei und \"Feld der Ehre\" zieht sich leitmotivisch durch die Show

\"Morgen triffst du den Tod\" - toll auf allen Spielebenen arrangiert - Wiggers nutzt jeden Zentimeter der Bühne um seine Protagonisten zu verteilen - super umgesetzt...

Die Kostüme sind auch wieder grandios - grad die Glitzer-Kostüme von Morgana und Guinevere finde ich stark da sie mit dem Licht und der Bühne korrespondieren und sie stechen gegenüber den Kostümen der Artus-Zeit heraus - als Farbtupfer...

Wie schon erwähnt hätte ich nicht gedacht, dass man das Produktionsniveau noch einmal toppen kann - die Freilichtspiele haben es geschafft - auch mit einem Traum-Orchester und einer Mega-Soundanlage - man versteht jedes Wort - absolutes Kompliment..

So lohnen sich jedes Jahr die ca. 700 Kilometer Reiseweg um zwei tolle Abende dieses Jahr bei \"ARTUS\" zu verleb...

Die Tickets für \"Rebecca\" und auch \"Shrek\" sind praktisch schon gebucht - Weitermachen - so bleibt Tecklenburg mit weitem Abstand der Sommerbroadway Deutschlands mit Top-Niveau - die STAGE unter den Freilichtbühnen da die anderen außer lauwarmem Kaffee scheinbar nix mehr hervorbringen können/wollen???

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Beitrag vom 18.08.2016 gesperrt

Rosen (13 Bewertungen, ∅ 1.6 Sterne)


Großartige Show

18.08.2016 - Die ist Show ist einfach nur großartig. Die Darsteller sind mit Herzblut dabei und tanzen um ihr Leben. Durch die moderne Version wird die Geschichte mehr herausgearbeitet. Die Figuren sind alle auf einer Reise und durchleben hier eine vielzahl von Gefühlen. Diese Gefühlswelten werden von den Darstellern perfekt in Szene gesetzt. Dazu kommen noch diese einmaligen Gesangsstimmen von Alexander Klaws, Nadja Scheiwiller und Thomas Hohler.

BollymausSandy (erste Bewertung)


Saturday Night Fever Premiere u. 17.8. Zusatzshow

18.08.2016 - Ich habe die Premiere von SNF besucht und war gleich von der Stimmung, die durch das gesamte Publikum ging, gefangen. Bis in die letzte Reihe wurde jeder abgeholt von der Musik, dem Gesang und den Tanznummern. Nachdem ich dann die Bewertung der Musicalzentrale gelesen hatte, habe ich mich gefragt, ob ich vielleicht doch durch die Premierenstimmung vielleicht etwas zu euphorisch war und so habe ich das Musical gestern abend (Zusatzshow aufgrund der großen Nachfrage) zum zweiten Mal besucht. Und ich muss sagen, es hat mich noch mehr begeistert als bei der Premiere. Das Ensemble war ja schon vorher gut, nun sind sie richtig gut eingespielt, ohne zu routiniert zu wirken. Das Publikum war wieder von Anfang an dabei und es war nicht nur ausverkauft sondern auch die Seitenplätze und oberen Bänke auf der sogenannten Raucherwiese alle besetzt. Können soviele Leute irren? Ich glaube nicht. Nach wie vor finde ich es gelungen, dass die Story ins Jetzt verlegt wurde. Sicher mag der eine oder andere sagen, dass man in der heutigen Zeit wegen einer ungewollten Schwangerschaft nicht in solch eine Verzweiflung fallen sollte. Aber ist es nicht so, dass gerade in den \"einfacheren\" Verhältnissen und bildungsfernen Haushalten dieses Problem auch heute noch vorhanden ist. Und gerade die USA ist nicht unbedingt für ihr Sozialwesen bekannt und daher ist das Thema immer noch aktuell. Jugendarbeitslosigkeit, Perspektivlosigkeit - alles Themen von heute. Somit sehe ich überhaupt kein Problem mit der Verlegung ins Heute. Das die 70er als Mottoparty dabei sind, ist dann doch eine ganz witzige Idee.
Mir gefallen auch die Songs der BeeGees in der Orchesterfassung sehr gut und gerade auch in teilweise neuen Geschwindigkeiten. Night Fever taucht ja immer wieder mal auf von schwungvoll bis sehr langsam - aber immer gut. Für mich ist auch die Besetzung absolut stimmig. Tony und seine Freunde stellen selbst manche Boygroup in den Schatten. Und die großen Tanzszenen finde ich richtig gelungen. Wie da selbst Laien sehr gut eingebunden werden ist ein großes Lob Wert. Alexander Klaws als Tony Manero kann viele seiner in den letzten Jahren immer wieder bewiesenen Talente abrufen. Er singt großartig, tanzt unwahrscheinlich gut und sein Schauspiel ist Extraklasse. Er ist Macho, er ist ekelig, er beleidigt und verletzt, er bettelt verzweifelt um Liebe seiner Eltern, die ihm immer verweigert wurde, er kann sich wie ein Kind freuen und zeigt sich verwundert, dass er für Stephanie Gefühle entwickelt, die er bisher für Mädchen nicht kannte und ist verletzt, dass dieses Gefühl nicht erwidert wird. Jede Gemütslage kann man seiner Mimik ablesen, er taucht in seine Rolle ein. \"Immortality\" ist sein großes Solo, dass er für alle sichbar durchleidet. Ihm zur Seite ein Thomas Hohler als Bobby C, der sein tolles Spiel mit dem Solo \"Tragady\" krönt, dazu ein sexy D.J. und ein spritziger Joey. Es macht riesigen Spass, allein diesen vieren zuzuschauen. Und dann ist da noch Nadja Scheiwiller als Stephanie Mangano, die nicht nur tanzen kann sondern herrlich blasiert und zickig spielt, um dann zum Schluss doch ihre Verletzlichkeit zum Vorschein kommen zu lassen. \"How deep is your love\" als Schlussduett ist eines der Höhepunkte der Show. Auch Annette, Monty, Tonys Familie - alle sind sehr gut besetzt und bringen ihre Rollen glaubhaft rüber und fügen sich tänzerisch und gesanglich hervorragend ein. Das dieses Stück frenetisch bejubelt wird liegt nicht nur daran, dass Alexander zwischendurch die Hosen runterlässt, wie der eine oder andere bereits meinte. Ulrich Wiggers ist da eine tolle Arbeit gelungen, die von einer großartigen Cast umgesetzt wird und von dem guten Liveorchester super unterstützt wird. Ich habe seinerzeit den Film zig Mal gesehen. Er war zu meiner Teeniezeit Kult und ich habe es nicht zu hoffen gewagt, dass er mich auf der Bühne auch noch einmal abholt. Aber genau das tut er. Man ist unwillkürlich im Discofieber, Füße wippen und Hände klatschen mit. Das es kaum noch Karten für die letzten Shows gibt, kommt nicht von ungefähr. Ein sehr sehens- u. hörenswertes Stück.

junimond (erste Bewertung)


Saturday Night Fever - Dancing Yeah

18.08.2016 - Da ich den Film mit John Travolta gesehen habe, war ich schlichtweg neugierig auf Satuday Night Fever. Die Inszenierung und Bühnenbild wurde in die heutige Zeit wirklich sehr gut umgesetzt. Außerdem gefällt mir auch die Musik von den BeeGees. Schon von Beginn an möchte man Mitklatschen und Mittanzen. Das Highlight ist natürlich Alexander Klaws, als der perfekte Tony und auch Nadja Scheiwiller als Stephanie, deren Gesang, Tanz und Schauspiel ich einfach liebe. Alexander Klaws ist fast ständig präsent und ihn auch mal als Macho zu erleben gefiel mir sehr gut, daran muss man sich zwar auch erst mal gewöhnen, aber er hat das perfekt gemacht. Er ist einfach ein sehr guter Tänzer und Schauspieler, für mich der perfekte Darsteller für dieses Stück. Im 2. Akt gefiel mir auch ganz besonders das Solo mit \"Tragedy\" von Thomas Hohler als Bobby C. Auch alle anderen Darsteller sind stets voller Spielfreude und am Ende des Stückes kann man einfach nicht auf den Plätzen sitzen bleiben, denn es gab zurecht nicht enden wollende Standing Ovations.

AlpBi (erste Bewertung)


Saturday Night Fever - Perfekt umgesetzt

18.08.2016 - Tecklenburg hat ja schon immer seine eigenen Reize, die Themen auf der Bühne perfekt umzusetzen. Für mich ist diese Inszenierung einfach sehr gut gelungen. Das Thema aus damaliger Zeit in die Neuzeit zu packen, die mitreißenden Songs anders und trotzdem wunderschön zu interpretieren, ist ein Wagnis, welches sich aber absolut auszahlt, es so darzustellen. Das Feuerwerk an Tänzen, die Spielfreude der gesamten Cast, das Live-Orchester und vor allen Dingen die Hauptdarsteller Alexander Klaws und Nadja Scheiwiller, die Gesang, Tanz und Schauspiel in wahnsinnig guter Qualität und teilweise alles gleichzeitig darbieten, macht dieses Musical so einzigartig! Selbst bei Regen eine so großartige darstellerische und tänzerische Leistung zu zeigen, ist lange nicht alltäglich. Man fängt außerdem beim ersten Ton an, mitzurocken und springt bei Finale endlich auf, um dem Drang nachzugeben! Für mich perfekt gelungen!

Bine623 (erste Bewertung)


Tolle Show

18.08.2016 - Ich bin der Meinung, dass SNF toll umgesetzt wurde. Ich gehöre zu denjenigen, die die Originslsongs der BEE GEES in der Disco gehört und danach getanzt hat. Alexander Klaws, Nadja Scheiwiller spielen ihre Rollen brilliant und auch der Rest der Cast lässt kaum etwas zu wünschen übrig.

Ekraatz (erste Bewertung)


Gelungener Abend mit Discofieber und Tiefgang

18.08.2016 - aturday Night Fever hatte ich vor zig Jahren im Fernsehen gesehen, und nun durfte ich es das erste Mal als Musical erleben. Tecklenburg kannte ich schon von vorherigen Stücken die allesamt sehr gut waren. Auch diesmal konnte mich das Stück überzeugen. Das Musical in die jetzige Zeit zu packen, klappte hervorragend. Was am Anfang noch etwas gewöhnungsbedürftig wirkte, wie Kostüme und Bühnenbild, zeigte sich doch im Laufe als sehr gelungen. Sehr gefallen hat mir auch, dass die Texte auf Deutsch und die Lieder in der englischen Orginalfassung geblieben sind. Bee Gees in Deutsch wäre nicht so mein Fall gewesen.Die Musik wurde erstklassig von dem Orchester und der Leitung von Klaus Hillebrecht umgesetzt. Passend zur Musicalfassung! Sehr gespannt war ich auf die Tanzszenen, die ich mir vorher nur schwer vorstellen konnte , wie die auf einem Holzfußboden funktionieren sollen. Aber diese Sorge war unbegründet, denn die Umsetzung klappte super und die Cast hat es hervorragend umgesetzt. Damit komme ich auch zum Schluss zur Cast, die hauptsächlich dafür sorgte, dass es ein gelungener Abend war. Alexander Klaws der \"die \" Titelfigur\" Tony Manero spielt, ist ein hervorragender Darsteller. Beeindruckend seine Bühnenpräzenz mit der er von Beginn an die Zuschauer in seinen Bann zog! Er zeigt ein sehr differenziertes Schauspiel, sei es als Macho oder aber auch als im Innersten gezeichnet von einen weichen Kern, der ihn dann doch wieder sympathisch macht. Tanzt auf einen sehr hohen Niveau, und glänzt wie immer als Sänger.Ihm zur Seite steht als \"Stefanie Mangano\" Nadja Scheiwiller. Auch sie schafft es eindrucksvoll ihre Rolle zu verkörpern. Das Tanzen gelingt ihr mühelos gesanglich zeigt sie eine schöne klare Stimme. Annette ,die Tony liebt , aber von ihm rüde abgewiesen wird, ist mit Lisa Kolada gut besetzt. Der Discofreak , gespielt von Christian Schöne ,bringt ordenlich Stimmung in die Bude! Tonys Freund Bobby C.,besetzt mit Thomas Hohler , singt ein sehr schönes \"Tragedy\". Auch alle übrigen Darsteller (es sei mir verziehen , wenn ich nicht alle beim Namen nenne) sind sehr gut und tragen zum Gelingen des Abends bei. Fazit: Es war ein wunderbarer unterhaltsamer Abend, der von den Zuschauern (ausverkauft) mit zurecht minutenlangen Standing Ovations belohnt wurde!

Sam29 (erste Bewertung)


Sehr gute Show, famose Musik(er) und tolle Darsteller

17.08.2016 - Ich war mit zwei Freunden im Tipi während meines Berlin-Urlaubs. Wir hatten einen Tisch in der ersten Reihe gebucht und ich muss sagen: ich wurde mehr angemacht als in den gesamten restlichen Tagen in Berlin! Die Musiker waren wirklich grandios und nicht einfach als Musiker in einen Orchestergraben verbannt, sondern Teil der Show. Das war toll. Auch die Darsteller waren überragend...gesanglich und auch vom Schazspielen her. Der Conferencier hat das Publikum gut miteinbezogen und Sally hat mit ihrer wirklich stellenweise erotischen Singstimme bestimmt einige (Männer-)Herzen zum schmelzen gebracht.
Ich kann mich den schlechten Kritiken tatsächlich nicht anschließen. Denn ich war und bin noch immer sehr angetan von diesem Stück.

FabianHannibal (erste Bewertung)


Ansteckendes Discofieber in Tecklenburg

16.08.2016 - Da ich den Film kannte, bin ich mit zwiespältigen Vorstellungen nach Tecklenburg gefahren. Ich wurde aber von der Umsetzung des Inhalts positiv überrascht. Ulrich Wiggers ist es gelungen, die Geschichte wirkungsvoll in die Jetztzeit zu übertragen. Es war auch bestimmt nicht einfach, dieses Stück als Open-Air-Produktion aufzubereiten. Die Bühneneinteilung gefiel mir gut, links das Zuhause des Tony Manero, mittig das Straßenbild, dass durch Öffnen zweier riesiger Tore zu einem Übungsraum mit großen Spiegeln oder zu einer Disco umgewandelt werden konnte, und rechts das Farbengeschäft des Herrn Fosco (Thomas Schirano), in dem Tony arbeitet.
Dass die Musiktitel weiter im englischen Original gesungen wurden, empfand ich als gelungen, denn oftmals passen deutsche Übersetzungen nicht. Dass die BeeGees nicht imitiert wurden, sondern dass in der eigenen Tonlage gesungen wurde, machte die musikalische Darbietung perfekt.
Es ist beeindruckend, dass diese Tanzproduktion auch durchaus Tiefgang beweist. Staying Alive ist das Überlebensmotto der ärmeren Bevölkerung in Brooklyn. Die dort aufgewachsenen Jugendlichen haben kaum eine Chance auf eine erfolgreiche Berufskarriere. Diese Perspektivlosigkeit wird in den Dialogen der 4 Jugendlichen, gespielt von Alexander Klaws als Tony Manero, von Thomas Hohler als Bobby C, von Karim Ben Masur als Double J und von Andrea Luca Cotti als Joey, deutlich herausgestellt. Auch den Mädchen bleibt eine berufliche gute Zukunft versagt, das erfährt man, wenn Stephanie Mangano, gespielt von Nadja Scheiwiller, von ihrer selbstgebastelten Traumwelt erzählt.
Auch das Leben bei den Eltern wird als äußerst problematisch dargestellt. Tony erfährt keine Unterstützung, da er in den Augen der Eltern, vor allem der des Vaters, nichts kann und nichts darstellt. Ihm wird ständig als Vorbild sein älterer Bruder, der Priester geworden ist, vorgehalten. Erst als der sich aus seinem Priesteramt zurückzieht, wird zumindest der Mutter bewusst, dass auch Tony seine Vorzüge hat. Die Eltern, dargestellt von Anne Welte und Gernot Schmidt zeigen eine solide schauspielerische Leistung, ebenso Frank Manero, gespielt von Mathias Meffert.
Mangelnde Unterstützung der Gesellschaft spiegelt sich auch in der Tatsache wider, dass den Jugendlichen, wenn sie Hilfe brauchen, keine Unterstützung angeboten wird. Da Bobbys Freundin schwanger geworden ist, möchte Bobby Rat und Unterstützung, bekommt aber keine Hilfen, selbst von seinem besten Freund Tony nicht. So kommt es zum Schluss zu seiner Kurzschlussreaktion. Ob er nun Selbstmord begeht, als er vom Dach eines Hauses fällt. oder ob es ein Versehen war und er abgerutscht ist, bleibt offen. Aber der Hilfeschrei ist doch äußerst beklemmend und Tony ist verzweifelt, weil er seinem Freund nicht hat helfen können, weil er in egoistischer Weise nur an sich und das Tanzen gedacht hat.

Weiterhin geht es im Inhalt natürlich um das Tanzen. Nur das Tanzen in der Disco 2001 bietet den Jugendlichen die Möglichleit, ihrer tristen Welt zu entfliehen. Der DJ, gespielt von Christian Schöne, legt jede Nacht für die Discobesucher auf. Er gibt einen crazy DJ ab, der mich aber gesanglich nicht überzeugt hat.
Es werden immer wieder tolle Tanzszenen gezeigt, allen voran Alexander Klaws, der sich sehr sexy zu bewegen weiß. Ich habe die Tänzer für ihre schwungvollen Darbietungen bewundert, da das \"Tanzparkett\" ja nur aus einem einfachen Holzboden besteht.
In dieser Disco soll ein Tanzwettbewerb stattfinden, der hochdotiert ist. Annette, gespielt von Lisa Kolada, möchte zu gern mit Tony teilnehmen. Doch der lässt sie machohaft abblitzen.
Stephanie Mangano fällt Tony in der Disco auf, er bewundert ihren Tanzstil und nach einigen Versuchen erreicht er, dass sie sich bereit erklärt, mit ihm zu tanzen. Nadja Scheiwiller erweist sich als wunderbare Tänzerin, die sich mit ihrem Körper hervorragend, sehr ästhetisch, bewegen kann. Sie gibt sich als \"Zicke\", doch mit der Zeit erweist sich, dass ihr Verhalten nur ein Schutzschild ist. Diese Wandlung stellt Nadja Scheiwiller schauspielerisch und gesanglich eindrucksvoll dar.
Als sie den Tanzwettbewerb gewinnen, kommt es zum Eklat, Tony weiß, dass er und Stephanie nicht die besten waren und gibt den Preis weiter. Es kommt zum Streit zwischen Stephanie und Tony, in dem Tony völlig ausrastet.
Alexander Klaws ist fast die ganze Zeit präsent, er zeigt ein beeindruckendes Schauspiel, entwickelt sich vom machohaften egoistischen Jugendlichen zu einem einfühlsamen Mann, der aus seinen Fehlern lernt. Es gibt zwar kein richtiges Happyend, aber nach einer Aussprache mit Stephanie (\"How deep is your Love\", wunderbar von beiden gesungen), verlassen sie Hand in Hand die Bühne. Die Tanzszenen beherrscht eindeutig Alexander Klaws, er fügt sich aber auch gut in das Tanzensemble ein, wenn es notwendig ist. Schön anzusehen sind die Tanzszenen mit Nadja Scheiwiller, die beiden harmonieren hervorragend.
Gesanglich bietet Alexander Klaws alles, was man sich wünscht, schwungvolle Lieder wie Saturday Night Fever, die zum Mitklatschen animieren, aber besonders \"Immortality\" wird sehr bewegend von Alexander Klaws gesungen.
Einen weiteren gesanglichen Höhepunkt bietet Thomas Hohler mit seinem \"Tragedy\".
Alle Darsteller fallen durch ihre Spielfreude auf, vor allem im Schlussapplaus laufen alle tänzerisch noch mal zu Hochform auf.
\"Saturday Night Fever\" - ein gelungenes \"Revival\" auf der Open-Air-Bühne in Tecklenburg, das zeigen auch die Besucherzahlen, denn jede Vorstellung ist ausverkauft.


sehr schöner Abend

16.08.2016 - Ich war gestern Abend mit 2 Freundinnen im Musical in Füssen. Wir waren das erste Mal dort und allein schon von dem Theater und dem gesamten Ambiente mehr als begeistert. Das Theater liegt direkt am Seeufer und man blickt auf das Schloss Neuschwanstein. Das Wetter war herrlich und wir genossen wie viele andere Besucher die besondere Atmosphäre. Das Musical selber konnte uns absolut überzeugen. Zwar ist im ersten Teil die Handlung nicht ganz verständlich und die Szenen etwas sprunghaft, dafür sind die Songs, die Bühnenbilder und die Beleuchtung umso schöner. Im zweiten Teil, der deutlich länger ist, zieht der Spannungsbogen des Musicals dann stark an und die Handlung zieht einen in ihren Bann. Zwischen den absoluten Hammer Songs wie \"Kalte Sterne\" oder der Arie des Schattenmans gibt es auch schöne Ensemble-Nummern wie z.B. die Szene in der das Schloss Neuschwanstein erbaut wird. Beeindruckend auch das Ende, wenn Ludwig im See stehend erschossen wird. Wir waren nicht die einzigen die begeistert waren und beim Schlussapplaus erhob sich der ganze Saal zu Standing Ovations. Im Ensemble begeisterte uns vor allem Matthias Stockinger als König Ludwig und Uwe Kröger als Dr. Gudden. Wir überlegen, ob wir in 2 Wochen gleich nochmal hinfahren! Leider sind die Tickets aber nicht ganz billig.

Musicalfan2012 (erste Bewertung)


Dunkler als erwartet

15.08.2016 - Ich habe mich sehr auf NightFever gefreut, da ich die Show vor Jahren schon in Köln gesehen habe.

Nun kam es dann aber ganz anders.
Das Stück spielt in der heutigen Zeit, was für mich nicht wirklich funktioniert, denn die Konflikte sind zu altbacken für die heutige Zeit. Auch die sehr harte Sprache hilft nicht dabei.

Das Ensemble macht einen sehr guten Job und auch die Choreografien sind neu und gut. Das Orchester von 13 Leuten spielt sehr gut, und läßt damit manche Großproduktion blass aussehen. Kompliment.

Neben dem schwachen Buch und der nicht so gut gelösten Regie fehlt es leider auch an der richtigen Besetzung der Hauptrollen.
Alexander Klaws, den ich schon besser gesehen habe, wirkt überfordert mit dem Tony Manero. Er schreit viel rum, und auch tänzerisch fehlt der nötige Sexappel. Dafür steinigen mich jetzt bestimmt die kreischenden Mädchen im Publikum, die alle juchzen und jubeln wenn Alexander Klaws sich bis auf die Unterhose auszieht. Aber hier fehlt leider der Star in der Show.
An seiner Seite wirkt Nadja Scheiwiller als Stephanie einfach nur steif und zickig. Annette, gespielt von Lisa Koala bleibt blass und man weiß am Ende gar nicht warum sie diesen Tony anhimmelt. Thomas Hohler als Bobby C singt fantastisch und ist im Trio mit Karl Ben Mansur ( Double J ) und Andrea Luca Cotti ( Joey ) ein Lichtblick in der ganzen Show.
Christian Schöne als DJ Monty singt zwar ordentlich, aber mehr bleibt auch nicht übrig.

Die Vorstellung war ausverkauft und so geht es wohl auch mit den restlichen Shows weiter, dank einem Alexander Klaws, der hinter seinen Möglichkeiten bleibt.

Verdient hat es das Stück nicht. Ich denke an den letzten Sommer zurück, bei dem fantastischen Zorro, wo ich in einem halb leerem Zuschauerraum sass. Aber so verschieden sind die Geschmäcker nunmal.

Ich hoffe auf die nächste Saison.

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Alter Broadway im neuem Licht

15.08.2016 - Die Show ist im Stil der alten Broadway Musicals, was eigentlich eine gute Idee ist.

Leider bleiben alle Figuren sehr oberflächlich und die Witze sind größtenteils sehr abgedroschen.
Da erwarte ich mehr bei einer großen Produktion.

Die Show sieht nach Aladdin aus, aber leider bleiben auch die meisten Darsteller hinter Ihren filmischen Vorbildern. Richard-Salvador Wolff als Aladdin, macht eine gute Figur, aber scheint stimmlich und körperlich meistens am Limit und überfordert.
Myrtes Montiert sieht auch wie Jasmin aus, berührt aber leider gar nicht mit einer einfach meist nur lauten Stimme. Liegt aber auch vielleicht an der sehr schwachen und kleinen Rolle.
Enrico De Pieri, als Dschini hat die Abräumer Rolle des Abends, kommt aber an einen Robin Williams oder Piere Augustinski nicht ran mit seinem Humor und Energie.

Alles in Allem ist es bunte leichte Unterhaltung.
Leider aber auch nicht mehr.

Schade.

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Schöne Produktion von einem Musical mit Schwächen

15.08.2016 - Ich kannte das Stück vorher nicht. Daher hatte ich nur die Musik von der Aufnahme im Kopf. Das Stück an sich bedarf aber dringend einer Überarbeitung. Das Stück plänkelt so vor sich hin, eine wirkliche Intention wird der Hauptfigur nicht eingepflanzt oder kam dann erst sehr spät. Dramaturgisch haperts gewaltig. Das Personal ist zu groß und leider sind einige Musikalische Nummern eher belanglos. Wirklich Eindruck machen da erst die Soli von Ludiwg, dem Schattenmann und Dr. Gudden im zweiten Akt. Auf dieser Grundlage war der Abend eher eine Enttäuschung.

Aus dem Material machte das Produktionsteam viel gutes und konnte sich dann doch bei mir nachhaltig einbrennen. Die Ausstattung ist zweckdienlich, auch wenn die Bühne manchmal sehr leer wirkt. Aber da nur alte Bühnenbilder verwendet werden, will ich das nicht als Manko anrechnen, da es eher nostalgischen Wert hat. Der Bühnensee und die riesige Drehbühne ist dann doch sehr eindrucksvoll. Über die Licht- und Tonabmischung wird hoffentlich noch mal zu reden sein. Das wirkte teilweise sehr holprig, die Musik (kam vom Band) war ab und zu zu laut.
Zur Besetzung: Matthias Stockinger bleibt in seiner Darstellung sehr blass, singt aber sehr schön. Ihm bleiben nur zwei Ausdrucksmittel: Normales reden und schreien (was dann noch einmal durch sein schnarrendes Mikro verstärkt wurde). Schade, dass da nicht mehr ausdifferenziert wurde. Uwe Kröger wirkt leider abgesungen, kann aber mit einem starken Schauspiel punkten. Anna Hofbauer bleibt leider ebenfalls blass. Ihr \"Rosenkavaliere\" klingt leider zu gepresst, als dass sie Eindruck machen könnte. Suzan Zeichner als Sybille Meilhaus punktet mit einer schönen Stimme. Oedo Kuippers hätte man eine stärkere Rolle gewünscht, aber er macht das beste aus seinen kurzen Auftritten und seinem Duett mit Stockinger. Julian Wejwar und Kevin Tarte sorgen dann für die beiden Highlights des Abends und punkten mit einer starken Bühnenpräsenz. Ansonsten fügt sich das Ensemble sehr schön ein. Ein erfreulicher Abend in einem erhaltenswerten Haus mit einem tollen Panorama.

jongleur (39 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Altbacken

12.08.2016 - Wir empfanden die Show etwas sehr fade. Es fehlten reichlich Gewürze, ein besonderes Extra. Denn irgendwie hat man dies alles schon mal gesehen, im Schmidt Theater oft besser und gepfefferter. So war die Show recht langweilig und vorhersehbar, kein Witz zündete (bei uns jedenfalls). Womöglich waren wir aber auch nicht die richtige Zielgruppe. Zu jung und verwöhnt. Es werden amerikanische Hits der 50 Jahre interpretiert. Die Malentes und 3 Sängerinnen. Dean Martin wurde persifliert und Doris Day. Siegfried und Roy führten einen Zaubertrick vor. Das war der erste Akt. Ich vermute, im 2. Akt waren Frank Sinatra und Sammy Davis dran. Reine Vermutung, denn wir sind in der Pause gegangen. Es war nicht schlecht. Aber auch nicht wirklich gut. Gesang gut. Choreografie eintönig. Gags von Vorgestern. Mir fehlte auch eine Live-Band. Vor allem aber Originalität.

Ludwig2 (21 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Darsteller super. Ansonsten enttäuschend.

12.08.2016 - Ich bin vollkommen ohne Hintergrundwissen in dieses Musical gegangen und wurde leider enttäuscht. Aber erst das Positive: Super Darsteller und eine großartige Drehbühne inklusive See. Das Theater liegt in schönster Lage.

Jetzt das Negative: Die Musik: Ein langweiliger Klangbrei an Klängen, der vom Band kommt. Live-Orchester gibt’s nicht. Auch die Abmischung wirkt eher dünn. Viele Reime erinnern eher an Schultheater, als an richtig großes Musical. Die Drehbühne ist super, allerdings wirken viele Beamer-Projektionen eher gewollt als gekonnt. Die Laser-Projektionen hätten besser zu Starlight-Express gepasst, waren hier aber völlig fehl am Platz. Das Licht-Design passte auch nicht immer. Im letzten Song vor der Pause wurden auch schon mal die Saallichter getestet. Die Inszenierung ist langatmig, was nicht an den Darstellern liegt. Einzig die Kriegsszene konnte mich überzeugen. Schade. 2 Sterne gibt\'s nur, weil die Darsteller echt super waren und der See überzeugt hat.

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Alt und dennoch Modern

10.08.2016 - Ich war diesen Sommer auch wieder mal in Tecklenburg und habe sowohl Artus als auch Saturday Night Fever gesehen.-Im Gegensatz zu anderen waren wir stark begeistert und wir waren auch überhaupt nicht traurig 340 KM dafür auf uns genommen zu haben! Ich finde die Idee das Stück ins Jetzt und hier zu verlegen sehr gut, und auch sehr gut umgesetzt, ich weiß nicht ob es so gewollt ist aber wie folgt habe ich die Umsetzung ins hier und jetzt aufgenommen, ich bin nämlich der Meinung das es genau richtig ist die Dialoge vom Inhalt mit Themen aus den 70er zu lassen, denn vielleicht merkt manch einer wie aktuell auch heute noch einige Themen von damals sind. Ich bin im großen und ganzen von allem sehr begeistert es gibt jedoch 2 Punkte die ich bemängeln würde: Ich fand die Choreografien gut, jedoch hat uns einwenig der letzte Pepp gefehlt. Punkt Nr. 2: Ich finde die Idee nur den Tanzwettbewerb in 70er Jahre Outfits stattfinden zu lassen perfekt, als Joke, nur leider fand ich die meisten Outfits nicht wirklich sehr ansehnlich und muss leider sagen das vorallem der Chor einwenig in die letzten zusammen gewürfelten Kostüme gesteckt wurde, aber auch das Ensemble sieht nicht perfekt durchdacht aus.
Das sind aber auch die einzigen Kritikpunkte die ich habe. Darstellerisch und Gesanglich ist die Leistung sehr gut gewesen, ich finde vorallem auch wunderbar das einigen Absolventen die Chance auf Hauptrollen gegeben wurde.

Das Ensemble wie auch die Hauptdarsteller sind alle Top und heizen den Zuschauerraum richtig ein. Ob mit Partynummern oder Liedern wie Tragedy. Der Spaß auf der Bühne hat sich bei uns im Publikum wieder gefunden. Ob es bei den Discoszenen war oder aber bei der Selbstmordszene von Bobby wir im Publikum wurden von den Emotionen voll mitgerissen.

Und noch ein Punkt den ich gerne erwähnen würde, in den Vorjahren (bis auf Cats) hat mich der Chor öfter mal gestört und ich habe mich gefragt was der da so soll, bzw. ob man ihn nicht vielleicht mal einwenig Aussortieren könnte, bei Saturday Night Fever dachte ich die ganze Zeit Tecklenburg hätte ein erweiterndes Tanzensemble eingekauft, erst bei der etwas unvorteilhaften Applausordnung ist mir aufgefallen das die jungen Herrschaften alle aus dem Chor sind. Hut ab! Sie konnten wirklich mithalten, bei uns war aus dem Zuschauerraum gesehen ehr die rechte Seite im Fokus, die jungen Erwachsenen hatten Vorallem im letzten Lied vor der Pause eine hammermäßige Austrahlung und verdammt viel Spaß!

Ich würde zu guter letzt gerne noch ein paar Kommentare zu der Kritik von Diana Breitkreuz los werden:
Liebe Frau Breitkreuz vielleicht sollten Sie bevor Sie eine solche Kritik ins Internet setzten ein bisschen mehr recherchieren, denn weder sind die Perrücken von Karin Alberti (zum mindest nicht laut Programmheft) noch sind die Lieder im Vergleich zu anderen Produktionen besonders langsam geworden und ich denke schon dreimal nicht wegen des doch sehr jungen und im Vergleich zu Artus kleinen Chores, der zum mindest bei uns als überhaupt nicht störend empfunden wurde. Wenn Sie die BeeGee Orginallieder hören möchten dann gehen sie auf ein Popkonzert und nicht in ein MUSICAL.

StinklU (erste Bewertung)


Sehr gelungene Umsetzung des bekannten Musicals

09.08.2016 - Wir haben gestern einen sehr unterhaltsamen Abend in Usedom verbracht. Der gesamte Cast spielt mit viel Hingabe, sodass es eigentlich unfair ist, jemanden besonders hervorzuheben. Die Herren zeigten jedoch insgesamt eine bessere Leistung als die Damen, hatten aber auch die dankbareren Rollen.
Das Bühnenbild war toll, die Kostüme sehr kreativ und der Rolle dienlich.
Einziger Wermutstropfen war der Tanz, die Choreografie erinnerte doch streckenweise an Volkstanz.

Charlotte (43 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Trauig

09.08.2016 - Hallo.Fahre schon seit jahren nach Tecklenburg immer super+topp.Aber das Stück sehr trauig und schlecht.Auch die Darsteller passen in manchen Rollen garnicht dahin.Was soll ich sagen.Auch mal passiert es das es scheiße ist,obwohl immer topp.Aber das ist meine Meinung.

WÖBBEL04 (9 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Ein wunderbarer Abend

08.08.2016 - Die teilweise wenig positiven Kritiken haben mich dazu veranlasst, hier einige Zeilen zu schreiben. Wir hatten das große Glück, die gestrige Vorstellung bei wunderbarem Wetter sehen zu dürfen. Es war eine rundum gelungene Darbietung dieses immer wieder sehenswerten Musicals, welches sicher zu den schönsten des Genres gezählt werden kann. Alle, die dieses Musical lieben und warum auch immer nicht nach Zwingenberg gefahren sind, kann ich nur sagen: ihr habe was Tolles verpasst.

Wie oft haben wir schon große Produktionen gesehen, die uns mit deutlich größeren Möglichkeiten, seien es der finanzielle Rahmen, Licht und Ton, Probezeiten, etc… ) längst nicht so gefesselt haben wie dieses Stück.

Die aufgeführten Kritikpunkte, wie z.B. Kostüme aus einem Fundus \"geklaut\", überforderte Zuschauer ,die Balance in der Personenregie gerät außer Kontrolle, haben wir zum Glück nicht bewusst wahrgenommen. Für mich sind dies Nebensächlichkeiten, denen man keinen allzu großen Stellenwert beimessen sollte. Es sei an dieser Stelle erwähnt, dass die Eintrittskarten auf sehr guten Plätzen unter € 40,00 gekostet haben. Dieser Aspekt sollte bei einer Bewertung Berücksichtigung finden.

Von Tonproblemen blieb unsere Vorstellung verschont.

Der äußere Rahmen, die sehr gute Liveband, das Stück.... alles zusammen eine großartige Vorstellung, die uns über die gesamte Länge in seinen Bann gezogen hat.

Die Darsteller waren durchweg klasse, im Besonderen seien hier die Hauptdarsteller genannt. Auch noch ein Wort zu dem genialen Drew Sarich. Was dieser fantastische Darsteller hier auf der Bühne gezeigt hat, war einmalig. Gesanglich und schauspielerisch ein Genuss.


Ich kann nur hoffen, dass auch im nächsten Jahr ein solch tolles Musical in Zwingenberg aufgeführt wird, wir sind dabei.

OFC2009 (4 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


Gute Hauptdarsteller!

07.08.2016 - Wie der Titel bereits verrät, waren die Hauptdarsteller sehr gut und haben den Abend über weite Strecken getragen. Drew Sarich ist fantastisch anzusehen und anzuhören. Leider wurde das Stück nicht ausgereizt und die Massenszenen wirkten deplatziert. Dennoch eingeschränkt empfehlenswert.

DeRpAuL (22 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Solide Produktion mit Schwächen in den Massenszenen

07.08.2016 - Ich kann mich kurz fassen, da ich auch in der Aufführung vom 06. August war und mich der obigen Rezension eins zu eins anschließe.

Wenn die Hauptdarsteller auf der Bühne waren, war es einfach toll. Bei den Massenszenen stimmte jedoch das Bild nicht mehr. Ich vermute jedoch, das man auch nur in ganz kurzer Zeit probt. Das führte dazu das ich bei Fassade recht unberührt blieb und mich schon ein wenig vor Möder, Mörder fürchtete. Hinzu kam, das eine Frauenstimme im Chor sich immer sehr krähend hervor tat.

Den Klang mag ich an sich hervor heben, jedoch zeigte er immer wieder bei Drew Saarich Schwächen. Da vermische es sich plötzlich immer zu einem Brei, obwohl die Fauenstimme glasklar rüber kamen.

Bianca Spiegel als Nelly fand ich unheimlich gut. Eine starke Präsenz und schöne Verkörperung der Rolle.
Meine Entdeckung war Ann Mandrella, die ich an diesem Abend zum ersten Mal sah.

Ich bin gespannt was Zwingenberg kommendes Jahr bringt.

TazMA (17 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Darius Merstein -Top

07.08.2016 - Hallo.hab dies Musical zig mal gesehehen.Es ist mein lieblings Musical.Damals in Bremen,Wien,Köln usw.Jetzt Baden.Bin hier hin gefahren wegen Darius Merstein.Damals schon dort wo er es gespielt hat top.Auch hier das gesamte Musical+Theater super.Mus wieder sagen.Das Darius Merstein der beste Darsteller für Jekyll&Hyde ist.

WÖBBEL04 (9 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Seichte Kost

06.08.2016 - Frank Wildhorn ist das McDonalds unter den Musicalkomponisten. Er produziert am Fließband wenig Gehaltvolles, das irgendwie immer gleich klingt, aber das man doch ab und zu mit Genuss konsumiert. Da ich die Freilichtbühne in Tecklenburg gerne finanziell unterstütze und ich den Mythos um König Artus immer mochte, ließ ich mich dann auch hinreißen, in diesem Sommer wieder einmal nach Tecklenburg zu fahren um Wildhorns \"Artus\"-Musical zu sehen. Statt jedoch das Allerbestmögliche aus einem Wildhorn-Musical herauszukitzeln, leistete sich Tecklenburg hier gleich mehrere für mich ungewohnte Patzer, die den Abend zu meinem zweitschlechtesten Erlebnis hier (nach dem noch langweiligeren Mozart) machten. Wo fangen wir an?

Die Musik ist halt typisch Wildhorn, eine Aneinanderreihung belangloser Balladen, mal Solo, mal Duett, und ein paar Ensemble-Nummern, die eigentlich gar nicht schlecht waren, wenn sie nicht durch schwülstig-pompöse Texte heruntergezogen worden wären. Wer auf Edelkitsch steht, wird hier bestens bedient. Leider hat Wildhorns Fließbandproduktion dazu geführt, dass er längst nicht mehr wirklich gelungene grandiose Musicalnummern wie \"This is the moment\" schreibt, sondern schnell vergessenen Durchschnitt. Lediglich eine Ballade von Lancelot im 2.Akt ging halbwegs ins Ohr.

Die Texte waren so dümmlich-schwülstig, dass ich fest überzeugt war, dass sie wieder einmal von Jack Murphy verbrochen wurden, doch dem Programmheft zufolge, zeichneten ein gewisser Robin Lerner und die deutsche Übersetzerin Nina Schneider dafür verantwortlich. Nun gut. Das Buch von Ivan Menchell hechelt durch die Artussage und hakt dabei die üblichen Versatzstücke ab vom Schwert-im-Stein über die Tafelrunde bis zur Dreiecksgeschichte Guinevere-Artus-Lancelot ab, ohne die Figuren dabei irgendwie interessant werden zu lassen. Merlin und Morgana sind die üblichen Abziehbildchen der Zauberer, Gut und Böse sind ganz klar definiert, da gibt es keine Schattierungen, keine Grautöne. Damit man die Bösen auch nur ja erkennt, tragen sie schwarzes Leder und hellblonde Perücken als wären sie Cousins der Malfoys.

Hier kommen wir dann zum zweiten Problem des Abends. Ein guter Regisseur wie seinerzeit Dietrich Hilsdorf bei Jekyll & Hyde in Bremen schafft es, Wildhorns Vorlagen in ein irgendwo doch mitreißendes Spektakel zu verwandeln, doch in Tecklenburg ging dies vollkommen daneben. Die Kampfszenen wirkten so mitreißend wie Kinder, die im Kindergarten mit Holzschwertern aufeinander einhauen, die Balladen reihten sich zusammenhanglos einander und damit\'s für\'s Publikum nicht zu langweilig wurde, stellte man den Soloisten dann ein paar Tänzer zur Seite, die aber irgendwie nichts beitrugen.

Ausgesprochen daneben auch die Kostüme der sonst so zuverlässigen Karin Alberti. Während das Ensemble und die Ritter in halbwegs realistischen mittelalterlichen Outfits steckten, glitterten Morgana und Guinevere als hätten sie sich von einer CSD-Party auf die Bühne verirrt. Die geflügten Damen wirkten, als seien sie von ihrem Hauptjob als Wagners Walküren hereingewandert. Warum viel Geld für Nonnen-Kostüme ausgegeben wurde, war mir ebenfalls schleierhaft, denn erstens trugen die vielen Nonnen absolut nichts bei, zweitens trugen Nonnen im frühen Mittelalter keine modernen Nonnengewänder. Das Geld hätte man besser in ein paar gescheite Perücken für die Ritter gesteckt. Dann lieber die Darsteller mit ihrem normalen kurzen Haar auftreten lassen als mit Machwerken, die aussahen als wäre eine Eichhörnchenfamilie auf dem Kopf verendet. Auch das Geld für das linksseitige Bühnenbild hätte getrost eingespart werden können, da etwa eine Minute der gesamten Handlung in diesem \"Raum\" stattfand.

Zuletzt noch ein Wort zu den Darstellern. Armin Kahl mag ein sehr solider Darsteller sein, aber ihm fehlt ganz einfach das Charisma um als Hauptdarsteller eine ganze Show zu tragen. Bei Zorro hatte ich noch gedacht, es lag einfach daran, dass er nun mal kein \"Latin Lover\"-Typ war, aber auch als Artus konnte er nicht fesseln und mitreißen. Ansonsten waren die Hauptrollen durchaus gut besetzt mit Dominik Hees als recht feschem Lancelot, Milica Jovanovic als zuckersüßer Guinevere und Kevin Tarte als starkem Merlin. Roberta Valentini machte das Beste aus der entsetzlich kitschigen bösen Zauberin Morgana.

Schade. Trotz aller Schwächen der Vorlage von Wildhorn hätte man mit dieser fast durchweg erstklassischen Besetzung sicher sehr viel mehr aus diesem Stück machen können, als es in Tecklenburg nun der Fall war. Angesichts der nicht aufhörenwollenden Begeisterungsstürme des Publikums schienen meine Begleitung und ich allerdings mit unserer Meinung recht alleine darzustehen. Für mich ein weiterer Beleg dafür, dass sich die deutsche Musicalszene und ich einfach zu sehr voneinander entfremdet haben.

Johnny_Depp (erste Bewertung)


Verschlimmbessert

05.08.2016 - Schade! Seit der Londoner Erstaufführung wurde dieses an Zuschauer-Zuspruch leidendes Musical mehrfach überarbeitet. Dabei ist die Show nicht besser geworden, sondern ohne Zweifel im Produktionsstandard \"billiger\". War die Londoner Show 2010 noch opulent ausgestattet, atmosphärisch-dramatisch dicht, erstklassisch besetzt und musikalisch ausschweifend schwelgerisch mit großem Orchester, ist davon in Hamburg nun in aktueller Version (Vorstellung am 4.8.) ein amputiertes Kammermusical übriggeblieben. Die aus Australien übernommene Hamburger Version verzichtet gänzlich auf die aufwändige (und beindruckende) in London verwendete Projektionstechnik. Bühnenaufbauten sind verkleinert und reduziert worden, ebenso das Orchester. Dadurch wird die sowieso schon schwache Handlung stellenweise langatmig, unspektakulär. Auch kommt die grossartige Komposition weniger zur Geltung. Nachdem in Hamburg seit Premiere die Besucherzahlen mässig sind, wurde in den letzten Monaten offensichtlich weiter reduziert und \"gespart\". So ist die jetzige Version um gefühlte 15 - 20 Minuten kürzer geworden, als die Version, die ich noch am 20.12. letzten Jahres sah. Szenen wurden gestrichen oder reduziert. \"Coney Island\" z.B. um mindestens 5 Minuten, \"Hör auf dein Herz\" hat den instrumentalen Mittelteil und mindestens 2 Refrains gestrichen. Auch fehlen einige musikalische Dialogpassagen zwischen Meg und Madame Giri. Instrumentale Reprisen wurden rausgestrichen. Dadurch entfaltet sich das Melodienpotential nicht, mit der Folge, dass beim ersten Mal schauen wenig musikalisches hängenbleibt. Durch die Streichungen werden ebenso die Motive von Giri und Meg nicht mehr deutlich. Gestrichen wurde wohl überwiegend im 1. Akt, der nach knapp einer Stunde überraschend schnell in die Pause entlud. Die Show wurde fade und beliebig. Es wird vielen nicht auffallen, die den Vergleich nicht kennen. Die Kürzungen sind sicher auch ein Resultat von Kartenverkauf und Discount-Preise. Wenn eine Show nur zum halben Preis verkauft werden kann, müssen wohl zwangsläufig Produktionskosten gespart werden. Ursprünglich hatte \"Love Never dies\" eine Spieldauer von 165 Minuten. In Hamburg sinds nun knapp nur noch 2 Stunden plus die Pause. Schwach! Schade.... Empfehle den Eintrittspreis zu sparen und stattdessen die Gesamtaufnahme zu Hause zu geniessen.

Ludwig2 (21 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Ganz großartig!

02.08.2016 - Kannte vorher nur die Stage-Entertainment-Bombast-Großproduktion und war komplett überwältigt, wie wunderbar das Stück hier auf der ganz kleinen Bühne funktioniert.

Sandrine (20 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Super Darsteller, tolle Inszenierung!

02.08.2016 - Die Premiere in Stralsund a 29.7. war wunderbar! Die Genialität der wunderbaren Melodiene kommt in dieser Inszenierung super rüber! Ein ideenreiches Bühnenbild entführt mit Hilfe ausgefeilter Lichteffekte in die perfekte Stimmung. Das Ensemble und das Live-Orchester können überzeugen und Stargast Chris Murray trägt die Show auf unvergleichliche Weise durch seine wunderschöne Stimme (sowohl bei den leisen, als auch bei den kräftigen Tönen, welche das Publikum mitreißen) und sein gekonntes Schauspiel. Die stehenden Ovationen am Schluss waren mehr als verdient und auch zahlreiche Szenen-Appläuse zeugen davon, dass diese Inszenierung gefällt!

Elisabeth64 (erste Bewertung)


Nie war Jekyll blutiger

01.08.2016 - Absolut geniale Umsetzung des Stückes.
Besetzung lässt keine Wünsche offen und selten war das Stück Blutiger und \"echter\" als es hier gezeigt wird.
Wurden früher nur Morde angedeutet,so sieht man hier beim Ermordenden des Priesters zb wie die Blutigen Gedärme hervor treten.
Auch die Sex Szenen zwischen Lucy und Hyde sind sehr intim und nahezu greifbar. Ein lecken über den Arm hier und ein Griff zwischen die Beine dort.

Lissy01 (2 Bewertungen, ∅ 5 Sterne)


Chris Murray war Top!

01.08.2016 - Chris Murray war Top,die Lucy war auch gut, ohne Frage!
Aber der Rest war absolut eine Langeweile. Es war kalt, ich hatte vorgesorgt! Ich fand es toll wie viele Autos über den Sund fuhren!
Es war so kitschig, so ...!
Schafft die Männer rann ... war spühl sauber und Artgerecht für Touristen! Wacht mal auf, so geht das nicht!
Opern oder Operetten Sänger/in singen Musical. Für das breite Dumme bezahlende Volk vielleicht i.o.! Für mich nicht!

Cuisinier le (3 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


hervorragend gemacht

01.08.2016 - Für ein kleineres Stadttheater hat das Theater Vorpommern eine exzellente Produktion auf die Beine gestellt. Nicht nur Chris Murray in der Titelrolle jagt einem Gänsehaut über den Rücken, so intensiv spielt er (und singt wie üblich hervorragend), sondern auch das restliche Ensemble ist mehr als adäquat. Besonders sind hier die beiden Damen und der Utterson hervorzuheben, aber auch die restlichen Rollen habe ich schon schlechter gehört. Das Orchester klingt gut und der Dirigent hat ein Gefühl für das Stück. Für die Kälte konnte niemand, aber bis auf das gemalte und anfangs gewöhnungsbedürftige Bühnenbild gab es für mich keine Abstriche. Empfehlenswert!

Mariana (3 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Hyde is back!

31.07.2016 - Endlich! Wir haben diese Aufführung gesehen und waren völlig begeistert. Die ganze Inszenierung war sehr gut aber das Allerbeste: Darius Merstein-MacLeod in der Hauptrolle! Wir durften ihn schon in Bremen bewundern und als wir gelesen haben, dass er die Rolle des Dr. Jekyll und Mr. Hyde in Baden übernimmmt, war für uns klar: Da müssen wir hin! Und wir wurden nicht enttäuscht. Perfekte Darbietung mit perfekter Stimme. Es war wieder erstaunlich, wie gut Darius Merstein-MacLeod die unterschiedlichen Charaktere nicht nur darstellerisch sondern auch stimmlich trennen kann.
Vielen Dank für einen wunderbaren Abend.

Heahyde (erste Bewertung)


Heruntergespielt

31.07.2016 - Eine enttäuschende Aufführung, die an einem Samstag Abend nur lahm und müde abgespult wird. Dialoge werden gesprochen, als ob man sie schon hundert Mal vorher so aufgesagt hat und viele Pointen verfpuffen, weil sie schlecht und ungenau serviert sind. Seltsames Casting: ein Cliff, der viel zu alt ist, noch dazu sehr manieriert spielt; ein Conferencier, dem jegliche Verführung, jegliches Geheimnis fehlt und eine Sally, die so abgeklärt wirkt, dass sie weder in in ihren Show-Nummern, noch in den privaten Szenen berühren kann. Da kann die respektable Band noch so viele Akzente setzen: in dieser müde abgespulten Routine fängt kein Funke Feuer... Und wenn eine Produktion Sommer über Sommer über 7 Jahre spielt, wäre es vielleicht auch mal angebracht, die ohnehin dürftige Ausstattung ein bisschen auszubessern, so dass das Pappmaché einem nicht sichtbar entgegenquillt!

maison_usher (7 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Ein gelungener Abend

30.07.2016 - Sunset Blvd. Open Air aufzuführen ist immer ein gewisses Wagnis, da die Show \"eigentlich\" mehr verlangt, als eine Open Air Bühne in den meisten Fällen leisten kann. Das es aber auch mit kleinerem Budget durchaus sehr sehenswert funktionierten kann, beweist Ettlingen. Das liegt hauptsächlich an den Darstellern, die in diesem Fall wirklich sehr lohnens- / sehens- und hörenswert sind.

Die zwei Hauptdarsteller Betty Vermeulen und Thomas Klotz wirken sehr vertraut miteinander, wenn sie bei \"Ein gutes Jahr\" in ihrem weißen Kleid grazil die Treppe herunter schreitet, sieht man Klotz bereits an, dass sich tatsächlich etwas an den Gefühlen für Norma ändert und er sie nicht mehr nur als Verrückte wahrnimmt. Dieser Moment ragt ebenso von anderen bisher gesehenen Bühnenversionen hervor wie der Moment vor \"Viel zu sehr\", den ich persönlich noch nie mit so viel verzweifelter Leidenschaft gesehen habe - was sicherlich auch da wieder an dem wunderbarer Zusammenspiel von Klotz und Dorothée Kahler liegt. Sie spielt die Betty weit durchsetzungsfähiger als die Bettys, die ich bisher sehen durfte, was ich persönlich als eine sehr spannende, neue Seite für die Rolle empfand.

Von diesen kleinen Momenten, die schauspielerisch hervor stachen, war das Stück gespickt. Vermeulen spielt ihre Norma sehr verrückt, sehr nah am filmischen Original. Durch ihre unglaublich schlanke Figur unterstreicht sie diesen \"Glow\" einer Diva zusätzlich, gesanglich schafft sie die Partitur auch mühelos. Einziges Manko waren ab und an ihre Kostüme, für die ich mir etwas mehr Glamour gewünscht hätte. Aber das ist vermutlich auch dem Budget geschuldet und da sie keine geschmacklichen Verirrungen wie seinerzeit in Holland zeigten, waren sie vollkommen ok.

Thomas Klotz hat die sehr große Bühne unglaublich gut ausgefüllt. Vom verzweifelten Autoren über charmanten Sunnyboy bis hin zum beobachtenden Erzähler - er wechselte mühelos innerhalb von Sekunden Gesicht- und Körpersprache und konnte über die gesamte Stückdauer die Aufmerksamkeit des Zuschauers bei sich halten. Nach diesem Abend gehört er auf jeden Fall zu meinen Top 10 aller gesehenen Joes und ich hoffe, ihn vielleicht noch das ein oder andere Mal in dieser - oder einer ähnlich angelegten Rollen - anschauen und hören zu dürfen.

Dorothée Kahler war, wie erwähnt, eine ganz andere Betty, was ich persönlich aber auch sehr mochte. Gesanglich war es für sie mühelos, man könnte sich nur die Frage stellen, warum sich so eine tolle, starke Frau mit jemanden wie Artie einlässt, der, gespielt von Jan Schuba, sehr blass neben ihr wirkte. Aber vermutlich ist da das Alter noch \"schuld\" - und für den Zuschauer ist so die Freude über das Zusammenkommen mit Joe - und aber auch die Trauer dann später um so größer.

Hans Neblung als Max von Mayerling war für mich der einzige Schwachpunkt im ganzem Ensemble. Und dies nicht, weil er schlecht gesungen oder gespielt hätte. Im Gegenteil. Er war gesanglich stark, er hatte auch dieses gewissen mystischen Flair, den ich für die Rolle immer toll finde. Aber - und das ist jetzt ein Aber, welches in Richtung Regie von Udo Schürmer geht - er ist viel zu jung für Vermeulen! Max hat Norma entdeckt, er war ihr erster Ehemann - das wirkt sehr unwahrscheinlich, wenn er mindestens 15 Jahre jünger wirkt. Dieser Punkt betraf auch Mr. DeMille (Adrian Kroneberger) - diese beiden Figuren werden sogar deutlich im Script als älter genannt - dass man sich dann als Regisseur darüber hinweg setzt, ist für mich nicht nach vollziehbar und nimmt leider den sonst sehr bewegenden Moment, die vor allem Max bei seinen Eingeständnissen hat, etwas an Glaubwürdigkeit und Spannung.

Was beeindruckend war, war die vielen Tanznummern von Bart de Clerq. Für jemanden, der das Stück schon gut kennt, war es spannend, wie er zum Beispiel die Autoverfolgungsjagd inszeniert hat. Für jemanden, der das Stück noch nie gesehen hat, wirft dies vermutlich eher viele Frage auf. Daher ist so etwas immer mit etwas Vorsicht zu genießen und muss eine bewusste Entscheidung sein, also das man rätselnde Blicke im Publikum bewusst riskiert.

Was man allerdings leider auch sagen muss - die Musik Webbers kann mit einem so kleinen Orchester nicht wirklich voll zu Geltung gebracht werden. Vielleicht lag es auch am Sound, der zwischenzeitlich leider sehr grenzwertig war, aber einige Teile der Partitur kamen nicht so kraftvoll im Publikum an, wie man sich das gewünscht hätte.

Alles in allem schwanke ich bei der Bewertung zwischen drei und vier Sternen. Für jemanden, der Sunset noch nie gesehen hat, ist es sehenswert. Für jemanden, der das Stück kennt, und der neue Besetzungen und damit entstehende Dynamiken spannend findet, ist es sehr empfehlenswert, denn das, was die Darsteller - und zwar alle - an Spielfreude, Professionalität und Können auf die Bühne bringen, ist bewundernswert und hat mich mehr als positiv überrascht.


Dramaturgisch kraftlos! Musikalisch belanglos!

29.07.2016 - Einen Stern für die großartigen Darsteller!
Einen Stern für die spektakuläre Ausstattung!

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Man bekommt etwas geboten für sein Geld

24.07.2016 - Ja, das Stück ist toll und bekannt. Die Songs erzeugen Gänsehaut und machen Spass. Die Bad Gandersheimer Band spielt wie jedes Jahr fantastisch. Die Sänger waren gut besetzt und haben mich überzeugt. Leider nicht Ron Holzschuh, der meiner Meinung in diese Rolle nicht passt. Optisch ja - gesanglich leider nein.
Das Bühnenbild war quasi nicht vorhanden. Für meinen Geschmack zu spärlich und leer. Trotzdem bekommt man eine gute Show und einen schönen Abend für sein Geld geboten. Danke dafür!

WickedAwsome (2 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Es hat wirklich Spass gemacht!

24.07.2016 - Das Ensemble hat mich überzeugt. Die Ausstattung ist bezaubernd. Alles passt und wird von der tollen Stiftsruine perfekt eingerahmt. Würde es noch Karten geben, würde ich es mir sogar nochmal anschauen.
Die Darsteller haben eine tolle Leistung abgegeben. Die Tänzer und Statisten hatten ordentlich zu tun, aber die Choreo sass perfekt. Dank Dieter Wedel sind die Festspiele wieder sehenswert geworden. Danke dafür!

WickedAwsome (2 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Großes Kino

23.07.2016 - Kann mich meinem letzten Vorredner nicht anschließen, ich habe die Inszenierung in St. Gallen gesehen und fand sie gut, mehr aber auch nicht. Mir ist kaum etwas in Erinnerung geblieben, aber aus tecklenburg schwirren noch viele Bilder in meinem Kopf herum. Großes Ensemble, höchste Motivation des Ensembles, viele Ideen in der Dramaturgie und niemals Langatmigkeit, im Gegensatz zu St. Gallen, wo es sich sehr gezogen hat. Aber jeder hat das recht auf eine eigene Meinung, also macht sie euch selbst vor ort. das Stück hat jeden besucher verdient.

NordlichtHB (32 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Ein schöner Klassiker.

22.07.2016 - Darsteller: Sehr gut! Sowohl Schauspiel als auch Gesang.

Musik: Das Orchester gibt sein Bestes. Leider kommt die Musik nicht so stark rüber, da die Partitur nur mit 10-12 Musikern gespielt wird.

Bühnenbild: Originell und passend zum Ettlinger Schloss. Hätte allerdings hier und da noch ewas mehr sein dürfen. Vor allem was die Villa betrifft.

Inszenierung: Stimmig. Allerdings hätte ich mir bei den beiden Autoszenen gewünscht, dass das Auto auch besser rüber kommt.

Allgemein: Eine der besten Inszenierungen der Ettlinger Schlossfestspiele. Ein größeres Orchester und etwas mehr Bühnenbild wären schön gewesen.

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Enttäuschend

19.07.2016 - Als ich den Saal betrat, war ich zunächst begeistert: das Bühnenbild mit all den bunten Buchstaben ist wirklich beeindruckend und schön. Und ganz nebenbei verkürzt es einem auch die Wartezeit bis zum Beginn, weil es überall Wörter zu entdecken gibt.

Das ist aber eigentlich auch schon alles, was ich positives sagen kann.

Die Handlung ist bemüht intellektuell, ohne wirklich die Tiefe zu erreichen, die man vielleicht erreichen wollte.

Die Musik ist (bis auf 1-2 Ausnahmen) schnell wieder vergessen.

Für Kinder, die die Romanvorlage lieben, mag das vielleicht nett sein. Für alle anderen ist es teuer bezahlter Langeweile.

Ich habe selten in einem Musical das Gefühl, das ich am liebsten mittendrin gehen würde und dass ich das Ende herbeisehne. Hier war das der Fall.

Für das Stück selbst würde ich eigentlich 0 Sterne geben, aber wegen der Darsteller, die das nicht verdient hätten, gebe ich dann doch noch einen Stern. Diesen einen Stern gibt es aber wirklich nur dank der Darsteller, die nichts für das Stück können.

MusicalJonas (3 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Andrew Lloyd Webbers Meisterwerk

19.07.2016 - Ich hatte lange gezögert, ob ich mir die \"Fortsetzung\" des Phantoms der Oper ansehen soll. Ich hatte nur anhand der Ausschnitte nicht so recht den Zugang gefunden.

Aber was mir dann geboten wurde, war ein Musical, das mich mehr als begeistert hat. Ich habe selten Tränen im Auge - aber hier war das der Fall.

Für mich ist \"Liebe stirbt nie\" Andrew Lloyd Webbers Meisterwerk. Die Musik ist so unglaublich berührend und geschickt arrangiert, dass es einem eiskalt den Rücken runterläuft.

Die opulente Ausstattung gehört mit zum Besten, was man erwarten kann. Und die Besetzung ist durch die Bank perfekt. Ich habe sowohl das Phantom als auch die Christine von zwei verschiedenen Darstellern gesehen und beide waren jeweils perfekt. Aber auch die Nebenrollen und das Ensemble waren allesamt richtig gut besetzt.

Erst jetzt habe ich das Gefühl, dass die Geschichte des Phantoms wirklich zu Ende erzählt wurde. Das ist der krönende Abschluss des Phantoms.

Den Wechsel in Raouls Charakter finde ich übrigens keineswegs unglaubwürdig. Es sind ja (nicht nur in der Realität, sondern auch in der Geschichte) einige Jahre vergangen und Menschen ändern sich.

Das Ende finde ich keineswegs zu konstruiert. Wie Meg, die ihren Traum von der großen Karriere zerstört sieht, jegliche Vernunft verliert, finde ich absolut glaubwürdig. Und dabei passiert dieser tragische Unfall, der einen natürlich erst mal schockiert, der aber dramaturgisch perfekt passt.

Und wie Gustave langsam seine Angst vor dem Phantom verliert, weil er (wie seine Mutter es ihm gesagt hat) nicht nach Äußerlichkeiten beurteilt, sondern auf sein Herz hört, hat mich wirklich berührt.

Für mich ist das \"Liebe stirbt nie\", nicht nur ein runder Abschluss der weltbekannten Geschichte des Phantoms, sondern ein von vorne bis hinten überzeugendes Meisterwerk, das mich wirklich gefesselt hat. So viele Melodien und Eindrücke sind in meinem Kopf.

Ich kann nicht verstehen, dass das Stück eher schwach besucht ist. Ist wirklich die Zeit der großen tragischen Stoffe vorbei und will das Publikum nur noch Jukebox-Musicals, Gute-Laune-Stücke und Disney? Oder war vielleicht die Zeit zwischen dem Ur-Phantom und der Fortsetzung zu lang? Ich weiß es nicht... Aber es ist mir unbegreiflich, denn dieses Stück hätte mehr Besucher verdient und wäre es wert, ein ähnlicher Klassiker wie das Ur-Phantom zu werden.

MusicalJonas (3 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Herzerwärmend, humorvoll und begeisternd

19.07.2016 - Kinky Boots hat mich komplett begeistert. Mit einer Handlung, die geschickt fröhliche und traurige Momente kombiniert; mit toller, vielfältiger Musik; mit mitreißenden Choreographien und einer Ausstattung zwischen schillerndem Showbiz und Arbeitsalltag in einer Fabrik.

Die Freundschaft zwischen Charlie und Lola ist ein starkes Plädoyer für Vielfalt und die Akzeptanz anderer. Das wird mit so viel Humor und Wärme gemacht, dass es ein richtiges Feel-Good-Stück ist, bei dem man fröhlich das Theater verlässt und noch lange die Musik im Kopf hat.

Es wundert mich nicht, dass dieses Stück bereits seit Jahren erfolgreich am Broadway läuft und auch in London ist es ein riesiger Erfolg, der Abend für Abend das Publikum begeistert.

Kinky Boots kann ich wirklich uneingeschränkt weiterempfehlen. Man wird gut unterhalten, kommt fröhlich aus dem Theater und hat vielleicht auch gelernt, nicht immer nur nach Äußerlichkeiten zu beurteilen.

MusicalJonas (3 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


War toll

17.07.2016 -

Musicalfan123 (2 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Danke Spotlight

17.07.2016 - Was die Spotlight Musical Company da jedes Jahr in Fulda auf die kleine Bühne im Schlosstheater bringt, ist der Hammer.
Ich habe die Vorstellung am Donnerstag 14. Juli um 19:30 Uhr besucht.
Das Musical ist wesentlich besser als der Film.
Darsteller, Bühnenbild, Choreographie... mehr als perfekt.
Ich kann jedem nur empfehlen sich dieses Meisterstück mal anzuschauen.
Für mich steht auf den Fall fest, ich werde Fulda die treue halten.
Bei diesen anderen geldsaugenden, oftmals enttäuschenden Großproduktionen bin ich mit da nicht sicher.
Da schau ich mit für den gleichen Preis lieber 3 Stadttheater Aufführungen an...

Musicalfan123 (2 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


42nd Street in Altona

16.07.2016 - Das neue F1rst STAGE Theater liegt in einer kleinen Seitenstrasse in Altona und ist ein sehr schnörkelloser Raum. Die ca. 300 Sitzplätze sind stark gestuft und ermöglichen einen tollen Blick auf die Bühne.

Da es sich bei der Produktion um ein Projekt der Absolventen handelt, darf man hier keine Hochglanzproduktion mit Mega Bühnenbild erwarten. Ich habe die Show zuletzt in Stuttgart 2003 gesehen. Von daher war es eine schöne Erinnerung und eine Überraschung zugleich.

Allein der Pianist und Schlagzeuger sorgen gekonnt dafür das man nach wenigen Minuten vergisst das die Partitur auch ein richtiges Orchester spielen kann.

Es funktionert: vor allem da ja viele Szenen ein Art Probecharakter haben.

Die Stimmen der einzelnen Darsteller sind gut bis sehr gut. Einzg der Hauptdarstellerin als naive Peggy fehlte genau diese Eigenschaft. Zudem konnte mich ihr Gesang und Spiel leider am wenigsten begeistern.

Klasse in jedem Fall die sehr nah an der Originalproduktion gehaltenen Choreographien. Die Synchronität war ausgezeichnen und die großen Ensembleszenen erhielten viel Applaus.

Das Bühnenbild leider das große Manko der Aufführung. Die wenigen Klappwände waren so dilettantisch bemalt das man auch ganz hätte verzichten können. Hier hätte ich etwas mehr erwartet.

Alles in allem eine leichte Sommerunterhaltung mit einer engagierten Cast und tollen Tanzszenen.

Man darf gespannt sein welche Produktionen in den Folgejahren in dieser \"reduzierten\" Form dort gezeigt werden.

mrmusical (54 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Schön inszeniert mit kleinen Abstrichen

15.07.2016 - Mit dem Musical \"3 Musketiere\" hat man sich dieses Jahr in Bad Gandersheim für eine sehr aufwendige Produktion entschieden, die in Deutschland leider viel zu selten gezeigt wird.

Ich muss dazu sagen, dass ich bisher noch nie ein Musical Open-Air gesehen habe und somit auch keinen Vergleich zu Tecklenburg stellen kann. Das Stück kenne ich allerdings scho sehr gut. Im Vorfeld habe ich mich schon ein wenig über die Domfestspiele und die Produktion informiert. Im Nachhinein war das auch sehr gut, da ich schon wusste, dass die Überfahrt fehlt, die ich immer sehr beeindruckend fand. Aber nun mehr dazu, wie mir das Stück gefallen hat.

Bühnenbild und Kostüme: Obwohl die Kulisse sehr schlicht ist, finde ich sie passend und sie erfüllt ihren Zweck. Mehr wäre schön, ist jedoch nicht nötig.
Dies gilt auch für die Kostüme. Sie sind alle gut und passend. Nur bei der Szene \"Vive le Roi\" haben mir die Kostüme überhaupt nicht gefallen und hätten schöner ausfallen können.

Inszenierung und Regie: Die Inszenierung hat mir sehr gut gefallen. DIe Kürzungen kommen dem Stück sehr zugute. Vor allem am Anfang fallen so manche Kürzungen auf. Der Konflikt mit D\'Artagnans Vater ist nicht vorhanden. Nur die Streichung der Überfahrt finde ich, wie oben schon erwähnt, sehr bedauerlich.
Besonders gut hat mir auch gefallen, wie die Charaktere sich entfalten können. Constance war für ich eigenlich immer eine relativ langweilige Rolle. Doch sie wirkt sehr lebendig. Auch die Motive des Kardinals werden klar gezeigt und sein Wahn wird ebenfalls deutlich.

Musik: Kurz und knapp: die Band spielt die Musik klasse und gibt alles. Mir hat nichts gefehlt.

Darsteller: Nun zum für viele wohl interessantesten Punkt: die Besetzung. Hier waren es vor allem drei Rollen, die mich umgehauen haben, auch wenn sie relativ klein waren: James, der König und Aramis. Sie spielten ihre Rollen mit solch einer Intensität und so überzeugend ... einfach fabelhaft. Selbst wenn sie nur im Hintergrund stehen, haben sie doch Präsenz.

Ebenfalls sehr gut war MAIKE SWITZER als Anna. Sie singt und spielt sehr überzeugend und jeden Auftritt und in ihrem Solo kann sie dann auch endlich ihre tolle Stimme mal präsentieren.

FRANZISKA SCHUSTER spielt nach ihrer Zeit als Constanze bei Mozart nun die Constance. Sie macht ihren Job gut und mit viel Witz. Sie hat jedoch wenige Momente zum Glänzen. Ein großes Solo wie in Mozart. Gerade im Zusammenspiel mit anderen Darstellern zeigt sie jedoch ihr schauspielerisches Talent.

RON HOLZSCHUH kann da weniger überzeugen. Ich fand ihn schauspielerisch in Ordnung. Gesanglich hat er mir aber leider nur in der Szene \"Glaubt mir\" gefallen. Seine zwei anderen Lieder haben mir nicht gefallen. Schade! Ich finde ihn allerdings auch ein bisschen zu jung für die Role.

UDO EICKELMANN erscheint mir zwar auch ein wenig zu jung für die Rolle des Athos allerdings war er schauspierlisch und gesanglich sehr gut. Engel aus Kristall ist eins schwieriger Song und Marc Clear hat ihn sehr geprägt. Folglich bin ich mit sehr hohen Erwartungen reingegangen, die Hr. Eickelmann vollkommen erfüllt hat.

Ein ebenfalls schwieriges Erbe tritt FRANZISKA BECKER an. Sie war ganz gut. Schauspielerisch einwandfrei, konnte sie mich gesanglich nicht immer überzeugen. Leider singt sie manche Töne sehr hoch, was sich nicht immer gut anhört. Wie ich finde, hört man oft raus, dass sie Lisa Wartberg schon einmal gespielt hat. Vom Typ her passt sie dort auch perfekt hun

So nun zu D\'Artagnan, MARLIN FARGEL. Er ist ein klasse Schauspieler, der vor allem das Lied Vater sehr toll interpretierte. Insgesamt überzeugte er in den ruhigen oder traurgien Szenen. Ihm fehlte ein bisschen die Unbeschwertheit. Doch das ist Jammern auf hohem Niveau

Abschließend möchte ich jedem diese Produktion ans Herz legen. Es ist wirklich toll, die Musketiere so zu sehen

LiveinTheater (86 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Sehenswert! Und mal was anderes

15.07.2016 - Zum Stück möchte ich nicht zu viel verraten, denn anders als bei vielen Musicals ist hier die Geschichte im Vordergrund

Darsteller: Alle Darsteller können schauspielerisch überzeugen. Aber leider nicht alle gesanglich.

Musik: 3 pregnante Songs an die man sich danach auch noch erinnert. Die 5-köpfige Band gibt ihr Bestes.

Bühnenbild: Schön gemacht. Nur leider pennt ab und zu mal der Lichttechniker und auch der Tontechniker verpasst manchmal noch das Mikro anzumachen.

Alles in allem: reingehen! Und dann nächstes Jahr nochmal in die Inszenierung in Fürth, wenn Pia Douwes auf der Bühne steht.

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


St. Gallen Inszenierung war besser

14.07.2016 - Wer die Weltpremiere in St. Gallen erlebt hat, wird von dieser Version total enttäuscht sein. Denn leider wurden hier zu viele Änderungen angebracht, welche zu Lasten des Zuschauers gehen. Während in St. Gallen eine erotische, sowie rachsüchtige Morgana präsentiert wurde, wird uns hier eine Hexe präsentiert, die mehr schreit als erotisch zu sein. Der Song Begehren versprühte hier keine Erotik mehr und es ist nun eher ein Streitduett. Den Song ,,Sünden der Väter\" im zweiten Akt unterzubringen, nahm Morgana Ihren ersten fulminanten Auftritt. Der Prolog zu Sünden der Väter wurde leider gestrichen. Dies war für mich immer der perfekte bombastische Einstieg der Erzfeindin. Die restlichen Änderungen waren akzeptabel, teilweise eine Verbesserung, teilweise auch nicht. Wer Frank Wildhorn liebt, dem ist bewusst, dass die Songs der Antagonisten immer die Besten sind und somit empfand ich die Chance als vertan.
Das Highlight der Show sollte die Nummer ,,Alles ist Vorbei\" sein, doch die tanzenden Baumgeister nahmen dem Song jeden Reiz. In vielen Szenen wurden Tänzer eingesetzt, was ich persönlich als störend empfand, den somit wurde vielen Songs die Dramatik entzogen.

Sehr gut gefallen haben mir die Darsteller. Die Kampfszenen waren grandios. Das Orchester ein Traum.

Nicht gefallen haben mir die musikalischen, sowie dramaturgischen Änderungen.

Ich bin ein absoluter Fan von Frank Wildhorn, allerdings kann ich diese Version nur an Besucher empfehlen, welche das Musical nicht in St. Gallen gesehen haben.

Curtain Call (erste Bewertung)


Top Leistung für so ein kleines Theater

12.07.2016 - Sonntag Mittag im Medicus.
Top. Für so eine Bühne diese Show. Sehr gut.
Stimmlich haben alle Darsteller überzeugt.

Es ist sicherlich nicht das Weltmusical schlechthin, aber für mich eines der besten neuen Musicals der letzten Zeit. Mit dem deutlich günstigeren Preis als bei der Stage auch Preis-Leistung top.

Orchester leider vom Band, aber dafür perfekte Instrumentierung und Klang. Besser als manche Sparorchester übertragen aus Tonräumen. Live im Theatersaal wäre natürlcih noch besser.

Die Story wurde vom Film her nochmals gekürzt, aber so sorgfältig, dass der Grundinhalt nicht verloren ging. Einige Teile wurden inhaltlich auch angepasst. (wobei ich nicht weiß, wie es im Buch war. Vielleicht haben sie auch Teile vom Buch genommen, die der Film geändert hat).

Das Ganze ist im Stil einer Stadttheateraufführung gemacht. Man muss mit dem Vorhandenen klarkommen. Platz ist begrenzt. Den Spagat zwischen Highend-Produktion und dem begrenzten Mitteln haben sie m.E. aber perfekt gemeistert. Ich habe nichts vermisst.

Diesmal sind auch viele Projektionen dabei, doch halten sie sich immer im Hintergrund und drängen nicht nach vorne. Das Bühnenbild ist flexibel und durch Drehelemente variabel einsetzbar. Die \"Päpstin-Treppe\" darf auch dieses mal nicht fehlen, was der Bühne aber eine Gewisse größe und Tiefe verleiht.

Kostüme durchweg stimmig und passend.

Der Gesang war von allen Sängern (bei Rob war es der Alternate-Darsteller, Rest glaub ich First Cast) top. Keiner war schwach oder daneben. Spielerisch hat man den Darstellern ihre Rollen ebenso abgenommen.

Leider konnten viele Darsteller auf Grudn der Kürze ihrer Rolle, ihr Können gar nicht ausspielen.

Technik: leider macht die Krankheit der schwerhörigen Tontechniker auch vor Fulda nicht halt. Die Akustik in dem Theater ist sehr gut. Man müsste das Ganze nicht so dermaßen laut aufdrehen. Oft wäre leiser schöner und angenehmer gewesen. Während die Herren gut ausgesteuert waren, waren die Damen oft zu übersteuert, was ab einer gewissen Höhe fast in den Ohren weh tat. Schade drum. Das Abmischen in dem Theater sollte man besser hinbekommen.

Gesamtergebnis: Der Saal war ausverkauft, die Leute durchweg begeistert, ich würde es wieder ansehen. Sollte Spotlight das Muscial mal nicht mehr spielen, hoffe ich, dass sie es für Stadttheater freigeben. Das Musical hat eine Zukunft verdient.

Count Krolock (6 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


Bei dieser Inszenierung gillt : \"everything is allright\"

11.07.2016 - Grandiose Inszenierung mit hohem Unterhaltungscharakter! Besonders der Titelsong \"Jesus Christ Superstar\" in Form einer 40er Jahre Revue - das hat mir super gefallen. Auch die lustigen Kostüme des Opernchores sind ein Highlight der Inszenierung. Das minimalistische Bühnenbild gepaart mit einer Videoleinwand funktioniert Super. Musikalisch auf sehr hohem Niveau. Mein Tipp: Anschauen!

Warum? das steht alles in der Kritik

Webberboy1981 (erste Bewertung)


Sehr schönes und aufwendiges Musical

08.07.2016 - Habe gestern das Musical der Medicus in Fulda gesehen und bin wie von allen Musicals die ich bisher von Spotlight gesehen habe sehr begeistert. Das Highlight des Musicals ist definitiv die Cast. Allen voran Sabrina Weckerlin als Mary Cullen und Reinhard Brussmann als Ibn Sina beide haben perfekt gesungen und gespielt. Auch Devin Ananda Dahm als Fara; Andreas Wolfram als Karim Schah und Lutz Standop als Mirdin haben mir sehr gut gefallen. Friedrich Rau als Rob Cole hat eine Marathon-Aufgabe zu meistern der er auch größten Teils gerecht wird. Schauspielerisch hat er mir sehr gut gefallen und auch im zweiten Akt hat er mich stimmlich sehr überzeugt, jedoch hat mir manchmal irgendwie irgendwas gefallt (mehr Kraft in der Stimme, mehr Ausdruck). Man merkt auch das in das Musical mehr investiert wurde wie in den Vorgängern allein was dieses mal an Bühnenbild und Kostümen aufgefahren wird ist echt klasse, einzig manche Kulissen empfand ich als sehr kindlich bemalt. Auch die Choreografien fand ich sehr passend. Die Musik ist sehr schön mit ein paar Highlights gerade das Lied Kilmarock hab ich den ganzen Abend und auch heute noch im Ohr.

Musicalfan86 (34 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Rapunzel, lass dein Haar herunter

05.07.2016 - Doch bevor das geschieht, lachten wir uns total schlapp über Grompf und Fee. Wie lustig war das denn. Sie sind echt cool. Klar, wir waren zuerst absolut auf Rapunzel das Märchen eingestellt, doch es ist eine gesunde Mischung aus dem Märhcen und dem Gegenpart mit Grompf und Fee. Sie bekamen auch den Superapplaus.
Ja, Rapunzel war natürlich auch ein Highlight, schön, also wunderschön und bei dem herrllichen Duett mit dem Prinz könnte man nur noch Gänsehaut bekommen. Sie singt wirklich, wie oben angemerkt, wie eine Prinzessin, ein Star. In Hanau ist sie sowieso schon der Star.
Die Zauberin war hervorragend, machte Angst, aber nachher hatten wir auch Mittleid mit ihr, weil sie so hervorragend spielte....und sang. Auch ihr Duett mit unserem Hanauer Rapunzel ----wunderschön.
Rapunzel lass dein Haar herunter, bleib bei uns bzw komme nächstes Jahr wieder mit dem ganzen Team und vor allem mit deinem Prinz und den Supergrompf und der Fee.
Ach ja, auch deine Eltern sind super, die Feen, die Brüder vom Prinz klar.....das ganze Miteinander ---Gruss aus dem Neckarkreis

Neckar (erste Bewertung)


Jesus Christ völlig neu umgesetzt

05.07.2016 - Geniale Regie, unglaublicher Cast und ein toller Veranstaltungsort (ehemalige Fabrik).
Die Besetzung ist der absolute Hammer. Die Reise nach Trier hat sich auch diesmal wieder gelohnt.

ottomann (erste Bewertung)


Alles top, außer das Musical

04.07.2016 - Es ist sicher anerkennenswert, dass das Junge Staatsmusical des Hessischen Staatstheaters Wiesbaden mit ZWEI HOFFNUNGSLOS VERDORBENE SCHURKEN eine Deutschlandpremiere präsentiert.
Allerdings wäre es auch kein all zu großer Verlust, wenn dieses sehr leichte - eigentlich schon flache - Stück Musiktheater auf keiner deutschen Bühne zu sehen wäre.
Dem zu Grunde liegenden Material mangelt es an eingängiger, mitreißender Musik und an Texten und Pointen mit Tempo, Witz und Esprit.

Für dieses Stück spricht aber die sorgfältige, liebevolle und professionelle Inszenierung des Jungen Staatsmusicals.

Das schnell wandelbare, bonbonbunte Bühnenbild und die vielen mondänen Kostüme bieten etwas fürs Auge.
Die Choreografie, die mit nicht sonderlich komplexen Schrittfolgen, dass große Ensemble bühnenfüllend, synchron und temperamentvoll auf Trab hält, gefällt auch bestens.

Die einzelnen Rollen sind auch ausnahmslos treffend und kompetent besetzt.
In kleineren Rollen und im Ensemble brillieren verlässliche Größen wie Nina Links, Benjamin Geipel, Rainer Maaß und Peter Emig.
Die tragenden Säulen des dieser Gauner-gegen-Gauner-Geschichte werden von Tim Speckhardt und Johannes Kastl herausragend gut gesungen und nach Möglichkeiten gut gespielt. (Das Problem liegt, wie bereits geschrieben, an Buch und Text, die oftmals kaum über schwerfälligen Klamauk herauskommen.)

Auch Anna Heldmaier macht aus ihrer Rolle als Christine Colgate, das beste, ist charmant und auf den Punkt.

Ein ganz großes Kompliment an den wunderbaren David Rothe, der in einem irrwitzigen Tempo durch eine Vielzahl von Nebenrollen tanzt, schuhplattelt, jodelt,musiziert und dafür verdienten Szenenapplaus erhält.

Insgesamt sind es dann die gelungenen Aspekte dieser Inszenierung und das talentierte, mit ansteckender Spielfreude agierende Ensemble auf der Bühne, die den Abend tragen und in positiver Erinnerung bleiben.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


\"Wenn der Kuchen spricht, schweigen die Krümel!\"...

04.07.2016 - ...was Franziska Knetsch als böse Stiefmutter in den Abend schreit, hat seine Berechtigung. Nur so bleibt die Möglichkeit ihre Stimme vollends zu genießen. Und die ist dann mehr Sahnetorte als Rührkuchen. Diese Rockröhre muss man erlebt haben, als schusselige Fee schlägt sie dann auch sanfte Töne an...die Knetsch schafft sich mit diesen beiden Rollen selbst ein Denkmal. Auch sonst: sehenswert, lustig, komisch und musikalisch bunt, ausfallend, glücklich machend.

Hirsch (4 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


Nicht zu empfehlen

01.07.2016 - Ich schaue mir seit Jahren gerne die Folkwang-Musicals an, es hat sich immer gelohnt. Aber am Montag war ich mehr als enttäuscht. Mal vorausgeschickt, dass ich in der Pause gegangen bin, und nur den ersten Akt beurteilen kann. Man hätte dieses Stück auch \"Ficken- das Musical\" nennen können. Inhalt und Musik haben mir nicht gefallen. Das war für mich Musical zum Abgewöhnen und mit dieser Meinung war ich an dem Abend nicht alleine. Mir tun die Abonnenten des Rathaus-Theaters leid, die sich im Rahmen ihres Abos dort hin verirren. Das ist/war keine Werbung für das Genre.

Lisa09 (12 Bewertungen, ∅ 2.9 Sterne)


Langatmig und ohne Flair

30.06.2016 - Ein reines Kommerzstück, da wird mit großem Namen beworben, aber was raus kommt ist schwächer als manches Schülertheater. Technik mies, Bühnenbild erbärmlich, Dramaturgisch langatmig und bei den Darstellern wenig Motivation. Die MOnday Night performances der Stage School waren früher künstlerisch wertvoller.

NordlichtHB (32 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Schwach

30.06.2016 - Die teils guten Stimmen und die fetzigen Tanznummern täuschen leider nicht darüber hinweg, dass man hier nur eine mittelmäßige Studentenproduktion sieht. Kulissen sind leider peinlich, Licht- und Tontechnik funktioniert nicht so, wie es manchmal soll. Das Klavier wird manchmal extrem vom Schlagzeug übertönt. Die Dialogszenen sind leider langweilig und ziehen sich, da das Timing fehlt. Höchstens die Steppnummern und ein Glas Sekt an der Bar für 4 Euro retten den Abend.

jongleur (39 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Leider viel zu wenig

28.06.2016 - Schade. Lieder werden abgekürzt, Story seicht...da können auch gute Darsteller nichts retten. Sie bekommen dennoch einen Stern.

Hirsch (4 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


Werther mal ganz anders

28.06.2016 - Musical, wie es sein soll: Draussen, authentisch, eigene Geschichte bzw. Bearbeitung und großartige Darsteller. Anne Hoth ist in Traum und die beiden Herren, die um Lottes Gunst buhlen bleiben lange über den Abend hinaus im Gedächtnis. Danke an Oliver Arno (Werther) und an David Wehle (Albert), an das ganze Ensemble und an Christoph Drewitz, dessen Regie und Nutzungskonzept des historischen Ortes diesen Abend zu einem Kunstwerk werden lässt. Hier stimmt alles. Mindestens.

Hirsch (4 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


Unbedingt ansehen !

28.06.2016 - Auch ich schliesse mich den o.g. Bewertungen an.
Tolle Darsteller, wunderbare Musik, ein großes Orchester, fantastische Choreografien und Kampfszenen ! Ich kann das Stück jedem Musicalliebhaber uneingeschränkt empfehlen und werde es mir in Tecklenburg sicherlich noch öfter anschauen.

dolcetto (18 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


HERVORRAGEND!

28.06.2016 - Einstein als Musical umzusetzen und sogar Raum und Zeit auf der Bühne akkustisch und visuell darzustellen, und dabei klar und logisch die zeitübergreifende Handlung dem Zuschauer nahezubringen...... Ein großes BRAVO ! Ausserdem hatten wir das Gefühl dass im Theater Hof das Ensemble sich besonders gut in die Stücke bzw Rolle hineinversetzen kann.Ein großes Kompliment sowie DANKE an das gesamte Team des Theater Hof. Diese Inszenierung und Darbietung übertrifft große Musicalbühnen bei Weitem. Wir freuen uns schon riesig auf unseren nächsten Besuch im Hause \"Theater Hof\". Mit besten Wünschen

Stefanito (erste Bewertung)


In Grimms Märchenwelt geschlüpft

27.06.2016 - Am 26.6.2016 schlüpfte ich um 15 uhr mit meinen beiden Kindern in Grimms Märchenwelt. Rapunzel war angesagt, das schöne Rapunzel, welches uns von alle den Plakaten in Hanau aus zusammen mit ihrer bösen Mutter eingeladen hat. Bevor wir Rapunzel sehen durften, war das Märchen bereits in vollem Gange und wir hatten schon soviel gelacht und gebangt. Der Gnom und die Fee nahmen die Kinder mit in ihre verzauberte Welt und waren deren erklärte Lieblinge. Schließlich retteten sie dann sogar auch noch Rapunzel.Rapunzel verzauberte meine Kinder und mich, diese junge, wunderschöne Sängerin verzauberte uns mit ihrer brillianten Stimme und mein kleiner Sohn meinte, das ist wirklich eine Prinzessin, weil sie so schön singt, dass er weinen muss. Auch der Prinz, die böse Mutter, die echte Mutter, der Vater, die Brüder, sangen wunderbar. Es war so eine gelungene Aufführung, den wunderbaren Schauspielern sei Dank. Es liegt sicher am Zusammenspiel aller, dass sich die Zuschauer und vor allem wir so wohlgefühlt haben. Danke für das Photo zum Schluss, das war das I-Tüpfelchen.

Lenafuerst (erste Bewertung)


Optisch ein Desaster

27.06.2016 - Ich kann mich der obigen Beurteilung nur bedingt abschließen. Ich war bei der Premiere und habe mich gefreut, die unzähligen Ohrwürmer dieses Musicals wieder zu hören, dazu das hervorragende Orchetser von Heiko Lippmann. Und auch die Darsteller waren klasse, allen voran Merlin Fargel, Franziska Becker und Franziska Schuster. Nicht anschließen kann ich mich der positiven Bewertung für Ron Holzschuh, dem ich in keiner Phase den kardinal abgenommen habe, dazu spielte er viel zu künstlich. Doch wäre das der einzige Kritikpunkt, wäre es immer noch ein herausragender Abend gewesen.
Das er aber letztlich nur schön (aber eben nicht herausragend) war, lag an der Optik der Inszenierung. Klar, die Domfestspiele sparen immer am Bühnenbild. Aber jetzt auch schon bei den Kostümen? Nicht mal die Musketiere liefen in einheitlicher Uniform herum. Die Kleider der Königin und der Milady waren eine Katastrophe und die Kardinalsgarde sah auf wie ein Haufen Bauern beim Kirchgang. Dazu die Frisuren der Damen. Während Constance authentisch war, musste man sich ständig fragen, wer sich die Frisuren/Perücken der Milady und der Königin ausgedacht hat. Das war schon sehr enttäuschend in diesem Teilbereich, denn ein Musical sollte ja auch etwas für´s Auge liefern.
Schade fand ich auch die Kürzungen, so fehlte die Überfahrt nach England komplett, obwohl dazu sogar ein geeignetes Bühnehnbild vorhanden gewesen wäre, wenn die hohe Treppe drehbar gewesen wäre. Auch die Hugenotten kamen viel zu kurz mit ihrer Schauspieltruppe. Insgesamt ein schöner Abend, aber leider kein perfekter...und diese Abstriche wären leicht vermeidbar gewesen.

NordlichtHB (32 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Arabian Nights

26.06.2016 - Man kann wirklich nicht sagen, dass sich die Macher und Kreativen auf ihren Lorbeeren ausruhen.
Trotzdem muss man auch dieses Jahr wieder feststellen, dass sich eine gewisse Formelhaftigkeit durch ihre Musicals zieht. Wobei man aber auch zugeben muss, dass diese Formel scheinbar auf den Punkt trifft, die Musicalfans begeistert und das Unternehmen zu einem großen Erfolg werden lässt.
Ausverkaufte Vorstellungen, Zusatzvorstellungen wegen der großen Nachfrage und begeistertes Publikum sind inzwischen eigentlich schon eine Selbstverständlichkeit in Fulda.

So ist auch die diesjährige Weltpremiere DER MEDICUS Musical-Entertainment mit der Betonung auf Entertainment.
Wie schon bei DIE PÄPSTIN hat man einen epischen Historienroman (der auch in diesem Fall wieder mehr Fantasy als Historie beinhaltet) ausgewählt, um ihn als Musical Adaption auf die Bühne zu bringen.
Auch in diesem Fall ist es wieder unmöglich in zweieinhalb Stunden den Inhalt einigermaßen sorgfältig und vollständig wiederzugeben.
Was auf der Bühne zu sehen und zu hören ist, ist ein Rumpffragment der literarischen Vorlage, das in teilweise aberwitzigem Tempo durchgepeitscht wird.

Trotz allem muss man aber auch feststellen, dass DER MEDICUS die aufwendigste und professionellste Spotlight Produktion ist. Musik, Bühnenbild, Kostüme, Besetzung, Lichtdesign, Sound, Choreografie sind auf höchstem Niveau und lassen das, was man mitunter als hochpreisige Long Run Produktion geboten bekommt, abgeschlagen hinter sich.

Der eingängige Pop Score, der auch recht geschickt zeitgenössische Elemente verwendet, hat seine Höhepunkte in den konventionellen aber höchst effektiven Musicalballaden. (Wer das nicht mag, wird wohl kaum Freude an der Komposition haben.)
Die opulent klingende Aufnahme wird von der Tontechnik perfekt ausgesteuert. Selbst in den Ensembleszenen ist jedes Wort klar verständlich und jedes Instrument kommt individuell zur Geltung.
Ein Genuß!

Eigentlich hätten es die Darsteller und das Ensemble an dieser Stelle unbedingt verdient ausführlich erwähnt und gewürdigt zu werden.
Um es aber kurz zu machen: der hohe Grad an Professionalität, der sich durch die gesamte Produktion zieht, ist auch hier zu sehen, zu hören und sorgt für Begeisterung.

Summa summarum ist DER MEDICUS literarisch bestimmt nicht der große Wurf, aber trotzdem ein außerordentlich gelungenes Beispiel für Musical Entertainment auf hohem produktionstechnischem Niveau.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Ein gelungenes Musical

25.06.2016 - Ich habe vor Jahren das Buch von Noah Gordon gelesen,und es ist eines meiner Lieblingbücher. Ich habe den Film gesehen und war enttäuscht, er wird dem Buch nicht gerecht. Nun war ich sehr gespannt auf das Musical und bin mit hohen Erwartungen gekommen.Diese Erwartungen wurden absolut übertroffen.
Wirklich alles hat gestimmt.Die eindringliche Darstellung der Akteure, die Musik, das Bühnenbild...
Ich war nach wenigen Minuten voll und ganz in der Geschichte und manchmal so berührt, dass die Augen feucht wurden.
Danke füe dieses ganz besondere Erlebnis

Tanguera (erste Bewertung)


Wieder ein tolles Domplatzopen(h)air

25.06.2016 - Das Magdeburger Opernhaus hat auch in diesem Jahr ein tolles Open Air auf die Beine gestellt. Hair ist sicher nicht das größte Zugpferd unter den Musicals und scheint manchmal etwas angestaubt. Jedoch gelingt es dem Kreativteam um Erik Petersen, das Thema frisch und lebendig auf die Bühne zu bringen. Die Darsteller sind durchweg klasse, hervorzuheben sind hier Ana Milva Gomez und Jan Rekeszus, Das Orchester ist einfach großartig, toll haben mir auch die Einlagen mit den Soloinstrumenten gefallen. Ein großes Plus in Magdeburg ist für mich immer die beeindruckende Bühne und der große Cast, der sie bespielt. Die Tänzer verstärken die Cast sehr gut und tragen ihren Teil zum positiven Gesamteindruck bei, ebenso die Dame und die Herren des Opernchores. Besonders beeindruckend fand ich die letzten Szenen, den Tod von Claude, da zuckten viele Zuschauer erschrocken zusammen und die Schlußszene beginnend mit I´m Steve and I´m against.... Die war heute so aktuell wie damals \". Let the Sunshine in\" musste zweimal gesungen werden, beim zweiten Mal sang gefühlt die ganze Tribüne mit. Damit war Magdeburg für mich in diesem Jahr definitiv wieder die Reise aus Berlin wert, der laue Sommerabend tat sein Übriges dazu.

Charlotte (43 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Ein gutes Jahr ... Sunset Blvd. in Ettlingen

25.06.2016 - Die Schlossfestspiele Ettlingen zeigen in diesem Sommer eine äußerst sehens- und vor allem hörenswerte Inszenierung von SUNSET BOULEVARD.

Der heiße Frühsommerabend mit fast kalifornischen Temperaturen entführte in das Hollywood der 50er.

Die breite Bühne im Schlosshof in Ettlingen war klar gegliedert.

Auf der linken Seite die \"Paramount\"-Studios (mit Matterhorn im Logo), Schwabs-Drugstore, Artie´s Wohnung angedeutet. Der Bereich in der Mitte wurde clever für die zahlreichen Ensembleszenen genutzt. Zeitweise diente der Bereich auch für Platz in Normas Villa. Besonders mit zunehmender Dämmerung und der Schlossfassade im Hintergrund entstanden schöne Bilder. Rechts dominierte eine große Treppe mit Art-Deko Elementen Normas Villa. Im 2. Akt wurde diese Treppe auch für Normas Auftritt in den Studios genutzt.

Insgesamt reichten wenige Requisiten um das Stück zu bebildern. Das gelingt vor allem durch die zahlreichen gut gelungenen Kostüme der Darsteller. Auch Norma darf mit mehreren Kostümwechseln ihre divenhaftigkeit unterstreichen.

Das 10-köpfige Orchester bringt die Partitur sehr gut zu gehör. Es klingt differnziert und sensibel und dennoch kräftig wo nötig. Hervorzuheben ist die sensationelle Verständlichkeit der Cast und des Ensembles. Selten hat man so differenziert alles verstehen können. Großes Kompliment.

Highlight der sehr flüssigen Inszenierung von Udo Schirmer ist die Cast. Hörte ich auf der Anreise nach Ettlingen noch die Original German Cast CD hatte man gleich nach den ersten Takten den Eindruck es singt ein junger und stimmlich sicherer Uwe Kröger. Das soll ein ganz klares Kompliment für Thomas Klotz sein. Er singt und spielt die Rolle des JOE ausgesprochen gut. Seine schöne Stimme, die saubere und klare Aussprache und seine Art der Darstellung begeisterten mich sofort.

Norma Desmond wird von Betty Vermeulen gespielt. Besser gesagt sie lebt diese Rolle. Mit einer kräftigen Stimme einer unglaublich sauberen Aussprache und faszinierender Mimik kann diese zarte Persönlichkeit von Beginn an begeistern. Bereits nach ihrem ersten Solo \"Nur ein Blick\" erhält sie frenetischen Applaus. Ihre Rückkehr in die Studios wird zu einer berührenden Charakterstudie und auch das Finale braucht den Vergleich zu den von mir bisher besuchten Inszenierungen der Show (Pforzheim, Magdeburg, Amsterdam, Fürth) nicht scheuen.

Wie vor 4 Jahren in AIDA (damals Amneris) an gleicher Stelle weiß Dorothée Kahler als Betty Schaefer voll üebrzeugen. Sie nimmt die Rolle ernst und auch ihre Zerissenheit stellt sie sehr gut dar. Auch Ihr Duett mit Joe im 2. Akt wird zum Showstopper.

Max von Mayerling wird von einem großartigen Hans Neblung gegeben. Ihn durfte ich zuletzt in Wien (Besuch der alten Dame) erleben. Seine Ausstrahlung und seine kräftige Stimme verleihen seinem Max eine unglaubliche Tiefe. Manchmal bedrohlich, mal väterlich erklärt er seine Sicht auf die Dinge.

Das Ensemble inkl. diverser Statisten wird in einigen gut choreografierten Szenen eingesetzt. Selbst die Verfolgungsjagd zu Beginn (ohne Auto) wird sehr clever gelöst und dargestellt. Zudem begeistern die Ensembleszenen in den Studios, die Umkleide-Szene mit Joe und die Silvesterfeier.

Diese Inszenierung hat einen tollen Sommer und viele begeisterte Besucher verdient. Der Applaus nach dieser zweiten Vorstellung war lang und absolut verdient.

Wie schon bei meinem letzten Besuchen in Ettlingen (AIDA, GRAND HOTEL, SCALETT PIMPERNEL) bieten die Schlossfestspiele einen berührenden Musicalabend mit herrlichen Melodien, einer zweckmäßigen Ausstattung und einer grandiosen Cast zu erschwinglichen Preisen.

mrmusical (54 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Genial!

24.06.2016 - Geniale Produktion! Absolutes Must see!

The_WiZ (8 Bewertungen, ∅ 4.6 Sterne)


Das neue Ensemble und ein genialer neuer Graf sind der Hit!

23.06.2016 - Beim Besuch am 11. Juni 2016 (Abendshow) war ich 1. sehr gespannt wie diese Tourneeproduktion vom Bühnenbild her sein wird und vor allem wie die komplett neuen Cast-Mitglieder denn so ankommen werden..

Dazu - TANZ DER VAMPIRE im 19. Jahr lohnt sich alleine schon deswegen weil es eine rund um neue und tolle Besetzung gibt - alle Rollen wurden frisch und neu besetzt und das merkt man total - das war für mich am Abend die größte Freude zusammen mit einem genialen neuen Graf - MARK SEIBERT - Gänsehaut pur - was der stimmlich und Darstellerisch abliefert - katapultiert sich in meine TOP 5 der besten VAMPIR-Grafen EVER....

Als Sarah hatten wir MARINA MANIGLIO sie spielte ihre 4. Show als SARAH und ich muss sagen - perfekt und frisch gesungen - tolles Schauspiel - jugendlich nativ - ein super Fang für die Rolle..kein Akzent - tolle Stimme -

Neben MARK SEIBERT war die Konkurrenz groß - der \"Professor\" alias VICTOR PETERSEN - so eine geniale Mimik und Gestik - der Hammer - so voller Spielfreude - heimste den größten Applaus zurecht neben Mark Seibert ein - der Kerl ist 27 Jahre jung - und Verkörpert den schrulligen Professor so als ob er wirklich 80 wäre - Kompliment an das CASTINg-Team der STAGE...

Auch ein neuer Alfred (Noah Wili), eine neue REBECCA (Pamela Zottele), Chagal (Nicolas Tenerani), Magda (Merel Zeeman), Herbert (Milan van Waardenburg) & ein neuer Koukol (Paolo Bianca) zeigten wie fruchtbar es war die \"alten Zöpfe\" abzuschneiden und neues mit der Besetzung zu wagen...

Man hat grad beim CHAGAL und KOUKOL sowie der REBECCA-Darstellerin die Bewegungen und Gesten, Mimiken so drin da in den vielen Jahren oft die selben Darsteller diese Rollen verkörperten - in der Show jetzt sieht man deutlich, dass die jungen Wilden ihre neue Performance suchen und auch finden so dass die VAMPIRE nun \"renoviert\" wurden - CHAPEAU...

Für eine Tour ist das Bühnenbild auch kaum verändert - im Gegenteil - man ist im Digitalen Zeitalter angekommen - die coolen Projektionen und Effekte sind toll - trotz allem ist was die Bühnenelemente betrifft noch alles Detailgenau da - das Wirtshaus, die Gräberwand, die Betten, die Gruft - keine Einsparungen - lediglich in der Gemäldegalerie fehlt ein Bilderrahmen aber das fällt nun wirklich nicht ins Gewicht...

Im Gegensatz zu der Bashing-Kritik muss ich sagen dass der Orchesterklang satt und rockig ist - es ist zwar so, dass es natürlich nicht so viele Streicher gibt - die ruhigen Szenen werden nicht mehr so ausgespielt aber grad bei den Ensembleszenen, Tanzsaal, haut das Orchester unter der Leitung von Leif Klinkhardt einen nach dem anderen Raus und das Publikum topt....Super...

Das absolute Highlight des Abends MARK SEIBERT\'S \"Unstillbare Gier\" - bisher hat noch kein Krolock-Darsteller sich so intensiv mit dem Text beschäftigt und sich schauspielerisch so ins Zeug gelegt - er spricht richtig mit den einzelnen \"Gräbern\" - geht voll in dem Song auf - also wer die Chance hat sollte unbedingt MARK SEIBERT noch sehen - ansonsten sind die anderen CAST-Mitglieder frisch, ein Traum und die Vampire haben sich nach 3 Jahren erneuert...

Der Kritik zum Orchester kann ich nicht folgen. Einem Live-Orchester 2 Sterne zu geben ist für mich das letzte. Wir müssen hier die Qualität hochhalten und das IMAGE des Musicals hoch halten und nicht mit diesen 0/8-15-Produktionen einzug halten...

Wie groß nur wäre der Aufschrei wenn die STAGE ein 40-Mann-Orchester aufnehmen würde und das als Halb-Playback einsetzen würde - gar nicht auszudenken...

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


\"Wieder alles richtig gemacht!\"

22.06.2016 - Mit diesem letzten Satz aus der Rezension von Silke Milpauer ist tatsächlich alles gesagt.

Tecklenburg liefert erneut eine Weltklasse-Leistung ab.

Hervorragende Darsteller, ein wahnsinns Ensemble und Chor, sensationelle Bilder, ein äußerst klangvolles Orchester... Es stimmt einfach alles.

Auch die Änderungen in den Abläufen und der Stückabfolge tat dem Stück gut.

Und so fragt man sich erneut, was will Tecklenburg da noch besser machen und wird so wie in diesem Jahr erneut eines Besseren belehrt. An alle die können: auf nach Tecklenburg!

Pallachs (12 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


Für mich leider enttäuschend...

22.06.2016 - ... der zweite Akt konnte das Stück gerade noch retten.
Nach der hervorragenden Premiere der \"Schatzinsel\" im vergangenen Jahr und der medialen Ankündigungen konnten die Erwartungen an diesen Stoff nicht ganz erfüllt werden.

Der erste Akt war langatmig und wurde für meinen Geschmack für diesen Roman viel zu volksfestmäßig dargestellt. Sicher ist viel Stoff auf die Bühne zu bringen gewesen, aber man wird das Gefühl nicht los, dass man nicht wirklich zum Kern der Sache kommt. Wirkliche Ohrwürmer und Showhighlights, die man aus den anderen Spotlight-Musicals kennt, fehlen und man geht enttäuscht und zweifelnd in die Pause.

Nach der Pause begeistert bereits das erste Stück \"Die Pest ist in der Stadt\" und man denkt, \"na bitte, es geht doch!\". Der zweite Akt zeigt die gewohnte Spotlight Qualität - auch mit starken Solo Nummern.
Das Bühnenbild kann überzeugen, auch das große Ensemble spielt gut. Bzgl. Besetzung kann man Spotlight ohnehin keinen Vorwurf machen , welche gewohnt namhaft und hochkarätig besetzt ist.

So halte ich es mit der Meinung des obigen Rezensenten und bleibe guter Hoffnung, dass für die Wiederaufnahme in 2017 existierende Schwächen ausgebessert werden - dann springen auch mehr Sterne rüber!

Pallachs (12 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


Genial

20.06.2016 - Genial, Gigantisch umschreibt dieses Stück wirklich nur kaum. Ich war auch in der Premiere und kann mich der obigen Bewertung nur anschließen.
Die Darsteller sind nicht zu toppen, Das Bühnenbild und die Kostüme gigantisch. Die Massenszenen gewaltig und sehr stark. Erwähnen möchte ich das Orchester denn das war so fantatisch und die Fülle der Musiker konnte man hören.
Das der Regen vor der Pause eingesetzt hat, hat man keinem auch nur angemerkt. Wahnsinn was ihr hier macht. Weiter so :)
Leider sind wir so weit weg und können und dieses Stück nicht mehr ansehen, alle die es können - ihr müsst da hin, was besseres werdet ihr aktuell kaum finden.

chris_ma (3 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Mitreisend und komisch

16.06.2016 - Natasha J Barnes ist eine Wucht. Sie ist komisch, die Mimik und Stimmung kann sie in Sekunden von Bruchteilen wechseln. Das Orchester spielt hervorragend. Man merkt was einem bei Les Miserables und den anderen Orchester Schrumpfproduktionen fehlt.

Des weiteren steht ein großartiges, spielfreudiges Ensemble auf der Bühne. Die Choreographien sind schnell und abwechslungsreich und der Humor kommt nicht zu kurz.

Man könnte nur weiter schwärmen. Und wenn Natasha J Barnes offensichtlich immer noch überrumpelt von dem großen Zuspruch beim Schlussapplaus auf der Bühne steht, hat man selbst ein wenig Pippi in den Augen.

Unbedingt ansehen.

TazMA (17 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


großartige Vorstellung

11.06.2016 - Habe letzte Woche eine großartige Vorstellung von der Kaiserslauterer \"My fair Lady\" gesehen.
Vor allem Cusch Jung als Higgins überzeugt restlos. Man merkt, dass er auch die Inszenierung gemacht hat, denn das perfektes Timing war deutlich spürbar. Zudem sehr gute Ideen und hervorragende Darsteller.
Wirklich zu empfehlen!

Musette (5 Bewertungen, ∅ 4.6 Sterne)


Überraschend mitreisend...

04.06.2016 - Chess in Chemnitz

Spontan war ich heute ( 04.06.16) in der neu Inszenierten Musicalfassung von Thomas Winter.
Ich kannte das Stück bisher nur von CD und einem Youtube Mitschnitt. Damals fand ich die Umsetzung ehr schwach. Die Oper in Chemnitz ist über die Landesgrenzen bekannt für ihre gute 5 Sparten Unterhaltung. Auch bei CHESS von Benny Andersson und Time Rice ist dem Opernhaus ein guter Schachzug gelungen. Die Hautrollen mit Roberta Valentini, Patrik Stanke, Micha Mang und Matthias Mang sind gut besetzt. Auf der Bühne vereint sind auch der Chor und das Balett des Hauses. Mit den neuen Textübersetzung werden einige Handlungstrenge klarer und verständlicher. Musikalisch unter Tom Bitterlich wird das Stück wird großen Tragweite. Jedoch hat das Haus auch Schwächen. Textverständlichkeit des Chores trübt immer wieder die Inszenierung. Die Kostümauswahl ist auch gewöhnungsbedurftig. Besonders das Ballett zieht mit seinen ehr billig wirkenden Stoffen die Blicke auf sich. Blendet man dies aus, erwartet einen ein stimmungsvolles Stück mit spannenden Bühnenszenen und einer großartigen Cast. Zu Recht gab es Standing Ovations an diesem Tag. Gern mehr davon!.

DragonEF (16 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Ein Stück, welches nachwirkt!

03.06.2016 - Ich besuchte das Gastspiel im Theater Regensburg am 31.05.2016. Ich war sehr gespannt wie ich das Stück empfinden werde, denn einige hassen es und andere lieben es! Die Meinungen scheinen hier sehr auseinander zu gehen. Ich für meinen Teil finde das Stück sehr empfehlenswert, die Melodien wirken für mich besonders im Nachgang und im zweiten Hören der CD! Die Musiknummern bleiben bis auf wenige Ausnahmen nicht gleich beim ersten Hören im Ohr, aber ich glaube das komponieren von \"Ohrwürmern\" wollte der Komponist hier gezielt nicht. Denn die Musik wirkt sehr gut auf die einzelnen Situationen, Dialoge und Passagen, sie zieht sich und besonders der Rhythmus und die Klangfarbe wie ein Band durch die gesamte Vorstellung. Die Musiknummern sind sehr abstrakt und eigenwillig und genau das ist das schöne beim zweiten Hören, man findet immer mehr gefallen und findet immer wieder neue Sachen die einem beim Ersten mal nicht aufgefallen sind. Meine Höhepunkte sind klar \"Was hat er nur mit mir gemacht\", \"Allmächtig\" und \"Liebe macht uns schwach\". Die Darsteller leisten durch die Bank ausnahmslos sehr gute Leistungen. Die Kostüme sind super gemacht und ein Highlight der Produktion. Das Bühnenbild ist passend, aber könnte noch ein wenig mehr \"Prunk\" vertragen. Für mich war es ein schöner und gelungener Theaterabend, der mir in Erinnerung bleiben wird! Unterhaltung auf hohen Niveau.

MrDuncan (6 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Toller Abend

03.06.2016 - Witziges Mainstreammusikel. Sehr unterhaltsam. Von April Hailer prächtig in Szene gesetzt. Die Studenten der Theaterakademie sind einfach nur großartig. Und Tom Bitterlich als musikalischer Leiter ist wie immer eine Klasse für sich.

JürgenE (33 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Ein knallbunter Spaß

02.06.2016 - Die Kaiserslauterer Aufführung des kleinen Horrorladens punktet vor allem durch das phantastische Bühnenbild und die tolle Cast.
Schon häufig hatte ich etwas an der Besetzung am Pfalztheater etwas auszusetzen. Wie schön, dass diese Spielzeit mit My Fair Lady und jetzt dem Horrorladen voll überzeugen kann.

Denis M. Rudisch ist ein idealer Seymour mit viel Spielfreude; Adrienn Cunka eine süße Audrey, die mit ihrer schönen klaren Stimme begeistert. Die beiden harmonieren sehr schön und geben in ihrer unbeholfenen Schüchternheit ein süßes Pärchen ab.
Alexis Wagner als Mr. Mushnik wirkt teilweise etwas steif, singt und spielt aber rollendeckend.
Ebenso Andy Kuntz als Audrey Zwo, der aus dem Hintergrund rocken darf.
Die drei Darstellerinnen der Chiffon, Chrystal und Ronnette passen stimmlich gut zusammen, haben viel Esprit und Elan und feuern auch mal das Publikum an. Allerdings sind die drei zum Teil schwer zu verstehen.
Peter Floch in der Rolle des Orin und allen übrigen Personen ist herausragend. Er scheint jeden Moment auf der Bühne zu genießen, ist herrlich überdreht in seinen Wechselrollen und hysterisch-komisch im Lachgas-Todeskampf.
Der heimliche Star des Abends ist jedoch Stephan Müller mit seiner Audrey Zwo. Eine tolle Leistung, wie er die Pflanze zum Leben erweckt.

Das Manko des Abends:
Der Sound hätte für mich in der besuchten Vorstellung runder sein können, zum Teil war es auf Grund des etwas unausgewogenen Verhältnisses Band/Gesang schwierig den Text zu verstehen.

Aber alles in allem ein empfehlenswerter Abend. Und bei den Ticketpreisen werde ich mir das Stück sicher nochmal ansehen.

Hughie (23 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Laut aber nicht schön

31.05.2016 - Die Band ist viel zu laut, nichts kommt zur Geltung, es ist nur schrill und laut und einfach NICHt schön !

Sonnenblume987 (erste Bewertung)


Beitrag vom 31.05.2016 gesperrt


Make it big...

31.05.2016 - ...dachte sich wohl das Kreativ-Team der Darmstädter CABARET Inszenierung.
Selten hat man eine so aufwendige Inszenierung dieses Musicals gesehen, das ansonsten eher in einem intimen Rahmen zur Aufführung kommt.
Das beginnt mit dem groß besetzten Orchester. Nicht allen Liedern bekommt dieser opulente Schmelz. Mitunter fehlt dann doch der kantige, zackige Klang, der dramaturgisch mehr Sinn machen würde.
Auch der Einsatz des großen Opernchores wäre sicher nicht nötig gewesen. Mitunter ist soviel Gewusel auf der Bühne (Frau Schneiders Verlobungsfeier), dass der optische Fokus verloren geht.
Im Ambiente des Kit Kat Clubs wirken dann die tadellosen, aber doch recht klassisch anmutenden Stimmen etwas deplatziert.
Auch beim Bühnenbild hat man nicht gekleckert, sondern geklotzt.
Die imposante, fahrbare Drehbühne transportiert bühnenhohe Elemente, die aufwändig die einzelnen Spielorte umrahmen. Leider dreht sich die Bühne aber quälend langsam. Dem Staging ist dazu auch wenig eingefallen. Daher wirken Szenenwechsel manchmal doch recht zäh.

Insgesamt ist die Regie von Nicole Claudia Weber sehr brav. Man hat das Gefühl, Entertainment steht im Vordergrund. Da werden dann auch tragische Figuren wie die Prostituierte Frl. Kost oder die vor dem Nationalsozialismus resignierende Frau Schneider zu boulevardesken Stimmungskanonen.
Ein politisches Statement zu den (leider hochaktuellen) Vorgängen kommt zu kurz.

Positiv muss die Besetzung erwähnt werden. Markus Schneider gibt einen vielschichtigen und glaubhaften Clifford.
Michael Pegher ist ein stimmlich überzeugender Conferencier, könnte im Auftreten aber gerne noch etwas präsenter, aggressiver, diabolischer sein.
Dorothea Maria Müller ist vom Typ her eine perfekt besetzte Sally Bowles. Auch gesanglich und schauspielerisch schöpft sie alles aus, was diesen differenzierten Charakter auszeichnet.

Insgesamt erlebt man in Darmstadt einen unterhaltsamen, etwas weichgespülten und professionell inszenierten Theaterabend.
Wenn man allerdings die literarische Substanz von CABARET und die aktuelle politische Entwicklung in diesem Land berücksichtigt, ist das eigentlich zu wenig.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Diese Bombe hat gezündet

29.05.2016 - Eine sehr tolle Vorstellung, trotz eher wenig Publikumsandrang (schönes Wetter am Sonntag Nachmittag) höflich bis begeisterter Schlussapplaus.

Die Show funktioniert auch auf Deutsch sehr gut, die Übersetzung von Bernd Julius Arends ist gut bis sehr gut, die Verlegung nach Wien war zwar nicht notwendig, aber in sich stimmig und dadurch gab auch ein paar nette Seitenhiebe (\"wo man Grant mit Schmäh verwechselt\"; kritische Bemerkungen zu den VBW; Einlage von Austropop in \"Why\") - und auch Sondheim war immerhin erst 2013 anlässlich der \"Sweeney Todd\"-Premiere an der Volksoper in Wien, also auch hier prinzipell möglich, dass er sich bei einem Wiener Workshop hätte sehen lassen können.

Die drei Darsteller waren allesamt sehr engagiert (und sehr gut!), v.a. Dagmar Bernhard erwies sich auch als sehr wandlungsfähig (Susan, Mutter, Rosa Grün, Musicaldarstellerin), nur leider der niederländische Akzent (im Hinblick auf die importierten Musicaldarsteller von Douwes über Hakvoort bis Tongeren und Dam?) etwas zu übertrieben und dadurch schwer verständlich.

Kompliment auch an die vier Musiker der Band.

Auch wenn\'s jetzt vermutlich schon zu kurzfristig ist: hingehen und die Vorstellung um 18:00 ansehen! Schönes Wetter gibt\'s vermutlich häufiger als die Möglichkeit, eine so tolle Produktion zu erleben.

ebilein (2 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Schwungvolles Entertainment

27.05.2016 - Ein Musical mit viel Esprit und Humor, Glanz und Glamour. Die Akteure vor und hinter den Kulissen sorgen für eine schwungvolle, spritzige und witzige Show, mit tollen Kostümen, Bühnenbild, Inszenierungen um.m.. Mit Andreas Langsch, Julia Klemm, Gero Wendorff, Stefanie Köhm, Veronika Hörmann und Nikolas Scheibli stimmlich und schauspielerisch supergut besetzt. Der Hüftschwung von Andreas Langsch, als Tony Forte, ist einfach sexy, whow. Fast schon legendär, das muss man(n)/Frau gesehen haben, hammermäßig. Die Songs und Musik reißen einen unweigerlich mit, Ohrwurm-Garantie pur. Schönes, stimmiges, schwungvolles Entertainment mit einem tollen Finale. Wir waren sehr begeistert (Premiere gesehen), immer wieder.


Faszinierend !

25.05.2016 - Mein Mann und ich, haben die Vorstellung am Samstag ((21.5) besucht und waren begeistert. Als Musical-Fans haben wir schon viele Musicals gesehen und gehört und waren sehr gespannt auf das was uns im Theater in Hof erwartet. Denn Einstein und Musical?
Die Aufführung war überragend - alle Beteiligten dieser Produktion haben einen Super-Job gemacht. Die Darsteller überzeugen stimmlich und schauspielerisch perfekt. Chapeau!
Im Gegensatz zu Herrn Marcus Hoffmann fanden wir das Finale grandios, mit Gänsehautfeeling.
Außerdem haben wir noch Einiges mehr über das Leben Einstein\'s dazu erfahren/gelernt.
Die Musik des Einstein-Musical hat mich dermaßen fasziniert, dass ich \"Gott würfelt nicht...\" und \"...ungerührt und herzlos...\" andauernd vor mir her summe oder \"singe\". Die Musik und die Liedertexte sind unbeschreiblich gut. \"Sternenstaub\", \"Berlin\" u.v.m., schade, dass es davon keine CD gibt bzw. erhältlich ist. Ich/wir hätten uns sofort in Hof welche gekauft für uns, die Familie und Freunde.
Es ist absolut sehenswert und hörenswert.
Wenn möglich, würde ich jede Vorstellung in Hof besuchen.

B.Siegmund (erste Bewertung)


Erwartungen wurden nicht erfüllt

19.05.2016 - Meine Erwartungen zu diese Stücke wurden in der Vorstellung vom 16.05.2016 leider nicht erfüllt. Ich war in grosser Vorfreude aufgrund der sehr namhaften Besetzung und den Vorankündigungen, aber leider konnte der Abend für mich nicht halten was er versprach. Kostüme und Bühnenbild sind mehr als gelungen, auch die Besetzung gab ihr Bestes, aber leider konnte das nicht über den musikalischen Brei und schlechte Tontechnik hinweg täuschen. Teilweise wurden zu viele Silben in der Musik untergebracht und ein musikalischen Highlight fehlte mir leider total. Auch grosse Ensemblenummern lässt das Stück vermissen! Choreografien waren auch eher Fehlanzeige. Man liess das Ensemble zu gerne unter dem aufgehängten Spiegel auf der Bühne liegen und sich räkeln. Sehr gute Idee beim ersten Mal, aber nach dem dritten Mal schon sehr einfallslos wie ich finde. Ich sass recht weit vorne, doch konnte auf meinem Platz nur ca. 50 Prozent der gesungenen Texte verstehen (teils zu schnell/teils zu leise) was auf die Tontechnik zurückzuführen ist. Bei einem Preis von ca. 60 Euro pro Karte schon eine Frechheit! Ich war drauf und dran in der Pause zu gehen, wollte dem Ganzen aber noch eine Chance geben. Einige Zuschauer haben aber tatsächlich nach der Pause das Theater verlassen - was ich verstehen kann. Für Musicalfans und Fans der Besetzung ein Stück das man sehen kann, aber nicht zwingend muss. Warum dieses Stück im letzten Jahr die ganzen Preise bekommen hat ist mir allerdings überhaupt nicht ersichtlich???!

Musikliebhaber74 (erste Bewertung)


Wildhorn Meets Sondheim

18.05.2016 - Ein Meisterwerk, dass musikalisch danach klingt, als hätten Frank Wildhorn und Stephen Sondheim das Musical zusammen geschrieben.

Die Story ist erotisch, humorvoll, sowie dramatisch.

Die Kostüme auf höchstem Niveau, perfekt für das Setting in dem es spielt.

Anna Montanaro auf dem Höhepunkt Ihrer Karriere.

BroadwayCat (3 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Bravourös!

18.05.2016 - Weit über 500 Buchseiten, die in 175 Briefe unterteilt und mit einer Vielzahl von Fußnoten versehen sind, in eine literarisch komplett andere Struktur zu übertragen, sie spielbar und singbar zu machen, ist eine gewaltige und komplexe Aufgabe.
Wolfgang Adenberg (Buch/Text) ist dies meisterhaft gelungen.
Natürlich kann die Bühnenversion nur eine Art Essenz des Briefromans sein. Nichtsdestotrotz entfaltet sich auf der Bühne des Cuvilliestheaters die Geschichte um Rache, Intrige, Boshaftigkeit und (Un-)Moral ohne Verluste, Veränderungen oder Verfälschungen.

Marc Schubring hat dazu eine kongeniale Musik für ein klassisch besetztes Orchester komponiert.
Mit großer Könnerschaft begleitet er den dramatischen Handlungsverlauf und zeichnet die unterschiedlichen Charaktere.
Der oftmals rezitative und nicht unkomplizierte Stil ist dabei dem Sujet geschuldet und wird aber auch mehrfach durch eingängige und wirkungsvolle Soli ergänzt.

Die visuelle Umsetzung ist faszinierend. Historische Kostüme und Requisiten verbinden sich mit einem modern/abstrakten Bühnenbild und Lichtdesign zu einem spannenden Kontrast.

Die Besetzung?
Armin Kahl, Julia Klotz, Carin Filipcic, Erwin Windegger, Anna Thoren,....
Perfekt! Mehr kann man da nicht sagen.
Außer vielleicht, dass Anna Montanaro als Marquise de Merteuil nochmals einen grandiosen Glanzpunkt setzt. Gesanglich und schauspielerisch dominiert sie die Bühne als furioses monstre sacre.
Eine Weltklasse-Leistung!

GEFÄHRLICHE LIEBSCHAFTEN ist ein bravourös geschriebenes, komponiertes, inszeniertes und gespieltes Stück Musiktheater
und wahrscheinlich eher weniger geeignet für Freunde des ganz leichten Musical Entertainments.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Ja Wien,Hamburg und auch Berlin

17.05.2016 - War da.Mus sagen wär zu letzt das Musical in Hamburg+Berlin gesehen kann sich freuen.Jetzt naja.Der Hauptdarsteller ganz gut.Aber ehrlich.Jeder kann diese Rolle nicht spielen.Schade.Die Leute in München können sich freuen.Sehr freuen.Dort kommt Thomas Borchert.Lieber dort hinfahren.

WÖBBEL04 (9 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Perfekter geht es nicht!

17.05.2016 - Die Musikalische Komödie setzt mit dieser Produktion deutlich Maßstäbe am deutschen Musical-Markt.
Die Musik von Frank Wildhorn und das Buch von Don Black sind reichlich bestückt mit Romantik, Spannung, Schaurigkeit und Erotik und ergeben ein packendes Zusammenspiel, dass Cusch Jung gekonnt in Szene setzt. Sehr gut strukturiert fokussiert er die Liebesbeziehung und deren Beweggründe von Dracula und Mina, was das ganze Drama noch ausgereifter erscheinen lässt. Dass er die Geschichte in die 30 Jahre verlegt, wirkt sich einerseits ästhetisch aus, zum Anderen zeugen die Parallelen zu den aufkommenden Nosferatu-Filmen von einer passenden Abwechslung und Ideenreichtum des Regisseurs. Dass diese Inszenierung tiefgründiger ist als andere, zeigt die sogrsam recherchierten Vorgeschichte, mit der Cusch die Zuschauer am Anfang durch Videoprojektionen konfrontiert. Ein absolutes Augenmerk, war die Gestaltung der \"Zu Ende\"-Szene mit Doppelgängern Draculas, die durch Auftauchen an verschiedenen Stellen der Bühne die überdimensionale Geschwindigkeit des Vampires verkörpern und das Geschehen richtig in Fahrt bringt.
Das vornehmlich besetzte Orchester kämpft sehr solide gegen die ausbaufähige Tontechnik an, die gerade im ersten Akt recht mies ausfällt, aber leider aus finanziellen Gründen aktuell nicht vermeidbar ist.
Das Bühnenbild erweist sich als sehr vielfältig und wandlungsfähig. Umbauszenen werden Wandfragmente, die durch Schattenwesen verschoben werden, schnell erledigt und das Ergebnis ist umwerfend, dennoch lenkt es nicht vom Gesamtgeschehen ab. Dazu harmonieren die Kostüme perfekt. Sie fallen sehr pompös und verfüherisch aus und spiegeln auch die Intention des Autors wieder.

Andreas Wolfram ist ein gesanglich starker und wandlungsfähiger Dracula, die durch seine Spielweise eine anziehende Ausstrahlung erhält. Lisa Habermann singt sich herzzerreißend und makellos durch die emotionalen Solos und begeistert restlos. Ebenfalls großes Talent erwiesen Anna Preckeler als Lucy und Jeffery Krueger als Jonathan. Unbedingt nennenswert ist Sabine Töpfers Interpretation des Renfields: Dank der weiblichen Besetzung und ihrer unvergleichbaren Stimmfarbe verleiht sie ihrer Figur die nötige Verrücktheit.

Fazit: Wir haben es hier mit einem perfekten Zusammenspiel aus Darsteller, Orchester und Kreativteam zu tun, die großes auf der kleinen MuKo-Bühne zeigen. Ich ziehe meinen Hut vor diesen Leistung. Besser hätte ich es, als Theaterwissenschaften-Student, auch nicht inszenieren können. Weniger als 5 Sterne zu geben wäre hierfür mehr als eine Unverschämt, vorallem bei dem Spott-Preis!

Vielen Dank für dieses perfekte Musical-Vergnügen:)

Shiva (5 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


Perfektes Musiktheater

17.05.2016 - Wir waren letzte Woche in einer Abendvorstellung von Liebe stirbt nie und hatten bis auf die Darstellerin der Christine die Erstbesetzung. Es ist wirklich eine sehr pompöse Inszenierung. Das Bühnenbild ist sehr beeindruckend und die Leistung der Darsteller egal ob Hauptrolle oder restliche Cast war durch die Bank sehr gut. Die Musik ist sehr eingehend und intensiv, genau so stelle ich mir Musiktheater vor. Die Kostüme sind sehr einfallsreich und aufwendig. Ich kann nicht verstehen, dass das Musical nicht gut gebucht sein sollte. Bei mir war es zu gut 3/4 ausverkauft bei geöffnetem Rang. Sofort nach dem Fall des Vorhangs gab es Standing Ovations und auch während der Vorstellung heftigen Zwischenapplaus mit Gepfeife. Ich finde es sehr sehr schade, dass dieses Musical das breite Publikum nicht begeistert. Ich für meinen Teil war und bin restlos begeistert. Und auch mir ist aufgefallen: Jeder 2. fragt am Souvenirstand nach einer deutschen CD.

MrDuncan (6 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Schöne Musik - Die QUEEN ist das Highlight - aber uninspirierte Regie

16.05.2016 - Am Pfingstsonntag, dem 15.05.2016 war es endlich soweit - ein neues deutschsprachiges Musical - \"THE PIRATE QUEEN\" in Nordhausen - genau vor einem Jahr am Pfingstsonntag war ich dort in der \"PÄPSTIN\" - und schon das war sehr schön - also war die Vorfreude groß!

Absolutes Highlight war für mich die Musik - wer die Melodien von \"LES MISERABLES\" liebt so wie ich - der kommt bei \"THE PIRATE QUEEN\" auch absolut auf seine Kosten mit neuem \"Material\" - das besondere - der irische Einschlag mit tollen Spezialinstrumenten - absoluter Pluspunkt der Inszenierung - das 17-köpfige Loh-Orchester...

Desweiteren alle Hauptdarsteller sind in ihren Rollen sehr gut - Corinna Ellwanger als Grace ist herrlich \"burschikos\" und ihr nimmt man vom ersten Augenblick die Rolle der \"Pirate Queen\" ab - sie hat die Hosen an - in jeder Beziehung...ihre Songs sind alle sehr schön sie meistert sie ohne Aussetzer man muss dazu aber sagen, dass sie jetzt nicht wegen einer besonders tollen Leistung im Gedächtnis bleibt - solide gespielt und gesungen - brav...

Patrick Stanke spielt sehr gut mit einer tollen Stimme und verständlicher Aussprache seine Songs sowohl die Duette als auch sein großes Solo - der Showstopper für den Tiernan \"Ich bleib hier\" -

Zwei Darsteller des Hausensembles bleiben da in weitaus lebendiger Erinnerung: Thomas Kohl als Dubhdara - Grace Vater - absolut tolle Stimmfärbung - glasklarer Gesang - jedes Mal Gänsehaut wenn er singt - wie auch letztes Jahr in \"DER PÄPSTIN\" - toller Darsteller und einfach nur Top!

Ausgerechnet eine Opern-Sängerin stiehlt aber allen die Show: Dèsirèe Brodka als QUEEN ELIZABETH I. - sie singt und spielt einfach nur grandios die Rolle der Queen - die passende Musik ertönt immer wenn sie erscheint - tolle Ausstrahlung, Stimme und ihre Kostüme einfach ein Traum - an Sie erinnert man sich vor allem wenn man aus der Show geht...Bravo...

Das Bühnen- und Kostümbild ist auch sehr solide - wobei es eigentlich immer nur zwei Ebenen gibt - der königliche Hof in London angedeutet mit einem großen Bühnenbreiten roten Vorhang und dem Thron der Queen - dazu dann die Szenen aus Irland - entweder leere Rundbühne oder bestückt mit Schiffsrad und anderen Schiffs-Utensilien bzw. einem herabfahrenden Teil wenn die Szenen an Land spielen - das war\'s eigentlich schon...

Konsequent ausgeleuchtet ist alles in Rot- und Blautönen - dies ist Konsequent und hat einen roten Faden - das gleiche hätte man sich auch von der Regisseu erhofft....

Das Ensemble ist sehr groß - wie ich finde zu groß - es ist sehr statisch beim auftreten - immer geballt - sie wissen nicht wo sie stehen sollen - und die Szenen sind oftmals lang und ermüdend - als Beispiele: Die beiden Hochzeitsszenen und die Taufe...

hier wird nicht nur gesteppt - was dem irischen Brauch entsprechend üwrde - das machen sie alle recht gut - sondern eben auch normal getanzt und das Ballet-Ensemble gibt Balleteinlagen zum Besten - was absolut nicht in die Szenerie passt und die Geschichte langatmig werden lässt - weniger ist mehr - die Steppdarbietungen hätten da völlig ausgereicht...

Das größte No-Go allerdings wie ich finde - leider sehr oft beim Stadttheater der Fall - die katastrophale Ton-Aussteuerung - wenn das Ensemble singt ist das ein Einheitsbrei - man hört Stimmen aber versteht keinen einzigen Text - das Orchester wird übertönt schade weil die Musik grad das tolle ist - und es ist einfach unverständlich wie man ein Stück durch die schlampige Tonaussteuerung und Akkustik so kaputtmachen kann..

Da fällt die Ideenlosigkeit von Regisseurin Iris Limbarth auch nicht mehr ins Gewicht - im Interview sagte sie: Es ist total schwierig das Stück zu inszenieren, da es Weltweit keine Vorlage dazu gibt - außer die UA in den USA - aber sie fand die Musik toll - ja normalerweise hat der Regisseur Phantasie und entwickelt von dem Stück einen Handlungsfaden und versucht den möglichst flüssig auf die Bühne zu bringen...

ja das Buch ist recht Schwach - aber statisch die Leute auf die Bühne kommen zu lassen - Beispiel: Mindestens 5 mal kommt Grace alleine von rechts auf die Bühne steht dort - läuft rum und fängt an zu singen - einige Minuten später kommt Tiernan von links dazu um kreist sie und sie singen ein Duett miteinander - so Szenen gibt es mindestens 6 - immer genau gleiche Schritte und nix anderes...

Das Ensemble kommt in Heerestärke auf die Bühne nimmt konsequent hinten wie die Zinnsoldaten Aufstellung und agiert von hinten weg -

da hätte man viel mehr herausholen können und das ist die Aufgabe der Regisseurin - ich glaube sie war recht überfordert und eine Deutschsprachige Erstaufführung ist dann doch ein etwas anderes Kaliber -

Trotz allem ist es ein schönes STück - für den Mut dieses zu bringen gebührt dem Theater Nordhausen großen Respekt...

vor allem die tollen Darsteller und das Orchester retten das Stück und alleine schon deswegen ist es für Musicalfans empfehlenswert es sich anzuschauen....bis 31. Detember 2016 wird es auf dem Spielplan stehen...

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Ragtime war spitze - der Auftritt von Fr. Tieschky ebenso!

15.05.2016 - Meine Frau und ich haben schon viele Musicals weltweit gesehen, sowohl am Broadway in New York als auch in London. Die diesmalige lange Anreise aus Linz nach Braunschweig hat sich absolut ausgezahlt, tolle Musik, vor allem aufgrund des Auftritts von Fr. Tieschky war das Musical sehenswert. Sie brillierte in Ihrem Auftritt wieder einmal, sie ist das Tüpfelchen auf dem i!

Weiter so, wir sind begeisterte Fans, und fahren auch wieder zum nächsten Musical, in dem Fr. Tieschky mitspielt, egal wo es stattfindet.

Linzer_Musicalfan (erste Bewertung)


Nicht die beste aber auch nicht die schlechteste DRACULA-Show

15.05.2016 - Am 14.05.2016 habe ich nun DRACULA -das Musical von Frank Wildhorns in der 4. Inszenierung gesehen nach St. Gallen, Graz, & Pforzheim!

was soll ich sagen: da ich die Melodien dieses Stückes sehr mag war es wieder mal ein schöner Musicslabend!

Die beiden Hauptdarsteller Andreas Wolfram und Lisa Habermann passen in diese Inszenierung - besonders Lisa Habermann hat mich mit ihrer Stimme und schauspielerischen Leistung sehr begeistert!

Andreas Wolfram konnte ich die Rolle erstmal so gar nicht abnehmen, da der Wildhorns Dracula bisher immer sehr \"edel\" und \"hochherrschaftlich\" daherkam - hier allerdings erinnerte mich der Dracula immer an einen \"Strolch\" - einen Dien und einen eher einfach gestrickten Charakter - so ein bisschen Dr. Mabuse aus den 20er- Jahren

Wobei ich bei der Inszenierung von Cusch Jung angekommen bin - zwei sehr schöne Ideen - er hat die Show in die 20er, 30er Jahre des 20. Jahrhunderts verlegt - alles wirkt atmosphärisch sehr dicht Kulissen und Kostüme passen sehr gut dazu! Sehr stimmiges Bild!

Absoluter Minuspunkt ist der Ton und die Akkustik - hier besonders bei \"Ich lebe nur weil es dich gibt\" - immer wieder Aussetzer des Gesangs, mal Leiser und mal lauter - das mindert das Erlebnis doch sehr und ist leider immer wieder mal das größte Manko eines Stadttheaters...

An die Shows von St. Gallen und Graz kommt dieser Dracula leider nicht ran - allerdings ist dieser hier besser als in Pforzheim - da die Geschichte konsequenter umgesetzt wurde auch im tollen 20er Jahre Look

Und Cusch Jung fängt im 12. Jahrhundert mit der Geschichte an - jetzt versteht man erst warum Dracula so scharf auf die Mina ist...er erkennt in ihr eine Vorfahrin...

Deswegen empfehlen kann man diese Show - ich würde mir aber wünschen, dass sie mal von den großen Musicalproduzenten gemacht wird / allein schon um die Tonptobleme mal Geschichte sein zu lassen....

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Früher war mehr Biss.

12.05.2016 - Keine Frage, die Vampire zünden auch im zig-ten Aufguss immer noch. Wer die Show nicht gesehen hat, bevor sie vor ein paar Jahren \"für immer Deutschland verließ\" (die Ewigkeit ist halt noch nicht so lang, wie man denken mag), der sollte die Gelegenheit nutzen und wird dabei seinen Spaß haben. Im direkten Vergleich mit den Vorgängerproduktionen der Stage und der VBW lässt sich aber der Eindruck nicht erwehren, dass Krolock & co schon bessere Zeiten erlebt haben.

Das tourneegerecht abgespeckte Bühnenbild lässt sich verschmerzen und fällt eigentlich nicht negativ auf, auch dank der aufgebrezelten Animationen. Dass es aus dem Orchestergraben etwas arg hohl und dumpf herausschallt, ist gerade bei den großen Rockballaden schon deutlich kritischer. Da kann die Tontechnik noch so sehr aufdrehen – ein paar kleines, lautes Instrumente sind nicht dasselbe wie ein großes, gut ausgesteuertes Orchester.

Fast noch schwerer fällt jedoch ins Gewicht, dass das aktuelle Hauptdarsteller-Duo nicht überzeugen kann. Mark Seibert zaubert im zweiten Akt eine wirklich grandiose \"Unstillbare Gier\" daher – ansonsten bleibt er stimmlich ungewohnt blass und legt sich auch bei der Darstellung scheinbar nicht wirklich ins Zeug: Sein Krolock ist im Grunde identisch mit seinem Tod – nur mit längeren Eckzähnen. Das mag Jammern auf hohem Niveau sein, aber von einem der führenden Musicaldarsteller im deutschsprachigem Raum erwartet man einfach mehr, als dass er jede seiner Rollen ähnlich interpretiert. Auch seine Bühnenpartnerin ist alles andere als eine Idealbesetzung für Sarah. Veronica Appeddus starker, harter Akzent behindert zwar nicht die Textverständlichkeit, nimmt aber jegliche Weichheit und Wärme aus ihrer Stimme. Auch eine nuancierte Interpretation sucht man vergebens; dafür ist sie zu sehr damit beschäftigt, die deutsche Sprache zu meistern. Da können Tim van der Ven als liebenswerter Alfred mit starker Stimme und Victor Petersens überaus unterhaltsamer Abronsius noch so sehr überzeugen – wenn Krolock und Sarah nicht begeistern, dann leidet das Stück als ganzes.

Früher war halt mehr Lametta. Und mehr Biss. Für Vampir-Neulinge bleibt die Show empfehlenswert – Wiederholungstäter sollten sich vielleicht lieber an ihren Erinnerungen erfreuen.

Sandrine (20 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Weltklasse

10.05.2016 - Ich fand das Musical einfach großartig! Hätte nie gedacht das in Chemnitz so großartige Musicals gespielt werden! Könnte man glatt mit Hamburg vergleichen! Ich kann die Kritik nicht verstehen! Auf jeden Fall: Sehr empfehlenswert! Unbedingt hingehen! Ich komm auf jeden Fall mal wieder nach Chemnitz!

Friedrich2 (2 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Toll

10.05.2016 - Im großen und ganzem fand ich das Musical sehr schön. (Erläuterungen wurden schon oft genug gegeben!). Allerdings fand ich auch das es etwas zu teuer war! (Preis-Leistungverhältnis nicht ok!)

Friedrich2 (2 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Durchschnittliche Show mit guter Cast.

10.05.2016 - Auch in Köln bleibt Bodyguard eine durchschnittliche Show, die ohne großartigen Spannungsaufbau vor sich hin plätschert. Die Schauspielszenen sind lähmend, spannungsarm und auch nicht besonders gut gespielt. Dagegen sind die Tanz- und Musiknummern sehr gut und der einzige Grund, sich dieses Stück anzuschauen. Patricia Meeden und Jessica Mears sind gut besetzt, die ganz große Starquality die besonders die Hauptrolle verlangt, sucht man allerdings vergebens. Die Masse fand es trotzdem toll und gab Standing Ovations, sicherlich auch, weil die letzte Nummer \"I will always love you\" ist.

Fiyero (29 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Bombenleistung für dieses schwierige Stück an ein kleines Haus!

09.05.2016 - Dracula ist ein Musical, dass sorgfältig inszeniert werden muss, damit die Story rüberkommt. Dies ist Cusch Jung sehr gut gelungen. Er meistert auch die Herausforderung, ohne Dreh- oder Hubbühne einen schnellen Bilderwechsel hinzubekommen.
Die musikalische Leistung war ebenfalls hervorragend, wäre da nicht die öfter übersteuerte Tontechnik. Besonders Andreas Wolfram litt im ersten Akt sehr darunter. Plopp- und Zischlaute sowie das berühmte \"T\" wurden zu stark verstärkt, seine Stimme dagegen war oft zu leise.
Beeindruckt hat mich Lisa Habermann, die auch vom gesamten Publikum mit dem grössten Beifall überschüttet wurde.
Standing Ovations gab es aber für das Gesamtwerk und ich hoffe, dass Cusch Jung sich im nächsten Jahr noch einmal einem Wildhorn-Musical widmet. Dann wäre Rudolf an der Reihe. Ein Stück, dass er mit der Qualität, die Dracula hat, jedenfalls nicht zu scheuen braucht.
Ich würde sofort Karten buchen.

mikebear (11 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Effekthascherei für schwaches Buch

09.05.2016 - Als Fan von Les Miserables gehörte die PirateQueen natürlich zum Pflichtprogramm. Was wir in Nordhausen gesehen haben, war dann allerdings zwar sauberes Musicaltheater, aber nicht viel mehr.

Das lag weniger daran, dass das die Ideen unabitioniert gewesen wären. Zum Teil großflächige Bühnenaufbauten, Nebel, Feuer, Fluggeschirr, aufwändig überbauter Orchestergraben (zumindest sah es so aus), \"Konfetti\", Wellenprojektionen und vieles mehr waren im Einsatz.

Allerdings gelingt es Nordhausen damit nicht, das unglaublich schwache Buch auszugleichen. Es gibt zwar einen roten Faden und auch das Thema hätte Stoff für mehr geboten. Wie man den Konflikt zweier Frauen bearbeiten kann, zeigt z.B. \"Marie Antoinette\". Durch fehlende Verdichtungen wichtiger Handlungspunkte plätschert die Story der PirateQueen belanglos dahin. Alles wirkt (am falschen Ende) gestrafft. Ein 7JahresSprung der Handlung wird nur in einem Nebensatz abgetan. Verfahrene und scheinbar ausweglose Situationen werden sinngemäß mit einem \"ich will aber\" oder \"bittebitte\" gelöst und sofort für selbstverständlich angenommen. Ob das an der Übersetzung, Inszenierung oder komplett am Originalbuch liegt, vermag ich nicht zu beurteilen.

Persönlich hat mich zudem das Lichtdesign genervt. Fast nur LED-Scheinwerfer (dadurch sehr matschiges Licht); ein Spot von oben auf den Dirigenten, der besonders in dunklen Szenen bei Haze die Sicht auf die Bühne und vor allem die Stimmung zerstörte; es scheint nur die Farben weiß, blau und rot zu geben und nahezu jede Szene bestand aus blauem Lichtmatsch und Schlaglicht aus irgendeiner Richtung. Und warum kann man einen Beamer nicht so ausrichten, dass er wirklich die Projektionsfläche (und nicht noch mehrere Zentimeter der Vorbühne) ausleuchtet?

Auch unverständlich war die Eingangsseqzenz. Da sitzt ein Junge mit einer Kiste voll Sand auf der Vorbühne und simuliert Meeresrauschen während der Einlasszeit. Das Stück beginnt, er trottet ins Bühnenbild und von der Bühne. Danach sieht man ihn über eine Stunde nicht mehr. Damit ist sein Einsatz vollkommen losgelöst von der eigentlichen Handlung und sollte das ein Zeitsprung gewesen sein, dann wäre er noch schwächer gelöst als der 7Jahre-Satz.

Ich bereue nicht, das Stück gesehen zu haben (solide war es), aber weiterempfehlen würden ich das Gesehene nicht :-(

Mr.Hide (erste Bewertung)


Sehr Sehenswertes Musical mit Konzert Feeling

09.05.2016 - Ein Sehr gelungenes Musical mit vielen schönen Liedern von Whitney Houston.

Eine Hervorragende Cast, allen voran
Patricia Meeden als Rachel, grandios was sie auf die Bühne bringt. Schauspiel und Gesang einfach WOW.
Lee Rychter als Frank Farmer hat mir auch sehr gut gefallen. Bei dieser Rolle liegt das Augenmerk ja komplett auf dem Schauspiel und das hat zu jeder Sekunde hervorragend gepasst.
Jessica Mears als Nicki hat mir auch sehr gut gefallen. Eine sehr kräftige und schöne Stimme und ihr Schauspiel hat sehr gut gepasst. (Ich denke sie würde auch eine gute Rachel abgeben).
Auch der Rest des Ensembles hat hervorragend getanzt, gesungen und gespielt.

Das Bühnenbild und die Show waren sehr passend gewählt und gerade der Anfange waren überragend.

Alles in allem ein sehr sehenswertes Musical mit einem Konzert-Feeling ich kann jedem empfehlen nach Köln zu fahren und sich das Stück anzusehen. Mein Fazit -> sehr Sehenswert.

Musicalfan86 (34 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Ein fragwürdiges Phänomen

06.05.2016 - Man kann Parker, Lopez und Stone wirklich nicht vorwerfen, dass sie dem Kommerz und Mainstream hinterherlaufen und sich beim Publikum anbiedern wollen.
Und damit ist eigentlich auch schon das einzige Positive gesagt, was mir zu diesem Theaterereignis einfällt.

Ansonsten sind sämtliche Bestandteile dieser Inszenierung konventionelles Mittelmaß.

Ausstattung und Kostümen sieht man an, wie preiswert sie gemacht wurden.

Die Choreografie ist wenig originell und ergeht sich in altbekannten, wenig temperamentvollen Schrittfolgen.

Die Musik besteht aus kleinen, oftmals belanglosen und austauschbaren Melodien, die schnell und ohne Nachwirkung verpuffen.

Buch und Text sind -nicht immer, aber meistens- soweit von einer Satire entfernt, wie ein dummes, beleidigendes Schmähgedicht von politischem Kabarett.
Das Aufhängerthema \"Mormonen\" bleibt weitgehend ungenutzt. Außer dem missionarischen Eifer der Religionsgemeinschaft wird eigentlich nichts konkret anvisiert. Das langatmige und alberne Gründungsszenario ist eher ein klamaukiger Rundumschlag gegen die Weltreligionen. Die fragwürdigen politischen und wirtschaftlichen Verflechtungen sowie das erzkonservative Welt- und Familienbild der Mormonen bleiben satirisch weitgehend ungenutzt.
Die Texte sind überwiegend vulgär und platt. Eine gelungene und treffende Satire würde mit einem scharfen Skalpell den Patienten sezieren. Hier wird allerdings mit einem stumpfen Beil auf einen bereits leblosen Körper eingeschlagen. Das Ergebnis ist Splatter statt Erkenntnis. Obszönität statt Scharfsinnigkeit zeichnen das Stück aus.
Statt einer Katharsis gibt es Autofelatiosex mit Penisprothesen für das johlende Publikum.

Auffallend war für mich der deutlich erhöhte Altersdurchschnitt des Publikums.
Wenn auf der Bühne die Schmiere vor sich hin poltert und politisch unkorrekter Dreck über Minderheiten und Religionsgemeinschaften ausgeleert wird, schlägt sich das grölende und zustimmende Establishment lachend auf die Schenkel.
THE BOOK OF MORMON ist sicher ein Phänomen, ein soziologisches.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Unterhaltsames Stück, fantastische Inszenierung

05.05.2016 - Die Geschichte folgt dem bewährten Rezept, aus einer bewegten historischen Biografie eine unterhaltsame Geschichte zu machen: Eine starke Frau setzt sich in einer Männer-dominierten Welt durch und rettet am Ende nicht nur ihr Volk, sondern ist auch endlich mit der Liebe ihres Lebens vereint.
Das wirkt alles eher konventionell und in der Dichte der Abenteuerhandlung nicht unbedingt tiefgründig, bietet aber durchaus gute Unterhaltung. Bei der Umsetzung als Musical drängt sich immer wieder der Vergleich mit „Les Misérables“ vom gleichen Autorenteam auf, u. a. durch die historische Handlung mit vielen kleinen Szenen, die einen Zeitraum von mehreren Jahren bzw. Jahrzehnten abdeckt. Das sorgt für Kurzweil und treibt die Handlung schnell voran. Etwas weniger Action und mehr Raum, um auch die Gefühle und das Innenleben der Figuren herauszuarbeiten, hätte dem Stück vielleicht gut getan, denn gerade das macht auch die Stärke der Schöberg/Boublil-Musicals „Les Misérables“ oder „Miss Saigon“ aus. Auch die Beziehung des Liebespaares, hier fast auf den Umfang einer Nebenhandlung reduziert, hätte mehr Potential geboten.
Bei der Musik setzte der Komponist teilweise auf bewährte Ideen aus „Les Misérables“, die Feier von Donal z.B. erscheint geradezu wie ein Aufguss der Wirtshausszene der Thénardiers. Dass die Partitur an das berühmte Vorbild nicht heranreicht, mag ein Grund dafür sein, warum das Stück sich seinerzeit nicht durchsetzen konnte.
Eine Besonderheit sind immerhin die Elemente irischer Volksmusik und die Volkstänze. Sehr schön dazu im Kontrast die getragene höfische Musik in den Szenen, die am englischen Hof spielen. So wird der Unterschied zwischen den bodenständigen Iren und der englischen Hofkultur auch musikalisch deutlich, und das gibt dem Musical tatsächlich ein eigenes Profil. Insgesamt blieb gerade die Musik zwar etwas hinter den Erwartungen zurück, gute Unterhaltung ist das Stück trotzdem allemal.

Nun aber zur Inszenierung: Ich habe die 2. Vorstellung am 1. Mai gesehen und hatte meine Erwartungen nicht allzu hoch gesetzt, weil das Theater Nordhausen eher zu den kleineren Stadttheatern in Deutschland gehört. Tatsächlich wurden sie aber weit übertroffen, denn was hier zu sehen war, konnte es qualitativ durchaus mit Großproduktion aufnehmen.
Da wäre zunächst die erstklassige Besetzung zu nennen, die bis in die Nebenrollen nicht nur musikalisch, sondern auch darstellerisch (und optisch) überzeugte. Das Theater war gut beraten, neben den Gast-Solisten – Corinna Ellwanger in der Titelrolle, Patrick Stanke als Tiernan, Jan Rekeszus als Donal – auch für Hauptrollen auf das eigene Ensemble zu setzen, darunter Katharina Boschmann als Königin Elisabeth und Marian Kalhus als Lord Bingham. Die Spielfreude war allen Beteiligten anzumerken, ein ganz großes Plus war dabei auch die wunderbare Textverständlichkeit, die man bei mancher Long-Run-Großproduktion vermisst.
Ebenfalls im Einsatz war die hauseigene Ballettkompanie, der in diesem Stück vor allem für die irischen Volkstänze eine wichtige Rolle zukommt. In Erinnerung bleiben dabei besonders die schwungvollen, an Steptanz erinnernden Tanzeinlagen.
Hier wurde auch einmal mehr deutlich, wie geschickt die Inszenierung die örtlichen Gegebenheiten nutzte. Denn durch die vergleichsweise geringen Bühnenmaße erreichte sie selbst mit wenigen Solotänzern und dem Einsatz von Statisten ein stimmiges Bild der „Massenszenen“.
Der Orchestergraben war bis auf eine Aussparung für den Dirigenten abgedeckt, was die Spielfläche nach vorne vergrößerte und durch Ausnutzung der gesamten Bühnentiefe immer wieder für neue Eindrücke und überraschende, durchweg schöne und überzeugende Raumlösungen sorgte. So wechselte die Szenerie mit vergleichsweise einfachen Mitteln (ähnlich wie man es von den häufigen Szenenwechseln bei „Les Misérables“ kennt) zwischen Szenen an Bord eines Schiffes, am englischen Hof, auf den Burgen der Clans bis hin zur besonders stimmungsvollen Begräbnisszene mit Sternenhimmel. Die schönen Kostüme, die vor allem bei den Hofszenen ausgesprochen prachtvoll ausfielen, Projektionen und weitere Theater-Effekte taten ihr Übriges, um der Produktion eine Opulenz zu verleihen, die man hier kaum erwartet hätte und die den Vergleich mit Produktionen großer Häuser nicht zu scheuen braucht.
Dass zudem bei einer Musical-Produktion ein Klangkörper wie das Loh-Orchester mit dem ausgewiesenen Spezialisten des Genres Stefan Diederich zum Einsatz kommt, kann man nur als Glücksfall bezeichnen.

Fazit: Wer großes Kino als „historisches“ Musical mag, ist hier richtig, gerade auch in dem etwas kleiner dimensionierten Theater Nordhausen, wo man dafür sehr dicht am Geschehen sitzt. Deshalb fünf Sterne, nicht für das Stück selbst, aber für die rundum gelungene Produktion mit einer fantastischen Besetzung und einer sehenswerten Ausstattung, die für Fans des Genres auch eine etwas weitere Anreise lohnenswert macht.


man braucht keine Mega-Kulisse

04.05.2016 - Es gibt etwas mehr Kulisse - oder besser Auf- und Abgangsmöglichkeiten - als bei \"Sweeney Todd\" im letzten Jahr, aber es braucht auch diesmal nicht mehr. Natürlich ist Glenn Close der Star des Abends, aber das Ensemble ist sehr harmonisch und auf Augenhöhe. Ein sagenhafter Abend!

bernstein (29 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Perfekte Cast, Musik bis auf wenige Highlights austauschbar!

03.05.2016 - Eine perfekt besetztes Ensemble kann die Show leider auch nicht retten. Bis auf wenige Songs ist die Musik austauschbar. Die Orchestrierung von Koen Schoots war super, man konnte immer wieder Wildhorn-typische-Orchestrierungen erkennen. Die Charaktere sind nicht ausgearbeitet und die Darsteller haben kaum eine Möglichkeit zu glänzen. Das Musical ist fast komplett gesungen und es gibt nur wenig Dialoge. Für einen Theaterabend war es ok, mehr aber auch nicht.

BroadwayCat (3 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Bravo für Uli Scherbel

01.05.2016 - Ach wie wunderbar!
Ich habe mir im Raimund Theater in Wien nach längerer Abstinenz mal wieder \"Ich war noch niemals in New York\" angesehen.
Erst einmal ein großes Kompliment an Uli Scherbel als \"Fred\". Super! Er hat mit soviel Präsenz und Witz gespielt und so schön die Udo Jürgens Lieder gesungen. Ach was hat es für einen Spaß gemacht ihm zuzuhören und zuzusehen! Danke! Er war der Publikumsliebling des Abends und hat auch den größten Applaus bekommen!
Insgesamt haben mir alle Darsteller gefallen: Gianni Meurer, Ann Mandrella, Tobias Licht, Dagmar Biener und das gesamte Ensemble.
Ich kannte die Tourproduktion bis jetzt noch nicht. Ja das Bühnenbild ist kleiner als im Original, aber trotzdem sehr schön! Viel Atmosphäre wurde mit einer wirklich guten Beleuchtung erzeugt.
Es lohnt sich sehr sich dieses Stück anzusehen, wegen der Darsteller und der wunderbaren Musik von Udo Jürgens! Es wird mitgeklatscht und mitgesungen!

Jenny (4 Bewertungen, ∅ 4.8 Sterne)


Sehr schön

01.05.2016 - Schöne Inszenierung von \"Flashdance\" in Chemnitz. Ich war gestern dort und fand es einfach klasse. Ganz große Bühne! Klasse Schauspieler und tolle Musik. Ich kann die eine negative Bewertung auch nicht nachvollziehen. Eigentlich bin ich der selben Meinung wie \"Musicalfreak2000\" und kann dieses Musical in Chemnitz allen weiterempfehlen!

Ich komme gerne wieder nach Chemnitz!

Gunther (erste Bewertung)


Erwartungen bei weiten übertroffen

01.05.2016 - War im Musical \"Flashdance\", bei der deutschen Erstaufführung in Chemnitz. Es hat mir sehr gut gefallen und somit kann ich die andere Bewertung überhaupt nicht nachvollziehen! Die Band spielte Weltklasse und der Gesang wurde nicht \"überdeckt\", sondern war deutlich zu erkennen. Das Ensemble bestand aus international ausgebildeten Künstlern, welche sich sehr gut in die Figuren rein dachten und das Musical zu einem \"Feuerwerk der Gefühle\" verwandelten. Bei ausverkauften Haus wurde einem während der knapp 3 Stunden nie langweilig, sondern man wurde immer wieder mitgerissen und man fieberte mit \"Alex\" mit.
Es war die ganze Zeit sehr aufregend und man merkte: \"Dieses Musical wird von Meistern gespielt\". Am Ende gab es tosenden Applaus und eine super Zugabe. Das tänzerische Können zeigten alle Tänzer mehr als genug. Wiederholungen gab es zwar, aber allerdings nur vom Titellied was somit ok war.

Insgesamt kann ich dieses Musical, genauso wie alle anderen in Chemnitz, wirklich allen sehr empfehlen und komme gerne wieder mal nach Chemnitz, zu einem, wie ich finde, der besten Theater überhaupt.

Musicalfreak2000 (erste Bewertung)


Danke!

29.04.2016 - Wir bedanken uns seitens des Theaters Hof für eine differenzierte Sicht auf unsere Produktion, auch wenn wir naturgemäß nicht in allen Punkten übereinstimmen. Und es wäre schön, wenn möglichst viele Menschen sich eine eigene Meinung bilden zu der Produktion. Nicht wegen dem Theater Hof, sondern weil ja nicht so oft ein Musical in Deutschland zur Uraufführung gelangt und das ein genaues Hinsehen in jedem Fall rechtfertigt.
Habt viel Freude im Einstein und Eure Kritik hilft uns ja auch weiter!

Hardl (10 Bewertungen, ∅ 2.1 Sterne)


Selten etwas so schlechtes gesehen!

28.04.2016 - 2 Stunden auf einer Autobahnbrücke stehen ist erträglicher. Dieselben Geräusche, dieselben Lichteffekte, ebenso wenig Handlung.

AREV85 (erste Bewertung)


Tim Oxbrow = Highlight sensationelle Stimme

27.04.2016 - TIM OXBROW als JUDAS in Jesus Christ Superstar war der absolute Hammer ! Eine unglaubliche Stimme, einfach nur traumhaft ! Selten habe ich solch eine überzeugende Darstellung gesehen . . . darstellerisch wie auch stimmlich das Highlight eines sensationellen Musicals, was bei uns noch immer Gänsehaut erzeugt. Schade, dass es von diesem tollen Sänger keine CD gibt . . . Er wird hoffentlich seinen Weg gehen . . . ein echter Weltstar ! Danke !

Laufsteg (erste Bewertung)


Mitreißendes Musicalerlebnis

27.04.2016 - Ich habe die Nachmittagsvorstellung am 24.04.2016 besucht und sehr gespannt auf ein Stück, das ich schon sehr lange schätze, aber tatsächlich noch nie auf der Bühne gesehen hatte.
Über die Meldung der muz wurde ich neugierig auf die Besetzung und habe mich spontan zu einem Besuch in der Schweiz entschieden.
Um es kurz zu machen: Ich habe es nicht bereut. Von den ersten Klängen an, saß ich mitfiebernd in meinem (Dreh-)Sitz. Der Rezension von Simone Jaccoud kann ich mich weitestgehend anschließen.

Die Inszenierung war für mich stimmig, da sie meiner Meinung nach die durch die Partitur vorgegebene zeitliche Einordnung in die 70er Jahre aufgreift.

Die Spannung, die sich zwischen Jesus, Judas und Maria Magdalene aufbaut war fast greifbar, beeindruckend die Wuchtigkeit des Ensembles (am Ende zählte ich rund 60 Personen auf der Bühne!).

Alexander Klaws überzeugte als Jesus vor allem schauspielerisch, gesanglich holte er mich erst mit seinem Gethsemane wirklich ab. Dann aber umso mehr. Zwar war der Szenenapplaus durchaus verdient, doch stelle ich mir die Frage, ob bei man bei diesem Stück auf Zwischenapplaus nicht besser verzichten sollte.

Patrick Stanke füllt die Rolle des Judas perfekt aus, zeigt eine ganze Palette an Gefühlswelten seinem Freund Jesus gegenüber und singt seinen Part scheinbar mühelos.

Karl-Heinz Brandt hat mich in der gesehenen Vorstellung leider nicht überzeugt. Gesanglich und Darstellerisch habe ich die viel gelobte Präsenz und Attitüde vermisst. Vielmehr wirkte dieser Herodes auf mich unentschlossen und eher beliebig.

Um so überraschter war ich von Andrea Matthias Paganis Pilatus. Was für eine Präsenz! Hier kann ich die Rezension oben voll und ganz unterschreiben.

Ein mitreißender Musicalbesuch, mit zum Teil herausragenden Darstellern, die es geschafft haben, mich mitten ins Geschehen hinein zu nehmen und mir neue Facetten eines für mich (vermeintlich) altbekannten Stückes aufzuzeigen.

Hughie (23 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Eine Entführung in die Welt von Dracula

18.04.2016 - Wir waren am Sonntag, 17.4. in der Nachmittagsvorstellung. Anfänglich gab es wohl noch Probleme mit der Toneinstellung, zumindest konnte man den Text nur schwer verstehen, daher ein Stern Abzug. Das Problem wurde aber wohl schnell gelöst und alle Sänger/Innen waren sehr gut zu verstehen. Stimmlich absolut einwandfrei.
Natürlich darf man ein Musical in Leipzig z.b. nicht mit einem in Hamburg vergleichen. Das Bühnenbild war einfach gehalten, aber absolut ausreichend. Man darf hier nicht vergessen, dass die Musikalische Komödie verschiedene Spiele hat und daher keine aufwendigen Bühnenbilder machen kann. Alles muss einigermaßen leicht auf- und abbaubar sein.

Meinem Vorredner kann ich definitiv nicht zustimmen, was unverständliche Personenkonstellationen betrifft. Für mich war die Geschichte verständlich.

Und scheinbar war wohl auch das restliche Publikum von dem gesamten Musical begeistert. Mit Standing-Ovation wurde das gesamte Ensemble zum Schluss für die gelungene Darstellung gewürdigt.

Slainte (erste Bewertung)


Erstbesetzung garantiert!

18.04.2016 - A Riesengaudi is des!
2 garantierte Stars, dazu eine schlichte Geschichte mit viel Raum für Situations- Geschlechter- und Nord-Süd-Komik und abwechslungsreiche Musik, die - wie in einem richtigen Musical die Handlung vorantreibt. Musik aus Pop, Schlager und Klassik - von \"Ich will alles\" über \"Heidi\" bis \"Baden mit und ohne\". Alles passt, ist super witzig und symphatisch und rund. Dazu für die Musical-Fans zahlreiche musikalische Anspielungen - vom Sound of Music bis Mamma Mia. Das Phantom der oper findet ebenso eine muskalische Verwendung wie \"Die Verwandlung\" aus Jeckyl & Hyde. In diesem Fall die an Psycho erinnerte Unterhaltung des Bayern mit seiner verstorbenen Mutter.

Super gemacht, sehr unterhaltsam, perfekte Darsteller/Sänger. Ich liebe Caroline Fortenbacher!

Was will das Musical-Herz mehr ?
Must See in Hamburg!
Unbedingt hin, wenns läuft!

Ludwig2 (21 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Ziemlich blutleer

18.04.2016 - Frank Wildhorns DRACULA hatte nun auch in der Musikalischen Komödie Leipzig seine Premiere.
Um es gleich vorweg zu nehmen: Graf von Krolock entsteht durch diesen artverwandten Untoten keine qualitative Konkurrenz auf den deutschsprachigen Bühnen.

In Leipzig hat man eigentlich alles richtig gemacht. Die Besetzung ist rollendeckend und professionell, die optische Umsetzung atmosphärisch und stimmig, Orchester und Chor klingen voluminös und prächtig, Regisseur Cusch Jung bringt originelle Ideen in die Inszenierung mit ein.
Trotzdem wirkt das Ergebnis recht zäh und wenig fesselnd und unterhaltsam.

Man hat in Leipzig das Beste versucht, um aus dem literarischen und musikalischen Rohmaterial etwas herauszuholen.
Aber Wildhorns Romanadaption gibt einfach nicht mehr her.
Fragmentarisch werden Szenen aneinander gereiht, Personen und - Konstellationen bleiben oberflächlich, manchmal sogar unverständlich, Texte plätschern flach dahin.
Auch musikalisch fehlt weitgehend die notwendige Dramatik. Die Komposition klingt stellenweise wie eine recht lustlose Standartkopie eines Wildhorn Musicals.

Um im Bild zu bleiben:
Diesem DRACULA fehlt der Biss.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Besser als das Original!

16.04.2016 - Hut ab vor dieser Leistung, habe die Originalversion am Broadway gesehen und war zuerst skeptisch, ob das Musical auf Deutsch funktioniert. Die authentische und professionelle Darstellung hat mich umgehauen, hat mir sogar besser gefallen als das Original. Tolle Gags, tolle Band, super Musik!

Markus83 (erste Bewertung)


Bolly(wood/Broad)way Varieté

04.04.2016 - Wenn die Klasse eines Musicals so sehr an den Hauptdarsteller geknüpft wird, wie dies bei Aladdin und Richard-Salvador Wolff geschah, dann sind Enttäuschungen und Schatten vorprogrammiert. Zumindest bekommt man das Gefühl, etwas vorenthalten zu bekommen, wenn man mit Terry Alfaro als Ersatz \"Vorlieb\" nehmen muß. Einen direkten Vergleich habe ich nicht, nur über die Ausschnitte, die auf YouTube zu sehen sind. Dabei erscheint der gekrönte Star zwar etwas charismatischer, aber der Zweifel bleibt, ob denn er der doch eher blassen Rolle des Aladdin zu mehr Ausstrahlung hätte verhelfen können. Die Show und damit der ganze Abend gehört dem bezaubernden \"Dschinni\", wobei ich hier (wiederum im Vergleich mit dem YouTube-Ausschnitt) überaus gerne Vorlieb mit dem Ersatz genommen habe, der hier durch Tobias Weis brillant vertreten war. Die Rolle des Dschinni verkörpert die KRAFT des Zauber(er)s gepaart mit der Energie von Tanz, Bewegung, Farbe und Gesang, von denen das gesamte Musical dominiert wird. Die Romanze von Aladdin und Jasmin geht zuweilen unter und Dschafars böses Treiben bleibt vermeintlich. Das tut aber der lebenslustigen Darbietung keinen Abbruch, wenn man sich auf ein Varieté-Spektakel mit der geballten Farben- und Tanzpracht a la Bollywood untermalt mit Broadway-Ohrwürmern einlassen kann. Insofern hat mir der Abend recht gut gefallen, der durch zwei Highlights in Erinnerung bleibt: die bühnentechnisch geniale Szene mit dem Dschinni-Solo in der Höhle sowie das beeindruckende Lichtermeer, in das Aladdin und Jasmin auf dem fliegenden Teppich eintauchten.

Akustisch verwöhnt wird man im Stage Theater Neue Flora leider nicht. Der Klang des Orchesters bleibt weit hinter den Erwartungen zurück. Es klingt gedrungen und wie aus der Konserve; so als sei der Orchestergraben zu klein und ließe nur einen Spalt in den Saal. Mit dem Gesang war es zeitweise zu laut, so daß nicht jeder Text verstanden werden konnte, was aber auch damit zusammenhing, dass nicht jeder Sänger Deutsch als Muttersprache hat. Auch sind die Broadway-Melodien tasächlich so dominant, dass ich keine Erinnerung an orientalisch klingende Ohrwürmer habe - Hollywood eben und doch nicht Bollywood.

Als tragisch kann sich auch die Sitzplatzwahl heraus stellen. Wir saßen mittig für jeweils mehr als 170 Euro in der sechsten Reihe und fühlten uns begnadet: Nahe genug, um Kostüme und Schauspieler noch erkennen zu können; entfernt genug, um die Szene als Ganzes noch erfassen zu können - wobei der Blick schon beachtlich hin und her schwenken muss. Dabei hat man hier eine Höhe, von der aus man den Kopf nicht heben oder senken muss. Die vorderen Reihen wären mir zu nah und man muss zu weit hoch schauen. Nach oben wird es derart Steil, dass man schon ganz schön herabneigen muss. Was man von den Rangplätzen knapp unterhalb der Decke noch sehen kann, vermag ich mir nicht vorzustellen - aber vielleicht ist dort die Akkustik besser. Am wenigsten empfehlenswert erscheinen mir die äußeren Plätze in den vorderern Reihen.

Für einen gelungenen Abend sollte man eher nach verfügbaren Plätzen als nach geeigneten Terminen suchen. Dann kann man sich angenehm unterhalten lassen von einem Dschinni als Entertainer, der Aladdin ins facebook-Zeitalter zerrt und den Zuschauer vor lauter Motion gar nicht zur Besinnug kommen lässt.


Solide Inszenierung - leider nicht mehr

03.04.2016 - Zugegeben: Ich bin Love Never Dies-Fan seit ich die CD vor fünf Jahren zum ersten Mal hörte. Ich war sehr begeistert von der Londonder Aufführung, die DVD-Aufnahme der Australischen Inszenierung hatte mir nicht mehr so gut gefallen.
Nun ist dieses Webber-Stück mit seinen grandiosen Melodien also endlich in Deutschland angekommen - groß war daher meine Vorfreude, verbunden mit der Hoffnung, dass einige der Schwächen aus Melbourne wieder beseitigt wurden.

Dem ist leider nicht so. Es wurde sogar noch weiter das Tempo heraus genommen, so dass das Stück fröhlich vor sich hin plätschert, ohne dass entscheidende Momente sauber hervorgehoben werden. Alles bleibt auf einem gleichbleibenden Niveau ohne bemerkenswerte Tief- oder Höhepunkte. Es wirkt auf mich ein wenig so, als wollte der Regisseur keine großartigen Experimente eingehen und einfach eine solide Inszenierung des Stücks schaffen, was mir persönlich aber zu wenig ist. Love Never Dies bietet Raum für mehr Gefühl, mehr Spannung, aber auch mehr Zwischentöne. Leider wurde von diesem Potenzial zu wenig ausgenutzt.

Sehr gut gefallen hat mir Rachel Anne Moore, die mich in vielerlei Hinsicht an Sierra Boggess erinnert. Stimmlich nimmt sie ihre Lieder mit spielerischer Leichtigkeit, schauspielerisch überzeugt sich vor allem dann, wenn Christine wieder in die Welt der Musik eintauchen kann. Ihr weltentrückter Blick nimmt den Zuschauer in diesen Momenten einfach gefangen.
Mathias Edenborn gibt ein passables aber wenig berührendes Phantom zum Besten. Yngve Gasoy-Romdal spielt den Raoul lange nicht so aggresiv wie andere Darsteller, was ich durchaus intessant finde.

Das Bühnenbild ist großartig, ebenfalls die Kostüme. Musikalisch war mir persönlich die Abmischung einfach zu leise, Webbers Musik kann ruhig lauter gespielt werden. Sehr schade finde ich, dass in The Beauty Underneath die Melodie etwas geändert wurde, das Rauschhafte dieses Liedes geht dadurch verloren.

Abschließend kann man festhalten, dass in Hamburg eine solide Inszenierung des Stückes gezeigt wird. Solide, leider nicht mehr - aber eben auch nicht weniger!
Ob sich das Stück langfristig halten können wird, wage ich jedoch zu bezweifeln.

Coloredo (12 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Mitreißende Adaption des Films

03.04.2016 - Das Musical hat mir ausgesprochen gut gefallen! Schon im Film gefiel mir sehr gut, wie die unterschiedlichen gesellschaftlichen Probleme der damaligen Zeit und die Fußball-Geschichte miteinander verwoben wurden. Besonders berührend wird es dadurch, dass vieles davon auch in der eigenen Familie geschah. Für die jüngere Generation wird verständlich gemacht, was der Gewinn der Fußball-WM so kurz nach dem Krieg für die junge BRD bedeutete.
Die Story ist folglich der große Pluspunkt des Musicals und jedes erfolgreiche Musical basiert auf einer guten Geschichte. Insofern ist der Boden für einen lang anhaltenden Erfolg bereitet.

Auch Lingnaus Musik und Ramonds Texte finde ich sehr gelungen. Tatsächlich fehlen in Lingnaus Partitur die großen Gassenhauer - wie aber schon in seinen vorangegangenen Arbeiten schreibt Martin Lingnau von Anfang bis Ende eingängig und auf einem hohen Niveau. Keine seiner Melodien fällt ab und das ist nicht einfach! Frank Ramond versteht es erneut, pointierte Liedtexte zu schreiben und die Möglichkeiten der deutschen Sprache zu nutzen.

Gil Mehmert führt die Figuren gekonnt durch die Geschichte, hat sehr viele schöne Einfälle und vermeidet jegliche Längen. Manchmal hätte ich mir allerdings gewünscht, dass der comic relief durch den Sportreporter Ackermann und seine Frau etwas später gekommen wäre, um der dramatischen Familiengeschichte der Lubanskis noch mehr Raum einzuräumen.
Das Bühnenbild und die Vertikal-Projektionen begeistern und sind gut in die Geschichte eingebunden.

Ich wünsche dem Wunder von Bern eine lange Spielzeit und hoffe, dass die Stage es auch in anderen Städten zeigen wird. Die Voraussetzungen für einen Erfolg sind auf jeden Fall gegeben.

Coloredo (12 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Solide Inszenierung - leider nicht mehr

03.04.2016 - Zugegeben: Ich bin Love Never Dies-Fan seit ich die CD vor fünf Jahren zum ersten Mal hörte. Ich war sehr begeistert von der Londonder Aufführung, die DVD-Aufnahme der Australischen Inszenierung hatte mir nicht mehr so gut gefallen.
Nun ist dieses Webber-Stück mit seinen grandiosen Melodien also endlich in Deutschland angekommen - groß war daher meine Vorfreude, verbunden mit der Hoffnung, dass einige der Schwächen aus Melbourne wieder beseitigt wurden.

Dem ist leider nicht so. Es wurde sogar noch weiter das Tempo heraus genommen, so dass das Stück fröhlich vor sich hin plätschert, ohne dass entscheidende Momente sauber hervorgehoben werden. Alles bleibt auf einem gleichbleibenden Niveau ohne bemerkenswerte Tief- oder Höhepunkte. Es wirkt auf mich ein wenig so, als wollte der Regisseur keine großartigen Experimente eingehen und einfach eine solide Inszenierung des Stücks schaffen, was mir persönlich aber zu wenig ist. Love Never Dies bietet Raum für mehr Gefühl, mehr Spannung, aber auch mehr Zwischentöne. Leider wurde von diesem Potenzial zu wenig ausgenutzt.

Sehr gut gefallen hat mir Rachel Anne Moore, die mich in vielerlei Hinsicht an Sierra Boggess erinnert. Stimmlich nimmt sie ihre Lieder mit spielerischer Leichtigkeit, schauspielerisch überzeugt sich vor allem dann, wenn Christine wieder in die Welt der Musik eintauchen kann. Ihr weltentrückter Blick nimmt den Zuschauer in diesen Momenten einfach gefangen.
Mathias Edenborn gibt ein passables aber wenig berührendes Phantom zum Besten. Yngve Gasoy-Romdal spielt den Raoul lange nicht so aggresiv wie andere Darsteller, was ich durchaus intessant finde.

Das Bühnenbild ist großartig, ebenfalls die Kostüme. Musikalisch war mir persönlich die Abmischung einfach zu leise, Webbers Musik kann ruhig lauter gespielt werden. Sehr schade finde ich, dass in The Beauty Underneath die Melodie etwas geändert wurde, das Rauschhafte dieses Liedes geht dadurch verloren.

Abschließend kann man festhalten, dass in Hamburg eine solide Inszenierung des Stückes gezeigt wird. Solide, leider nicht mehr - aber eben auch nicht weniger!
Ob sich das Stück langfristig halten können wird, wage ich jedoch zu bezweifeln.


Tolles Stück Musicaltheater.

03.04.2016 - Wenn die miserable Tonabmischung nicht gewesen wäre, dann hätte die Inszenierung 5 Sterne bekommen, denn sowohl Regiearbeit als auch Bühnenbild, Licht, Band und Cast haben großartige Arbeit geleistet. Der hallige, dumpfe Klang, der gegen Textverständlichkeit und die Stimmen der Darsteller gearbeitet hat, hat den Gesamteindruck leider nach unten gedrückt. Trotzdem unbedingt anschauen und berühren lassen. Innerhalb von 10 Sekunden gabs Standing Ovations.

Fiyero (29 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Entäuscht

01.04.2016 - Als kind war ich quasi dauer Gast im König der Löwen in Hamburg es war im ein fantastisches erlebniss
Im Urlaub in London dachte ich mir warum es sich nicht auch mal in Englisch ansehen also Karte gekauft und reingegangen die Stimmen der darsteller waren schwach an der stelle wo der Morgen report hätte sein soll klaffte eine rießen handlungslücke und die Kostüme und Kulissen nicht so gut wie in Hamburg

shadowland (erste Bewertung)


Beitrag vom 30.03.2016 gesperrt

Flash (erste Bewertung)


Beitrag vom 30.03.2016 gesperrt

Spritbomber (erste Bewertung)


Beitrag vom 30.03.2016 gesperrt

Voxxert (erste Bewertung)


Fünf Sterne allein für das Phantom Brent Barrett

30.03.2016 - Leider war seine letzte Vorstellung am 27.03.2016. Sein Gesang und Schauspiel waren phantastisch. Vielen Dank für diese Besetzung! Und warum wird er unter der Show nicht mal mehr erwähnt? Man hätte seine Spielzeit in Klammer setzen können.

Lisa09 (12 Bewertungen, ∅ 2.9 Sterne)


Bravo!

29.03.2016 - Diese Produktion von Next to Normal hat alles was man sich als Zuschauer nur wünschen kann. Eine gute Regie, die Bilder erzeugt und den Fokus bewusst auf das gerade wichtige lenkt, grandiose Darsteller, eine genial-lebensnahe Geschichte und eine stimmige Ausstattung. Ja, die Abmischung der Musik ist verbesserungsfähig aber der Funke springt dennoch ungehindert über. Vielen Dank für diesen grandiosen Abend zu dem ich vieles schreiben könnte was jedoch in einem einzigen Wort zusammengefasst werden kann: BRAVO

Absolut Empfehlenswert!

DeRpAuL (22 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Das Pop Musical in Deutschland...

28.03.2016 - wieder einmal ein toller abend.
besetzung war nyassa alberta und siodine smith... mehrmals gänsehaut und zum finale party stimmung..

sehr empfehlenswert...

Kirmesboxer (5 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


And all that Jazz

21.03.2016 - Mit Chicago ist in München ein Musical zu sehen das die Grundvoraussetzungen mit einander verbindet und auf alles andere verzichtet: Tanz, Gesang und Schauspiel. Für viele reicht das nicht. Ein Musical ohne Kulisse, ohne aufwendige Kostüme ... Nein, für viele ist das zu langweilig. Doch es muss einen Grund haben warum Chicago jahrelang erfolgreich in London und New York zu sehen war/ist. Ich fand dieses Stück aus diesem Grund schon immer sehr interessant. Am 19.03. hatte ich nun endlich die Möglichkeit es auch mal Live zu sehen. Die Besetzung war folgendermaßen:

Velma- Caroline Frank
Roxie- Carin Keizer
Billy- Nigel Casey
M. Morton- Rachel Colley

Auch wenn ich anfangs etwas skeptisch war, da mir Caroline Frank bei ihrem ersten Lied, all der Jazz, noch nicht so gut gefallen hat, konnte sie mich im Laufe des Musicals dann doch noch für sich gewinnen. Carin Keizer ist die perfekte Roxie und ihre Leistung bei Sie beide griffen nach dem Colt ist bewundernswer. Nigel Casey hat beim Sprechen ein paar Probleme mit der Aussprache, doch gesanglich hat er mich wirklich vom Hocker gehauen. Auch die Mama Morton- Rachel Colley- war sehr gut, vor allem bei dem Lied Stil, eines meiner Lieblingslieder.
Auch das Ensemble hat ein paar Probleme mit der Sprache, die stören mich allerdings nicht so extrem, da ich jeden verstanden habe. Gesanglich und tänzerisch haben alle sehr viel Talent.

Die Frage ist am Ende: Funktioniert ein Musical ohne Kulisse, ohne Kostümwechsel? Kann man der Geschichte trotzdem folgen? Meine Antwort ist ganz klar: Ja! Ich kann jedem dieses Stück nur ans Herz legen und es hat mich übrigens auch gefreut, mal ein Orchester/ eine Band in angemessener Größe zu sehen

LiveinTheater (86 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Sehr gutes Stück! Sehr gute Darsteller!

19.03.2016 -

sissi1982 (9 Bewertungen, ∅ 4.6 Sterne)


Kurzweiliges, langatmiges Musketier-Musical

19.03.2016 - Das Buch fokussiert als Zentralkonflikt die Liebe zwischen d\'Artagnan und Constance, welche in diesem Fall tragisch endet, und die Beziehung zwischen Athos und Milady de Winter. Das Intrigenspiel um Liebe und Macht tritt sehr stark in den Hintergrund, der Kardinal erhält keine aktive Präsenz, wodurch die ganze Handlung nicht wirklich in Fahrt kommt. Das liegt auch daran, dass viele Charaktere oberflächlich ohne Identifikationszeichen gehandhabt werden. Generell ist der Stoff sehr in die Länge gezogen und wirkt sehr unübersichtlich. Die Musik treibt das Geschehen auch nicht voran. Es fehlt an Dynamik und Energie. Stiles Melodien, vor allem die pulsierenden Ensemblenummern und emotionalen Solos der Lady de Winter, sind schön anzuhören, bleiben aber nicht im Kopf. Keine Ohrwurmqualität. Sie treten hinter den langen Sprechanteilen zurück.

Die Inszenierung ist schnörkelfrei und recht strikt ohne jegliche Interpretationsansätze oder Überraschungen. Genauso fehlen Spannung und Spannungsbögen - der Geschichte und auch den Fechtnummern fehlt es an mitreißender Dramaturgie. Ebenfalls werden die sozialen und gesellschaftlichen Verhältnisse nicht zeitgetreu und handlungstreibend wieder gespiegelt.
Die Staatskapelle gibt ihr Bestes, die Musik mit großer Besetzung perfekt darzubieten, übertönt hierbei aber oft den Gesang der Darsteller. Die Tontechnik ist ausbaufähig.
Der Cast punktet in erster Linie durch Anna Thorén als eine grandiose Milady de Winter. Sie schafft es ihrer Rolle Leben und Gefühl einzuhauchen und überzeugt auch stimmlich mit großartigen Momenten. Joanna Nora Lissai verzaubert den Zuschauer durch ihre junge, frische Interpretation der Constance und erweist sich als musikalisches Talent. Björn Kuhn wirkt für seine Rolle zu reif - Leider gelingt es ihm darstellerisch nicht, d\'Artagnan die übermütige, naive Energie einzuhauchen. Stimmlich gibt er wie gewohnt einen warmen Tenor, der leicht untergeht. Auch unsere drei Musketiere, so exzellent sie in ihrer Rollen aufgehen, halten sich, eventuell der Inszenierung geschuldet, dezent zurück. Reinhard Straube gab seine Darbietung des Monsieur Treville erfolgreich zum Besten. Der Chor und Extrachor fungiert etwas steif auf der Bühne.

Das Bühnenbild erweist sich überraschend als recht vielfältig, nicht zuletzt durch die Drehbühne und mehren Szenenwechsel auf offener Bühne, die oft zu lange dauerten. Die Schauplätze werden teils detailreich, teils plump dargestellt. Es wirkt etwas eintönig. Die Kostüme halten sich sehr an die historischen Originale, sind aber größtenteils schön anzusehen.

Buch: 2/5 Sterne
Kompositionen: 2/5 Sterne

Inszenierung: 2/5 Sterne
Musik: 3/5 Sterne
Besetzung: 3/5 Sterne
Ausstattung: 3/5 Sterne

So spektakulär sich die Oper Halle mit ihren letzten Premieren \"West Side Story\" und \"Peter Pan\" zeigt, desto bitter muss sie eingestehen, dass dies hier nicht ihre stärkste Produktion ist. Es bleibt eine langatmig erzählte Geschichte mit dem vergebenem Wunsch nach einem Degen-Spektakel.

Shiva (5 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


Das Orchester hat 25 Musiker.

16.03.2016 - Kann der Bewertung von Maxim 100% zustimmen, möchte aber anmerken: das Orchester hat 25 Musiker. Von einer Sparversion kann daher nicht die Rede sein.

Standard (7 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


Musical Klassiker modern und ansprechend umgesetzt

13.03.2016 - Nach 35 Jahren ist sie nun also wieder in Wien gelandet! Bei der gestern besuchten Vorstellung (12.3) wurde ein sprichwörtlich großes Kino geboten!

Die VBW haben es mit enormen Aufeand geschafft den Klassiker neu zu interpretieren - Regisseur Paterson holt aus seiner Evita das beste und letzte heraus - besonders die letzte halbe Stunde ab \"Sante Evita\" ist hochemotional und jagte mir mehrere Gänsehautschauer über den Rücken...

Dieses ergreifende Spiel von Thomas Borchert und Katherine Mehrling geht einfach ans Herz

Aber nicht nur sie waren top besetzt - der Star des Abends DREW SARICH - sein \"Jung, schön und geliebt\" ist stimmlich eine Klasse für sich...

auch das Agieren mit dem Publikum làsst Che frisch, sarkastisch rüberkommen!

Vladimir Korneev präsentiert die für mich schönste Version von: Diese Nacht ist so sternenklar - Wow!

Katherine Mehrling ist eine super Evita - die kleine Mehrling zeigt im 1. Akt wie sie es durch \"Feuer\" und Ausstrahlung hinaufschafft und die Karriereleiter emporsteigt...

Im 2. Akt erlebt man sie aufgrund ihrer Erkrankung wahnsinnig ergreifend und berührend wie sie bis zum Schluss versucht Haltung und Kontenance zu wahren!

Bei den Schnellsing-Passagen \"Buiness Aires\" muss man schon genau hinhören um von ihr jedes Wort zu verstehen - aber bei \"Wein nicht um mich, Argentinien ist sie glasklar zu verstehen und setzt ihre Power und Ausstrahlung perfekt um!

\"Santa Evita\" ein Highlight für mich - im Kinderchor singt übrigens erstmals Amelie SARICH mit! und Thomas Borchert hat für mich seinen stärksten Moment bei \"Wie ein Diamant\"!

Das Bühnenbild begeisterte mich - manchmal komplett offene Bühne für die Tango-Parts und dann die coole \"Schießbuden-Sequenz\" bei \"Das Handwerk des Möglichen\" - einfach cool wie die Generäle und Thomas hier als \"Schiessbudenziele\" auftreten und Drew und das Publikum sie versuchen abzuknallen...

ganz toll auch das Zimmer von den Perons Designd mit den großen Treppen davor in dem Kinder schaukeln und dann diese Guckkastenbühne - auch später wenn die tote Evita da liegt und der Sarg runterkommt - große Momente...

Die Regenbogentour ist auch ein Highlight wie man die Länder Spanien und Frankreich sowie Italien groß auf die Bühne projektiert -

Das Orchester der VBW spielte wie gewohnt perfekt auf - Erstaunt hat mich, dass lediglich 21 Musiker im Graben sitzen - bei alte Dame waren es noch 35 und bei Mozart 27 - wird hier wohl doch angefangen zu sparen? Sogar bei Aladdin in einer weniger spannenderen Partitur sitzen 18 Musiker im Graben - bin gespannt wie das bei Schikaneder dann so ist...

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Next to Normal...

12.03.2016 - Ich finde das Opernhaus ist einfach viel zu Gross für diese Produktion. Klar wird auf dem vorderen Bereich gespielt, aber vieles verpufft einfach im grossen Innenraum. Das Stück hat mich ziemlich kalt gelassen.

Den Darstellern kann mann keinen Vorwurf machen. Sie holen das beste Raus,
ganz besonders Rob Fowler. Bravo ! Er war für mich der Star der Aufführung..Auf dem Balkon war der Sound ok, jedoch nach meinem Geschmack war die Band viel zu leise.. So war es eine Rockmusical ohne Rock! Ich werde aber noch in die Fürther CD reinhören und mal schauen wie es da rüberkommt...

Es war ja erst die zweite Vorstellung. Ich überlege vielleicht noch mal in die Derniere reinzugehen.. Dann aber wohl in den vorderen Parkett Reihen..

Kirmesboxer (5 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


Dessous-Entschärfung und andere Widrigkeiten

10.03.2016 - CHICAGO ist vielleicht die gelungenste Essenz dessen, was eine Musical Comedy sein kann.
Der Klassiker funktioniert nur dann bestens, wenn Musik, Tanz, Schauspiel, Gesang in Perfektion dargeboten werden.

Die musikalische Umsetzung ist bestens gelungen. Die 14-köpfige Band spielt mit soviel Tempo und Drive, dass sie lautstark bejubelt wird und manchmal den Darstellern fast schon die Schau stiehlt.

Das Ensemble ist mit kantigen, individuellen Typen passend besetzt. Gesanglich überzeugend und tänzerisch perfekt werden die anspruchsvollen Lieder und Choreografien umgesetzt. Da aber leider nicht alle Deutsch als Muttersprache haben, muss man leider den ein oder anderen Abstrich bei der Textverständlichkeit machen. Auch das Setzen der Pointen leidet darunter. Gerade beim Cell Block Tango, wird leider brav aufgesagt, wo eigentlich ein Peitschenknall nötig wäre.

Dieses Problem haben Isabell Dörfler (Mamma Morton), Volker Metzger (Amos Hart) und Martin Schäffner (Mary Sunshine) nicht und überzeugen in ihrer Rolleninterpretation voll und ganz.
Alternativ-Besetzung Livio Cecini ist als Billy Flynn weitgehend rollendeckend, aber vom Typ her nicht wirklich überzeugend für den schmierigen, selbstverliebten Winkeladvokaten.
Als Roxie Hart steht erneut die Niederländerin Carien Keizer auf der Bühne.
Ihr deutscher Text ist makellos artikuliert und sehr gut verständlich. Was aber leider fast schon wieder ein Problem ist. Die damenhafte, kultivierte Aussprache Keizers klingt schon wieder etwas zu gestelzt für das naive aber gierige Provinzgewächs Roxie Hart. Auch hier verlieren dadurch manche Pointen etwas. Gestik und Mimik treffen bei Keizer aber immer voll ins Schwarze. Bei We both reached for the gun oder Roxie sind ihre Gesichtsentgleisungen und ihre Körpersprache brüllend komisch.
Tänzerisch ist sie auch großartig. Sie bringt exakt den athletischen, großen, langgliedrigen Körperbau mit, der notwendig ist, um Fosse-Choreografien überzeugend und wirkungsvoll tanzen zu können.

Anders ist das leider bei Caroline Frank als Velma Kelly. Auch sie bringt sich mit ungeheurer Wucht und Energie in die Tanzszenen ein. Aufgrund ihrer Größe und ihres Körperbaus erzielt das aber niemals die gleiche Wirkung, wie bei Keizer oder Mitgliedern des Ensembles. Schauspielerisch dürfte sie gerne noch etwas überspitzter und aufgedrehter agieren. Gesanglich ist sie tadellos.

Letztendlich hat sich mir noch die Frage gestellt, weshalb man Veränderungen am Kostümbild vorgenommen hat. Einige der Damenkostüme wurden deutlich entschärft, blickdichter und mit mehr Soff für die SE-Produktion umgesetzt. Hatte man Angst, man könnte das trutschige Familienpublikum schockieren?

CHICAGO ist ein Fünf-Sterne-Musical.
Ein Punkt Abzug für die SE-Qualität.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Beitrag vom 10.03.2016 gesperrt

Musicalmeier (2 Bewertungen, ∅ 1.5 Sterne)


Beitrag vom 10.03.2016 gesperrt

ballrock2 (20 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Beitrag vom 10.03.2016 gesperrt

ballrock2 (20 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Beitrag vom 10.03.2016 gesperrt

ballrock2 (20 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Beitrag vom 10.03.2016 gesperrt

ballrock2 (20 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Beitrag vom 08.03.2016 gesperrt

Suzy_Wong (erste Bewertung)


Beitrag vom 08.03.2016 gesperrt

Gertie158 (erste Bewertung)


Licht und Schatten

07.03.2016 - Ich habe mir auch die Premiere angesehen und die Kommentare hier gelesen. Ich finde dieses Musical nicht so schlecht wie hier zerredet aber auch nicht so gut wie hier gefeiert. Eigentlich ist es ein absolutes Mittelmaß. Es hat lustige Momente in denen man ausgelassen lachen kann und auch genug fürs Herz damit man kurz die Kitschkeule abbekommt. Was soll man denn auch aus dieser plumpen Vorlage rausholen? Die Darsteller waren ok. Mich hat keiner umgehauen aber auch keiner gestört. Also packt das Kriegsbeil ein. Wer es sich anschauen möchte kann es tun. Danach verschwindet es wieder in der Versenkung als ob nie etwas gewesen wäre. Für 13€ kann man nicht zu sehr meckern.

KayReck (erste Bewertung)


Eindrucksvoll erfrischend

07.03.2016 - Ich bin extra mit einer Gruppe aus Schleswig-Holstein angereist um diese Premiere und Produktion zu erleben.

Es war ein wirklich toller Abend, die Anreise hat sich auch bei uns sehr gelohnt.
Inszeniert wurde das Stück hier von Detlef Altenbeck. Der Regisseur war mir bisher unbekannt, hat aber ein tolles Stück auf die Bühne gebracht.

In der Hauptrolle als Harry Witherspoon ist Jürgen Brehm zu sehen. Er wirkte in seiner Rolle sehr sicher. Seine Gesang war den ganzen Abend über sehr stark. Schauspielerisch und tänzerisch konnte er glänzen. Eine tolle Besetzung.
Unterstützt wird er an seiner Seite von Theresa Scherhag. In ihrer Rolle als Annabelle Glick wurde sie von einer strengen, konservativen Frau zu einem leicht verliebten Mädchen. Ihre Stimme klingt schön und sanft, vor allem in den Duetten und leisen Tönen.
Elisabeth Köstner verkörpert die Rita in dem Stück. Sie spielte ihre Rolle so verrückt komisch, dass sie schnell vom Publikum gefeiert wurde. Ihre Lieder singt sie wunderbar kraftvoll und ist in Witz kaum zu steigern.
Ritas Bruder Vinnie wird von Björn Schäffer gespielt. Er hatte einen starken überzeugenden Einstieg und gibt der Figur ein komisches Gesicht. Im zweiten Akt sieht man allerdings nicht mehr viel von ihm.
Weiter zu sehen in unzähligen witzigen Rollen sind Sandra Pangl, Jens Krause, Alexander Prosek, Tim Müller und Navina Heyne. Ein Highlight der Show ist hier definitiv Navina Heyne, die hier in einem Nachtclub wahre Unterhaltung mit ihrem Lied bietet.

Die Kostüme sind teilweise sehr schlicht, passen aber alle gut zu ihren Rollen. Manche Ensemble-Kostüme sind zwar etwas übertrieben, wirken aber komisch und passen zum Bühnenbild.
Das Bühnenbild ist am Anfang gewöhnugsbedürftig, weil es mal etwas ganz anderes ist. Man kann die nackten Theaterwände sehen und \"Garderoben\" wo die Darsteller ihre Kostüme wechseln. Später werden mit einfachen Mitteln verschiedene Räume und Kulissen gebildet.
Für mich wirkte das als Stilmittel sehr \"trashig\", aber nicht billig. Vom Zug bis zum Flugzeug, vom Fallschirmsprung bis zum Tauchen sieht man hier sehr viel. An keiner Stelle habe ich mich verloren gefühlt und konnte der Handlung gut Folgen.
Eine zusätzliche Zugabe gab es nach dem Applaus auch noch. Navina Heyne darf nochmal ihr französisches Lied singen. Das gesamte Ensemble tanzt dazu mit einer wirklich gut gelungenen Choreografie. Die Zugabe hätte länger sein können, weil es Spaß macht alle so energiereich auf der Bühne zu sehen.

Wir haben im ersten Rang gesessen und konnten alles sehr gut sehen. Leere Plätze nach dem ersten Akt gab es allerdings nicht wie hier jemand schreibt. Das Hildesheimer Publikum scheint aber erst etwas auftauen zu müssen, bis es richtig applaudieren und jubeln kann.

Vielen liebe Dank für den tollen Abend.

Kuestennebel (erste Bewertung)


Lustig, bunt, stimmgewaltig

06.03.2016 - Gemeinsam mit meinem Freund fuhr ich extra von München nach Hildesheim um bei der Premiere von \"Lucky Stiff\" dabei sein zu können.

Jeder einzelne dieser 600km hat sich gelohnt.

Wir sind sehr begeistert von dem bunten und witzigen Stück mit seiner überraschenden Wendung. Gebannt verfolgten wir die Handlung und waren begeistert von den Darstellern, va von Jürgen Brehm als \"Harry\" und Elisabeth Köstner als \"Rita\". Stimmgewaltig lösten sie Gänsehautfeeling aus und beeindruckten durch ihren Elan auf der Bühne.

Zum Glück sind Geschmäcker verschieden und ich freue mich über die grandiose Leistung der Darsteller - ihr habt mich zum Lachen gebracht und meinen Freund (musicalunerfahren) zum Fan dieser Kunst (wir planen schon den nächsten Besuch).

Vielen Dank und weiter so :)

Münchnerin85 (erste Bewertung)


Alles etwas billig

06.03.2016 - ich gebe der kritik von derpaul recht. alles wirkte etwas billig auf mich. die kulisse die handlung und auch die darsteller. schade denn ich hatte mich wirklich sehr auf die premiere gefreut. das war nicht mit den letzten musicals zu vergleichen und echt etwas witzarm für eine komödie. nichts für mich.

tengelchen96 (erste Bewertung)


Mangelhaft

06.03.2016 - Manchmal ist man versucht zu glauben, dass Stadttheater denken, man müsse nur etwas mit dem Etikett „Musical“ versehen um die Zuschauerplätze voll zu bekommen. Das Theater in Hildesheim gehört sicherlich zu einem meiner Bevorzugten, wenn es darum geht, ein gut gemachtes Musical zu genießen. Mit dem neuen Musical „Lucky Stiff“, hat es jedoch in meinen Augen, eine unangenehme Bauchlandung hingelegt. Eigentlich schade um den Stoff, der zwar recht oberflächlich und banal ist ,aber dennoch einen guten Unterhaltungswert liefert. Bei dieser Premiere sind jedoch die starken Mängel in der Regie aufgefallen die teilweise kaum zu ertragen waren. Langweilige Szenen in denen die Darsteller nur rumstanden und sich motivationsfrei anspielten oder mit Stuss überfüllte Szenen, stellten ein ebenso großes Ärgernis, wie die teils unerträglich agierenden Darsteller dar. Die Hauptfiguren Harry (Jürgen Brehm) und Annabel (Teresa Scherhag) sind flach und langweilig. Brehm wirkt zudem stimmlich und darstellerisch sehr hölzern, aufgesetzt und überfordert. Vielleicht weil er grundsätzlich viel zu jung für diese Rolle ist. Wer soll denn einem Darsteller der wie Anfang 20 aussieht und wie ein 16 jähriger spricht glauben, dass er ein trostloses, perspektivloses und festgefahrenes Leben in einem Schuhladen fristet? Ich habe ihm kaum etwas abgenommen (obwohl er in vergangenen Produktionen positiv auffiel). Scherhag kämpft sich durch die Partie und scheitert meist an langatmigen Szenen, den Bühnenpartnern oder übertriebenen Klamauk. Stimmlich kann sie aber punkten. Das eigentlich kongeniale Duo Rita (Elisabeth Köstner) und Vincent (Björn Schäffer) sind in jeder Szene gnadenlos drüber und unglaublich plump. Die Beweggründe der Beiden werden ebensowenig ersichtlich wie eine Entwicklung. Schäffer fällt vor allem durch seinen Gesang negativ auf. Jens Krause als Onkel, greift sehr tief in die Pathosschublade und zieht die ganze Rahmenhandlung gegen Ende nur noch ins Lächerliche. Somit wirkt die ganze Geschichte nur noch schlecht konstruiert. Die Musik (die sehr unausgewogen aus den Boxen dröhnt) klingt befremdlich, wie aus einem Computerspiel der 90er Jahre. Das Bühnenbild ist verwirrend, die Kostüme jedoch sehr gelungen und fantasievoll. Weshalb sich die Darsteller jedoch am Anfang auf der Bühne umziehen während vorne eine Szene spielt kann ich nicht verstehen. Ebensowenig die plötzliche Verwandlung der Bühne. Apropos „Verwandlung“: Die unzähligen Umbauten die von den Darstellern gemacht werden wirken doch recht semiprofessionell und auf Dauer langweilig. Letztendlich sind es die Nebenfiguren die diesem Musical noch ein klein bisschen Glanz verleihen (Navina Heyne, Tim Müller, Alexander Prosek und Sandra Pangl) und tatsächlich komisch wirken. Dennoch gehen auch sie irgendwann im Tanz der langatmigen Belanglosigkeiten unter. Das Premierenpublikum war dennoch dankbar, wenngleich es nach der Pause viele freie Plätze gab und deutlich weniger gelacht werden konnte als bei einer mittelmäßigen Boulevardkomödie. Ich erwarte da deutlich mehr.

DeRpAuL (22 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Von langweilig bis zum genialen Schluss

03.03.2016 - Ich kann mich bei Rocky einfach nicht entscheiden ob ich es gar nicht mag oder sogar gut finde.
Das Stück plätschert bis zum Showdown gefühlt dahin. In der Hamburger Variante hatte ich ein wenig mehr Sympathie zum Protagonisten, was wahrscheinlich am Darsteller hing.
Die neunen Lieder sind für mich stimmiger, kommen jedoch meist einfach meist so platziert, das man darauf wartet, das gleich wieder gesungen wird. Das neue Living in America fand ich gut, nur mussten die großen Puppen sein? Das erinnerte mich dann wieder an die Thatcher Puppe in Billy Elliot.
Dafür ist die Bühne wirklich toll anzusehen und der Boxkampf macht wirklich Spaß. Der Sound im Palladium war bis auf Mini-Aussetzer super.
Der neue Selfie-Schluss ist merkwürdig. Es kommt zu einer Pause, in der man merkt, dass die Leute nicht wissen, ob es vorbei ist und sie gehen sollen oder ob noch etwas kommt. Keine Darsteller auf der Bühne und keine Musik die spielt.
Das ist wie eine mediale Gefangennahme. Wenn es direkt angeknüpft wäre an den Schlussapplaus, die Darsteller nicht abgehen würden, würde es nicht wirklich so extrem auffallen.

TazMA (17 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Grausam!

03.03.2016 - Ich fasse mich kurz: Grausam!
Kann mich meinem Vorredner nur anschließen.
Die Preise sind eine bodenlose Frechheit für eine halbe Play-back Show mit Amateur Sängern (allen voran Michael Ewig der keinen Ton trifft und völlig neben der Range agiert, Martin Werth (im letzten Jahr gesehen) und der blonden Dame, dessen Namen ich zum Glück wieder verdrängt habe) und ganz schrecklich billigen Kostümen!

Bitte gehen Sie mit Ihrer Frau was gutes Essen, aber vergeuden sie nicht ihr Geld HIERFÜR!

Musicalmeier (2 Bewertungen, ∅ 1.5 Sterne)


eine nette Revue, aber keinesfalls ein Musical

02.03.2016 - Wer eine gute Tina Turner Interpretin sehen möchte und einige ihrer größten Hits in verbesserungswürdiger Tonqualität hören möchte, ist hier richtig aufgehoben. Die Show als \"Musical\" zu verkaufen ist definitiv ein Etikettenschwindel.
Ansonsten kann ich die Kritik von \"chess\" nur vollinhaltlich bestätigen.

musicalguest (erste Bewertung)


Nicht zu empfehlen

02.03.2016 - Ich habe die Show in Essen gesehen und hatte die beste Kategorie gebucht. Der Ton war von Anfang bis Ende schlecht, manche Darsteller beim Gesang sehr schlecht zu verstehen. Die Idee Mozart mal rockiger war vom Grundsatz nicht schlecht und die Cast hatte ein paar gute Stimmen. Nur bei dem Sound hätte man die Premiere und die Tour verschieben müssen bis es stimmt. Damit macht man sich den Namen als Veranstalter für künftige Projekte kaputt. Das Colosseum war gestern mit ca. 400 Personen besucht (Aussage einer Mitarbeiterin).
Mir tun die Darsteller leid, denn die Beigeisterung der Zuschauer hielt sich in Grenzen. Hinzu kam das Ärgernis, dass das Colosseum mal wieder nicht geheizt (oder ungenügend) geheizt war.
Spart Euch das Geld. Für die Hälfte des Geldes bekomme ich bei/mit Amateuren Besseres geboten.

Lisa09 (12 Bewertungen, ∅ 2.9 Sterne)


Kult.

01.03.2016 - Auch wenn das Musical überall anders aufgeführt wird und auch die Reihenfolge der Songs variabel ist, das Gärtnerplatz-Theater hat mal wieder alles richtig gemacht. Grandiose Darsteller. Ideale Location. Raffiniertes Bühnenbild. Klasse Band. Nichts fehlt.

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Mein Lieblingsmusical - unbedingt ansehen

01.03.2016 - Ich habe das Musical bisher 3 x besucht und bin 3 x total begeistert gewesen. Eine wunderbare stimmgewaltige Cast, eine mitreißende Handlung, wunderschöne Musik, die mir nicht mehr aus dem Kopf geht und die mir die Tränen in die Augen treibt, schönes Bühnenbild, schöne Kostüme. Das einzige Manko: es gibt keine deutsche CD!
An die Verantwortlichen: Bitte ändert das, habe lange nicht mehr eine so gute Besetzung erlebt bis in die Nebenrolle. Und die Madame Giry auf der englischen Fassung ist lange nicht so gut wie Masha Karell. Bitte und wenn man den Fans nur einen Download zu Verfügung stellt.

Lisa09 (12 Bewertungen, ∅ 2.9 Sterne)


Schrecklicher Ton und gruselige Produktion

29.02.2016 - Kann mich Doc Music nur anschließen. Hier in Bremen war es eine Katastrophe! Bis zur Pause haben schon sehr viel das Theater verlassen und wir dann auch in der Pause. Ich frage mich, ob die Tontechniker auf ihren Ohren gesessen haben? Und wo war die Kulisse - die Leinwand?

Hatsamas (erste Bewertung)


Gut umgesetzt

29.02.2016 - Schließe mich nicht der Meinung an, habe es gesehen .hat mir gut gefallen , modern und Jung

Dings2011 (erste Bewertung)


Sprühender Witz, mitreissende Kunst

28.02.2016 - \"Kiss me Kate\" hat mich am 22. Februar von Anfang bis Ende bestens unterhalten. Aus den vielen großartigen Leistungen möchte ich drei hervorheben:

Die beiden Hauptdarsteller überzeugen als Sänger und Schauspieler auf ganzer Linie. Die Rolle des Fred betont den Gesang etwas mehr, und der virtuose Opernsänger Christian Alexander Müller füllt sie souverän aus. In der Rolle der launischen Lilli brilliert Sophie Berner neben ihrem wunderbaren Gesang auch als sehr präsente Schauspielerin.

Die immer wieder wandelbare Antonia Welke spielt die Nachtclub-Schönheit Lois und zeigt neben ihrem großartigen Können als Tänzerin, Sängerin und Schauspielerin diesmal auch viel Humor und Haut. Ihr zuzusehen, ist in jeder Hinsicht ein Genuss.

Auch die übrigen Mitwirkenden überzeugen. Die Darsteller machen es leicht, der Handlung zu folgen, die Tanzszenen begeistern, das Bühnenbild ist klug gestaltet und das knackige Orchester illustriert jede Szene und jede Wendung der Handlung pointiert und präzise.

Ich bin beeindruckt und begeistert von den Leistungen aller Beteiligten, die mir einen sehr vergnüglichen Abend bereitet haben.

HansK (2 Bewertungen, ∅ 5 Sterne)


Schönes Spektakel

28.02.2016 - Ein sehr gelungenes Spektakel mit toller Ensembleleistung. Bühnenbild sehr karg, da hätte ich mir mehr fürs Auge gewünscht. Grundsätzlich leider viel zu teuer. Preis - Leistung stimmen nicht. Enrico De Pieri ist sicherlich der Sympathieträger dieser Produktion und liefert eine sehr stimmige Interpretation ab. Grundsätzlich sind die Szenen sehr überladen und überspitzt. Ich hätte mir ein bisschen mehr Vielfalt unter den Darstellern gewünscht als nur die \"Chorusline-Optik\".

Besuch, wenn man es sich schmerzlos leisten kann, empfehlenswert.

DeRpAuL (22 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Schrecklicher Ton und produktion

27.02.2016 - Das will wohl jemand mit einer billig Produkrion viel Geld verdienen, billige Playbacks keine deko traurig

Doc Music (2 Bewertungen, ∅ 2.5 Sterne)


Wer sich auf etwas neues einlassen kann, ist hier genau richtig!

27.02.2016 - Ich bin ein riesengrosser Fan dieser Inszenierung von Deborah Sasson und Jochen Sautter, die zur Zeit wieder durch Deutschland, Österreich und die Schweiz tourt. Ich war nun schon einige Male in diesem Stück und bin immer wieder begeistert. Im Gegensatz zu dem Webber-Musical hält sich diese Aufführung viel näher an die Romanvorlage von Gaston Leroux. Auch gibt es hier ein grosses Orchester und das Bühnenbild ist für eine tourende Produktion absolut der Hammer. Hier werden Requisiten wie Orgel, Boot oder auch Grabsteine genauso wie eine große Treppe mitgeschleppt und jeden Abend wieder neu auf- und abbgebaut. Dies gibt es wohl bei sonst keiner anderen Produktion.
Deborah Sasson brilliert mit ihrer Opernstimme in der Rolle der Christine und Axel Olzinger als Phantom ist mystisch und voller Kraft in der Stimme.
Wer hier allerdings irgendein Lied von Webber sucht, ist hier falsch. Die Musik von Webber darf nur auf feststehenden Bühnen und festen Spielorten gespielt werden. Deborah Sasson hat es allerdings geschafft, hier ihre eigene schöne Musik zu komponieren, die ins Ohr geht und die zum Mitsingen einlädt.

Jojo2205 (erste Bewertung)


Wunderbar

26.02.2016 - Ich liebe dieses Stück! Es ist wahrlich ein Geniestreich von Hardy Rudolz.
Beatrix Reiterer und Guido Weber brillieren in ihren Rollen als Lilly/ Katharina, Petruccio/Fred. Es ist beeindruckend.
Alle Darsteller scheinen total auf einander abgestimmt zu sein. Nils Schwarzenberg als Hattie ebenfalls wunderbar.

Marie2303 (erste Bewertung)


Auf der Suche nach der verlorenen Jugend

26.02.2016 - Perfekt und grandios von Gil Mehmet und Melissa King in Szene gesetzt. Toller Cast mit Bettina Mönch, Dominik Hees und David Jakobs! Bis zur Pause hervorragend, Nach der Pause einfach nur großartig, weil inzwischen auch der Mann vom Ton endlich aufgewacht ist. Diese Chance nutzt eine Unbekannte: Ruth Fuchs, stimmlich eine der vielen positiven Überraschungen des Abends. Dagmar Hellberg als Liz Taylor ein Traum. Tolles Licht. Klasse Kostüme. Puristen werden einwenden, dass es nicht mehr das gleiche Feeling ist, wie vor 50 Jahren. Die Show ist heute total \"durchgestylt\". Und die Darsteller sind soviel besser als früher. Da haben die Musicalschulen wirklich etwas geleistet. Am Ende tosender Beifall für ein tolles Ensemble. Das überwiegend älterere Publikum feiert sich selbst und seine verlorene Jugend. Es darf getanzt werden.

JürgenE (33 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Solide Leistung

25.02.2016 - 31.01.2016 Steintor Varieté Halle:

Das Stück erzählt eine einfach gestrickte Liebesgeschichte, die durch eine Flucht in den Westen zu enden droht. Doch natürlich gibt es, voraussehbar, ein Happy End. Es werden viele klischeehafte Witze, insbesondere gegen Regime und Lebensstil des Ostens erzählt, die hier an vielen Stellen gut reinpassen und auch nicht zu persönlich werden. An manchen Stellen wäre mehr Tiefgründigkeit wünschenswert. Gerade der zweite Akt nach dem Zusammenfinden der beiden Liebenden zerfleddert förmlich in eine Aneinanderreihung von Songs. Überraschenderweise integrieren die restlichen Songs sich sehr gut und recht nahtlos in die Handlung. Es wird eine weitreichende Auswahl an Ostrock-Ohrwürmern geboten und davon nicht zu wenig. Leider wird die Instrumentation eingespielt, was meines Erachtens gar nicht nachvollziehbar ist - eine kleine Band hätte den Ostrock lebendiger darstellen können, zumal die Tontechnik zum Ende auch noch eine kleine Panne hatte. Die Bühnenbilder konnten sich durchaus sehen lassen. An vielen Stellen recht schlicht, gar einfallslos gehalten, an anderen wiederum recht originell. Bewegliche Mauern-Fragmente dienten, gut durchdacht, als Café-Wände und Berliner Mauer. Die wenigen Szenenwechsel werden durch Auftritte vor der Bühne, bei denen das Publikum schön mit integriert wurde, gekonnt überbrückt. Videoprojektionen, die teilweise Schauplätze unterstützten, aber die Show manchmal auch revueartig bzw. kitschig wirken ließen, unterstützten das Bühnenbild. Die Kostüme strahlten pure Originalität aus, ohne Prunk und Detail, halt wie es damals war. Letztendlich untermalten sie das Gesamtkonzept des Stückes sehr gut. Die einfachen Choreographien wirkten sehr reproduziert. Man merkte, dass es keine ausgebildeten Tänzer sind, sondern das sie nur auswendig gelernt geworden und jetzt dargebracht wurden.
Zu den Darstellern: Das Ensemble zeigte großes musikalisches und schauspielerisches Talent. Vor allem die drei Protagonisten (Dirk Soukup (den Namen sollte man sich merken - Daumen hoch),Judith Zürcher, Thomas Franz) hatten geniale Stimmfarben, die nötige Präsenz und gingen in ihren Rollen voll und ganz auf. Die meistgedankte Rolle hatte Julia Lehmann als Tante Erna, die authentisch und voller Talent spielte. Dennoch war die Trennlinie zwischen Profis und Amateure deutlich erkennbar. Einige Amateure wirkten etwas unbeholfen auf der Bühne.

Inszenierung: 2/5 Sterne
Musik: 2/5 Sterne
Besetzung: 4/5 Sterne
Ausstattung: 3/5 Sterne

Es handelt sich hierbei um ein Tourmusical mit originellen und sehenswerten Elementen, aber auch einigen Schwächen, die man beseitigen kann. Das Stück ist noch nicht ganz ausgereift. Dennoch hat man das Gefühl, die Leute bekommen ihre Musik zurück... die Stimmung im Saal war sehr angenehm und man hat deutlich gemerkt, dass alle Beteiligten sich große Mühe gegeben haben - dafür Respekt. Preis-Leistung ist gut.

Leider gab es keine CD-Aufnahme zu kaufen - Wäre schön, wenn noch eine produziert werden würde.


Ein kleiner Geniestreich

25.02.2016 - 14.02.2016 Oper Halle:

Die Texte ähneln sehr stark dem Original-Roman, wodurch man sich leicht ins Gesamtgeschehen hineinversetzen kann. Inhaltlich ist das Libretto somit recht einfach gestrickt, aber dafür, dass das Stück auch für Kinder geeignet sein muss, sind sie fantasievoll und klar gestaltet. Es sind viele Witze eingebaut, Pan schmeichelt mit übertriebenen Mädchen-Komplimenten und Pirat Smee erhält einen sächsischen Akzent...zum Lachen gibt es genug und das nicht nur für Kinder. Was für den Einen kitschig wirkt, passt meines Erachtens sehr gut zum Stück, da es die Unbeschwertheit des Librettos weiterführt und es schließlich ein Musical ist, dass sich selber nicht so ernst nimmt.
Die Musik ist vollgepackt mit eingängigen und verspielten Melodien. Sie untermalen die Handlung perfekt und machen sichtlich Spaß ihnen zu zuhören. Die Staatskapelle zeigt hier ihr ganzes Talent. Voller Schwung und hörbarer Freude bringen sie Nimmerland tadellos in den Saal. Die Tontechnik ist allerdings ausbaufähig: Einige Sprechszenen erscheinen zu leise, wogegen einige Songs schon im Ohr donnern.
Die Inszenierung von Cusch Jung (sicherlich noch ausbaufähig)ist farbenfroh und voller Kreativität. So symbolisieren die Türrahmen, die auch in den Nimmerland-Szenen zu erkennen sind, und der Big Ben als Piratenfelsen, dass sich alles nur in den Köpfen der Kinder abgespielt. Letztendlich erreicht das Stück erfolgreich einen Appel, dass man seine Kindheit bewahren soll. Diese träumerische Fantasy spiegelt sich auch in den opulenten Bühnenbildern wieder, für die man wirklich den Hut ziehen muss. Die Oper Halle zeigt, was alles auf der Bühne möglich sein kann. Man fühlt sich richtig in die Schauplätze hineinversetzt. Alleine die Szenenwechsel dauerten teilweise recht lange und wurden zum Teil auch nicht instrumental überbrückt, weshalb Ungeduld bei jüngeren Zuschauern aufkam. Die Kostüme waren ein wahrer Augenschmaus. Sehr detailverliebt, perfekt abgestimmt zu Charakter und Bühnenbild.
Zu den Darstellern: Björn Kuhn scheint auf den ersten Blick etwas alt für die Rolle, aber er ist ein Zeichen dafür, dass man trotz Größe und Aussehen immer noch ein Kind sein kann. Er überzeugt restlos durch seinen glasklaren Tenor, der Peter Pan die nötige Dynamik, Frechheit und Kindlichkeit einhaucht. An seiner Seite glänzt Ines Lex als traumhafte Wendy. Trotz fantastisch ausgeprägter Opernstimme, bleibt auch sie ihrem jungen Charakter treu. Gabriele Bernsdorf führt mit ihrer guttuenden mütterlichen Stimme als Erzählerin/ alte Wendy authentisch durch die Vorstellung. Highlight des Abends war Cusch Jung: Er spielt den Hook nicht nur, sondern lebt ihm. Vor seinem Talent und seiner Präsenz kann man nur dahin schmelzen - Grandios! Des Weiteren noch ein großes Kompliment an den hauseigenen Kinder- und Jugendchor, deren Mitglieder als Verlorene Jung, Inderinnen und John und Michael auftraten. Alle Kinderdarsteller zeigten großes Talent und sichtlich Spaß am Spielen. Profis könnten das nicht besser. Generell profitiert die Inszenierung von einem sehr leistungsstarken Ensemble.

Inszenierung: 4/5 Sterne
Musik: 4/5 Sterne
Besetzung: 5/5 Sterne
Ausstattung 5/5 Sterne

Was die Oper Halle hier zeigt ist Weltklasse. Sie haben es geschafft, das Kind in mir wieder zu erwecken. Für mich eines der schönsten Musicals, die ich sehen durfte. Preis-Leistung ist unverbesserlich. Absolut empfehlenswert, insbesondere für Familien!

Shiva (5 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


Gute Unterhaltung, super Darsteller

21.02.2016 - Ich war gestern abend in der Vorstellung. Mir hats sehr gut gefallen und kann dieses Stück wirklich nur weiterempfehlen.

Christian Alexander Müller und Sophie Berner spielen Ihre Rollen so überzeugend gut, das macht richtig Spaß zuzuschauen. Das die beiden gut singen können muss man hier nicht extra erwähnen.

Aber nicht nur die beiden Hauptdarsteller sind in dem Stück gut besetzt. Gefallen haben mir vorallem Manuel Dengler als Bill Cahoun und
Antonia Welke als Lois Lane. Auch das gesamte Ensamble ist wirklich gut. Die Tanznummern machen auch sehr viel Spaß. Wer für einen guten Preis ein wirlich gutes Stück mit guten Darstellern und tollem Orchester erleben will ist hier gut aufgehoben.

Würde mich freuen, wenn öfters solche Produktionen in meiner Gegend stattfinden.

chris_ma (3 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Grausame Inszenierung mit irreführender Werbung!

20.02.2016 - Ich habe im Februar 2016 die Inszenierung in Hannover in der neu restaurierten Kuppelhalle angesehen und die Karte als Geschenk bekommen.
Die Inszenierung ist eine einzige Frechheit!
Natürlich geht jeder davon aus, hier Originalmusik zu hören. Die Werbung über Eventim ist hier absolut irreführend und erwähnt diese \'Details\' nur am Rande. Zudem sind die Ticketpreise so exorbitant übertrieben, dass man von einer Originalproduktion ausgehen muss. Wir haben pro Karte knapp 70 € (!) bezahlt, dafür kann ich schon ein Musical besuchen.
Das Bühnenbild war schlecht und primitiv, die schauspielerischen Leistungen eher durchschnittlich.

Wir können nur vor dieser Produktion warnen, die sich mit fremden Federn schmückt! Die Aufführung hat NICHTS mit dem Original von Webber zu tun.

froggy2016 (erste Bewertung)


Das schlechteste Musical was wir je gesehen haben!

19.02.2016 - Gestern haben wir das Musical mit Freunden in Ingolstadt gesehen. Es war eine reine Frechheit so was den Leuten an zu tun. Schade um das Geld was man bezahlt hat!Einige verließen schon während der Vorstellung die Veranstaltung.

Micha63 (erste Bewertung)


Aufführung in Magdeburg

15.02.2016 - Ja, ich gebe es zu, die Bewertung bezieht sich nur auf die Aufführung bis zur Pause. Wir mussten dann fluchtartig den Saal verlassen, mit dem Bewusstsein, soeben 130,- € und , was viel schlimmer ist, 60 Minuten Lebenszeit sinnlos vergeudet zu haben. Diese Aufführung ist eine absolute Frechheit und offensichtlich Bauernfängerei. Herzlichen Glückwunsch! Vertrauen in die Menschheit wieder eine Niederlage erteilt.Dass es nicht die Orginalmusik des ehemals Hamburger Musicals war, war die erste Enttäuschung, wobei man dies bei gleichen Ticketpreisen nicht als Naivität abtun sollte. Dies könnte man noch verschmerzen, wenn diese Version Qualität gehabt hätte. Nun ja. Hatte sie nicht. Die ausufernden Spracheinlagen mit peinlichen Texten auf Kindergartenniveau werden hin und wieder durch Gesangsversuche der Darsteller unterbrochen, wenn nicht die Beteiligten gerade minutenlang sinnlos auf der Bühne hin- und herrennen oder andächtig Grammophonklängen lauschen. Höhepunkt war die Bootsszene mit sinngemäß folgendem Songtext: \"Ich fahre mit dem Boot mit dir auf diesem See\". Was du nicht sagst. Wie bei einem Autounfall konnten wir unseren Blick mit offenem Mund kaum abwenden, bis uns der Pausengong daran erinnerte, dass es glücklicherweise einen rettenden Aussgang gibt. Bitte, bitte spart Euch das Geld, kauft Euch was Schönes oder macht einen Kurzurlaub. Sogar wenn ihr es verbrennt, habt ihr wenigstens einen warmen Moment.

StephenR (erste Bewertung)


Eine einzige Enttäuschung

13.02.2016 - 10.01.2016 Georg-Friedrich-Händel-Halle Halle/S.

Das Libretto folgt in vielen Elementen recht nah der Romanvorlage und versucht vergebens durch Begriffe wie \"dunkle Harmonie\" oder \"Melanchonie\" etwas Dramatik einzuhauchen. Doch die Texte bleiben auf einem sehr niedrigem Niveau, ohne Tiefgang, dagegen mit vielen niveaulosen und unpassenden Witzen, so z.B. dass der Kronleuchterfall ein Fall für den TÜV sei (Haha). Ein sehr interessanter Charakterzusatz ist Monsieur Philippe, der als erlebtes Ich durch die Handlung führte. Andere Charaktere wurden oberflächlich betrachtet - So entstand u.a. ein tuntiger Opernsekretär. Die Melodien erklingen unbeschwert und gehen ins Ohr, bleiben jedoch bis auf das Duett \"Die Nacht wird Raum\" nicht im Gedächtnis. Die Harmonien sind sehr einfach und es gibt zahlreiche Reprisen. Man verwendete Arien aus Bizets \"Der Perlenfischer\" - ein Standardwerk des franz. Opernrepertoires - komplexere, romantische Opern wären angebrachter. Der Musik fehlt es an Drama und opulenten Melodien, wodurch das dramatisch-mystische Motiv des Stückes nicht weitergeführt wird. Theoretisch könnte das Musical jedoch durch eine tiefgründige und weitertreibende Inszenierung zum Teil überzeugen - ABER der Regisseur zeigt das Schlechteste, was man nur aus diesem Stück herausholen konnte. Keine Spur von Interpretationsansätzen oder einer spannenden Erzählweise. Stattdessen ein einfallsloser, langatmiger Prolog, indem alle Charaktere über die Bühne laufen und das Phantom denkt, wenn er sich in seinem Mantel versteckt, wäre er unsichtbar (?!). Ebenso das Finale, um den eintönigen Kreis abzuschließen, indem man sich fragt, worum die Darsteller der Pariser Oper Blumensträuße auf das Opernhaus werfen. Für diese Regiearbeit braucht man keine Theaterwissenschaften studieren. Immerhin lobenswert ist das solide Live-Orchester, dass sichtlich bemüht ist gegen die mangelhafte Tontechnik anzukämpfen. Ballett? Die steifen, einfachen und reproduzierten Choreographien können von jedem Hobbytänzer, wenn nicht sogar noch besser, bewältigt werden. Das Bühnenbild ist sehr einfach gestaltet. Die Vielfalt ist gemessen an der Tatsache eines eintägigen Gastspieles akzeptabel. Jedoch nagt die Zeit an vielen Requisiten wie z.B. dem Piano. Die Szenenwechsel dauern zu lange und man sieht die unmotivierten Bühnenarbeiter. Unterstützt wird das Bühnenbild durch simple 3D-Projektionen: Ich dachte immer, dass Phantom entführt Christine in die Katakomben der Oper und nicht in eine Tropfsteinhöhle - Schlechte Bildauswahl. Die Kostüme konnten sich durchaus blicken lassen: So schön Christines Kleid war, umso billiger wirkten die Perücken, so z.B. die der Charlotta. Zu den Darstellern, dessen genaue Besetzung nicht ablesbar war: Das Phantom hatte einen fremdartigen Bariton und konnte, unterstützt durch seinen schwer verständlichen Akzent, nicht überzeugen. Christine zeigte neben einem schauspielerischem Talent eine klare, zärtliche Stimme, die an manchen hohen Stellen an ihre Grenzen kam. Raoul, so empfand ich, hatte keine geeignete Singstimme, genauso blieb er schauspielerisch sehr flach. Die Charlotte konnte die Opernarien gut rüberbringen, auch wenn Emotionen fehlen. Schauspielerisch überzeugte wenigstens Madame Giry, die durch eine natürliche Verrücktheit agierte.

Inszenierung: 0/5 Sterne
Musik: 1/5 Sterne
Besetzung: 1/5 Sterne
Ausstattung: 2/5 Sterne

Zusammengefasst handelt es sich hier um eine billige Adaption des Weltklassikers. Wer hier einen \"Musical Thriller\" oder Gefühle erwartet ist hier falsch. Um einen Vergleich zu Webbers Version zu ziehen, wird dieses Stück immer im letzten Schatten von Webber spielen. Als Musicalfan saß man nur da und hat sich gedacht, das und das könnte man einfach besser machen. Es war ein sehr enttäuschender Abend. Preis-Leistung steht in keiner nachvollziehbaren Relation - Lieber Geld sparen!

Shiva (5 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


solide, mehr nicht

10.02.2016 - Komme gerade aus dem Gastspiel des Ensembles im Staatstheater Wiesbaden.
Vielleicht liegt es daran, dass sich die Atmosphäre aus der Berliner Spielstätte nicht in das schnörkelige Große Haus übertragen lässt, aber der Funke sprang bei mir nicht über. Die Besetzung war passend und gut, die Musiker sind allererste Sahne, aber es hat mich total kalt gelassen. Es gab durchaus schöne Momente (Franziska Lessings betrunkenes \"Cabaret\" oder auch das Zusammenspiel von Regina Lemnitz und Peter Kock), aber das \"Gewisse Etwas\" war nicht da.

bernstein (29 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Phantom der Oper in Paderborn . Maßlose Enttäuschung :( :( :(

09.02.2016 - Phantom der Oper in Paderborn :(
Am 05.02.16 besuchte ich mit meiner Frau und meiner Mutter das Musical.Ich habe es schon zwei mal in Hamburg gesehen und schwärmte daher schon im Vorfeld über die wunderschönen Lieder und das phantastische Schauspiel.
Aber welche maßlose Enttäuschung!
Nicht ein einziges Lied - wie in der Hamburger Vorstellung.
Ich dachte schon, ich wäre im falschen Musical.
Auch bei der Handlung habe ich einige Ungereimtheiten festgestellt.
Mag sein, daß die Lieder geschützt sind, aber dann müßte auch der Titel: Phantom der Oper geschützt sein und nicht damit geworben werden.
Somit ist das eine Vortäuschung falscher Tatsachen, womit diese Leute von ASA Event den Besuchern das Geld aus der Tasche ziehen.
Nach der Vorstellung habe ich noch versucht,einen Verantwortlichen der Tourleitung zu erreichen, aber die Dame hatte sich schon verabschiedet.....
Zum Schluß habe ich mich noch bei meinen Lieben entschuldigt, es war nämlich die Einlösung des Weihnachtsgeschenkes.

ASA - Event - Nieeeeee wieder!

skorpion (erste Bewertung)


traumhafte Show

08.02.2016 - Schade, dass dieses Stück in Wien bereits wieder abgesetzt wird, denn es ist eine traumhafte Show gewesen. 2 1/2 Stunden wunderbarste Unterhaltung, geniale Choreographien, einfach etwas zum genießen.

Musette (5 Bewertungen, ∅ 4.6 Sterne)


Mozart einmal anders - sehr zu empfehlen

08.02.2016 - Das Musical überzeugt rundherum: sehr gute Darsteller, eine große Cast, hervorragende Kostüme, tolle Lichteffekte. Rundum ein gelungenes neues Musical und sehr zu empfehlen.

Musette (5 Bewertungen, ∅ 4.6 Sterne)


Besser als die Originalinszenierung!

08.02.2016 - Auch wenn das Bühnenbild nicht so imposant ist und die Tonabmischung eher mittelprächtig, kann die Inszenierung vollends überzeugen, da die Darsteller einfach eine grandiose witzige pointierte Leistung mit soliden Gesang präsentieren. Kein Wunder, dass es für alle Vorstellungen nur noch Restkarten gibt. Ein Hit!

Fiyero (29 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Immer wieder schön!

08.02.2016 - Es gibt Musicals, die verlieren bereits beim zweiten Besuch ihren Charme – und dann wieder solche, die auch beim sechsten Mal noch begeistern. \"Wicked\" fällt (für mich) in die letztere Kategorie: Die Musik ist eingängig, ohne auf die Nerven zu gehen. Das Bühnenbild ist bunt, aber nie verkitscht. Und der Wow-Effekt der \"Defying Gravity\"-Szene, wenn Elphaba in einem grün-schwarzen Wirbel nach oben fliegt, wird auch dann nicht gemindert, wenn man bereits weiß, was in der Szene passiert.

Dazu kommt der Wortwitz von \"Wicked\", der in der deutschen Übersetzung leider größtenteils verloren geht. Im Original kommt er einfach wunderbar spitzfindig, schelmisch und beißend daher und versteckt sich so geschickt und konträr unter der bunten Disney-artigen Oberfläche, dass es eine reine Freude ist.

Auch wenn im aktuellen Cast keine ganz großen Namen zu finden sind, kann sich die Besetzung sehen lassen. Emma Hatton und Carina Gillespie (u/s Glinda) geben zusammen ein großartiges Hexen-Gespann ab – stimmlich gut (auch wenn Hatton hier nicht an einige ihrer Vorgänger wie etwa Kerry Ellis herankommt), aber vor allem schauspielerisch schlichtweg grandios. Beide schaffen es mit Fokus auf Details und vielen kleinen, liebevoll herausgearbeiteten Momenten ihren Rollen neue Facetten abzugewinnen, was sicher nicht einfach ist im immerhin 10. \"Wicked\"-Jahr in London.

Kurzum: \"Wicked\" im Apollo Victoria lohnt sich. Immer noch. Auch gerne zum wiederholte Male.

Sandrine (20 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Beitrag vom 08.02.2016 gesperrt

Sandrine (20 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Speziell aber schön.

08.02.2016 - Wer Musicals von Andrew Loyd Webber oder Disney gewohnt ist, wird sich hier schwer tun. Die Musik von Sondheim ist kompliziert aber dennoch schön.
Der erste Akt ist etwas kompliziert gestrickt, letztenendes kommt man aber mit, wenn man gut zuhört.
Der zweite Akt ist schwungvoller und hat auch die schöneren Songs.
Die Darsteller können allesamt überzeugen.
Das Bühnenbild ist einfach aber wirksam.
Das Orchester spielt die gewöhnungsbedürftigen Sondheim-Songs gekonnt.
Unbedingt vorher im Programmheft schauen, welche Rollen auftauchen und wer mit wem verwandt ist und warum auf der Bühne immer 5 Menschen stehen, die garnicht zur realen Handlung gehören.

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Ein Highlight in einem wunderschönen Theater

07.02.2016 - Ort und Stück können nicht besser zusammen passen. Im wunderschönen Cuvilliéstheater ein
Liebesreigen mit Irrungen und Wirrungen, der sich nach und nach zu einem ganzen zusammen fügt und man das Theater mit einem Lächeln verlässt.
Musik die die Geschichte trägt und erst dann richtig zu einem Stück wird, wenn alle auf das Land fahren. Das ist der Zeitpunkt an dem sich die Handlungsstränge auch zusammen fügen. Ab dann lächelt die Sommernacht für die Protagonisten und die Zuschauer lächeln auch.
Ein empfehlenswerter, heiterer Musiktheaterabend mit tollen Darstellern. Einzig ein etwas mehr akzentuierter Gesang hätte den Texten gut getan. Das ist jedoch schon die einzige, leichte Kritik.

TazMA (17 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Lust pur

05.02.2016 - Zu Anfang ein Chaos. Ich denke \"ups\". Und dann lassen Regisseur Köpplinger und seine Choreografin Ricarda Regina Ludigkeit über 2 1/2 Stunden einen Film ablaufen, bei dem man nie müde wird, nie das Interesse verliert. Dank Drehbühne schnelle Übergänge; der Spielfluss erlahmt nie. Oft halten sich Regisseure ziemlich genau an die Originalinzenierung (manchmal ist das ja auch vorgegeben). Köpplinger gelingt eine ganz eigene Inszenierung mit vielen wunderbaren neuen Ideen. Eine Klasse für sich das Orchester unter Leitung von Andreas Kowalewitz. Als musikalischer Laie, der dieses Stück oft gesehen hat, hat man das Gefühl, besser kann man das nicht spielen. Alle Details der Partitur werden fein herausgearbeitet; die Musik \"atmet\". Kowalewitz und das Orchester bereiten den Sängern einen wunderbaren Klangteppich.
Und die Besetzung ist großartig. Allen voran Julia Klotz, Sigrid Hauser und Erich Windegger. Sängerisch und schauspielerisch für mich total überzeugend. Fabelhaft, über welch großartige Stimme Gisela Ehrensperger - die große alte junggebliebene Dame des Gärtnerplatztheaters - noch verfügt. Sie möge mir verzeihen, die Edelkurtisane habe ich ihr nicht ganz abgenommen, dazu war sie ein wenig zu brav und zu wenig geheimnisvoll.

willewhw (6 Bewertungen, ∅ 2.7 Sterne)


Der Eintrittspreis bei der Leistung ist eine Frechheit

03.02.2016 - Da ich selber aus der Branche bin, war ich neugierig und habe mir die Show gestern, am 02.02.16 in der Stadthalle Gütersloh angeschaut. Ich war überrascht, dass die Stadthalle fast ausverkauft war und das zu den Preisen (39,90 € die günstigste Karte bis rauf zu 59,90 €).

Mir ist durchaus bewusst, was für ein Kostenapparat an solch einer Produktion hängt und das man da oft auf hohe Eintrittspreise kommt um überhaupt die Kosten decken zu können. Auch weiß ich, das \"klappern zum Handwerk\" gehört. Aber das hier schießt über das Ziel hinaus.

Los geht es mit der Ansage, dass ALLE Künstler Live singen. Wer Ahnung hat hört schnell, dass die \"däftigen\" Chöre vom Band kommen. Bei einem Eintrittspreis in der Höhe erwarte ich, wenn die Musik schon als Halbplayback eingespielt wird, eine ordentliche Abmischung. Fehlanzeige! Da wurde bis zum geht nicht mehr Hall auf die Stimmen geknallt, so dass man vom Text leider gar nichts mehr verstehen konnte. Die Aussteuerung in der Halle war grauenvoll und weit weg von professionell.

Der FOH-Platz (da wo die Technik sitzt), der auch irgendwo ein Aushängeschild sein sollte sah aus wie Kraut und Rüben. Nix verkleidet überall Kabel über Kabel.

Es waren 4 Sänger und 8 Tänzer in der Stadthalle. Gesanglich konnte man merken, dass jeder der Künstler wusste was er da tut aber das leider eher Emotionslos. Ist halt ein Job. Es wurde lediglich eine Nummernshow abgezogen mit einer Programmzusammenstellung die alles andere als attraktiv war. Ich habe mich auch ständig gefragt warum man gerade Songs aus Cats oder dem Phantom der Oper auf englisch singen muss, obwohl es doch wunderbare deutsche Texte gibt. Es heißt doch auch \"Die Nacht der Musicals\" und nicht \"The Night of Musicals\".

Die Tänzer \"hoppelten\" wie Karnickel über die Bühne und ich fragte mich ob die jemals eine Ballettschule von innen gesehen haben. Gesangliche Ensemblenummern gab es außer bei den Finalsongs keine. Moderationen, die das Publikum durch das Programm führen und durchaus einen unterhaltenden Charakter haben können gab es auch nicht.

Die Sänger waren klar in Pop/Rock und Klassik eingeteilt also auch da wenig Wandlungsfähigkeit und überraschendes. Die Choreographien, die von den Sängern mitgetanzt werden mussten waren (bis auf einen Sänger) alle eher nicht zufriedenstellend und wirkten gequält.

Ja und dann die Kostüme... Um Himmels Willen... Was soll das denn bitte sein?
Schlechter kann man es ja kaum machen.
Wie kann man eine \"Grizabella\" aus dem Musical Cats in einem Loddermantel (was ok war), Plüschöhrchen aus dem Karnevalsbedarf, ohne Katzen-Make Up, ohne Perücke den Song \"Memory\" singen lassen??? NO GO! Dann doch lieber ein schönes Abendkleid. Ich hätte mich in Grund und Boden geschämt, wenn ich den Song so auf einer Bühne singen sollte ... und so weiter, und so weiter...

Es ist mir ein Rätsel, wie sich solch eine Produktion über so viele Jahre am Markt halten kann. Da wird Werbung gemacht, in der definitiv auch die Wahrheit sehr gebogen wird, bis der Arzt kommt. Leider hat das dann aber alles nichts mehr mit dem zu tun, was man tatsächlich geboten bekommt.

Liest man die Kritiken hier, kann man die Leute verstehen, wenn sie sagen \"zu so einer Produktion gehen wir nie wieder\".

Wären die Karten nicht so unverschämt teuer, würde man ja vermutlich nicht mal was sagen aber auf dicke Hose machen und dann nicht abliefern geht nicht. Zumal auch die Spielzeit sehr zu wünschen übrig lässt. 50 Minuten im ersten Teil und knapp ne Stunde im 2. Teil inkl. Zugaben.

Traurig und eine Schande für die Branche und die Produktionen, die wirklich gute Qualität abliefern.

skmovie (erste Bewertung)


Geniale Tribute-Show für Whitney Houston

01.02.2016 - Für mich ist es kein richtiges Musical sondern eine perfekte Tribute-Show für Whitney Houston - wer die Songs von mir mag ist hier goldrichtig!

Die Story ist sehr mau wie das oftmals bei jukeboxmusicals so ist allerdings habe ich einen super tollen Abend im Musical-Dome verlebt dank eines wunderbaren Ensembles - die Choreografien sind toll - die Ausstattung Bühne rotiert schnell und perfekt - Kostüme mit viel Glitzer und Pomp - aber das entscheidende - zwei Hammer Stimmen - Patricia Meeden als Rachel Marron - ihr \"I WILL ALWAYS LOVE YOU\" in dem Kleid - allein deshalb lohnt sich schon der Ausflug nach Köln und auch Tertia Botha (was für eine grandiose Stimme) als Nicki Marron...

Die 8-köpfige Band zaubert einen sehr guten Klangteppich hervor (hier kann man auch mal sagen - das gerde über Orchestergrößen vor allem bei der STAGE ist relativer Nonnensens - denn hier funktioniert es auch mit 8 Personen wunderbar) und wurde auch bisher von den \"Chefkritikern\" in punkto Qualität nicht bekrittelt....

Fazit: Eine tolle Show mit den Hits von Whitney Houston - wer sich darauf freut ist goldrichtig - allerdings ist es traurig, dass z.B. Jürgen Fischer und die anderen Charaktere als reine \"Statisten\" dienen müssen - ohne eigene Songs und Entwicklung - da wäre mehr drin gewesen - trotzdem gebe ich 5 Sterne weil der Abend grandios war und alleine für die beiden Damen Patricia und Tertia Botha jeder Cent des Ticketpreises wert ist....

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


01.02.2016 - Derniere Warteliste : Nr.25
und das Warten hat sich gelohnt.
Ich kann nur allen recht geben die sagen, dass der K´town \"EVERYMAN\" zu den besten neuen Rock Opern gehört, die in den letzen Jahren das Licht der Welt erblicken durften. Mystisch,sexy,witzig und berührend!

the Queen

la belle dame (erste Bewertung)


Warum dieses Stück?

01.02.2016 - Mozart - wieder in Wien. Im Vergleich zur Originalinszenierung hätte man sich die Mühe sparen können.
Das beginnt beim Bühnenbild (das die Handlung in keinster Weise unterstützt) - munter rotiert die Drehbühne, werden Sessel herumgeschleift und ein Klavier hin- und hergeschoben. Projektionen nett, aber um den Kartenpreis erwartet man sich mehr als eine angeleuchtete Opera Folie.
Das Licht ist eine Zumutung, ständig irgendwelche seitlichen Boom-Leuchten, außer Schatten im Gesicht sieht man wenig.
Die Regie lässt das durchwegs tapfere Ensemble vollkommen im Stich, die \"Inszenierung\" wirkt belanglos, teilweise auch einfach träge, nach dem Motto: \"Die Show verkauft sich sowieso, also warum anstrengen\".
Es stellt sich bald die Frage, welche Relevanz dieses Stück überhaupt hat. Texte voller alter Platitüden, katastrophale Dialogregie und keine Stringenz in der Dramaturgie (schon klar, dass man das Ganze in die Gegenwart verfrachten wollte, aber dann bitte konsequent).
Gesungen wird tadellos und zwar von allen, schauspielerisch überzeugend ist das über weite Strecken nicht und wenn, dann vor allem im Ensemble. Großartig wie immer das Orchester (die Musik ist Geschmackssache) und das Dirigat. Ein Blick in der Orchestergraben ist oft spannender als das Bühnengeschehen zu verfolgen.
Fazit: Beim nächsten Mal (und das kommt ja bestimmt) gleich ein neues Kreativteam - denn das aufgewärmte Gericht aus den 1990ern hinterlässt keinen guten Eindruck.

musicality (6 Bewertungen, ∅ 2.3 Sterne)


Absolut beschissen!

01.02.2016 - Das war mit Abstand das schlechteste Musical aller Zeiten.
Ich kann nur jedem empfehlen, das Geld lieber in den Mülleimer zu schmeißen, als sich diese beschissene Inszenierung anzuschauen.
Es war wirklich eine einzige Qual.
Darsteller schlecht, Bühnenbild katastrophal.
Die Produzenten nützen den Namen aus um viele Karten zu verkaufen.
Man braucht sich nicht mehr zu fragen, warum sie in jeder Stadt nur einmal auftreten.
Am zweiten Tag würde keiner mehr kommen.

Laura111 (erste Bewertung)


Traurig, das hat mit keinem Musical etwas zu tun!

31.01.2016 - Meine Frau und ich haben uns diese so toll angekündigte \"Erfolgreichste Musicalgala\" am 28.01.2015 in der Stadthalle Wilhelmshaven angesehen. Unsere Vorfreude wurde bereits in den ersten 10 Minuten restlos dahingerafft. Das hat sich auch bis zum Ende der Veranstaltung nicht geändert. Die Qualität der Darbietung, der Tänze, der Stimmen, der Kostüme, alles war eigentlich eher der Kategorie Dorfrummel oder besser: Billiger Klamauk, zuzuordnen. Um das ganze einigermaßen zu verschleiern wurde die Soundanlage dermaßen übersteuert, daß sogar der Fußboden vibrierte. Na ja, wenn an der Anlage jemand sitzt, der üblicher Weise eher als DJ in einer Disco für Jugendliche fungiert, ist auch das kein Wunder. Letztlich war die Travestieeinlage des Hauptdarstellers eher billig und ordinär.
So könnte ich jetzt weiter machen, nützt nichts, daß für diese Veranstaltung ausgegebene Eintrittsgeld von über 100 Euro für zwei Karten ist bestenfalls eine Lehre, so etwas nie wieder anzusehen.
Hätte ich vorher in diese Kritiken geschaut, hätte ich diese Veranstaltung ganz sicher gemieden.

womohorst (erste Bewertung)


Konzertant und charmant

29.01.2016 - Man möchte das Stück sofort szenisch erleben. Tolles Orchester- und Gesangsleistungen ubter der Leitung eines sehr witzigen Dirigentens. Charmant erzählt. Für die Ohren ein wahres Erlebnis.

jongleur (39 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


What A Feeling

28.01.2016 - FLASHDANCE, der suspekte 80er Jahre Tanzfilm, hat es auf die Musicalbühnen Deutschlands geschafft.
Das Staatstheater Darmstadt zeigt die Inszenierung der deutsche Erstaufführung in Chemnitz.

Bei der Überarbeitung zur Musicalversion verliert der Stoff zum Glück seine pseudo-sozialkritische, leicht düstere Schwere.
Es wird vielmehr ein leicht ironischer (in manchen Rollenzeichnungen auch etwas alberner) Blick zurück in die 1980er Jahre geworfen.

Insbesondere das musikalische Konzept ist sehr gut gelungen. Die Neukompositionen von Robbie Roth haben einen vielfach rezitativen Charakter, beschreiben treffend Handlungsverlauf und Personen. Als Highlight und Showstopper werden dann die zahlreichen Hits der Filmversion eingebaut.
Witzig und originell inszeniert und choreografiert und gesanglich allerbestens vorgetragen, verfehlen \"Manhunt\", \"I love Rock n Roll\", \"Gloria\" und \"What a Feeling\" ihre Wirkung nicht und sorgen für euphorische Hochstimmung im Publikum.

Das sehr schnell wandelbare, aufwändige Bühnenbild überzeugt.
Die Vielzahl an originellen Kostümen begeistert. Wobei wohldosierte Schockmomente mit Legwarmers, Karottenjeans und College-Jacken für gruselige Schauer sorgen.

Die Besetzung ist ausnahmslos gut und überzeugend. Gerade in der Interpretation der Filmhits vermisst man die Originalstimmen überhaupt nicht.
Herausragen kann Nadja Scheiwiller in der Hauptrolle. Ihre Alex Owens ist weniger schwermütig als im Film. Sie interpretiert ihre Rolle mehr als zupackendes, gut gelauntes All-American-Girl, überzeugt auch in den dramatischeren Szenen, singt wunderbar und liefert in den Choreografien eine mitreißende, geradezu akrobatische Leistung ab.

Verdientermaßen gibt es im restlos ausverkauften Staatstheater Darmstadt stehende Ovationen und lautstarken Applaus für diesen sehr unterhaltsamen Abend.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Gold von den Sternen

28.01.2016 - Eine Musicalsternstunde im Raimundtheater. Erstklassige Besetzung in einer dezenten aber stilvollen Inszenierung. Ein intelligenter Musicalabend für Feinschmecker, aber nicht für die Masse.

jongleur (39 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


2,5 Stunden Disney-Spaß

28.01.2016 - Tolle Show mit Suchtfaktor mit einer perfekten Besetzung (sowohl Erst- und Zweitbesetzung). Buntes Spektakel bei dem die neuen Liedes etwas hinter den alten zurückbleiben. Einziges Manko, kleine Längen im 1. Akt (anscheinend eine Disney-Krankheit), unbequeme Stühle und zum Teil miese Akustik im Ronacher. Stuttgart darf sich aber auf eine tolle Show freuen.

jongleur (39 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


An so nem wunderschönen Tag mit Mary

26.01.2016 - Nicht mehr lange läuft die Produktion Disneys Mary Poppins in Wien und ich kann nur jedem raten: geht hin. Als ich es gesehen habe spielt folgende Besetzung:
Mary- Maria - Danaé Bansen
Bert- Johann Vandamme
George- Reinwald Kranner
Winifried- Milica Jovanovic
Jane- Fiona Bella Immnitzer
Michael- Lorenz Pojer
Miss Andrew- Maaike Schuurmans
Vogelfrau- Sandra Pires

Insgesamt haben die VBW eine sehr tolle Besetzung gefunden. Auch die 2. Besetzungen sind sind sehr gut. Maria-Danaé Bansen ist eine tolle Mary Poppins die stimmlich und schauspielerisch genau in diese Rolle passt. Johan Vandamme als Bert ist stimmlich nicht so gut, macht aber viel durch sein Schauspiel und seine tänzerischen Fähigkeiten wieder gut. Reinwald Kranner spielt den Mr Banks gut hat aber keine so tolle Rolle. Das selbe gilt für Milica Jovanovic. Sie hat eine sehr einfach gestrickte und vor allem klischeebespickte Rolle. Die Kinderdarsteller sind wirklich toll. Sie singen, tanzen, schauspielern einfach grandios und leisten wirklich sehr viel. Sandra Pires hat zwar eine kleine Rolle singt aber wunderschön. Eine Überraschung war auch Maaike Schuurmans. Sie hat eine wahnsinnige Stimme und ist wirklich toll als Mrs Andrews. Insgesamt ist die Produktion sehr gut. Die Kulisse ist schön gemacht ebenso wje die Kostüme. Das Ensemble ist toll und vor allem von der Choreographie her müssen sie viel leisten. Ebenfalls ein Genuss war das Orchester der VBW. Ich würde mir öfters ein so großes Orchester wünschen

LiveinTheater (86 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Trotz minimaler Möglichkeiten genial

26.01.2016 - Die Theaterakademie August Everding veranstaltete vom 29.10.15- 31.10.15 das Musical Into the woods im historischen Silbersaal des Deutschen Theater Münchens. Spätestens seit dem Kinofilm mit Meryl Streep und Johnny Depp hat dieses Musical einen gewissen Bekanntheitsgrad. Dementsprechend skeptisch war ich allerdings auch, als bekannt wurde, dass das Musical ohne Kostüme (Darsteller stehen in der Abendgarderobe auf der Bühne) geschweige denn einer Kulisse aufgeführt wird. Es hieß, dass man sich den Wald einfach vorstellen solle. Ich war sehr skeptisch: Ab in den Wald ohne Wald, eine Hexe ohne Hut, ein Wolf der nicht wie einer aussieht. Das klingt sehr merkwürdig. Doch das Regie Konzept von Manuel Dengler geht zu 100 Prozent auf. Kaum geht das Stück los fühlt man sich wie draußen im Wald. Auch die Darsteller sind sehr gut besetzt. Theresa Weber spielt die Rolle der Bäckerin sehr solide. Glaubhaft spielt sie ihre Rolle bewegt aber nicht unbedingt. Als Aschenputtel steht Ruth Fuchs auf der Bühne und macht ihre Sache ebenfalls gut. Antonia Welke steht in den Rollen der Mutter von Hans, Aschenputtel der Stiefmutter von Aschenputtel und der Oma von Rotkäppchen auf der Bühne auf der Bühne. Sie hat eine schöne Stimme, doch Leider gibt keine Rolle besonders viel her. Als Rotkäppchen steht Valerie Luksch auf der Bühne. Sie ist für mich eine der Entdeckungen. Sie spielt ihre Rolle perfekt und füllt ihr Rolle komplett aus. Rapunzel wird von Isabella Neulist gespielt. Sie wirkt sehr arrogant ist aber gesanglich ganz gut. Auf der Männerseite stechen vor allem Oliver Floris als Bäcker und Fabian Raup als Wolf und Aschenputtels Prinz heraus. Beide überzeugen stimmlich und schauspielerisch. Gut bis solide waren Noah Wili als etwas zu dümmlich gespielten Hans, Matthias Trattner als unsympathischen Prinzen von Rapunzel und Rainer Siegenthaler als Erzähler, der jedoch insgesamt eher unnötig erscheint in dieser Produktion.

Die allerbeste Darstellerin der Cast ist jedoch: JULIA HEINRICH. Ihre Interpretation ist einfach nur wunderbar. Ihre Lieder (Bleib bei mir, Mitternachtsstunde) singt sie fabelhaft und sie spielt mit viel Gefühl, weiß allerdings auch ihre böse hexenartige Seite zu zeigen.
Insgesamt ist diese Produktion sehr gut, auch ohne Kulisse oder Kostüme und nur mit einem Klavier.
Es war ein toller Abend und ich hoffe auf eine Wiederaufnahme

LiveinTheater (86 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Super!

25.01.2016 - Tolles Stück, super Darsteller und stimmige Inszenierung. 2 Mal gesehen und für Top befunden, ein absolutes Highlight!

Musical-Tourist (14 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Jeder geht allein seinen Weg ... oder besser nicht

25.01.2016 - Ein großer Schreck ist die Inszenierung in Chemnitz. Habe das Stück bereits in 2 anderen Inszenierungen gesehen. Auch Murray, Valentini und Köhm als Großartige Darsteller können den Abend nur bedingt retten.

Musical-Tourist (14 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Atemberaubend.

20.01.2016 - Hallo, ich war am 19.01.16 bei einer dieser Vorstellungen und sie war wirklich wunderschön und faszinierend. Ich fande es wirklich spektakulär. Sie hatten wirklich außergewöhnlich Schöne Stimmen. Es hat mit sehr gut gefallen. Ich habe noch eine kleine Frage. Ich fande den Sänger am besten der, als Hauptsänger, das Lied \'Pinball Wizard\' gesungen hat. Doch Lieder weiß ich seinen Namen nicht und er steht nicht im Programmheft. Vielleicht kann mir ja einer helfen. Vielen Dank.

Rxmy.Michelle (erste Bewertung)


Beitrag vom 20.01.2016 gesperrt

JürgenE (33 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Typisches Disney-Musical mit traumhafter Cast und Orchester

20.01.2016 - ALADDIN in der Neuen Flora passt wie angegossen in dieses schöne Theater - die Story ist wie bei allen Disney Stücken sehr mau - die Sprechdialoge sehr lang und hemmen oftmals die Dynamik - allerdings sehr positiv man versteht zumindest alle was sie singen und sagen zumindest wenn man die First Cast hat / sehr gut ausgewählt tolle Mischung aus routinierten Musicalstars und neuen Leuten!

Am besten hat mir Ethan Freeman im Zusammenspiel mit \"Jago\" Eric Minsk gefallen - tolles Schauspiel was die beiden \"Bösen\" da aufs Parkett legen kommt super rüber und vor allem Eric Minsk geht voll aus sich raus und hat die Lacher auf seiner Seite...

Das Bühnenbild IST zwar bis auf die zwei Mega-Bilder \"Sternennacht mit fliegendem Teppich\" und die \"Goldhöhle\" recht steril und zu \"sauber\" - Puppenkastenbühne allerdings hat man dadurch mehr Aufmerksamkeit für die traumhaften Gewänder und Kostüme - das Highlight der Produktion die glitzernden Edelsteine tun ihr übriges dazu!

Musikalisch ist es mal etwas anderes - ein jazziges Stück mit einem tollen 18-Mann Orchester unter Leitung von Klaus Wilhelm sogar 4 Violinen/Cellos und 5 Blechbläser sind mit dabei - toll - werden grad diese Instrumente doch immer gerne durch das Keyboard ersetzt!

Ja der Dschinnie in Gestalt von dePiero ist ein weiteres Highlight - mir persönlich waren die Gags einfach a Bisserl Tooo mich und zu heutig - Döner, Poppenbüttel, Facebook usw - das zerstörte viel von der Magie...

Die Musik hat zwar keinen absoluten Hit wie beim König der Löwen oder Tarzan aber ist insgesamt gut zu hören - viele Rhtmuswechsel zwischen Aktion und Ballade - meine zwei Lieblingssongs sind die beiden großen Balladen von ALADDIN (perfekt in der Rolle sowohl optisch wie auch darstellerisch Richard Salvador Wolff) und Jasmin (Myrthes Monteiro) - sie blieb leider aufgrund des Besuches der schwächste Charaktere des Abends...

Kurzum - ein perfekter Disney-Musical Abend wer Disney mag wird die Show lieben wer nicht sollte besser die Finger davon lassen - wenn man sich drauf einlässt wird man allerdings verzaubert allein wegen der ganzen Pracht...

Fast ausverkauftes Haus - man sieht es liegt nicht an den Preisen ob ein Stück funktioniert - für ein gutes Event geben die Leute gern Geld aus - die Marke Disney tut viel dazu - aber auch sonst gilt Marketing ist alles -

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Tolles Projekt

20.01.2016 - Mehr Schauspiel als Musical. Marlowes Stück radikal auf das Wesentliche zurückgestutzt. Das Ganze dient wohl in erster Linie dazu, die jungen Studenten schauspielerisch voranzubringen und ihre Möglichkeiten auszuloten. Und das gelingt prächtig. Allen voran Bejamin Osesr als Edward 2. Prächtiger Schauspieler mit einer tollen Bühnenpresenz und ein toller Sänger. Großartig auch Fabian Raup als Gavston. Die Kombination Marlowe/Sting ist spannend. Noch viel spannender ist die Realisierung der Musik und deren Ergänzung durch Studenten der Hochschule für Musik. Tolles Licht. Gelungene tänzerische Umsetzung. Ich bin mit Vorbehalten in diesen Abend gegangen Und nun froh, dass ich mich darauf eingelassen habe.

JürgenE (33 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Emotionale Show für alle Generationen!

19.01.2016 - Nach mehr als 1 Jahr Spielzeit und 18 Besuchen der letzte davon am Montag, dem 18.01.2016 muss man eindeutig sagen - umso öfter man sich diese wunderbare Geschichte ansieht, umso intensiver wird das Erlebnis - und man erkennt warum es eine Show für alle Generationen ist:

In den besuchten Vorstellungen sind alle Generationen vertreten (10 - 85 Jahre) und das zeigt wie hoch die Qualität dieser Stage Eigenproduktion ist!

Man hat interessante Unterhaltungen in der Pause und am Ende des Stückes die man so bei kaum einem anderen Musical hat! Die älteren, die den Krieg noch live miterleben mussten erzählen ergriffen, dass es genau so war wie im Stück geschildert, wie sie selbst ausgebombt gewesen waren und grad noch so mit dem Leben davongekommen sind - anderen waren selbst in Stalingrad in Kriegsgefangenschaft - die jüngere Generation ist ergriffen und sagt / bzw erkennt wie gut es einem heute geht und das das was auf der Bühne gezeigt wurde keinem Roman entspricht oder dem Film von Sönke Wortmann (obwohl ja diese Geschichte gezeigt wird) sondern das das alles in Deutschland so geschehen ist - Geschichtsstunde der besten Art mit sehr persönlichen Gesprächen im Theater was man sich im Normalfall von einem subventionierten Staatstheater erhofft bzw erwartet allerdings von einem eigentlich \"seichten\" Genre wie dem kommerziellen Musical überhaupt nicht erwarten würde - dies zeigt wie hochwertig hier mit der absoluten Liebe zum Detail gearbeitet wurde -

routiniert wird die Geschichte von der Uraufführungsbesetzung Detlef Leistenschneider & Vera Bolten umgesetzt - ihr Zusammenspiel ist nach einem Jahr so intensiv und ergreifend, dass man schon allein bei diesen intimen Szenen mit den beiden sich die ein oder andere Träne nicht verkneifen kann...

der kleine Matthias - zum letzten Mal spielte an diesem Abend Marlo war stimmlich und schauspielerisch hervorragend - es ist eine der tragenden Rollen im Stück und alle Matthiasse die ich bisher hatte haben mich mit ihrer tollen Leistung voll und ganz überzeugt - man versteht jedes Wort - es wird klar gesungen - man merkt dass die Jungs voll in ihrer Rolle aufgehen - auch die anderen Kinderdarsteller sind Klasse höchstes Lob!

von den 8 erwachsenen Hauptcharakteren hatten wir 7 mal die Erstbesetzung auf der Bühne nur ELISABETH Hübert alias Annette Ackermann fehlte wurde aber von einer grandiosen Katrin Taylor ersetzt - besonders hervorheben möchte ich die neuen Erstbesetzungen in der Rolle der Ingrid wären dies Inga Krischke die die Rolle verdientermaßen von Frau Lumpp übernommen hat - hat mir als 2. Besetzung auch schon immer sehr gut gefallen mit ihrer kräftigen Stimme bei ihrem vor allem: \"Ich will doch nur leben\" was ja bekanntermaßen zum Ende hin in ein tolles Duett mit ihrer Mutter Vera Bolten endet...große Klasse!

Auch der junge Absolvent der August Everdink Akademie Philipp Büttner als Bruder Bruno zeigt große schauspielerische und sängerische Klasse und ist verdiente Erstbesetzung!

der neue Paul Ackermann Wolfgang Zarnack passt ebenfalls sehr gut ins Rollenbild wobei die Rolle des Süddeutsche Zeitungs Redakteurs (guter Sportteil!) so entwickelt ist, dass die Lacher im Zusammenspiel mit seiner Ehefrau entstehen - natürlich sie die Hosen anhat und auch zwei lustige Solo-Songs \"Da muss man doch gewesen sein\" und \"Kannst du denn immer nur an Fußball denken\" hat und er eigentlich leider in der Konstellation nur schmückendes Beiwerk ist!

Sepp Herberger ist seit Herbst 2015 ebenfalls ein neuer in der Erstbesetzung - Thomas Henniger von Walletsbrunn und er lebt die Rolle des Fußballtrainers der Legende förmlich - einer der Höhepunkte mit ihm natürlich das Finale das bunte lustige und glitzernde \"Seien Sie nicht so deutsch\" mit Putzfrau Jogi Kaiser für mich einfach die allerbeste Putzfrau die es auf ne Musicalbühne gebracht hat - wie sie dem Herberger das mit \"Der Ball ist rund verklickert\" und in diesem Showteil endet - große Klasse Chapeu an JOGI KAISER!

Als Pfarrer Keuchel war auch ein altbekannter Rotinier auf den großen Musicalbühnen Deutschlands zu sehen - Frank Logemann - der aus seinen wenigen Auftritten und seinem Solo das bestmögliche herausholt...

normal spielt als Erstbesetzung ja Tietje Mierendorf - zählt für mich aber nicht zu den Hauptcharakteren den tragenden Rollen des Stückes!

Die Fussballtrainingseinheiten zählen zu den akrobatischen und choreographischen Höchstleistungen des Abends - jedes mal begeisterter Szenenapplaus!

alles in allem wieder mal eine perfekte Show - auch obwohl ich jetzt ALADDIN noch nicht gesehen habe - allerdings bin ich jetzt nicht der euforistsche Disney-Fan auf alle Fälle die Show die ich oft ansehen kann was ich bei künftigen Hamburg Besuchen als Musical-Kombination auch tun werde da umso öfter man die Show sieht umso besser wird sie auch und man verlässt das Theater beglückt und was das beste ist: Das Finale diese Mega-Technik-Präsentation und Sportliche Höchstleistungsakrobatik des Endspiels auf der LED-Wand ist auch weiterhin total faszinierend gerät aber immer mehr in den Hintergrund dieser faszinierenden tollen ergreifenden Geschichte um die Familie Lubanski - unbedingt ansehen da selbst ich nicht glaube wie ein älterer Herr aus meiner Besuchergruppe mir versicherte: Das ist so gut und Geschichtsunterricht auf bestem Niveau - das läuft doch hier bestimmt die nächsten 10 Jahre - Wünschenswert wäre es wirklich realistisch sage ich auch bei ca. 1000 Besuchern an einem Montag-Abend bis Mitte -Ende 2017 - auf alle Fälle hat es vom Gesamtpaket her von allen Hamburger Musicals das Prädikat \"Besonders wertvoll\" mehr als verdient

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Schöne Show für die ganze Familie

18.01.2016 - Tolle Show mit Längen im ersten Akt. Man merkt, dass die Story eigentlich eine abendfüllende Show nicht gerecht wird, deshalb mussten zusätzliche Szenen dazu, um wenigstens auf 2,5 Stunden Spielzeit (inklusive Pause) zu kommen. Darsteller alle toll. Inszenierung einfach aber wirkungsvoll und \"Einen Kumpel so wie ich\" ist der Showstopper des Jahres. Man kriegt Disney-Zauber auf hohem Niveau. Ein Lächeln ist garaniert.

jongleur (39 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Klasse Show

16.01.2016 - Hab gestern (im Jahre 2016) die Show gesehen und bin begeistert.

Die bühne mag schlicht sein, aber gott verdammt ihr kauft Ihr für 50 EUR ne Karte. Wenn Ihr was aufwendiges sehen wollt, dann geht in ein richiges Musical. Das hier ist ne Tour, die mehrmals in der Woche in verschiedenen Orten spielt.

Daher beschränkt sich die bühne auf eine Treppe und Podest. Sowie eine Leinwand mit Hologrammen. Aber das tut der Stimmung keinen Abbruch. Die Sänger sind klasse und man merkt ihnen den Spaß an der Sache an.

Angeschnitten werden Lieder aus den Klassikern wie Phantom der Oper, König der Löwen usw., aber auch Song aus Hairspray, Tanz der Vampire oder Ich war noch niemals in New York.

Das Publikum war klasse, wurde mit einbezogen, die positive Energie der Künstler übertrug sich auf die Zuschauer. Zugaben wurden gefordert und man bekam Sie.

Klasse Abend, für 50 EUR immer gern wieder.

Ds051186 (erste Bewertung)


Eine Freude!

15.01.2016 - Eine Inszenierung von einem Stück wie Dracula in einem kleinen Stadttheater muss gut durchdacht sein. Die großen Show- und Magiemomente, wie in größeren Theatern, sind dort einfach nicht machbar. Doch das Team um Craig Simmons bemüht sich - und es gelingt für die Voraussetzungen wunderbar! Nur manchmal ist das Werfen der Knall-/Feuereffekte noch zu einstudiert und auffällig und der Nebel ist manchmal tatsächlich zu viel des Guten. Insgesamt ist die Inszenierung jedoch mehr als gelungen.
Die Musical Company ist wie gewohnt mit viel Freude bei der Sache, die Darsteller bringen ohne Ausnahmen eine tolle Leistung auf die Bühne. Besonders hervorzuheben sind Jürgen Brehm (tolles Schauspiel und sehr angehnehme Stimme!) und Elisabeth Köstner, die die Rolle der Mina perfekt verkörpert und mit ihrer Stimme begeistert! Das Stück ist zu Recht jetzt schon ein Verkaufsschlager am TfN und man kann nur hoffen, dass es noch ein paar Zusatztermine geben wird!

Mina. (2 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Grosse Enttäuschung

15.01.2016 - Es entsteht der Eindruck, als hätte das Ensemble nur einige wenige Male zusammen geprobt. Nicht immer wird die Tonhöhe getroffen, die Masken sind so dominant, dass die Tänzer oft dahinter \'verschwinden\'. Dazu Musik aus der Büchse. Fehlende Begeisterung kann sich nicht auf die Zuschauer übertragen. Für den Eintrittspreis einfach zu wenig!

Fraziska (erste Bewertung)


Gigantische Inszenierung!

11.01.2016 - Das ist eine absolut gigantische Inszenierung mit supertollen Darstellern und Tänzern!
Sänger und Tänzer Weltklasse!
Story toll umgesetzt, vor allem mit den Modellautos.
Manchmal ist ein minimalitisches Bühnenbild dafür eine tolle Story besser als eine toll ausstaffierte Bühne mit miesen Darstellern und schlechter Story!
Lasst das minimalistische, das würde nur von den Darstellern ablenken.

Die Verfolgungsfahrten der Brüller.
Wir waren jetzt schon zum 3. mal und werden bestimmt wieder kommen....

Babsi24 (2 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Bühe und Darsteller Super, Story bescheiden!

11.01.2016 - Die Bühne, die Darsteller, die gesangliche Leistung absolut top! Die Bühne toll gestaltet!

Jetzt kommt das Aber: Die Umsetzung der Story eine Katastrophe.

In Mannheim ist die Umsetzung von Film zum Musical um Welten besser!

Babsi24 (2 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Sehenswerte Tourproduktion

10.01.2016 - Ich war bei der Premierenvorstellung am 08.01.16 in Berlin und habe das Theater begeistert verlassen.

Die Produktion hat mir sehr gut gefallen. Es hat Spaß gemacht, Kurosch Abbasi durch den Abend zu folgen, der die Rolle in meinen Augen perfekt verkörpert und eine Menge Spielfreude zeigt. Auch Roberta Valentini konnte mich komplett überzeugen. Die Wandlung vom jungen quirligen Mädchen bis hin zur um ihren Sohn trauernden und nur noch schwarz tragenden älteren Frau hat sie durchweg glaubhaft vermitteln können. Die Kritik an Thomas Hohler kann ich nicht teilen. Sowohl Schauspiel als auch Gesang hat mir sehr gut gefallen!
Jedoch kann ich leider wie viele auch nichts Positives zu Maté Kamarás sagen. Dass die Stimme wahrscheinlich für die Rolle nicht ausreichen würde, darauf konnte ich mich nach den vielen negativen Stimmen vorher einstellen (und das hat sich leider auch komplett bestätigt), aber das schlechte Schauspiel hat mich schon teilweise fast geärgert. Maté hatte keinerlei Bühnenpräsenz und ist in den Szenen mit den anderen Darstellern eigentlich immer untergegangen. Ich habe das Schauspiel schon fast als lustlos empfunden, wobei das natürlich eine stark subjektive Einschätzung von mir ist.

Das Orchester war leider teilweise zu laut, wodurch einige Passagen mancher Songs untergegangen sind. Das Bühnenbild empfand ich als ausreichend. Die Projektionen waren recht gut gelöst. Das Einsetzen der Drehbühne wurde etwas überstrapaziert. Durch das ständige Rein- und Rausfahren im Halbkreis der Drehbühne war teilweise zu viel überflüssige (und immer gleiche!) Bewegung auf der Bühne. Dabei haben sich die kleineren Möglichkeiten einer Tourproduktion stark gezeigt. Insgesamt scheint es so zu sein, dass das Bühnenbild für den Admiralspalast im Gegensatz zu den anderen Tourorten nochmal weiter verringert wurde und einige Bühnenteile (u.a. die Kutsche) fehlen. Das ist natürlich sehr schade und man würde sich wünschen, dass man auch bei einer Tourproduktion in jeder Stadt das Gleiche geboten bekommt und sich nicht eine abgespeckte Version ansehen muss.
Das Ende fand ich eher schwach, aber das ist wohl eher ein Problem des Stücks und weniger der Inszenierung.

Insgesamt war es ein sehr schöner Abend und das Stück für mich auf jeden Fall empfehlenswert!

Mina. (2 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Wer Musik und Theater liebt muss es gesehen haben!

09.01.2016 - Es sind sind inzwischen 20 Jahre seit der Uraufführung vergangen. Das macht es natürlich schwerer der ganzen Story zu folgen und die einelnen zusammenhänge zu verstehen. Wie viele Zuschauer wussten beispielsweise vor ihrem Theaterbesuch, dass das englische Wort Rent sowohl Miete als auch zerissen heißt? Heute versteht auch keiner mehr die Lage eines Aidserkrankten der neunziger Jahre! Um das Stück wirklich zu fühlen und verstehen zu können muss man sich als Besucher also entweder eine Stunde mit 90er Jahre Geschichte und einem Englisch Leistungskurs vorbereiten oder man überlässt dem Regiesseur die Lösung dieses Problems. Dieses Problem wurde in meinen Augen mit einem Geniestreich gelößt! Die Rolle der Joanne (heute) macht es einem als Zuschauer möglich zu verstehen warum dieses Musical vor zwanzig Jahren so durchgestartet ist. Die Emotionen auf der Bühne sind auf diese Art und Weise plötzlich zum Greifen nahe und schwappen komplett auf das Publikum über, welches übrigens in der Vorstellung am 03.01.16 (auf welche sich dieser Artikel bezieht und dort anscheinend vergessen wurde zu erwähnen) nicht zögerte sich geschlossen von ihren Sitzen zu erheben um der grnadiosen Darbietung Respekt und Begeisterung zu zeigen. Und sind wir mal ehrlich: Haben sie schon mal Studenten am Ende der Vorlesung applaudierend von den Plätzen springen sehen? In meinen Augen kann hier von Vorlesungsähnlicher Atmospähre nicht die Rede sein. Am besten zeigt das beispielweise die Beerdigungsszene Angels die mich meine Gänsehaut deutlich hat spüren lassen! Musikalisch war die Vorstellung ebenfalls top und hat gezeigt, dass auch an einem vermeintlich kleinen Theater große Stimmen unglaublich viel bewirken können. Die Verständlichkeit und Aaussprache war bestimmt nicht ideal, aber es ist nicht zu vergessen, dass wir hier in Trier sind und ein Theater dieser größe andere Priotitäten hat als einen Sprachwissenschaftler auf die Bühne zu stellen. Und um ehrlich zu sein glaube ich nicht, dass jemand der kein Muttersprachler ist am off Broadway viel mehr versteht, denn es war im Endeffekt doch weit über Schulenglischniveau.

Zuletzt möchte ich noch anmerken, dass vor allem für Menschen wie mich, die erst in den letzten zwanzig Jahren geboren wurden, die Rolle der Joanne (heute) wahsinnig hilfreich war und somit einfach einen grandiosen Abend ermöglicht hat. Es ist Schade, dass jetzt erzwungen wurde diese Rolle zu streichen. Damit geht dem Stück und vor allem dem Zuschauer einiges verloren.


Beitrag vom 09.01.2016 gesperrt


leider nicht mehr ohne schwächen in der besetzung...

09.01.2016 - Für mich persönlich war die Elisabeth Aufführung in Berlin , die schwächste die ich bis jetzt besucht habe. Das lag an folgenden Gründen. Die Besetzung des Tods durch Mate halt ich für nicht mehr vertretbar. Er läuft teilnahmslos über die Bühne,ist kaum bei Stimme, trifft keine hohen Töne mehr. mogelt sich durch die Partitur und steht irgendwie neben sich. Da ist keinerlei Anziehungskraft zwischen ihm und Roberta. Warum sollte sie ihren Kaiser für diesen Mann verlassen wollen? Er ist weder besonders männlich oder androgyn, wie viele andere Rollenvertreter sie spielen... Die grösste Enttäuschung...

Weiter gehts mit dem Darsteller des Rudolfs. In vielen anderen Vorstellungen hat es mir oft das herz zerissen wenn er wenn ich dein Spiegel wär angestimmt hat. Wieso schreit und brüllt Thomas Hohler nur ständig seine Zeilen der Muttter entgegen? soll das besonders dramatisch wirken? Es zeigt sich doch immer wieder , das weniger öfters mehr ist. In keiner anderen Vorstellung har mich sein Tod so kalt gelassen wie jetzt in Berlin. Da kann Roberta in der Totenklage noch so toll singen...

Die anderen Rollendarsteller waren ok. Die Tournee Produktion lief bis auf eine kleine Verzögerung wie am Schnürrchen...

Der Fixpunkt der Aufführung war Roberta. Sie ist wirklich toll in der Rolle. Singt alles prächtig aus und räumt bei ihren Liedern mächtig ab.
Wirklich grossartig... Eine verdiente Erstbesetzung...

was gibts noch zu sagen...
- das orchester war oft lauter als die darsteller sangen
- die beinfreiheit in admiralspalast auf den Rang ist unterirdisch. die einzige enpfehlenswerte Reihe dort ist die Reihe 6. die Sicht aber für den preis ziemlich gut.
- durch die geschickte Applausordnung und Musik gibts kaum Unterscheide für die Darsteller..

Und ich muss es nochmal erwähnen: Gegenüber früher ist die Version ganz schön abgespeckt. Hier war ja eine Diskussion das Mozart nur aus Projektionen und Stühlen bestehen würde. dadurch war ich sensibilisiert. und bei der Eli? Also da kommen ständig Stühle links und recht reingefahren. Teils einzeln oder mit nem Spiegel und ner Kommode. Da die Darsteller so fad waren . finge ich schon an zu zählen. Und dann die grosse Schale... fahrt auf dem riesenrad. mama wo bist du. die schatten werden länger werden .. auch ständig auf der bühne...

Ich bin wohl nach 20 jahren mit dem Musical durch. Im ersten Akt für mich nur als Höhepunkt ich gehör nur mir. Musikalisch ist der zweite Akt ja stärker aber wenn einem dann die Darsteller nicht mitreissen, kann es ein ganz schön langer Abend werden...

Kirmesboxer (5 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


Sehr fragwürdig

08.01.2016 - Tolle Musik. Gute bis hervorragende Darsteller. Leider ist das Bühnenbild (darf man eine fast nackte Bühne so nennen?) wie auch die Inszenierung eine absolute Katastrophe. Dran ändert auch nichts, dass kurzfristig Carin Filipčić entlassen wurde und die Inszenierung wieder das \"Original\" darstellen soll. Hier wurde die vielleicht beste Darstellerin von allen rausgenommen und dadurch die Inszenierung noch schlimmer als zuvor.

Das Problem? Malte C. Lachmann! Anstatt das (in sich perfekte) Stück zu inszenieren, wurde sämtliche Deko entfernt und die Darsteller in peinliche Klamotten gesteckt. Wie man auf solche Ideen kommen kann, ist mir ein Rätsel. Das Resultat ist jedenfalls eine Zumutung für die Zuschauer.

incologne (5 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Thriller

08.01.2016 - Ivan Alboresi inszenierte Frank Wildhorns JEKYLL&HYDE für das Mainfranken Theater Würzburg.
Er fokussiert seine Regie äußerst gekonnt auf das, was dieses Musical ausmacht: Spannung, Thrill, Atmosphäre.
Das gelingt ihm so brillant, dass man angespannt und atemlos die Geschichte mitverfolgt.

Kongenial wird er durch das Bühnenbild von Bernd Franke unterstützt. Die unheilvolle viktorianische Düsternis wird durch stimmiges Understatement auf den Punkt gebracht.
Ebenfalls großartig ist das Lichtdesign, dass Licht, Schatten und Spiegelungen zu einem geradezu phantasmagorischen Ganzen formt.

Große Begeisterung auch für die Besetzung.
Armin Kahl macht sich die herausfordernde Doppelrolle mit einem enormen körperlichen und stimmlichen Einsatz zu eigen. Man könnte vielleicht kritisieren, dass sein Dr. Jekyll etwas zu tiefenentspannt für einen genialen und getriebenen Wissenschaftler wirkt. Nichtsdestotrotz ist sein Mr. Hyde so animalisch kraftvoll gezeichnet, dass die Persönlichkeitsspaltung dramatisch stimmig, glaubwürdig und regelrecht furchteinflößend ausfällt.
Gerade auch im Zusammenspiel mit (der wie immer großartigen und charismatischen) Barbara Schöller hat das Stück seine spannungsgeladenen Höhepunkte. Stimmlich sowieso grandios, lotet Schöller die Rolle der Lucy tiefer und ergreifender aus, als ich das von anderen Darstellerinnen je sehen konnte.
Auch Anja Gutgesell holt in der Rolle der Lisa das Möglichste aus dem nicht ganz so dankbaren Charakter und bildet so den optimalen Gegenpart zu Schöller.

Begeistert hat mich auch der stimmgewaltige Opernchor des Hauses. Wie die Damen und Herren beim Opener \"Fassade\" punktgenau auf der außerordentlich eindrucksvollen Hebe-, Drehbühne agieren und singen, ist eine der fulminantesten Szenen, dieser visuell und atmosphärisch so reichen Inszenierung.

Das große Orchester lässt Frank Wildhorns
Komposition eindrucksvoll und vielfältig erklingen. Einzig die technische Aussteuerung ist nicht ganz gelungen. Im Gegensatz zu den Solos sind die Chorstücke textlich leider kaum zu verstehen.

Insgesamt ist die Inszenierung aber großartig gelungen und zeigt, dass JEKYLL&HYDE auf einer relativ kleinen Stadttheaterbühne perfekt funktionieren kann.
Was nicht zuletzt auch an der musikalischen und dramaturgischen Qualität dieses Musicals liegt, die auch ohne optisches Bühnenblendwerk zu strahlen vermag.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


RENT in Trier: Anders aber genial

08.01.2016 - Wir und auch die Kritikerin im Volksfreund fanden die Aufführung genial. Tolle Sänger, geile Band und eine neue Ästhetik, was das Bühnenbild betrifft. Und wir waren mit unsere Meinung nicht allein, denn bei Applaus gab es sofort Standing Ovations und das zu Recht. Absolut sehenswert, aber natürlich für Musical Puristen gewöhnungsbedürftig.

leosdg (erste Bewertung)


Phantastische Cast - gelungene Inszenierung

08.01.2016 - Ich kann den o.g. Kritikpunkten in keiner Weise zustimmen: Die Premiere war geprägt von intensivem Spiel und Erzählung! Die Cast haben sowohl schauspielerisch als auch gesanglich mehr als überzeugt. Das schlichte Bühnenbild passt gut zu den detailreichen Figuren. Die gealterte Joanne sehe ich als äußerst hilfreich um das Geschehen in der heutigen Zeit verständlich zu machen. Die auszugsweise Übersetzung hat die Textverständlichkeit (Tempo, Wortwahl) unterstützt.

Gerade die Lebendigkeit von Sybille Lambrich hat die Zerrissenheit von \"Mimi\" beeindruckend vor Augen geführt.

JotErGe (erste Bewertung)


Tolle Cast - unfassbar grauenvolle Inszenierung

06.01.2016 - Ich war voller Vorfreude, als ich von der Aufnahme von RENT in Trier erfuhr. Dazu eine Cast, die in Teilen wirklich hervorragend ist (allen voran Sasha Di Capri), in Teilen zumindest gut bis hinnehmbar.

Das Problem: Malte C. Lachmann! Wie das Stück hier \"inszeniert\" wurde, ist kaum in Worte zu fassen. Das Stück wurde (wie übrigens auch die anderen Musicals in der Inszenierung von Malte C. Lachmann) komplett zerstört.

Ich liebe RENT. Doch schon nach wenigen Minuten musste ich mich wirklich zusammenreisen, um nicht schon gleich wütend aus dem Saal zu rennen. Eine Erfahrung, welche mir in all den Jahren zuvor nie in den Sinn gekommen wäre.

sus70 (10 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Ein bewegender Abend

05.01.2016 - Als bekannt wurde, dass Mozart endlich wieder nach Wien kommt war ich total begeistert und habe mich sehr darüber gefreut. Schon seit Jahren höre ich mir die CD von 1999. Als die Besetzung bekannt gegeben wurde war ich jedoch skeptisch: Weder ein Oedo Kuipers, Mark Seibert noch eine Ana Mila Gomes konnten mich wirklich überzeugen. Die CD die im Dezember raus gekommen ist hat das ein wenig verändert, wenn auch nicht sehr viel. Am 29.12.15 saß ich endlich im Raimund Theater und es spielte folgende Besetzung:
MOZART Oedo Kuipers
LEOPOLD Thomas Borchert
COLLOREDO Mark Seibert
CONSTANZE Franziska Schuster
BARONIN Ana Milva Gomes
NANNERL Dorothea Baumann
CÄCILIA Brigitte Oelke
Abgesehen vom Nannerl also die gesamte 1st Cast.
Von Anfang an konnte mich das Stück in seinen Bann ziehen. Das Orchester der VBW spielt einfach großartig! Der Zuschauer sieht in der ersten Szene gleich den jungen Mozart bei seinem Auftritt vor der Kaiserin.
Auch die Baronin von Waldstetten hat hier ihren ersten Auftritt. Ana Milva Gomes singt schon ihr erstes Lied sehr gefühlvoll. Bei ihrem großen Song Gold von den Sternen kann sie ebenfalls zu 100% überzeugen. Sie ist die perfekte Besetzung für diese Rolle und zeigt auch ihr schauspielerisches Talent. Vor allem im Zusammenspiel mit anderen Darstellern!
Nach dem Auftritt vor der Kaiserin sieht man zum ersten Mal den erwachsenen Mozart (Oedo Kuipers). Er spielt den jungen Mozart gut wenn auch nicht überragend. Sein Ich bin Musik ist ebenfalls gut, aber Herr Kuipers scheint dabei an seine Grenzen zu stoßen. So wirklich überzeugen kann er erst beim Finale des ersten Aktes(Wie wird man seinen Schatten los- klasse rübergebracht und ganz am Ende mit einer tollen Idee vom Regisseur, selten war ich so aufgewühlt nach einem Akt). Bei ein paar Liedern kann er beweisen, was er für eine kräftige Stimme hat und warum er die Idealbesetzung ist, obwohl er nicht so ein Charakterdarsteller wie damals Hr Gasoy-Romdal ist.
Immer mal wieder kommt dann auch mal das Nannerl vor, die bei uns die Zweitbesetzung Dorothea Baumann war. Sie ist im ersten Akt nett, kann jedoch erst bei ihrem Song Der Prinz ist fort wirklich bewegen. Ich hoffe, dass diese junge Darstellerin noch viele weitere größere Rollen erhält.
Thomas Borchert spielt seine Rolle hingegen wie gewohnt: er trifft die Töne und macht seine Sache gut. Er hat alles so gespielt, wie ich es erwartet habe. Das ist jetzt nicht perfekt aber auch weit entfernt von schlecht
Mark Seibert hat mich da viel mehr überrascht. Ihn finde ich meistens auf der CD schlecht aber live grandios. Er macht seine Sache gut und überzeugt vor allem beim Duett Der einfache Weg. Auch er ist sehr gut besetzt und ist meiner Meinung nach sogar besser als Uwe Kröger in dieser Rolle
Kommen wir noch zu Franziska Schuster als Constanze. Um ehrlich zu sein... sie ist nett. Und das ist eher negativ. Die Rolle der Constanze habe ich eher mit einer toughen Frau verbunden doch diese Constanze ist nur nett. Nur bei Irgendwo wird immer getanzt zeigt sie mal eine andere Seite. Für mich ist Franziska Schuster mehr Nannerl als Constanze.
So jetzt komme ich zu den oft diskutieren Personen: die Webers und Schikaneder. Beide fand ich ganz ok. Das Lied eine ehrliche Familie war ok, ebenso wie ein Bisserl fürs Hirn. Gut hingegen fand ich Du hast ihn an der Angel,wunderbar von Brigitte Oelke interpretiert. Na ja mehr lässt sich über die Szene nicht sagen nur das sie wohl sehr gewöhnungsbedürftig sind.

Über die Inszinierung möchte ich noch kurz schreiben: es wurde viel darüber diskutiert, ob sie jetzt gut oder schlecht ist. Ich finde sie gut! Obwohl mir die Lieder der rote Rock, Jeder Abschied ist der Anfang einer Reise und Der Mensch wird erst Mensch durh den aufrechten Gang fehlen und die Kürzung von Hier in Wien schade ist, finde ich dieses Produktion gut bis sehr gut. Die Geschichte kommt voran und es entstehen kaum Längen. Es ist eine sehr bewegende Produktion, gut besetzt und mit so manchen Überraschungen. Vor allem das Ende vom ersten Akt ist mir noch im Kopf hängen geblieben.
Kleiner Kritikpunkt zum Schluss: Wenn eine tote Frau einfach wieder aufsteht und jeder das sehen kann finde ich das ein bisschen ... merkwürdig.

LiveinTheater (86 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Die Show war mal gut.

05.01.2016 - Ich habe die Show 2013 das erste Mal gesehen, fand sie da gut. Das letzte Castjahr war unglaublich gut, da war ich am aktivsten mit Show gucken. Zuletzt habe ich die Show am 2. Januar gesehen.
Wo fange ich an? Die Kostüme sind genial, und machen Lust, sie nachzumachen. Die Musik ist zum träumen, das Skating in den Shows ist unglaublich gut, die Rennen sind gut gespielt und geskatet. Jeder der selber Rollschuh fährt, weiß wie schwer und anstrengend das ist. Das Bühnenbild ist etwas leer, ist ja auch Starlight, da kann ich das leere verstehen.
Die letzte Cast war Bombe, vor allem Toby Poole, Matthew Goodgame und so viele mehr.
Seit Mai gibt es wie jedes Jahr ne neue Cast. Diese hat neue Hauptdarsteller, die zum verzweifeln sind und mir, bis auf Trina Hill als Pearl, gar nicht gefallen. Im restlichen Ensemble gibt es nur einige, die wirklich gut sind. Die Swings sind dafür um so besser, genauso wie einige Covers der First Cast.
Michael Quinn als Greaseball spielt so unglaublich aufgeblasen, penetrant und von sich überzeugt, dass es zum Weinen ist. Klar, Greaseball ist so, aber er spielt mir viel too much. Hinzu kommt, dass er ,,singt\" als hätte er nen Sack Kartoffeln im Mund. Skaten kann er halbwegs, aber seine Gags, Späße oder was das war sind einfach Lala und kommen nicht gut rüber bei mir. Der letzte Greaseball, Matthew Goodgame, war ein Traum von Greaseball, nur mal so erwähnt. Emily Beth Harrington als Ashley ist super, sie hat eine umwerfende Stimme und das Kostüm steht ihr gut. Jack Greaves als Caboose. Wow Wow Wow. Das ist Caboose, mit einer gruseligen Lache, einem unglaublich schönem Gesicht und ein Kostüm, was ihm super steht. Er hat die Rolle ganz toll gespielt, das gemeine bringt er toll rüber.
Es gibt zu viel, was ich über einige Darsteller jetzt schreiben würde, deshalb fasse ich mich Kurz. Show gut, Darsteller okay(bis auf die Hauptdarsteller).
Nochmal würde ich es mir nur unter bestimmten Vorraussetzungen anschauen.

Toshos (11 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


Ein toller Abend

05.01.2016 - Ein wunderschöner Abend in Braunschweig, an dem fast alles Stimmte. Tolle Musik, tolles Schauspiel und fabelhafte Sänger! Vielen Dank.

DeRpAuL (22 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Man kann, muss aber nicht

05.01.2016 - Ich möchte gar nicht ausführlich ins Detail gehen da ich der Kritik von Jens Alsbach in sehr weiten Teilen zustimme. Sasha Di Capri und Sidonie Smith stechen heraus und sind der einzige Grund 2 Sterne zu vergeben.
Es gibt ein paar schöne Bilder aber die Stimmung des Stückes kommt nicht rüber! Schade.

DeRpAuL (22 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


gefiel mir gut.

05.01.2016 - Habe es kaum noch in Erinnerung, jedoch haben mir die Kostüme damals sehr gut gefallen, genauso wie Sven Prüwer als Blaubär. Die Musik war okay, gab einige Highlights.

Toshos (11 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


Tolle Show.

05.01.2016 - Gefiel mir gut, vor allem Drew Sarich als Rocky. Was für eine Stimme, er ist mir am stärksten in Erinnerung geblieben. Sein Schauspiel und vor allem der Boxkampf hat mir unglaublich gut gefallen.
Die Effekte waren super, genauso wie das Bühnenbild.
Adrian wurde auch super gespielt, genauso wie Apollo Creed(von dem unglaublichen Gino Emnes).
Die Musik war super, vor allem die ruhigen Songs.
Vielleicht schau ich es mir in Stuttgart noch einmal an.

Toshos (11 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


was war das???

05.01.2016 - West Side Story hab ich mir anders vorgestellt. Klar, die Tänzer waren verdammt gut, jedoch gefiel mir dieser schrille Opergesang überhaupt nicht, was für mich in ein Tanzmusical auch nicht reingehört. Jedoch Comedymäßig war das Ensemble stark, genauso wie tänzerisch. Vor allem möchte ich Daniel Therrien betonen, der akrobatisch, comedymäßig, stimmlich und tänzerisch unglaublich war. Es war eine Freude ihm zuzuschauen.

Toshos (11 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


Eine geniale Show!

05.01.2016 - ich habe es geliebt. So eine grandiose, geniale Show gab es selten in Deutschland. So viele Emotionen, vor allem von Hannah Grover,die Molly spielt, genauso wie Claudia Kariuki, die Oda Mae mit viel Witz spielt. Aaron Sidwell, der Carl spielt, war genial, wie er das hinterhältige, dieses doppelseitige spielt. Fergal McGoff war für mich immer der Höhepunkt. Super Subwayghost, super wütend gespielt und sieht dabei verdammt gut aus. David Allwood war auch super, vor allem bei More, eines meiner Lieblingslieder, fiel er auf.
Das Ensemble war sehr stark, vor allem die Stimmen.
Die Bühne wurde gut genutzt, das Bühnenbild hat etwas, die Zaubertricks waren okay. Bei der ersten Show war man überwältigt, aber wenn man es öfter gesehen hat kennt man die Tricks.

Toshos (11 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


Tolle Show!

05.01.2016 - 5 Mal in Hamburg gesehen, eine tolle Show. Besonders David Jacobs als Bruno ist der absolute Hammer.
Die Show selbst hat gute Musik, die Kostüme sind okay, die Darsteller sind super!
Das Endspiel ist bestimmt eins der Höhepunkte, das mir Gänsehaut bereitet.

Toshos (11 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


Tolle Show!

05.01.2016 - Diese Show ist grandios. Bis auf die Zu Laute Musik hat sie mir sehr gut gefallen und macht süchtig. Die Kostüme sind super, die Stimmen unglaublich gut(besonders hervorheben möchte ich Linda Holmgreen als Ozzy, was für eine Stimme!) Comedy ist auch gut, die Gagakids und vor allem die Killerqueen wurden super gespielt, mir hat Nicky Milford super gefallen, genauso wie Tom Nihill. Scaramouche und Galileo wurden super gespielt. Die Ensembleszenen waren sehr, sehr stark, das Bühnenbild ist manchmal etwas leer, aber das lenkt den Blick nur auf die Cast, die einfach grandios war!

Toshos (11 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


Es ging so. Gefiel mir nicht sonderlich gut.

05.01.2016 - Hatte es in London gesehen im Oktober und es zog sich verdammt. Die Musik war okay, genauso wie das Ensemble. Chester Hayes und Daniel Hope waren die Höhepunkte, das sind verdammt gute Darsteller, vor allem Daniel! Habe bisher viele Musicals gesehen und Wicked in London war eins der letzten, die mir gefallen hatten. Die Kostüme waren aber großartig, genauso wie das Bühnenbild.

Toshos (11 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


Cats war super Im Theater Zelt!

05.01.2016 - Ich habe es geliebt. Hab über die drei Jahre 29 Shows gesehen und muss sagen, das Musical passt super in das Zelt mit der Rundbühne. Ich liebe die Musik und die Tänze, und der Jellicle Ball ist der absolute Höhepunkt.Die Darsteller waren so gut wie alle super Tänzer, ich habe die Show immer sehr gerne gesehen. Das einzige, was gestört hat, waren manchmal die Masten, aber wenn man genau weiß, wo diese stehen hat man kein Problem und bucht halt andere Plätze, wo man besser sieht. Außerdem war die Klimaanlage manchmal nicht in Ordnung und es war recht kühl im Zelt. Was mir auch manchmal nicht gefallen hat, war, dass die Bühne sehr steil an manchen Standorten war und ich hab mir immer sehr Sorgen gemacht für das Ensemble. Auf steilem Boden kann man sehr schlecht tanzen denke ich. Es gab ab und zu Cuts, was auch nicht so toll war.
Alex Frei als Alonzo, Adam Lake als Skimble, Tugger, Tumble und Alonzo, Gavin Eden als herrausragender Mungojerrie, Daniel Therrien als Tumble und Mungo, Myrthes Monteiro als Sillabub, Dane Quixall als bester Swing vor allem als Coricopat, Pouncival und Skimbleshanks, Emma Hunter als Demeter, Dörte Niedermeier als Sillabub und Cassandra, Josh Andrews als Pouncival, der großartige Mark John Richardson als Mistoffelees, Minori Therrien als Tantomile und als unglaublich gute Grizabella, Ross McDermott als Mistoffelees und Coricopat.. Es gab so viele verdammt gute Darsteller, die mich immer wieder fasziniert haben. Ich würde gerne alle nennen, denn alle waren bis auf eine Ausnahme absolut fantastisch.
Ich liebe Cats und dieses Musical war 2008 in Köln meine Einstiegsdroge. Die Tänzer bei dieser Tour waren hervorragend, genauso wie die Sänger. Alle Shows haben mir super gefallen und ich würde mich außerordentlich freuen, vielleicht bald wieder Cats in Deutschland zu sehen.
Top Show, das Zelt passt super zu den Katzen!

Toshos (11 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


Grandiose Show!

05.01.2016 - Ich habe Kinky Boots im Oktober in London gesehen und muss sagen, ich habe noch nie eine bessere Show gesehen. Diese Show macht so glücklich und bringt eine super Message rüber: Das zu sein, was man sein will und andere zu akzeptieren für das, was sie sind. Super Musik, grandiose Darsteller und tolle Kostüme, was will man mehr??
Killian Donelly hat Charlie super gespielt, seine Stimme war super klar und man hat so gut wie alles verstanden.
Matt Henry spricht manchmal etwas schnell, aber seine Art ist einfach nur sympathisch auf der Bühne und er hat eine grandiose Stimme. Eine super Lola.
Amy Lennox als Lauren war eine der Besten vom Ensemble, super Comedy und tolle Stimme, sie spielt Lauren super!
Die Angels sind der Höhepunkt der Show. Verdammt fabulous und sie können besser auf High Heels laufen als die meisten Frauen. Dazu singen sie verdammt gut und sehen einfach fantastisch aus. Besonders hervorheben möchte ich Adam Lake. Dieser Mann, bzw Darsteller stiehlt von allen die Show. Dieser Backflipp auf High Heels, das kann wohl kaum wer!
Ansonsten gefiel mir Michael Vinsen im Ensemble super gut. Er sieht echt schnuckelig aus :D Außerdem hat er eine tolle Stimme und verkörpert die Rolle vom Immobilienmakler fantastisch.
Das Enmsemble ist sehr stark in London, manche Leute meinen, das Londoner Ensemble ist um Weiten besser als das in New York.
Die Musik zudem in diesem Musical gefällt mir auch, die Lieder sind mal traurig, ernst oder auch sehr fröhlich. Land of Lola, Sex is in the heel, not my fathers son, everybody say yeah, history of wrong guys, Raise you up/just be sind definitiv die besten Lieder. Freue mich schon sehr auf die Show im Januar!

Toshos (11 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


Ich liebe diese Show!

05.01.2016 - Ich habe die Priscilla-tour jetzt 1 mal in Aylesbury und 2 mal in Amsterdam gesehen und ich muss sagen, dass ich diese Show liebe.
Adam Bailey als Felicia ist großartig, es gibt meiner Meinung nach keine bessere Felicia als ihn. Er strahlt die ganze Show über, seine Stimme ist der Hammer und tanzen kann er auch. Venus, Colour my World und Hot stuff sind definitiv die Höhepunkte. Was mir auch besonders an ihm gefällt ist, dass er Bernadette immer so super aufzieht, was für die Rolle wichtig ist. Er ist ein kleiner Star und wird irgendwann noch eine viel größerere Rolle spielen.
Simon Green als Bernadette spielt super. Hat mir in den drei Shows auch super gefallen.
Jason Donovan war auch okay, er spielt Tic gut und er bringt die Vater/Dragqueen-Rolle super rüber.
Julie Yammanee als Cynthia ist zum schreien gut, die Ping Pong szene ist einfach zu gut, ansonsten fällt sie im Ensemble auch auf.
Callum als Muss Understanding ist auch einer meiner Lieblingsrollen in der Show, er spielt fantastisch gut, seine Stimme gefällt mir außerordentlich gut und er kann super unterhalten. Er ist zudem superlustig, was auch an der Rolle liegt.
Die Divas sind verdammt fabulous, wenn sie über die Bühne schweben, die Stimmen gefallen mir auch super.
Naomi spielt die Rolle von Marion, die Managerin gut, sie harmoniert auch gut mit Tics Sohn(Ich glaube er heißt Benji.
Ansonsten fiehlen mir Peter Cummins und Richard Astbury im Ensemble sehr Positiv auf.
Die Show ist super, ich freu mich schon so auf die nächsten Besuche und hoffe sehr, dass es ganz schnell in die Nähe von Deutschland oder sogar nach Deutschland kommt. Priscilla ist eine Show, die leider nicht viele kennen. Die Musik ist super und man kann mitsingen. Die Show ist zudem sehr Comedy-lastig, hat aber auch ernste Szenen. Top-Musical!

Toshos (11 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


sehr gelungene Tour

04.01.2016 - Elisabeth in der alten Oper in Frankfurt.

Für eine Tour Produktion muss ich sagen war das ganze sehr schön und aufwendig gemacht. Die vorhandenen Bühnenbilder wurden durch schöne und passende Projektionen und aufwendige Kostüme unterstützt.
Amelie Dobler als Elisabeth hat mir sehr gut gefallen. Als junge Elisabeth fand ich sie großartig, später dann wirkte sie mir persönlich manchmal noch zu jung. Ihr “ich gehör nur mir“ war sehr gut gesungenen mit einem schönen sauberen Schlusston. “Nichts nichts gar nichts“ habe ich vorher glaube ich noch nie so gut gehört (und ich habe Pia Douwes damals in Stuttgart sehen dürfen, die mich einfach umgehauen hat).
Maximilian Mann als Kaiser Franz fand ich großartig, perfektes Schauspiel und Gesang, er hat alles aus dieser Rolle raus geholt, gerade bei “Boote in der Nacht“ hat er nochmal alles raus geholt, für mich nehmen Thomas Hohler als Rudolph das Highlight des abends.
Thomas Hohler hat mich bei “Wenn ich dein Spiegel wär“ voll umgehauen wow wow wow.
Kurosch Abbasi als Lucheni war auch sehr gut einzig zu Beginn fand ich ihn etwas zu zurück haltent.
Nun zum für mich negativen des Abends, Mate Kamaras als Tot konnte mich leider nicht überzeugen, das ist meine Empfindung und ich möchte ihn auch nicht schlecht reden aber der Gesang war oft schief, genuschelt oder gepresst, kann das leider gar nicht richtig beschreiben. Sein Schauspiel war oft kaum vorhanden vor allem wenn er singen musste, mein Eindruck war das er sich zu stark darauf konzentrieren musste die Töne zu treffen/halten und dann sind dabei einfach oft komische Grimassen und Gesten dabei raus gekommen. Wenn er nicht gesungen hat fand ich sein Schauspiel oft sehr gut, aggressive Blicke etc. wie ich mir einfach die Rolle vorstelle. Auch noch positiv war “Wenn ich tanzen will“ das einzige Lied an diesem Abend in dem er mich überzeugen konnte.
Das Finale “Der schleier fällt“ welches ich sehr gerne höre hat mir leider dieses mal nicht so gefallen dass Schauspiel vom Tot und Elisabeth fand ich sehr gut in dieser Szene aber irgendwie hat was gefehlt und leider hat das ganze mit einem sehr schiefen Ton anfangen.
Was auch noch sehr witzig war an diesem Abend war bei Kitsch als Lucheni in der ersten Reihe eine Dame angeflirtet hat und diese voll drauf eingestiegen ist mit Küsschen auf die Backe und aufspringen und Tanzen.
Das restliche Ensemble hat sehr gut gesungen und gespielt.
Alles in allem ist es eine sehr gelungene Tour Produktion die ich gerne weiter empfehle.

Musicalfan86 (34 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Was für ein Zirkus, welch eine Show ...

31.12.2015 - Mit diesen Worten führt \"Che\" in das Thema ein und man kann wirklich erleben das EVITA auch in einem kleinen Theater funktionieren kann.

Immer wieder hat das Alte Schauspielhaus in den letzten Jahren bewiesen das man auch Musical kann. Einfacher, differenzierter, akzentfreier und günstiger als in den großen Musicaltempeln der Stadt.

Beides hat seine Berechtigung und ist kaum zu vergleichen und dennoch kann diese EVITA begeistern.

Aufgrund der Gegebenheiten besteht die Bühne aus 3 einzelnen Teilen die immer wieder anders zusammengeschoben neue Bilder ergeben. Mal Kino in Buenos Aires, mal Eva´s Heimat mal das Treppenhaus in dem Eva ihre Liebhaber abserviert und natürlich der Balkon.

All das ist in grau und braun gehalten und wirkt bisweilen etwas \"einfach\". Zudem geht das Einrasten der Bremsen nicht immer lautlos vonstatten aber das ist zu verzeihen. Dennoch bietet die Ausstattung eine Reihe schöner Bilder.

Das teilweise warme gelbe Licht lässt bisweilen erkennen das man in Südamerika ist.

Die Kostüme sind ebenso sehr schön anzusehen und geben einen guten Kontrast zum eher dunklen Bühnenbild. Gerade die Roben und Kleider EVITAs werden immer aufwändiger und auch die Aristorkatische Gesellschaft darf mit edlen Hüten und Kostümen \"funkeln\".

Hervorzuheben ist in jedem Fall die ausgezeichnete Textverständlichkeit. Die Choräle sind wunderbar synchron und sauber und kommen auch im 2. Rang glasklar an. Auch die Lautstärke war sehr angenehm und nie drängte die kleine Band (9 Personen) in den Vordergrund. Mit bisweilen sehr inimen Arrangements mit Gitarre auf der Bühne entsteht hier ein Klangteppich der sehr berührend war.

Manuel Lopez ist ein sehr \"baver\" Che. Er singt die Partitur fantastisch und kann sich gut bewegen. Er ist aber weniger bissig und zünisch als man die Rolle kennt. Teilweise erinnerte das Staging mit Kellneroutfit an Luigi Lucceni aus \"Elisabeth\".

Stephanie Theis ist macht ihre Sache ebenfalls gut. Etwas gewöhnungsbedürftig ist zweifellos der oftmals strenge Wechsel in die Kopfstimme. Ihre tiefe Sprech- und Singstimme passt aber perfekt zu den Reden EVITAS und den Höhepunkt setzt sie mit \"Verlass mich nicht\". Der neu eingefügte Song (aus dem Film) war mein Highlight in Stuttgart.

Michael Hiller ist ein toller Peron. Mit großer warmer Stimme kann er in seinen Songs berühren und aufrütteln.

Auch das gesamte Ensemble bietet eine tolle Show und zeigt gute Choreografien.

Auch die Regie hat sich einiges einfallen lassen um die Show sehenswert zu machen. Zu erwähnen dabei die Treppenhaus-Szene und auch der Tod Evita. Interessant war zudem das der Walzer EVITA und CHE nicht getanzt wurde. Dennoch war die Spannung da.

Alles in allem ein unterhaltsamer Abend der mit 2 Stunden und 10 min. incl. Pause erstaunlich kurz aber nicht weniger begeistern war. Bei dem Preis-Leistungsverhältnis einfach Klasse.

mrmusical (54 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Romantisch, düster, kitschig.

27.12.2015 - Musik: 5 von 5 Sternen
Tolle Melodien und ein tolles Orchester, auch wenn nur 14 Menschen im Graben sitzen.

Darsteller: 5 von 5 Sternen
Auch wenn nicht alle Darsteller deutschsprachig sind, so hatte ich bei fast keinem Darsteller Probleme ihn zu verstehen. Vor allem die Hauptrollen waren fabelhaft besetzt (wir hatten Cortes, Gorsline, Romdal, Avenell und Niedermeier)

Bühnenbild: 4 von 5 Sternen
Dafür, dass das Operettenhaus hinter der Bühne nur wenig Platz hat, wurde hier groß aufgetischt. Schade ist leider nur, wenn verkleidete Bühnenmitarbeiter auf der Bühne sichtbar mitanpacken müssen, aber das stört kaum. Schade, dass das Operettenhaus die Rummelplatz-Atmosphäre nicht noch mehr in den Saal reingebaut hat.

Inszenierung: 5 von 5 Sternen
Ja, es ist kitschig. Aber so ist nunmal Andrew Loyd Webber. Und ein langatmiges, arg konstruiertes Ende kann ich nicht bestätigen. Alles in allem ist es ein in sich stimmiges Musical mit tollen Melodien und grandiosen Darstellern. Eben das, was ein Musical in erster Linie ausmachen sollte.

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Disney-Kitch at its best

27.12.2015 - Musik: 4 von 5 Sternen
Tolles Orchester, toller Sound, allerdings sind ein paar Songs etwas belanglos.

Darsteller: 4 von 5 Sternen
Viele Darsteller müssen noch routinierter werden. Die 2. Besetzung von Aladdin war leider kein Leading-Actor. Der Dschinni könnte ruhig noch etwas lockerer werden.

Inszenierung: 3 von 5 Sternen
Neben den großen Disney-Momenten wirken ein paar Szenen leider sehr dahingestellt. Gerade das Finale hätte viel besser sein können. Da ist im Film mehr los.

Bühnenbild: 5 von 5 Sternen
Hier wird wirklich jeder Meter auf der Bühne genutzt um die arabische Welt hinzuzaubern.

Alles in allem ein schöner Disney-Abend, mit einem Stück, dass sich sicher lange in Hamburg halten wird.

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Nicht mehr als gepflegtes Mittelmaß

22.12.2015 - Männer in Frauenkleidung gab es schon ausreichend auf Theater- und Musicalbühnen zu begutachten. Dragqueen Lola ist nur eine mehr und eigentlich würde man sie auch nicht wirklich vermissen.

Irgendwie kommt einem die Geschichte von KINKY BOOTS immer wieder recht bekannt vor.
Auch wenn das Musical auf dem gleichnamigen Film beruht, fühlte ich mich ständig an Anleihen aus CHARLEYS TANTE, SUGAR, LA CAGE oder PRISCILLA erinnert.
Dass KINKY BOOTS nicht wirklich zündet, amüsiert und bestens unterhält, liegt in erster Linie an Harvey Fiersteins wenig inspiriertem Buch. Es fehlt an Schlagfertigkeit, Tempo, Witz und kantigen, prägnant gezeichneten Figuren. Eine Zaza hatte schon vor weit mehr als dreißig Jahren mehr Schmiß und Durchschlagskraft als die geschwätzig altbackene Lola.

Die Musik der 80er Pop-Ikone Cyndi Lauper kann auch nicht viel rausreißen. Es ist weitgehend nicht mehr als nett und gefälliger Schlager-Balladen-Musical-Einheitspop, der nahezu rückstandslos an den Ohren vorbeizieht.

Das schlichte, manchmal fasst triste Einheitsbühnenbild sorgt für wenig optische Abwechslung und kann erst im Finale mit Farbe, Glitter und Glamour einlösen, was der Titel verspricht.

Regie und Choreografie werden von Jerry Mitchell professionell runtergespult.
Aber auch hier fehlt es an zündenden Ideen und Originalität.

KINKY BOOTS kann man sich anschauen und relativ kurzweilig dabei unterhalten.
Wenn man es aber nicht gesehen hat, ist es auch nicht sonderlich schlimm.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Sogar Verbesserung zu Hamburg geschafft - 5 Showsterne

22.12.2015 - Nach den nunmehr 4 Besuchen bei \"ROCKY\" in Stuttgart muss man attestieren, dass die Show sich zu Hamburg noch mal verbessert hat - entscheidend für diese Bewertung ist der Neuinszenierte Anfang - die Streichung einiger Nummern am Anfang und das hinzufügen von \"Living in America\" - somit hat man auch im 1. Teil ein musikalisches \"Highlight\" - allerdings hat man damit auch zugegeben, dass man dem musikalischen Schaffen des amerikanischen Autorenduos Flaherty/Ahrens nicht voll vertraut - man hat auch aus verschiedensten ROCKY-Teilen \"geklaut\" und das nun in der Show zusammengefügt!

Die schauspielerische und sängerische Qualität von Nikolaus Heiber (bereits in Hamburg gesehen und als sehr sympathischer Rocky rübergekommen) gesehen und LUCY Scherer - ein sehr berührendes Schauspiel - im vergleich zu Wietske van Tongeren wie damals bei der Interpretation der \"ICH\" von REBECCA noch ein Stückchen intimer und nahbarer - das einzige was man in Stuttgart eigentlich vermisst ist DREW SARICH - der war einfach DER ROCKY - obwohl ich Nikolaus HEiber auch sehr gerne in der Rolle sehe und auch Antonio Orler ja auch aus Hamburg mitgekommen sehr gute Qualitäten attestiere!

Gino Emnes hat jetzt einen schönen Showstopper mit dem oben erwähnten \"LIVING IN AMERICA\" abbekommen - stimmungsmäßig trägt er viel dazu bei, den 1. Teil der Show in positiver Erinnerung zu behalten - oftmals hat man ja sonst immer nur den Anfang des 2. Aktes und das grandiose Finale im Gedächtnis zu Unrecht!

Mein Highlight ist immer noch die Szene - Schmückung des Weihnachtsbaumes - das ist so lieb und authentisch gespielt und inszeniert - einfach ein Gänsehautmoment und wie Adrian - Lucy Scherer dann in ihrem Solo auftaut und Pauly sprichwörtlich den Marsch bläst und in die Wüste schickt....einfach toll!

Das Ensemble ist mit Norbert Lamla, Alex Brugnara (ebenfalls aus Hamburg mitgekommen) sehr gut besetzt und lässt keine Wünsche offen - sehr guter Einstieg in Stuttgart - die Show wird die Stuttgarter und Gäste in den nächsten zwei Jahren begeistern und erfreuen - vor allem wenn man bedenkt, dass im Herbst 2016 dann wirklich MARY POPPINS ins Apollo Theater einzieht - dann werden aber viele, die die Musik jetzt bei ROCKY kritisieren entsetzt sein - jeder ROCKY Song hat mehr Hitpotenzial als die \"Waschmaschinenmusik\" aus einer MARY POPPINS - da ist dann klar welche Show in Stuttgart die Nummer 1 sein wird....

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Stark

20.12.2015 - Überwiegend ältere Herrschaften im Publikum. Dass kann ja heiter werden!? Würde es auch - aber anders als erwartet. Stimmige Inszenierung.Riccardo Greco stimmlich und schauspielerisch in jeder Sekunde überzeugend. Braucht den Vergeleich mit anderen Größen nicht zu scheuen. Das Publikum anfangs noch etwas zurückhaltend. Aber nach kurzer Zeit hat Greco uns alle um den kleinen Finger gewickelt und spielt mit uns. Was für ein Entertainer! Zum Schluss tobt neben mir ein älteres Ehepaar. Ja diese Vorurteile! Lange Standing Ovation für Greco und alle Beteiligten. 6 Sterne für Riccardo Greco.

JürgenE (33 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Super Musical, Tolle Elisabeth, enttäuschender Tod

18.12.2015 - Ich bin großer Fan des Musicals und war dementsprechend sehr gespannt auf die Produkition in Frankfurt. Da ich in der Preview war, gab es noch einige technische Ungereimtheiten, aber das wird sich mit Sicherheit in den kommenden Wochen einspielen. So waren am oberen Ende Feile die Techniker zu sehen, oftmals sind diese einfach auf der Feile entlang gelaufen (wenn sie hochgezogen war), wenn unter ihnen eine Szene gespielt hat.
Die Inszenierung ansich ist sehr schön anzuschauen, die Prjektionen fügen sich perfekt in die gespielten Szenen und das wenige Bühnenbild wird dank der Drehbühne perfekt in Szene gesetzt.
Roberta Valentini ist eine umwerfende Elisabeth! In jedem Moment überzeugt sie mich und meistert die z.T. sehr anspruchsvollen Gesangspartien bravourös! Ein wahrer Genuss sie Singen und Spielen zu sehen. Gleiches gilt für Thomas Hohler als erwachsener Rudolf, Maike Merkel als Sophie, die eine beeindruckende Stimme hat und eine wahnsinnige Präsenz auf die Bühne bringt und Martin Pflanz (2. Bes.) als Franz-Josef.
Leider bleibt Kurosh Abbasi etwas hinter den Erwartungen zurück, wirkt er doch noch etwas aufgewetzt und nicht so locker, wie es man es nach der langen Zeit, die er den Lucheni mittlerweile spielt, erwarten könnte. Im großen und Ganzen liefert er aber eine gute Vorstellung ab.
Die größte Enttäuschung des Abends war aber Máté Kamáras! Hat er auf der zu kaufenden DVD noch eine sehr eindrückliche und andere Anlage der Rolle präsentiert, ist er nun nur noch eine Abziehfigur der Qualität von 2003. Er trifft viele Töne nicht, haucht manche Passagen, sodass kein Text verständlich ist und geht in sämtlichen Duetten (Wenn ich tanzen will, Die Schatten werden länger, etc.) neben seinen PartnerInnen unter! \"Der letzte Tanz\" plätschert einfach so dahin, ohne gesangliche Höhepunkte oder ähnlichem. Sehr schade, hatte ich mich doch sehr auf ihn als Tod gefreut.
Leider stimmt auch die Tonabmischung an dem Abend nicht so optimal. Die Solisten werden oftmals von dem Orchester übertönt, sodass sie schwer zu hören sind.

Alles in allem ein tolels Stück, dem noch eine sehr lange Laufzeit in Deutschland und der Welt gegönnt wäre, hier in Frankfurt aber hinter den Erwartungen zurück bleibt.

Beneshehan (erste Bewertung)


What a day, what a day for a great show

18.12.2015 - Man nehme: ein großartiges Sängerensemble, einen pfiffigen Bühnenbildner, der eine wunderbare Spielfläche zaubert, einen Mann mit Fantasie und Geschmack für die Kostüme, jemanden der das Ganze ins rechte Licht setzt. Dazu ein spielfreudiges Orchester unter Leitung von Marco Comin, das Bersteins grandiose Partitur trotz der akustischen Widrigkeiten der Reithalle grandios umsetzt. Und dann braucht man \"nur\" noch einen Regisseur wie Adam Cooper und das Glück ist perfekt.
Coopers Inszenierung zeichnet sich Spielwitz und Kreativität aus. Schön, das er auch für die Choreografie zuständig ist. So entsteht eine Aufführung aus einem Guss! Man hat das Gefühl, dass er die Stärken seiner Darsteller - und zwar aller - sehr genau erforscht hat und er seinen Darstellern dient. Und so wird aus jedem Akteur ein funkelnder Diamant. Die Längen des Buches im 2. Akt sind bei Cooper kaum wahrnehmbar.
Der Chor des Gärtnerplatztheaters tut sich ja meist schwer mit Stücken vom Broadway und aus dem West End. Das liegt einfach daran, dass ihre Stimmen dafür nicht ausgebildet sind. Aber bei Bernsteins Operette sind sie in ihrem Element. Und sie sind überraschend textverständlich.
Jetzt müsste man eigentlich zu jedem/jeder Sänger/Sängerin etwas sagen. Das würde den Rahmen sprengen. Also beschränke ich mich. Cornelia Zink ist 2 Tage vor der Premiere eingesprungen. Gesanglich großartig; ihre Darstellung vermittelt nicht den Eindruck einer Einspringerin. Sie hat die Herzen des Publikums schon vor der Vorstellung gewonnen und spätestens nach der Arie \"Glitter an Be Gay\" liegen ihr alle zu Füßen. Am Ende Ovationen! Und Gideon Poppe: was für eine traumhaft schöne und wunderbar geführte Stimme. Und dazu ist er noch ein ausgezeichneter Schauspieler. Und wenn das Stück eigentlich schon zu Ende ist und sich alle für das einfache Leben entschieden haben, singt Gideon Poppe \"Make Our Garden Grow\" mit einer Intensität und Wärme, wie ich das selten zuvor gehört habe. Gänsehaut! Glück pur!
Danke Adam Cooper. Bitte bald wieder nach München kommen.

JürgenE (33 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Beeindruckend!

17.12.2015 - Es war ein absolut gelungener Musicalbesuch. Ich liebe dieses Musical und habe es bereits in 3 verschiedenen Versionen gesehen also bin ich mit sehr grossen Erwartungen nach Hildesheim gefahren und wurde nicht enttäuscht. Diese Version ist mir bisher die Liebste. Es steckt so viel Liebe zum Detail darin, die Kostüme, das Bühnenbild, die Regie. Sie steckt voller Tempo, Gefühl und tollen Effekte. Die Darsteller haben sichtlich freude am Spiel und reißen die Zuschauer mit. Jeder Dracula den ich bisher gesehen habe hatte etwas unnahbares und mysteriöses an sich. Der Hildesheimer Darsteller - Alexander Prosek ist zusätzlich geradezu magisch. Eine ganz eigene und unvergleichliche interpretation dieser Rolle und eine Stimme zum dahinschmelzen. Kraftvoll und sanft zur gleichen Zeit. Weitere highlights waren Renfield - Jürgen Brehm der unglaublich goldig ist und Jonathan - Tim Müller. Ich hoffe ich kann es mir nocheinmal anschauen.

KleinesEinhorn (erste Bewertung)


Liebevoll

14.12.2015 - In kaum einem Musical habe ich so viel Herzblut und Liebe gespürt. Eine wahre Perle, die man zusammen mit den \"großen\" Musicals unbedingt ansehen sollte!

incologne (5 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Enttäuschend

14.12.2015 - Wer auf Projektionen steht, wird dieses Musical mögen. Wer schöne Melodien oder gar einen Ohrwurm erwartet, wird enttäuscht sein.

incologne (5 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Ein neues Meisterwerk

14.12.2015 - Schnell denkt man beim Gedanken an die Fortsetzung eines Musicals an Gier, noch mehr aus jenem Stück herauszupressen.

Nun ist der Nachfolger von Phantom der Oper endlich in Deutschland zu sehen und was soll man dazu sagen?

Kaum zu glauben, aber die Musik ist noch spektakulärer und eingängiger, voller Ohrwürme. Das neue Meisterwerk von Webber. Herzlichen Dank dafür!

incologne (5 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Ein Klassiker als Sparversion

14.12.2015 - Tolle Musik, großartiges Bühnenbild. So kennt man diesen Klassiker. Auch die Cast ist gut besetzt, auch wenn das Phantom schon besser besetzt war. Das Spar-Orchester ist allerdings eine Unverschämtheit. Nein, Danke.

incologne (5 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Pillepalle-Geschichte mit toller Besetzung

14.12.2015 - Die Geschichte ist vorhersehbar, die Songs sind für die Entstehungszeit (1997) musikalisch manchmal etwas altbacken, aber die szenische Umsetzung und die tolle Besetzung machen den Besuch lohnenswert.

bernstein (29 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Gelungener Abend

14.12.2015 - Wir waren am Donnerstag bei \"Bodyguard\" und insgesamt war es ein toller Abend. Als bekennender Whotney Houston-Fan hat man ja gerade gesanglich doch hohe Erwartungen und diese wurden sogar übertroffen. Nyassa Alberta verkörperte Rachel Marron grandios: gesanglich immer auf den Punkt und wirklich stimmgewaltig hat sie keine Wünsche offen gelassen. Auch bei der Art des Schauspiels hat sie die Film-Rachel wirklich gut getroffen. Sehr gut gefiel auch Tertia Botha, deren Rolle der Nicki Marron deutlich ausgeweitet und vielschichtiger ist als im Film. Das Musical bekommt dadurch noch eine ganz neue Facette und eine weitere Stimmgewaltige Frau hinzu. Toll auch wie sie sich in der Bar bei ihrem ersten Song zurückgehalten hat, damit in der Geschichte klar bleibt wer der Star in der Familie ist. Die Inszenierung ist etwas anders als der Film, fängt aber doch die Stimmung recht gut ein, auch wenn das Täterprofil etwas unstimmig wird. Einen kleinen Abzug gibt es für die Bettszene, also wirklich Rachel zeigt Nicki wie Frank in ihrem Bett liegt und der Mann mit den geschärften Sinnen verpennt das? Und einen Minuspunkt für das in ein Trio verwandelte \"Jesus loves me\", welches im Film doch so berührend ist und nun zum Kinderlied degradiert wird. Tolle Kulisse, tolle Musik, tolle Tänzer. Mein hauptkiritikpunkt ist der männliche Hauptdarsteller Jürgen Fischer. Ja, ich sehe ein das der Bodyguard distanziert wirken soll, das heißt aber nicht stocksteif. Sorry, aber ich war total enttäuscht. Er gibt Rachel nach dem Club ein Glas Wasser und das war das 1. Mal das die Haltung passend war, nämlich als Butler. Während sie ihn in der Karaokebar ansingt schaut er nur weg oder auf den Boden. Wenn ihr gemeinsamer Tanz durch ein Geräusch unterbrochen wird dreht er sich so gekünstelt um das ein Lachen durch Publikum geht. Und daher gebe ich auch nur vier Sterne, denn der Rest war super.

Mrs. Danvers (erste Bewertung)


Wundervoll

13.12.2015 - Die lange Anfahrt aus Kiel hat sich gelohnt. Meine Frau und ich sind restlos begeistert. Ein wundervoller und spannender Abend im Musical Theater Hildesheim mit Dracula. Alle Darsteller waren super, besonders Dracula - wie eine Naturgewalt. Vielen Dank.

JürgenHentz (erste Bewertung)


Brillante Umsetzung

13.12.2015 - Wildhorn Musicals sind nicht für jedermann! Ich habe bereits einige Inszenierungen von Dracula gesehen und bisher konnte mich noch keine vollends überzeugen. Simmons Umsetzung gelingt es jedoch eine gute und stimmige Atmosphäre zu erzeugen die dem Stoff gerecht wird. Tempo und Gewichtung erscheinen stimmig und erlauben es dem Zuschauer über eindeutige Unzulänglichkeiten der Adaption hinwegzuschauen. Die Darsteller überzeugen allesamt sowohl stimmlich als auch darstellerisch. Besonders hervorzuheben sind Prosek und Köstner die den schwierigen Balanceakt ihrer Rollen meistern und echte Gänsehautmomente erzeugen. Bühnenbild Kostüme und Ton runden die gelungene Premiere mit standing ovations ab. Sehr empfehlenswert!

DeRpAuL (22 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Ein kleiner Geniestreich

13.12.2015 - Wir waren gestern in der Premiere in Niedernhausen und sind sehr angetan von der gesamten sehr liebevollen Inszenierung.
Eine wunderschöne Musik mit vielen unterschiedlichen Arrangements und dadurch sehr abwechslungsreich. Die Lieder sind überwiegend sehr eingängig und absolut treffend zu den jeweiligen Gegebenheiten komponiert. Es gibt auch einige ruhige und instrumentale Phasen, was dem Stück sehr gut tut, schließlich erfordert der tiefgründig-philosophische Stoff ein Verweilen und Nachdenken. Die gesanglichen und schauspielerischen Leistungen waren auf hohem Niveau, die einzelnen Personen/Tiere wurden sehr gut und mit tollen Ideen umgesetzt.
Erstaunlich was aus der relativ kleinen Bühne und den verhältnismäßig wenigen Kulissenelementen herausgeholt wurde. Auch die Kostümierung war stets passend.
Ein Highlight ist sicherlich die häufig verwendete 3D-Projektionstechnik, mit welcher Mensch und Projektion zu einer perfekten Einheit verschmelzen.
Die Wirkung war absolut gelungen und in dieser Form habe ich so etwas in einem anderen Musical noch nicht erlebt.
Insgesamt möchte ich ein großes Lob und ein Dankeschön für einen zauberhaften Abend aussprechen! Hier wurde wirklich ein kleines Highlight geschaffen. Wir kommen noch einmal!

Eine kleine Anmerkung bzw Bitte noch: Die Lautstärke war an einigen Gesangsstellen ein Stückweit zu hoch geregelt, besonders in der Szene des Alkoholikers. Seine Stimme war dann leider total übersteuert und verfiel ins \"Schreien\".
Es wäre sicherlich dem Gesang zuträglicher, wenn man hier nur ein wenig runtergehen würde. Das Orchester hingegen war perfekt abgemischt, auch in den lauten Szenen (Schlagzeug, E-Gitarre etc.).

tobbbbi (2 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Licht und Schatten im Nebel der Nacht

13.12.2015 - Stimmige Inszenierung mit tollem Bühnenbild und Effekten. Ein starkes Ensemble mit Sandra Pangl (Lucy), Jürgen Brehm (Renfield) und Tim Müller (Jonathan). Sehr sehenswert, abzüglich von \"Mina\" sowie \"Dracula\" welche doch stimmlich arg \"blass\" blieben und nicht mit Ihren großen Nummern überzeugen konnten.

Gesehene Vorstellung: 12.12.2015 (Premiere)

Musical-Tourist (14 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Glitzernder Farbenrausch

10.12.2015 - \"Aladdin\" Hamburg ist die 1:1 Broadway-Version, mit kleineren, marginalen aber vorteilhaften Änderungen.

Der MUZ-Bewertung kann ich mich anschließen.
Gut, ganz nett. Auch empfehlenswert für einen leichten, bunten, lustigen, unbeschwerten Abend.
Aber \"Aladdin\" liegt jenseits von \"Herausragend\" und ist keinesfalls ein \"Must-See\" in Hamburg. Tatsächlich nur Mittelmaß. Mit glitzernden, farbenprächtigen Kostümen, einer comicbunten Beleuchtung und einem lustigen Dschinni, wird über ein schwaches Buch und eine an kreativen Ideen arme Inszenierung, mehr oder weniger gekonnt hinweggetäuscht.

Die Schwächen und Stärken der Show offenbaren sich bereits in der Eröffnungsnummer \"Arabische Nächte\". Da betanzt ein großes Ensemble die Stadt Akraba in bunten Kostümen mit Waschbrettbäuchen. Es wird eine Palette nahöstlicher Folklore-Versatzstücke in der Choreografie verwendet: schwerttanz, Tüchertanz, Bauchtanz etc., auch gewisse Gesten sind 1001 Nacht zuzuordenen. An sich ist der Tanz ganz nett, aber nun noch nichts besonderes. Das Bühnenbild hier ist auch nichts besonderes: farbig beleuchteter nackter Hintergrund, davor ein paar Häuschen mit Türmen und 2 Obstkarren, oben am Bühnenhimmel hängen Tücherballen. Im Grunde ist das Bühnenbild recht nackt und wird nur durch die Beleuchtung aufgewertet. Interessant wird die Szene eigentlich nur den Dschini, der ein paar einleitende Witze macht.

Was fehlt: Disneytypische Detailfreude der Darstellung einer orientalischen Stadt. Wie im zeichentrickfilm, wie bei \"Schöne und das Biest\" das Dorf. Es fehlte Schlangenbeschwörer, Kamele, Bazar-Gewimmel. im Bühnenbild fehlte die Detail-Opulenz. Es fehlte Magie...

Diese Schwäche zieht sich durch das Stück. immer wieder swingende Tanzszenen eines großen Ensembles, aber stets mit der sich wiederholenden Choreografie der Eröffnung.
Die Handlung an sich ist langweilig und unspektakulär erzählt, die Auftritte des Dschinis sind allerdings grandios und reißen viel raus.

Ich hatte am 8.12. alle 4 Hauptcast-Darsteller: von de Pieri bis Freeman.
Darstellerisch und gesanglich sehr gut. Ich vergleiche leider zwangsläufig mit der Original-Braodwaycast. Weil die Darsteller, vor allem Dschini sehr wichtig sind für einen positiven Eindruck.
De Pieri kommt an Inglehard nicht ran. Ist aber wohl die beste Wahl in deutschland und hat noch Komik-Improvisations-Spielraum nach oben. Der Aladdin hat mir besser gefallen, als in NY. Hatte Charme. Jasmin hat nicht viel Entfaltungspotential, dafür gut, vor allem gesanglich schön. Und Freemann gefiel mir sehr in der Rolle.

Kostüme und Beleuchtung versprechen Technicolor in voller Breitseite. Eines der Stärken der Show. Soviel durchgehendes Pailetten-Geglitzer an den Kostümen sah ich selten. Sehr hübsch, hier wurde geklotzt.

Höhepunkte der Ausstattung sind die Höhle, die in Kombination mit unterschiedlicher Beleuchtung ein echter Augenschmaus ist. Und im 2. Akt lockte der Blick aus dem großen Fenster im Palast auf endlosen Sternenhimmel ein Raunen im Publikum hervor.

Optische Höhepunkte sind \"A Friend like me\" im 1. Akt als DER Showstopper der Show mit Stepptanz und viel Glitzer. Und die Visualisierung des Teppichfluges im 2. Akt. Ansonsten gibt es 2 - 3x ein kleines Bühnenfeuerwerk, aus dem Unterboden per Trampolin hopsende Tänzer und Dschinis, ein Luftschlangenmaschine wird bemüht und 2 - 3 kleinere Zaubertricks werden vorgeführt.

Der Sound hätte für meinen Geschmack kräftiger sein können! Das Orchester hatte mir zuwenig power, vor allem in den Jazz-Szenen. Da wurde in New York viel kräftiger aufgespielt. Insbesondere by \"A Friend like me\" fehlte technisch der optimale Sound, um die Zuschauer zum mitwippen zu animieren.

Alles in allem: für mich nicht das schlechteste Musical aller Zeiten, aber auch nicht das beste. Irgendwo in der Mitte ganz nett für ein paar Stunden, schnell vergessen. Was bleibt ist die Erinnerung an den Farbenrausch. es ist bunt!

Ludwig2 (21 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


That\'s Life

10.12.2015 - Cy Colemans selten gespieltes THE LIFE wurde von Ryan Mc Bryde (wem auch sonst?) im English Theatre Frankfurt inszeniert.

Fast kommt einem das Stück ein wenig wie SWEET CHARITY Reloaded vor.
Doch was in den Sechzigern noch etwas romantisiert und weichgespült daher kam, wirkt in den Achtzigern (Handlungszeit!) drastischer, bitterer, ehrlicher.
In den dramatischen Momenten des Stücks funktioniert dies bestens.
In den humorvollen Szenen (auch die gibt es), wäre es glaubwürdiger, wenn der Grundton ebenfalls etwas härter, rauer, sarkastischer wäre.

Cy Coleman hat eine punktgenau, großartige Musik geschrieben, die Charaktere und Szenen passgenau beschreibt. Schwarze Musikstile wie Jazz, Soul und Gospel dominieren.

Bühnenbild und Lichtdesign sind im Prinzip großartig und aufwändig gelöst worden. Mir persönlich kam das optische Konzept allerdings etwas kühl und chic vor, wo es eigentlich morbid und elend sein sollte.
Gleiches könnte man über Kostüme, Perücken, Makeup sagen.

THE LIFE ist ein Ensemble Stück.
Und die einzelnen Mitglieder sind ausnahmslos großartig.
Herausragen kann dabei noch Claudia Kariuki als Sonja.
Sie lotet schauspielerisch und gesanglich jede Facette dieser tragisch komischen Rolle aus und wird zu recht lautstark vom Publikum gefeiert.

THE LIFE in Frankfurt:
starke Darsteller, starke Musik, starkes Stück!
Interessant und sehenswert!

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Einfach nur schön

07.12.2015 - Die recht vernichtende Kritik hier kann ich nicht teilen. Aladdin ist ein tolles Musical, die Energie der Tanzszenen springt förmlich über, Wahnsinn (v.a. die Waschbrettbäuche) ;) ! Die Darsteller geben eine authentische Leistung ab, voller Witz und Charme. Die Musik ist powervoll und \"Arabische Nächte\" sowie \"Prinz Ali\" klingen kraftvoll auf und müssten doch jedem Besucher heute noch im Ohr sein!
Das Bühnenbild ist zwar nicht innovativ, auch wünscht man sich, dass der Teppich z.B. auch durch den Zuschauerraum fliegt, aber alles in allem ist es sehr stimmungsvoll und passend farbenfroh zum Stück (Die Ausstattung der Kritik hier bekommt 3 Sterne, Mozart! mit seinen endlosen Projektionen und Stühlen auf der Bühne dagegen 5?! Für mich unverständlich, aber so sind die Geschmäcker eben verschieden).
1 Punkt Abzug bekommt das Stück für die streckenweise langatmigen Stellen (wenn die 3 Freunde von Aladdin mal wieder singen...). Ich wurde sehr gut unterhalten, habe viel gelacht und war optisch beeindruckt. Man sieht wo das Geld landet!

Mr._Snow (erste Bewertung)


Mega!

07.12.2015 - Ich teile die Meinung des Kritikers hier NULL!
Aladdin ist Disney Magie von Anfang bis Ende und die Musik geht nicht ins Ohr? Bleibt nicht hängen???? Also wer nach dieser Show nicht Friend Like me oder Prinz Ali summt, der hat wohl einfach kein musikalisches bis gar kein gehör und sollte Musik Theater vielleicht eh meiden!
Hammer show, tolle Umsetzung vom zeichentrick auf die Bühne! Unbedingt hingehen!
Das heißeste Ticket in Hamburg!

The_WiZ (8 Bewertungen, ∅ 4.6 Sterne)


Schräg, absurd, witzig, perfekte Unterhaltung !

05.12.2015 - Ich kann mich der o.g. Rezension in allen Punkten nur anschliessen !

Wer auf den Humor von Monty Python steht, sollte sich das Stück unbedingt ansehen.
Besonders gefallen hat mir das spielfreudige Ensemble, das sichtlich Spaß auf der Bühne hatte !

dolcetto (18 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Die schwächste Show in Stuttgart

04.12.2015 - Ich habe gestern Abend kurz nach der Premiere ROCKY besucht. Dazu muss ich sagen, dass ich bislang alle Musicals in Stuttgart gesehen habe seit der Premiere von Miss Saigon 1994 in Stuttgart. Und was soll ich sagen? Rocky ist leider das mit Abstand schwächste Musical, welches in den beiden Stuttgarter Theatern zu sehen war.

Das Bühnenbild ist phantastisch und der eigentliche Star des Abends. Was hier an Technik aufgeboten wird, hat mir wahrlich den Abend gerettet.

Die Cast ist zum großen Teil sehr gut. Die Hauptdarsteller gefallen mir alle. Hier hat man wirklich eine tolle Truppe zusammengestellt.

Die Story ist absolut unterirdisch - wenn man es denn Story nennen darf. Natürlich ist Rocky selbst nicht die hellste Birne im Kronleuchter - doch oftmals habe ich mich für die peinlichen Texte regelrecht fremdgeschämt.

Nun zum wichigsten Teil eines Musicals: Die Musik. Living in America okay und Eye of the Tiger großartig. Der vollständige Rest kann getrost in die Tonne. Keine gute Melodie, geschweige denn ein Ohrwurm.

Wem gute Technik reicht, der sollte Rocky ansehen. Wer gute Musik und/oder Handlung erwartet: Nicht ansehen, Geldverschwendung!

Hoffentlich kommt bald der Nachfolger...

sus70 (10 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Schade

01.12.2015 - Ausstattung... Kann man nicht meckern.
Besetzung... Naja.... Ich fragte mich schon in Hamburg, warum der Raoul so schlecht besetzt war, aber die Erstbesetzung in Oberhausen schießt den Vogel ab. Sowas hölzernes, sehr steifes Spiel und keine \" wahren\" Emotionen. Die Christine Darstellerin tat mir sehr leid. Auch schade, dass am Orchester gespart wird. The good old days are gone. Scheinbar muss man sich als Vollzahlender nun damit abfinden Sparversionen in jeder Hinsicht zu sehen.

songanddance (3 Bewertungen, ∅ 1.7 Sterne)


Danke Mathias und Rachel für die Gigantische Show!

30.11.2015 -

sissi1982 (9 Bewertungen, ∅ 4.6 Sterne)


Musicalperle in Hamburg

29.11.2015 - Wäre dieses Stück nicht von Grund dramaturgisch falsch und müsste man im Operettenhaus nicht schon wieder (und leider) bei dieser grandiosen Partitur nur 14 Musiker hören, gäbe es von mir 5 Punkte. Die Inszenierung ist toll und aufwändig. Die Kostüme und die Bühne atemberaubend. Herr Cortes und Frau Moore wissen zu gefallen und sind perfekt gecastet. Herr Romdal als Raoul eventuell zu alt aber immer noch eine sichere Bank. Frau Karell und Frau Trabesinger holen das beste aus ihren Rollen, aber das liegt wirklich am Stück. Liebe Stirbt Nie immer noch ein Geheimtipp unter den Musicals, v.a. aber wegen der grandiosen Musik.

jongleur (39 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Das Rad wird nicht neu erfunden

29.11.2015 - Gefällige Inszenierung, die aber das Rad nicht neu erfindet, mit zwei grandiosen Hauptdarstellern (Katherine Mehrling und Max Hopp). Die ganze Inszenierung hätte ein Kürzung, sowie mehr Timing und Tempo vertragen. Homoki sollte lieber weiter Oper inszenieren. Daher leider nur für das Blumenmädchen in der Komischen Oper nur 3 Sterne.

jongleur (39 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Full Body Gänsehaut!

29.11.2015 - Die Show hält, was die Werbung verspricht: ein Bühnenerlebnis voller Glamour, Spannung und Romantik. Dazu perfekt getanzte Choreographien, HAMMER Stimmen und hervorragende Darsteller. Wer den Film Bodyguard und die Musik von Whitney Houston mag wird diese Show lieben. Mit Abstand die Beste des Abends war Tertia Botha in der Rolle der Nicki Marron, sie sang sogar Patricia „Rachel“ Meeden (die ebenfalls auf sehr hohem Niveau performte) locker an die Wand. Eigentlich bin ich bekennender Fan von „klassischen“ bzw. „Drama-Musicals“ , doch Bodyguard hat mehrmals geschafft was ich z. B. „Liebe Stirbt Nie“ den ganzen Abend vermisst habe: „Full Body Gänsehaut“! Musik = auch nach bald 25 Jahren immer noch frisch wie eh und je, Inszenierung/Ausstattung = ganz grosses Kino, Besetzung = fast perfekt. Ich gebe der Show 5,5 von 6 Punkten und das Prädikat sehr sehenswert. Und ich werde mir die Show selbstverständlich noch 2 – 3 weitere Male anschauen. (Showbesuch 28.11.2015 | 19h30)

MusicalMan.ch (2 Bewertungen, ∅ 2.5 Sterne)


Super !

29.11.2015 - Ich kann mich nur meinen Vorschreibern anschließen und muss einen Termin noch nachschieben: Am Freitag den 4.12 spielt das Stück nochmal im Theater Kempten.

mnoormann (erste Bewertung)


Gnadenlos fesselnd

28.11.2015 - Ich kannte Antonia Welke aus \"Alice im Wunderland\", wo sie in heiterer Gelassenheit gleich beide Zwillinge und deren Verwirrung sehr unterhaltsam darstellt hatte.

Doch dieser Abend schockierte mich. Die vier Musiker auf der Bühne an der Sirnseite des Spiegelsaales vertrieben mit seichter Musik den wartenden Zuschauern die Zeit, bis das rätselhafte Tuch in der Mitte des Sibersaals herabfiel und den Blick freigab auf einen bedrückend kalten Glaskäfig. Im Käfig, ängstlich zusammengekauert, offensichtlich gefangen und zugleich den Blicken der Zuschauer von allen Seiten schutzlos ausgesetzt, stellt sie eine Asylbewerberin dar, der es nicht besser geht, die keine Freiheit hat, die immer wieder hofft und immer wieder enttäuscht wird, die angewiesen ist auf das Wohlwollen der Behörden und auch der Männer, von denen sie sich Hilfe erhofft und erkauft und die berechnend ihre Lage ausnutzen.

Antonia Welke hat keine Kulisse im Rücken, keinen Abstand von den Zuschauern, nichts an ihr ist versteckt, und in allem sieht und hört man die Asylbewerberin, ihre Verzweiflung, ihre Ungewissheit. Dass der Abend nicht bedrückend wird für die Zuschauer, verdanken sie ihrer Darstellung auch der Momente ängstlicher Hoffnung. Immer wieder hofft sie, ihr Leben zum Besseren wenden zu können, zwingt sich, daran zu glauben, und blüht daran auf, bis sie wieder enttäuscht wird. All dies spielt Antonia Welke in jedem Detail, mit jeder Faser, so nah und so echt, dass man nie die Schauspielerin sieht, sondern immer die Asylbewerberin, die immer wieder enttäuscht wird und bei aller Verzweiflung doch immer wieder die Kraft findet, zu hoffen.

Wie es ausgeht, möchte ich hier nicht verraten, nur soviel: Die Lage der Asylbewerberin ändert sich grundlegend, und sofort erlebt man eine ganz andere, ebenso überzeugende Antonia Welke.

Alles an diesem Abend war perfekt: Der wunderbare Silbersaal, die Musiker, die den Gesang stets einfühlsam und genau begleiteten, ohne ihn je zu dominieren, die geniale Regie und der unbarmherzige Käfig in der Mitte des Saales, und überragend die Darstellerin, die mich von Anfang bis Ende fesselte, die ganz in der Rolle aufging und die mich den ganzen Abend sehr nah und deutlich die verzweifelt hoffende Asylbewerberin erleben ließ.

HansK (2 Bewertungen, ∅ 5 Sterne)


Grandios

27.11.2015 - Der Abend der Kontraste. Im großem Haus das Udo-Jürgens-Musical. Spaß pur. Und im Silbersall \"Tell Me On A Sunday\" in einer ganz aufwühlenden Inszenierung von Martin Berger mir der sensationell starken Antonia Welke. Eine Produktion der Bayerischen Theaterakademie, die seit ein paar Jahren zum Höhenflug ansetzt.
Berger hat die großartige Idee, die Show vor dem Hintergrund der Flüchtlingskrise spielen zu lassen. In der Mitte des wunderschönen Silbersaales steht ein Käfig von circa 9 qm Fläche. Und diesem Gefängnis eingesperrt und umgeben von einer feindlichen Umwelt fristet Emma als Asylbewerberin in ständiger Angst ihr Leben. Und das Publlikum gafft stillschweigend. Kann mich nicht erinnern, jemals eine Show gesehen zu haben, die so aktuell ist und derart unter die Haut geht. und Antonia Weike spielt das mit einer schier unglaublichen Intensität. Zum Schluss ein Happyend? Glaubt man zunächst, aber dann dreht Berger den Spieß noch einmal brutal um. Da ist dann Schluss mit lustig.
Musikalisch begleitet wird das Ganze von einer kleinen Band unter Leitung von Tom Bitterlich. hervorragend.
5 Sterne soll für Geniestreich stehen. Ist fast unmöglich zu erreichen. Dieser Abend war es wirklich.
Leider nur noch Freitg und Samstag. Vorsicht, Standvermögen erforderlich. Es gibt fast nur Stehplätze.

JürgenE (33 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Mehr Show als Musical

23.11.2015 - Der Bewertung von Musicalzentrale kann ich mich nur anschließen:

Bühnenbild Top.
Darsteller gut.
Musik eher naja.

Es ist eben mehr Event und Show, als ein Musical. Im Großen und Ganzen hat es viel Spaß gemacht. Eigentlich hätte ich nur 3 Sterne gegeben. Aber das Bühnenbild ist einfach zu gut. Für den 5. Stern hapert es dann aber allerdings doch an der oft belanglosen Musik.

Übrigens: lieber im Parkett sitzen. Denn ich bezweifle, dass man von den Rängen weiter hinten den Boxring im Publikum überhaupt sieht. Wenn, dann nur die Köpfe der Darsteller.

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Beitrag vom 23.11.2015 gesperrt

*Cuscus* (erste Bewertung)


Beitrag vom 23.11.2015 gesperrt

griechenbayer (erste Bewertung)


Wirklich empfehlenswert

23.11.2015 - Habe gestern die Wiederaufnahme der Spinnenfrau am Stadttheater Gießen gesehen. Wirklich empfehlenswert. Toll besetzt in den Hauptrollen. Klasse Inszenierung.

Irina (7 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Ladies Night

22.11.2015 - Wohlwissend, dass der Film nicht viel hergibt, weder als Thriller, noch als Romanze und schon gar nicht als ernst zu nehmendes Drama hat man alles auf die Bühne gepackt, was die Zielgruppe \"Frau\" entertainen könnte. Glitzer und Glamour, eine Überdosis bunte Pailletten und Federn, Liebesleid und Mutterliebe, mehr halbnackte muskulöse Tänzer als bei den Chippendales und natürlich das musikalische Lebenswerk von Whitney Houston.
Verpackt ist das alles in einem aufwändigen Bühnenbild und einem prächtigen Lichtdesign. Die Bühnentechnik schnurrt makellos, die Ton-und Lautstärkenabmischung ist perfekt. Die Musik spielt in Konzertlautstärke. Die Textverständlichkeit ist trotzdem sehr gut.

In den Hauptrollen als Rachel und Frank sind Jürgen Fischer und Patricia Meeden zu sehen.
Beide sind eine gute Wahl, harmonieren und füllen ihre Charaktere weitgehend rollendeckend aus.
Fischer könnte seinen Frank vielleicht noch etwas abgebrühter und zynischer anlegen.
Meeden könnte die Fallhöhe ihres Charakters etwas facettenreicher darstellen. Ihre Rachel ist eigentlich von Anfang an das nette Mädchen, der Superstar zum Anfassen. Die Wandlung von der zickig arroganten Diva zur liebenden, verletzlichen Frau wird nicht vollends ausgespielt.

Meeden trägt natürlich auch die Hauptlast des Abends und muss den Vergleich mit der ikonenhaften Stimme von Whitney Houston aushalten.
Das schafft sie auch weitgehend gut. Mit großer Sicherheit singt sie die Tonleiter hoch und runter und trifft jeden Ton perfekt.
Sie ist eine gute, makellose Sängerin.
Allerdings fehlt mir trotzdem etwas in ihrer Stimme: etwas Individuelles, Charismatisches, Unverwechselbares, was nicht zur Houston-Kopie werden soll, aber ein unverzichtbarer Bestandteil einer Star-Performance ist.
Diese Fähigkeit hat die wunderbare Tertia Botha, die in der etwas undankbaren Rolle der Schwester Nicky bei ihren kurzen Gesangseinsätzen absolut begeistert und aufhorchen lässt.

Lautstark brachte auch das Publikum im ausverkauften Musical Dome seine Begeisterung zum Ausdruck.
Als das, was dieses Stück sein will, nämlich Zielgruppen orientiertes Musical-Entertainment, funktioniert es bestens.
Ansonsten ist es aber bestimmt nicht jederMANNs Sache.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


warum?

17.11.2015 - War am 15.11.2015 bei Mozart!
Besetzung 
mozart:oedo; als 2. Besetzung ok aber als erstbesetzung fehlt mir einfach zuviel, Gesang war voll ok, aber sonst gefiel er mir nicht 
Leopold: Thorsten; wer hat ihn besetzt? Gesanglich war er sehr schlecht 
Colloredo: Mark; schön anzuschauen, fand das er bei WIE KANN ES MÖGLICH SEIN stimmlich an seine Grenzen stößt 
Baronin: Linda; hat mich auf ganzer Linie überzeugt 
Nannerl: Barbara; sehr gut, nur was ist mit dieser Rolle passiert? Sie ist ja kaum mehr existent 
Constanze:Franziska; hat die Rolle ausgefüllt, mehr nicht
Orchester: es ist ein Genuss diese Musik in so großer Besetzung zu hören 
Inszenierung: ganz viel hat mir gar nicht gefallen, ein paar Szenen sind stärker geworden, die Projektionen sind schön aber a bissal langweilig, Kostüme sind naja eine Mischung aus neu und alt, was sollen die schwarzen Hosen? 
Mein Fazit: einmal ansehen reicht, kann mit vielen neuen Dingen nichts anfangen 
Warum muss immer alles verschlimmbessert werden?

mischi100 (5 Bewertungen, ∅ 2.2 Sterne)


kühle und sterile Nummernrevue mit begrenztem Schauwert

16.11.2015 - MOZART! in Wien war nach Hamburg und München meine Dritte Begegnung mit dem Stück. Musikalisch sicher die modernste und auch frischeste, ... aber nicht die Beste.

Das Orchester und die Besetzung machen die Aufführung im Raimund Theater zu etwas besonderem. Auch die Optik kann zu Beginn der Aufführung und in den Ensembleszenen begeistern. Dennoch wirkt alles sehr kühl, steril und disanziert.

Die Kostüme von Yan Tax sind wie immer eine Augenweide und auch einzelne Projektionen begeistern. Dennoch hätte es an der einen oder anderen Stelle schon ein paar Bühnenelemente mehr sein können. Der Bischofsstab bringt hier z.B. eine andere Dimension ins Bild.

Ich habe mich bei \"Irgendwo wird immer getanzt\" gefragt, warum man hier nicht hätte auch einen echten leicht wehenden Vorhang dazunehmen können. Die Perspektive wäre perfekt gewesen.

Auch bei Rudolf damals reichten solch wenigen Dinge um ein dreidimensionales Bild entstehen zu lassen. Eine Säule hier, ein Vorhang da ...

Unerklärlich also das ständige Klaviergeschiebe und Stühlegerücke. Nach gefühlten 10 Balladen hatte ich mich an der Diashow sattgesehen und folgte den gesanglichen Darbietungen.

Mozart! ist eine Show die man sich ansehen kann, aber man kann sich weder mit der Figur noch dem \"Leben\" identifizieren. Den Tiefpunkt erlebt das Stück mit einer Nummer voller Schimpfwörter und Kraftausdrücke (incl. F-Wort)\" die teilweise \"zensiert\" werden. Am besuchten Abend blieb dieser Song auch als einziger ohne Applaus.

Die teilweise herrlichen Melodien werden vervorragend gesungen und dargeboten. Dennoch singen die Darsteller oft an sich vorbei und agieren nur als Stichwortgeber. Besonders fällt das bei der Baronin auf. Sie interagiert kaum und trägt den ganzen Abend in Salzburg und Wien nur ein Kleid.

Ich bin dankbar und froh die Show in Wien gesehen zu haben. Auch auf die angekündigte CD warte ich mit Vorfreude. Dennoch wird die Show in dieser Inszenierung nicht so massenkompatibel sein wie man es von Levay/Kunze erwarten würde.

mrmusical (54 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Großartiges Musical

15.11.2015 - Ich war gestern mit unserem Musicalclub in Dortmund und muss sagen daß es mich total umgehauen hat.

Fantastisches für die Ohren und Großartiges für das Auge.
Die Inszenierung ist ein Muss.

Insbesondere haben mir gefallen die beiden Hauptdarsteller,sowie die Darsteller die Bianca und Bill Calhoun dargestellt haben.
Auch die beiden Verbrecher müssen erwähnt werden.
Wiener Akzent:Tolle Idee.
Die Auslastung des Theaters sprach für sich,die Stimmung war top.

Ich denke wir werden im kommenden Jahr nochmal hingehen.

Gratulation.

ThomasWolf (erste Bewertung)


Zum Sterben schön!

15.11.2015 - Nachdem ich LOVE NEVER DIES 2010 in der Welturaufführungsversion in London besuchen durfte und ich die DVD aus Melbourne kenne war ich gespannt wie die Show in Hamburg mit der Besetzung und den Kulissen werden wird:

Nach insgesamt 4 besuchten Shows kann man sagen: Die Show ist einfach nur \"Zum Sterben schön\" - man hat von der ersten Szene an Gänsehaut und manchmal muss man aufpassen, dass man wegen des detailverliebten Bühnenbildes noch den Überblick behält...

Die Musik ist unserem Altmeister Lloyd Webber einfach perfekt geglückt und ist neben den Hauptdarstellern und dem Kostümbild der Höhepunkt des Abends:

So tolle Arien und Melodien sind Webber schon lange nicht mehr gelungen - man fühlt sich in die 80/90er Jahre zurückversetzt in die Zeiten von \"Phantom\" und \"SUNSET BOULEVARD\" - einfach nur atemberaubend schön diese Melodienführung...

Hamburg hat mir im Gegensatz zu London noch ein bisschen besser gefallen - zum einen wegen des Bühnenbildes - da hat man in Hamburg wirklich aus dem Vollen geschöpft im Vergleich zur Uraufführung - auch der neue Beginn ist für mich sehr schlüssig und einfach nur toll so ist man sofort in der Geschichte drin...

Die Darsteller stehen den Londonern in nix nach: Ein phantastisches Paar dieser Star-Tenor Gardar Thor Cortes & Rachel Ann Moore - sie sind einfach das Traumpaar für diese Rollen und haben Stimmen - Wahnsinn! Schon allein wegen diesen beiden sollten man den Weg nach Hamburg mehrmals auf sich nehmen!

Aber auch die Alternierende Besetzung mit Mathias Edenborn und Jazmin Gorsline begeistert absolut - zwar nicht ganz so stimmgewaltig aber sie berühren auch sehr...

Wie das gesamte weitere Ensemble - mit Masha Karell, Ina Trabesinger und Yngve Gasoy Romdal perfekt gecastet...

Ein besonderes \"Vergnügen\" für mich als Musicalfan war es Mathias Edenborn sowohl in der Rolle des Phantoms als auch in der Rolle des Raoul bewundern zu dürfen - am Anfang ungewohnt - aber er kann beides sehr gut und glaubhaft spielen....Bravo...

Man sieht die Entwicklung von Mathias Edenborn seit seiner ersten Phantom-Vorstellung bis heute - einfach nur ein Gewinn!

Auch wenn die Geschichte wie schon oft beschrieben nicht ganz schlüssig ist und das Ende dramaturgisch sehr \"ausbaufähig\" - man geniesst einfach diesen tollen, dramatischen Musicalabend den es leider aufgrund der ganzen Fun-Shows und \"Jukeboxmusicals\" nicht mehr so häufig in Deutschland gibt - ich hoffe sehr, dass \"Liebe stirbt nie\" länger als zwei Jahre in Hamburg bleiben wird - verdient hätte es diese große gefühlvolle Show allemal - die besuchten Shows waren sehr gut verkauft - der Rang und das Parkett zu 90 Prozent verkauft - man sieht also das die tolle Mund- zu Mund Propaganda die Leute lockt und sie begeistert in den Hamburger Herbstabend entlässt!

Unbedingt besuchen! - Das Musical-Ereignis des Jahres in Deutschland 2015!

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Unerträglich

14.11.2015 - Um eine gute Show zu machen benötigst man weit weniger Geld, dafür aber doch einige Kenntnis der grundlegendsten Show- und Theatergesetze. Alles beginnt hier mit einer auf peinliche Weise schlecht gemachten Spielszene (sie soll das Training in einem Ballettsaal zeigen - warum?) und man denkt, jetzt kann es nur noch besser werden. Aber man hat sich getäuscht.
1. Die angebliche \"Handlung\" findet nicht statt;
2. ohne Kontrast und dramaturgische Steigerung reihen sich die einzelnen Nummern wahllos aneinander (das ist schon nach 15 Minuten ermüdend);
3. die Musik (wie man hört stammt sie von 8 verschiedenen Komponisten) ist auf eine erdrückende Weise fader Karacho-Mainstream - kaum eine Stelle, die man nicht irgendwo anders schon mal gehört zu haben meint;
4. alles erscheint innerhalb des Sound-Designs wie Playback - wer gerade singt (wenn jemand singt) ist auf der Bühne meist kaum zu erkennen, weil - o Gott - nach hinten (!) gestellt;
5. die Choreographien sind extrem schlicht und uninspiriert, würden allerdings anders auch nicht funktionieren, denn sie bleiben Nebensache innerhalb der ununterbrochen ins Bombastische zielenden Lighthow;
6. die Kostüme sind veralteter 80er-Jahre-Retro-Kitsch;
7. mit donnerndem Getöse sind auch Akrobatiknummern und Pudelshow unterlegt - sie bleiben meist auf peinliche Weise unspektakulär und gehören eher in einen Familienzirkus.
Ich habe selten so Miserables gesehen, dem Publikum freilich (Touristen von überall her) scheint der schiere Aufwand und die Lautstärke zu genügen - es begleitet diese Show-Fastfood mit jeweils artigem Zwischenapplaus.

pierre40 (erste Bewertung)


Absolut genial und emotional

14.11.2015 - Ganz bestimmt ist -Die Geschichte meines Lebens- kein klassisches Musical. Aufgeführt in einem Theater das nur wenige Leute fasst, zwei Darsteller, fast schon kammermusikalisch instrumentiert und weder großes Bühnenbild, noch Technik.
Und trotzdem, das für mich beste Musical überhaupt!
Die Handlung ist mehr als tiefgründig und es gibt genauso humorvolle, wie auch sehr traurige Szenen. Eine emotionale Achterbahnfahrt, die zum Nachdenken anregt und einem das eigene Leben etwas reflektieren lässt.
Beide Darsteller spielen weit nicht nur auf der Bühne und lassen das Publikum dicht ans Geschehen ran. Sowohl ihr schauspielerisches, als auch gesangliches Können, lassen die Figuren und die Geschichte real werden und man fühlt sich sofort in den Bann gezogen. Besonders Andreas Bieber hat es geschafft, mich in diesen wundervollen 1 1/2 Stunden zu fesseln und zu berühren.

Ein rundum perfektes Stück, dass mit Tiefgang und Humor, die Seiten einer Freundschaft zeigt, die wohl keiner mehr so schnell vergisst!

Reba05 (erste Bewertung)


Super!

07.11.2015 -

Pan12 (erste Bewertung)


Hat mir gut gefallen

06.11.2015 - Am Mittwoch, 04.11.15 war ich in der Vorstellung vom Wunder von Bern. Von außen ist das Theater zwar nicht so toll, das Foyer ist jedoch wirklich klasse geworden und auch die ausgestellten Bilder haben mir gefallen

Ich saß in Reihe 11 und hatte die beste Sicht auf das Geschehen. Man hatte eine gute Übersicht über die wundervolle Kulisse. Stage Entertainment hat viel für die Optik des Stückes gemacht und ermöglicht schnelle Szenen Wechsel mit der Kulisse. Auch die Projektionen waren wirklich toll. Vor allem als man anfangs das zerbombte Essen sehen konnte und die Ouvertüre gespielt wurde war sehr emotional.
Die Musik ist gut. Sie ist vielleicht nicht der Hammer hat aber auch sehr Emotionales dabei. So zum Beispiel das Gebet, Wie kann es weiter gehn für mich, Ich will wieder heim(saß hätte aber ruhig dein dürfen), die Krähe und Wunder geschehn. Am besten hat mir das Lied Wo stehn wir gefallen, dass von den Hauptdarstellern perfekt gesungen wurde

Der Mathias (unser Darsteller hieß Lorenz) war perfekt. Er hat für sein Alter klasse gesungen und sehr überzeugend gespielt. Auch die anderen Kinderdarsteller geben alles und man kann ihnen die Spielfreude ansehen.

Als Christa spielte Sonia Farke. Schauspielerisch hat sie mir gut gefallen, gesanglich hat aber vor allem im ersten Akt noch etwas Kraft gefehlt,was vor allem sichtbar wurde, wenn sie zusammen mit Inga Krischke (im Stück die Rolle der Ingrid) sang. Inga Krischke spielt ihre Rolle rundum perfekt und beweist in ihren Liedern, was sie für eine Power in der Stimme hat

Detlef Leustenschneider als Richard war perfekt. Er spielt die Rolle sehr überzeugend, leider war es sehr schwer ihn bei der Szene, wo er arbeitet, zu verstehen, da die Musik viel zu laut war. Bei die Krähe kann er das Publikum berühren und auch im Duett mit Robin Koger (Bruno) hat er mir sehr gut gefallen.

Robin Koger ist ganz gut als Bruno. Er hat nicht genügend Kraft in der Stimme für diese Rolle. Das merkte man vor allem bei Wie kann es weiter gehn für mich. Seine Lieder, die er allein oder im Duett singt macht er allerdings ganz gut bis gut

Tanja Schön war eine wahre Entdeckung als Annette Ackermann. Sie hat die Lacher auf ihrer Seite und das vollkommen zu Recht. Sie singt und schauspielert fabelhaft.

Hervorheben möchte ich noch Jogi Kaiser und Tetje Mierendorf. Herr Kaiser kann vor allem bei Seien Sie nicht so deutsch überzeugen und bringt den Showstopper des Abends. Herr Mierendorf kann als Pfarrer mit seiner schönen warmen Stimme überzeugen. Ich hätte ihn gern öfters singen hören.

Insgesamt war saß Ensemble auch sehr gut und das Orchester hat schön gespielt und hatte dir richtige Größe für die Partitur. Mehr hätte es nicht gebraucht für diese Musik, die zwar Emotional ist aber auch teilweise nur nett.

LiveinTheater (86 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Sehr bewegender Abend

04.11.2015 - Am 03.11.15 war ich in der Vorstellung von Love Never dies. Die Besetzung war folgende:

Phantom- Gardar Thor Cortes
Christine- Jazmin Gorsline
Raoul- Yngve Gasoy-Romdal
Mme Giry- Masha Karell
Meg- Dörthe Niedermeier
Gustave- Elias

Es war also ein Mix aus Erst- und Zweitbesetzung.

Gardar Thor Cortes ist ein sehr starkes Phantom und Ich könnte ihn mir auch gut in Tanz der Vampire vorstellen. Am Anfang der Vorstellung fiel es mir allerdings sehr schwer ihn zu verstehen. Doch Schon ab dem zweiten Lied war das Problem verschwunden. Die Christine war auch sehr gut wenn auch anfangs etwas blass. Im Zusammenspiel mit dem Phantom war sie allerdings sehr gut und auch ihre Lieder hat sie perfekt gesungen. Yngve Gasoy-Romdal war ganz gut vor allem wen er gesungen hat ansonsten hat er mir jetzt nicht so gut gefallen wie bei Anderen Produktionen.
Masha Karell ist eine fabelhafte Mme Giry.sie singt und spielt stets perfekt. Auch die Meg, welche an diesem Abend die Zweitbesetzung war,hat mir sehr gut gefallen. Auch der Gustave war perfekt, wie eigentlich die ganze Besetzung

Sehr gut hat mir auch die neue Version von Wo die Schönheit sich verbirgt gefallen. Es war ein Highlight an diesem Abend. Der erste und zweite Akt kam mir sehr kurz vor r, was aber nicht negativ sondern positiv gemeint ist.
Ich kann jedem dieses Stück empfehlen und hoffe derweil auf eine Cd

LiveinTheater (86 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Uli Scherbel einfach großartig

03.11.2015 - Ich bin total begeistert von Uli Scherbel als Bobby Child in \"Crazy for you\", hier bei uns am Theater Flensburg. So jemanden, mit so einer Ausstrahlung und vielseitigem Können, hatten wir hier noch nie in einem Musical. Er verzaubert alle und reißt das Publikum und das gesamte Ensemble mit seiner positiven Energie mit. Sein Gesang passt so wunderbar zu diesen schönen Gershwin Songs. Sein Spiel ist einfach hinreißend und das Steppen, großartig. Wie schreibt das Flensburger Tageblatt so schön: \"Uli Scherbel als Bobby Child ist einfach spitze. Singt,steppt und spielt wie ein junger Gott und kann das eine mit dem anderen wunderbar natürlich verbinden\". Das kann ich nur ganz dick unterstreichen.
Insgesamt ist diese Inszenierung ein Erlebnis und wirklich gut, Dank an Markus Hertel. Ein großes Lob auch an Stefan Diederich und sein Orchester. Sie bringen die Gershwin Melodien so schön zum swingen.
Jasmin Bilek als Polly ist auch wunderbar, sie spielt alle Facetten der Rolle schön aus. Überhaupt ist das ganze Ensemble mit großem Spaß dabei.
Also insgesamt ein wunderbarer Theaterabend, der einfach Gute Laune macht und ich allen wirklich wärmstens empfehlen kann!
Ich hoffe sehr, dass ich Uli Scherbel noch in weiteren großen Rollen hier in Flensburg erleben kann!

Therese (erste Bewertung)


Typisches Wiener Musical

02.11.2015 - Zu vergleichen mit Elisabeth, aber leider eine schwächere Story, bei der leider nicht so ganz eindeutig wird auf was denn nun genau der Fokus liegt. Die Darsteller reißen zum Glück einiges raus - allesamt top! Das Bühnenbild wirkt zunächst schlicht, ist aber immer für eine Überraschung gut. Die Musik ist ähnlich wie bei Elisabeth... Auch bei der Art der Erzählweise und der Choreografie leider nichts Neues... Ein tolles Stück, aber vom Hocker hauen einen nur die Stimmen der Darsteller.

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Großartig!

02.11.2015 - Ein zeitaktuelles Thema \"Wahrheit durch das Wort\"das wohl nicht beindruckender hätte umgesetzt werden können.

Visuell und akkustisch gigantisch,trotzdem fein,präzise und klar erzählt.
Eine meisterlich umgesetzte Symbiose aus Spektakel und Ernsthaftigkeit von der sich so mancher Musicalproduzierende inspirieren lassen sollte und dies vielleicht auch tut:

Es wird wohl eine Tournee geben im nächsten Jahr.

Das Stück ist durch die Bank fantastisch besetzt,das Crossover aus Symphonie und Rock brilliant,die Creativen nicht nur auf dem Papier,sondern wie sich Samstag Abend herausstellte tatsächlich ein dreamteam.

Unbedingt Ansehen.
Unbedingt Hinhören.



MfG
TW

t.wohlfahrt (erste Bewertung)


Super!... Califragilistikexpialigetisch!

02.11.2015 - Hier stimmt alles.
Tolle Cast
Wunderschöne Musik
Grandioses Bühnenbild
Eine schöne Geschichte
Gänsehaut, Wow-Momente und Spaß.
Man kann nur hoffen, dass sich der Wind bald nach Deutschland dreht...

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Eine Sensation mit einer darstellerischen Ausnahme.

01.11.2015 - Endlich kann man sich das großartige Werk mit der fantastischen Musik auf einer deutschen Bühne anschauen. Das Staatstheater wuppt die Megaproduktion nahezu mühelos und begeistert fast ausnahmslos.
Das große Manko ist die gesangliche Leistung von Alvin Le-Bass, der als Coalhouse Walker darstellerisch überzeugt,jedoch gesanglich für die eher klassischen Songs nicht gemacht zu sein scheint. In den Höhen klingt er \"quietschend\" und schrill. Ihm fehlt die klassische Stimme eines Bariton wie von Brian Stokes Mitchell, der die Rolle kreierte, um gesanglich zu überzeugen. Durch sein großes Solo kurz vorm Finale \"Make them hear you\" schummelt er sich somit mit seltsamen Phrasierungen, sodass jegliche Emotionalität und Tiefe des Songs und Moments verloren geht. Wirklich sehr sehr schade, denn sonst ist diese Inszenierung von A bis Z sehenswert. Wenn die Tonabteilung zukünftigt die Regler auch in den richtigen Momenten aufzieht und wieder schließt, gibt es eigentlich nichts weiter zu bemängeln. Unbedingt anschauen!

Fiyero (29 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Absolut Perfekt!

01.11.2015 - Gestern hatte im Pfalztheater Kaiserslautern die My Fair Lady Premiere. Die Inszenierung war in jeder Hinsicht perfekt. Von den Hauptdarstellern Cusch Jung und Jilia Klotz (sie springt für die erkrankte Nadine Eisenhardt ein), über Jan Henning Kraus als Pickering über Thomas Kohlhoff als Alfred P. Doolittle und über die Mrs. Pearce, Adrienn Čunka. Bis in die kleinste Nebenrolle funktionierte es perfekt. Es war darstellerisch, gesanglich und vom timing absolut hochwertig. Das Orchester eine wahre Freude.
Das man ein Aluminium Gerüst in Bögen und Türen auf der Drehbühne so gut in Szene setzen kann, hatte ich nicht erwartet. Durch die Ausleuchtung stimmte einfach Alles. Auch der etwas problematischere zweite Akt war unterhaltsam und gelungen.
Die Kostüme waren eine wahre Pracht und natürlich auch die Hüte in der Escot Szene. Sehr lange schon keine so gut ausgestattete Inszenierung gesehen!

TazMA (17 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Beitrag vom 27.10.2015 gesperrt


Gelungene Inszenierung mit besetzungstechnischem Totalausfall

26.10.2015 - Intendant Ingmar Otto hat MONTY PYTHON\'S SPAMALOT für das Badische Staatstheater Karlsruhe neu inszeniert.

Die Aufführung ist auch weitgehend gut gelungen.

Optisch stimmt einfach alles. Die Kostüme sind aufwendig und detailverliebt. Das Bühnenbild spiegelt die bekannte Monty Python Ästhetik wieder und setzt die vielseitige Bühnentechnik des Staatstheaters gut ein.

Die zwölfköpfige Band spielt ausgesprochen temperamentvoll und gut gelaunt.

Eine Reihe witziger neuer Ideen im Regiekonzept sorgen für Lacher. So treten z.B. Elphaba, Mary Poppins, Olaf, der Schneemann und Darth Vader als \"Gaststars\" auf.

Die Choreografie (immerhin von Danny Costello) bleibt leider recht unscheinbar und beschränkt sich oftmals nur auf koordiniertes Hin- und Herlaufen.

Die Aufteilung in Deutsch (Dialog) und Englisch (Liedtext) ist recht unvorteilhaft für eine Komödie, in der die Pointen der Dialoge und Liedtexte stark miteinander verzahnt sind.

Die Besetzung ist überwiegend gut.
Für die Männerrollen hat man starke Typen gefunden. König Artus, Patsy und die Ritter der Tafelrunde können allesamt überzeugen und amüsieren.

Der große Knackpunkt ist leider die \"Fee aus dem See\".
Man hat diese Rolle in Karlsruhe mit einer klassischen Sängerin besetzt. Besonders unpassend auch noch in der Stimmlage Alt.
Ich möchte der Künstlerin kein Unvermögen unterstellen, deshalb gehe ich davon aus, dass sie in der besuchten Vorstellung auch sehr stark indisponiert gewesen sein muss.
Die dünne, krächzende, schwache Stimme kam allenfalls bis Reihe 3. Dahinter war nichts mehr zu hören oder zu verstehen.

Leider ist aber auch die schauspielerisch/komödiantische Interpretation ebenso vollständig misslungen.
Wildes, hysterisches Grimassieren, Armeschwenken und Augenrollen sind die einzigen Stilmittel, die ohne eine Variation in jeder Szene zum Einsatz gebracht werden.
Dadurch wird der Charakter der Lady of the Lake vollkommen grotesk und unsympathisch entstellt.
So ruiniert jeder Auftritt schauspielerisch und gesanglich die Szene und lässt die gesamte Inszenierung wesentlich schlechter wirken, als sie eigentlich ist.

Sehr schade!

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Tolles Musical

25.10.2015 - Dieses Musical ist der Hammer. Ich hab es zwei Mal in München gesehen und muss sagen: Wow

Roberta Valentini ist die beste Elisabeth seit Jahren. Ich finde sie sogar besser als Pia Douwes. Sie spielt und singt grandios und interpretiert die Lieder auf ihre ganz eigene Art und Weise. Nichts nichts gar nichts wird zum Highlight des Abends. Bei Wenn ich tanzen will harmoniert sie grandios mit Mark Seibert/ Christoph Apfelbeck

Mark Seibert hat mich auch wirklich überzeugt. LIVE ist er um Welten besser als auf CDs. Beim zweiten Mal hatte ich Christoph Apfelbeck. Er war auch sehr gut und Ich hoffe mehr von ihm zu hören

Eine Entdeckung war für mich: Maximilian Mann als Franz Joseph. Er spielt die Rolle am besten. Ich habe noch nie so einen überzeugenden Darsteller in dieser Rolle gesehen, obwohl ich Andre Bauer immer gut fand.

Kurosch Abbasi spielt die Rolle des Lucheni perfekt. So muss Lucheni sein!

Insgesamt sind alle anderen Darsteller auch sehr gut mit einer Ausnahme: Thomas Hohler. Er hat mir leider gar nicht als Rudolf gefallen. Er setzt die falschen Emotionen zum falschen Zeitpunkt ein, was vor allem bei Wenn ich dein Spiegel wär deutlich wird. Im Duett ist er allerdings besser (bei Die Schatten werden länger)

Insgesamt waren es zwei tolle Abende. Ih hoffe, dass Elisabeth bald mal wieder nach München kommt

LiveinTheater (86 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Überraschend gut

25.10.2015 - Am Sonntag, den 18.10.15 war ich im Deutschen Theater München um mir dieses Stück anzusehen. Da ich zwei Karten dafür gewonnen habe, wäre es mir relativ egal gewesen, wenn das Stück schlecht wäre. Ich bin also ohne irgendeine Erwartung reingegangen und wurde positiv überrascht. Das Stück hat zwar manchmal ein paar schwache Witze drinnen (\"Ist das Ihr Ernst\" \"Nein das ist mein Florian\") kann jedoch trotzdem recht gut unterhalten.

Die Darsteller sind ebenfalls gut.
Positiv überrascht war ich von Alice Kessler, die Hauptdarstellerin Karin Seyfried hat jedoch an manchen Stellen zu viel geschrien
insgesamt war es eine nette unterhaltsame Show die ich jeden entfehlen kanb, der bereit ist 100€ für eine \"nette\" Show auszugeben


Kleiner Kritikpunkt zum Schluss: Die Musik war leider sehr dünn, das konnte das tolle Ensemble leider nicht rausreißen

LiveinTheater (86 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Naja...

25.10.2015 - Kurz gesagt:
Schauspielerisch und gesanglich war es super!
Aber wie auch schon bei vielen anderen vergangenen Produktionen, muss deutlich gesagt werden, dass Bühnenbild und -Technik wieder mal mangelhaft waren! Traurig! Das Schloss von Frankenstein bestand überwiegend aus zwei stahltreppen und einer manuell fahrbaren Tür.

Technik und Bühnenbild keine Sterne
Darsteller alle 5 Sterne.
Daher gesamt 2 Sterne.

Helmetzer (2 Bewertungen, ∅ 1 Sterne)


Beitrag vom 23.10.2015 gesperrt

Sandrine (20 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Beitrag vom 23.10.2015 gesperrt

ballrock2 (20 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Beitrag vom 23.10.2015 gesperrt

ballrock2 (20 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Beitrag vom 23.10.2015 gesperrt

ballrock2 (20 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


So MUß MODERNES THEATER SEIN

22.10.2015 - Nach so vielen Lobeshymnen musste ich mir die Show einfach anschauen. Ich war letzte Woche geschäftlich in K´Town und hab ganz kurzfristig noch Karten an der Abendkasse bekommen.Das Spektakel hat mich wirklich überzeugt.Ich ging eigentlich mit Vorbehalten in das Theaterstück, dachte hier hat man verbissen etwas modernes aus einem alten Klassiker machen wollen. Das Stück entpuppt sich aber vielschichtig in englischer Originalsprache, tiefgründig und ästhetisch mit tollen Darstellern und Stimmen. Hut ab so muss modernes Theater sein. Originell ohne das Original zu zerstören.

stargazer (erste Bewertung)


Beitrag vom 21.10.2015 gesperrt


Bravo Schmidt Theater

21.10.2015 - Ich war bei allen Vorrunden und im Finale dabei und bin sehr dankbar bei so einem spannenden und kreativen Prozess dabei gewesen zusein.

Im Finale gab es nun 5 Stücke.
Leider konnte man sehen das manche Umbesetzungen, und die 1 Stunde Vortragszeit nicht allen Stücken gut getan haben.

Alles fing an mit \" Immer der Nase nach\"
von Jörg Hilger und Harald Buresch.
Ein charmantes Märchenmusical über eine Prinzessin mit einer langen Nase und ihrem Weg durch die Gesellschaft.
War das Stück in der Vorrunde eine schöne charmante runde Sache, war es doch etwas zäh in der Final Präsentation.
Auch fehlt dem Stoff ein Konflikt. Die Handlung ist zu klar, und auch Kinder brauchen böse Charaktere, wozu die zickigen Schwestern nicht genug sind, meines Erachtens.

Weiter ging es dann mit \" Älter\"
Robin Kulisch und Philipp Gras
Von der Art her eine Mischung aus \"Next to normal\" und der Musik von Jason Robert Brown. Eine Familie in der Entwicklung und bei der Bewältigung Alltäglicher Probleme.
Es ist ein sehr schwerer Stoff, und musikalisch sehr anspruchsvoll, was mir aber sehr gefallen hat. Und hoffentlich seinen Weg auf weitere Bühnen finden wird.

Dann kam \"Zzaun\"
von Tilmann von Blomberg und Alexander Kuchinka
Ein Kabarett Stück über Nachbarschaftsstreit. Herrlich komisch wie kein Klischee ausgelassen wird und die Musik sich durch sämtliche Genres bewegt.
Als einziger Finalist entschied sich das Team es mehr wie eine Lesung zu präsentieren, was vielleicht ein kleiner Nachteil war, da in der Vorrunde etwas mehr gespielt wurde.
Aber sehr gelungen.

Am nächsten Tag gab es dann \"Made in Germany\"
von Kevin Schröder und Marc Seitz
Ein teils sehr aktuelles Stück, wie der Soldat Schmidt sich im Kriegsgebiet durch gute Taten zum Staatsfeind Nummer 1 macht. Das Stück schreckt nicht zurück textlich und musikalisch bei allen möglichen Stücken zu klauen und jeder bekommt sein Fett weg, ein bisschen wie bei Book of Mormon. Hier hat das Team ganze Arbeit geleistet, denn Umbesetzungen und 1 Stunde Dauer machte das Stück doch sehr interessant, aber ich bin gespannt ob sich ein Theater traut, so einen derben Spaß auf die Bühne zubringen.

Als letztes Stück gab es \" Die Tresenkönigin\"
von Konrad Lorenz und Hafennacht
Hier konnte man sehen, dass aus dem charmanten Hamburger Lokal Stück ein nicht enden wollendes Drama im Finale wurde. Nicht nur das die Protagonisten einfach 25 min überzogen, auch der \"Moderator\" ( und Autor des Stückes ) konnte nicht frei reden und auch der Spickzettel konnte nicht helfen. Die Handlung über eine Hafenkneipe ist eher langweilig und die Musik teilweise sehr depressiv und unspannend. Schade, dass dieser Beitrag am besten besucht war und den vielen Besuchern der Rest entgangen war.


Am Ende hat \"Zzaun\" gewonnen. Aber Gewinner waren sie alle, denn jedes Stück hatte schon zum Finale 10.000 Euro bekommen um Kosten zudecken und das Stück voran zutreiben. Dazu wurde alles gefilmt und als Material den kreativen Teams zur Verfügung gestellt.

Fazit ist wirklich ein toller Wettbewerb und man konnte viele bekannte Gesichter auf der Bühne sehen. Spannend was man so in Deutschland auch für Ideen und Schreiber hat, da sollte man mehr von sehen.

Danke und Bravo Schmidt Theater für diese vielen Stunden.
Ich hoffe auf ein nächstes Mahl im 2016 und kann es nur jedem ans Herz legen.

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Fast ein Volltreffer

21.10.2015 - Ich habe eine Preview der Show gesehen und kann nur sagen, dass ich positiv überrascht war.

Die Show ist wirklich was fürs Auge. Tolle Bühnenbilder, schöne Choreografien und wunderschöne Kostüme.

Auch die Darsteller Riege ist wirklich sehr gut. Sehr beeindruckt hat mich der Junge aus dem Chorakademie Dortmund. Er sang wirklich sehr gut und spielte auch sehr gut. Das macht Hoffnung für kommende Produktionen.
Alle anderen spielen rollendeckend und vor allem Rachel Anne Moore als Christine kann mit ihrer wunderschönen Stimme punkten.

Auch das Orchester spielt wunderbar, die vielen versteckten Oper- und Operetten Zitate, mit dem ein oder anderen Verweis auf Phantom der Oper.

Das einzige, was etwas billig daher kommt ist das Buch.
Wie ein schlechter Rosamunde Pilcher Roman ist die Handlung zusammengesteckt, und auch dem Regisseur gelingt es wohl nicht die Längen und Klischees zu einer Runden Sache zu verarbeiten.

Die Show ist auf jedenfalls sehenswert.

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Enttäuschned

21.10.2015 -

JürgenE (33 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Super

18.10.2015 - Wir waren so begeistert, daß wir 3 mal da waren. Meine ganze Familie ist jetzt Fan und wir waren mit Sicherheit nicht zum letzten Mal dabei. Durch den niedrigen Preis dachten wir es würde sich um Laien handeln aber das Gegenteil war der Fall. Ich kann es nur weiter empfehlen. Danke für die schönen Abende

Birgit (erste Bewertung)


Ein deutsches Off-Musical, das bewegt und begeistert!

14.10.2015 - BurnOut, das am 09.10. 2015 seine Uraufführung in Berlin erlebte, ist wunderschön, berührend, emotional - es gibt aber auch Stellen, an denen man lacht. Es wird so oft beklagt, dass es keine Musicals gibt, die nicht auf einer Vorlage beruhen, sei es ein Buch oder ein Film. Mit BurnOut ist es der Autorin Sabine Haydn gelungen, ein Musical zu schreiben, das man mit Spannung verfolgt, weil man eben nicht schon weiß, was passieren wird. Toll, dass es Autoren in Deutschland gibt, die so viel Mut beweisen und ein gänzlich neues Musical schreiben. Wer glaubt, dass eine ernsthafte Krankheit das falsche Sujet für ein Musical sei, weiß spätestens seit Next to Normal, dass es funktionieren kann. BurnOut ist aber mehr als ein Bühnenstück um ein Krankheitsbild. Es zeigt vielmehr eine Lebenskrise, die so anschaulich dargestellt wird, dass sich darin irgendwie jeder selbst wiederfindet und so unweigerlich eine Verbindung zu den Figuren aufbaut. Die vier Darsteller (Thomas Klotz, Miriam Pielhau, Veit Schäfermeier, Michaela Duhme) bilden ein kleines, aber äußerst feines Ensemble und wissen in jeder Szene zu überzeugen. Der Clou: Alle bis auf Thomas Klotz in der Hauptrolle des Ben, spielen mindestens zwei Rollen. Das klappt mühelos, was von einem sehr guten Konzept bzw. Buch zeugt. Miriam Pielhau, die eigentlich als TV-Moderatorin und Autorin bekannt ist, gibt in der Doppelrolle der Rebecca/Anna ihr Musical-Debüt. Im Gegensatz zu ihren Bühnenkollegen hat sie keine jahrelange Gesangsausbildung genossen. Man hört, dass sie sehr talentiert ist und was ihr manchmal an Kraft in der Stimme fehlt, macht sie mühelos mit ihrem großartigen, charmanten und vor allem sehr natürlichen Spiel wett. Ihre Ausstrahlung auf der Bühne ist einzigartig! Die Szene, wo sie abwechselnd Anna und Rebecca spielt und dabei zu Ben singt, war großartig. Gesanglich gewohnt stark war Veit Schäfermeier. Sowohl als fieser Agenturchef, als auch als Bens Vater überzeugt er. Übrigens, in der Vorstellung am 10.10. spielte Sven Prüwer seinen Track. Mein Kompliment für diese Darstellung! Er ist Veit Schäfermeier absolut ebenbürtig und es ist letztendlich Geschmackssache, wen man besser findet. Michaela Duhme spielt u. a. die hinterhältige Daniela perfekt und überzeugt mit einer fantastischen Stimme in einer klassischen Patter-Nummer à la Gilbert & Sullivan. Hut ab und verdienter Applaus nach dieser Meisterleistung. Thomas Klotz kann in der Hauptrolle des Ben zeigen, was in ihm steckt. Er nutzt seine schauspielerische Bandbreite. Seine Emotionen berühren und seine sympathische Art zieht das Publikum in Bann. Dazu singt er fantastisch und durchlebt seine Songs. Die Musik von Jens Uhlenhoff ist großartig. Gemeinsam mit den Texten von Sabine Haydn sind hier Lieder entstanden, die mal nach typisch Musical klingen, mal nach deutschem Pop, aber immer mit ihren einprägsamen Melodien überzeugen. Für mich gehört die Partitur zu den schönsten der letzten Jahre. Besonders hervorheben möchte ich die Texte, die mal gewitzt und clever sind (Wunderbare Welt), dann sehr emotional (Stille, Stärke) oder gar poetisch (Das Leben ist zu schön). Wie Sabine Haydn ihren Figuren Leben einhaucht mit modernen Texten, die jeder sofort versteht, dabei nie platt sind, ist bemerkenswert. Ich bin sicher, dass man von dem Team Haydn/Uhlenhoff noch viel hören wird. Es wäre der deutschen Musical-Landschaft zu wünschen. Übrigens, ich war von den zwei Vorstellungen in Berlin so begeistert, dass ich mich entschieden habe, BurnOut nochmal in Mannheim anzuschauen. Am 26.10. ist es soweit und ich freue mich jetzt schon darauf. :-)

Harpo (erste Bewertung)


Fast zu Perfekt ! Schön war es !

11.10.2015 - Als der Vorhang aufging und die erste Sängerin begann, dachte ich oh, oh!
Ich wurde eines besseren belehrt!
Schöne perfekte Menschen, die sich zur Musik bewegten, als wenn Sie nie etwas anderes gemacht haben! Nach der Pause fehlte der Pep!
Stimmung kam bei der Gerichtsverhandlung auf.
Das Ende ist nicht so ... , denn der Zwillings-Partner-Tanz war nicht Perfekt!
Alles im allen ein schöner Abend,
mit einen kleinen Macken!

Cuisinier le (3 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Ein amüsantes Stück mit guter Regie, aber einigen Tiefen

10.10.2015 - Regisseur Wolfgang Dosch inszeniert den feucht-fröhlichen Broadway-Klassiker mit soliden Grundlagen, welche Höhen und Tiefen aufweisen. Man hätte den Kontrast zwischen der glitzernden Welt des kit-Kat-Klubs und der schrecklichen politischen Situation mehr verdeutlichen können, die Handlung wird sehr seicht behandelt, was allerdings einen unbeschwerten unterhaltenden Eindruck hinterlässt. Viel zum Lachen gab es leider auch nicht. Die Idee das Bühnenbild auf die Buchstaben des Wortes CABARET aufzubauen, welche in den verschiedenen Szenen mal verschoben oder umgeworfen werden, empfinde ich als eine effektive und kluge Idee, was dem Verständnis des Stückes nicht schadete. Leider wirkt die Bühne manchmal etwas leer und manchmal chaotisch, denn z.B. Cliffs Koffer oder Sallys Sachen bleiben am Bühnenrand stehen. Auch die normalen Disco-Kugeln wirken etwas billig. Dennoch kam es keine lange Szenenwechsel. Die Kostüme konnten sich absolut sehen lassen, auch wenn die der Kit-Kat-Girls noch mehr erotischer hätten wirken können. Das Orchester des Nordharzer Städtebundtheaters erbrachte eine wirklich grandiose Leistung und interpretierte das Musical mit Ohrwurmqualität.
Zu den Darstellern: Tobias Amadeus Schöner als Conférencier war das musikalische und schauspielerische Highlight der Aufführung. Katja Uhlig als Sally war zwar gesanglich fantastisch, wirkte sie oftmals aber zu brav. Lutz Standop als Cliff konnte restlos überzeugen. Besonderes musikalisches Talent erwies sich Bettina Pierages als Fräulein Schneider, welche in ihrer Rolle wirklich auflebte. Ein Ensemble, dass was vom Schauspielen weis.
Zusammengefasst ist die Inszenierung schon sehenswert und auch recht schön, dennoch lassen sich Schwächen in der Regieumsetzung finden. Insgesamt eine solide Leistung für ein Regionaltheater.

Rezensierte Vorstellung: 27.09.2015 (Gastspiel im Theater Bernburg)

Buesum98 (erste Bewertung)


Sehenswertes Gute-Laune-Musical

10.10.2015 - Das Stück erweist sich großer Ohrwurmqualität und macht einen trotz einigen Schwächen wieder happy.
Die frei ausgedachte Geschichte ist recht flach strukturiert, dennoch erweist sich diese Zeitlosigkeit und Unbeschwertheit einem zeitweiligen Genuss, welchen ich bei einem Jukebox-Musical erwartet habe. Die Story harmoniert überraschend sehr gut mit den aufwendigen und gut synchronisierten Choreographien und den, meiner Meinung nach, schönen sowie ausdrucksstarken Songs von Udo Jürgens. Es scheint so, als hätten seine Lieder nur darauf gewartet in ein Musical zu fungieren. Es ist leider mit tränenden Auge zu sehen bzw. zu hören, dass das Orchester sehr geschrumpft ist, u.a. fehlen Streicher. Dennoch erbrachte dieses unter der Stabführung von Rebecca Lang eine solide Leistung. Allgemein lässt sich das Bühnenbild als vielfältig und effektiv beschreiben. Sehr schön anzusehen, das Schiffdeck, welches mittels einer Drehbühne zur Hochzeitssuite wechselte - lange Szenenwechsel ausgeschlossen. Der gesamte Bühnenkomplex untermalte die Handlung perfekt. Dass dieses nicht so aufwendig glanzvoll wie in Hamburger Inszenierung ist, ist (nachvollziehbar) mit der kleinen Bühnengröße des Theaters zu begründen. Einen Augenschmaus stellten die vielen schönen Kostüme, an denen man wirklich nichts aussetzen kann. Ein weiterer Pluspunkt bekommt die Inszenierung für die Aktualisierung der Dialoge, so wurde z.B. aus \"Sie ist komplett wahnsinnig\" in VIELEN DANK FÜR DIE BLUMEN kurzerhand \"Bitch\", was das ganze Stück etwas frischer macht.
Zu den Darstellern: Sarah Schütze glänzte als Lisa durch eine kräftige Stimme und einer tollen Bühnenpräsens, besonders als strenge Fernsehmoderatorin. Udo Eickelmann vermochte ebenfalls gesanglich und schauspielerisch zu überzeugen. Ebenfalls großes Talent erwiesen Lars Kemter als Fred und Gianni Meurer als Costa - die zudem, den Saal prima zum lachen brachten (nebenbei gemerkt war der Humor perfekt eingesetzt und wirkte nicht übertrieben). Der kleine Lavi als Florian-Darsteller war vermutlich der größte Star der Vorstellung - Hut ab! Nur einen Darsteller muss ich kritisieren: Dagmar Biener war leider nicht tonsicher und machte insgesamt keine gute Figur auf der Bühne.
Zusammengefasst erweist sich das Stück, trotz einiger dramaturgischer und besetzungstechnischer Schwächen, einer gelungenen Eigenproduktion der Stage und erweist den verstorbenen Künstler Udo Jürgens größte Ehre. Eine tolle Aufführung!
Inwiefern die Produktion dem teuren Preis wert ist, ist dennoch etwas fragwürdig...trotzdem für mich 4 Sterne wert, für einen schönen Musicalbesuch.

Rezensierte Vorstellung: 27.09.2015 14:30


Das gab es schon einmal besser

10.10.2015 - Resteverwertung bei der SE.
Alles muss raus!

Der erneute Aufguss von ICH WAR NOCH NIEMALS IN NEW YORK, der nun in München zu sehen ist, hinterlässt leider einen etwas zwiespältigen Eindruck.
An der Besetzung liegt das nicht. Die ist das große Plus dieser Produktion, typgerecht besetzt und bis in kleinste Rollen namenhaft und kompetent.

Carline Brouwer ist für die Regie verantwortlich. Zappelig, nervös und hyperaktiv lässt sie die Darsteller agieren.
So bleibt von den charmanten Charakteren einer Boulevard-Komödie leider kaum mehr als Karikatur und Klischee übrig.

Dem Bühnenbild sieht man in jeder Szene an, dass gespart werden musste. Wackelige Sperrholzkulissen und lieblose Hintergrund-Projektionen sind nur noch ein Schatten dessen, was man bei der Hamburger Weltpremiere sehen konnte.
(Wobei man allerdings zugeben muss, dass die Ausstattung für eine Tournee mit entsprechenden Preisen o.k. ist.)

Das Orchester -ohne die Leistung der Musiker kritisieren zu wohlen- kann auch nicht begeistern. Dünn, künstlich, synthesizerlastig klingt es aus dem Orchestergraben.
Man scheint sich des Problems bewusst zu sein. Um zu retten, was noch zu retten ist, werden die Boxen aufgedreht und in WE WILL ROCK YOU-Lautstärke gespielt. Dadurch werden dann allerdings zu oft die Gesangsstimmen überdeckt und unverständlich.

IWNNINY ist im Grunde eine ausgesprochen unterhaltsame Musicalcomedy.
Durch die überdrehte Regie und die hör- und sehbaren Sparmaßnahmen leidet allerdings die aktuelle Inszenierung erheblich.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Ein Mix aus \"Melodien für Millionen\" und \"NDR Showballett

09.10.2015 - Zum Stück:
Handlung ist okay... Nichts besonderes... Schnell erzählt.

Zur Musik:
Der Effekt, die bereits vorhandenen Songs in eine neue Story einzuarbeiten, klappt bei Mamma Mia deutlich besser. Hier wurde sehr viel an den Udo Jürgens Songs umgedichtet. Nach dem Motto: Was nicht passt wird passend gemacht.

Orchester:
Leider typisch für die STAGE - Nur 9 Menschen + Dirigentin. Die geben zwar alles, vor allem die großartige Dirigentin, aber den dünnen Keyboard-Sound merkt man trotzdem.
Außerdem: Die Soundabmischung ließ bei der Premiere zumindest noch zu wünschen übrig. Musik deutlich lauter als die Sänger.

Bühnenbild:
Für eine Tournee-Produktion echt schön. Aber deutlich weniger als bei der Originalinszenierung.

Darsteller:
Gut besetzt - Schön gespielt! Allerdings gehört Singen nicht zu den Stärken aller Darsteller. Kann aber auch an dem schlechten Sound gelegen haben.

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


EIN TOLLER ABEND!

04.10.2015 - Danke danke lieber Claudio, dass du wieder so eine fabelhafte Show auf die Beine gestellt hast! Und diesmal nicht nur mit klasse Darsteller, toller Musik und viel Komik, sondern auch mit einzigartige Kostüme und Perücken! ich will es auf jeden Fall bald noch mal sehen, damit meine Lachmuskeln wieder trainiert werden...HUT AB!

francy69 (erste Bewertung)


5 Punkte weils nur 5 gibt

03.10.2015 - Ich kann und muss mich dem Vorgänger anschließen!
Es ist eine absolut sehens und hörenswerte Rock Oper
Auch kann man wirklich fast keinen in diesem unglaublichen Protagonistenteam herausheben.
Außer einem an diesem Abend beängstigend guten \"Tod\" ( Andy Kuntz) - unsere ganze Reihe hatte Gaensehaut !
Das kleine Haar in der Suppe welches Kevin (in seiner Kritik vor mir zu lesen) zu finden glaubte war jedoch keines ... Ist doch diese Rock Oper auf dem englischen Urtext aus dem Mittelalter aufgebaut und dies in unveränderter Form, wie uns in der Einfuehrung glaubhaft versichert wurde
Ein absolutes Muss!

Amy Stardust (erste Bewertung)


Kunzes & Levays genialster Geniestreich jetzt endlich in Vollendung

01.10.2015 - Standing Ovations, frenetischer minutenlanger Jubel und Bravi-Rufe im ausverkauften Raimund Theater in Wien zeigt wie die Menschen sich nach diesem Meisterwerk dem schönsten und persönlichsten Musical von Michael Kunze & Sylvester Levay gesehnt haben und nun überglücklich im Herbst 2015 16 Jahre nach der Welturaufführung in einer überwältigenden Neuinszenierung schwelgen dürfen!

Am 1. Oktober 2015 war es endlich soweit - nach der tollen Welturaufführung die ich im Oktober 1999 das erste mal sehen durfte und die mich sofort fesselte und in ihren Bann zog und die weiteren Aufführungen 2001 in Hamburg, Budapest, Wien Konzertant 2006, München 2006 und Zwickau 2008 sowie Tecklenburg ist es nun endlich wieder als phänomenale prachtvolle Grossproduktion im Raimund Theater zu sehen!

Auch wenn die prunkvollen Perücken die aufwändigen Hammer schönen Rokoko-Kostüme und die Klaviertastenbühne heute nicht mehr vorkommen - die Bühnenshow ist vollendet und schöner und eindrucksvoller als jemals zuvor!

Dieser Einfall einer Guckkastenbühne ist genial - der Rahmen glitzert immer in der jeweiligen Szenen und Kostümfarbe und macht das Stück atmosphärisch Dichter und emotionaler vor allem im Zusammenspiel mit den gestochen scharfen LED-Projektionen von echten Kirchen, Theatern, Schlossräumen - viel schöner als die künstlich bemalten Wände Anno dazumal...

auch der gewaltige Bischofsstab - eine echte Kutsche für Colloredo (und kein Brettergestell mehr wie 1999) sowie ein großer Totenkopf das Automobil der Webers, die mächtige Wundertruhe bei der Aufführung der Zauberflöte und das Klavier mit unendlich vielen Stühlen mit Hilfe derer die schwungvollen, zackigen Choreografien von Dennis Callahan entstehen (sein Markenzeichen) zeigen wie intensiv Harry Kupfer und Hans Schavernoch an der Inszenierung gefeilt und gearbeitet haben - und während die ELISABETH Inszenierung 2012 lediglich vereinfacht wurde hat man sich bei MOZART wirklich was bei gedacht was es auch zur besseren Neuinszenierung macht...

MOZART ist mein absolutes Lieblingsstück (rangiert noch vor ELISABETH und Rebecca) da man sich mit MOZART als Mensch einfach viel besser identifizieren kann und diese wunderbare geniale Musik mit den einfühlsamsten und deutlichsten Texten die Kunze je geschrieben hat habe ich einen Gänsehautschauer nach dem anderen besonders bei \"Ich bin Musik\", \"Niemand liebt dich so wie ich\", \"Schließ dein Herz in Eisen ein\", \"Was für ein grausames Leben\", \"Wie wird man seinen Schatten los\", \"Warum kannst du mich nicht lieben wie ich bin\", \"Dich kennen heißt dich lieben\", und natürlich \"Gold von den Sternen\" - allein hierbei sieht man wie Sylvester Levay Musikalisch aus dem Vollen schöpft!

Die Musik vom 27-köpfigen Orchester der VBW ist göttlich gespielt unter dem hervorragenden Dirigat von Michael Römer...Chapeu - da kann man sich nur auf die Gesamtaufnahme freuen..

Die Cast tut das übrige dazu - Oedo Kuepers ein toller so junger MOZART ist anders als Yngve ich finde ihn besser in der Rolle weil er das \"kindlichere\" und \"unselbständigere\" zeigt als Yngve damals da ist noch Unsicherheit und Ängstlichkeit in den Augen - sehr schön gesungen die Parts bei \"Warum kannst du mich nicht lieben\" wars geschehen - wer da nicht zu Tränen gerührt ist hat kein Herz...

Ana Milva Gomes schaut Klasse aus in ihrem atemberaubenden Kleid und den offenen Haaren Gold von den Sternen ihr Showstopper wobei ich die Reprisen von ihr in der Show noch sehr viel stärker empfinde als den Hauptsong! Die Farbenwechsel in der Szene absolut Top!

Am Ende des ersten Aktes steht das Ensemble Links und rechts in Bilderrahmen in der Guckkastenbühne mit dem Lichteffekt und dem Bühnennebel ein super Einfall und ein tolles Ende des ersten Aktes \"Wie wird man seinen Schatten los\"!

Thomas Borchert und Barbara Obermeier gekonnt souverän - Mark Seibert ist ein edler Fürst mit Hammer hoher Stimme - gefällt mir besser als Uwe Kröger damals aber mein Colloredo bleibt trotzdem Felix Martin obwohl Mark Seibert nahe rankommt!

Absolute Bombe auch Franziska Schuster als Constanze im übrigen passen das Krokodil und die Szenenrequisiten perfekt zum Prater da damals dort ja auch exotische Tiere präsentiert worden sind -

Gott sei Dank geht es morgen Abend weiter wieder bei MOZART und dieser Tanz wird so schnell nicht enden - Wien sieht mich 2015 und 2016 noch sehr oft...

Und die Musicalfreunde sollten dieses geniale Stück nicht verpassen...wer weiß wann es wiederkommt....

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


einfach gut gemacht !

28.09.2015 - J+H gehört zu meinen Lieblingsmusicals und ich habe es in unzähligen Inszenierungen gesehen. In Osnabrück gefällt mir die \"klassische\" Umsetzung des Stücks, so passen z.B. Kostüme und Bühnenbild in die Zeit. Wildhorn mit einem großen Orchester zu hören macht einfach nur Freude !
Die Darsteller sind zum großen Teil aus dem Stadttheaterensemble besetzt und ich hatte daher entsprechende Befürchtungen (der Opernchor bestätigt diese auch...). Ansonsten alles bestens ! Allen voran Jan Friedrich Eggers, der darstellerisch toll war und sich bei meinen bisher 3 Vorstellungen stimmlich noch weiter gesteigert hat. Auch Joyce Diedrich fand ich perfekt in der Rolle.
Osnabrück sollte ein Muss für alle J+H Fans sein und auch allen anderen ist es sehr zu empfehlen !

dolcetto (18 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Entbehrlich

27.09.2015 - Dieses Musical ist kein großer Wurf. Viel Hektik um eine entbehrliche und meist seichte Geschichte herum, die keinen Anspruch hat wirklich in die Tiefe zu gehen. Die Musik ist nett anzuhören, bleibt aber weder im Ohr noch im Gedächtnis. Die sonst sehr herausragenden Darsteller dieses Ensembles kämpfen sich durch die überfüllte Inszenierung und den dramaturgischen Unzulänglichkeiten.

Wohl nur etwas für besondere Liebhaber.

DeRpAuL (22 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


(Fast) perfekte Neuinszenierung

27.09.2015 - Am 25. September habe ich mir die Neuinszenierung von Mozart! im Raimund-Theater in Wien angesehen. Ich muss sagen: Wow! Das Musical war die Reise nach Wien auf alle Fälle wert und ich hätte es bereut, wenn ich es mir hätte entgehen lassen!

Nach der Originalinszenierung in Wien und der Tourproduktion im Deutschen Theater in München war dies das dritte Mal, dass ich Mozart! gesehen habe.

Es hat sich einiges getan in dieser Neuinszenierung, einige Lieder wurden gekürzt, etliche Textpassagen geändert, dafür wiederum Neues eingefügt. Insgesamt haben die Änderungen dem Stück sehr gut getan, die einzelnen Charaktere sind deutlich besser herausgearbeitet, das Agieren der Personen verständlicher und der Handlungsablauf flüssiger. Auch die Kostüme waren erfrischend zeitgemäß.

Die Cast ist insgesamt ein Traum! Bis auf Brigitte Oelke war an diesem Freitag die komplette Erstbesetzung auf der Bühne. Jede Rolle aus meiner Sicht perfekt besetzt. Eine Spielfreude auf der Bühne, wie man es nur selten so geballt zu sehen bekommt!

Dazu das Orchester der Vereinigten Bühnen Wien mit 26 Musikern kraftvoll und vom Ton her optimal ausgesteuert. So muss ein Orchester in einem Musical klingen! Daran sollte sich die Stage-Entertainment mit ihrer Sparbesetzung im Orchestergraben (trotzdem aber zu Premiumpreisen) ein Beispiel nehmen! Auch die Lautstärke und Aussteuerung der Mikrofone der Darsteller war bis auf kleine Ausnahmen nahezu perfekt!

Es gibt also eigentlich nichts auszusetzen außer..... das Bühnenbild. Wer Mozart! in seiner ursprünglichen Ausstattung gesehen hat (so wie ich) wird vom Bühnenbild etwas enttäuscht sein. Bis auf ein paar nette Ideen, wie z. B. die Fahrt auf dem Kettenkarussel von Wolfgang und Constanze, den Hippie-Bus der Weber´s oder den überdimensionalen Bischofstab, der sich aus dem Bühnenturm herabsenkt, beruhen nahezu alle Effekte auf der Bühne auf Projektionen. Auch sonstige Requisiten werden sparsam eingesetzt. Das ist sicherlich dem Kostendruck aufgrund der relativ kurz geplanten Laufzeit geschuldet, war mir aber definitiv zu wenig.

Insgesamt gibt es trotz der kleinen Abzüge für das Bühnenbild von mir die vollen 5 Sterne. Eine (fast) perfekte Neuinszenierung!

HelWol (erste Bewertung)


Das Mysterienspiel als Crossover-Rock-Show

26.09.2015 - EVERYMAN am Pfalztheater Kaiserslautern adaptiert erneut das mittelalterliche Mysterienspiel.
Die Kreativen haben den (für manche wohl angestaubt wirkenden) Stoff mit einem Flammenwerfer überarbeitet und ihn als bildgewaltiges, musikalisch packendes und Grenzen sprengendes Rock-Spektakel auf die Bühne gebracht.
Die optische Seite ist in jeder Hinsicht perfekt gelungen und hinterlässt großen Eindruck. Bühne, Kostüme und Lichtdesign sind eine professionelle und kreative Glanzleistung.

Die Musik stammt von der Progressive-Metal-Band Vanden Plas. Zum wiederholten Mal arbeitet die Band nun schon für zeitgenössisches Musiktheater.
Ihre Musik für EVERYMAN ist eine der reichsten, reifsten und packendsten Kompositionen, die man gegenwärtig in einem deutschen Musical hören kann.
Der Bogen spannt sich über Metal, Bombast-Rock, Klassik und Irish Folk bis zu Kirchenmusik. Dabei wirkt der furiose Klangteppich niemals beliebig oder brüchig. Der Gesamteindruck ist absolut schlüssig, dient der Geschichte, den Charakteren und Emotionen.

Ein weiterer Pluspunkt (man müsste eigentlich sagen Geniestreich) ist die ausnahmslos phänomenale Besetzung, die in Kaiserslautern zu sehen und zu hören.
Eigentlich ist es nicht richtig, jemanden hervorzuheben. Aber ich kann auch diesmal (wieder) nicht anders, als mich vor der unglaublichen Astrid Vosberg tief zu verneigen und erneut festzustellen, dass es offensichtlich nichts gibt, was sie nicht kann.

Wenn man das Haar in der Suppe suchen wollte, könnte man die Frage stellen, was es für einen Sinn macht die deutsche Uraufführung eines deutschen Kreativ-Teams komplett in englischer Sprache zu spielen.
Auch dürfte der eine oder andere Liedtext (Sprechpassagen gibt es so gut wie keine.) gerne etwas tiefgründiger und substanzieller ausgefallen sein.
Dennoch: Moral und Grundgedanke der Vorlage bleiben erhalten und werden von Szene zu Szene deutlicher und plausibler nachvollziehbar.

Johannes Reitmeiers Inszenierung ist ein fulminanter neuer und doch altbekannter Jedermann/EVERYMAN für die Generation Youtube und alle, die sich auf diese spannende und außerordentlich unterhaltsame Adaption einlassen möchten.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Kurzweilig

26.09.2015 - Ich habe gestern (25. September 2015, einen Tag nach der Premiere) Mozart! zum ersten Mal gesehen, kann also weder Vergleiche zu der Uraufführung oder der konzertanten Fassung, geschweige denn zu internationalen Produktionen ziehen.

Ich habe mich sehr darauf gefreut, da mir Elisabeth und Rebecca von Kunze und Levay sehr gut gefallen haben; die Musik kannte ich durch die Highlights-CD aus dem Theater an der Wien zumindest teilweise; damals wurde ja nicht alles auf die Scheibe gepresst, und inzwischen wurde auch einiges umgeändert.

Warum die 3 Sterne (empfehlenswert)?
Es war ein sehr kurzweiliger Abend, ich habe mich allgemein gut unterhalten. Momente mit Gänsehaut waren vorhanden, aber es gab - für mich überraschend - eher wenige, die hatte ich (leider?) beim Anhören der CD öfter. Wirklich berüht haben mich gestern eigentlich nur \"Gold von den Sternen\", \"Irgendwo wird immer getanzt\" (großes Bravo!) und \"Mozart, Mozart\". Einige Stücke, die mir auf CD auch sehr gut gefallen haben (\"Was für ein grausames Leben\", \"Wie wird man seinen Schatten los\" und \"Wie kann es möglich sein\") haben mich live leider nicht so überzeugt; zum Teil leider eher geschrien, waren sie mir Allgemein einfach zu laut (vor allem auch die Verstärkung der Instrumente): da konnte man leider nicht mehr wirklich raushören, wie schön diese Stücke eigentlich sind. Vielleicht wird da aber ja noch nachjustiert?

Leider funktioniert der Spannungsbogen im Stück nicht so wirklich, zumindest meiner Ansicht nach. Laut Kunze im Programmheft ist das \"eigentliche Thema von allen [seinen] Stücken\" \"Erwachsenwerden\"/\"unabhängig werden\"/\"sich selbst finden\". Diese Thematik wird auch von Baronin von Waldstätten unverblümt (wenn ich mich richtig erinnere in der Reprise von \"Gold von den Sternen\") dem Publikum ausgerichtet. Aber da wurde leider - wie ich finde - etwas zu viel auf einmal thematisiert, bzw. etwas zu wenig zu oft thematisiert, wodurch dann alle einzelnen Bestandteile relativ seicht daherkommen.
Dieses Erwachsenwerden ist (mindestens) dreifach zu finden: Da ist der Vater-Sohn-Konflikt (Leopold und Wolfgang), der Konflikt zwischen Angestelltem und Arbeitgeber (Wolfgang und Colloredo) und der Künstler-Mensch-Konflikt (Amadé und Wolfgang). Also einerseits Emanzipation vom Vater, andererseits vom Dienstgeber, darüber hinaus noch von \"seinem Schatten\". Ganz schön viel unabhängig werden, leider auch etwas repetitiv.

Vielleicht liegt es aber auch einfach an den mir zu kurz erscheinenden Sequenzen, dass vieles eher angerissen als ausgearbeitet erscheint. 30 Szenen (ein Prolog und 14 im 1. Akt, 15 im 2. Akt) in guten 2 Stunden Spielzeit, da kommt die Projektionsfläche - nebenbeibemerkt bis auf ein paar Sessel und ein Klavier in den meisten Szenen einziger Bestandtteil des Bühnenbilds - ganz schön in Fahrt. Schnell drängt man von einer Szene zur nächsten.

Alles in allem: Empfehlenswert.
Ich war gut unterhalten, (fast) nie gelangweilt, alle haben ihre Sache (zum Teil sehr) gut gemacht. Aber so richtig begeistert war ich leider nicht.

ebilein (2 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Reif für Salzburg

26.09.2015 - Die WA des Moralitäten Spiels Everyman im Pfalztheater war in jeder Hinsicht überzeugend.
Tolle Darsteller! Allen voran Randy Diamond ( Everyman) und Andy Kuntz (Tod). Die grossartige Ausstattung und eine klasse Tontechnik trugen mit dazu bei, dass der \"Teufel im Detail\" wirklich \"kein Haar in der Suppe\" ( Jedermann - H. v. Hofmannsthal) finden konnte.

Acid 1 (erste Bewertung)


Endlich in Deutschland

20.09.2015 - Habe die Premiere am 18.9 sehen dürfen und bin einfach begeistert.

Was das Team vom Staatstheater Braunschweig da auf die Bühne gebracht hat ist von vorne bis hinten Spitzenklasse.

Tolle Choreografien, wundervolle Musik ( herrlich gespielt vom hauseigenem Orchester ), ein herrliches Ensemble in das sich der Opernchor gut integriert hat, und eine Darsteller Riege, die unglaublich gut harmonieren und mit soviel Gefühl und Energie diesem Stück das Leben einhauchen.
Man kann eigentlich niemand einzeln erwähnen, da es eine unglaublich gute Gesamtleistung ist, jedoch möchte ich Monika Maria Staszak als Mutter erwähnen, die so berührend spielt und singt, dass es eine wahre Freude ist.

Schön auch, dass man sich entschieden hat, die Dialoge auf Deutsch und die Lieder auf Englisch ( mit Übertiteln ) auf die Bühne zubringen.

Das Thema Einwanderung, Duldung und Umgang mit Fremden könnte nicht aktueller sein.

Bravo!

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Tolle Show

15.09.2015 - die Show wurde komplett überarbeitet, im Vergleich zu dem Vorstellungen in Essen 2014.

Die sehr schwache \"Story\" in schlechter Erzählweise wurde entfertn und quasi fast ein Konzert daraus gemacht. Sehr gute Idee, gut gelungen! So steht der Unterhaltung nichts mehr im Wege

Wicked-Freak (23 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Gruselig!

10.09.2015 - Schlimm - schlimmer - am Schlimmsten!
Jedes (auch schlechte) Wort für diese Produktion wäre zu viel des Guten!
Admiralspalast wird von mehr entertainment geführt. Wer kauft solche Produktionen ein?

musicalman (5 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Ein Reigen einer unglaublichen Geschichte, Erzählung

10.09.2015 - Mit Katharina Abt ( alternierend Katharina Hierl)steht eine faszinierende junge Darstellerin auf der Bühne, die der zentralen Figur mit unglaublich hervorragendem, warmen Sopran in ihren Soli \"Wer ist wohl die berühmteste Frau der Welt?\" und \"Wer bin ich?\" eine gehörige Portion Mystik verleiht. Sie spielt die Figur nicht nur hervorragend, sondern sieht Mona Lisa auch noch unglaublich ähnlich. Eine hervorragende Besetzung in unserem kleinen Theater .
Roland Avenard macht jeden seiner Auftritte in verschiedensten Masken und Kostümen zu einem oft komischen Erlebnis. Er gefällt als übertrieben tuntiger Kaufhauskassierer ebenso wie als von den Museumsbesuchern entnervter Louvre-Wächter oder als geschäftstüchtiger Galerist. Mit kräftigem Pop-Tenor, der aus der sauberen Kopfstimme bis in eine satte Tiefe gleiten kann, ist Janko Danailow (alternierend: Michael Chadim) ein glühender italienischer Nationalist (\"Viva Italia!\"), bedient aber auch locker unterschiedlichste Rollenportraits wie den linkischen Pablo Picasso oder den Sensationsreporter Karl Decker. Hinter überdimensionalen Zeitungs-Collagen posaunen Abt, Bruhn, Avenard und Danailow als Pressestimmen in ihren \"Sensation\"-Quartetten immer wieder neue Schlagzeilen heraus und beweisen so, dass sie auch gemeinsam im Gesang harmonieren.
Ines

Inesrab (erste Bewertung)


Es ist so wie von Ihnen beschrieben

10.09.2015 - Hallo, kann Ihre Kritik nur unterstreichen. Das hier habe ich dem Admiralspalast geschrieben:

Über 3 Stunden dauert der \"Zauberer von Oz\". Das war nicht die einzige Überraschung dieser katastrophalen Produktion. Das gutwillige und gutgelaunte Publikum wurde mit einer Produktion bestraft, die man nur im weiteren Sinne als \"professionell\" betrachten darf. Für die saftigen Ticketpreise gibt es eine lange, aber ansonsten leider unzumutbare Show. Einige Darsteller können schlicht nicht singen, haben offenbar nur für die Produktion versucht ein paar Töne herauszubringen. Aber es geht bitter schief. Unerklärlich auch, warum der Regisseur mit einem solchen Sprachfehler auf der Bühne steht und versucht seinen Text zu artikulieren. Für ein Amateur-Provinztheater wäre diese Inszenierung nett, wenn auch um zwei Stunden zu lang. Doch wenn man für eine Karte rund 65€ verlangt, dann ist das wirklich eine vollkommen ungenügende Leistung. Die Kulissen sind billig, während der gesamten Show stapfen die Bühnenbauer über die Bühne als wären auch sie Schauspieler, so etwas hat noch niemand im Publikum gesehen. Die Tontechnik hat massive Probleme und das Orchester lieferte schiefe Töne. Liest sich wie ein totaler, ungerechter Verriss. Aber es war so, viele Zuschauer sind während der Vorstellung einfach gegangen. Keine Frage: Die jungen Schauspieler bemühen sich, besonders die Hexe versucht es noch einigermaßen. Aber wenn man die angeklebte Pyrotechnik am Hexenbesen offen sieht, dann kann keine Illusion entstehen. Die armen Kinder im Saal mussten drei Stunden aushalten, manche sind eingeschlafen. Was sollen sie um 23:30 Uhr im Theater auch anderes tun? Ich frage mich, ob die Verantwortlichen im Admiralspalast sich die Proben nicht mal angeschaut haben? Klar, hat sich die Truppe da oben auf der Bühne bemüht. Aber das geht einfach nicht. Nicht für den Preis, nicht für die Länge, nicht im Admiralspalast. Das ist schon sehr irritierend. Oder kann man den Admiralspalast buchen und dann auf der Bühne irgend etwas spielen? Fazit: Als Amateur-Theater für 60 Minuten naja, als 3-Stunden-Profiproduktion ein absurdes Szenario. Was ich nicht verstehe: So etwas muss man doch selber sehen!

Gruß Frank Farenski

farenski (erste Bewertung)


Cool! Mal anders. Abet sehr sehenswert!

10.09.2015 - Ich denke \"cool\" würde ich diese Aufführung bezeichnen, die ich im Sommer 2 mal besucht habe. Immer ausverkauft. Die Maria (Myrtes Montairo) und Tony (Carsten Lepper) sind schlichtweg ein Traumpaar.
Ihr gemeinsames Tonight und Tonys Maria liess mir Gänsehaut zurück. Echt schön gesungen. Auch schauspielerisch fehlt an nichts. Man schluchzt am Ende nur nocj. Die Inszenierung an sich ist sehr tanzlastig und ich verstehe die Inszenierung auch nicht immer, möchte aber meinem Vorredner nur in einem Punkt recht geben: Micky Maus und so haben nichts darin verloren. Das mir die Tänzer oder Sänger zu alt vorkamen kann ich nicht bestätigen. Riff (Rupert Marktaler) und Bernardo (Andreas Wolfram) mögen gegen ihren Typ besetzt sein aber in Zeiten von multi-kulti und Flüchtlingsdebatten passt es geradezu perfekt. Ein Stern Abzug für die zu vielen Tanzeinlagen. Vier Sterne für die Solisten!

musicalman (5 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Schwach inszeniert, teils fehlbesetzt, wundervolle Myrthes Monteiro

09.09.2015 - Als jemand, der West Side Story, v.a. die Musik, die Geschichte und den wundervollen Film, liebt, war ich bei meinem Besuch ziemlich enttäuscht.

Die Inszenierung ist schwach; man hat das Gefühl dass der Regisseur nicht wirklich viel von Schauspielregie versteht. Das Auftauchen von Figuren wie Mickey Mouse und Spiderman während der \"America\"-Szene erschien mir nicht nur so sinnlos, sondern total unpassend und unwitzig, genauso die hin und wieder auftauschenden Clowns. Sollte sicher innovativ und \"hip\" sein, wirkte aber nur peinlich.

Von der Choreo hatte ich mir anfangs viel erhofft, das ich den Prolog ganz gut gemacht fand, das Niveau sank danach aber rapide. \"America\" und das \"Dream Ballet\" fand ich sehr übel anzusehen.

Viele der Hauptdarsteller fand ich u.a. wegen ihres Alters fehlbesetzt und manche Stimmen wirkten auf mich eher unangenehm.
Eine große Ausnahme stellte Myrthes Monteiro als Maria da. Sie war eindeutig mein Highlight des Abends.

Schade, dass ein Haus wie die Oper Leipzig, so etwas auf die Bühne bringt. Ich hätte mir an sehr vielen Stellen bessere dramaturgische Arbeit und vor allem passende Choreographien gewünscht. Zu schade, dass die Originalinszenierung von Jerome Robbins nicht mehr aufgeführt wird.

mortifer (erste Bewertung)


Schwaches Stück, aber tolle Cast und tolles Orchester

06.09.2015 - Die größte Schwäche ist das Stück. 3 Stunden Katz- & Maus-Spiel ohne wirkliche Höhepunkte. Da kann das Ensemble noch so spielen und das Orchester noch so toll sein, die Schwäche des Stücks bekommt man nicht ganz weggebügelt. Bühnenbild ist bunt, schlicht und ausreichend. Funke ist alles in allem aber nicht übergesprungen.

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Sensationelles Orchester und eine spiefreudige Cast

04.09.2015 - Das Gastspiel in München war nach Wien der zweite Besuch dieser Show. Die Inszenierung ist nahezu identisch aber alles eine Nummer größer.

Das Ensemble, die einfache aber effektvolle Bühne und vor allem das Orchester. Der teils geniale Big Band und Swing Sound kommt mit dem Orchester der Staatsoperette richtig zur Geltung.

Der Ton im Deutschen Theater München war knackig und am besuchten Abend (4.9.) sehr gut abgemischt. Selbst in den großen Ensemblesnummern war die Textverständlichkeit wirklich gut. Es war zudem ein Genuss akzentfreie Dialoge zu hören.

Herauszuheben ist Jannik Harneit der fast die gesamten drei Stunden auf der Bühne herubwirbelt und Klasse singt. Auch die Rollen von Karl und Frank sen. stechen aus dem großen Ensemble hervor.

Besonders schön war es die Doppel CD zur Show in deutsch mit der Dresdner Cast gleich im Theater erwerben zu können.

Es war wieder ein wunderbar unterhaltsamer Abend mit Klasse Musik, witzigen und berührenden Momenten und einer Cast der man die Spielfreude wirklich anhört und ansieht.

mrmusical (54 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Tolle, unvergessliche Show

02.09.2015 - Ich hab gestern die Show im Kampnagel, Hamburg gesehen und kann nur sagen,eine einmalig,hinreissende Show, die mich vom Anfang bis zum Ende zum mitsingen, Klatschen und tanzen animiert hat. Ich hab mich sofort in meine jugend zurück versetzt gefühlt.Was mich sehr beeindruckt hat war, dass die Künstler so gut deutsch gesprochen haben, was ich noch nie in einer Show bei englischsprechenden Künstler erlebt habe, da wurde nie deutsch gesprochen.
Sofern ich es noch schaffe, werde ich bis 20. September versuchen nochmal in die Show zu gehen.
Den Künstlern vielen Dank für den schönen Abend, macht weiter so.

Asti12 (erste Bewertung)


Dreister Schwachsinn

31.08.2015 - Wir waren zu viert in der Premiere des Stückes und unsere Stimmung sank von Minute zu Minute.
In der Pause waren wir noch der Meinung, dass jede Schulaufführung, die wir bisher gesehen hatten, noch besser inszeniert war. Am Ende jedoch konnten wir nur noch mit gesenktem Kopf die Flucht ergreifen! Es ist irgendwie eine Frechheit, wenn man eine Fernsehserie nimmt und dort - garantiert ohne die Genehmigung der Produzenten der Serie einzuholen - frech die Figuren und sogar die Gags aus diversen Folgen der Sitcom klaut! Sowas nennt sich kreatives Eigentum (von den Rechten der Fernsehproduktionsfirma gar nicht zu reden). Noch dreister aber ist es, wenn man sich die Musik vom \"Little Shop Of Horrors\" fast komplett nimmt und die von Michael Kunze übersetzten Songs mal eben dümmlich \"umtextet\". Das ist absolut ärgerlich und keineswegs kreativ. Da dies nicht die erste Produktion dieser Art von Claudio Maniscalco ist, bei der er mal eben Sachen umtextet und versucht in einen Konsenz mit flacher Handlung zu bringen, sollte man langsam überlegen, ob man hier nicht einen Riegel vor schiebt! Bei anderen Juke-Box-Musicals werden die Songs wenigstens in ihrer Ursprungsform belassen, hier werden aber immer wieder Songs - für die es gute deutsche Übersetzungen bereits gibt - frech umgetextet. Und so schön die Kostüme in diesem \"Stück\" auch sein mögen - wie bringen sie eigentlich die Handlung voran bzw. was haben sie mit der Handlung zu tun? Die armen Darsteller schwitzen sich in ihnen sichtbar kaputt... Insgesamt fanden wir, dass das Stück völlig undurchdacht war und bis auf die Kostüme null Kreativität von der Buchseite und Inszenierungseite aus zu erkennen war. Die Gags waren flach und oft so tief unter der Gürtellinie, dass man nur errötend den Blick senken konnte. Hier hat sich jemand in jedem Fall ein wenig als Darsteller, Buchautor etc. in Personalunion erheblich überhoben und selbst überschätzt. Das Etablissement an sich jedoch hätte weitaus Besseres verdient - und auch das freundliche Personal, das einem Leid tun kann, weil es dieses Stück sicherlich oft über sich ergehen lassen muss! Fazit: Nicht auf Nummer sicher klauen, sondern bitte mal Neues auf Risiko kreieren. Danke!

[Anm. der Redaktion: Zu dieser Wertung liegt eine Antwort von Regisseur Claudio Maniscalco vor. Da dieser Bereich der musicalzentrale.de für direkte Leserwertungen für Stücke vorgesehen ist, haben wir die Diskussion ins Forum verschoben: http://www.musicalzentrale.de/index.php?service=30 &subservice=1&details=5153&page=0&count=yes ]

MameDolly (erste Bewertung)


Beitrag vom 31.08.2015 gesperrt

Claudio Maniscalco (erste Bewertung)


Gut gemeint...

27.08.2015 - ...ist aber leider noch nicht gut gemacht.

Sicher gibt es einiges an MEMPHIS, was gut oder sogar vorzüglich gelungen ist.
Eine virtuos singende und charismatisch auftretenden Hauptdarstellerin, eine temporeiche manchmal emotional packende Komposition, eine hochdynamische Choreografie und eine adäquate optische Umsetzung, die authentisches 50er Jahre Flair versprüht, sprechen für das Musical.

Auch das Buch, dass sich mit der Rassenproblematik in den USA der 50er Jahre beschäftigt, hat einen interessanten und lobenswerten Ausgangspunkt.
Der Knackpunkt ist allerdings, dass Buch und Text nur in den seltensten Fällen eine überzeugende und glaubwürdige Entwicklung der Geschichte und der Charaktere gelingt.

Vollkommen unklar bleibt z.B. weshalb das zentrale Liebespaar, Felicia und Huey, zumindest zeitweise Ressentiments und gesellschaftlichen Zwang überwinden und zusammen finden.
Konträrer und widersprüchlicher können zwei Menschen eigentlich nicht sein. Was verbindet den weißen, naiven, teilweise infantilen, schwächlichen Jungen und die dunkelhäutige, selbstbewusste, kämpferische, intelligente Powerfrau? Einzig die \"schwarze\" Musik?! Das ist als überzeugende Begründung einfach zu wenig und zu klischeehaft.
Autor Joe DiPietro erspart den Zuschauern wenigstens ein süßliches Happy End, weiß aber trotzdem nicht, wie er den Handlungsverlauf sinnvoll und dramatisch schlüssig enden lassen soll.
So wird die Geschichte einfach brachial und unbefriedigend übers Knie gebrochen und für beendet erklärt.

Die gelungenen Aspekte der Inszenierung können leider nicht das schwache und unmotivierte Buch überstrahlen.
So hält sich dann meine Begeisterung für MEMPHIS sehr in Grenzen.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Großartiges Musical

20.08.2015 - Ich hatte das Vergnügen Mary Poppins einige Male zu sehen, ich war immer wieder begeistert.

Die Besetzung ist wirklich gelungen, wahrscheinlich der schwächste (schauspielerisch) war Reinhold Kramer, allerdings sah ich von einer Aufführung zur nächsten eine wirkliche Steigerung. Die perfekte Mary ist für mich Annemieke und Milica spielt eine berührende Mrs Banks. David als frecher Bert wirbelt mit Elan über die Bühne und die Kinder sind alle toll und bewundernswert, weil sie das ganze Stück hindurch fast permanent auf der Bühne stehen und eine sensationelle Leistung bringen.
Das Orchester ist wundervoll, es gab vielleicht anfänglich Abstimungsschwierigkeiten mit den Mikros, mal waren die Stimmen zu leise bzw. das Orchester zu laut, das passt jetzt alles wunderbar.

Das Bühnenbild ist sensationell, technisch sicher schwierig aber sehr effektvoll, es fließen die verschiedenen Szenen wunderbar ineinander.

Das sich das Musical eher an die Bücher anlehnt und weniger an den Film ist auch interessant, da ich als Kind nur die Bücher gelesen habe hat mir das besonders gut gefallen.

Ein verdienter Erfolg der Wiener Bühnen, ein Musical für jedermann, Kinder und Erwachsene, mit mitreißenden Melodien, einem bezauberndem Bühnenbild und einer hinreißenden Besetzung.

DailyMusic (erste Bewertung)


Lauwarme Epochenbeschwörung

19.08.2015 - Ein Grand Hotel im Berlin der 20er Jahre, illustre Gäste, darunter eine alternde Ballerina, eine junge Sekretärin, ein adeliger Baron, der eigentlich ein Dieb ist - schon beim Gedanken an diese Szene, entstehen im Kopf atomsphärische Bilder.
Leider bleiben diese Bilder bis zum Ende des Abends stärker als den mauen Aufguss, den das sonst so interessante Southwark Playhouse mit \"Grand Hotel\" zu bieten hat.
Beginnend mit der fragwürdigen Entscheidung, das Publikum vis a vis zu setzen und die Darsteller über einen schmalen Korridor dazwischen zu manövrieren, verzichtet die Inszenierung auf jegliches Bühnenbild: ein großer Lüster (der am Ende doch höchst peinlich tatsächlich zu Boden fährt), Stühle und ein rollender Schreibtisch bleiben die einzigen Bühnenelemente des Abends.
Selbst eine starke Besetzung hätte Schwierigkeiten hier die Atmosphäre der Zwanziger Jahre, speziell in Berlin, zu erwecken.
Doch leider ist der Cast auch absolutes Mittelmaß, wirkt durchweg sehr britisch und masken- und kostümtechnisch als Hilfe auch nur schwach der Epoche verbunden. Sowohl stimmlich als darstellerisch sind die Darsteller der Nähe des kleinen Raumes nicht gewachsen. Das Typ-Casting ist auch daneben: die alternde Ballett-Diva (die auf Abschiedstournee ist und noch tanzt(!) hat Maße und Gebaren einer alternden Operndiva; die junge Sekretärin, die von Hollywood träumt, ist eine völlig blasse Erscheinung mit einer recht hübschen Stimme und bei dem die Hotelgäste beklauenden Baron wirkt die Noblesse so unecht wie die Stimme gepresst klingt. Nach pausenlosen 100 Minuten kehrt man also von keiner Zeitreise zurück. Schade!

maison_usher (7 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Großartig! Mit einer kleine Einschränkung...

19.08.2015 - Absolut sehenswert! Musical at its best.
Lediglich die Szene der Verwandlung Louises hin zur Burlesque-Diva fand ich nicht wirklich nachvollziehbar. Nicht gut inszeniert und (in der Vorstellung, die ich gesehen habe) zu indifferent von Lara Pulver gespielt.
Auch in der letzten Szene bleibt sie zu blass und zu zahm, so dass es Roses letztem Song ein bisschen die Dramatik nimmt.
Aber der Rest ist wunderbar: ganz großes Musical!

maison_usher (7 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Beeindruckende Inszenierung mit einer Top-Hauptdarstellerin

19.08.2015 - Ich kann der Kritik nicht zustimmen: das Stück mag im zweiten Akt nicht ganz so stark sein wie zuvor, aber es ist eine realistische und für eine Musical sehr schonungslos erzählte Geschichte über Prostitution, Hoffnung auf ein besseres Leben und den richtigen Glauben in die falsche Liebe.
Sehr klar wird im ersten Akt erzählt, wie sich die Welten der viatnamesischen Frauen, die sich für die Aussicht auf ein ein Leben im Wohlstand zur Prostitution zwingen, von denen der Adrenalin gepumpten amerikanischen GI\'s unterscheiden.
Warum Kim und Chris getrennt wurden, zieht sich als spannungsvoller Moment bis in den zweiten Akt, den ich zu keiner Zeit hinterfragt habe: umso berührender dann das Scheitern der gemeinsamen Flucht als Rückblende zu sehen (wo der Helikopter, der zu sehr an eine Bühnenmaschinerie erinnert, das Unspektakulärste und Enttäuschendste bleibt, aber auch schnell vergessen ist).
Mit einer Ausnahme ist die aktuelle Londoner Besetzung Weltklasse! Tolle Stimmen und schauspielerische Leistungen, von denen man sich einen Film vorstellen könnte, so detaiiliert und fein gespielt. Herausragend die Kim von Eva Noblezada. Eine wunderbare Stimme, voller Facetten, die die Entwicklung Kims beeindruckend nachvollziehbar macht. Was für eine Darstellerin, ein großer Theatermoment! Auch der verschmitze Engineer von Jon Jon Briones ist hervorragend, fern von Asien- oder Zuhälterklischees gespielt, sondern als durchtriebener Mensch. Chris Peluso fällt dagegen deutlich ab: seinem Chris nimmt man die anfängliche Zerissenheit, die ihn in die Beziehung mit Kim treibt, überhaupt nicht ab. Spannungslos steht und geht er herum, die Stimme klingt schön, aber langweilig. Dass die Liebesgeschichte dennoch funktioniert, ist der unglaublichen Präsenz von Eva Noblezada zu verdanken, die ihn einfach mitreißt. A star is born!

maison_usher (7 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Dumm und platt

19.08.2015 - Ich schließe mich der null-Sterne-Kritik an, dazu folgendes: Ich zähle mich als Fan der Serie, aber das, was hier geboten wird, hätte mich diese Serie nie ein zweites Mal anschauen lassen! Die Musik ist lieblos zusammen geschußtert, der zweite Teil verliert absolut an Tempo und wird nur zur Nummern-Revue mit \"Licht aus - Licht an\". Ausserdem: Mal hat die Mutter einen schwäbelnden Dialekt, mal einen Berliner Dialekt. Warum? Und warum sieht man nie die Kinder, um die es doch auch gehen sollte in einem Stück mit diesem Titel? Als nächstes gibt es sicherlich im Wilde Oscar das Musical \"Housewives Desperate\" zu sehen (Kleine Titeländerung, damit die Ähnlichkeit nicht zu sehr auffällt). Und dazu dann die Musik aus \"Hairspray\" mit neuen Texten, wo dann nicht gesungen wird \"You can`t stop the beat\", sondern Bree Van de Kamp am Herd steht und singt:\"Weil ich kochen lieb\". Ich geben den einen Stern nur für die Darsteller dieses Stückes.

Naennyfan (erste Bewertung)


Charmante und kurzweilige Produktion

19.08.2015 - Eine leichte Geschichte, mit der richtigen Portion Augenzwinkern inszeniert und choreographiert (denn sonst würden einem ja die Haare zu Berge stehen, wenn man das Frauen- und auch das Männerild ernst nehmen würde). Großartig besetzt von den Hauptrollen bis hinein in die sechs restlichen Brüder und eine raffinierte, atmosphärische Bühnenlösung, deren Holzkonstruktion sich nicht besser mit den Bäumen und Sträuchern des Regent\'s Parks verbinden könnte!

maison_usher (7 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Suuuper show

18.08.2015 - Ich war so gespannt auf das Stück. Es hat meine erwartung einfach übertroffen.ich war so begeistert, viel gelacht.die Kostüme und alles drum herum natürlich der Knaller und nicht zu vergessen die Bedienung vom wilde Oscar sehr nett!kann die Show nur weiterempfehlen!

Man Dy (erste Bewertung)


Überwiegend gut gelungen

16.08.2015 - Wieder gibt es ein neues Historien-Musical aus der Spotlight Produktion.
Auch wenn DIE SCHATZINSEL vielleicht nicht rundum perfekt gelungen ist, so ist sie doch unterhaltsam, hochprofessionell, nicht ohne Bildungsanspruch und ihr Geld absolut wert.

Man könnte beklagen, dass der erste Akt nur schwer in Fahrt kommt. Ihm fehlen die dramaturgisch packenden, emotionalen und auch musikalischen Höhepunkte.
Auch ist die Personenzeichnung sehr einfach und schlicht gehalten. Die meisten Protagonisten wirken recht schablonenhaft und eindimensional. Konstellationen werden eigentlich nur behauptet. Sie haben kaum Zeit sich nachvollziehbar zu entwickeln.

Geschuldet ist dieser Zeitdruck dem Umstand, dass eigentlich zwei Stücke in einem Musical erzählt werden.
Auf unterschiedlichen Zeit- und Erzählebenen werden Stevensons Lebensweg als auch sein Roman DIE SCHATZINSEL dargestellt.
Das ist ein sehr ambitioniertes Vorhaben und unter Berücksichtigung der oben genannten Abstriche auch bewundernswert gelöst.
Das (Musical-)Buch schafft es harmonisch und fließend die beiden Geschichten immer wieder zu verbinden und zu trennen. Die Inszenierung kommt sehr gekonnt ohne störende Fragmente und Brüche aus.

Sehr hilfreich ist dabei auch eine überaus gelungenes Bühnenbild. Große fahrbare Bühnenelemente, Vorhänge, Projektionen und Filmeinspielungen sind ständig im Einsatz. Ohne hektisch zu wirken, lassen sie die große Anzahl unterschiedlichster Schauplätze plastisch entstehen.

Die Darstellerriege ist bestens ausgesucht.
Friedrich Rau, Ana Thoren, Frank Logemann, Andreas Lichtenberger und Norbert Lamla sind alle gesanglich stark und mit professioneller Bühnenpräsenz bei der Sache.
Schauspielerisch ist aber leider auf Grund der literarischen Vorgabe nicht mehr möglich.

Hauskomponist Dennis Martin hat die beiden Erzählebenen unterschiedliche Stilrichtungen verwendet.
Für Stevensons Lebensweg (inklusive Liebesgeschichte) gibt es klassische Musical-/Balladenkompositionen.
Für die Seeräubergeschichte hat er ein Spannung erzeugendes, filmartiges Underscoring mit einzelnen Shanty-Anklängen.
Das passt bestens.

Gute Kritiken, ausverkaufte Vorstellungen und der lautstarke Jubel des Publikums bestätigen, dass die Kreativen von Spotlight auch diesmal wieder den Geschmack getroffen haben.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Der Klassiker

16.08.2015 - Inszenierung zu klassisch und zu brav. Manchmal hatte ich das Gefühl, die Darsteller wüssten nicht was sie tun. Schade, aus dem Stück hätte man viel interessante Aspekte herausholen können. Das Ende mit dem Happy End zwischen Jesus, Mary und Judas tut dem Stück nicht wirklich gut. Musikalisch sehr gut bis durchwachsen. Eine kleine Band spielt auf. Vielen kommt aus der Konserve. Glenn Carter ist dann nach 15 Jahren dann doch etwas abgenutzt. Manchmal schreit er zu sehr als zu singen. Rachel Adedeji singt toll. Ebenso Cavin Cornwall als Caiaphas. Tim Rogers war als Judas eher enttäuschend. Zu gepresst klang seine Stimme und für die anspruchsvollen Stücke doch zu wenig temperiert. Ansonsten ein gut aufgelegtes Ensemble, welchem ich ein interessantes Inszenierungskonzept gewünscht hätte. War aber wohl aufgrund der Tourneetauglichkeit nicht anders umzusetzen.

jongleur (39 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


eine Show zum verlieben

16.08.2015 - Die Nännie im wilde Oscar besticht durch die einngestzte Liebe zum Detail. Tolle Stimmen führen durch einen unterhaltsamen Abend. Jeder Darsteller steht für sich brilliant da. Franziska als Mutter ist super. Wer hätte gedacht dass sie so klasse singt. Tolle Kostüme und witzige Bühnenrequisiten. Klasse gemacht. Trotz der Hitze war es ein coolöes Erlebnis... vielen Dank an alle Beteiligten


Ein Leben im bürokratischen Teufelskreis

16.08.2015 - Carl Zuckmayer wollte in seinem \"deutschen Märchen\" über den Schuster Wilhelm Voigt mehr beschreiben, als den Diebstahl der Kasse im Rathaus Köpenick durch einen verkleideten Ex-Sträfling. Es ging ihm um die Darstellung des kleinen Untertans, der an der Bürokratie des deutschen Kaiserreichs scheitert und dem es trotz aller Bemühungen nicht gelingt, ein Leben als rechtschaffener \"Untertan\" zu führen.
Dies ist nach meiner Meinung dem Kreativ Team um Heiko Stang hervorragend gelungen. Die von ihm komponierte Musik illustriert jede Szene sehr passend, kreiiert die richtige Atmosphäre und ist so verschieden, dass zu keinem Zeitpunkt Langeweile aufkommt. Es entsteht das Bild des untergehenden Kaiserreiches um die Jahrhundertwende in allen Facetten.
Die Besetzung spielt und singt durch die Bank großartig. Maximilian Nowka spielt die Schuster Wilhelm Voigt mit solcher Intensität, dass man manchmal vor Mitleid mit dem armen Kerl heulen möchte. Dass Nowka so groß ist, wie die meisten Männer auf der Bühne fällt erst beim Applaus auf, vorher hat man das Gefühl, dass er von seinem Leben gebeugt und gebeutelt ist. Außer Nowka spielen alle Darsteller mehrere Rollen und meistern die häufigen Wandlungen klasse.
Dem Tonmeister gebührt ein Extra-Lob, alle Stimmen sind klar und sehr gut zu verstehen, Gesang und Sprechtexte gehen harmonisch ineinander über. Das 8- köpfige Orchester spielt mit Schwung und ist, da es in der Hauptsache Musik aus der Jahrhundertwende und ein bischen Jazz gibt auch völlig ausreichend.
Die Lokation und das Bühnenbild tragen besonders im zweiten Akt, wenn der Innhof beleuchtet ist ihren Teil zum Gelingen der Show bei.
Insgesamt ein wunderbarer Abend, einziger Wermutstropfen ist die geringe Besucherzahl. Es wäre toll, wenn noch mehr Touristen den Weg nach Köpenick finden würden, soweit ist es nun wirklich nicht, man kann um das Rathaus herum sehr schön bummeln, an der Spree/Dahme sitzen und essen und so einen schönen berlin-typischen Abend haben ohne sich mit den Touristenmassen durch Friedrichshain zu quälen.
Ich kann nur empfehlen, die verbliebenen Vorstellungen zu nutzen!

Charlotte (43 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Eine Show zum Verlieben

16.08.2015 - Das Stück ist sehr lustig, ein Garant für einen amüsanten, kurzweiligen Abend. Es ist nicht das erste Stück, von/mit dem Claudio Maniscalco mich begeistert... ich liebe den Gesang von Nännie Cara Ciutan, Franziska Traub als Mama Molly ist der Brüller. Henry Nandzik, der Butler Buddy, mit seiner Mimik unschlagbar. Und dann Isabelle Gensior, die Tittie Green, die allein schon durch das Kostüm die Lacher auf ihrer Seite hat. Ich find es fantastisch!...und schau es mir noch ein weiteres Mal an...

G. Dierks (erste Bewertung)


witzig - spritzig - toll

16.08.2015 - Ich hatte einen ganz großartigen Abend bei der Nännie-Premiere. Es war kurzweilig und ich habe mich köstlich amüsiert, ja den Bauch gehalten vor Lachen. Allein die originellen Kostüme sind ein Knaller. Das an allen Stellen liebevoll inszenierte Stück muss man einfach gesehen haben.

SabiKen (erste Bewertung)


Super Show!

15.08.2015 - Eine sehr gute Location, super Service! Das Stück \"Die Nännie\" hat uns sehr gut gefallen. Tolle Schauspieler, schöne Spezialeffekte und vor allem die Kostüme sind ein Augenschmaus.

RobertRescue (erste Bewertung)


Geile Show

14.08.2015 - Oh mein Gott ich war sowas von geflashed von dieser Show! Ich habe We will rock you in Köln gesehen und war total begeistert!
Ich liebe Queen Musik und das war super umgesetzt, die Band war der Hammer!
Am besten fand ich den Galileo, der hat so toll gesungen wie Freddy und er hat mich auf von seiner Körperhaltung total an ihn erinnert!
Wer gar nicht ging, war dieser Wikinger, das war Fabio Diso! Er klang wie Dieter Bohlen, keine Stimme, war mehr Spargeltarzan als Mann und schauspielerisch einfach nur peinlich! Daher war es nicht schlimm dass er im ersten Akt gestorben ist!
Die andren Leute auf der Bühne waren einfach nur spitze, die hatten richtig Spass und das hat man bis in den Zuschauerraum gespürt! Einfach nur toll!

musicalfanwwry (erste Bewertung)


Beitrag vom 08.08.2015 gesperrt

dr.greiner (erste Bewertung)


Beitrag vom 08.08.2015 gesperrt

Kathleen Zirschke (erste Bewertung)


Beitrag vom 08.08.2015 gesperrt

Buchholz Doreen (erste Bewertung)


Die Gailtalerin ist wieder da!

07.08.2015 - Lange, lange bevor die Marketingabteilung eines Entertainment-Multis beschlossen hatte, dass TANZ DER VAMPIRE ein Kult-Musical sein muss, und lange, lange bevor die meisten Mitglieder des muz-Forums das Licht der Welt erblickten, gab es schon den ultimativen Musical- (oder besser Rustical-) Kult in Österreich und Deutschland: DER WATZMANN RUFT.

Vollkommen alterslos, unkaputtbar und alternativlos wird der ultimative Jodelwahnsinn wieder einmal für einige Vorstellungen im Münchner Lustspielhaus aufgeführt.
Wie nicht anders zu erwarten, wird auch heuer wieder jede dumpfbackige Volkstümelei zermalmt und die Alm in Grund und Boden gerockt.
Wolfgang Ambros legendäre Komposition ist zwischenzeitlich bei der Generation 50+ als zeitlose Populärkultur ins Langzeitgedächtnis übergegangen und wird dementsprechend abgefeiert. Im plüschig-intimen Rahmen des Lustspielhauses findet eine interaktive Bespassung statt, die man sonst eigentlich nur von der ROCKY HORROR SHOW kennt. Das begeisterte Publikum jodelt, echot und schunkelt, was das Zeug hergibt.
Die Darsteller auf der Bühne scheinen eben soviel Gaudi zu haben und geben Vollgas.
Die sechs Darsteller um Ur-Gailtalerin M.O. Tauchen sind stimmlich bestens in Form und komödiantisch allerbestens auf den speziellen WATZMAN-Humor (Warnung! Kinder und Schwiegermütter unbedingt zu Hause lassen!) geeicht.
Die vierköpfige Band (zwei geniale E-Gitarren) rockt das Haus und parodiert die Volksmusik-Szene hemmungslos.
Das ist wahrer Kult!

Auffi! Nauffi! Da Be-ag ru-aft!

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Bestens besetztes Rockmusical

06.08.2015 - Gut, die Story ist etwas seltsam,
aber im Vordergrund steht hier ja auch vor allem:
Rock + Gute Laune + Sex + Ein hoher Mitmachfaktor.
All das wird im Deutschen Theater erfüllt.
Wer sein Equipment wie Wasserpistolen oder Konfetti vergessen hat, kann es sich im Deutschen Theater kaufen :)

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Tecklenburg ist einfach Spitze

05.08.2015 - Mit Cats hat Tecklungburg sich mal wieder übertroffen.Wer Tecklenburg mag ein muß.Yngve Romdal wieder toll.Fahrt hin.

WÖBBEL04 (9 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Tolle Cast und gute Geschichte

03.08.2015 - Die Spotlight-Musicals sind eine Reise wert. Bei der Schatzinsel gibt es zwei Handlungsstränge: Das Leben des Autors und die Entstehung des Buches \"Die Schatzinsel\". Ein wieder sehr gelungenes Stück mit überzeugenden Darstellern. Hoffentlich wird es in den nächsten Jahren nochmals gespielt.

Lisa09 (12 Bewertungen, ∅ 2.9 Sterne)


Auf die Ohren

02.08.2015 - Eine eindrucksvolle Aufführung,aber: DEr Verantwortliche für die Tontechnik ist entweder stocktaub, ahnungslos oder hackevoll gewesen. Besonders der Hoehepunkt \"Jesus Christ Superstar\" war über der Schmerzgrenze- und fast jeder Auftritt von Judas.
Meine Frau hat sich die Ohren zugehalten. Schade

Dieterdieter (erste Bewertung)


Beitrag vom 01.08.2015 gesperrt

Kritikerin (erste Bewertung)


Beitrag vom 30.07.2015 gesperrt

maison_usher (7 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Beitrag vom 30.07.2015 gesperrt

ballrock2 (20 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Beitrag vom 30.07.2015 gesperrt

ballrock2 (20 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Beitrag vom 30.07.2015 gesperrt

ballrock2 (20 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Beitrag vom 30.07.2015 gesperrt

ballrock2 (20 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Beitrag vom 30.07.2015 gesperrt

ballrock2 (20 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Beitrag vom 30.07.2015 gesperrt

ballrock2 (20 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Beitrag vom 30.07.2015 gesperrt

ballrock2 (20 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Beitrag vom 30.07.2015 gesperrt

ballrock2 (20 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Beitrag vom 30.07.2015 gesperrt

ballrock2 (20 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Beitrag vom 30.07.2015 gesperrt

ballrock2 (20 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Beitrag vom 30.07.2015 gesperrt


Etikettenschwindel

30.07.2015 - Eine absolute Enttäuschung! Das Schlimmste ist die Abmischung des Tons, die schon bei der Handy-Ansage am Anfang völlig übersteuert ist. Die Sänger klingen wie im Fußballstadion mit einem ätzenden Hall und einzelne Band-Stimmen gehen völlig unter. Die Besetzung ist eine Farce: Glenn Carter als Jesus klingt als ob er markiert um sich dann völlig unmotiviert in ein Rock-Gejaule zu werfen, die Mary der Rachel Adedeji ist ein dünne, unsichere und schwache Mezzo-Stimme, die ein bisschen auf Sopran macht. Der sängerische Tiefpunkt ist der Judas von Tim Oxbrow, eine hohe, quiekige Stimme, der nur herumschreit. Dazu eine statische, laienhafte und völlig uninspirierte Inszenierung. Buh!

maison_usher (7 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Begegnung mit einem Genie

30.07.2015 - Auf dem Weg zur Premiere hatte WAKE UP AND DREAM erst die Klassifizierung Musical, dann Revue und schlußendlich nun Songbook.

Nach welchen Maßstäben kann man nun gerechterweise eine solche Inszenierung beurteilen? Schwierig! Es ist nun mal kein Musical, kein Schauspiel mit Musik und auch keine Revue.

Das Ergebnis ist, wie nicht anders zu erwarten, sehr fragmentarisch ausgefallen.
Ein paar Lebenseckdaten von Cole Porter werden einfach nur gesprochen oder in knappen Dialogszenen dargestellt. Das erfolgt in chronologischer Reihenfolge. Alleine sein schwerer Reitunfall wird quasi als Rückblende eingefügt.
Unterlegt oder flankiert werden diese Daten mit Liedern aus dem riesigen Lebenswerk Porters. Mitunter ist die Zuordnung der Lieder allerdings kaum nachvollziehbar.
Sie erfolgt schon einmal nicht analog zum Handlungsverlauf zeitlich angepasst.
Auch stimmungsmäßig und inhaltlich wirkt die Auswahl mitunter unpassend, wenn z.B. die Ehe mit Linda in eine ernsthafte Krise gerät und zu zerbrechen droht, erklingt das komödiantische \"Always true to you\".
Falsch platziert wurde auch \"Wunderbar\" aus KISS ME KATE, dass hier zu einer Probenszene aus SILK STOCKINGS erklingt.

Das achtköpfige Musicalensemble (nur in der Eröffnungsszene noch ergänzt um zwei Schauspieler) leistet gesanglich, tänzerisch und schauspielerisch überzeugende Arbeit, ist homogen und spielfreudig.
Es ist allerdings schwierig, in manchen Szenen unmöglich, dass ein so übersichtliches Ensemble die riesige Opernbühne des Nationaltheaters mit der nötigen Intimität und Atmosphäre erfüllen kann. Ausstattung und Beleuchtung sind diesbezüglich auch nicht sonderlich hilfreich. Man kann sie bestenfalls zweckdienlich nennen.
Regie und Buch konzentrieren sich, wie gesagt, nur auf sehr wenige Stationen aus Cole Porters Leben: schwierige Kindheit - Lebemann - Homo- bzw. Bisexualität - Krankheit - Tod.
Die gewählte Form von Buch und Inszenierung sieht nicht mehr vor, insofern wäre eine Kritik daran unangebracht.

Ein derart bedeutender und stilprägender Künstler wie Cole Porter, ein Genie des zeitlosen Musiktheaters, hätte sicher eine komplexere und dramatischere Darstellung seines Lebens verdient.

So wird man als Zuschauer nur auf einer Welle der guten Laune, mit zahlreichen Songklassikern in den Ohren und mit einigen relevanten Jahreszahlen im Gedächtnis aus dem Theater gespült.

Allerdings ist das für ein inszeniertes \"Songbook\" schon sehr viel.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


mal was anderes als Oper 26.7.2015

28.07.2015 - Ok,erstmal wars saukalt irgendwann openair.Ich empfehle also wärmste Kleidung.
Cool ist absolut die Stimmung,wir sind richtig abgegangen, macht super Spaß und war nicht zu ernst.
Die Damen des Ensembles machen super Stimmung.
Jessica und Katharina toben durch das ganze musical.
Die Männer singen hervorragend, alle Stimmen überzeugen sehr. Regie:Klasse
Jessica, wiebke, Dominica und Katharina: Augenweiden , stimmlich unglaublich.Katharina Abt: Gänsehautstimme
Wir aus der 2. Reihe

Unolo (erste Bewertung)


Was für eine Show!

27.07.2015 - Am Freitag den 24.7.15 hab ich mir Zorro in Tecklenburg angeschaut, und was kann ich sagen… Einfach nur Toll!

Die Show mit der Musik von den Gypsy Kings ist eine wundervolle Show, die mich total überrascht hat. Ich habe mir nichts drunter vorstellen können, habe aber wegen der Besetzung und meinem Besuch bei Cats die Show mir dann angeschaut, und wurde positiv überrascht.

Ein schlichtes Bühnenbild aus Bretterverschlägen sind etwas dürftig, erfüllen aber mit ein paar Requisiten ihren Zweck. Die Kostüme sind ebenso schlicht aber sehen sehr gut aus.

Ulrich Wiggers hat einen wunderbaren Abend gezaubert wo man nicht weiß ob es eine Komödie, ein Drama oder eine Historie sein will. Dazu zaubert Kati Heidebrecht feurige Choreografien die dem Ensemble sichtlich Spaß machen.
Das Ensemble hat sowieso eine tolle Energie und ist ein absoluter Hingucker.

Die Besetzung ist bis in die kleinste Rolle fantastisch. Angeführt von Armin Kahl als Zorro, der singt, tanzt, fechtet und spielt einfach herrlich. Ihm zur Seite ist Maxin Kazis als Luisa etwas blass mit leichter Popstimme. Kasper Holmboe in der Rolle von Zorros Bruder Ramon ist etwas steif und zu einseitig böse für meinen Geschmack.

Richtig strahlen können hier 2 Nebenrollen:
Benjamin Eberling als Garcia ist einfach sympatisch, trottelig mit viel Herz, der die Wandlung vom Handlanger zum heimlichen Held fantastisch spielt.
Und dann ist da Patricia Meeden als Inez… Sie singt den Gypsy King Klassiker \"Bamboleo\" mit soviel Leidenschaft, dass man ihr einfach verfallen muss. Sie hat Feuer, und spielt die Gypsy Anführerin mit viel Charme und Gefühl. Zurecht die Publikumslieblinge!

Ich hoffe sehr das diese Show ihren Weg auf andere Bühnen findet.
Diese Show ist ein Must See in diesem Sommer! Bravo Tecklenburg!

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Cats mal anders und sehr gut!

27.07.2015 - Ich war am Sonntag den 26.7 in der Vorstellung von Cats in Tecklenburg.

Leider war es eine verregnete Vorstellung, aber ich saß überdacht.
Die Cast spielte im Regen und ließ sich nichts anmerken. Im Gegenteil, ich hatte das Gefühl das Sie umso mehr Gas gaben.

Die Story aus Katzengedichten ist ja dünn, und ich fand die Show im Original etwas lahm. Ganz anders hier!

Die Regie Einfälle von Andreas Gergen sind super. Der Zirkus entfaltet eine tolle Wirkung dank auch der \"puffig roten\" Bühne und den farbenfrohen Kostümen, welche sehr menschlich sind aber sehenswert.
Ein wundervoller Einfall von Gergen ist das Ende des 1. Aktes, wo man nach dem riesig bunten Jellicle Ball in einer ruhigen Szene den Zerfall von Grizabella vor Augen geführt bekommt bevor es in die Pause geht. Klasse!

Die Maske und Perücken sind nicht so aufwendig wie im Original, aber können sich sehen lassen.

Die Choreografie von Kim Duddy ist sehr spritzig, und versucht sich vom Original abzuheben, was sehr gut klappt. Tolle Shownummern und lyrische Momente bringt der riesen Haufen von Katzen mit viel Spaß auf die Bühne, dass man manchmal nicht weiß wo man hinschauen soll.

Das Ensemble ist fantastisch und hat eine Energie die einfach nur beeindruckt, vor allem bei diesem Regen.

Von den Solisten Katzen fallen vor allem Jellylorum ( Leah Delos Santos, mit wundervoller Stimme ), Skimbelshankes ( Stefan Luethy, herrlich sympatisch ), Mungoljerry & Rumpelteaser ( Nils Haberstroh & Anna Carina Buchegger, wahnsinns Energie ), Gumbie Katze ( Benjamin Eberling, als Frau mit Bart, der ladylike mit Pelz, ein wilder, bunter Farbfleck im Gewühl ist ), Munkustrap ( Armin Kahl ein fantastisches Gesamtpaket ), Mr Mistoffelees ( David Pereira mit beeindruckender Akrobatik ) und Jemima ( Celine Vogt mit berührender Stimme ).

Ein bisschen negativ fällt Shane Dickson als Rum Tum Tugger auf, mit schlechtem Deutsch. Er tanzt super und ist auch ein Hingucker, aber heute kann man erwarten, dass die Sänger verständlich sind auf der Bühne.
Auch Maya Hakvoort bleibt ein bisschen blass mit Ihrem \"Erinnerung\". Es wirkt etwas kühl, und fehlt der letzte Kick.

Das geht aber im gesamten Eindruck unter und der Abend ist ein gelungener Erfolg und ist nur zu empfehlen!

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Bühne top! Story Flop!

25.07.2015 - In Sternen würd ich so bewerten:
Bühnenbild: 5 von 5
Darsteller: 4 von 5
Musik: 3 von 5
Inszenierung: 2 von 5
Story: 1 von 5

Wer sich auf den Film auf der Bühne freut, wird enttäuscht. Das Stück startet mit dem Konzert, das die Blues Brothers am Ende des Films geben. Dann startet eine erfundene, teils dämliche Story, bei der aber immerhin viele Figuren aus dem Film nochmal auftauchen und viele Songs aus der Zeit gesungen werden. Tolle Ideen was das Bühnenbild angeht. Auch Darsteller größtenteils super. Aber die Handlung leider enttäuschend.

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Gelungen der Spagat herüber ins musical Hut ab vor der Regie

24.07.2015 - ich habe selten so viel gelacht an einem Abend. Herrlich! Sehr sehr sehenswert! Schade, dass es nur so kurze Zeit läuft, ich hoffe, es wird später nochmal wieder irgendwo in der Nähe gespielt.
Es ist zwar auch etwas derb, doch absolut sehenswert.
Die Darsteller sind hervorragend, ein spannendes ensemble.Ein schweres Thema, sehr angenehme leicht dargebracht. und Feurig ist Abt, bildhübsch mit d e r Stimme. Ein Geniestreich, eine perfekte Besetzung für die Rolle, auch Huhs und Schacht gefielen mir ausserordentlich.

RONNY 22 (erste Bewertung)


Eine atemberaubende neue Künstlerin erobert die Musicalwelt als Katharina Abt Jessica Dubois de Luch

23.07.2015 - schon die Vorankündigungen waren erfolgsversprechend. Jedes Jahr genieße ich hier in neuzelle auch die Gewissheit, neue Künstler sehen zu dürfen.immer super gecastete Stimmen.
Diesesmal gab es ein Musical, ganz neu für uns hier. Es war erstaunlich gut und spritzig inszeniert.Verzaubert hat als hervorragende Sängerin, Tänzerin bildschschön Katharina Abt-
Jessica Dubois de Luchet, eine Stimme, die Gänsehaut entstehen lässt durch diese brilliante , so besondere Stimme. Ein Musicalstern
Eine richtig abwechslungsreiche, originelle, temporeiche Show, in der man bis zum Schluss mit Überraschungen rechnen muss.
Hochachtung vor allen Künstlern und danke für den schönen Abend.

Harriet (erste Bewertung)


Auf nach Fulda

23.07.2015 - Ein Musical für die gesamte Famielie! Schöne und gut gebaute Geschichte, die geschickt den Roman mit dem Leben seines Verfasserers verbindet. Hinter der Produktion steht kein finanzkräftiger Großkonzern. Deshalb beschränkt man sich auf das Wesentliche. Gute Darsteller, allen voran der der sympathische Friedrich Rau und der immer großartige Norbert Lamla. Praktisches Bühnenbild und gutes Licht. Die Musik - vom Band - gefällt mir, obwohl Dennis Martin viele musikalische Klischees - die genau, und das ist ja auch völlig in Ordnung, den Erwartungen der Mehrheit des Publikums entspricht - bedient. Ich erwähne das nur, weil ich davon überzeugt bin, das Dennis Martin ohne jegliche Zwänge wahrscheinlich noch viel Bessseres auf die Beine stellen könnte.

JürgenE (33 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Oberflächliche Inszenierung mit sehr schwacher Musik!

19.07.2015 -

Fiyero (29 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


lustiger Abend

19.07.2015 -

musilieb (erste Bewertung)


Ein Stern vom Himmel

19.07.2015 - Am Samstag dem 18.07.2015 um 20:00 Uhr hat der Musicalgott einen Stern auf diese Welt gesandt. Und zwar auf die Freilichtbühne in Tecklenburg. Eine Sensation!

zielkreis (4 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Sehr Empfehlenswert!

19.07.2015 - Wir sind heute ohne Erwartungen ihn die Vorstellung gegangen.
Was soll ich sagen? Wir waren positiv überrascht. Sehr emotional und eine wunderbare Inszenierung!
Tolle Choreographie, klasse Ensemble.
Dennoch war die Vorstellung nicht ausverkauft. Es gab noch genügend Plätze, vor allem in der Premium Kategorie. Über 160€ ist völlig überzogen, dann einer 2 für 1 Aktion war es wirklich lohnenswert.
Fazit: Die beste Eigenproduktion der Stage. Aber ich glaube, sie würde im Ruhrpott oder in Stuttgart besser laufen.

ando2807 (2 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Must see!

17.07.2015 - Zu der Rezension und den fünf Sternen ist nichts hinzu zu fügen. Das Ende empfand ich nicht als schmalzig. Es zeigte eine gereifte, erwachsene Gypsy Lee Rose, die über den Schatten ihrer Mutter heraus gewachsen ist und Größe zeigte. Die Entwicklung vom Entlein zur Frau war darstellerisch genial.

TazMA (17 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Na ja

17.07.2015 - Dünne Geschichte, unterirdische Regieleistung. Egal, die Musik und die tollen Darsteller reißen es raus; und die Band und die musikalische Bearbeitung der Songs (meist besser als das Original).

willewhw (6 Bewertungen, ∅ 2.7 Sterne)


Mehr Spaß geht nicht!

16.07.2015 - Wer \"Oh Alpenglühn\" witzig fand, wird bei der \"Entführung aus dem Paradies\" nicht enttäuscht sein. Carolin Fortenbacher und Nik Breidenbach geben wieder alles auf der Bühne und sind zum Schreien komisch, ich habe selten so viel gelacht an einem Abend. Herrlich! Sehr sehr sehenswert! Schade, dass es nur so kurze Zeit läuft, ich hoffe, es wird später nochmal wieder in den Spielplan aufgenommen.

Tajana (4 Bewertungen, ∅ 1.8 Sterne)


Gute Tourproduktion

15.07.2015 - Ich habe Dirty Dancing schon mal in Berlin gesehen und meine Frau und ich waren nun auch in Frankfurt in der alten Oper um uns die Tour anzusehen.
Alles in allem ist es eine wirklich gute Tourproduktion.
Vorallem die beiden Hauptdarsteller Anna Weihrauch als Baby und Mate Gyenei als Johnny waren große Klasse.
Auch die Darsteller der Penny, Lisa und der Eltern von Baby haben uns sehr gut gefallen.
Bei den Darstellern ist uns nur einer negativ aufgefallen das war der Darsteller des Billy so eine überdrehte und für mich überhaupt nicht komisch angelegte Spielweiße (und es haben viele gelacht im Puplikum) habe ich selten gesehen ich hab mich schon jedes mal gegraust davor wenn er wieder auf die Bühne kam.
Aus dem Gesangsensemble möchte ich ganz besonder Tertia Botha hervorheben WOW was eine geile Stimme.
Für eine Tour hat man das mit dem Bühnenbild wirklich sehr gut gelöst. Einzig die Art wie man die Stelle im Wasser und auf dem Baumstamm gelöst hat fand ich lächerlich und überhaut nicht gut umgesetzt.
Alles in allem war es ein gelungener Abend und gerade die letzten 15Minuten des Stücks sind wirklich gut vorallem das Finale, man muss aber auf Tanz stehen, mir als Musicalfan war es teilweise etwas zu viel getanze, aber dafür die Dirty Dancing eben eine Tanzshow und kein klassisches Musical.

Musicalfan86 (34 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Musical Cats Festung Ehrenbreitstein

13.07.2015 - Das Musical war gut inszeniert; ich habe es beriets in London gesehen. Die Melodien sehr schön.
Leider konnte man auf der Festung im hinteren Drittel der Reihen die Darsteller überhaupt nicht mehr sehen, das führt zur vollständigen Verzerrung des Musicals. Man sieht nicht, wieviele Darsteller auf der Bühne sind, keine Kostüme, keine Tanzeinlagen, allenfalls Köpfe. Die Bühne war viel zu tief. Bei ähnlichen Großveranstaltungen, hat man immer die Bühne - wenn auch weiter weg- gesehen, Die Stuhlreihen einfach nur hintereinander gestellt. Mich hat das ewige \"Versuchen durch Köpfe hindurchschauen\" zum Schluss so genervt, dass ich froh, als es endlich zu Ende ging.
In London im Theater, war es ein Ohren-und Augnschmaus!

Rosina (erste Bewertung)


toller Cast, gute Musik aber absolut inhaltsleer -schade

11.07.2015 - Ich will Spaß, ich will Spaß...
den hat man auch bei Bussi in der Reithalle. Die Bühne ist o.k., die Band gut und der Cast großartig. Etwas mehr Inhalt hätte dem Geschehen in der In Diskothek Bussi sicherlich nicht geschadet...
aber was solls.
Reingehen und mitrocken.
Mehr braucht man manchmal auch nicht.

london2015 (erste Bewertung)


Schwach!

11.07.2015 - Paradise of Pain war eins meiner ersten Musicals überhaupt. Deshalb war ich sehr gespannt auf die neue Version.

Nun ja, was soll ich sagen? Ich bin total enttäuscht und empfinde es sogar als Reinfall der Saison. Nach der Pause sind etliche Plätze leer geblieben. Ganz schwaches Bühnenbild, sehr irritierender Schluss, ganz schlechte Akkustik. Positiv hervorzuheben ist die Cast, vor allem Sandy Mölling, Anke Fiedler und Patrick Stanke, sowie eine ganz starke Choreografie.

Seit der Inszenierung von Poe empfinde ich die Musicalinszenierungen von Nimsgern als austauschbar und sehr konfus. Die Songs hören sich alle gleich an und ein WOW Effekt stellt sich nicht mehr ein. Sehr schade!

ando2807 (2 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Küsschen!

09.07.2015 - BUSSI-DAS MUNICAL ist ein ausgesprochen amüsanter Etikettenschwindel.
Die Assoziation, die der Titel nahelegt, findet im Handlungsverlauf überhaupt nicht statt.
Vielmehr ist der Brennpunkt ein unwirkliches Biotop der unterschiedlichsten Bewusstseins- und Modeströmungen (von Underground über New Wave bis Fashion Pack), den es in dieser Konzentration eigentlich nie gegeben hat.

Egal! Das Ergebnis macht Spass und gute Laune und ist eine Art Stimmungsbarometer aus dem München der frühen 80er Jahre.
NDW meets CSD meets Schickeria!
Die optische Seite des Musicals ist ein Volltreffer. Gekonnt hat sich die Reithalle in den In Club BUSSI verwandelt. Wunderbar lässt Regisseur Thomas Hermanns in seiner Inszenierung Akteure und Publikum interagieren (Beim Einlass unbedingt darauf achten, dass man zu den Ersten gehört.) und sorgt in den besten Momenten für ausgelassene Partystimmung.
Kostüme und Maske sind der Hammer. Jede schrill-schräge Modeerscheinung der 80er bekommt ihre Referenz erwiesen: Popper, Punker, Ska, New Wave,... Witzig auch der Einfall die Ensemblemitglieder als Stilikonen der 80er auszustatten. Wer erkennt die meisten: Madonna, Boy George, Fürstin Gloria, Dexys Midnight Runners,...
Im musikalischen Teil überwiegen NDW Songs. Erfreulicherweise hat man nicht nur die altbekannten Gaga-Songs eingebaut, sondern auch Tiefgründiges und Subversives wie \"Es geht voran\" von Fehlfarben oder \"Der goldene Reiter\" von Joachim Witt. Am meisten geht aber natürlich die Party ab, wenn der \"Sperrbezirk\" gerockt wird oder \"Major Tom\" abhebt.
In homöopathischen Dosierungen gibt es noch etwas Brit Pop, Punk und Schlager.

Darsteller und Ensemble schmeißen sich mit Energie und Spielfreude ins schrille Treiben. Sabrina Weckerlin unterstreicht mit großartiger Stimme und Vielseitigkeit ihre Ausnahmestellung in der deutschen Musical-Landschaft. Enrico De Pieri und Sandra Steffel fallen durch ihre hemmungslose Typenzeichnung auf und haben durch perfektes Comedy Timing die meisten Lacher.
Kurz vor Ende des zweiten Aktes taucht schnell mal Marianne Sägebrecht auf und darf ein paar Worte zum Thema Toleranz, Friede, Freude, Eierkuchen sagen. Naja!

Buch und Text zu Bussi (von Thomas Hermanns?!) sind bemüht.
Das Geschichtchen, dass sich durch den Abend zieht, ist hauchdünn. Geschenkt! Die Charaktere sind eindimensional. Doppelt geschenkt! Es geht hier schließlich um Typen.
Beim Humor hakt es leider immer mal wieder. Da fehlt es an Tempo, Eloquenz und Treffsicherheit im verbalen Schlagabtausch.

Dennoch: BUSSI macht Spass. BUSSI rockt. BUSSI verbreitet ein nostalgisches Wohlgefühl.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Unbedingt sehenswert

07.07.2015 - Bisher kannte ich das Theater nur ausverkauft und war etwas überrascht wegen der vielen leeren Reihen im hinteren Parkett. Das Stück ist unbedingt sehenswert. Es hat mich noch Tage später beschäftigt, und das macht für mich gutes Theater aus. Katharine Mehrling wird den hohen Erwartungen in jeder Hinsicht mehr als gerecht, Guntbert Warns und Felix Martin überzeugen ebenfalls. Auch die Darsteller der Jugendlichen beeindruckten in ihren Rollen. Devi-Ananda Dahm als Natalie und Anthony Curtis Kirby als Henry gefielen mir sehr gut. Lediglich Jan-Philipp Rekeszus als Gabe klang beim Singen etwas angestrengt, spielte aber wie die anderen sehr intensiv.
Bleibt zu hoffen, dass das Stück auch bei den sommerlichen Temperaturen sein Publikum in Berlin findet. Dem Theater wäre es zu wünschen.

adolar (3 Bewertungen, ∅ 3.7 Sterne)


Tolle Besetzung

07.07.2015 - Ich habe die Vorstellung am 1.7.15 besucht und war voller Vorfreude auf die Besetzung.
Wie immer ist die Stiftsruine eine beeindruckende Kulisse und es ist spannend zu sehen, wie sie den verschiedensten Stücken einen passenden Rahmen bieten kann. Das grüne Foyer ist sicherlich Geschmackssache, aber der Service und die Preise sind in meinen Augen verbesserungswürdig.

Die neu eingeführte Pause mag vielleicht bei einigen Stücken gut sein. Aber bei Cabaret ging der 2. Akt gerade mal 40 Minuten. Hätte man es durchgespielt, wäre das auch ok gewesen. Vor allem frage ich mich, wer bei schlechtem Wetter noch mal gerne ein Glas Wein in der Pause trinken möchte.

Die Inszenierung konzentrierte sich auf den vorderen Teil der Bühne. Das hintere Kirchenschiff und die Seitenbühnen wurden nicht mit einbezogen. Neu war eine vor dem Orchestergraben ins Publikum reinragende Bühne. Das Bühnenbild bestand aus einem mehrstöckigem Karussel, welche alle Handlungsorte darstellte. Dadurch waren die Szenenwechsel flüssig und der Inszenierung wurde dadurch eine intimere Atmosphäre gegeben, was auf so einer großen Bühne von Vorteil war. Die Personenregie ermöglichte den meisten Rollen eine glaubwürdige Entwicklung. Ich finde es immer sehr fraglich, wenn Sally Bowles als Hauptrolle hervorgehoben wird. Cabaret ist in meinen Augen vielmehr ein Ensemblestück. Die Beziehung von Herrn Schultz und Frau Schneider ist sehr berührend. Sally Bowles ist für mich persönlich einer eher unsympathischere Rolle. Der Conferencier ist hier eher der Beobachter, der mit seinen Songs die Szenerie bewertet.

Die Kostüme stachen in meinen Augen wenig hervor, wurden der Handlung aber gerecht.

Das Orchester konnte die musikalische Seite des Abends hervorragend umsetzen. Die einzelne Klangfarben der Instrumenten waren zu hören und das Tempo war angemessen. Wie so oft konnte man sich überzeugen, dass ein Musical durch ein großes Orchester nur an Qualität dazugewinnt und Einsparungen auf dieser Seite ein völlig falscher Ansatz für das Musiktheater ist.

Das Ensemble harmoniert sehr gut miteinander und setzt die tänzerischen Anforderung sehr gut um. Vor allem auf dieser kleinen, schrägen Bühne. Jessica Kessler hat als Fräulein Kost die meisten der wenigen Lacher auf ihrer Seite. Als Mitläuferin verliert auch sie im Laufe des Stückes an Sympathie. Björn Bonn spielt seine Rolle ebenfalls gut. Seine Wandlung zum Nazi erfolgt sehr schnell und für mich nicht immer ganz nachvollziehbar.
Bettina Mönch zeigt als Sally all ihr Können. Sie singt kraftvoll und sicher die bekannten Songs. Warum die für den Film neu komponierten Lieder (Money, Maybe this time) auf Englisch gesungen werden, erschließt sich mir nicht. Gerade für das Bad Hersfelder Publikum wäre es hilfreicher gewesen, wenn Sally ihr Maybe this time auf deutsch hätte singen können.
Rasmus Borkowski ist ein wunderbarer Cliff. Leider sind seine stimmlichen Fähigkeiten in dieser Rolle kaum gefragt. Seine schauspielerischen Leistungen waren aber sehr gut
Judy Winter konnte ihre Gefühle schauspielerisch und gesanglich sehr gut ausdrücken. Ihrer Frau Schneider konnte man die Verzweiflung und Angst sehr gut ansehen. Helmut Baumann war sein sehr sympathischer Herr Schultz. Hier hat er mir wesentlich besser gefallen als noch vor vier Jahren in Sunset Boulevard.
Helen Schneider zeigte als Conferencier eine tolle Leistung. Ob diese Rolle durch eine Frau besetzt werden muss, ist fraglich. Ich denke, dass hier einfach das Publikumsinteresse im Vordergrund stand.

Insgesamt war es ein sehr schöner Abend, der viel zu wenig Applaus erhalten hat. Das Bad Hersfelder Publikum war sehr träge an diesem Abend und hatte mit der schwereren Kost wohl ihre Probleme. Eine Komödie hätte bestimmt mehr Anklang gefunden.

Daniel² (5 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Super Neuinszenierung

07.07.2015 - Mir hat die Neuinszenierung auch sehr gut gefallen und ich stimme der Kritik der muz in allen Punkten zu. Aber mich nerven zwei Fehler: Erst mal ist das nicht die erste freie Inszenierung. Im Ausland hat es bereits freie Inszenierungen von Cats gegeben, u.a. in Italien. Und \"Erinnerung\" ist nicht der Titelsong. Wenn es der Titelsong wäre, müsste das Stück wohl \"Erinnerung\". TITELsong. Ein Song, der denselben Titel trägt wie das Stück. So wie bei \"Das Phantom der Oper\" oder \"Starlight Express\". Aber nicht bei \"Cats\". ;-)

[Anmerkung der Redaktion / 07.07.2015]
Hallo AlterDeuteronimus,
vielen Dank für Deinen Hinweis. Da ist uns in der Sommerhitze tatsächlich ein Fehler passiert. TITELsong ist natürlich nicht die richtige Bezeichnung. Wir haben das direkt korrigiert und wünschen Dir weiterhin einen schönen (und evtl. etwas kühleren) Musicalsommer :-) (AGU)


AlterDeuteronimus (erste Bewertung)


Beitrag vom 07.07.2015 gesperrt

Elzafan (erste Bewertung)


Kein Kunstgriff

05.07.2015 - Diese Produktion hat meinen Geschmack leider gar nicht getroffen. Der Ton war miserabel und die Darsteller ungewöhnlich blass. Leider nicht zu empfehlen.

DeRpAuL (22 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Schönes Spektakel

05.07.2015 - Tolle Gesamtleistung des Ensembles in einem schönen Allroundmusical. Gelungener Abend mit leicht verdaulicher Unterhaltung.

DeRpAuL (22 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Herrlicher Spaß

05.07.2015 - Die heimlichen Stars dieser Show sind Andreas Kowalewitz und seine Band. Kowalewitz kann einfach alles: von Rock/Pop bis zu Klassik. Und seine Bearbeitung von \"Blaue Augen\" ist einfach genial (für mich der Musikalische Höhepunkt des Abends).
Und dann hat Thomas Hermanns ein wunderbares Spaß-Musical auf die Bretter gebracht. Das Buch ist zwar - besonders im ersten Teil - etwas dünn. Aber darauf kommt es garnicht an. Alles ganz große Party. Tolle Kostüme - sind wir wirklich mal so rumgelaufen!?. Tolle Bühne - nichts verraten, damit die Überraschung bleibt. Sabrina Weckerlin wie immer großartig. Benjamin Sommerfeld ist ein herrliches Landei aus Münchens Vorort Augsburg (leider spricht er ein wunderbares Hochdeutsch, etwas schwäbisch wäre schön gewesen. Da wäre wäre noch deutlicher geworden, dass er von einem anderen Stern - Augsburg - kommt). Und als Marianne Sägebrecht auf die Bühne kommt, sind ihre Verehrer völlig hin und weg. Sie erzählt etwas von bayerischer Toleranz, Die es allerdings so nie gegeben hat. Egal, heute wollen wir Spaß und den gibt in der Disco Reithalle im Überfluss. Der Saal kocht, Akteure und Zuschauer schwitzen, die Sonne heizt den Saal zusätzlich auf. Das Gärtnerplatztheater ist darauf vorbereitet: Fächer stehen in ausreichender Anzahl zur Verfügung.

JürgenE (33 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Rocky again

29.06.2015 - Auch mich haben TITANIC ( ! )
und Les Miz mehr überzeugt.
Vielleicht ist \"Rocky\" in MD etwas zu groß geraten - der Kultfaktor kommt m.E. im kleinen Rahmen besser rüber.


Aber die neue Besetzung (2015) von \" Rocky \" ist absolut gut ! Sollte man sich angucken !

HAIR - Open Air - für\'s nächte Jahr reizt mich gar nicht !

joegilles (10 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


Gazpacho

29.06.2015 - Was für eine gelungene Umsetzung ( ! ) von diesem Stück mit einem genialen Ensemble.
Musicalfans sollten es unbedingt gucken ... für Fans von Hit-Shows ist es eher weniger. Wer den Film nicht gesehen hat (oder nicht die Broadway, UK oder Grazer Fassung kennt ) sollte sich vorab kurz informieren wer auf der Bühne wer ist ... das erleichtert die ersten 20 Minuten :)

joegilles (10 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


Wer was wagt, der gewinnt

27.06.2015 - Die Inszenierung von Elton John\'s AIDA im Theater unter den Kuppeln im Juni 2015 war mein erster Besuch in diesem Freilichttheater.

AIDA kenne ich bereits seit der Premiere in ESSEN. Zudem habe ich die Tourneeversion (München) und die Open Air Inszenierung in Ettlingen gesehen. Umso mehr war ich erstaunt wie professionell die Show in diesem Theater (Laien) umgesetzt wurde.

Das Naturtheater ist wunderschön gelegen inmitten eines grünen Gartens. Die Sitzplätze sind äußerst bequem und mit einer Kuppel überdacht. Man hat von allen Plätzen einen wunderbaren Blick auf die große und breite Bühne. Das gastronomische Angebot und die kostenfreien Parkplätze runden den sommerlichen Musicalabend ab.

Bei AIDA gibt es zudem bekanntermaßen in beiden Akten große Ensembleszenen und hier kann das Theater mit Ensemble und Statisterie voll punkten. Teilweise sind mehr als 50 Menschen auf der breiten Bühne. Dennoch ist diese nie überfüllt.

MATTHIAS TRÄNKLE ist ein stattlicher Radames, sieht sehr gut aus, und stemmt stimmlich die anspruchsvolle Partie hervorragend. Auch in den leisen Tönen (Radames\' Brief, Schlusszene) kann er durch ein gutes Schauspiel und Stimme punkten. Seine Mimik lässt in den einzelnen Szenen gut erkennen wie er mit sich und seinen Gefühlen für AIDA hadert.

LISA LEWINSKI (LUKOSCHEK?) trumpft als AIDA genauso mit einer starken Stimme, Optik und Präsenz. Mutig stellt sie sich Radames entgegen. Ihre Zerissenheit ist vor allem im 2. Akt deutlich zu erkennen.

Die Rolle der AMNERIS hat den Spagat zu meistern von ernstem Spiel gegen Ende des 2. Aktes und der jugendlichen Überdrehtheit einer ägyptischen Prinzessin. Der Darstellerin am (26.6) gelang das aus meiner Sicht sehr gut. Quirlig, zickig aber auf den Punkt und mit starker Stimme positionierte sich die Darstellerin ausgezeichnet.

Einer der Höhepunkte der Show das Opening des 2. Aktes (Trio - Einen Schritt zu weit).

GREGOR PRUST als Mereb war auch ein Gewinn für die Show. Stimmlich nicht immer ganz auf der Linie machte der Darsteller das durch ein überaus freudiges und charmantes Spiel wett.

Insgesamt wurde bei dieser INSZENIERUNG viel Wert auf die Schauspielszenen gelegt. Das hat zur Folge das manchmal Längen entstehen, aber es gibtauch Raum Gefühle entstehen zu lassen.

Weitere Höhepunkte waren die Szenen Manteltanz und Die Sonne Nubiens. Das riesige Ensemble füllte die Bühne und die eintretende Dämmerung trug ihr übriges dazu bei.

Die BÜHNE domieren 3 Pyramiden (ähnlich wie in Ettlingen vor 2 Jahren) die mit zunehmender Dunkelheit immer besser zur Geltung kommen. Die Segel zu Beginn des 1. Aktes erinnern an die Originalinszenieruung und die aufgehende Sonne hinter den Pyramiden war eindeutig dem König der Löwen entlehnt aber passend. Im 2. Akt erhänzen zwei Säulen mit Feuerschalen das eindrucksvolle und zweckmäßige Szenenbild.

Die mehr als aufwändigen KOSTÜME tragen ebenso zum Erfolg der Inszenierung bei. Eine Pracht an Farben, Ideen und Kreationen wird hier im Laufe der 3 Stunden dauernden Aufführung gezeigt. Dabei orientiert man sich an der Originalinszenierung (Disney/Essen). Alles ist hervorragend gearbeitet von den schäbigen Lumpen der Nubier bis hin zu den feinen Gewändern der Amneris oder des Radames.

Die MUSIK wird live von einer recht großen Band gespielt. Die Instrumentierung weicht hier jedoch von der originalinszenierung ab und das macht die Sache sehr spannend. Teilweise reduziert auf Bass und Blasinstrumente erscheinen manche der Kompositionen von Elton John in einem ganz anderen Licht. Manchmal hätte ich mir etwas mehr Tempo und Druck gewünscht, aber das ist nur meine persönliche Meinung. Die rockigeren Songs werden ebenso kraftvoll dargeboten wie gewohnt. Großes Lob.

FAZIT: Für unter 20€ bekommt man einen bezaubernden Musicalabend (3h) mit einer starken Cast. Man merkte dem gesamten Team die Freude an. Alle Gewerke haben hier etwas auf die Bühne gebracht was wirklich begeistert. Das es sich um ein Amateurtheater handelt vergaß ich sehr schnell. Der Sound war auch in den vorderen Reihen wunderbar abgemischt. Alle Darsteller singen mit Microports und sind klar verständlich.

Allen Beteiligten einen herzlichen Glückwusch zu der gelungenen AIDA Inszenierung.


Gruselige Geschichte für Publikum 60+

26.06.2015 - Wahrscheinlich bin ich einfach zu jung für sowas. Schlagermonzette von Stadttheaterniveau. Bühnenbild schreit nach Camp, die Geschichte nicht und das ist das Problem. Die \"Geschichte\" um Lisas Assistenten funktioniert wunderbar. Der Rest von \"Traumschiff\" schlecht kopiert und leider nicht unterhaltsam, auch noch abgesehen vom furchtbar altmodischen Schluss. Einzig die Musik von Udo Jürgens kann noch gefallen, aber Orchester zu dünn ausgesteuert. Und wo sind die Sänger? Hatte das Gefühl, dass die Darsteller auf der Bühne nicht gesungen haben und zum Background nur die Lippen bewegten.
Darsteller durchwachsen mit Potenzial nach oben und unten. Hatte ehrlich mehr erwartet. Aber wahrscheinlich bin ich einfach zu jung für sowas.
In 40 Jahren nochmal...!?

jongleur (39 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Gute Show um das runde Leder

26.06.2015 - Gut gemachte Show mit einer engagierten Cast. Toll und gefühlvoll gespielt. Musik ein wenig höhepunktslos, aber nicht die zu erwartende Schlagermusik - sehr gut. Endspiel perfekt und atemberaubend, aber leider doch zu kurz umgesetzt. Wenn jetzt noch die Längen rausgekürzt werden, dann eine Show, die man sich noch einmal anschauen kann. Hätte ich von einer Stage-Show nicht erwartet.

jongleur (39 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Mehr Parodie als Musical

26.06.2015 - Wer ein Musical erwartet, wie die ganzen Klassiker, der ist hier falsch... und doch richtig. In \"Spamalot\" wird zwar gesungen, doch meist sind es Parodien auf die ganze Musicalwelt. In Vordergrund steht der typische Monty Python Humor. Das gesamte Ensemble harmoniert super und kann die zahlreichen Gags super rüber bringen. Abzüge für das Tournee-artige Bühnenbild, die absolut banale Handlung und die abgespeckte Band mache ich hier nicht groß. Denn im Vordergrund steht hier wie gesagt die Parodie des Ganzen. Auf jeden Fall ein Abend der Spaß macht.

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Intelligent, packend, emotional!

24.06.2015 - In den kleinen Kammerspielen des Mainfranken Theaters Würzburg ist großes Musiktheater zu bewundern.

Viel zu bescheiden nennt sich Jürgen R. Webers FRONTGARDEROBE \"Revue\".
Trotz der etwas fragmentarische Form ist das Stück aber packendes, dramatisches Musiktheater (Musical) auf höchstem Niveau.

Der durchgängige Handlungsstrang erzählt von den beiden jüdischen Truppenbetreuerinnen Rose und Rachel, die vor amerikanischen Soldaten in Frankreich auftreten, durch die militärische Gemengelage auf die deutsche Seite geraten und nun um ihr Leben spielen und singen müssen.

Es ist faszinierend, packend und in jeder Hinsicht hochemotional mit anzusehen und zu hören wie sich die beiden Hauptdarstellerinnen (des Zweipersonen-Stücks) mit Chuzpe, Mutterwitz, Naivität und auch Verzweiflung durch den menschenverachtenden Irrsinn des Zweiten Weltkrieges singen, spielen und tanzen.
Anja Gutgesell und Barbara Schöller (begleitet vom kongenialen Pianisten Jeremy Atkin) beherrschen die Bühne und das Publikum von der ersten Minute an. Fast scheint es, als wäre der intime Rahmen der Kammerspiele zu klein für soviel Talent und Charisma.
Grandios!

Der musikalische Rahmen bedient sich beim populären Liedgut der damaligen. Marlene Dietrich, Edith Piaf, Zarah Leander, nationalsozialistische Propagandalieder werden mit Originaltexten und Toneinspielung zu einem bewegenden, satirischen und auch demaskierenden Kommentar zur Kriegstreiberei Deutschlands aber auch der Alliierten.
FRONTGARDEROBE trifft den Verstand, mitten ins Herz und auch wie ein Faustschlag in den Magen. Alle Musical-Kids, die dachten, dass bunte Lachveranstaltungen wie AVENUE Q oder BOOK OF MORMON satirische (Musical-)Meisterwerke wären, sei FRONTGARDEROBE sehr empfohlen.
Wie jedem anderen Zuschauer auch, der Interesse an brillantem Musiktheater hat, dass sämtliche Emotionen und den Verstand anspricht.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Intelligent, packend, emotional!

24.06.2015 - In den kleinen Kammerspielen des Mainfranken Theaters Würzburg ist großes Musiktheater zu bewundern.

Viel zu bescheiden nennt sich Jürgen R. Webers FRONTGARDEROBE \"Revue\".
Trotz der etwas fragmentarischen Form ist das Stück aber packendes, dramatisches Musiktheater (Musical) auf höchstem Niveau.

Der durchgängige Handlungsstrang erzählt von den beiden jüdischen Truppenbetreuerinnen Rose und Rachel, die vor amerikanischen Soldaten in Frankreich auftreten, durch die militärische Gemengelage auf die deutsche Seite geraten und nun um ihr Leben spielen und singen müssen.

Es ist faszinierend, packend und in jeder Hinsicht hochemotional mit anzusehen und zu hören, wie sich die beiden Hauptdarstellerinnen (des Zweipersonen-Stücks) mit Chuzpe, Mutterwitz, Naivität und auch Verzweiflung durch den menschenverachtenden Irrsinn des Zweiten Weltkrieges singen, spielen und tanzen.
Anja Gutgesell und Barbara Schöller (begleitet vom kongenialen Pianisten Jeremy Atkin) beherrschen die Bühne und das Publikum von der ersten Minute an. Fast scheint es, als wäre der intime Rahmen der Kammerspiele zu klein für soviel Talent und Charisma.
Grandios!

Der musikalische Rahmen bedient sich beim populären Liedgut der damaligen Zeit. Marlene Dietrich, Edith Piaf, Zarah Leander, nationalsozialistische Propagandalieder werden mit Originaltexten und Toneinspielung zu einem bewegenden, satirischen und auch demaskierenden Kommentar zur Kriegstreiberei Deutschlands aber auch der Alliierten.
FRONTGARDEROBE trifft den Verstand, mitten ins Herz und auch wie ein Faustschlag in den Magen. Alle Musical-Kids, die dachten, dass bunte Lachveranstaltungen wie AVENUE Q oder BOOK OF MORMON satirische (Musical-)Meisterwerke wären, sei FRONTGARDEROBE sehr empfohlen.
Wie jedem anderen Zuschauer auch, der Interesse an brillantem Musiktheater hat, dass sämtliche Emotionen und den Verstand anspricht.


Dracula mit MURRAY ist ein MUß!

22.06.2015 - Diese Show muß man gesehen haben, auch wenn man vorher \"prominentere\" Besetzungen gesehen und gehört hat! Die Anreise hat sich allemal gelohnt, eine wunderbare Darbietung mit herausragendem(r) Chris Murray und Femke Soetenga. Am Ton und tlws. an der Ausleuchtung der Darsteller hapert es manchmal, aber all das wird wettgemacht durch die Stimmen und das Schauspiel der Hauptakteure. Leider gibt es in dieser Saison nur noch am 26.6. eine Vorstellung!

besimusical (12 Bewertungen, ∅ 4.3 Sterne)


Renaissance-Theater einmal anders

22.06.2015 - Mit NtN hat das Renaissancetheater ein Stück gewählt, dass sicher weniger seinem normalen Repertoire entspricht und dem Publikum einiges abverlangt.Bei NtN gibt es nicht die sonst eher aufgeführte \"gute Laune mit Musik\", sondern ein Stück mit Tiefgang und rockiger Musik. Einige Zuhörer schüttelten im ersten Akt auch entsetzt den Kopf und kamen nach der Pause nicht wieder. Das hat sicher nichts mit dem Können der Darsteller zu tun, sondern mit der Dramatik des Stückes.
Das Bühnenbild leistete seinen Beitrag zur Athmosphäre und ist mit seiner auf mehreren Ebenen zu bespielenden Stahlkonstruktion sehr gut für dieses Stück geeignet.
Katharine Mehrling wurde zu Recht beim Schlussapplaus bejubelt, denn sie spielte alle Facetten Figur so eindrücklich, dass man Diana oft bedauert hat, sie manchmal aber auch schütteln wollte. Guntbert Warns hat seine starken Momente eher im Schauspiel, als im Gesang, holt hier im zweiten Akt aber erheblich auf.
Dennis Hupka als Gabe hatte sicher in große Fußstapfen zu treten, was ihm jedoch sehr gut gelang, ein wenig eindrücklicher im Schauspiel hätte er für meinen Geschmack noch sein können, ebenso wie Anthony Curtis Kirby, der seinen Henry ein wenig zu sehr als \"netten Jungen\" spielte.Devi-Ananda Dahm spielte ihre Natalie sehr eindrücklich.
Die Band unter Harry Ermer war einfach klasse, interagierte toll mit den Darstellern und war auch für mich ein Highlight der Aufführung.
Ich finde es toll, dass sich das Renaissance-Theater an dieses Stück gewagt hat und kann es nur empfehlen. Anders als sonst üblich, wird es ja über mehrere Wochen gespielt, sodass sich hoffentlich im Sommer viele Zuschauer finden, die einmal ein Stück modernen Musiktheaters sehen wollen.

Charlotte (43 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Gut gemachte Unterhaltung

21.06.2015 - Tolles Stück auf kleiner Bühne. Alle Darsteller super gecastet und mit Schwung dabei. Der einzige Punktabzug: Musik kommt vom Band und wurde vor der Vorstellungsreihe eingespielt. Ansonsten sehr empfehlenswert - auch auf Plattdeutsch.

jongleur (39 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Sinn oder Wahnsinn ?

21.06.2015 - Irgendwas stimmt nicht in unserer Welt. Haben Sie das auch schon gespürt? Ja, ticken wir überhaupt noch ganz richtig? Mehr als zu anderen Epochen unserer Geschichte scheint heute in Frage zu stehen: Was ist der Mensch? Ein irgendwie weiterentwickeltes Tier? Ein Bündel von Emotionen und Trieben? Was haben wir noch gemein mit dem vernunftbegabten Lebewesen, das Aristoteles in uns sah?
Wer ist eigentlich der Chef bei uns im Haus – die Vernunft oder die Biologie? Wohin zählen unsere Emotionen – zur geistigen oder zur biologischen Seite? Und, ganz tagesaktuell: Wie weit eigentlich reicht die Selbstbestimmung des Menschen? Die Inszenierung der Musical-Comedy „Cabaret“ unter dem Saisonmotto „Wahn-sinn“, die vor meist ausverkauftem Haus noch bis 23. März läuft, stellt Fragen. Ihnen nachzuspüren ist das Ziel dieser Publikation: Herzlich willkommen! Bienvenue! Wel-come!
Sinn oder Wahnsinn?

Die Häftlings-Nummer auf dem entblößten Rücken zeigt an: Der Conférencier, der uns so stimmgewaltig auf unserer Reise begleitet hat, ist schließlich selbst Opfer der Umstände geworden. – Doch, steigen wir vorn ein: Cliff, ein wohlerzogener amerikanischer Schriftsteller, kommt nach Berlin und trifft auf die lebenshungrige Sally; sie macht Geld mit Auftritten im Rotlicht-Milieu. Er verliebt sich in sie; und, wie so häufig, wenn die Hormone verrückt spielen, ist plötzlich ein Kind unterwegs. Das kennen wir: Was bedeutet denn schon die Geborgenheit (deshalb: Ehe), die wir dem Menschen in seiner verletzlichsten Phase schuldig sind – gegenüber der Macht der eigenen Gefühle…? Nur: Was da „Gefühle“ genannt wird, heißt das nicht das treffender „Triebe“?
In der Geschichte aus dem Anfang der 30er Jahre, die da erzählt wird, scheitert die Beziehung der beiden. Der „anschwellende“ Nationalsozialismus – maskuline Bilder drängen sich auf heute, da in Filmen die Täter meist Männer sind und Väter aus Familien eliminiert werden – zieht alle in seinen Bann, dem sich keiner entziehen kann. Das ist eine der Haupt-Botschaften, schon in der bekannten Filmfassung. Ergreifend die Szene, in der die Umstehenden in ein Nazi-Lied einstimmen, weil sie sich der emotionalen Wärme – ja, Wärme, denn nur in den Filmen wie „Der Hobbit“ tut uns der Böse den Gefallen, in schrecklichen Fratzen aufzutreten – nicht entziehen können. (Nebenbei: Müsste es in Zeiten verordneter Sprach-Gleichschaltung nicht „die Böse“ heißen..? Witziger weise wurde von einer Publizistin mal der „Mut zur Teufelin“ eingefordert…).
Die Inszenierung ist anregend für die Gehirnzellen und aufheizend für die Emotionen: Kurz vor der Pause wird die erwähnte Szene gezeigt; und einem – ich finde: genialen – Einfall der Regie unter Leitung von Harald Fuhrmann ist es zu verdanken, dass sich plötzlich im Zuschauerraum (!) Einzelne erheben, in das Nazi-Lied auf der Bühne einstimmen und den rechten Arm zum Hitlergruß erheben. Zu Tumulten kam es bei der Premiere, weil einige Zuschauer – wie auch? – nicht verstanden, dass es Sänger zweier Ulmer Chöre sind, die hier ihre Rolle spielen. Dem einen wurde der Arm heruntergerissen, ein anderer ist bespuckt worden. Da wird Theater zum Leben selbst. Nur: Geht es in diesem Stück überhaupt darum, einmal mehr die Schrecken der NS-Herrschaft zu bewältigen? Weil heute angeblich, 70 Jahre nach dem Holocaust, hierzulande noch immer ein gesellschaftlich relevanter Nationa(sozialis)mus vorherrscht? Oder steht bei „Cabaret“ möglicherweise doch etwas völlig anderes im Focus?
„Alle haben diese krankhafte Sucht, sich zu amüsieren“. Schon dieser Satz lässt aufhorchen. Cliff taucht zunächst ein in die Welt, die er vorfindet; wird selbst zu ihrem Bestandteil. Nach der Lektüre des Buches der Bewegung „schaltet er das Hirn ein“, wie der Schwabe sagt. Seine gescheiterte Beziehung zu Sally wie auch das schließlich getötete Kind im Mutterleib werden zu Symbolen: Wie halten wir es eigentlich mit der Zuordnung von Emotion (Sally) und Vernunft (Cliff)? Ist es (scheinbar veraltetes) Paulus-Denken, hier – selbstbestimmter – Unterordnung das Wort zu reden?; der Emotion unter die Vernunft, versteht sich… Der Selbstverlust an die Emotionen ist hier durch eine Frau dargestellt … Vom „Zugang zu den eigenen Gefühlen“ sprechen die Psychologen in diesem Zusammenhang.
Der Tanz des Conférenciers mit dem Affenweibchen: Was noch im Film schwer und behäbig wirkt, ist hier – Dank der feinen, grazilen Bewegungen von Fabienne Schärer – leicht, ja beschwingt dargestellt; was einen eigenen Akzent bedeutet und damit die Frage an uns: Mensch: wer willst Du sein? Nur ein Wesen der Biologie, der Triebe, der Emotionen – oder ein Wesen, das als einziges unter allen Werken der Schöpfung in der Lage ist, „sich seines Verstandes zu bedienen“ (Kant) und, mehr noch, der („Erkenntnis“ wäre da zu wenig) Begegnung mit Gott (Augustinus) fähig?
Permanent überkreuzt sich in dieser Ulmer Interpretation die Symbolik des Nationalsozialismus mit jener der Sexualisierung: Wenn etwa der Moderator – erfri-schend ironisch, ja fast belustigt interpretiert von Jörg-Heinrich Benthien – den Hosenschlitz öffnet und umständlich ein Hakenkreuz-Zeichen herausholt. Was soll das anderes bedeuten als einen – weiteren ¬– Tabubruch?: Haben wir nicht alle artig gelernt, dass man mit dem Ungeist des Nationalsozialismus nichts, aber auch gar nichts vergleichen darf? Hier jedoch lautet die Botschaft, unmissverständlich: Die NS-Verirrung und der Selbstverlust des Menschen an das Sexuelle sind vergleichbar –
– nur in gewisser Hinsicht, dürfen wir schnell hinzufügen. Denn jedem Vergleich, das hat die Gesinnungs-Polizei, die über solche Tabus wacht, noch nicht begriffen, gibt es immer einen Aspekt: Die Blickrichtung, unter welcher der Vergleich erfolgt. In Ulmer Fall scheint es um emotionale Ansteckung zu gehen: So, wie sich Menschen – unter Ausschaltung ihres Hirns – damals von anderen emotional anstecken ließen...
Und wozu sind menschliche Wesen fähig, wenn es darum geht, sich anstecken zu lassen: Sagen Sie einmal öffentlich, dass Ihnen Frauenfußball nicht gefällt. Und schon ist es vorbei mit der Meinungsfreiheit… Aber, im Ernst: Muss man es für einen kulturellen Fortschritt halten, wenn menschliche Wesen, die erschaffen sind, Freude, Licht und Schönheit darzustellen, sich gegenseitig die Fresse polieren? Oder: Was ist von einer Gesellschaft zu halten, die Menschen, deren Königsaufgabe es ist, Leben zu bergen, zu hüten und bewahren, das Töten von Menschen beibringt? Und wenn solche Wort-Reihungen heute langweilen – wofür wiederum ist das ein Zeichen? Noch ein Thema: Was widerfährt heute einem Mädchen in der Schule, wenn es sich dem Jeans-Diktat widersetzt und – einfach weil es ihr gefällt – Röcke und Kleider trägt?
Erstmals ist in Spanien ein Repräsentant der Kirche angeklagt worden – weil er die Lehre der Kirche verkündet hat. Sind wir schon wieder soweit, dass vom Strafgesetz bestimmt wird, welche Meinung geäußert werden darf und welche nicht? Wann wird man ins Gefängnis kommen, weil man eine Bibel (und damit auch Römerbrief 1,26f) verteilt hat? Wertschätzung gebührt jedem Menschen, auch dem Verirrten o-der Kranken. Aber darf es ein Straftatbestand sein, wenn man jemanden für verirrt oder krank hält? Schutz von Minderheiten oder offene Aggression gegen Anders-denkende?
Wie weit geht, in unserer Kultur der „Gleichstellung“ dessen, was nicht gleich ist, eigentlich Selbstbestimmung: Damals, in den Anfängen des Feminismus, hieß es: was weiblich und männlich ist, bestimme ich selbst. Inzwischen sind wir „fortgeschritten“: Ich bestimme nun selbst, ob ich überhaupt weiblich oder männlich bin. Und das soll unseren Kindern in der Schule beigebracht werden? Ist das nicht längst Wahnsinn?

Daniel Langhans

langhans7 (erste Bewertung)


Beitrag vom 20.06.2015 gesperrt

ManniMo (erste Bewertung)


Fulminantes Rockspektakel

19.06.2015 - Da steckt viel Herzblut in dieser Produktion und das kann man als Zuschauer hören und sehen ! Everyman hat mich bis zur letzten Sekunde gefangen genommen. Danke für einen unvergesslichen Abend am Pfalztheater ! Eine tolle Inszenierung mit fesselnder Musik von Vanden Plas und Andy Kuntz als Tod unglaublich überzeugend.
Ich kann es jedermann ( everyman ) nur empfehlen sich dieses fulminante Rockspektakel anzusehen ! Toll, dass es auch nächste Spielzeit nochmals einige Vorstellungen am Pfalztheater gibt.

libellule (erste Bewertung)


Tarzan ist und bleibt eines meiner Lieblingsmusicals

15.06.2015 - Nachdem ich Tarzan schon zwei mal in Hamburg gesehen habe, habe ich es mir nun auch in Stuttgart angesehen. Und ich bin immer noch so davon begeistert wie beim ersten Mal als ich das Musical sah.
Die Bühne/Saal ist etwas anders aufgebaut und kleiner wie in Hamburg was dem ganzen aber nicht schadet.
Zur Cast kann ich sagen das ich größten Teils sehr begeistert von ihr war:
Gian Marco Schiaretti als Tarzan, war der beste Tarzan den ich bisher gesehen habe, finde er passt stimmlich, optsich, schauspielerisch perfekt in diese Rolle.
Merle Hoch als Jane hat mir genau so gut gefallen auch, sie spielt sehr natürlich und singt sehr gut vorallem das Duett \"Auf einmal\" zwischen Tarzan und Jane war ein Highlight.
Melanie-Ortner Stassen als Kala hat mir im ersten Akt nicht wirklich gefallen sie hat gut gespielt aber mir hat die Kraft und Wärme in ihrer Stimme gefehlt im zweiten Akt hat sie mir dann besser gefallen vorallem im Duett mit Tarzan bei \"Dir gehört mein Herz\" hatte ich Gänsehaut am ganzen Körper.
Emanuele Caserta als Terk hat mir im ersten Akt auch nicht so gut gefallen da man ihn nur sehr schlecht verstanden hat, im zweiten Akt war er dann besser.
Auch der Rest der Cast war hervorragend.
Tarzan ist und bleibt eines meiner absoluten Lieblingsmusicals und ich werde es sicher nicht zum letzten Mal gesehen haben.

Musicalfan86 (34 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Rocktheatre at it´s best

14.06.2015 - Auf zu unserer 3. Jedermann - Everyman
Auto getankt! Alle Vanden Plas Scheiben dabei...es wird grossartig! Wir freuen uns Bombe. Andy und Randy werden das Ding bestimmt wieder rocken. Sooooo geile Musik. Soooooo tolle Texte. Eine der stimmigsten Rocktheater Produktionen der letzten Jahre! Brav so Jungs. ;))

missy melody (erste Bewertung)


Großes Theater

10.06.2015 - Wir waren bereits zweimal in dieser wirklich gelungenen Produktion des Pfalztheaters. Und waren unglaublich begeistert. Extrem starke Stimmen, die richtig schön rocken, besonders von Andy Kuntz und Astrid Vosberg. Die gesamte Besetzung singt und spielt großartig. Ein tolles Ballett und ein toller Chor. Die Inszenierung ist sehr opulent. Die Musik von Vanden Plas wechselte sehr stimmig von großen, härteren Rocksong zu wunderschönen Balladen. Eine sehr gelungene, Mischung. Leider war es auch uns ein kleines bisschen zu leise. Bei solch einem tollen Rockspektakel dürfte der Ton ruhig ne Schippe drauf packen. Ein großes Dankeschön an das Kreativteam Andy Kuntz/ Vanden Plas und Regisseur Johannes Reitmeier. Wir werden auf jeden Fall wieder kommen

Mümmel (erste Bewertung)


Tolles Theater !

10.06.2015 - Everyman ist ein echt gelungenes Stück Theater geworden! Ich war letztes Jahr bei den Festspielen und offen gestanden etwas in Sorge ob der Ankündigungen einer Rock Oper zu diesem Thema - Aber ich muss gestehen dass obwohl mir die Musik streckenweise doch hart vorkam mich der Kaiserslauterer Jedermann total in seinen Bann gezogen hat .
Tolle Akteure wie Tod , Teufel und der Mammon sowie eine Runde Inszenierung und prächtige Ausstattung trugen zum Gelingen der Aufführung bei! Alle Achtung!

Heiner Neu (erste Bewertung)


Gelungenes Sommer-Event

08.06.2015 - Die \"Wirtshaus im Spessart\"-Produktion der Theater und Orchester GmbH - als Sommerspektakel angekündigt, ist sehr zu empfehlen! Tolles, vielseitiges und spielfreudiges Ensemble - eine kongeniale musikalische Umsetzung für kleine Besetzung. Was für eine Musik von Franz Grothe! Ein Hit folgt dem andern. Die Inszenierung ist gespickt mit viel Augenzwinkern, die verschiedenen Spielorte beziehen den Zuschauer immer wieder ins Geschehen mit ein. mit Verpflegung inkl. und Feuershow in den Pausen wird das Theaterereignis zu einem runden Ganzen gemacht. Danke für einen so gelungenen Sommerabend.

sweetcharity38 (erste Bewertung)


MEGA VORSTELLUNG

08.06.2015 - MEGA VORSTELLUNG - WOW
- TOLLE LEISTUNG
Es war gigantisch, phantastisch, wunderbar
Einfach SEHENSWERT -
Das lange lange Warten und die Vorfreude hat sich wirklich gelohnt.
Andy Kuntz - Randy Diamond - Astrid Vosberg - Vanden Plas
- einfach die ganze Truppe... GROSSARTIG.
Auch der Kinderchor hat mir sehr gut gefallen
Ich überlege ob ich es mir noch einmal anschaue

D. BENDER (erste Bewertung)


Paradise reloaded

07.06.2015 - 1998 hatte PARADISE OF PAIN seine Uraufführung im Saarländischen Staatstheater Saarbrücken. Nun kehrt es also in einer musikalisch ergänzten, von Sebastian Welker neu inszenierten Version dorthin zurück.
Einziges Manko des Stückes und des Abends (neben einer leider nicht wirklich gut gelungenen Tonaussteuerung) ist die sehr fragmentarische Form des Musicals. Die Geschichte und die Charaktere haben kaum Zeit und Möglichkeit sich für das Publikum verständlich zu entwickeln.

Prinzipiell hat die Story um die beiden toten Neuzugänge, deren Bestimmungsorte Himmel und Hölle vertauscht werden aber Witz, Ironie und Originalität.

Nimsgerns Kompositionen bieten kernigen Rock und emotionsgeladene Balladen.
Die Besetzung (diesmal ohne die altgedienten Nimsgern Recken) ist mit Patrick Stanke, Sandy Mölling, Anke Fiedler, Sasha Di Capri und Eric Minsk namenhaft und kompetent. Rollenbedingt können die Damen als die Wächterinnen von Himmel und Hölle, die die Kontrolle verlieren und sich auf Sinnsuche begeben, stärkere Eindrücke hinterlassen.
Insbesondere Eric Minsk in seiner dreifachen Rolle als Klobürste, Miss Propper und Heiland persönlich (Frag nicht!) muss ziemlich gegen die Bedeutungslosigkeit seiner Charaktere anspielen.

Die Choreografie ist heftig, deftig, kraftvoll und wird mit viel Elan und Spielfreude des Tanzensembles auf die Bühne geschmettert.

Die optische Umsetzung ist ein visuelles Highlight und bietet ausreichend Augenfutter. In das Einheitsbühnenbild, dass einen riesigen OP-Saal darstellt, werden stimmungsstarke Einspielungen und Animationen integriert. Bühnenfüllende Hologramme lassen staunen.

So bietet dann auch diese neue Version von PARADISE OF PAIN die Möglichkeit, über Handlung und Bedeutung, Sinn oder Unsinn trefflich zu diskutieren.
Man kann aber auch einfach nur sagen: Let\'s party and have fun!

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


EPIC PERFORMANCE

07.06.2015 - Wow is just the word to describe the magnificence up on stage tonight! Amazing performance by Randy Diamond, excellent bombastic Death by Andy Kuntz, Maciej Salomon was an epic Devil, and Astrid Vosberg and Adrienn Cunka were amazing as Mother/portrayal of Goods and Paramour/Good Deeds spirit respectively. I had an amazing night and am thoroughly impressed. I hope they\'ll make it into a DVD!
Oh, and not to forget the music part, the guys from Vanden Plas + some help put down an epic performance in the music pit as well!
Truly a night to remember!

M.Slam (erste Bewertung)


4 Everyman ****+

06.06.2015 - Ich konnte mich vor 2 Wochen davon überzeugen, dass diese Rock Oper das Zeug zum ganz grossen Wurf hat!
Die Geschichte ist in etwa die gleiche wie die Hoffmannsthal´sche allerdings nach deren Originalvorbild in altenglisch erzählt . Dies gelingt dem Autorenteam Kuntz / Reitmeier hervorragend - wobei allein schon die Bildsprache dieser Produktion genügt hätte um die leider etwas eindimensional wirkenden Übertitlungen für mich überflüssig zu machen. Eine grossartige Komposition (Vanden Plas),tolle Darsteller und Stimmen. Allen voran Andy Kunz (Tod) und Randy Diamond (Everyman) - die sich ein packendes Duell liefern. Diese Neue Produktion hat wirklich alles was den meisten Grossproduktionen fehlt. Vor allem aber Herz!
Kleines Manko, ausser den lästigen Übertitelungen ...Solch eine Show dürfte gerne auch etwas lauter gefahren werden. Vielleicht passiert dies ja heute - denn ich habe eine der wenigen Rücklaufkarten ergattern können.

zonk1 (erste Bewertung)


überzeugende Leistung

01.06.2015 - Man hat es schon oft gesehen, x-fach inszeniert, doch hat das Musical immer noch seine Reize.

Die Pforzheimer Inszenierung überzeugt durch Stimmigkeit.
Das Bühnenbild ist auf das Wesentlichste reduziert, aber nicht zu minimalistisch und sehr flexibel. So geschehen Umbauten zügig und schnell.

Die knapp 3 Stunden Spielzeit (inkl. Pause) vergehen ohne große Längen und spät. ab der Mitte des ersten Teils konnte man sich herzhaft amüsieren.

Jon Geoffrey Goldsworthy überzeugte als herrlich arrogantes A... Lediglich die Wandlung zum Liebenden am Schluss kam extrem schnell und spontan.
Man hatte es schwer ihm das zu glauben. Dies mag aber auch regiebedingt sein.

Marie-Kristin Schäfer brillietre als Eliza. Überzeugende Stimme, vielfältige Spielweise bis hin zu Nuancen und große Wnadlungsfähigkeit in Sprache und Spiel. Es bleibt zu hoffen, dass diese junge Sängerin in Pforzheim noch viele Titelrollen erhält und weiter ausgebaut wird. Das Potential ist auf alle Fälle vorhanden.

Klaus Geber gab einen perfekt passenden Gegenpol zu Goldsworthy und es freute einen, ihn mal wieder voller Elan, gesund und fit auf der Bühne zu sehen.

Auch einige Nebenrollen stachen durch klasse Leistung (schauspierisch wie gesanglich) hervor: Edward Lee (als Freddy), Matthias Degen (Doolittle), Katrin Rehberg (Mrs. Pearce).
Voll Kraft und immer noch enormer Bühnenpräsenz brillierte Heidemarie Brüny als Mrs. Higgins.

Kostüme und Ausstattung waren stimmig zum Rest der Inszenierung gewählt.

Die Badische Philharmonie steuerte einen sehr guten Klang zur Aufführung bei.

Einziges großes Manko: Die Textverständlichkeit.
Während man die Darsteller bei Sprache ohne Probleme verstehen konnte, hat man bei Gesang je nach Lied nur noch 30-50% verstanden. Das lag aber keinesfalls an der schlechten Leistung der Darsteller, die haben sich teils \"die Seele aus dem Hals gebrüllt\". Es lag an der mir unverständlichen Entscheidung, komplett auf Verstärkung zu verzichten.
Das ist im Pforzheimer Theater mit seiner sowieso schlechten Akustik an sich schon ein Problem, aber es wäre noch ok gewesen, wenn das Orchester nicht regelmäßig Vollgass und Forte gegeben hätte. So lag bei Liedern meist das Orchester lautstark über den Stimmen, was sehr schade war.
Wenn man auf Verstärkung verzichtet, dann müsste sich das Orchester auch zurücknehmen (was es durchaus an wenigen leisen Stellen bewiesen hat, dass es geht).

Alles in Allem war es aber trotzdem ein sehr schöner unterhaltsamer Abend mit einem solide inszenierten Klassiker.

Count Krolock (6 Bewertungen, ∅ 3.2 Sterne)


Everyman eine grossartige Show für Jedermann

26.05.2015 - Auch ich war vollauf begeistert von der stimmigen Rock Oper. Man durfte eine sehr gute und bestens aufgelegte Besetzung bewundern. Allen voran Mammon, Tod und Jedermann. Über 2 Stunden stimmige wunderbar orchestrierte Kompositionen dieser Art konnte man von einer Rockband eigentlich in dieser Form nicht unbedingt erwarten. Ein umwerfendes Bühnenbild spannende Kostüme und eine kluge Licht/Regie trugen über ein paar Mikrophonaussetzer hinweg.

werner steinbrenner (erste Bewertung)


1:0 für Jedermann

26.05.2015 - wir sind eine kleine gruppe sehr interessierter musicalfreunde - schauen uns so ziemlich alles an was in deutschland an neuen sachen läuft - kaiserslautern hatten wir als station bisher nicht auf der landkarte - aber nach so vielen positiven empfehlungen aus allen richtungen z.b. swr2 kultur - break out ( ein rock magazin ) hat es uns nun doch stark interessiert - so waren wir also am sonntag 24.5. zu gast im pfalztheater.
es war ein ganz tolles erlebnis- das hatte nichts mit provinz zu tun- ein grosses lob für das gesamte kreativteam - tolle melodien- von sanft bis rockig - die geschichte des jedermann wurde bildreich und trotz orginal altenglischer sprache sehr verständlich erzählt und optisch opulent ausgeschmückt.das war ein abend für jung und alt - mit stehenden ovationen am ende.
klasse stimmen - gut gespielt - es hat fast alles gestimmt an diesem abend...
leider hatte die mannschaft des 1.fck an diesem tag den aufstieg ins oberhaus verpasst - das drückte bei unserem kurzen besuch in einem restaurant der altstadt beim koch anscheinend doch sehr aufs kulinarische gemüt -
ein weiterer wermutstropfen war, dass wir - weil kurzfristig - keine zusammenhängenden karten aus dem kontingent ergattern konnten - so entfaltete sich das gemeinsame erlebnis dann leider erst auf der rückfahrt . aber das liegt natürlich an dem grossen zuspruch die dieses event auch verdient. das pfalztheater spielt mit dieser produktion auf jeden fall in liga 1

musicallica (erste Bewertung)


Trotz großer Schauwerte und toller Cast nur Mittelmaß!

24.05.2015 - Das Problem mit der Bühnenversion von Mary Poppins liegt eindeutig im Buch. Viel zu lang und nichtssagend zieht sich der 1.Akt hin. Szene an Szene plätschert vor sich hin, ohne das wirklich eine Dramaturgie oder Spannung auszumachen wäre...
Schade, denn die tolle Cast hätte wirklich eine bessere Grundlage verdient.

Fiyero (29 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Der absolute Wahsinn - Ich liebe es :)

22.05.2015 - Eine Show der Superlative: Die Musikalische Komödie stellt eine humorvolle spritzige Inszenierung auf die Beine, die man unbedingt sehen muss. Einen Fan-Bag für 3,50€: Wasserpistole, Toast, Reis, Toilettenpapier, Krachmacher, Spielkarten - aufgrund einer beschrifteten Einweg-Tüte like Kotztüte ist eine passende Idee, wodurch man sich von der Tournee unterscheidet. Das Bühnenbild war zwar recht einfach, dennoch sehr schön, effektiv und wirkte somit nicht too-much. Die Kostüme verstärkten das RHS-Feeling und waren sehr detailverliebt. Auch die Band konnte voll und ganz überzeugen. Zu den Darstellern: Kurz gesagt alle fantastisch. Andreas Wolfram ein super lustiger transsexueller Frank, Uli Scherbel der perfekte Brad und Verena Jurca eine Janet mit glasklarer Stimme. Das Highlight: Sabine Töpfer als Magenta/ Platzanweiserin - wie sie \"Science Fiction\" sang - Gänsehaut. Auch der Einsatz des Ballettes als weiße Phantome, die auch super in der Pause unterhielten, eine kluge und wirksame Idee. Ebenfalls die Idee, die Flugbegleiter im schönen orangen Outfit durch die Geschichte streifen zu lassen passte. Wir hatten auch ein super Publikum, wo fast alle mitgemacht haben. Jeden hat es sichtlich Spaß gemacht und die tosenden Applause, wie man sie selten sieht, sind der Beweis. Und toll waren auch die vielen Zugaben. Jetzt kann jeder den Time Warp tanzen:)

Unbedingt ansehen für den Preis eigentlich schon zu billig.

Rezensierte Vorstellung: 21.05.2015

Tobias (7 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


That\'s Entertainment!

19.05.2015 - Wieder hat das Gärtnerplatz Theater (im Prinzregententheater) in München ein opulentes, farbenprächtiges Ausstattungsmusical auf die Bühne gebracht, dass manches Longrun Stück hierzulande sehr blass aussehen lässt.

Alles ist bestens gelungen. Das aufwändige Bühnenbild ermöglicht schnelle und fließende Szenenwechsel.
Eine enorme Anzahl verschwenderischer Kostüme sorgt für jede Menge Augenfutter.
Die Choreografie (in den bewährten Händen von Ricarda Regina Ludigkeit) brilliert mit temperamentvoll klassischem Showtanz und steigert sich zu einem furios gesteppten bühnenfüllenden Finale.
Das Orchester ist dynamisch und schwungvoll bei der Sache.
Joseph E. Köpplingers Regie setzt auf großes klassisches Hollywood- und Broadway-Entertainment, auf Tempo, Witz und Charme und funktioniert bis ins liebevolle Detail perfekt.

Die namenhafte Besetzung ist ausnahmslos großartig. Prohaska, Lesiak, Zeintl, Mönch, Windegger, und Hellberg zeigen Schauspiel, Gesang und Tanz auf höchstem Niveau.
Chor und Ballett sind bruchlos integriert und sorgen mit Spielfreude und Einsatz für größtes Vergnügen. (Wer nur SE Aufführungen mit Sparensemble kennt, wird sich kaum vorstellen können, für welche Begeisterung im Publikum eine prall gefüllte Bühne mit Sängern und Tänzern sorgen kann. Fahrbare Boxringe können nichts vergleichbares leisten.)

Sicher ist SINGIN\' IN THE RAIN kein Musical das man literarisch analysieren sollte. Die Inszenierung in München ist allerdings ein Beleg für die schwere Kunst der leichten Unterhaltung.
Alleine dass man während der Aufführung den allgegenwärtigen, zeitlosen Filmklassiker (fast) vergisst, ist ein Beweis für die großartige Leistung aller Beteiligten.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Mehr Schein als Sein

18.05.2015 - Rezensierte Vorstellung: 16.05.2015

Ich habe mich lange auf diesen Abend gefreut und wurde eigentlich sehr enttäuscht. Der Saal war gerade mal halb voll.
Die Musik von Udo Lindenberg hat Ohrwurmqualität, wurde von der Band in herausragender Leistung (teilweise etwas zu laut)übermittelt und untermalte die Rahmenhandlung gut.Das musikalische Highlight: \"Seid willkommen in Berlin\". Leider wurden viele Songs nur angespielt, z.B. hätte ich \"Sonderzug nach Pankow\" länger gehört. Und auch das Medley am Ende wäre ausbaufähig - z.B. kann man das Publikum mehr zum Mitsingen animieren. Die Handlung an sich weist keine Tiefgründigkeit auf, alle Handlungsstränge bleiben oberflächlich. Tanzszenen, welche zwar sehr gut choreographiert sind, und zu viele Filmeinspielungen wirken wie ein Zeitfüller, da sie nicht wirklich mit der Handlung harmonieren. Der zweite Teil des 2. Aktes nach der Wiedervereinigung bräuchte nicht erzählt werden, auf eine Familientragödie und der total sinnlosen Udo-Doppelgänger-Suche kann man gut verzichten - ein offenes Ende, in dem Steve nicht erfährt, wer sein Vater ist, wäre interessanter. Dramatik fehlt somit gänzlich im Stück. Der Humor ist im 1. Akt sehr gut vertreten - man konnte viel lachen, doch teilweise wurden die Ossi-Klischees übertrieben und grenzten an Beleidigung für die, die hinter dem Staatssystem der DDR standen. Dieser Humor kam bedauerlicherweise ebenfalls im 2. Akt zu kurz. WOW-Effekte fhlten außerdem. Die Bühnenbilder waren im Vergleich zu anderen Musicals und den Möglichkeiten der Bühne enttäuschend. Hinter der kleinen Drehbühne konnte man oft technische Mitarbeiter sehen und die Videoeinspielungen auf der Mauer waren zu viel. Schön dagegen der große Udo-Hut. Die Kostüme waren sehr detailreich und wunderschön anzusehen - ich würde sagen, sie kommen den historischen Originalen sehr nah. Zu den Darstellern: Alex Melcher als Udo hat zwar erkennbar sein Bestes gegeben, konnte aber nicht immer glänzen. Eve Rades als junge Jessy konnte mich dagegen schon eher überzeugen. Jessy alt wurde von Anja Pahl verkörpert, welche zwar ein super Alt ist und aber die hohen Töne in \"Boogie-Woogie-Mädchen\" total verfehlte. Gesanglich herausragend und der Star des Abends: Johannes Huth als Steve. Ebenfalls nennenswert für Ihre schauspielerische Leistung sind Rainer Brandt (Minister) und Ruth Hornemann (Barbara Saftig).

Zusammengefasst stimmt das Preis-Leistungsverhältnis auf keinen Fall (Beweis: ein halb ausverkauftes Haus am Sa - Blamage!) und das Stück ist dramaturgisch nicht gut durchgedacht. Ein Bewis dafür, dass man nicht aus allem ein Musical machen kann bzw. muss. Trotzdem kann man sich das Musical bzw. mehr die Show ansehen und es war dennoch ein recht schöner Abend. Eventuell was für eingefleischte Udo-Fans...


Begeisterung pur

11.05.2015 - Obwohl wir schon mit sehr hohen Erwartungen nach Fürth gefahren waren, wurde diese durch die Inszenierung noch übertroffen.
Das Stück hält eine äußerst gelungene Balance zwischen Dramatik und Komik. Die Musik ist zunächst wenig eingängig, weiß dann aber zu gefallen. Das Bühnenbild ist einfach und wirkungsvoll.
Die Cast war eine Sensation, so viel Perfektion habe ich nur selten erlebt.
Einzig die Übersetzung ist an manchen Stellen etwas holprig und löst sich nicht weit genug vom englischen Original. Trotz der nicht ganz gelungenen Übersetzung volle Punktzahl, alles andere würde dem Erlebnis nicht gerecht.

Coloredo (12 Bewertungen, ∅ 3.5 Sterne)


Intimitäten

09.05.2015 - Das bewährte Team Bellman/Ferber/Mohr hat sich der psychoanalytischen und vielschichtigen Traumnovelle von Arthur Schnitzler angenommen und sie weitgehend gekonnt in die Gegenwart transportiert.
Handlungsverlauf und Personen wurden nahezu exakt der literarischen Vorlage entnommen. Ort und Raum haben sich allerdings stark verändert. Vom phantasmagorischen, gemächlichen nächtlichen Wien der 1920er Jahre geht es nun in die vibrierenden, schlaflosen Nächte einer namenlosen Neon-Metropole der Gegenwart.
Aber auch hier wiederholt sich die Geschichte des jungen Ehepaares, dass über seine erotischen Tagträume, Phantasien und Begegnungen stolpert, Eifersucht und verletzte Gefühle heraufbeschwört und letztendlich doch wieder zueinander findet.

Die Musik gefällt, trifft aber in der jazzigen (auf Klavierbegleitung) reduzierten Art nicht immer den pulsierenden Ton der Gegenwart.

An der ansonsten gut gelungenen Literaturadaption fällt allerdings auf, dass die zahlreichen kleinen Nebenrollen -im Gegensatz zu Schnitzlers Vorlage- sehr viel (Lied-)Text erhalten, dadurch eine zusätzliche Tiefe bekommen und ihre ganz eigene Geschichte erzählen.
Das nimmt dann aber leider etwas den Fokus von dem zentralen Paar, lässt seine Geschichte etwas fragmentarischer erscheinen und die psychoanalytische Dimension verliert an Offensichtlichkeit und Schärfe.

Großes Kompliment an die beiden Hauptdarsteller Julia Anna Friess und Marc Trojan, die dass Kammerspiel mit viel Charisma und Einsatz virtuos tragen. Friess, die außer dem weiblichen Teil des Paares auch noch sämtliche Nebenrollen verkörpert -so wird dann aus Herr Nachtigall eine Frau und aus dem Kostümverleiher eine Conchita Wurst- ist in ihrer schauspielerischen Vielseitigkeit absolut überzeugend. Trojan begeistert mit kraftvoller und ausdrucksstarker Stimme.

Regisseur Joerg Steve Mohr schafft es mit vielen originellen Ideen eine optisch und emotional stimmige Atmosphäre im kleinen \"Theater am Puls\" in Schwetzingen zu erschaffen.

Jenseits von vordergründigem Tralala-Entertainment ist VERBOTENE FRÜCHTE intelligentes Musiktheater für Erwachsene.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Intimitäten

09.05.2015 - Das bewährte Team Bellman/Ferber/Mohr hat sich der psychoanalytischen und vielschichtigen Traumnovelle von Arthur Schnitzler angenommen und sie weitgehend gekonnt in die Gegenwart transportiert.
Handlungsverlauf und Personen wurden nahezu exakt der literarischen Vorlage entnommen. Ort und Raum haben sich allerdings stark verändert. Vom phantasmagorischen, gemächlichen nächtlichen Wien der 1920er Jahre geht es nun in die vibrierenden, schlaflosen Nächte einer namenlosen Neon-Metropole der Gegenwart.
Aber auch hier wiederholt sich die Geschichte des jungen Ehepaares, dass über seine erotischen Tagträume, Phantasien und Begegnungen stolpert, Eifersucht und verletzte Gefühle heraufbeschwört und letztendlich doch wieder zueinander findet.

Die Musik gefällt, trifft aber in der jazzigen (auf Klavierbegleitung) reduzierten Art nicht immer den pulsierenden Ton der Gegenwart.

An der ansonsten gut gelungenen Literaturadaption fällt allerdings auf, dass die zahlreichen kleinen Nebenrollen -im Gegensatz zu Schnitzlers Vorlage- sehr viel (Lied-)Text erhalten, dadurch eine zusätzliche Tiefe bekommen und ihre ganz eigene Geschichte erzählen.
Das nimmt dann aber leider etwas den Fokus von dem zentralen Paar, lässt seine Geschichte etwas fragmentarischer erscheinen und die psychoanalytische Dimension verliert an Offensichtlichkeit und Schärfe.

Großes Kompliment an die beiden Hauptdarsteller Julia Anna Friess und Marc Trojan, die dass Kammerspiel mit viel Charisma und Einsatz virtuos tragen. Friess, die außer dem weiblichen Teil des Paares auch noch sämtliche Nebenrollen verkörpert -so wird dann aus Herr Nachtigall eine Frau und aus dem Kostümverleiher eine Conchita Wurst- ist in ihrer schauspielerischen Vielseitigkeit absolut überzeugend. Trojan begeistert mit kraftvoller und ausdrucksstarker Stimme.

Regisseur Joerg Steve Mohr schafft es mit vielen originellen Ideen eine optisch und emotional stimmige Atmosphäre im kleinen \"Theater am Puls\" in Schwetzingen zu erschaffen.

Jenseits von vordergründigem Tralala-Entertainment ist VERBOTENE FRÜCHTE intelligentes Musiktheater für Erwachsene.


Großes Theater im kleinen English Theatre

07.05.2015 - Endlich einmal wieder Musical nach vielen Jahren im English Theatre und dann noch so ein fantastisches Stück wie Thrill Me, das mit seiner Story bewegt, mit seiner Musik berührt und mit seiner Besetzung hier mehr als begeistert.
Guy Woolf und Sebastian Hill sind perfekt besetzt und geben dem Stück, welches ich bereits vorher mehrfach gesehen habe, eine Tiefe wie noch nie zuvor erlebt.
Auch gesanglich können die beiden Schauspieler überzeugen.
Set ist simpel, aber effektiv, einzig Licht kann die Atmosphäre in einigen Situationen nicht ganz einfangen, aber das stört nicht wirklich, denn diese kleine Widrigkeit machen Guy und Sebastian durch ihr intensives Spiel wett.
Ansehen!

MH2404 (17 Bewertungen, ∅ 2.9 Sterne)


Gut inszeniert

06.05.2015 - April 2009, Premiere. Eine gute Inszenierung mit überzeugenden Darstellern. Beim Bühnebild bzw. dem Wechsel zwischen den einzelnen Szenen hätte ein wenig mehr Vielfalt gut getan. Ein unterhaltsamer Abend war es auf jeden Fall.

Frank Uwe (7 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Ordentliche Inszenierung

06.05.2015 - Gesehen in 2014, 3 Sterne mit einem + als Zusatz. Die Dramatik und Spannung wäre steigerungsfähig gewesen. Trotzdem war es sehenswert.

Frank Uwe (7 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Gelungene Inszenierung

06.05.2015 - Auch wenn der Besuch der Premiere schon etwas zurück liegt, der Besuch des Stückes hat sich gelohnt und verdient 4 Sterne.

Frank Uwe (7 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Sollte man gesehen haben

06.05.2015 - Kristin Garragh als Sally Bowles ist die Rolle wie auf den Leib geschneidert. Eine perfekte Rolle mit Bestnote! Das Stück ist sehr liebevoll inszeniert und lässt keine Langeweile aufkommen. Die Dramatik der politischen Ereignisse hätte noch etwas gesteigert dargestellt werden können und der Glamour des Kit-Kat-Klubs rückt angesichts der angedeuten Ruinen des Krieges in den Hintergrund. Auch die \"Romanze\" zwischen Frl. Schneider und Herrn Schulz wäre ausbaufähig. Überzeugend sind alle Rollen und die Choreographie mit den Girls und Boys. Auf jeden Fall sehenswert und zu empfehlen!

Frank Uwe (7 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Musikalisch ein Genuss....

04.05.2015 - ...inhaltlich allerdings doch eher eine Schmonzette und alles wirkt etwas altbacken. Wer jedoch auf große Balladen und Chornummern steht, kann sich musikalisch kaum beschweren. Mein Highlight war Bui Doi, Gänsehaut pur.

Fiyero (29 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Ein sehr unterhaltender Abend

03.05.2015 - Am 25.04. war ich hab ich im Münchener Carl-Orff-Saal die Musical Show \"Musical Moments- Alles Broadway\" gesehen. Der Carl-Orff-Saal an sich ist hässlich und man sollte mal in eine Klimaanlage investieren, aber das hat ja nichts mit der Qualität der Show zu tun.

Angekündigt wurden die vier Musical Sänger/innen:

Nadine Hammer (Elisabeth; Jekyll&Hyde; Aspects of Love)
Stefanie Kock (Falco meets Amadeus, Ludwig 2, Fifty-Fifty)
Zoltan Tombor (Evita, Schöne und das Biest, Les Miserables, Glöckner von Notre Dame)
Espen Nowacki (Jesus Christ Supertar, Tanz der Vampire, Scarlet Pimpernel)

Als das Konzert los ging, war ich erst sehr skeptisch. Zweitklassiger Humor und ein mittelprächtiges \"Willkommen\" von Espen Nowacki waren die Begrüßung. Doch schon mit dem nächsten Lied (Schafft die Männer ran aus Jekyll and Hyde, gesungen von Stefanie Kock) konnte meine Meinung umstimmen. Anschließend wurde die Stimmung ein klein wenig getrübt mit 3 Liedern aus Phantom der Oper. Nadine Hammer verkörperte Christine und Espen war das Phantom. Während er bei \"Musik der Nacht\" das Publikum vom Hocker haute, ging er leider etwas unter beim Titelsong. Das war leider bei jedem Duett des Konzerts der Fall.

Anschließend kamen drei Lieder aus \"Blues Brothers\" Das Publikum wurde zum Tanzen animiert. Nach 3 fürs Publikum anstrengende Lieder, da man mittanzen sollte, kam Don\'t cry for me, Argenntina von Stefanie Kock. Sie bewies öfters am Abend, dass sie die stärkste Stimme hat. Nur bei Sister Act fehlte ihr die soulige Stimme. Überraschen konnten alle bei dem Lied Ewigkeit. Kaum zu glauben, dass so wenig Leute es schaffen, eine Ensemblenummer so toll rüberzubringen.
Im zweiten Akt ging es dann mit Liedern aus Grease, West Side Story und Cats weiter.
Ein kleiner Durchhänger, der auch mit Elisabeth noch nicht ganz weg war. Die letzten Lieder über stand dann das Publikum allerdings, da diese Lieder wieder besser wann:
We will rock you, Mamma Mia, Dirty Dancing, Rocky Horror Show und Ich war noch niemals in New York. Die ganze Zeit tanzte un sang das Publikum mit.

Abschließend kann ich nur sagen, wie toll diese Show ist. Dem Publikum wird bewiesen, dass man keine Stage Gala braucht und eine Kulisse auch nicht nötig ist, um das Publikum zu überzeugen

LiveinTheater (86 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Ein selten gespieltes Juwel

29.04.2015 - Ich war am 19.4.15 in der Staatsoper zu Gast und habe mir das Musical von Frank Loesser angesehen.
Die Show über den \"faulen\" Finch und seinen Aufstieg in der Wobble World Wide Company ist ein Juwel in der Musical Kiste, das viel zu selten gespielt wird auf deutschen Bühnen.

Kurz die Handlung:
Der Fensterputzer Finch hat ein Buch:
\"How to succeed in Business without really trying\", was ihm verhelfen soll groß Karriere zumachen.
Angekommen in der Firma macht er die richtigen Bemerkungen am richtigen Platz, nutz Verbindungen, und Insider Informationen. Nebenbei verliebt er sich in die Sekretärin Rosemary, und sein Widersacher ist der Neffe vom Chef, der versucht Finch als Hochstapler zu enttarnen. Kurz bevor die Firma durch Finch vorm Bankrott steht, kommt der Oberboss, der auch früher ein Fensterputzer war…

Die Geschichte ist ein bisschen altbacken, aber herrlich komisch und nimmt das ganze unverbindliche auf die Schippe, und könnte dadurch nicht aktueller sein.

Nicht umsonst hat die Show ein paar Tonys, und den Pulitzer Preis bekommen.

Wundervoll, ein 50 köpfiges Orchester unter der Leitung von Joachim Schwarz aufspielen zuhören. Das war alleine schon in der Ouvertüre Gänsehaut pur, und über den ganzen Abend ein Genuss.

Die Cast wurde angeführt von Matthias Schlung als Finch, der es genau weiß mit Blicken jeden Lacher zubekommen.
Rosmary wurde von Lisa Anton schön naiv und liebevoll gespielt.
Besonders herrlich ist Bettina Meske als Chef Sekretärin Miss Jones und auch Daniel Drewes als Neffe vom Chef, Bud Frump.

Alles in allem ist es eine schöne, runde Show die Matthias Davids auf die sehr große Bühne der Staatsoper Hannover gebracht hat, auch wenn die Bühne manchmal etwa leer wirkt.

Melissa King dagegen hatte wohl die schwierigere Aufgabe mit der Choreografie, denn der Opernchor und auch die Tänzer der Ballett Company waren in der Vorstellung sehr steif und vor allem nicht synchron. Das ist auch der Grund für den 1 Stern Abzug.

Da sollte man sich vielleicht doch überlegen im Opernchor und in der Ballettcompany ein paar richtige Musical Profis zu engagieren, damit der Chor nicht wie in einer alten Operette klingt, und der Tanz nicht so steif daher kommt. :-)

Aber trotzdem SEHENSWERT!

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Eine Stage-Erfolgsproduktion

24.04.2015 - Grandioses Theater! Diesmal hat die Stage wirklich ein großartige dramaturgisch gut durchdachte Inszenierung auf die Bühne gebracht. Sicherlich wird es nicht mehr wie damals sein, aber das ist natürlich nicht vermeidbar. Die Bühnenbilder waren sehr schön anzusehen, untermalten die Handlung harmonisch und auch die Szenenwechsel liefen reibungslos ab. Dabei wurde die Bühne vom technischen Stand voll und ganz ausgenutzt. Nur den Kronleuchter habe ich mir etwas spektakulärer vorgestellt. Und ob die Kerzenständer aus dem Boden oder von der Seite kommen, ist eigentlich egal. Die Kostüme sind wirklich nur traumhaft. Sehr detailreich und passend zu Figur und Darsteller. Auch die Choreografien waren ebenfalls schön anzusehen und wirkten außerordentlich gekonnt. Das Orchester war leider etwas mager besetzt - zwar hat jeder Musiker hörbar sein Bestes gegeben, aber da die Stage ja lieber auf Sparflamme schaltet, konnte kein pompöser Klang übermittelt werden. Dennoch fand ich die Musik von Andrew Lloyd Webber persönlich sehr schön. Mathias Edenborn als Phantom wirkte etwas jung, meisterte vorwiegend alle Szenen und konnte insbesondere schauspielerisch überzeugen.An manchen Stellen kam aber seine poppige Stimme hervor. Dennoch wirkte er gegen die wunderschöne und glasklare Stimme von Lauri Brons etwas blass. Ihre Stimme verschaffte wirklich Gänsehaut-Momente. An ihrer Seite Oedo Kuipers als Raoul - äußerliches Erscheinungsbild top - am Gesang gibt es ebenfalls nichts auszusetzen - für eine Zweitbesetzung super. Ebenfalls lobenswert Michaela Christl als Madame Giry - eine tolle Stimmfarbe. Aber auch an den anderen Darstellern habe ich nichts auszusetzen, alle fugierten zusammen perfekt und alle waren klar zu verstehen.

Dennoch muss man den Eintrittspreis mit einbeziehen und für den Preis könnte man eigentlich den Perfektionismus verlangen, leider muss man einige Abstriche machen. Trotzdem ist das Stück absolut empfehlenswert und ich würde es mir gerne nochmals angucken. Wer das Stück als reine Enttäuschung sieht, ist gefühlslos und respektlos gegenüber den harten Leistungen der Darsteller und des Kreativteams.

ABER: Ein Programmheft für 18€ ist wirklich überteuert!

Rezensierte Vorstellung: 19. April 15

Tobias (7 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


Ganz großes Kino

24.04.2015 - Alles in Allem ein großartiger Abend!

40-köpfiges Orchester... Großartige Kulisse inklusive Regen auf der Bühne... Jede Rolle top besetzt - Allen voran - Bettina Mönch! Ich sag nur Szenenapplaus...

Die Songs sind zwar relativ belanglos, ABER schön gespielt und gesungen (fast alle auf englisch)

Reingehen und gut gelaunt wieder rauskommen :)

MichelD (27 Bewertungen, ∅ 3.3 Sterne)


Die Kaiserin ist tot!

23.04.2015 - Es lebe ELISABETH!

Nach über zehn Jahren hatte ich nun eine Wiederbegegnung mit dem modernen Musicalklassiker im Deutschen Theater in München.
Diese (Tournee)Version versteht es zu begeistern, zu bewegen, zu fesseln und intelligent zu unterhalten.

Harry Kupfers Inszenierungskonzept, dass sinnvoll und trotzdem enorm aufwändig auf Tourneetauglichkeit reduziert wurde begeistert und fasziniert. Nach wie vor wird alleine schon durch die virtuose optische Umsetzung der populäre Sissi-Mythos hinterfragt und gebrochen.
Die meisterhaften Texte Michael Kunzes und die stimmungsvollen Kompositionen von Sylvester Levay tun ihr übriges, um die Ausnahmestellung dieses Meisterwerkes zu unterstreichen.

An einem Werktag war die komplette Erstbesetzung auf der Bühne zu erleben. Es wird durchweg großartig gesungen und gespielt. Einzig Angelika Wedekind als Sophie wirkt etwas ungewohnt Sanftmütig.
Roberta Valentini ist in der anspruchsvollen Titelrolle grandios. Gesanglich und schauspielerisch liefert sie eine fesselnde und mitreißende Darstellung, die sie in die Liga der ganz großen ELISABETH-Darstellerinnen hebt.
Großes Kompliment auch an das fantastische Ensemble, das enorm präzise agiert und auch in den kleineren Rollen eindrucksvoll besetzt ist.

Bewundernswert auch die aufwändige Bühnentechnik, die perfekt und reibungslos abläuft.
Auf höchstem Niveau auch die Tontechnik. Die Abmischung von Orchester und Sängern ist sehr gut. Selbst in den Ensembleszenen ist jedes Wort klar zu verstehen.

ELISABETH ist in der aktuellen Tourneeproduktion in einer professionellen Spitzenqualität auf die Bühne gebracht worden, die im deutschen Raum ihresgleichen sucht und die eine oder andere Longrun Produktion reizlos aussehen lässt. (Und das für die Hälfte des Preises, den man für eine SE Ticket zahlen müsste.)

Verdienter, lautstarker Jubel im ausverkauften Deutschen Theater in München.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Absolut sehenswert - und mitmachenswert

22.04.2015 - Hier ist der Crew ein Geniestreich gelungen. Einfach tolle Cast und super erzählt. Einzig die Kostüme der Band erschliessen sich nicht so ganz. Die musizierenden Tabalugas (oder vielleicht doch Schnappies) lenken immer wieder einmal vom Hauptgeschehen ab. Aber so schlimm ist es dann auch nicht. SUPER STIMMEN! Jeder auf seine Art einfach genial. Nach den genialen BLUTSBRÜDERN einfach eine tolle Show. BITTE MEHR, MEHR, MEHR!

Nubier (2 Bewertungen, ∅ 5 Sterne)


Absolut sehenswert

22.04.2015 - Jeder hat irgendein Lieblingsstück. Meines ist Cabaret. Dafür fährt man auch schon mal etwas mehr und macht ein paar Tage Urlaub. 1000 km Fahrtstrecke, aber dafür eine absolut sehenswerte Premiere von Cabaret genießen können. Eine hervorragende Besetzung der Rollen und ein passendes Bühnenbild, schöne Tanzeinlagen und eine detailfreudige Inszenierung haben die Premiere zu einem echten Erlebnis gemacht. Wer noch keine Karten hat, sollte sich unbedingt darum kümmern!

Frank Uwe (7 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Sehr gute Unterhaltung

20.04.2015 - Wir waren am Samstag (18.4.) im Fritz und fühlten uns gleich zurück in die glitzernde Discoära der 70er versetzt.

Die Geschichte von Freak Out ist vielleicht ein wenig banal, man wird aber trotzdem sehr gut unterhalten.

Ganz toll haben mir der Charles (bei Bohemian Rhapsody - Gänsehaut pur, hammer Stimme) und auch der lustige Robert gefallen.

Positiv aufgefallen sind auch die Krankenschwestern, nur ihre Outfits waren ein wenig zu knapp.

Insgesamt ein tolles Ensemble, super Songauswahl, nur die Zeit verging leider viel zu schnell. Wir kommen auf jeden Fall wieder.

ILOVE (erste Bewertung)


Jubelnder Applaus für eine gelungene Show

17.04.2015 - Auch in diesem Jahr ist die Produktion der UdK in Kooperation mit der Neuköllner Oper eine willkommene Bereichung der Berliner (und nicht nur der) Musicalszene, die eigentlich nur ein Manko hat, es gibt zuwenig Plätze. Innerhalb kurzer Zeit waren alle Karten ausverkauft und das sicher nicht nur an Freunde und Verwandte der Studenten.
Das Stück ist ziemlich vorhersehbar, jedoch ist es eine gute Grundlage für die Studenten ihr Können zu zeigen und das steht in diesem Fall sicher im Vordergrund. Die Dialoge flott und an der richtigen Stelle witzig. Trotzdem gelingt es sehr gut, zu zeigen, wie sich die Dorfbewohner gegen den Wolf zusammen rotten, oft auch gegen besseres Wissen.Die Musik hat mir sehr gut gefallen, sehr abwechslungsreich und eine gute Charakterisierung jeder Figur.
Die Studenten machen ihre Sache ausnahmslos toll, auch die mit den weniger dankbaren Aufgaben, gestalten ihr jeweiliges Tier ganz wunderbar. Es ist eine große Freude, ihnen beim Spielen zusehen, alle strotzen nur so vor Energie.
Herausheben möchte ich eigentlich niemanden. Oma Eule/Sophia Euskirchen fällt durch ihre besondere Stimme auf, der Wolf sicher durch seine körperliche Präsenz und seinen sehr schönen Bariton.
Alle bewegen sich mit viel Elan und Können auf der Bühne und zeigen in diesem Jahr wieder eindrücklich, dass Musical ein 3-Sparten-Fach ist.
Für alle, die sich diese Show noch ansehen möchten, ist die Wiederaufnahme im Herbst zu empfehlen, ich hatte einen sehr schönen Abend und kann das Stück nur empfehlen.

Charlotte (43 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Das Musical ist der Star

12.04.2015 - Regisseur Dirk Löschner hat eine wunderbar feinfühlige, unaufgeregte und dennoch engagierte Inszenierung des Klassikers auf die Bühne gebracht.

Star der Aufführung ist ohne Zweifel das Musical selbst.
Sehr gekonnt wird die Balance zwischen dem politisch historischen Anspruch des Stückes, emotionaler Charakterstudie und ansteckender Lebensfreude gewahrt.
Das große Ensemble agiert in einem gelungenen Bühnenbild, das aus vielen Bilderrahmen besteht, aus denen die einzelnen Dorfbewohner hervortreten und ihre Geschichte erzählen. Passend zum Voranschreiten der Handlung geraten die Rahmen in Schieflage oder werden beschädigt.
Eine kleine fünfköpfige Band kann natürlich nur für einen recht bescheidenen Soundteppich sorgen, hat dafür aber einen typisch authentischen Klezmerklang.

Auch wenn nicht jede einzelne Schauspiel- und Gesangsleistung makellos zu nennen ist, ist der bewegende Gesamteindruck der Inszenierung doch sehr gut.

kevin (117 Bewertungen, ∅ 3.4 Sterne)


Everybody wants to be black on a saturday night

09.04.2015 - Ich war am Samstag den 4.4.2015 in der Show im Shaftesbury Theater in London. Es war sehr geil. Die Darsteller haben einen Spitzen Job gemacht gut getanzt und sehr gut gesungen. Allen voran natürlich Beverley Knight die mich wirklich von den Socken gehauen hat mit ihrer tollen Soul-Stimme. Wer die Chance hat sich das Musical mit Beverley Knight anzuschauen sollte das auf jeden Fall tun. Es war ein toller Abend den ich nie vergessen werde.

manu0183 (3 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Super

07.04.2015 - Darsteller waren alle Super - einzigstes Manko - die aussenplätze in den ersten Reihen sollte man nicht buchen - da dort mit Sichtbehinderungen zu rechnen sind - also wir haben leider nicht viel gesehen

maulwurf1 (erste Bewertung)


Traummusical mit perfekter Cast - leider Sparversion

06.04.2015 - Was hätte man aus der Wiederaufnahme der Tournee-Produktion 2015 alles aus dieser genialen Show herausholen können?

Leider hat man dies zumindest Bühnentechnisch verpasst dafür erlebt man aber eine Traum-Cast...

Am Ostersonntag Abend, dem 5.04.2015 waren wir nun auch bei ELISABETH in München zu Gast!

Seit dem ich 1992 das Stück in Wien gesehen habe bin ich Musical-Infiziert und reise umher um alle möglichen Shows und Produktionen zu sehen..

Begeistern konnte mich Roberta Valentini als ELISABETH, Mark Seibert als gewohnt perfekter Tod - und auch wieder mal Kurosch Abbasi als Luigi Lucheni - ein bisschen enttäuscht war ich von Thomas Hohler als Kronprinz Rudolf und Erzherzogin Sophie gespielt von Angelina. Thomas Hohler blieb leider sehr blass und hölzern in seiner Rolle - seine tolle Singstimme riss dieses Manko allerdings wieder heraus!
Angelina hatte im Gegensatz zu vielen anderen Sophies eine gute Sing-Stimme allerdings war sie für die Rolle viel zu Jung und nicht \"glaubwürdig\" hart und herzlos - ihr fehlte der komplette Biss und auch \"Ist das nur dein Lohn\" intonierte sie ohne dass der Gefühlsfunke überspringen wollte!

Dies waren aber die einzigen Ausnahmen - ansonsten wurden die Songs von Sylvester Levay perfekt umgesetzt - starke Ensembleleistung!

Klar bei einer Tournee müssen die Requisiten Sparerin sein - aber noch sparsamer als die Version von 2008 - das hätte wirklich nicht sein müssen!

Orchester mit 14 Mitgliedern absolut ok -

Für alle die ELISABETH noch nie sahen - jetzt aber hin - für alle anderen wegen Roberta und der tollen Cast lohnenswert aber nicht von der Bühnenausstattung her

Ein toller Abend wenn auch das Publikum nicht sehr emotionalmitging leider

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


\"...aber nicht im Gedächtnis hängen bleiben und sehr beliebig sind\"

06.04.2015 - Kann ich gar nicht unterstützen! Ich empfand und empfind genau das Gegenteil, ich habe noch Tage danach, Songs wie den Titel Track \"Made in Dagenham\", \"Everybody Out\", \"Stand up\" oder \"Ideal World\" in den Ohren. Die Melodien sind sehr eingängig und reissen mit.

Ich fand die Show ansonsten auch ganz grossartig und kann die restliche Kritik voll und ganz unterschreiben. Wer die Gelegenheit noch hat, soll er sich ansehen, es macht spass und gute Laune!

The_WiZ (8 Bewertungen, ∅ 4.6 Sterne)


Die Killerqueen war gestern. Norma ist da

05.04.2015 - 28.03. 2015
Seit 1993 kenne ich S.Blvd. 2009 freigegeben, wurde das Musical in verschiedenen Deutschen Theater gespielt. Davon habe ich einige Produktionen gesehen. Für mich
lieferte Bielefeld die beste Vorstellung. Grund: Brigitte Oelke ist die Norma Desmond schlechthin. Ihre starke Stimme, der Ausdruck, und die Bühnenpräsenz ist unbeschreiblich gut. In Bielefeld stimmt alles. Orchester und Chor, spitzenmässig. Die Inszenierung ist sehr interessant, ergreifend und mit neuen Effekten gespickt, die Auto Verfolgungsjagd, Norma fährt zu der Paramount Studios.
Nach 20 J. konnte ich Thenardier, Tom Zahner wieder erleben.
Er gibt einen souveränen Max.
Ulrike Figgener und Veit Schäfermeier, sind sehr überzeugend, besonders, Too much in love to care.
Unbedingt ansehen.
Es lohnt sich.
Ein alter Hase.

helenfan (5 Bewertungen, ∅ 3.8 Sterne)


04.04.2015 -

NordlichtHB (32 Bewertungen, ∅ 3 Sterne)


Lückenhafte Inszenierung eines tollen Musicals

03.04.2015 - Die Inszenierung von Karl Absenger im Opernhaus Halle erweist sich an einigen Stellen als dramaturgisch nicht gut durchgedacht und wäre meiner Meinung nach noch ausbaufähig. Eliza tritt am Anfang mit zerrissener Jeans und alter Lederjacke auf; die Blumenmädchen geben sich als typische Hippies aus; der Rest der feinen Gesellschaft sind in klassische Garderoben gekleidet - man kann demzufolge keine exakte zeitliche Orientierung festlegen. Ebenfalls ein Schwachpunkt: Im Finale steigt Eliza mit Higgins auf das Sofa und sie knutschen wild herum - gegen ein Happy-End ist nichts einzuwenden, aber erst drückt Higgins seine Wut auf Eliza aus und betont nochmals er sei ein eingefleischter Junggeselle und dann die übertriebene und unpassende Kussstelle. Positiv ist zu bemerken, dass der Diplomatenball ausgelassen wurde, da diese meiner Meinung nach das Stück nur unnötig in die Länge zieht und das wesentliche Geschehene in \"Sie sind\'s der es geschafft hat\" zusammengefasst wird. Das Bühnenbild von Katrin Fritz war im Wesentlichen schön anzusehen. Besonders Higgins Büro und Ascot wurden detailliert und realistisch dargestellt. An manchen Stellen, wie z.B. bei der Golfplatz-Szene (anstelle Mrs. Higgins Wintergarten), als sich der Hintergrund als faltige Plane entpuppte, konnte man Schwachstellen entdecken. Zudem waren die Szenenwechsel sehr lang und wurden nur von instrumentalen Reprisen überbrückt. Die Kostüme von Götz L. Fischer waren ein wirklicher Augenschmaus, besonders die Kleider von Eliza waren traumhaft. Der Song \"Bringt mich pünktlich zum Altar\" wurde verlängert, was ich super fand, da dies ein Mitschwinger und Ohrwurm ist. Generell wurde die schöne Musik von Frederick Loewe von der Staatskapelle in angenehmer Lauterstärke tadellos präsentiert. Zu den Darstellern: Das Highlight war Ulrich Wiggers als Higgins, der kurzeitig einsprang: Er gab gesanglich und schauspielerisch erkennbar sein Bestes und konnte voll und ganz als phonetischer Held überzeugen. An seiner Seite Melanie Starkl als frische Eliza, die ebenfalls auf ganzer Linie überzeugen konnte. Weiterhin lobenswert Gabriele Bernsdorf als Mrs. Higgins, wie man sie nicht hätte besser spielen könne, und Stanislaw Brankatschk als humorvoller Pickering. Jürgen Trekel als Alfred Doolitle war leider aufgrund seiner tiefen Opernstimme nur schwer zu verstehen. Durch den Einsatz der Statisterie wirkte die ganze Produktion sehr detailverliebt.

Zusammengefasst ist die Hallesche Produktion ein Stück mit einigen Schwächen, dennoch wird es dem Erfolgsmusical gerecht und ich habe die Vorstellung sehr genossen - Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt allemal.

Rezensierte Vorstellung: 22.03.15

Tobias (7 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


Tolle Cast und schwaches Buch

02.04.2015 - Ich war in der Vorstellung am 01.04.15 im neuen MEHR Theater am Großmarkt.

Das neue Theater ist sehr schön, wenn auch sehr umständlich zu erreichen und so gut wie nicht ausgeschildert. Wir waren nicht die einzigen Zuschauer die umher irrten um den Eingang zufinden. So oder So sieht man dem Theater nicht an das es ein Theater ist. Keine Werbung oder stimmungsvolle Beleuchtung.

Das neue Theater ist sehr groß und offen. Man musste im zweiten Akt etwas frieren im Publikum, was wohl dem übergroßen Theaterraum geschuldet war.

Auch gab es keine Besetzungslisten zum mitnehmen, nur zum abfotografieren. Finde ich persönlich nicht gut.

Der Sound war schlecht, sodass die Band sehr oft die Sänger übertönte und man so kein Wort verstand.

Die Band spielte sehr gut an dem Abend und auch was auf der Bühne geboten wurde war sehenswert.
Christopher Brose als \"Galileo\" war stimmlich top, und wurde aber von seiner Partnerin Leoni Kristin Oeffinger als \"Scaramouche\" noch spielerisch an die Wand gespielt.
Brigitte Oelke war eine fantastische \"Killer Queen\" und Linda Holmgren mit einer Hammer Stimme eine tolle \"Ozzy\", und die für mich mit \"No one but you\" den stärksten Moment der Show hinlegt.

Das weiter Ensemble spielte mit viel Freude und Energie.

Die Musik von Queen ist einfach zeitlos, aber leider hat das Buch so einige Schwächen, die vor allem im 2. Akt durchkommen und es einfach nur zäh wird.

Alles in allem ein guter Abend mit einer tollen Cast.

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Bestenfalls ein Tribute Konzert

01.04.2015 - Leider habe ich in den letzten Wochen zweimal das Problem gehabt, eher in einem Tributekonzert, als in einem Musical gewesen zu sein.

Tina - The Rock Legend war eines davon. Immer und immer wieder die gleichen Projektionen durch den Beamer, leider nicht immer ganz vollständig (z.B. ina Turne statt Tina Turner), mehrere Soloauftritte durch Backgroundsängerinnen und bestenfalls noch Informationen, die man aus Wikipedia entnehmen kann, aber keine richtige Handlung darstellen.

Im ersten Teil der Show gab es nur Coverversion, die Tina zwar alle mal gesungen hat, aber eben in keinerlei Art und Weise eine Chronologie oder gar keine Handlung aufkommen lassen (z.B. Missing you, Shame Shame Shame, Honky Tonk Woman)

Der zweite Teil war dann wirklich ein reines Tributekonzert und hätte die Hauptdarstellerin der Tina nicht nur optisch ähnlich gesehen bzw. auch ihre Stimmlage noch gut getroffen, dann wäre ich wohl vor dem Ende gegangen. Für die gesangliche Leistung ist zumindest ein Stern verdient. Aber wenn etwas als Musical angekündigt wird, dann möchte ich auch ein Musical sehen und eben kein Tributekonzert.

Und noch was: Auf der Webseite des Veranstalters zu schreiben, dass Tina Turner mit \"We don´t need another hero\" Musikgeschichte geschrieben hat und diesen Song dann gar nicht zu spielen, das ist dann nicht einmal mehr semiprofessionell.

chess (3 Bewertungen, ∅ 1 Sterne)


Eher eine Tributshow

01.04.2015 - Für ein Musical erwarte ich Gesang, Tanz und Schauspiel und das in einer ausgewogenen Verhältnis.

Die wenigen Daten aus Elvis Leben waren nicht chronologisch aufgebaut und das Drehbuch zeigte generell deutliche Schwächen.

Einziger Lichtblick: Der Hauptakteur hatte eine ordentliche Stimme und kommt Elvis in Gestik und Mimik sehr nahe. Dafür dann doch noch einen Stern.

Aber für über 70 Euro Eintritt verlange ich mehr als nur Cover- oder Tributekonzerte.

chess (3 Bewertungen, ∅ 1 Sterne)


Sehr gut

29.03.2015 - War in Osnabrück um mein lieblings Musical zu sehen.Und es war toll.10mal besser als zu letzt in Kassel.Wer das Musical Jekyll&Hyde liebt kann hier her kommen.Gruß Wobbel04

WÖBBEL04 (9 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Bombastisch

28.03.2015 - Wir waren heute am 28.03.2015 in der Konzertanten Aufführung im Raimund Theater und ich muss sagen es war der Wahnsinn. Wir waren begeistert wie mit wenigen Mitteln eine phantastische Show geboten wurde. Das riesen Orchester auf der Bühne hat mit super rockklängen eingeheißt und die Darsteller waren erste Klasse. Drew Sariach bekam bei Gethsemane sogar Standing ovations bzw. der Song wurde zum Showstopper. Ich bin jetzt ein definitiv Fan von Drew. Alles in allem ein spitzen Abend uns fehlten teilweise die Worte.

manu0183 (3 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Schwaches Stück, starkes Ensemble und sehr unterschiedlich starke Solisten.

27.03.2015 - Alles in allem empfinde ich dieses Stück als recht schwach, dramaturgisch unausgegoren und mit auffallend dünnen Dialogen auf dem Niveau von `Küchenpsychologie`.Anders als in Mamma Mia sind die (guten) Lieder eher holprig in die Handlung hinein gedrängt. Hier rettet das wirklich starke Ensemble mit Spritzigkeit, Esprit und knackigem Tanz und Gesang. Zu den Solisten: Sarah Schütz gefiel mir ausnehmend gut. Sehr differenziertes Spiel, hervorragendes Timing und eine kraftvolle, schöne Gesangsstimme machte Sie für mich zum `Star` des Abends. Karim Khawatmi gefiel mir gesanglich, war mir aber darstellerisch viel zu `männlich`aufgesetzt und wenig echt und glaubhaft. (er hat allerdings auch die schlimmsten Dialogzeilen zu sprechen).Die beiden `Alten` waren leider enttäuschend und hier besonders Peter Kock, der sehr distanziert und unberührend blieb. Insgesamt ein sehr leichtes Stück Unterhaltung, das zwar nach jedem (Tanz)Lied bejubelt wurde, insgesammt aber (mich) nicht überzeugen kann.

SECOND NAME (5 Bewertungen, ∅ 1.8 Sterne)


Stattliche Zehn-Mann-Band?

27.03.2015 - Traurig wenn die MZ sich schon mit einer Zehn-Mann-Band zufrieden gibt bei einem Stück dass in Hamburg mit 15, in Wien mit 24, in Stuttgart mit 12 Musiker gespielt wurde.

Ansonsten guter Durchschnitt einer unterhaltsamen Show mit tollen Songs und einem schwachen Buch.

Herausragend Andy Bieber und Karim Khawatmi. Enttäuschend Sarah Schütz.

Standard (7 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


Udo wäre bestimmt sehr zufrieden! Sehr unterhaltsam! Tolle Darsteller! Ein wunderschönen Abend

26.03.2015 - Ich selber habe das Stück noch nie gesehen und ging sehr skeptisch in das Theater rein. Doch ich von der ersten Sekunde an begeistert.
Alles war stimmig; Darsteller, Songs, Orchester, Bühnenbild, Kostüme…
Würde es jedem weiterempfehlen!

theatermensch (erste Bewertung)


Selbst für eine Tourproduktion grauenvoll

22.03.2015 - Das schlechteste Musical, was ich je gesehen habe!
Schon vor der Vorstellung fiel der Kopf der Schaufensterpuppe ab, welche am Bühnenrand stand - er wurde mit grauen Klebeband wieder angeklebt. Die Musik fand ich im Großen ganz ok. \"Musik der Nacht\" fand ich eigentlich sehr schön. Dennoch reicht die Musik um Längen nicht an Webbers Version heran. Schon der Prolog war langweilig. Das Bühnenbild war mangelhaft und konnte die Handlung nicht unterstützen. Der angebeemte fallende Kronleuchter war ein Witz! Die Kostüme konnten sich blicken lassen, waren dennoch kein Augenschmaus. Der Sound war genauso schlecht. Zu den Darstellern (die genaue Besetzung war nicht ablesbar): Das Phantom konnte überwiegend überzeugen. Christine konnte dagegen nicht mit den hohen Tönen umgehen. Raoul konnte schauspielerisch gar nicht überzeugen. Einziger Lichtblick: Madame Giry brachte wenigstens etwas Stimmung in das Publikum.

Zusammengefasst ist diese Produktion eine billige und unprofessionelle Show, die des Geldes überhaupt nicht Wert ist!

Tobias (7 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


Der Perfektionismus

22.03.2015 - Diese großartige Inszenierung von Frank Wildhorns Geniestreich hätte eigentlich 6 von 5 Sternen verdient. Die Inszenierung wurde recht klassisch gehalten, was sich aber als gute Lösung herausstellte. Die Musik fand ich persönlich sehr schön und wurde vom Orchester grandios gespielt. Super toll fand ich, dass \"Mädchen der Nacht\" nach Lucys Tod gespielt wurde, dadurch konnte man sich das Weinen nicht entziehen. Das Bühnenbild passte mit seiner dunklen Farbgestaltung perfekt zur Handlung und konnte ohne lange Szenenwechsel einwandfrei überzeugen. Ebenso so schön waren die Kostüme. Zu den Darstellern. Marc Clear der stimmlich als auch schauspielerisch der perfekte Jekyll/ Hyde. Corinna Ellwanger spielte die brave allerdings gesanglich nicht minderwertige Lisa. Camilla Kallfaß hatte ebenfalls wie Sabine Töpfer eine berührende Stimmfarbe, die unter die Haut geht. Weiterhin nennenswert sind Udo Eickelmann als Strike/ Spider (genial)und Jeffery Krüger als Utterson (sehr realistische Darstellung).

Zusammengefasst ist alles perfekt. Für die kleine Bühne der MuKo ein sehr hohes Niveau und für den Preis muss man das gesehen haben:D

Tobias (7 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


Musical-Entertaining mal anders

22.03.2015 - Ich habe die Show am 08. August 2014 im Nordseeheilbad Büsum gesehen und wurde fantastisch unterhalten.
Erstmal muss man loben, dass neben Erfolgshits, die man auch nicht missen muss, Songs aus eher selten gespielten Musical gezeigt wurden, z.B. Smash, Das Dschungelbuch, Motown, Carousel, etc. Außerdem gab es zwischen dramatischen, humorvollen, rockigen und fetzigen Stücken eine ausgeglichene Harmonie. Die fünf Solisten gaben wirklich ihr besten und haben mich wirklich sehr gut unterhalten und konnten alle Parts grandios singen. Ausnahme: Simon Tunkin geht als Krolock überhaupt nicht. Unter der Moderation von Axel Törber hat man auch noch interessante Hintergrundinformationen zu den Musicals erfahren. Die Band hatte sichtlich Spaß an ihren Job, was sich auch aufs Publikum übertragen hat. Teilweise war die Akustik etwas schlecht, kann eventuell aber auch an der Räumlichkeit liegen. Das Bühnenbild in Form einer Plane mit Broadway-Motiv war sehr einfach bzw. spartanisch. Fand ich nicht wirklich schlimm, man hätte es aber noch mit Hologrammen verstärken können. Die Kostümen waren unter Berücksichtigung der \"konzertanten Aufführung\" sehr schön und vielfältig.

Zusammengefasst ist die Show für alle zu empfehlen, die verrückt nach Musicals sind und nicht so viel Wert auf Perfektionismus legen. Das Geld war es auf jeden Fall wert, egal was andere denken, denn die Show muss auch finanziert werden. Immer wieder gerne:)

Tobias (7 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


Eine Reise nach Nimmerland

22.03.2015 - Ein großartiges Musical, welches sich selbst nicht so ernst nimmt, sorgt als deutschsprachige Erstaufführung in Halle für einen tollen Musicalabend. Die Story wurde klassisch zur literarischen Vorlage gehalten, was auch ok war. Die deutsche Übersetzung bezeichne ich auch als gelungen. Manche Stellen waren zwar etwas kindisch, allerdings ist es ja immerhin ein Familien-Musical und ich glaube, die jüngeren Gäste haben es sehr genossen. Die Musik fand ich persönlich einmalig schön: Die ganze Woche gingen mir die Lieder nicht aus den Kopf. Neben Ohrwürmern wie \"Es liegt was in der Luft heut\' Nacht\" und \"Nimmerland\" hat mich u.a. \"Hinterm Sternenzelt\" sehr berührt. Diese wurden von der Staatskapelle in angenehmer Lautstärke fehlerlos präsentiert. Das Bühnenbild war für die Oper Halle sehr aufwendig und detailverliebt und passte sehr gut zur Handlung. Leider waren die Szenenwechsel teilweise etwas zu lange. Die Kostüme waren sehr harmonisch und wunderschön anzusehen. Ebenfalls bewundernswert die Choreographien, besonders die Fechtchoreographien waren klasse. Zu den Darstellern: An erster Stelle muss man die Mitglieder des Kinder- und Jugendchors vom ganzen Herzen für ihre Leistungen loben. Björn Christian Kuhn konnte mit seiner glasklaren Stimmfarbe Peter Pan die erwartende Jungendlichkeit und Dynamik verleihen und hat mich vollkommen begeistert. Ines Lex konnte mit ihrer schönen Opernstimme als Wendy ebenfalls überzeugen, wirkte neben Kuhn aber etwas blass. Gabriele Bernsdorf als alte Wendy und Olivia Saragosa als Mrs. Darling konnten ebenfalls gesanglich und schauspielerisch überzeugen. Olaf Schöder verlieh Smee mit seinem sächsischem Akzent einen großartigen Humor, der dem Saal dauerhaft zum lachen brachte. Das Highlight des Abend war Cusch Jung als Captain Hook - granatenmäßig!

Zusammengefasst hat mich das Gesamtpaket insbesondere der Musik und Cusch Jung einmalig verzaubert. Absolut empfehlenswert, besonders für den kleinen Preis:)

Tobias (7 Bewertungen, ∅ 3.9 Sterne)


Das Wunder von München

19.03.2015 - In der Musical-Wüste München ist der Studiengang Musical der Bayerischen Theaterakademie seit vielen Jahren ein Garant für qualitativ gute Musical-Produktionen. Das größte Problem ist dabei die Stückauswahl, weil ja alle Absolventen eine gute Rolle bekommen sollen. Und da gibt es einfach wenig Stücke.
Dieses Jahr entschied man sich für THE DROWSEY CHAPERONE. Ein Glücksgriff!
Der Theaterakademie ist ein grandioses Stück Unterhaltungstheater gelungen. Sie beschert München die beste Musical-Produktion seit Jahren.
Dabei hat es die Theaterakademie auch ordentlich krachen lassen. Ein wunderbares Bühnenbild und fantasievolle Kostüme sowie eine großartige musikalische Begleitung bilden den äußeren Rahmen. Darin zündet das Team Stefan Huber und Danny Costallo ein Brillantfeuerwerk an. Der Einfallsreichtum, die Kreativität und das Timing sind atemberaubend.
Das alles funktioniert natürlich nur, wenn man über hervorragende Darsteller verfügt. Da ist zunächst einmal Ralph Morgenstern, der durch den Abend führt. Mit dessen Verpflichtung hatte das Kreativteam ein besonders glückliches Händchen. Und dann die Studierenden des Studiengangs Musical. Gesungen wurde an der Akademie ja schon immer sehr gut. Schauspiel war nicht jedermanns Sache und Tanzen? Na, ja!? Und jetzt können sie alles alles! Und zwar in einer nie da gewesenen Perfektion. Und diese wunderbaren jungen Musicaldarsteller wirken dabei nie steril. Da sind richtige Persönlichkeiten auf der Bühne des Prinzregententheaters, die für das Stück im Grunde genommen viel zu groß ist. Doch diese jungen Künstler füllen den Raum auch in ihren Solonummern locker aus. Die haben ihr Handwerk gelernt. Und mit Hilfe Stefan Huber und Danny Costallo setzten sie grandios um.
Ein Musical-Traum in München. Leider nur noch bis zum 26.03.2015. Dann zerplatzt die Blase und der graue Alltag beginnt wieder. Um beim Stück zu bleiben, da fühlt man sich dann wieder trüb …..

JürgenE (33 Bewertungen, ∅ 4 Sterne)


Eine gute Show

13.03.2015 - Erst einmal muss man sagen, dass neue Theater an der Elbe ist ein sehr schönes und luftiges Theater. Der Blick aus dem Foyer auf die Hamburger Skyline ist wunderschön und der Theatersaal ist angenehm und man sitzt sehr nah dran an der Bühne.

Die Show ist sehr liebevoll inszeniert, und man hat, Gott sei dank, nicht die Fehler von Rocky wiederholt, und die Bühne zum Star gemacht.
Die Bühne bietet mit ihren Elementen und Projektionen schönen Ideen, lassen aber den Darstellern Raum und lenken nicht ab.

Das Sound Design ist endlich mal gelungen. Hier klingen die Stimmen klar und stehen vor der Musik, anstatt das man erschlagen wird vom Orchester.
In diesem Zusammenhang ist es ein Genus endlich mal alle Darsteller deutlich zu verstehen, und nicht mit der Verständlichkeit zukämpfen hat wegen ausländischen Dialekten.

Das Ensemble ist groß und es gibt nicht viele Rollen, die nicht mal plötzlich im Ensemble auftauchen. Was den Betroffenen sichtlich Spaß macht.

Im Zentrum steht die Familie Lubanski. Toll was der kleine Matthias, hier von Pelle gespielt, alles leistet, auch wenn beim Gesang der ein oder andere Ton daneben geht. David Jakobs als \"Bruno\" brilliert in sämtlichen Situation und hat eine sehr mitreisende Stimme. Marie Lumpp spielt die \"Ingrid\" mit sehr viel Herz, und Tanja Schön als \"Christa\" ist herrlich kämpferisch und berührt.
Patrick Imhof als \"Richard\" war für meinen Geschmack zu verbissen, aber die Rolle ist auch sehr fordernd.

Damit die Show nicht nur düster, und depressiv daher kommt in der Nachkriegszeit, hat man mit den Ackermanns ein Comedy Duo dazugestellt. Hier ist es Elisabeth Hübert als \"Anette\" und Andreas Bongard als \"Paul\" die die Lacher auf ihrer Seite haben als lustiges Pressepärchen.

Dazu gibt es viele kleine Nebenrollen, die das Stück zu einem schönen Abendfilm machen.
Man kann wirklich von einer filmischen Regie sprechen, denn alles ist sehr klar nach vorne gespielt, was in meine Augen eine gute Wahl ist.

Man kann dieser Show nur \"Glück auf\" wünschen, und ich denke, wenn das Stück erstmal im Pott gespielt wird, dann ist das Stück am richtigen Fleck. :-)

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Klein aber Oho

13.03.2015 - Man kann mal wieder den Hut ziehen vor dem English Theater. Was dieses kleine Theater auf die Beine stellt, ist wirklich bemerkenswert.

Mit Ghost hätte man wirklich eine Großproduktion starten können. Aber es ist gut so, dass das nicht geschehen ist bis jetzt, denn sonst wäre dieses kleine Juwel nicht in FFM gelandet.

Das Stück ist ja bekannt durch den Film.
Die Musik fügt sich sehr gut ins Geschehen ein und hat sehr emotionale und soulige Momente. Aber einen richtigen Ohrwurm bietet die Musik nicht.

Die Bühne ist praktisch und schön eingerichtet. Obwohl manche \"Geister Effekte\" ein bisschen billig wirken wie die Tür z.B.

Die Darsteller sind alle toll gewählt, vor allem Claudia Karluki als \"Oda Mae\" weiß das Publikum zu begeistern und hat die Abräumer Rolle des Abends. Toll gespielt auch Aaron Sidewell, der den zweigesichtigen \"Carl Bruner\" gibt.
Und das Ensemble spielt mit einer Freude, das es wirklich Spaß macht zuzuschauen.

Die beiden Hauptdarsteller des Abends allerdings bleiben vor allem in ihrem Zusammenspiel etwas unterkühlt.
Beide haben tolle Stimmen, sehen gut aus, und vor allem Hannah Grover, als \"Molly\", spielt sich teils so in ihre Emotionen rein, dass es schon an Wahnsinn grenzt.
John Addison als \"Sam Wheat\" hat vielleicht den Körper eines Patrick Swazey, aber nicht die Sympathie und Wärme. Er agiert sehr stockig und auch wenn die Partie stimmlich kein Problem für ihn ist, bin ich nicht warm geworden mit ihm am Abend.

Alles in allem lohnt sich ein Besuch dieser Show aufjedenfall. Ich hoffe sehr, dass die Show weitergereicht wird, und nicht in der Versenkung verschwindet.

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Leider stimmen alle schlechten Kritiken :(

09.03.2015 - Waren gestern in Graz bei der Vorstellung und richtig perplex. Für 60Eur Playback, falscher Gesang, ein lächerlicher Text und Reime wie \"Schwestern/gestern\", \"Nest/halt mich fest\" usw. Kopfschütteln. Ziemlich grottenschlechte Vorstellung, Winzigster Lichtblick ist die Sisi-Darstellerin, die macht noch das beste draus, aus all dem Drama. Gar nicht zu empfehlen, man ärgert sich nur wegen Zeit- und Geld Verschwendung!

sisifan (erste Bewertung)


Auf jeden Fall ansehen.

09.03.2015 - Da Ghost mein erste Musical war das ich komplett auf Englisch gesehen habe bin mich mit gemischten Gefühlen rein gegangen. Aber ich muss sagen alle meine Angst wurden schnell zerschlagen. Man hat die Darsteller fast alle sehr gut verstanden.
Zur Cast kann man nur sagen ein Traum ich habe selten eine Cast auf so hohem Niveau Schauspielern, Singen und Tanzen sehen.
Für mich das Highlight des Abends war Hannah Grover
als Molly man was hat mich diese Frau umgehauen. Man hat die ganze Zeit mit ihr mitgelitten und sie hat perfekt mit John Addison (Sam) gespielt, die beiden waren ein perfektes Paar auf der Bühne.
Zweit Überraschung des Abends war Claudia Kariuki als Oda Mae, sie hatte ganz klar die Lacher auf ihrer Seite und war den Großen Fußspuren einer Whoopi Goldberg definitv gewachsen. Sie hat die Rolle sehr komisch angelegt und man musste oft laut los lachen und im Finale konnte sie nochmal eine andere Seite zeigen.
Einzig der Darsteller des Carl; Aaron Sidwell hat mich nicht voll überzeugt.
Ich kann nur jedem Raten sich das Stück noch anzusehen, da die Spielzeit ja bald beendet ist. Es rentiert sich auf jedne Fall.

Musicalfan86 (34 Bewertungen, ∅ 4.5 Sterne)


Nett, aber nicht mehr.

09.03.2015 - Ein schönes Theatererlebnis für die ganze Familie.
Die Show hat gewonnen seit ich die sie in Hamburg gesehen habe, und das ist erfreulich.

Das Ensemble spielt mit viel Energie und Spaß, und vor allem John Vooijs als Tarzan und Merle Hoch als Jane spielen und singen so schön alleine und miteinander, das es eine wahre Freude ist. Gerd Achilles ( Kerchak) und Schirin Kazemi ( Kala ) spielen Rollendeckend, fallen aber nicht besonders auf. Leider ist auch hier in Stuttgart Terk ( Emanuele Caserta ) der Schwachpunkt, da die deutsche Sprache ihm fast immer im Weg steht. Ist es denn wirklich so schwer einen native Speaker für die Rolle zufinden???

Zusammengefasst: Tolle Energie, Langweilige Musik und schöne Flugakrobatik. Kann man sich anschauen, aber einmal reicht auch.

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Es gab schon bessere Besetzungen...

09.03.2015 - Habe die Show am 27.02 im Stuttgarter Palladium gesehen.
Ich kenne die Show von früher und muss sagen, dass die Stuttgarter Aufführung doch etwas sehr brav daher kommt.
Auf der Bühne werden viele verschiedene Akzente gesprochen, was manchmal etwas stört.

Eine tolle Leistung bringt vor allem die Band, unter der Leitung von Klaus Wilhelm. Aus dem Ensemble fallen besonders Pasquale Aleardi ( Billy Flynn ), M. Schäffner ( Mary Sunshine ) und Isabel Dörfler ( Mama Morton ) positiv auf.
Gerade die Leading Ladies sind hier leider die Schwachpunkte des Abends. Lana Gordon als Velma Kelly ist eine fantastische Darstellerin und unglaublich sexy in ihren Bewegungen, jedoch steht die deutsche Sprache ihr manchmal im Wege, was vor allem beim Zellblock Tango kein Vergnügen ist. Die größte Enttäuschung des Abends ist aber Carmen Keizer als Roxie Hart. Sie ist einfach langweilig, kann keine stimmlichen oder tänzerischen Akzente setzen und ihr \"Roxi\", eigentlich ein Highlight der Show verkommt zu einem Showstopper, den man gerne streichen möchte.

Alles in Allem ist es schön endlich mal wieder ein Stück auf deutschen Großproduktions Bühnen zusehen, wo die Bühne keine Rolle spielt, sondern die Musik und ihre Künstler.
Es gab besser Besetzungen in der Vergangenheit, aber ein Besuch lohnt sich.

KristinP (51 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Bad Hersfeld

06.03.2015 - Ich habe die Show am 05.03.2015 in Bad Hersfeld erleben dürfen und fand den Auftritt rundum gelungen.
Highlights waren für uns die Songs aus Tanz der Vampire, Elisabeth und We will rock you. Max Messler & Adrienn Zhegoe konnten beide mit fantastischen Stimmen begeistern - wirkliche Ausnahmetalente,
Harvy James widerrum konnte vor allen Dingen durch seinen sympathischen Auftritt als FranknFurter gewinnen. Das hervorragemd vorgetragene Time to say goodbye von Max Messler & Kathrin Meyer rundete das Programm toll ab. Lediglich das Bühnenbild und manche Kostüme würden wir kritisieren. Aber die tollen darstellerischen Leistungen ließen auch dies schnell vergessen. Ein wunderbarer Abend mit einer hervorragenden Besetzung.

WGeritz (erste Bewertung)


Sehr sehenswert!

01.03.2015 - Nachdem mich Marc Schubrings Musicals \"Tell\" und \"Zum Sterben schön\" begeistert hatten, war ich auf seine neueste Komposition sehr gespannt.

Die Uraufführung von \"Gefährliche Liebschaften\" amm 22.2. im Cuvilliéstheater in München übertraf meine Erwartungen sogar noch!

Musiktheater auf höchstem Niveau, hier stimmt einfach alles.

Musik und Texte, DarstellerInnen, Orchester, Kostüme, Bühnenbild - ein wahrer Augen- und Ohrenschmaus.

Und wie schon bei Schubrings früheren Werken bleiben einige großartige Songs noch lange nach der Aufführung präsent, insbesondere \"Liebe macht uns schwach\", \"Allmächtig\" und \"Stark wie der Tod ist die Liebe\".

Bitte mehr davon!

Vera Best (2 Bewertungen, ∅ 5 Sterne)


Beitrag vom 28.02.2015 gesperrt

SECOND NAME (5 Bewertungen, ∅ 1.8 Sterne)


Tolle Inszenierung - belanglose Musik

28.02.2015 - Location, Look und Cast der Inszenierung sind sehr gut. Musik langweilig und ohne Höhepunkt. Texte zur Musik teilweise gruselig gestückelt.
Nach \"Der Man von La Mancha\" und \"Tschitti Tschitt Bäng Bäng\" enttäuscht \"Gefährliche Liebschaften\".
Ich hoffe auf \"Singin in the rain\".

BOYHOOD (erste Bewertung)


Kleines Theater, ganz große Emotionen! Unbedingt anschauen!

28.02.2015 -

Fiyero (29 Bewertungen, ∅ 3.1 Sterne)


Super Show

28.02.2015 - Der kleine Horrorladen hat Halt bei uns gemacht. Gut, daß wir da waren und zugeschaut haben. Es war nicht nur lustig und groovy sondern vor allem bewegend. Tolle Darsteller durchweg. Überlegen ob wir nochmal kommen irgendwo.

Figaro80 (erste Bewertung)


Beitrag vom 27.02.2015 gesperrt

Semelinis (erste Bewertung)


Beitrag vom 27.02.2015 gesperrt

Verdifan (erste Bewertung)


Wer ist Alma Mahler?

25.02.2015 - Das neue Stück der Stammzellformation befasst sich mit einer in Deutschland eher unbekannten, aber nicht minder interessanten Dame des 20.Jahrhunderts, Alma Mahler. Ein wunderbarer Abend jenseits von SE Rotationseinerlei bei dem Nini Stadlmann einen großen Teil ihres Könnens zeigen konnte ( zum Tanzen war die Bühne zu klein) und Tom van Hasselt wieder einmal seine Kreativität unter Beweis stellte. Sicher kann man ein Zwei-Personen-Stück nicht mit einer riesigen Bühnenshow vergleichen, jedoch kommt es hier viel mehr auf Wortwitz und darstellerisches Können an und das fand ich toll.
Vielen Dank für einen neuen Beitrag zur wirklichen Weiterentwicklung des deutschen Musiktheaters.

Charlotte (43 Bewertungen, ∅ 3.6 Sterne)


Mundart - Singspiel

25.02.2015 - Ich war gestern am 24.02.2015 in der Show. Das Stück war sehr witzig und unterhaltsam. Die Leistung der Darsteller war sehr gut - sensationell. Wir haben viel gelacht, auch wenn ich nicht jedes Wort vom Dialekt verstanden habe. Auch das Licht und das Orchester haben mir gut gefallen. Für mich wars jetzt kein typsiches Musical, da die Lieder keine Ohrwürmer waren und sie die Handlung nur untermalt haben. Alles in allem war es aber ein sehr unterhaltsamer Abend, den ich weiterempfehlen kann. Eine gelungene Abwechslung zu den perfekten Shows der VBW.

manu0183 (3 Bewertungen, ∅ 4.7 Sterne)


Welturaufführung ohne Melodie und Hit

24.02.2015 - Im wunderschönen Cuvielles Theater von Ludwig II, wurde Gefährliche Liebschaften uraufgeführt!

Marc Schubring hat mich bisher mit seinen Arbeiten \"Tell\", \"Friedrich\" und \"Zum Sterben schön\" überzeugen können!

Umso mehr freute ich mich auf die Welturaufführung - leider wurde diese musikalisch ein großer Flop - Schüttelreimverse wurden mit Musik untermalt - keine Melodiebögen - lediglich 3 Songs schimmern hervor und man denkt so nun aber - wird aber sogleich wieder enttäuscht!

Vor einigen Monaten hat Kollege Lingnau mit dem Wunder von Bern im Vergleich zu diesem Stück ein Hitfeuerwerk abgebrannt!

Die Handlung zieht sich Kaugummiartig dahin und bleibt altbacken - sexy ist die Show allerdings -

Die Hauptdarsteller Anna Montanaro und Armin Kahl versuchen zu glänzen - es gelingt nur selten was an den verzwurbelten Texten und der Regie liegt (das hat Wolfgang Adenberg geschrieben??)

Trotz allem der Mut was Neues zu Wagen muss anerkannt werden - aber die Zuschauer waren sich einig - wo ist die Melodie?? Der Hit??

Leider die Chancen verschenkt verhaltener Applaus - wird nicht den Weg auf die internationalen Musicalbühnen finden - leider!

Sehr sehr Schade der Höhepunkt heute Abend - das wunderschöne Rokoko-Theater.....

Maxim (37 Bewertungen, ∅ 4.1 Sterne)


Gänsehautstimmung im Musiktheater Linz

23.02.2015 - Das Musiktheater Linz ist wirklich ein beeindruckend schöner und vor allem super funktionaler Theaterneubau! Klasse Sitze - super Beinfreiheit - das müsste in allen Theatern so sein - denn das ist die 1. Miete um Victor Hugos Drama 3 Stunden lang mitzufröhnen und zu Leiden!

Die Inszenierung ist sehr klassisch angelegt - manche würden auch sagen traditionell - so wie sie in London bis zum heutigen Tage gezeigt wird - es gibt keinen Mut zur neueren frischeren Deutung so wie man das bei der super guten Freilichtinszenierung 2013 in Magdeburg umgesetzt hat!

Absoluter Höhepunkt der Show: das Klasse aufspielende Orchester unter der Leitung von Marc Reibel und CHRISTIAN ALEXANDER MÜLLER - ein perfekter Valjean der vor allem bei \"Bring in heim\" zu Gänsehautströmenverführt - habe ihn 2003 bei LES MISERABLES als Javert zum erstenmal gesehen und war auch gleich angetan - er hat das Stück total verinnerlicht so dass man sagen kann: der Valjean ist neben dem Phantom Müllers Paraderolle geworden!

Absolut Top sind auch die Kollegen stimmlich wie schauspielerisch Caroline Vasicek als FANTINE, Alen Hodzovic als Marius, Ariana Schirasi-Fard als Eponine und Barbara Obermeier als Cosette - das Wirtshauspaar Thenadier ist zweigeteilt - Rob Pelzer ein super Komödiant und ne Rampensau - vielleicht auch deshalb bleibt Daniela Dett erstaunlich blass und im Hintergrund...

Martin Achrainer als Javert war für mich das größte \"Risiko\" der Show - am Anfang sehr unauffällig und stimmlich sehr blass gerieten seine großen Soli \"Sterne\" und \"Javerts Selbstmord\" doch zu schönen Gesangsnummern mit einer schönen StimmfÄrbung!

Das Ensemble ist der größte Schwachpunkt der Inszenierung (deswegen auch nur 4 Sterne) - manche Damen und Herren fallen zu sehr aus dem tollen Gesamtbild heraus stimmlich wie schauspielerisch - wenn man wie ich LES MISERABLES schon so oft in allen möglichen Ecken der Welt gesehen hat fällt dieses Ensemble leider etwas zurück!

Ansonsten Glückwunsch dem Musiktheater Linz - freue mich auf noch mal ne schöne Vorstellung heute Abend!

Bleibt nur zu hoffen, dass auch in der nächsten Spielzeit ein tolles Stück den Weg nach Linz findet wie wäre es denn mit \"SUNSET BOULEVARD\" mit Pia Douwes & Uw